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Mittwoch, 8. Mai 2019

Eine bunte Ausflugsgesellschaft

Hallo Herr Suchfort,

da es in Ihrem Blog auch noch keine Fotos vom Ausflugswagen gibt, möchte ich diese jetzt beisteuern.
Ich habe mir die farbliche Gestaltung ein bisschen von Hr. Deeg (3D-Darstellung) und Fam. Ros/Czyzewsky abgeschaut, aber an deren tollen Bemalung der Figuren komme ich lange nicht heran- Respekt!  So eine ruhige Hand habe ich nicht.
Dieser Wagen ist am kalten verregneten 4.Mai 2019 entstanden, und es hat wie immer Spaß gemacht.

Liebe Grüße aus Dresden

Ralf Wohlrab









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Hallo Herr Wohlrab,

da braucht sich aber niemand zu verstecken! Was mich etwas irritiert, das ist das Feuchtfröhliche an Ihrer Ausflugsgesellschaft. Bei den Herrschaften hinten mag das ja noch angehen, aber Alkohol am Steuer? Wenn das mal nicht schiefgeht! 
Sie ist schön geworden und eine feine Ergänzung für Ihre ja schon ganz schön umfangreiche Kutschensammlung. Wir wünschen Ihnen viel Freude daran und bedanken uns für die vielen schönen Bilder und die netten Zeilen. 

Viele Grüße aus dem Erzgebirge
Matthias Suchfort, DAMASU-Holzkunst

Montag, 23. Juli 2018

Ein bunter Kastenwagen mit eigenen Pferden

Der geschlossene Kastenwagen im Shop.

Hallo Hr. Suchfort,

hier ein paar Bilder vom Bausatz geschlossener Kastenwagen.

Mit freundlichen Grüßen

Ralf Wohlrab








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Da gibt es wohl eine heimliche Pferdezucht! Schon die zweite Kutsche mit diesen Pferden. 

Weiter so!!! 

Eine Frage noch zu den Pferden. Sie passen von der Größe sehr gut und es scheint ja auch eine gewisse Auswahl zu geben. Vielleicht sollte man das auch mal mit veröffentlichen. Was das für Pferde sind und wo man die herbekommen kann. Es könnte auch für andere Bastler interessant sein.

Grüße aus dem Erzgebirge,
Matthias Suchfort, DAMASU-Holzkunst

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Hallo Herr Suchfort,

aber sehr gerne.
Einfach in der Suchmaschine   Breyer stablemates    eingeben.
Ich habe zugegebenermaßen auch eine Weile gesucht. Diese Pferde sind im Maßstab 1:32  und passen ganz gut.
Das Geschirr bekommt man da allerdings nicht, das ist tatsächlich Selbstbau , wie auch die verlängerte Deichsel.
Bei den Einspännern muss man sich auch ein bisschen was einfallen lassen, um den relativ geringen Deichselabstand am
dicken Pferdear….  vorbei befestigen zu können.

es gibt noch eine weitere Möglichkeit.
Eingeben:  Siku Pferde Farmer
Diese gefallen mir persönlich nicht so gut, passen aber auch genauso (1:32)


Viele Grüße aus Dresden

Ralf Wohlrab

Donnerstag, 28. Juni 2018

Und weiter geht es, die nächsten acht Kutschen sind im Shop

Versprochen waren sieben Fuhrwerke, geworden sind es nun acht Stück. Ab sofort sind sie im Shop verfügbar.

Nun ist erst einmal alles aufgearbeitet, was ich schon im vergangenen Jahr entworfen und als Muster gebaut hatte. Jetzt geht es an neue Modelle. Ich laß mich selber überraschen, wie es weiter gehen wird!

Freitag, 5. August 2016

Wir bauen auf und reißen nieder ...

... so haben wir Arbeit immer wieder!

In Dresden bei der Firma Neuhatronic wird gerade meine große schwarz/rote Messe-Pyramide mit elektrischem Licht und Motor ausgestattet. Die ersten Bilder haben mich erreicht!



Hallo Matthias,


kannst ein wenig mit Deinem Patienten mitleiden.

Sie war gerade beim Zahnarzt bohren.

Hat alles prima überstanden und bekommt nun ihre

bunte Füllung.

PS: Die Laternen mache ich mit flackernden LED’s.

Wirkt besser als normale- oder?


Grüße

Bernd






Wo rohr Kräfte Sinnlos walten, da muß man nur ...

Es tut schon ein bisschen  weh, solche Bilder zu sehen, aber der Zweck heiligt die Mittel und ich habe ja Vertrauen.

Hallo Matthias,


Deine “Gans” wird gerade “gefüllt”.

Na, mir scheint wohl eher "geschlachtet"!




Hallo Matthias,


jetzt wird’s richtig bunt.

Ich glaube das wird schon ein Hingucker.


Einen schönen Abend noch Euch Beiden


Grüße

Bernd

Sie dreht sich wieder! Man glaubt es kaum.

Ich werde die Pyramide schon in der kommenden Woche live sehen, Sie erst im Oktober auf der Leipziger Messe "Modell-Hobby und Spiel".

Wir sehen uns!

Freitag, 17. Juni 2016

Die erste Straßenbahn mit Gasbeleuchtung

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Alle Fahrzeugmodellen im Shop
Gas-Straßenbahn im Shop

Hallo Herr Suchfort,

was lange währt wird endlich gut. Meine Strassenbahn ist fertig wie Sie auf den Bildern sehen können. Ein sehr schwieriger Teil war die Türen der SB einigermassen mittig auszurichten. Ich hatte noch Achsen aus dem Adventskalender übrig und diese hatte ich entsprechend gekürzt und als Türachsen verwendet. Außerdem wollte ich unbedingt die SB mit Innenbeleuchtung versehen. Oben habe ich eine Farbwechsel LED eingebaut und unten im Fahrgastraum fanden sich noch 2 Flacker-LED in meinem Vorratskasten. Denn wenn die Straßenbahn fährt, ist es ja etwas rumpelig und da kann das Licht flackern, hatte ich mir gedacht. Dass die Räder sich drehen brauche ich nicht extra zu betonen. Die Achsen und Buchsen hatte ich noch von der Fa. Bastel-Dehs, nun sind sie aber aufgebraucht und ich werde mir bei Gelegenheit wieder welche kaufen. Auf dem kleinen Video kann man sehr schön die Innenbeleuchtung erkennen.
So nun werde ich mich wieder meinem Schwibbogen widmen.
Viele Grüße aus Berlin

Ihr Gerhard Deeg











Na, wenn das nichts ist! Eine Gas-Straßenbahn mit Gasbeleuchtung - Stilecht!!!

Gratulation, Herr Deeg, Sie haben wieder etwas ganz besonderes daraus gemacht. Wir freuen uns über soviel Kreativität und Begeisterung. 

Viele Grüße aus dem Erzgebirge
Matthias Suchfort, DAMASU-Holzkunst

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Gas-Straßenbahn im Shop


Sonntag, 15. Mai 2016

Bastellanleitung Werkstattwagen

Zu den Eisenbahnen im Shop

Bastelanleitung Werkstattwagen

typische Wagons der Dampfzug-Epoche



DAMASU-Holzkunst. Manufaktur mit Werksverkauf. 09544 Neuhausen/Erzgebirge, Olbernhauer Str. 31, 0173 3666 223, www.holzbastelsatz.de


Allgemeine Hinweise

Zu den Eisenbahnen im Shop

Fahrgestell der Wagons

Die Fahrgestelle aller Fahrzeuge sind im Prinzip immer gleich aufgebaut. Jedes Fahrgestell besteht aus zwei Längsholmen, mehreren Querholmen, den Achsen und den Rädern. Deshalb werde ich an dieser Stelle nur den Aufbau eines Fahrgestelles zeigen. Unterscheiden können sich die Fahrgestelle in ihrer Länge und der Dekoration der Räder und anderer Teile.
Beginnen Sie mit dem Zusammensetzen des Rahmens. Die benötigten Teile sehen Sie auf der folgenden Abbildung.


Für eine bessere Optik und Stabilität werden die Längsholme doppelt verwendet, d.h. jedes Teil ist zweimal da und muß miteinander verleimt werden. Bei den langen Längsholmen ist bei je einem Teil die Achsaufhängung mit ausgeschnitten. Diese werden mit je einem einfachen Längsholm verleimt. Wichtig dabei ist, dass bei dem fertigen Rahmen die Teile mit der Achsaufhängung außen liegen. Das bedeutet, die beiden Längsholme müssen spiegelbildlich verleimt werden.
Nun können Sie den Rahmen schon zusammensetzen. Dazu setzen Sie die Querholmteile mit den Zapfen in die entsprechenden Löcher eines Längsholmes ein. Die Reihenfolge können Sie den Abbildungen entnehmen.
Nun haben Sie noch zwei Querholmteile ohne Zapfen übrig. Diese leimen Sie einfach an die beiden äußeren Querholmteile von außen an. Somit haben Sie nun einen doppelt verstärkten Außenrahmen.
Weiter geht es mit den Achsen. Auch diese werden wieder doppelt verleimt.
Danach werden die Achsen in die Achsaufhängungen des Rahmens eingeleimt. Bevor Sie nun mit den Rädern beginnen, sollten die bisherigen Leimverbindungen gut getrocknet sein.
Jedes Rad besteht aus drei übereinander geleimte Schichten. Von diesen drei Schichten ist immer eine etwas größer, wie die anderen zwei. Diese größere Schicht ist immer die innere Schicht eines jeden Wagenrades. Die Räder können je nach Modell unterschiedlich gestaltet sein. Wie sie zusammengehören sollte anhand der Teile eindeutig sein. Leimen Sie die drei Schichten eines jeden Rades zusammen und lassen Sie es gut trocknen.


Das Anbringen der Räder ist recht einfach und wiederholt sich immer wieder in der gleichen Art und Weise. Geben Sie etwas Leim auf die Achse und stecken Sie das Rad darauf. Richten Sie die Räder aus und lassen Sie sie trocknen.



Zu den Eisenbahnen im Shop

Aufbauten

Auf das fertige Fahrgestell wird nun mittig die Wagen-Bodenplatte aufgeleimt. Das Logo zeigt dabei nach unten. Vor den weiteren Arbeitsschritten lassen Sie die Leimverbindung gut trocknen.




Das Wagen-Häuschen besteht aus vier Seitenwänden und einer Dachplatte. Halten Sie die vier vernuteten Seitenwände ohne Leim zusammen und streichen Sie sie von innen mit etwas Leim aus. Auf diese Art und Weise bekommen Sie keine Leimreste auf die Außenseite des Häuschens.


Gleich im Anschluss geben Sie etwas Leim auf die Unterkanten des Häuschens und setzen die Wände in die entsprechenden Nuten der Bodenplatte ein. Zum Trocknen können Sie die Seitenwände mit einem Gummiring fixieren.


Zum Abschluss leimen Sie die Dachplatte auf die Seitenwände.
An die Seiten der Bodenplatte werden nun von oben die Zäune und von unten die Radverkleidungen angeleimt.


Vorn und hinten werden nun noch die Prellböcke mit den Wagen-Haken angebracht. Sie sind recht einfach aufgebaut. Es werden zwei Holzplatten übereinander geleimt, danach werden auf die markierten Stellen je zwei kleine kreisrunde Abstandshalter geleimt und darauf je ein Drehteil. Mittig wird der Haken eingeleimt. Stellen Sie zwei solcher Prellböcke her und leimen Sie sie an das Gestell des Wagens.






Zum Abschluss können Sie die Fässer, Werkzeuge und Holzbretter auf der Wagenfläche verteilen und festleimen.


Damit ist Ihr Werkstatt-Wagen fertig und kann nun in Ihren Gründerzeitzug mit eingegliedert werden.


Weitere Links:

Kundenberichte

Bastelanleitungen

Pyramiden-Übersicht

Shop



Dienstag, 29. März 2016

Die zweite Weihnachtspyramide Kapelle ist fertig

vorerst möchte ich mich recht herzlich bedanken, dass ich als Testbauer der Kapellen-Pyramide gewählt wurde. Ich erhielt genau den Bausatz in den Farben, für den ich bereits sparte. Es fing also schon perfekt an.
Das Paket kam sehr schnell bei mir an. Die Größe des Kartons ließ mich erst verwundern, jedoch wurde mit dem öffnen klar, dass es sich gleichzeitig um die Aufbewahrungsbox handelt. Der Inhalt der sehr stabilen Verpackung war sehr ordentlich und sortiert verpackt, welches einen sehr akkuraten Eindruck hinterließ.
Ich habe bereits etliche Bausätze gebaut und der erste Eindruck ist für mich sehr wichtig, da es auch in der Realität für Qualität spricht. Hierfür schon einmal eine dicke 1.
Da jeder Bastler bzw. Modellbauer eine andere Vorgehensweise hat, beschreibe ich den Bau der Kapelle aus meiner Sicht.
Zuerst beschaffte ich mir eine grobe Übersicht sämtlicher Bauteile und studierte den Bauplan um die Vorgehensweise des Zusammenbaus zu verstehen und herauszufinden.
Hierbei muss ich leider sagen, dass meiner Ansicht nach der Bauplan ziemlich klein gedruckt ist und die abgebildeten Fotos nicht immer den sofortigen Durchblick verschafften. Hier wünschte ich den Bauplan in DIN A 4, was allerdings die doppelte Seitenanzahl zur Folge hätte.
Nun machte ich mich daran, sämtliche Teile aus den Böden zu lösen. Dies ist zwar nicht meine eigentliche Vorgehensweise, jedoch entschloss ich mich dazu, da einige Teile bereits lose waren bzw. aus den Bögen vielen. Bei einem übersichtlichen Bausatz wie diesem ist das durchaus machbar, jedoch sollte man die Teile sortiert in Tüten oder Schachteln lagern, um nicht den Überblick zu verlieren. Ferner erreicht man bei diesem Arbeitsschritt, dass man nicht ständig den Arbeitsablauf unterbrechen muss um neue Teile aus den Bögen zu lösen. Zudem spart das Platz auf der Arbeitsfläche.
Die Laserschnitte sind so fein und dünn, dass man die Stege, selbst beim ins Licht Halten, kaum erkennen kann. Die Klinge eines handelsüblichen Cuttermessers ist hier stellenweise zu dick. Aber bei einem solch filigranen Bausatz muss das wohl so sein und ist unumgänglich. Ich benutzte mein Modellbauskalpell.
Nach dem Heraustrennen wurden die Teile nach den einzelnen Bauabschnitten getrennt gelagert.
Nun ging es ans „Putzen“ der Teile. Dies ist eine unumgängliche, wenn auch unliebsame Arbeit, die man allerdings äußerst akkurat ausführen sollte, da es später das Gesamtbild der fertigen Pyramide bestimmt. Ferner garantiert es auch die Passgenauigkeit beim Zusammensetzen der einzelnen Module. Ich entschied mich für 150er Sandpapier. Am besten ist es, wenn man etwas Schleifpapier um einen kleinen Schleifklotz wickelt und es mit Pinnwandnadeln befestigt.
Nach dem Säubern, welches sich als nicht so schlimm herausstellte, ging es an den Zusammenbau der Wandelemente. Ich befolgte den Rat, drei Elemente parallel zu bauen und fand ihn sehr hilfreich, da man keinen Leerlauf oder Wartezeiten beim Abbinden des Leimes hatte. Allerdings sollte man hier über eine größere Anzahl Klemmzwingen verfügen; 20 bis 30 Stück sind schon ratsam. Alternativ kann man auch Wäscheklammern benutzen.
Zunächst baute ich jeden einzelnen Abschnitt „trocken“ zusammen, um festzustellen, ob die Teile problemlos zusammen zu stecken sind. Dieser Hinweis sollte vielleicht in der Bauanleitung erwähnt werden, um eventuelle Probleme bei nicht korrekt passenden, aber bereits mit Leim bestrichenen Teilen zu umgehen und zu vermeiden.
Die Montage der einzelnen Wandelemente gestaltete sich problemlos; alles passte sehr genau zusammen. Man braucht keine Angst vor verzogenen, gebogenen oder verdrehten Teilen zu haben, da die Unebenheiten sich beim korrekten Zusammenleimen gegenseitig aufheben. Hierzu sollte man sich unbedingt auf die Detailskizze von Seite 12 berufen. Unumgänglich war für mich auch ein ständiger Blick in die Videobauanleitung. Dies bedeutete zwar für mich ein ständiges Hin und Her, da ich keinen Laptop besitze, ist allerdings äußerst hilfreich, um manche Bauschritte noch besser zu verstehen. Auch hier sollte man im Bauplan darauf verweisen, dass es Videoanleitungen gibt.
Erst nachdem ich alle 9 Wandelemente fertig gestellt hatte, fiel mir beim Betrachten der Wände auf, dass sich in 2 Fensterrahmen noch winzig kleine Ausschnitte befanden, die nicht entfernt wurden. Mit viel Fummelei und einer spitzen Hakennadel, welche ein Zahnarzt benutzt, gelang es mir diese zu entfernen, ohne sichtbare Schäden zu hinterlassen. Da ja auf der Grundplatte bereits alle Ausschnitte entfernt waren, schenkte ich diesem keine weitere Beachtung. Wie sich herausstellte, war es ein Fehler. Vielleicht  sollte man vor der Montage im Bauplan darauf hinweisen, dass darauf zu achten ist.
Als nächstes nahm ich mir die Bodengruppe zur Brust. Beim Einleimen der Zaunelemente nahm ich einen kleinen Winkel zur Hilfe. Es sollte darauf hingewiesen werden, dass es wichtig ist, diese Zäune rechtwinklig zur Bodenplatte zu leimen, da es sonst beim Auffädeln der Abdeckplatte zu Komplikationen kommen könnte bzw. dieser Arbeitsschritt bei Nichtbeachtung enorm erschwert wird. Nach dem problemlosen Einleimen der Bodenstreben fädelte ich zunächst die Abdeckplatte über die Zäune und kontrollierte, ob alle Verbindungszapfen der Streben in die Abdeckplatte passten. Obwohl sie darauf hinweisen, trug ich noch keinen Leim auf die Streben auf. Ich finde diesen Hinweis nicht ratsam, da, selbst bei rechtwinkliger Montage der Zäune, das Auffädeln der Abdeckplatte sehr mühsam ist und fast 2 Minuten dauerte. Beim vorzeitigen Leim-auftragen kann dieser innerhalb von 2 Minuten antrocknen und die Abdeckplatte kann nicht mehr gleichmäßig angepresst werden. Ferner besteht die Gefahr, dass einer der zahlreichen Zapfen nicht passt. Nachdem ich feststellte, dass sich meine Abdeckplatte mühelos in die Zapfen fügte, schob ich diese wieder so hoch, dass die Geländer noch in den Führungsschlitzen blieben. Dann erst trug ich mit einem feinen langen Pinsel den Holzleim auf sämtliche Bodenstreben, schob die Abdecklatte auf die Bodenplatte und presste sie mit etwas kräftigeren Federzwingen zusammen. Meines Ermessens sollte diese Vorgehensweise im Bauplan aufgenommen werden.
Die Mittelachse und Kugellagerhalterung schob ich erst einmal beiseite, da ich diese Baugruppe als die Schwierigste ansah.
Ich widmete mich erst dem Kerzenhalter und der Bestückung. Die einzelnen Ringe der Kerzenhalter sollte man sehr sorgsam übereinander leimen und sich auch Zeit dafür nehmen. Nach dem vollständigen Durchtrocknen der Halter kratzte ich den überschüssigen Leim und eventuelle Unebenheiten am Innenring des Halters mit dem Cuttermesser ab. Selbst nach dem Säubern gingen die Blecheinsätze nur äußerst schwierig und stramm in den Ring. Auf das Leimen kann man hier getrost verzichten. Die Montage der sonstigen Zubehörteile und Schmuckstücke bereiteten bei korrekter Einhaltung der Bauanleitung keinerlei Probleme. 
Die Flügelradnarbe habe ich wieder nach der Videoanleitung gebaut, was Null Probleme bereitete; vorausgesetzt man schleift den Käfig ordentlich und nimmt sich Zeit so wie im Video empfohlen wird.
Nun musste ich mich der Mittelachse hingeben. Trotz aller Befürchtungen ging diese Arbeit sehr gut von der Hand. Sämtliche Teile passten auf Anhieb und selbst die zerbrechlichen Ringe ließen sich mühelos über die Achse führen. Ich war sehr überrascht; damit hätte ich nicht gerechnet. Bei der dünnen, unteren Achse legte ich mir erst sämtliche Streifen nebeneinander, um festzustellen, ob alle Zahnungen zusammenpassten. Auch hier ging der Zusammenbau problemlos vonstatten.
Die Endmontage gestaltete sich reibungslos. Sämtliche Verbindungszapfen der Wandbögen passten sauber und fest in die dafür vorgesehenen Aussparrungen der Mittelachse.
Fazit: Man benötigt wenige Werkzeuge die eigentlich jeder Haushalt haben müsste. Sämtliche Baumodule passen leicht zusammen und bilden eine bemerkenswerte, außergewöhnliche Pyramide, deren filigranen Details dem Betrachter sofort ins Auge fallen. Dieser bis ins kleinste Detail durchdachte, variable Bausatz mit den passgenauen Steckverbindungen ist der Hingucker schlechthin. Auch passt meines Erachtens das Preisleistungsverhältnis sehr gut. Schade finde ich eigentlich nur, dass die Figuren nicht auch als Bausatz beigelegt wurden, was bei der Anzahl vielleicht sogar den Preis reduzieren würde. Alles in allem ein Bausatz der Superlative, an dem sich auch ungeübte Bastler erfreuen können.
Der Zusammenbau hat mir sehr viele Feierabende Spaß bereitet und es war einer der bemerkenswertesten Bausätze, an denen ich bisher gebastelt habe.
Ich wünsche Ihnen noch viel Erfolg und für Ihre Kunden noch mehr solcher Modelle.
Liebe Grüße aus dem Sauerland und ein schönes Osterfest wünscht Ihnen
Manfred Reinertz
MACHT WEITER SO
















Hallo Herr  Reinertz,

vielen Dank für die großen Mühen, die auch Sie sich mit unserem Testbausatz gemacht haben. Bevor ich mit der Bearbeitung all Ihrer Hinweise beginne, möchte ich Ihnen und Ihrer Familie viel Freude an und mit Ihrer neuen Weihnachtspyramide wünschen. 

Ich habe Ihren Bericht aufmerksam gelesen und versucht alle enthaltenen Hinweise zu bedenken und umzusetzen. Im Einzelnen:

Das Problem mit der Bastelanleitung taucht immer wieder auf. Bilder und/oder Schrift sind zu klein, mal ist zu wenig und mal zuviel beschrieben usw. Solch eine Bastelanleitung wird immer ein Kompromiss sein. Jeder sieht einen Sachverhalt etwas anders. Man stolpert über verschiedene Steine und dem einen ist dieses und dem anderen jenes wichtig.  Letztendlich muss es auch alles bezahlbar bleiben. Für mich ist wichtig, dass ich meine Bastelanleitungen ständig weiter entwickeln kann. Das schließt eine drucktechnische Herstellung in größerer Stückzahl und damit auch in einer besseren Qualität aus. Wenn man ein paar Hundert Exemplare liegen hat, ist jede weitere Änderung ausgeschlossen. Um das Problem etwas abzumildern, gibt es die Online-Bastelanleitung. Da sind die Bilder größer und schärfer und auch die Schrift ist je nach gewünschter Browsereinstellung größer. Zudem gibt es dort auch die Möglichkeit die Anleitung mit Videos zu ergänzen. Im Übrigen sind die Videos auch von der Papieranleitung aus erreichbar. Am Rand finden Sie die QR-Codes. Diese können Sie mit einem Handy abscannen und das entsprechende Video erscheint. 

Den Hinweis: "Vor dem Leimen etwas trocken zusammenzubauen und auszuprobieren" ist sehr wichtig. Ich verwende ihn in verschiedenen Anleitungen an gegebener Stelle auch. Zusätzliche habe ich diesen Hinweis nun auch in das allgemeine Kapitel jeder Anleitung mit aufgenommen.

Ihr Hinweis für die Bodengruppe fällt in das soeben gesagte. Man sollte vorher ohne Leim probieren, dann wird man auch hier, so wie Sie, den richtigen Weg für sich finden. Da möchte ich nicht zu viel vorschreiben. Basteln hat ja auch etwas mit Kreativität zu tun. 

Die Kerzenhalter gehen stramm. Das ist Absicht. Es nervt später sehr, wenn bei jedem Kerzenwechsel oder Reinigen die Blecheinsätze rausfallen. Ich drehe sie beim Einsetzen auf den Kopf und drückte sie mit der Faust rein. Geht wunderbar.

Ihren letzten Hinweis kann ich auch sofort beantworten. Im Sortiment gibt es die Möglichkeit die Pyramide auch ohne Figuren zu kaufen. Dann kann man natürlich andere Figuren auch in der Variante zum selber basteln aus unserem Sortiment nehmen. 

Vielen Dank noch einmal für die vielen Hinweise, Anregungen und Bilder. Ich bin sicher, Ihre Ausführungen werden dankbar von anderen Bastlern aufgenommen werden. Meinen Dank und Hochachtung haben Sie auf alle Fälle. 

Viele Grüße aus dem Erzgebirge,
Matthias Suchfort, DAMASU-Holzkunst

Die gotische Kapelle im Shop.

  Video

Detailbilder