Mittwoch, 26. September 2018

Bastelanleitung Straßenpyramide



Pyramidenübersicht
Die Pyramiden im Shop

Bastelanleitung Straßenpyramide



DAMASU-Holzkunst. Manufaktur mit Werksverkauf.

09544 Neuhausen/Erzgebirge, Olbernhauer Str. 31, 0173 3666 223, www.holzbastelsatz.de

Inhaltsverzeichnis
Vorwort
Den Pyramidenunterbau aufbauen
Das Tor aufbauen
Die Pyramidenachse herstellen und einsetzen
Das Flügelrad herstellen
Die Figuren herstellen
Allgemeine Hinweise für erzgebirgische Pyramiden
Papierteile für die Kurrende




Pyramidenübersicht
Die Pyramiden im Shop

Allgemeine Hinweise

Vorwort


Bevor Sie sich auf den Weg machen und diese schöne kleine Pyramide aufbauen, möchten wir Ihnen noch ein paar Hinweise geben. Wir liefern Ihnen diese Pyramide in Naturholz oder farbig gebeizt. Die Abbildungen in dieser Anleitung sind jedoch in Braun. Diese Farbgebung haben wir für eine bessere fototechnische Wiedergabe gewählt. Wundern Sie sich bitte nicht, dass unser abgebildetes Modell etwas anders aussieht wie Ihre Pyramide. Die Pyramide liefern wir mit oder ohne Figuren. Die Anleitung gilt für beide Varianten. Haben Sie ein Modell ohne Figuren erworben, dann überspringen Sie einfach das Kapitel der Herstellung der Figuren. Bei der naturbelassenen Pyramide sind die Teile weder farblos lackiert, gewachst oder lasiert. Damit stehen Ihnen alle Möglichkeiten der farblichen Gestaltung offen. Die Trägerplatten bieten Ihnen auch genügend Holzabfälle, um farbliche Möglichkeiten auszuprobieren. Nun kann es losgehen. Wir wünschen Ihnen viel Spaß bei der Arbeit und viel Freude an Ihrer neuen Pyramide aus der Manufaktur DAMASU. PS: Wir würden uns sehr über ein paar Fotos und Zeilen für unsere Internetpräsentation freuen.

Pyramidenübersicht
Die Pyramiden im Shop

Den Pyramidenunterbau aufbauen


Der Pyramidenunterbau ist ein wichtiges Teil der Pyramide. Er sorgt für einen sicheren Stand und er nimmt das Glaslager auf. Er muss insgesamt stabil verleimt sein, damit er seine Aufgabe erfüllen kann. Im ersten Arbeitsschritt benötigen Sie folgende Teile.

Die Bodengruppe besteht aus einem inneren Ring, 4 x 4 Fußteilen und der Bodenplatte. Leimen Sie zuerst die Fußteile in den inneren Ring. Die Fußteile und auch die Position am inneren Ring sind nummeriert. Die Fußteile müssen innen am Ring bündig abschließen.

Geben Sie dann auf alle Fußteile reichlich Leim ...

... und setzen Sie die Bodenplatte auf. Es ist dabei wichtig, dass alle Zapfen der Fußteile außen und innen korrekt in die Bodenplatte einrasten und die Bodenplatte flach und bündig auf allen Fußteilen aufliegt. Zum Trocknen können Sie die Bodenplatte etwas beschweren.





Zusätzliche Stabilität bringen die beiden Logo-Brettchen. Diese werden einfach an den Längsseiten zwischen die Fußteile geleimt.



Die Bodengruppe bekommt an den beiden langen Seiten je eine Treppe. Diese Treppen müssen nun vorbereitet werden. Auf der Abbildung sehen Sie die Teile für eine Treppe.

Leimen Sie die drei Stufen in die Seitenteile und lassen Sie alles gut trocknen.



Die Treppen werden an die Bodenplatte und den inneren Ring geleimt.

Richten Sie die Treppen genau mittig aus.

Zur Bodengruppe gehört auch der Glaslagerträger. Er besteht aus folgenden Teilen.

Unter das Teil mit den vier Zapfen wird zuerst genau mittig die große Scheibe geleimt.



Darauf werden die beiden kleinen Scheiben geleimt.

Auf die andere Seite wird das Glaslager geleimt. Verwenden Sie dazu auch den Holzleim. Das eröffnet Ihnen die Möglichkeit, das Glaslager später auch einmal auswechseln zu können. Wichtig bei diesem Bauteil ist, dass die große Scheibe und das Glaslager wirklich mittig auf das Teil mit den Zapfen geleimt werden. Ist das nicht exakt, dann kann der Pyramidenteller später an der Bodenplatte schleifen und Ihre Pyramide bleibt stehen.

Lassen Sie das Teil gut trocknen. Sie können das fertige Teil probeweise in die Bodengruppe einsetzen. Dazu führen Sie den Glaslagerhalter von unten und mit dem Glaslager nach oben zeigend in die Bodengruppe ein und drehen ihn etwas zur Seite. Nun merken Sie auch, wozu die beiden kleinen Scheiben sind. Das ist Ihr Griff, um das Teil beim Einsetzen halten zu können. Die große Scheibe unter dem Zapfenteil liegt genau in dem inneren Ring der Bodengruppe und positioniert das Glaslagerteil. Sind nun das Glaslager und die große Scheibe nicht wirklich mittig, dann kann auch der Pyramidenteller nicht mittig in der Öffnung der Bodenplatte laufen und bleibt stehen. Das Glaslagerteil wird nicht in die Bodengruppe eingeleimt. Es soll auch später herausnehmbar sein, damit Sie das Glaslager reinigen oder auswechseln können.



Pyramidenübersicht
Die Pyramiden im Shop

Das Tor aufbauen


Das Tor besteht aus vier Zaunsäulen, zwei Zaunfeldern, dem Torbogen und verschiedenen Zierteilen. Im ersten Arbeitsschritt werden die Zaunsäulen aufgebaut. Alle vier Säulen sind gleich aufgebaut. Sie unterscheiden sich nur in der Höhe und in der oberen Abdeckplatte. Lösen Sie immer nur die Teile für eine Säule aus der Trägerplatte aus und fertigen Sie diese an. Das ist wichtig, damit Sie nicht ausversehen die Säulenteile vertauschen. Auf den folgenden Abbildungen sehen Sie die Teile für eine große und eine kleine Säule. Achten Sie auf die unterschiedlichen oberen Abdeckplatten.



Leimen Sie die beiden schmalen Säulenteile in eines der breiten Teile ein.

Mit dem zweiten breiten Teil wird die Säule verschlossen.

Unten werden die beiden Fußplatten angeleimt. Zuerst die Platte mit den gezackten Rand und dann die andere.

Den oberen Abschluss bildet die Abdeckplatte. Auf die großen Säulen kommen die Abdeckplatten mit den vielen Löchern.



Auf die gleiche Art und Weise werden die beiden kleinen Säulen hergestellt. Hier haben die oberen Abdeckplatten weniger Löcher.

Leimen Sie alle vier Säulen zusammen und lassen Sie diese trocknen.

Nun können Sie je ein Zaunfeld zwischen zwei Säulen leimen. Dazu haben die Zaunfelder Zapfen und die Säulen auf einer Seite entsprechende Zapflöcher. Lassen Sie auch das wieder trocknen.

Nun können die fertigen Torhälften auf die Bodengruppe geleimt werden. Folgende Teile benötigen Sie dazu.

Leimen Sie zunächst die beiden halben Torbögen an die großen Säulen. Dazu geben Sie an die beiden Zapfen der Säulenhaube und an den unteren Ausleger etwas Leim.

Setzen Sie das Teil nun an die große Säule. Sie finden dazu wieder entsprechende Zapflöcher.

Bereiten Sie beide Torhälften so vor und lassen Sie die Teile wieder trocknen.

Leimen Sie nun die erste Torhälfte auf die Bodenplatte.

Beim Aufleimen der zweiten Torhälfte muss die obere Nadelführung mit eingesetzt werden.





Im folgenden Arbeitsschritt werden die oberen Säulenenden verziert. Die großen Säulen bekommen kleine Hauben und die kleinen Säulen Laternen.

Das erste Teil der Turmhaube auf den großen Säulen steht ja bereits. Mit den weiteren Teilen bekommt die Haube eine 3D-Optik. Lösen Sie dazu für eine Haube die abgebildeten Teile aus.

Zuerst werden die beiden größeren Teile im 90°-Winkel an das schon stehende Teil angeleimt.

Die Zwischenräume werden mit den vier restlichen Teilen aufgefüllt.

Vervollständigen Sie auch die zweite Haube.

Die Laternen auf den kleinen Säulen sind ähnlich aufgebaut. Lösen Sie folgende Teile für eine Laterne aus der Trägerplatte. Seien Sie dabei sehr vorsichtig. Die Teile sind sehr filigran. Es gibt ein Mittelteil mit der Kerze, zwei etwas größere Seitenteile und vier kleinere Zwischenteile. Bei den Seiten- und Zwischenteilen ist der Größenunterschied am besten an der Spitze der Teile zu erkennen. Zusätzlich benötigen Sie noch die vier abgebildeten Teile.

Zuerst leimen Sie das Kerzenteil auf die runde Bodenplatte.

Die beiden Teile setzen Sie nun auf eine kleine Säule.

Im 90°-Winkel werden die beiden größeren Seitenteile an das Mittelteil geleimt.

Die Zwischenräume werden wieder mit den restlichen vier Teilen aufgefüllt.

Die oberen Enden aller Teile werden durch den größeren Ring zusammengehalten. Geben Sie dazu etwas Leim auf die Seitenteile und setzen Sie den Ring vorsichtig auf.

Auf die Spitze werden nun noch die beiden kleinsten Ringe geleimt. Damit ist die erste Laterne fertig.

Die Säulenfüße werden mit weiteren Zierteilen versehen. Lösen Sie dazu 16 Stück der abgebildeten Teile aus.

An jede Säule werden vier dieser Teile stumpf angeleimt.

Im letzten Arbeitsschritt dieser Baugruppe werden die vier Kerzentüllen auf die Bodenplatte geleimt. Leimen Sie mit reichlich Leim die Blecheinsätze in die Holztüllen.

Dann positionieren Sie die fertigen Tüllen auf der Bodenplatte. Dazu hat die Bodenplatte vier kreisrunde Markierungen.



Pyramidenübersicht
Die Pyramiden im Shop

Die Pyramidenachse herstellen und einsetzen


Die Pyramidenachse ist ein wichtiges Teil einer jeden Pyramide. Bei dieser Straßenpyramide stellt der Pyramidenteller einen typischen Gullideckel dar. Die Achse ist recht einfach aufgebaut. Folgende Teile benötigen Sie dafür.

Der Pyramidenteller bekommt einen einfachen Unterbau. Dieser bewirkt, dass die dünne Gullideckelplatte gerade an die Pyramidenachse angebracht werden kann. Leimen Sie dazu die vier Abstandshalter zwischen die beiden einfachen Platten und lassen Sie alles gut trocknen.

Die Abstandshalter müssen so eingeleimt werden, dass sie außen mit den beiden runden Platten bündig abschließen.

Stecken Sie nun von oben die Pyramidenachse mit der Spitze voran durch die beiden runden Platten. Stellen Sie dazu den Unterbau auf die vier vorstehenden Füße und und drücken Sie die Achse durch bis auf Ihre Arbeitsplatte. Die Füße geben genau den Abstand vor, den die Spitze der Pyramidenachse hervorstehen soll. Verleimen Sie die Pyramidenachse in der Mitte der beiden Platten mit reichlich Leim.

Von oben wird nun noch der Gullideckel aufgeleimt. Geben Sie auch hier reichlich Leim in der Mitte an die Pyramidenachse. Achten Sie darauf, dass der Gullideckel an allen Seiten plan auf dem Unterbau aufliegt.



Die fertige Achse kann nun in die Pyramide eingesetzt und mit dem Bajonettverschluss verschlossen werden.







Testen Sie den Rundlauf der Pyramidenachse. Sie darf nicht an der Bodenplatte schleifen.



Pyramidenübersicht
Die Pyramiden im Shop

Das Flügelrad herstellen


Das Flügelrad der Straßenpyramide besteht aus der Nabe und den Flügelblättern. Folgende Teile benötigen Sie dafür. Von den Nabenseiten und den Flügeln benötigen Sie je acht Stück.

Beginnen Sie mit der Nabe. Diese wird aus den acht Seitenteilen und fünf Verbindungsringen zusammengeleimt. Die fünf Verbindungsringe sind durchnummeriert. Die Nummerierung erfolgt von oben nach unten. Zuerst werden die Nummern 2, 3 und vier in die entsprechenden Aussparungen eines Seitenteiles geleimt.

Alle anderen Seitenteile werden genauso um die Verbindungsteile herum angeleimt.





An die Enden der Nabe kommen nun die Teile 1 und 5. Die Teile unterscheiden sich durch das Loch in der Mitte. Das Teil 1 ohne dem Loch gehört an die Spitze der Nabe und das Teil 5 mit dem Loch an das untere Ende der Nabe.

Geben Sie reichlich Leim auf die Enden der Nabenseiten und setzen Sie das Teil auf. Schieben Sie es bis zum Anschlag auf die Seitenteile.

Das Gleiche tun Sie mit dem oberen Abschlussteil 1.

Nach dem Trocknen können Sie nun die acht Flügelblätter einleimen.

Dazu geben Sie etwas Leim zwischen die beiden Enden des Flügels und stecken ihn im 45°-Winkel über eine Verbindungsstelle vom Nabenseitenteil und Verbindungsring 3.

Das Gleiche tun Sie wieder mit allen acht Flügeln.

Das fertige und getrocknete Flügelrad können Sie nun auf die Pyramidenachse stecken.

Haben Sie eine Pyramide ohne Figuren erworben, dann endet an dieser Stelle der Aufbau Ihrer Pyramide.

Pyramidenübersicht
Die Pyramiden im Shop

Die Figuren herstellen


Die Figuren der naturfarbenen Pyramide werden als Bastelsatz geliefert und müssen an dieser Stelle noch aufgebaut werden. Die Figuren und auch der Zylinder mit dem Geld sind bei der farbigen Pyramide schon fertig aufgebaut und farbig lackiert. Diese müssen nur noch auf die Pyramide geleimt werden. Der Aufbau der Figuren ist recht einfach. Sie können an den folgenden Bildern erkennen, welche Teile für welche Figur benötigt werden und wie die fertigen Figuren aussehen sollen. Wir empfehlen Ihnen die Teile für alle Figuren vor dem Arbeitsbeginn zu sortieren und die Papierteile für die Kurrende schon auszuschneiden. Das vereinfacht Ihnen die Montage. Sollten Sie einen Bausatz ohne Figuren aufbauen oder einen farbigen Bausatz, dann können Sie dieses Kapitel überspringen.

Die alte Frau.

Das Pergament für die Haube wird fertig ausgeschnitten geliefert.



Der Zylinder.





Der feine Herr.

Wichtig ist die Armhaltung des abgewinkelten Armes. Der feine Herr und die feine Dame gehen sehr dicht beieinander und die Dame hat sich beim Herren untergehakt. Deshalb müssen die Arme exakt angeleimt werden.



Die feine Dame.

Auch hier ist die Armhaltung des abgewinkelten Armes wichtig. Stellen Sie beim Anleimen die Figuren hin und richten Sie den Arm der Dame nach dem abgewinkelten Arm des Herren aus. Der Federschmuck aus Pergament wird fertig ausgeschnitten geliefert.





Der Sternenträger.

Die Arme werden so angeleimt, dass sich die Hände vorn berühren. Wenn die Arme angetrocknet sind, dann kann der Stern zwischen die Hände geleimt werden. Die Papierkragen und auch die Notenblätter der Sängerfiguren finden Sie am Ende der Anleitung als Bild zum selber ausschneiden.



Der Kurrendesänger. Diese Figur muss zweimal aufgebaut werden.

Die Arme werden parallel angeleimt, so dass das Notenblatt auf die Arme geleimt werden kann. Die Kurrendesänger müssen nicht exakt gleich aufgebaut werden. Im Gegenteil, es ist schöner, wenn Sie nicht dastehen wie die Zinnsoldaten.



Im letzten Arbeitsschritt werden die Figuren auf der Pyramide platziert.

Die folgenden Bilder zeigen Ihnen, wie wir die Figuren anordnen.







Damit ist Ihre Straßenpyramide vollendet. Wir wünschen Ihnen und Ihrer Familie viel Freude mit Ihrer neuen Weihnachtspyramide.



Pyramidenübersicht
Die Pyramiden im Shop

Allgemeine Hinweise für erzgebirgische Pyramiden


In der vergangenen Weihnachtssaison wurde ich gefragt, woran es liegen könnte, dass sich Omas alte Pyramide nicht mehr so recht drehen mag. Das kann viele Ursachen haben. Meistens sind es nur Kleinigkeiten, die man schnell selber beheben kann oder die man einfach beachten sollte, damit man an seiner original erzgebirgischen Weihnachtspyramide lange Freude hat. Ich habe hier einige Tipps zusammengetragen und hoffe, dass ich auch Ihnen damit weiterhelfen kann. Die untere Führung wird durch ein Glaslager mit einer darin laufenden Nadel gewährleistet. Tragen Sie bitte stets dafür Sorge, dass das Glaslager keinen außergewöhnlichen Druck oder Schlag bekommt und stets sauber ist. Beim Aufstecken des Flügelrades, beim Transport und bei der Lagerung ist das Glaslager grundsätzlich zu entlasten. Bei den meisten Pyramiden stecken Sie dazu ein Stück Schaumstoff oder Pappe zwischen die Nadel und das Glaslager. Bei manchen Pyramiden können Sie das Glaslager auch ganz entfernen. Bitte das Glaslager in regelmäßigen Abständen säubern und gegebenenfalls mit einem Tropfen harzfreien Öl schmieren. In der Regel säubert man es beim Aufstellen der Pyramide vor der Saison. Die Pyramide ist stets aufrecht zu transportieren und zu lagern! So verhindert man, dass sich die Mittelwelle verbiegt. Alle losen Teile z. B. Kerzentüllen sind separat zu verpacken. Die Lagerung muss in frostsicheren und trockenen Räumen erfolgen, damit sich das Holz nicht verzieht. Einmal verzogenes Holz ist nicht mehr zu richten. Das Glaslager muss entlastet und gesichert werden. Die Pyramide bitte nur trocken mit einem weichen Pinsel reinigen. Versuchen Sie die Pyramide, so weit wie es möglich ist, zu zerlegen. Das erleichtert Ihnen die Arbeit und verhindert, dass Kleinteile abbrechen. Benutzen Sie kein Wasser oder Reinigungsmittel. Kerzenwachs gehört auf eine gute Pyramide. Wenn das Wachs tropft, kann man es in der Regel leicht abbrechen. Wachsreste, die bis auf das letzte Krümelchen von der Pyramide abgekratzt werden, beschädigen in der Regel die Holzoberflächen. Die Blecheinsätze in den Kerzentüllen kann man gegebenenfalls auswechseln. Benutzen Sie nur die vom Hersteller empfohlenen Kerzen. In den meisten Fällen sind das die normalen Pyramidenkerzen (Durchmesser 14 mm /Höhe ca.. 100 mm). Betreiben Sie die Pyramide mit allen dafür vorgesehenen Kerzen; nicht mehr und nicht weniger. Der Hersteller hat seine Pyramiden getestet und die Kerzenzahl festgelegt. Wenn Kerzentüllen herausnehmbar sind, dann nehmen Sie diese bitte zum Wechseln der Kerzen aus ihrer Halterung. Nach dem Einsetzen der Kerzen sollten diese fest und gerade in den Tüllen sitzen. Kontrollieren Sie, dass die Blecheinsätze der Tüllen vorhanden und in Ordnung sind. Bei größeren Pyramiden ist evtl.. die Anbringung und Anordnung von zusätzlichen Kerzen möglich. Sollte Ihnen die Anordnung von zusätzlichen Kerzen freigestellt sein, dann achten Sie bitte auf einen ausreichenden Abstand der einzelnen Kerzen. Bei übereinander angeordneten Kerzen kann die obere Kerze von der Wärme der darunterliegenden Kerze aufgeschmolzen werden. Befindet sich eine Kerze in dem Wärmestrom einer anderen Kerze, so beginnt die erste Kerze zu flackern. Das ist immer ein Zeichen dafür, dass sich Kerzen gegenseitig beeinflussen. Die flackernde Kerze kann zudem ihr eigenes Wärmefeld zur Seite ausbreiten und somit die Pyramide selbst gefährden. Beobachten Sie Ihre Pyramide genau, um solche Gefahren frühzeitig zu erkennen. Tipp: Es gibt für die normalen Kerzentüllen zusätzliche Tropfenfänger aus Glas, Keramik oder Blech. Damit sind Pyramide und Tischdecke etwas besser vor tropfendem Wachs geschützt. Stellen Sie die Pyramide bitte auf einer exakt waagerechten und festen Unterlage auf. Kontrollieren Sie, dass das bewegliche Mittelteil frei und leicht läuft. Der Raum sollte frei von Zugluft sein. Durch die Raumheizung können Luftzirkulationen entstehen, die die Funktion der Pyramide negativ beeinflussen können. Sollte Ihre Pyramide sich nicht drehen wollen, dann probieren Sie einen anderen Standort im Raum aus. So können Sie einfach feststellen, ob solche Luftzirkulationen in Ihrem Raum bestehen. Die Pyramide ist komplett aus Holz gefertigt und somit auch brennbar. Achtung! Offenes Feuer niemals unbeaufsichtigt lassen! Stellen Sie die Pyramide auf eine feuerfeste Unterlage und achten Sie darauf, dass keine brennbaren Gegenstände in unmittelbarer Nähe sind. Wichtig ist ebenfalls, dass alle Figuren auf den Pyramidentellern fest gemacht sind. Lose Figuren können die Welle blockieren. Bei einer stehenden Pyramidenwelle besteht immer Brandgefahr! Achten Sie beim Kauf einer Pyramide auf folgende Hinweise: Der Hersteller sollte auf der Pyramide oder der Verpackung ersichtlich sein. Damit können Sie sich bei Problemen an den Fachmann wenden. Die verwendeten Kerzen sollten einem handelsüblichen Standard entsprechen. Gewöhnlich werden 14 mm Pyramidenkerzen verwendet. Für Pyramiden mit Teelichtern nutzen Sie 40 mm Standard-Teelichter. Aber Achtung, beim Kauf von Teelichtern unbedingt auf Qualität achten, sonst reicht die Wärme nicht zum Antrieb der Pyramide aus. Im Internet gibt es Teelichter, die speziell für Weihnachtspyramiden entwickelt wurden. Diese haben eine ähnliche Wärmeentwicklung wie normale Pyramidenkerzen. Das Glaslager und möglichst auch das gesamte Innenleben der Pyramide sollten leicht demontierbar sein. Das erleichtert Ihnen später die Pflege und die Reparatur der Pyramide. Es sollte eine stabile Verpackung vorhanden sein, denn in der Regel wird die Pyramide ca. elf Monate eingelagert.

Pyramidenübersicht
Die Pyramiden im Shop

Papierteile für die Kurrende






Pyramidenübersicht
Die Pyramiden im Shop


Weitere Links:

Berichte von Bastlern für Bastler.
Zur Sammlung von Bastelanleitungen.
Wir über uns
Zu neuen Holzbastelsätzen von DAMASU!


Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Basteln!








Copyright:
2018 Matthias Suchfort, DAMASU - Holzkunst, 09544 Neuhausen/Erzgebirge