Mittwoch, 8. August 2018

Mit Nr. 5 wird es gefährlich

Hallo Herr Suchfort,

Nr. 5 im Anhang.
So, jetzt ist erst einmal für eine Weile Schluss. Es warten andere
Verpflichtungen.
Die Pferde gehen auch zur Neige.
Es hat sehr viel Spass gemacht.
Ich warte schon auf die Dinge, die es bis jetzt nur in Ihrem Kopf gibt.


Mit freundlichen Grüßen
Ralf Wohlrab















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"Für eine Weile Schluss" ??? Na, wenn ich es nicht besser wüsste!


Vielen Dank für die Bilder. Irgendwie passt der Wagen zu der gegenwärtigen Diskussion, aber das soll hier nicht das Thema sein. Wir wünschen Ihnen auch mit diesem makaberen Teil viel Freude und hoffen, dass unsere kleine Zugabe ein willkommene Ergänzung zu Ihrer Sammlung ist. 


Viele Grüße aus dem Erzgebirge,
Matthias Suchfort, DAMASU-Holzkunst

Montag, 6. August 2018

Achtung: Ab sofort keine Elektronik mehr aus der Manufaktur DAMASU

Werte Bastelfreunde und die, die es noch werden wollen!

Ab dem 15. August 2018 gilt das neue Elektrogesetz.

Dieses Gesetz bestimmt die Abgabe- und Registrierungspflicht für jeden Hersteller von Elektrogeräten.

Elektroschrott ist ein wertvoller Rohstoff. Dieser Rohstoff muss gesammelt und wiederverwertet werden. Die Sammlung und Aufbereitung wertvoller Rohstoffe, nicht nur von Elektroschrott, ist im Jahre 2018  immer noch teurer als das Gewinnen der Materialien aus der Erde. Diese Fehlentwicklung haben wir einer jahrzehntelangen Vernachlässigung des Themas durch unsere Politik und Industrie zu verdanken. Unsere Technologien auf dem Gebiet der Rohstoffgewinnung aus Abfall könnte wesentlich weiter sein. Die Industriestaaten könnten heute der größte Rohstofflieferant der Welt sein.

Diese Fehlentwicklung möchte man nun auf Kosten Anderer korrigieren!

Bei diesem hilflosen Versuch ist wiedereinmal ein Bürokratiemonster herausgekommen, dass mehr Kapital an Eigenverwaltung verbrennen wird, als der Sache zu dienen. Das Gesetz tritt weitestgehend undifferenziert an den einzelnen Hersteller heran. Das heißt, die Registrierungs- und Meldepflichten und auch die Grundpauschalen die für die einzelnen Pflichten anfallen sind gleich, unabhängig davon, ob man als Einzelkämpfer auf dem Markt steht oder als Konzern. Einzig die Mengenabgabe der in Umlauf gebrachten Elektronik berücksichtigt die Unternehmensgröße.

Wir haben uns das Gesetz angesehen. Es ist leider nicht umsetzbar! Wir sind zu der Überzeugung gelangt, dass jedes Kleinst- und Kleinunternehmen, dass sich diesem Gesetz aussetzt, dem Untergang geweiht ist.

Deshalb haben wir uns entschlossen alle Angebote die dieses neue Gesetz betreffen aus unserem Programm zu streichen. Was bedeutet das im Einzelnen?

- Viele Produkte, wie die elektrischen Straßen- und Wandlaternen werden ersatzlos gestrichen.

- Die Elektrobausätze, die von der Firma Neuhatronic hergestellt werden, können nur noch dort direkt bestellt werden.

- Maßgeschneiderte Elektronik für unsere Bastelsätze wird es nicht mehr fertig aufgebaut geben. Wir werden die Sachen weiterhin entwickeln, aber nicht mehr anfertigen und vertreiben. Die vollständigen Dokumentationen darüber mit Einkaufslisten, Schaltplänen und Leiterplattenlayouts werden wir kostenlos zur Verfügung stellen.     

- Wo es möglich ist, werden wir auf fertige Elektronik aus chinesischer Produktion zurückgreifen, die wir bei deutschen Händlern beziehen werden.

Wir bedauern diese Schritte außerordentlich und entschuldigen uns bei Ihnen für die schlechte Arbeit unserer gemeinsam gewählten Regierung.  

Ihre Manufaktur für Holzkunst DAMASU
Daniela und Matthias Suchfort

PS: Die Maßnahmen betreffen auch die große Gründerzeit-Pyramide. Von Januar bis Mai dieses Jahres haben wir die Elektronik in aufwendiger Handarbeit hergestellt. Vor lauter Arbeit ist uns die Entwicklung in unserer Gesetzgebungsindustrie entgangen. Das böse Erwachen kam nun. Elektronik im Wert von ca. 10.000 Euro und fünf Monate Arbeit gehen nicht wie geplant in zwei bis drei Generationen auf die Müllhalde, sondern jetzt. Wir bedanken uns dafür! Es ist aber nicht aller Tage Abend. Die Elektronik ist hier im Blog dokumentiert und kann nachgebaut werden. Die Holzteile der Pyramide sind lieferbar und wir helfen gern. Sprechen Sie mit uns!

   

Sonntag, 5. August 2018

Bastelanleitung Kutsche: Der Cottbuser Postkutschkasten

Der Postkutschkasten im Shop
Übersicht aller Fuhrwerke und Kutschen

Bastelanleitung Kutsche Cottbuser Postkutschkasten

mit oder ohne Figuren



DAMASU-Holzkunst. Manufaktur mit Werksverkauf. 09544 Neuhausen/Erzgebirge, Olbernhauer Str. 31, 0173 3666 223, www.holzbastelsatz.de



Allgemeine Hinweise


Der Postkutschkasten im Shop
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Vorwort

Bevor Sie sich auf den Weg machen und dieses schöne Modell aufbauen, möchten wir Ihnen noch ein paar Hinweise geben. Wir haben Ihnen das Modell in Naturholz geliefert. Die Abbildungen in dieser Anleitung zeigen das Modell jedoch in Braun. Diese Farbgebung haben wir für eine bessere fototechnische Wiedergabe gewählt. Wundern Sie sich bitte nicht, dass unser abgebildetes Modell um einiges dunkler ist wie Ihr Modell.

Das Modell liefern wir in zwei Ausführungen; mit oder ohne Figuren. Die Anleitung gilt für beide Varianten. Haben Sie das Modell ohne Figuren erworben, dann endet Ihre Bastelanleitung vor dem Aufbau der Zugtiere und Personen.

Die Teile des Modelles sind naturbelassen, d.h. sie sind weder farblos lackiert, gewachst oder lasiert. Damit stehen Ihnen alle Möglichkeiten der farblichen Gestaltung offen. Die Trägerplatten bieten Ihnen auch genügend Holzabfälle, um farbliche Möglichkeiten auszuprobieren.

Nun kann es losgehen. Wir wünschen Ihnen viel Spaß bei der Arbeit und viel Freude an Ihrem neuen Modell aus der Manufaktur DAMASU.

PS: Wir würden uns sehr über ein paar Fotos und Zeilen für unsere Internetpräsentation freuen.


Der Postkutschkasten im Shop
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Das Fahrgestell aufbauen


Die Räder vorbereiten

Für den Postkutschkasten müssen vier Räder hergestellt werden. Bei jedem Rad müssen die Naben verstärkt werden. An diese werden zwei kleine Scheiben angeleimt.



Exaktes Arbeiten ist dabei wichtig. Die Bohrungen müssen genau übereinander liegen, damit das Rad später auf die Wagenachse geschoben werden kann.






Die Achsen herstellen

Als Nachstes werden die beiden Achsen hergestellt. Sie sind gleich aufgebaut aber unterscheiden sich in der Länge. Folgende Teile benötigen Sie dafür.



Geben Sie etwas Leim auf die Aussparungen des großen Mittelteiles und setzen Sie das erste Seitenteil vorsichtig ein. Das zweite Seitenteil wird in der gleichen Art und Weise eingesetzt. Die Achsenden müssen bündig sein.



Bei der Vorderachse müssen Sie die Ausrichtung der eingesetzten Teile beachten. Die Zapfen und die Aussparung in der Mitte müssen auf der gleichen Seite der Achse sein.



Die Achsenden müssen mit Leim verstärkt werden. Streichen Sie dazu die Enden von allen Seiten, auch die Stirnseiten, mit reichlich Leim ein. Danach entfernen Sie alle Leimreste wieder. Die Ecken der Achsenden dürfen keine groben Leimreste aufweisen, sonst bekommen Sie im weiteren Schwierigkeiten mit dem Aufsetzen der nachfolgenden Teile. Verstreichen Sie den Leim gründlich und gleichmäßig.






Die Räder einpassen

Die Räder werden hier noch nicht fest auf die Achsen montiert. Es ist an dieser Stelle jedoch am einfachsten, die Räder und die Achsen aufeinander anzupassen. Dazu benötigen Sie etwas feines Sandpapier und/oder eine runde Schlüsselfeile. Die Räder sollen drehbar auf der Achse sitzen. Dazu können Sie die Achse etwas abschleifen oder die Radbohrung etwas aufweiten. Sie können auch beides gleichzeitig tun. Schleifen Sie das gewünschte Teil vorsichtig und Schritt für Schritt zurecht. Dazwischen probieren Sie immer wieder und kontrollieren den Arbeitsfortschritt. Das Rad muss leicht auf die Achse aufzuschieben sein, ohne dabei zu klappern.






Die Vorderachse vervollständigen

Die lenkbare Vorderachse wird im nächsten Arbeitsschritt aufgebaut. Die folgenden Einzelteile benötigen Sie dazu.



Zuerst wird die Deichselhalterung mit der Achse verleimt. Dabei wird der Gelenkbolzen mit eingesetzt. Der Bolzen darf nicht mit verleimt werden. Deshalb geben Sie den Leim nur an den Seiten auf die Achse.



Setzen Sie das Deichselteil auf die Achse und lassen Sie alles trocknen. Prüfen Sie den Bolzen. Er muss sich frei drehen lassen.



Zusätzlich zu der eben ausgeführten Verleimung wird die Verbindung mit weiteren vier Teilen verstärkt.



Diese Teile werden von unten an das Deichselteil und die Achse geleimt.



Die Nuten der vier Teile greifen in die Achse ein.



Nun wird das Gegenstück der Lenkung aufgebaut. Folgende fünf Teile benötigen Sie dazu.



Auf den oberen Reibring werden die dreieckigen Teile geleimt.





Die beiden Blattfedern werden zusammengeleimt. Die Gravur zeigt nach außen. Leimen Sie die Teile sehr exakt zusammen. In die Aussparung an der Unterseite der Blattfeder müssen später noch Teile eingesetzt werden.



Die Blattfeder wird nun in die beiden Dreiecksteile eingeleimt. Lassen Sie alles gut trocknen.



Stecken Sie nun beide Teile vorsichtig zusammen. Der Bolzen des Achsteiles rastet in die viereckige Aussparung des oberen Reibringes ein.





Das herausragende Ende des Bolzens wird mit dem oberen Reibring verleimt. Verwenden Sie reichlich Leim, die Stelle ist später nicht mehr zu sehen. Nach dem Trocknen prüfen Sie die Lenkung auf Leichtgängigkeit.




Die Hinterachse vervollständigen

Für den weiteren Aufbau der Hinterachse benötigen Sie folgende Teile.



Im ersten Arbeitsschritt wird das kleine Rahmenteil auf die Zapfen der Hinterachse geleimt.



Das Rahmenteil hat an den Querverbindungen jeweils zwei Aussparungen. In diese werden die Längsträger des Kutschenfahrwerkes eingeleimt.



Diese Verbindung muss besonders stabil sein, deshalb ist es wichtig, die Leimstellen unter Druck aushärten zu lassen.



Vervollständigt wird die hintere Achse mit dem Anbringen der beiden Blattfedern.



Diese werden auf die beiden Achsenden bis zum Anschlag geschoben und dort verleimt. Die Gravur der Blattfedern zeigt dabei nach außen.



An der Oberseite werden die Blattfedern mit einer Leiste verbunden.



Auf diese wird zum Schluss noch eine weitere Leiste mittig aufgeleimt.



Die Vorder- und die Hinterachse werden nun zu einem Fahrgestell verbunden.



Dazu leimen Sie die beiden Längsbalken in die Aussparungen der vorderen Blattfeder ein.








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Den Wagenkasten aufbauen

Der Wagenkasten wird in mehreren Schritten aufgebaut. Im ersten Schritt werden die Seitenwände vorbereitet und im zweiten Schritt werden die beiden Seitenwände mit einigen Zwischenteilen miteinander verbunden. Die folgenden Einzelteile benötigen Sie dazu.



Die beiden Seitenwände bestehen aus je vier übereinander geleimten Platten. Zuerst wird die innere Platte hinter die Geländerplatte geleimt.



Die innere Platte liegt genau mittig hinter der Geländerplatte. Dazu sehen Sie vier Markierungen auf der Rückseite der Geländerplatte. Arbeiten Sie hier wieder sehr exakt, das ist für den weiteren Arbeitsablauf sehr wichtig.



Auf die Außenseite der Geländerplatte werden nun noch zwei sehr ähnliche Platte geleimt. Diese sollen die Mitte der Karosse etwas hervorheben. Die beiden Platten unterscheiden sich nur in der Gravur. Die äußere Platte hat eine Gravur, die dazwischen liegende Platte nicht. In der Türaussparung der Platten können Sie drei kleine Scharniere erkennen. Diese sollen zur Rückseite des Wagens zeigen. Als Orientierung kann Ihnen auch das Posthorn auf der Tür dienen. Die Scharniere sind auf der Seite des Mundstückes des Posthornes.



Damit ist die erste Seitenwand fertig. Die zweite wird genauso aufgebaut, nur spiegelverkehrt.





Die fertigen Seitenwände werden nun mit fünf Zwischenstücken verbunden. Diese fünf Teile stellen die Vorder- und die Rückwand des Personenabteils dar, sowie die beiden Sitzbänke und die Bodenplatte.



Leimen Sie die Teile in die entsprechenden Aussparungen einer Seitenwand ein und lassen Sie diese etwas antrocknen.



Geben Sie nun etwas Leim auf die andere Seite der Zwischenteile und setzen Sie die zweite Seitenwand auf.



Fädeln Sie alle Teile in die entsprechenden Nuten und drücken Sie den Wagenkasten vorsichtig zusammen.



Im dritten Arbeitsschritt werden nun die bisher noch offenen Seiten verkleidet. Folgende Teile benötigen Sie dafür. Die Teile sind von 1 bis 9 durchnummeriert, mit Ausnahme der Teile 2 und 8. Diese Teile tragen eine Gravur und sind daran trotz fehlender Nummer leicht zu erkennen.



Die Verkleidung des Wagenkastens beginnt an der Unterseite. Zuerst wird das Teil 1 an der Unterseite des vorderen Kastens angeleimt. Die aufgravierte Nummer zeigt dabei in das Innere des Kastens. Das gilt im folgenden auch für alle anderen nummerierten Teile. Auf dem Teil 1 ist auch ein kleiner Pfeil eingraviert. Dieser muss nach vorn zeigen.





An der Unterseite des hinteren Kastens wird das Teil 9 angeleimt. Schieben Sie dieses um ca 1,5 mm nach hinten heraus. Die nächste Platte wird senkrecht auf die Platte 9 gestellt. Die Platte 9 ist für die senkrechte Platte der untere Anschlag.





Die gebogene Bodenfläche unter dem Personenteil wird nun mit einzelnen Holzstreifen verkleidet. Beginnen Sie von beiden Seiten gleichzeitig. In der Mitte unter dem Wagen kann eine Restlücke entstehen. Diese wird später nicht mehr zu sehen sein.







Nun können Sie die weiteren Verkleidungsteile anbringen. An der Vorderseite des Wagens werden die Teile bis zur Nummer 5 angeleimt.









Die Durchbrüche am Teil 5 zeigen nach vorn.



An der Rückseite des Wagenkastens werden noch die gravierte Platte mit dem alten Cottbuser Wappen und die Platte 7 angebracht.





Die Platte 6 ist die Dachplatte. Wenn Sie einen Bausatz ohne Figuren aufbauen, dann können Sie die Platte 6 an dieser Stelle schon mit aufleimen. Bei einem Bausatz mit Figuren lassen Sie das Wageninnere bitte noch offen.




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Den Wagenkasten mit dem Fahrgestell verbinden

Das Fahrgestell und der Rohbau des Wagenkastens sind nun fertig und können miteinander verbunden werden. Das Fahrgestell wird im Wagenkasten vorn eingehangen und nur hinten mit diesem verleimt. Dadurch bleibt die Verbindung vorn flexibel und kann die Bewegung des schräg gestellten Reibringes ausgleichen. Lesen Sie bitte das ganze Kapitel durch und probieren Sie die Arbeitsschritte ohne Leim aus, bevor Sie mit der eigentlichen Arbeit beginnen.



Geben Sie zunächst etwas Leim auf die Querleiste der Hinterachse.



Haken Sie nun die Vorderachse im 90° Winkel in den Wagenkasten ein.



Drehen Sie das Fahrgestell auf die richtige Position und drücken Sie die Hinterachse mittig auf den Wagenkasten.



Die Positionierung des Fahrgestelles ist wichtig. Die Hinterachse muss mittig auf dem Wagenkasten sitzen und ...



Der Haken der Vorderachse muss ebenfalls mittig in der Aussparung der Bodenplatte sitzen; d.h. vorn und hinten muss die sichtbare Öffnung der Aussparung gleich groß sein. Lassen Sie die Leimverbindung gut trocknen.




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Das Anbringen der Räder

Der Wagenkasten wird nun mit den Rädern vervollständigt. Folgende Teile sind dazu erforderlich.



Jedes Rad wird mit drei kleinen Scheiben an der Achse befestigt. Die Scheiben haben in der Mitte ein Kreuz als Loch. Es gibt für jedes Rad zwei gleichgroße Scheiben und eine etwas kleinere.



Setzen Sie das Rad auf die Achse und schieben Sie die erste größere Scheibe ohne Leim darüber.



Jetzt geben Sie auf das Achsende etwas Leim und schieben die zweite große Scheibe auf die Achse. Danach tun Sie das Gleiche mit der kleinen Scheibe. Die beiden äußeren, mit Leim versehenen Scheiben verhindern das Abrutschen des Rades. Die innere Scheibe, die nicht verleimt wurde, garantiert, dass das Rad beweglich bleibt.







Alle vier Räder werden in der gleichen Art und Weise angebracht.




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Die Figuren herstellen

Bevor die vielen Kleinigkeiten an die Postkutsche angebracht werden, sollte noch das Dach verschlossen werden. Zuvor müssen Sie aber zwei Figuren im Inneren des Wagens platzieren. Deshalb schieben wir an dieser Stelle das Kapitel zur Herstellung der Figuren ein. Die Figuren sind recht einfach aufgebaut. Sie können an den folgenden Bildern erkennen, welche Teile für welche Figur benötigt werden und wie die fertigen Figuren aussehen sollen. Sie brauchen zum Weiterbauen an dieser Stelle zwar nur die beiden Figuren im Inneren, aber wir zeigen hier den Aufbau aller neun Figuren. Sollten Sie einen Wagen ohne Figuren aufbauen, dann können Sie dieses Kapitel überspringen.



Der Herr im Wageninneren: der Oberkörper misst 25 mm, der Kopf ist rund und dazu gehört noch ein Zylinder.







Die Dame im Wageninneren: der Oberkörper misst 20 mm, der Kopf ist rund.







Der Postkutscher: der Oberkörper misst 20 mm, der Kopf ist angeschliffen und dazu gehört noch ein Zylinder.







Die Frau mit Haube: der Oberkörper misst 20 mm, der Kopf ist rund und dazu gehört noch eine Haube aus Pergament.







Der Herr mit Melone: der Oberkörper misst 25 mm, der Kopf ist angeschliffen und dazu gehört noch ein Hut "Melone".







Die Dame mit Schirm: der Oberkörper misst 20 mm, der Kopf ist angeschliffen und dazu gehört noch ein Hut und ein Schirm aus Pergament.







Der Skatbruder "Denker": der Oberkörper misst 20 mm mit schräger Bohrung, der Kopf ist rund und dazu gehören noch Skatkarten aus Pergament.







Der Skatbruder "Spieler": der Oberkörper misst 20 mm, der Kopf ist rund und dazu gehören noch zwei Skatkarten aus Pergament.







Der Skatbruder "Trinker": der Oberkörper misst 20 mm, der Kopf ist rund und dazu gehören noch Skatkarten aus Pergament.







Wenn alle Figuren getrocknet sind, dann können Sie die beiden Figuren im Wageninneren platzieren und den Wagenkasten mit der Platte 6 verschließen. Die anderen Figuren legen Sie für den Moment beiseite.






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Einige Zier- und Zusatzteile anbringen

Auf dem Dach und an den Außenseiten des Wagens müssen nun noch einige Zusatzteile, wie Sitzbänke, Gepäckstücke und die Figuren angebracht werden. Beginnen Sie mit den Zierteilen an den beiden Türen. Folgende sechs Teile werden dazu benötigt.



Das Posthorn und die Türklinke werden an die Tür und das Trittbrett wird in die Halterung unter der Tür geleimt.



An die rechte Seite des Wagens kommen die Tritte und Geländer für den Aufstieg auf das Wagendach. Je drei Tritte und ein Geländer leimen Sie in die entsprechenden Löcher am vorderen und hinteren Wagenkasten





Auf das mittlere Dach werden zwei Sitzflächen und zwei Rückengeländer geleimt.



Leimen Sie zunächst unter die Sitzflächen je zwei kleine Abstandshalter.



Für die Rückengeländer gibt es an den Seitengeländern kleine Aussparungen.



Als Kutschbock bekommt der Wagen einen einzelnen gefederten Sitz. Folgende drei Teile benötigen Sie dafür.



Leimen Sie die beiden Gestellteile in die entsprechenden Löcher der Wagenabdeckung. Auf die Gestellteile wird dann die Sitzfläche geleimt.





Am Wagenende wird nun noch eine abenteuerliche dritte Sitzreihe angebracht. Vier Teile werden dazu benötigt.



Leimen Sie die vier Teile, wie auf der Abbildung zu sehen, zusammen.



Die fertige Sitzreihe wird nun mittig an den hinteren Wagenkasten geleimt.



Für das Dach müssen nun noch vier Gepäckstücke angefertigt werden; eine Truhe, eine Hutschachtel und zwei Kisten. Beginnen Sie mit der Truhe. Lösen Sie die Teile aus. Achten Sie auf die Teile des Truhendeckels. Diese müssen in ihrer Reihenfolge verbleiben.



Im ersten Arbeitsschritt werden die kleineren Seitenwände mittig hinter die großen Seitenwände geleimt.



Danach werden die vier Wände und die Bodenplatte der Truhe zusammengeleimt. Lassen Sie alles trocknen.



Zum Schluss werden die Holzstreifen des Deckels der Reihe nach aufgeleimt.





Die Hutschachtel ist ähnlich aufgebaut. Folgende Teile benötigen Sie dazu.



Zunächst wird ein Rahmen aufgebaut. Dazu leimen Sie wieder die kleinen runden Teile hinter die großen runden Teile. Die beiden Teile, Deckel und Boden, verbinden Sie nun mit den über Kreuz zusammengesteckten Verbindungsteilen. Lassen Sie das Gestell wieder trocknen.





Das Gestell wird nun mit den Holzstreifen verkleidet. Gehen Sie schrittweise vor und lassen Sie die zuvor angebrachten Streifen immer wieder trocknen.





Die beiden Kisten sind gleich aufgebaut. Deshalb zeigen wir hier wieder nur den Aufbau einer Kiste. Folgende Teile werden benötigt.



Leimen Sie wieder die kleinen viereckigen Teile mittig hinter die Boden- und die Deckplatte.



Dann leimen Sie die vier Seitenteile an die Bodenplatte und die Deckplatte darüber.





Die vier Gepäckstücke können Sie nun auf dem Wagendach anleimen.



Die letzten Bauteile sind die beiden Wagendeichseln. Jede der Deichseln besteht aus zwei gleichen Teilen. Leimen Sie die Teile übereinander.





An die vordere Deichsel wird noch die Öse geleimt.



Die Deichsel wird in die bewegliche Vorderachse nur eingehangen. Sie wird nicht verleimt. Damit kann man die Zugtiere später vom Wagen trennen.



Damit ist der Wagen fertig und die Arbeit für den Bausatz ohne Figuren ist beendet.




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Der Postkutschkasten mit Figuren und Pferden

Bei dem Modell mit Figuren können diese nun auf dem Wagen platziert werden. Auf dem Bild ist zu erkennen, wie wir die Figuren angeordnet haben.



Der Cottbuser Postkutschkasten wird von vier Pferden gezogen. Diese werden nun aus je 11 Teilen hergestellt. Alle Pferde sind gleich aufgebaut, deshalb zeigen wir hier nur den Aufbau eines Pferdes. Lösen Sie die abgebildeten Teile eines Tieres aus der Trägerplatte heraus und ordnen Sie diese entsprechend der Nummerierung auf Ihrer Arbeitsfläche an. In der Mitte ist das Teil mit der Nummer 0. Rechts und links davon befinden sich die Teile mit der Nummer 1 usw.



Beginnen Sie das Zusammenleimen mit dem Teil 0 und einem der Teile 1. Geben Sie etwas Leim auf das Teil 1 und leimen Sie es an das Teil 0. Achten Sie dabei auf die Aussparungen in der Mitte. Diese müssen wieder exakt übereinander liegen.



Zur besseren Führung können die trapezförmigen Teile mit eingesetzt werden. Die Aussparungen werden mit steigender Nummer der Seitenteile immer kleiner. Die Stufen der trapezförmigen Teile folgen genau diesem Muster.



Zum Trocknen können Sie die Teile immer wieder klammern. Setzen Sie durch Aufleimen der einzelnen Schichten rechts und links das Pferd schrittweise zusammen.



Die äußeren vier Schichten bilden dabei die Beine des Tieres. Prüfen Sie beim Anleimen dieser Schichten den korrekten Stand des Pferdes. Sie können dazu die Schichten trotz der mittleren Führung etwas schieben.





Bauen Sie alle Pferde nach dem gleichen Muster auf.



Zuletzt werden die Pferde eingespannt.











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