Donnerstag, 3. September 2015

Dienstag, 1. September 2015

Messezeit 2015

Bald ist es wieder so weit:

MESSE-ZEIT

in Leipzig auf der Modell, Hobby und Spiel!

Termin: 2. - 4. Oktober 2015 

Ort: Neue Messe Leipzig,  Messeallee 1,  Halle 2,  Stand D50





Was nehmen wir mit zur Messe:

- unsere großen gotischen Pyramiden. 

NEU in diesem Jahr sind die Elektrobausätze für diese Pyramiden.
Wir haben in diesem Jahr einen Partner gefunden, der für unsere Pyramiden komplette Elektrobausätze mit Motor, Innen- und Außenbeleuchtung in verschiedenen Farben herstellt und vertreibt. Wir bringen zwei elektrische Pyramiden mit auf die Messe. An einer dieser Pyramiden lassen sich sogar alle vier Lichtfarben einstellen. Obwohl wir die Elektrobausätze nicht selbst vertreiben, können Sie sie auf der Messe bei uns bestellen. Wir geben Ihre Bestellung dann an den Hersteller weiter. Selbstverständlich liefert auch der Elektrohersteller kostenlos an Sie. 

- unsere großen Gründerzeit-Schwibbögen


NEU in diesem Jahr sind einige Asseccoires die Sie bestimmt finden werden.

Wir haben in diesem Jahr viel an dem Thema "Gründerzeit-Schwibbogen" gearbeit. Dabei sind das große Schaustück für unser Nußknackermuseum in Neuhausen und viel Erfahrung entstanden. Das meiste davon wird erst im kommenden Jahr auf der Messe zu sehen sein, aber ein paar Details auch schon jetzt.   

- Tischpyramiden für die kleine Bastelei zwischendurch


NEU sind die Pyramiden Ölbohrturm, Postmeilensäule und Taubenschlag.

Zu unseren beliebten Mondpyramiden haben sich in diesem Jahr drei neue kleine Pyramiden hinzugesellt. Das sind die idealen Bausätze für Neueinsteiger.

- Der 3D-Baumbehang


NEU ist die elektrische Beleuchtung für diesen und anderen Baumbehang.

Der gleiche Hersteller wie für die Pyramidenelektrik baut und vertreibt auch für unseren Baumbehang eine elektrische Beleuchtung. Sie können wählen zwischen verschiedenen Lichtfarben, konstantem, wechselndem, blinkendem oder flakerndem Licht und einer Vielzahl an Baumbehängen. Das Besondere daran, die Kabel werden zentral am Stamm verlegt und dann über die Äste zum einzelnen Baumbehang geführt. Es werden keine freischwingenden Kabel gut sichtbar von Ast zu Ast gezogen. 

- Eisenbahnen

 

- Figurengruppen

 

- Lichterketten


- Kleinteile

 

-Räucherhäuser


uvm.


Wir sehen uns,

und nicht vergessen, 

Leipzig, 2.-4. Oktober

Halle 2, Stand D50 !

 

 


Bastelanleitung Pyramide "Taubenschlag"



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Bastelanleitung Pyramide Taubenschlag

Eine lustige Pyramide für das ganze Jahr



DAMASU-Holzkunst. Manufaktur mit Werksverkauf.

09544 Neuhausen/Erzgebirge, Olbernhauer Str. 31, 0173 3666 223, www.holzbastelsatz.de

Inhaltsverzeichnis
Der Taubenschlag
Das Dach aufbauen
Fußbalken aufbauen
Bodengruppe aufbauen
Montage des Taubenschlages
Flügelradnabe
Das Flügelrad
Die drei Tauben
Allgemeine Hinweise für erzgebirgische Pyramiden




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Allgemeine Hinweise

Der Taubenschlag


Die ersten Arbeitsschritte zur Montage des Taubenschlages werden ohne Leim ausgeführt. Sie benötigen dazu die sechs Ebenenplatten und zwei mal vier durchbrochene Seitenteile. In jede der drei Ebenen werden immer zwei Ebenenplatten eingebaut. Die oberste Ebene hat dabei keine Sitzstangen. Legen Sie immer zwei Ebenenplatten so übereinander, das die Holzmaserung im 90° Winkel zueinander liegen. Bei den unteren beiden Ebenen müssen die viereckigen Aussparungen deckungsgleich sein.

Setzen Sie nun die drei Ebenen an eines der Wandteile mit den Toröffnungen. Die je zwei zusammengelegten Ebenenplatten werden dabei gemeinsam eingesetzt. Das Wandteil rastet an den Ebenenplatten leicht ein. Wiederholen Sie den Vorgang bei allen vier Wandplatten. Danach werden in der gleichen Art und Weise auch die vier Wandplatten, die aussehen wie ein Fachwerk, auf die schon angesetzten vier durchbrochenen Wandplatten geschoben.



Achtung! Durch die viereckigen Aussparungen der unteren beiden Ebenen wird später der Fußbalken gesteckt. Die Aussparungen müssen deshalb in gleicher Richtung liegen.

Mit den vier restlichen, etwas größeren Wandplatten wird der Baukörper verschlossen. Geben Sie dazu etwas Leim auf die noch sichtbaren Kanten der Ebenenplatten und setzen Sie das erste Wandteil ein. Es rastet an den Ebenenplatten ein. Wiederholen Sie den Vorgang für die restlichen drei Wandplatten.



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Das Dach aufbauen


Der Baukörper des Taubenschlages bekommt ein Spitzdach. Dieses Dach besteht aus acht Dachsparren, einem Verbindungsring und acht Dachplatten. Leimen Sie die acht Dachsparren in den Verbindungsring ein und lassen Sie das Bauteil etwas trocknen.



Danach setzen Sie das Bauteil auf den Taubenschlag-Baukörper auf. Dieser hat dazu acht sternförmig angebrachte Nuten, in denen die Dachsparren mit etwas Leim eingesetzt werden.

Zum Schluss leimen Sie die Dachplatten in die Lücken der Dachsparren. Leimen Sie alle acht Platten gleichmäßig ein und schieben Sie sie nicht zu weit nach oben. Denken Sie daran, dass sich in der oberen Dachöffnung die Pyramidenachse frei drehen können muss.





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Fußbalken aufbauen


Zuerst wird der senkrechte Balken zusammengeleimt. Er besteht aus zwei T-förmigen Teilen, zwei langen Streifen, vier kurzen Streifen, zwei Endstücken und dem Glaslagerteil. Beginnen Sie damit, dass Sie die beiden langen Streifen auf eines der T-förmigen Teile leimen. Dabei wird auch das Glaslager mit eingesetzt. Verschließen Sie alles mit dem zweiten T-förmigen Teil. Zum Trocknen können Sie das Teil mit Gummiringen fixieren.







Vervollständigen Sie das erste Balkenteil mit den restlichen Teilen. Dazu wird in den unteren Querbalken rechts und links je eines der Abschlussteile eingeleimt. Dann wird der Querbalken von oben und unten mit den vier kurzen Streifen abgedeckt.



Ähnlich aufgebaut ist auch der zweite, kreuzende Querbalken. Im Gegensatz zu dem gerade gebauten Querbalken ist hier die untere Abdeckung durchgängig.





Wenn beide Balkenteile getrocknet sind, dann können Sie sie zusammenleimen.



Zum Abschluss werden auch noch die vier Stützen angefertigt und eingeleimt.





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Bodengruppe aufbauen


Der Taubenschlag steht auf zwei übereinandergeleimten Grundplatten mit vier Teelichttüllen an den Ecken.



Der Aufbau ist recht einfach. Leimen Sie zuerst die beiden Grundplatten mittig übereinander. Die Teelichttüllen haben eine waagerechte Nut, in die je eine Ecke der Grundplatte eingeleimt wird. Die Teelichttüllen dienen später gleichzeitig als Fuß. Leimen Sie auch die vier Blecheinsätze in die Holztüllen. Zum Schluss können Sie auch noch die Griffe an die Holztüllen leimen.





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Montage des Taubenschlages


Die drei vorbereiteten Baugruppen werden nun zusammengesetzt. Zuerst wird der Balken in den Taubenschlag eingesetzt. Schleifen Sie dazu das obere Balkenende etwas an. Geben Sie nun auf dieses obere Balkenende etwas Leim und schieben Sie es von unten in den Taubenschlag. Der Balken geht durch bis zur obersten Ebene.



Leimen Sie nun den Taubenschlag mit den Balken mittig auf die Grundplatte. Lassen Sie wieder alles gut trocknen.



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Flügelradnabe


Die Flügelradnabe verbindet die acht Flügel mit der Pyramidenachse. Die Nabe besteht aus acht Seitenteilen, drei Verbindungsringen und zwei Abschlussringen.

Leimen Sie zuerst die drei Verbindungsringe in die Nuten eines Seitenteiles. Der kleinere Verbindungsring ist dabei in der Mitte. Wenn die Teile etwas angetrocknet sind, dann leimen Sie das zweite Seitenteil dem ersten gegenüber ein.



Anschließend können die restlichen sechs Seitenteile ebenso angeleimt werden. Danach leimen Sie die beiden Abschlussringe oben und unten auf die Zapfen der Seitenteile. Lassen Sie vor dem nächsten Arbeitsschritt die Nabe gut trocknen.







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Das Flügelrad


In die fertige Nabe werden nun die acht Flügel im 45° Winkel eingeleimt. Die Flügel gehören an die obere Kugel der Nabe. Die untere Kugel hat die Löcher für die Pyramidenachse. Auf zwei Flügeln sind die Vogelteile mit eingraviert. Diese beiden Flügel stehen sich gegenüber. Die Schwänze der aufgravierten Vögel zeigen dabei nach oben. Alle anderen Pyramidenflügel werden so eingeleimt, dass das Wolkenbild genauso aussieht wie bei den beiden gravierten Flügeln.

Nun müssen der Geier und die Taube auf den Flügeln vervollständigt werden.

Beginnen Sie mit dem Geier. Zuerst wird der lang gestreckte Hals an die vordere Flügelkante geleimt. Er sitzt mittig zwischen den Flügeln. Danach werden die beiden Körperhälften oben und unten auf den Pyramidenflügel geleimt. Die Geierkörperteile sind die etwas spitzer zulaufenden Rundteile. Die Spitze zeigt dabei zum Hals. Schieben Sie die Rundteile beim Anleimen bis in die Aussparungen des Halses.

Der Geier bekommt ein etwas nach oben stehenden Schwanz. Leimen Sie dazu den kleinen Keil auf das Schwanzteil und alles zusammen auf den Pyramidenflügel.

Zum Schluss leimen Sie noch die beiden Geierfüße rechts und links an den Körper und den Hals. Die Füße zeigen dabei in Angriffsposition nach vorn.

Auf den anderen Flügel kommt eine fliehende Taube. Hier beginnen Sie mit den beiden Körperhälften. Diese werden von oben und unten mittig zwischen die Flügel der Taube geleimt.

Der Kopf der Taube besteht aus drei Sperrholzschichten. Beim Kopf der fliehenden Taube stehen sich Hals und Schnabel gegenüber. Leimen Sie die drei Kopfplatten so übereinander, dass am Hals eine schöne Klebefläche für die Befestigung am Körper der Taube entsteht. Leimen Sie nun den Kopf an den Taubenkörper. An die untere Körperhälfte im hinteren Bereich leimen Sie nun noch zwei Füße an. Zum Schluss bekommt die Taube den SOS-Brief in den Schnabel.



Nun können Sie das Flügelrad montieren. Setzen Sie zuerst die beiden soeben angefertigten Flügel gegenüber in die obere Kugel der Nabe. Etwas Leim an der Verbindungsstelle fixiert die Flügel. Danach können Sie die anderen Flügel ebenso einsetzen.

Das fertige Flügelrad kann nun von oben in den Taubenschlag eingesetzt werden. Die Spitze der Nadel muss im Glaslager laufen. Ein erster Funktionstest der Pyramide ist an dieser Stelle möglich.



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Die drei Tauben


Zum Schluss müssen Sie noch die drei Tauben herstellen und anbringen. Die Tauben sind im Prinzip gleich aufgebaut. Sie müssen deshalb aber nicht gleich aussehen. Beim Anbringen der Vogelteile können Sie etwas probieren und so mit unterschiedlicher Kopf, Flügel und Schwanzhaltung jedem der drei Tauben einen anderen Ausdruck verleihen.

Zunächst werden die Köpfe und Schwänze vorbereitet. Die Köpfe bestehen wieder aus drei Platten und werden genauso hergestellt wie bei der ersten Taube. Der Schwanz bekommt ein kleines Querteil eingeleimt, dass Sie jeweils daneben auf der Trägerplatte finden. Das Querteil dient ebenfalls dazu, eine größere Leimfläche zu schaffen.

Nun können Sie die drei Tauben zusammenleimen. Die beiden Flügel kommen an die angeschliffenen Flächen der Rundkörper, der Kopf vorn und der Schwanz hinten oder umgekehrt. Wichtig ist nur, dass das kleine Loch am Rundkörper nach unten zeigt. Hier wird noch ein Fußteil eingesetzt damit die fertige Taube dann auf einer Sitzstange des Taubenschlagen befestigt werden kann.



Wenn alle drei Tauben ihr neues zu Hause bezogen haben, ist Ihre Pyramide -Taubenschlag- fertig und kann bei der nächsten Party für Stimmung sorgen.

Schön sieht unser Taubenschlag auch mit ein wenig Farbe aus. Haben Sie Mut zur Farbe?

Noch ein Tipp zum Schluß: Bitte verwenden Sie für Teelichtpyramiden immer die speziellen Teelichter. Suchen Sie einfach im Internet nach -Teelichter für Pyramiden- von EWA. Diese Teelichter haben deutlich mehr Energie als die normalen Teelichter und sind speziell für Teelicht-Pyramiden entwickelt worden.

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Allgemeine Hinweise für erzgebirgische Pyramiden


In der vergangenen Weihnachtssaison wurde ich gefragt, woran es liegen könnte, dass sich Omas alte Pyramide nicht mehr so recht drehen mag. Das kann viele Ursachen haben. Meistens sind es nur Kleinigkeiten, die man schnell selber beheben kann oder die man einfach beachten sollte, damit man an seiner original erzgebirgischen Weihnachtspyramide lange Freude hat. Ich habe hier einige Tipps zusammengetragen und hoffe, dass ich auch Ihnen damit weiterhelfen kann.

Glaslager

Die untere Führung wird durch ein Glaslager mit einer darin laufenden Nadel gewährleistet. Tragen Sie bitte stets dafür Sorge, dass das Glaslager keinen außergewöhnlichen Druck oder Schlag bekommt und stets sauber ist. Beim Aufstecken des Flügelrades, beim Transport und bei der Lagerung ist das Glaslager grundsätzlich zu entlasten. Bei den meisten Pyramiden stecken Sie dazu ein Stück Schaumstoff oder Pappe zwischen die Nadel und das Glaslager. Bei manchen Pyramiden können Sie das Glaslager auch ganz entfernen. Bitte das Glaslager in regelmäßigen Abständen säubern und gegebenenfalls mit einem Tropfen harzfreien Öl schmieren. In der Regel säubert man es beim Aufstellen der Pyramide vor der Saison.

Transport und Lagerung

Die Pyramide ist stets aufrecht zu transportieren und zu lagern! So verhindert man, dass sich die Mittelwelle verbiegt. Alle losen Teile z. B. Kerzentüllen sind separat zu verpacken. Die Lagerung muss in frostsicheren und trockenen Räumen erfolgen, damit sich das Holz nicht verzieht. Einmal verzogenes Holz ist nicht mehr zu richten. Das Glaslager muss entlastet und gesichert werden.

Reinigung und Pflege

Die Pyramide bitte nur trocken mit einem weichen Pinsel reinigen. Versuchen Sie die Pyramide, so weit wie es möglich ist, zu zerlegen. Das erleichtert Ihnen die Arbeit und verhindert, dass Kleinteile abbrechen. Benutzen Sie kein Wasser oder Reinigungsmittel. Kerzenwachs gehört auf eine gute Pyramide. Wenn das Wachs tropft, kann man es in der Regel leicht abbrechen. Wachsreste, die bis auf das letzte Krümelchen von der Pyramide abgekratzt werden, beschädigen in der Regel die Holzoberflächen. Die Blecheinsätze in den Kerzentüllen kann man gegebenenfalls auswechseln. Für einen einwandfreien Betrieb der Pyramide müssen die beweglichen Teile sauber und geschmiert sein. In der Regel wird eine Pyramidenachse an zwei Stellen gehalten und geführt. Das sind meist das Glaslager mit einer Spitze am Boden der Pyramide und eine Achsführung im oberen Bereich. Es gibt aber auch Ausnahmen mit einer anderen Anordnung von Glaslager und Achsführungen oder Kugel- oder Magnetlagern. In jedem Fall ist immer dafür Sorge zu tragen, dass die beweglichen Verbindungen einwandfrei funktionieren. Vor jeder Saison sollte man sich diesen Lagerstellen widmen. Ein Glaslager kann man durch einfaches auswischen mit einem weichen Tuch oder ähnlichem reinigen. Danach wird es mit einem Tropfen harzfreiem Öl neu geschmiert. Dazu kann man Waffen- oder Nähmaschinenöl verwenden. Kontrollieren Sie bei der Gelegenheit auch die Unversehrtheit des Glaslagers. Die Oberfläche muss glänzend und frei von Rissen sein. Die Nadel darf keinen Einlaufpunkt oder andere Spuren hinterlassen haben. Ein typischer Hinweis für Probleme im Glaslager ist eine anlaufende Pyramide, die nach wenigen Momenten stehen bleibt. Schiebt man dann den Pyramidenteller etwas zur Seite, läuft die Pyramide wieder an und bleibt nach wenigen Momenten wieder stehen. Das kommt daher, dass die Nadel immer den gleichen Punkt im Lager sucht und wenn dort etwas ist, dann bleibt sie stehen. Auch die obere Nadelführung muss sauber und geschmiert sein. Diese Führung ist meist offen, so dass sich auch dort Staub und Schmutz ansammeln können. Reinigen Sie die Achse und auch die Achsdurchführung am Pyramidengestell. Danach muss auch diese Stelle neu geschmiert werden. Wie, das hängt von den Materialien ab. Sind die Achse und die Durchführung aus Metall, dann kommt auch hier das harzfreie Öl zum Einsatz. Ist ein Teil aus Holz, dann sollte man besser mit Kerzenwachs schmieren. Dazu wird das Holzteil einfach mit weißem Kerzenwachs eingerieben. Ist in der Pyramide ein Kugellager verbaut, dann muss auch dieses in der Regel einmal im Jahr gereinigt und neu geschmiert werden. Ein Kugellager hat mehr Reibungspunkte wie eine einfache Pyramidennadel. Eine Pyramide mit Kugellager wird also schon von Hause aus schwerer laufen wie eine Pyramide mit Glaslager. Deshalb wird ein Kugellager nur dort eingesetzt, wo es bautechnisch nicht anders geht. Man nutzt dabei offene Kugellager, weil die Kugellagerabdeckungen auch wieder Reibungspunkte sind. Das hat zur Folge, dass die Kugellager verschmutzen. Bauen Sie ein Kugellager zur Reinigung immer aus. Gereinigt wird es mit Spiritus oder Waschbenzin. Benutzen Sie nie Wasser zum Reinigen, das Kugellager würde sonst rosten. Spülen Sie das Lager gründlich aus und bewegen Sie es dabei. Bei starken Verschmutzungen kann man das Lager auch einige Tage im Spiritus liegen lassen. Lassen Sie die Reinigungslösung an der Luft trocken. Versuchen Sie nicht, das Lager mit einem Tuch oder Ähnlichem trocken zu reiben. Dabei könnten Sie neue Fusseln und andere Teilchen in das gereinigte Lager bringen. Prüfen Sie das Lager vor dem Ölen. Es sollte leicht laufen und gut nachlaufen. Es darf dabei auch ein wenig klappern und rasseln. Sind Sie mit der Prüfung zufrieden, dann können Sie es neu ölen. Auch dazu kommt wieder das harzfreie Öl zum Einsatz. Ein oder zwei Tropfen genügen. Bei einer erneuten Prüfung sollte das Lager genauso leicht laufen, aber das Rasseln und Klappern ist einem geschmeidigen Lauf gewichen. So vorbereitet können Sie das Lager wieder einbauen. Bei einem Magnetlager sind Reinigung und Ölen nicht notwendig. Hier muss man nur darauf achten, dass alle Abstände an den Lagerflächen eingehalten werden und die Achse frei laufen kann.

Kerzen

Benutzen Sie nur die vom Hersteller empfohlenen Kerzen. In den meisten Fällen sind das die normalen Pyramidenkerzen (Durchmesser 14 mm / Höhe ca. 100 mm). Betreiben Sie die Pyramide mit allen dafür vorgesehenen Kerzen; nicht mehr und nicht weniger. Der Hersteller hat seine Pyramiden getestet und die Kerzenzahl festgelegt. Wenn Kerzentüllen herausnehmbar sind, dann nehmen Sie diese bitte zum Wechseln der Kerzen aus ihrer Halterung. Nach dem Einsetzen der Kerzen sollten diese fest und gerade in den Tüllen sitzen. Kontrollieren Sie, dass die Blecheinsätze der Tüllen vorhanden und in Ordnung sind. Bei größeren Pyramiden sind evtl. die Anbringung und Anordnung von zusätzlichen Kerzen möglich. Sollte Ihnen die Anordnung von zusätzlichen Kerzen freigestellt sein, dann achten Sie bitte auf einen ausreichenden Abstand der einzelnen Kerzen. Bei übereinander angeordneten Kerzen kann die obere Kerze von der Wärme der darunterliegenden Kerze aufgeschmolzen werden. Befindet sich eine Kerze in dem Wärmestrom einer anderen Kerze, so beginnt die erste Kerze zu flackern. Das ist immer ein Zeichen dafür, dass sich Kerzen gegenseitig beeinflussen. Die flackernde Kerze kann zudem ihr eigenes Wärmefeld zur Seite ausbreiten und somit die Pyramide selbst gefährden. Beobachten Sie Ihre Pyramide genau, um solche Gefahren frühzeitig zu erkennen. Tipp: Es gibt für die normalen Kerzentüllen zusätzliche Tropfenfänger aus Glas, Keramik oder Blech. Damit sind Pyramide und Tischdecke etwas besser vor tropfendem Wachs geschützt. Bei Pyramiden mit Teelichtern ist unbedingt auf die Qualität der Teelichter zu achten. Normale Teelichter sind auf eine lange Brenndauer ausgelegt. Sie sind nicht auf eine optimale Wärmeabgabe getrimmt. Den Unterschied kann man leicht feststellen, indem man eine Standard-Pyramidenkerze und ein normales Teelicht nebeneinander stellt und anzündet. Mit der Hand über den Flammen kann man die Unterschiede deutlich spüren. Es gibt spezielle Teelichter für Pyramiden z.B. von der Firma EWA. Unter dem Suchbegriff -Teelichter für Pyramiden- sind sie im Internet leicht zu finden. Für eine Teelichtpyramide sollten Sie unbedingt auf diese speziellen Teelichter zurückgreifen. Es gibt im Zubehörhandel Adapter zum Austausch der einzelnen Kerzentypen. Mit diesen Adaptern können Sie eine Teelicht-Pyramide auch mit Kerzen betreiben oder eine Kerzenpyramide mit Teelichtern. Beim Austausch sollten Sie sich aber immer bewusst sein, dass der Hersteller seine Pyramide mit den von ihm vorgesehenen Kerzen getestet hat. Das betrifft vor allem den Abstand der Flamme zum Flügelrad und auch die Wärmemenge, die zum Betrieb der Pyramide benötigt wird. Gerade bei Teelichtpyramiden kann durch eine höhere Pyramidenkerze der Abstand zum Flügelrad zu klein werden.

Benutzung der Pyramide

Stellen Sie die Pyramide bitte auf einer exakt waagerechten, stabilen und feuerfesten Unterlage auf. Kontrollieren Sie, dass das bewegliche Mittelteil frei und leicht läuft. Der Raum sollte frei von Zugluft sein. Unterschätzen Sie bitte nicht das Problem der Zugluft. Eine Pyramide wird mit sehr wenig Energie betrieben. Aufsteigende Luft treibt dabei das Flügelrad an. Damit die Luft die gewünschte Strömungsbewegung erhält, wird sie von den Kerzen punktuell erwärmt. Die Luft an den Kerzen dehnt sich dadurch aus und wird in Bezug auf das Volumen leichter als die umgebende Raumluft. Die leichtere Luft steigt somit nach oben und bewegt auf dem Weg dorthin das Flügelrad. Die Luftbewegungen, die die Kerzen erzeugen, sind aber nicht die einzigen Luftbewegungen im Raum. Es gibt viele weitere Ursachen für Luftbewegungen. Dazu gehören undichte Fenster und Türen, Fenster und Türen die geöffnet oder geschlossen werden, sich bewegende Personen im Raum oder andere Wärmequellen bis hin zu den Personen selbst. Diese Luftbewegungen wirken zum einen genauso auf das Flügelrad wie die gewünschte Luftbewegung der Kerzen. Zum Zweiten können diese Luftbewegungen die aufsteigende Luft der Kerzen ablenken und so verhindern, dass die Kerzenluft das Flügelrad überhaupt erreicht. Auch wenn man selbst diese Luftbewegungen nicht spürt oder als unangenehm empfindet, können sie eine Pyramide beeinflussen. Man sollte das nicht unterschätzen. Es kann in Extremfällen sogar so weit gehen, dass sich die Pyramide, mit oder ohne brennende Kerzen, rückwärts dreht. In den meisten Fällen hat man aber einfach Probleme, die Pyramide zum Laufen zu bekommen oder sie bleibt ohne einen Grund stehen. Übrigens hat auch die Pyramide selbst einen Einfluss darauf. Ein größeres Flügelrad reagiert empfindlicher auf Raumluft wie ein kleineres. Große und schwere Pyramidenachsen sind auch träger als leichte Achsen. Bei solchen Pyramiden kann es vorkommen, dass die Energie der Kerzen nicht zum Anlauf der Pyramiden ausreicht. Diese brauchen dann etwas Starthilfe. Was kann man nun tun? Die Lösung ist ganz einfach; sorgen Sie dafür, dass die Luftströmung der Kerzen als Einzige das Flügelrad erreicht. Die Umsetzung ist meist nicht ganz so einfach. Man hat beim Kauf oder Bau der Pyramide ja schon den idealen Standort im Raum vor Augen und nun stellt sich heraus, dass dieser Standort eben doch nicht so ideal ist. Um herauszufinden, ob das Problem wirklich die Zugluft ist, sollten Sie die Pyramide an einem anderen Ort im Zimmer oder gar in einem anderen Zimmer ausprobieren. Finden Sie einen Ort, wo sie läuft, dann haben Sie das Problem der Zugluft gefunden. Jetzt müssen Sie schauen, ob Sie die Zugluft an Ihrem Wunschort verändern können. Einfach zu beheben sind undichte Fenster oder Türen. Auch Luftbewegungen durch sich öffnende und schließende Fenster lassen sich in der Zeit der Pyramidennutzung einschränken oder kontrollieren. Manchmal ist auch eine abschaltbare mechanische Raumbelüftung das Problem. Schwieriger wird es, wenn die Ursache die Raumheizung selbst ist. Diese möchte und kann man im Winter nicht so einfach abschalten. Auch mit einem neuen Standort der Heizung ist es im Raum meist nicht so einfach. In dem Fall hilft nur einen neuen geeigneten Standort für die Pyramide zu finden.

Sicherheitshinweise

Die Pyramide ist komplett aus Holz gefertigt und somit auch brennbar. Achtung! Offenes Feuer niemals unbeaufsichtigt lassen! Stellen Sie die Pyramide auf eine feuerfeste Unterlage und achten Sie darauf, dass keine brennbaren Gegenstände in unmittelbarer Nähe sind. Wichtig ist ebenfalls, dass alle Figuren auf den Pyramidentellern festgemacht sind. Lose Figuren können die Welle blockieren. Bei einer stehenden Pyramidenwelle besteht immer Brandgefahr!

Kaufempfehlung

Achten Sie beim Kauf einer Pyramide auf folgende Hinweise: Der Hersteller sollte auf der Pyramide oder der Verpackung ersichtlich sein. Damit können Sie sich bei Problemen an den Fachmann wenden. Die verwendeten Kerzen sollten einem handelsüblichen Standard entsprechen. Gewöhnlich werden 14 mm Pyramidenkerzen verwendet. Für Pyramiden mit Teelichtern nutzen Sie 40 mm-Standard-Teelichter für Pyramiden. Aber Achtung, beim Kauf von Teelichtern unbedingt auf Qualität achten, sonst reicht die Wärme nicht zum Antrieb der Pyramide aus. Im Internet gibt es Teelichter, die speziell für Weihnachtspyramiden entwickelt wurden. Diese haben eine ähnliche Wärmeentwicklung wie normale Pyramidenkerzen. Das Glaslager und möglichst auch das gesamte Innenleben der Pyramide sollten leicht demontierbar sein. Das erleichtert Ihnen später die Pflege und die Reparatur der Pyramide. Es sollte eine stabile Verpackung vorhanden sein, denn in der Regel wird die Pyramide ca. elf Monate eingelagert.

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Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Basteln!








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