Donnerstag, 24. September 2015

Bastelanleitung für eine kleine Tischpyramide



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Pyramidenübersicht

Bastelanleitung Pyramide kleiner Baum

Eine kleine Pyramide mit Waldtieren



DAMASU-Holzkunst. Manufaktur mit Werksverkauf.

09544 Neuhausen/Erzgebirge, Olbernhauer Str. 31, 0173 3666 223, www.holzbastelsatz.de

Inhaltsverzeichnis
Bastelanleitung
Allgemeine Hinweise für erzgebirgische Pyramiden




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Allgemeine Hinweise

Bastelanleitung


Die kleine Waldpyramide wird in drei Schritten aufgebaut; die Pyramidenachse, das Gestell und das Flügelrad. Ihre Pyramide wird in hellem Naturholz geliefert. In der Anleitung sehen Sie jedoch die Holzteile in Nußbaum eingefärbt. Diese Färbung haben wir gewählt, damit die Fotos kontrastreicher werden. Die Farbe entspricht nicht der Teile in Ihrem Bausatz.

Beginnen Sie mit der Bestückung der drei Pyramidenscheiben. Probieren Sie vor dem Einleimen aus, wo welche Figur hingehört. Die Gravur der Figuren zeigt immer nach außen. Lassen Sie die Figuren nach dem Einleimen gut trocknen.





Die getrockneten Pyramidenscheiben schieben Sie nun auf die Pyramidenachse. Beginnen Sie mit der kleinsten Scheibe. Stecken Sie die Pyramidenachse mit der Spitze von oben in das Mittelloch der Scheibe. Die unterste Scheibe befindet sich 1cm von der Spitze entfernt, die mittlere 7cm und die oberste 11,5cm. Die Scheiben gehen etwas schwer auf die Achse, damit sie später festsitzen. Als Hilfsmittel können Sie zwei der Kerzentüllen nutzen. Achten Sie beim Aufschieben der Scheiben darauf, dass Sie die Achse nicht verbiegen.





Nach dem Aufschieben und Ausrichten der Scheiben befestigen Sie diese noch mit ein wenig Leim von unten.

Nun wird das Gestell zusammengebaut. Folgende Teile benötigen Sie dazu.

Zuerst werden die acht ovalen Scheiben unter die Kerzenhalterarme geleimt, je zwei unter jeden Arm.



Danach werden die vier Baumteile mit den zwei unteren Stützen verleimt. Zum Ausrichten der Baumteile können Sie die obere Verbindung mit einsetzen. Verleimen Sie diese aber noch nicht. Zum Einsetzen der Mittelachse muss sie wieder entfernt werden.



Setzen Sie das Glaslager mit einem Tropfen Leim in die runde Aussparung.

Wenn alles gut getrocknet ist, dann können Sie nun die Mittelachse einsetzen. Nehmen Sie dazu das obere Verbindungsteil und stecken es mit auf die Pyramidenachse. Drücken Sie die Baumteile etwas auseinander und setzen Sie die Mittelachse ein. Das obere Verbindungsteil wird ohne Leim wieder eingesetzt.

Setzen Sie die Pyramidennadel in das Glaslager und lassen Sie die Achse drehen. Sollten die Figuren irgendwo anstoßen, dann nehmen Sie die Achse wieder heraus und korrigieren vorsichtig die Position der Scheiben. Ist alles korrekt, dann wird die obere Verbindung von unten verleimt.

Das Gestell vollenden Sie mit dem Aufleimen der Kerzentüllen. Leimen Sie zunächst die Holztüllen auf das Pyramidengestell und dann die goldfarbenen Tüllen und Tropfenfänger in die Holztüllen.



Zum Abschluss fertigen Sie das Flügelrad an. Dazu leimen Sie die Flügel in die Nabe ein. Richten Sie alle Flügel gleichmäßig aus.



Das Loch auf der Pyramidennabe verschließen Sie mit dem kleinen Drehteil. Setzen Sie das fertige Flügelrad auf die Pyramidenachse und fertig ist Ihre neue Pyramide.



Sie können die Pyramide auch farbig gestalten. Dazu eignen sich alle handelsüblichen Farben, die für Holz im Innenbereich geeignet sind. Für die Gestaltung der Figuren können Sie auch Filzstifte oder Fineliner verwenden.

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Allgemeine Hinweise für erzgebirgische Pyramiden


In der vergangenen Weihnachtssaison wurde ich gefragt, woran es liegen könnte, dass sich Omas alte Pyramide nicht mehr so recht drehen mag. Das kann viele Ursachen haben. Meistens sind es nur Kleinigkeiten, die man schnell selber beheben kann oder die man einfach beachten sollte, damit man an seiner original erzgebirgischen Weihnachtspyramide lange Freude hat. Ich habe hier einige Tipps zusammengetragen und hoffe, dass ich auch Ihnen damit weiterhelfen kann.

Glaslager

Die untere Führung wird durch ein Glaslager mit einer darin laufenden Nadel gewährleistet. Tragen Sie bitte stets dafür Sorge, dass das Glaslager keinen außergewöhnlichen Druck oder Schlag bekommt und stets sauber ist. Beim Aufstecken des Flügelrades, beim Transport und bei der Lagerung ist das Glaslager grundsätzlich zu entlasten. Bei den meisten Pyramiden stecken Sie dazu ein Stück Schaumstoff oder Pappe zwischen die Nadel und das Glaslager. Bei manchen Pyramiden können Sie das Glaslager auch ganz entfernen. Bitte das Glaslager in regelmäßigen Abständen säubern und gegebenenfalls mit einem Tropfen harzfreien Öl schmieren. In der Regel säubert man es beim Aufstellen der Pyramide vor der Saison.

Transport und Lagerung

Die Pyramide ist stets aufrecht zu transportieren und zu lagern! So verhindert man, dass sich die Mittelwelle verbiegt. Alle losen Teile z. B. Kerzentüllen sind separat zu verpacken. Die Lagerung muss in frostsicheren und trockenen Räumen erfolgen, damit sich das Holz nicht verzieht. Einmal verzogenes Holz ist nicht mehr zu richten. Das Glaslager muss entlastet und gesichert werden.

Reinigung und Pflege

Die Pyramide bitte nur trocken mit einem weichen Pinsel reinigen. Versuchen Sie die Pyramide, so weit wie es möglich ist, zu zerlegen. Das erleichtert Ihnen die Arbeit und verhindert, dass Kleinteile abbrechen. Benutzen Sie kein Wasser oder Reinigungsmittel. Kerzenwachs gehört auf eine gute Pyramide. Wenn das Wachs tropft, kann man es in der Regel leicht abbrechen. Wachsreste, die bis auf das letzte Krümelchen von der Pyramide abgekratzt werden, beschädigen in der Regel die Holzoberflächen. Die Blecheinsätze in den Kerzentüllen kann man gegebenenfalls auswechseln. Für einen einwandfreien Betrieb der Pyramide müssen die beweglichen Teile sauber und geschmiert sein. In der Regel wird eine Pyramidenachse an zwei Stellen gehalten und geführt. Das sind meist das Glaslager mit einer Spitze am Boden der Pyramide und eine Achsführung im oberen Bereich. Es gibt aber auch Ausnahmen mit einer anderen Anordnung von Glaslager und Achsführungen oder Kugel- oder Magnetlagern. In jedem Fall ist immer dafür Sorge zu tragen, dass die beweglichen Verbindungen einwandfrei funktionieren. Vor jeder Saison sollte man sich diesen Lagerstellen widmen. Ein Glaslager kann man durch einfaches auswischen mit einem weichen Tuch oder ähnlichem reinigen. Danach wird es mit einem Tropfen harzfreiem Öl neu geschmiert. Dazu kann man Waffen- oder Nähmaschinenöl verwenden. Kontrollieren Sie bei der Gelegenheit auch die Unversehrtheit des Glaslagers. Die Oberfläche muss glänzend und frei von Rissen sein. Die Nadel darf keinen Einlaufpunkt oder andere Spuren hinterlassen haben. Ein typischer Hinweis für Probleme im Glaslager ist eine anlaufende Pyramide, die nach wenigen Momenten stehen bleibt. Schiebt man dann den Pyramidenteller etwas zur Seite, läuft die Pyramide wieder an und bleibt nach wenigen Momenten wieder stehen. Das kommt daher, dass die Nadel immer den gleichen Punkt im Lager sucht und wenn dort etwas ist, dann bleibt sie stehen. Auch die obere Nadelführung muss sauber und geschmiert sein. Diese Führung ist meist offen, so dass sich auch dort Staub und Schmutz ansammeln können. Reinigen Sie die Achse und auch die Achsdurchführung am Pyramidengestell. Danach muss auch diese Stelle neu geschmiert werden. Wie, das hängt von den Materialien ab. Sind die Achse und die Durchführung aus Metall, dann kommt auch hier das harzfreie Öl zum Einsatz. Ist ein Teil aus Holz, dann sollte man besser mit Kerzenwachs schmieren. Dazu wird das Holzteil einfach mit weißem Kerzenwachs eingerieben. Ist in der Pyramide ein Kugellager verbaut, dann muss auch dieses in der Regel einmal im Jahr gereinigt und neu geschmiert werden. Ein Kugellager hat mehr Reibungspunkte wie eine einfache Pyramidennadel. Eine Pyramide mit Kugellager wird also schon von Hause aus schwerer laufen wie eine Pyramide mit Glaslager. Deshalb wird ein Kugellager nur dort eingesetzt, wo es bautechnisch nicht anders geht. Man nutzt dabei offene Kugellager, weil die Kugellagerabdeckungen auch wieder Reibungspunkte sind. Das hat zur Folge, dass die Kugellager verschmutzen. Bauen Sie ein Kugellager zur Reinigung immer aus. Gereinigt wird es mit Spiritus oder Waschbenzin. Benutzen Sie nie Wasser zum Reinigen, das Kugellager würde sonst rosten. Spülen Sie das Lager gründlich aus und bewegen Sie es dabei. Bei starken Verschmutzungen kann man das Lager auch einige Tage im Spiritus liegen lassen. Lassen Sie die Reinigungslösung an der Luft trocken. Versuchen Sie nicht, das Lager mit einem Tuch oder Ähnlichem trocken zu reiben. Dabei könnten Sie neue Fusseln und andere Teilchen in das gereinigte Lager bringen. Prüfen Sie das Lager vor dem Ölen. Es sollte leicht laufen und gut nachlaufen. Es darf dabei auch ein wenig klappern und rasseln. Sind Sie mit der Prüfung zufrieden, dann können Sie es neu ölen. Auch dazu kommt wieder das harzfreie Öl zum Einsatz. Ein oder zwei Tropfen genügen. Bei einer erneuten Prüfung sollte das Lager genauso leicht laufen, aber das Rasseln und Klappern ist einem geschmeidigen Lauf gewichen. So vorbereitet können Sie das Lager wieder einbauen. Bei einem Magnetlager sind Reinigung und Ölen nicht notwendig. Hier muss man nur darauf achten, dass alle Abstände an den Lagerflächen eingehalten werden und die Achse frei laufen kann.

Kerzen

Benutzen Sie nur die vom Hersteller empfohlenen Kerzen. In den meisten Fällen sind das die normalen Pyramidenkerzen (Durchmesser 14 mm / Höhe ca. 100 mm). Betreiben Sie die Pyramide mit allen dafür vorgesehenen Kerzen; nicht mehr und nicht weniger. Der Hersteller hat seine Pyramiden getestet und die Kerzenzahl festgelegt. Wenn Kerzentüllen herausnehmbar sind, dann nehmen Sie diese bitte zum Wechseln der Kerzen aus ihrer Halterung. Nach dem Einsetzen der Kerzen sollten diese fest und gerade in den Tüllen sitzen. Kontrollieren Sie, dass die Blecheinsätze der Tüllen vorhanden und in Ordnung sind. Bei größeren Pyramiden sind evtl. die Anbringung und Anordnung von zusätzlichen Kerzen möglich. Sollte Ihnen die Anordnung von zusätzlichen Kerzen freigestellt sein, dann achten Sie bitte auf einen ausreichenden Abstand der einzelnen Kerzen. Bei übereinander angeordneten Kerzen kann die obere Kerze von der Wärme der darunterliegenden Kerze aufgeschmolzen werden. Befindet sich eine Kerze in dem Wärmestrom einer anderen Kerze, so beginnt die erste Kerze zu flackern. Das ist immer ein Zeichen dafür, dass sich Kerzen gegenseitig beeinflussen. Die flackernde Kerze kann zudem ihr eigenes Wärmefeld zur Seite ausbreiten und somit die Pyramide selbst gefährden. Beobachten Sie Ihre Pyramide genau, um solche Gefahren frühzeitig zu erkennen. Tipp: Es gibt für die normalen Kerzentüllen zusätzliche Tropfenfänger aus Glas, Keramik oder Blech. Damit sind Pyramide und Tischdecke etwas besser vor tropfendem Wachs geschützt. Bei Pyramiden mit Teelichtern ist unbedingt auf die Qualität der Teelichter zu achten. Normale Teelichter sind auf eine lange Brenndauer ausgelegt. Sie sind nicht auf eine optimale Wärmeabgabe getrimmt. Den Unterschied kann man leicht feststellen, indem man eine Standard-Pyramidenkerze und ein normales Teelicht nebeneinander stellt und anzündet. Mit der Hand über den Flammen kann man die Unterschiede deutlich spüren. Es gibt spezielle Teelichter für Pyramiden z.B. von der Firma EWA. Unter dem Suchbegriff -Teelichter für Pyramiden- sind sie im Internet leicht zu finden. Für eine Teelichtpyramide sollten Sie unbedingt auf diese speziellen Teelichter zurückgreifen. Es gibt im Zubehörhandel Adapter zum Austausch der einzelnen Kerzentypen. Mit diesen Adaptern können Sie eine Teelicht-Pyramide auch mit Kerzen betreiben oder eine Kerzenpyramide mit Teelichtern. Beim Austausch sollten Sie sich aber immer bewusst sein, dass der Hersteller seine Pyramide mit den von ihm vorgesehenen Kerzen getestet hat. Das betrifft vor allem den Abstand der Flamme zum Flügelrad und auch die Wärmemenge, die zum Betrieb der Pyramide benötigt wird. Gerade bei Teelichtpyramiden kann durch eine höhere Pyramidenkerze der Abstand zum Flügelrad zu klein werden.

Benutzung der Pyramide

Stellen Sie die Pyramide bitte auf einer exakt waagerechten, stabilen und feuerfesten Unterlage auf. Kontrollieren Sie, dass das bewegliche Mittelteil frei und leicht läuft. Der Raum sollte frei von Zugluft sein. Unterschätzen Sie bitte nicht das Problem der Zugluft. Eine Pyramide wird mit sehr wenig Energie betrieben. Aufsteigende Luft treibt dabei das Flügelrad an. Damit die Luft die gewünschte Strömungsbewegung erhält, wird sie von den Kerzen punktuell erwärmt. Die Luft an den Kerzen dehnt sich dadurch aus und wird in Bezug auf das Volumen leichter als die umgebende Raumluft. Die leichtere Luft steigt somit nach oben und bewegt auf dem Weg dorthin das Flügelrad. Die Luftbewegungen, die die Kerzen erzeugen, sind aber nicht die einzigen Luftbewegungen im Raum. Es gibt viele weitere Ursachen für Luftbewegungen. Dazu gehören undichte Fenster und Türen, Fenster und Türen die geöffnet oder geschlossen werden, sich bewegende Personen im Raum oder andere Wärmequellen bis hin zu den Personen selbst. Diese Luftbewegungen wirken zum einen genauso auf das Flügelrad wie die gewünschte Luftbewegung der Kerzen. Zum Zweiten können diese Luftbewegungen die aufsteigende Luft der Kerzen ablenken und so verhindern, dass die Kerzenluft das Flügelrad überhaupt erreicht. Auch wenn man selbst diese Luftbewegungen nicht spürt oder als unangenehm empfindet, können sie eine Pyramide beeinflussen. Man sollte das nicht unterschätzen. Es kann in Extremfällen sogar so weit gehen, dass sich die Pyramide, mit oder ohne brennende Kerzen, rückwärts dreht. In den meisten Fällen hat man aber einfach Probleme, die Pyramide zum Laufen zu bekommen oder sie bleibt ohne einen Grund stehen. Übrigens hat auch die Pyramide selbst einen Einfluss darauf. Ein größeres Flügelrad reagiert empfindlicher auf Raumluft wie ein kleineres. Große und schwere Pyramidenachsen sind auch träger als leichte Achsen. Bei solchen Pyramiden kann es vorkommen, dass die Energie der Kerzen nicht zum Anlauf der Pyramiden ausreicht. Diese brauchen dann etwas Starthilfe. Was kann man nun tun? Die Lösung ist ganz einfach; sorgen Sie dafür, dass die Luftströmung der Kerzen als Einzige das Flügelrad erreicht. Die Umsetzung ist meist nicht ganz so einfach. Man hat beim Kauf oder Bau der Pyramide ja schon den idealen Standort im Raum vor Augen und nun stellt sich heraus, dass dieser Standort eben doch nicht so ideal ist. Um herauszufinden, ob das Problem wirklich die Zugluft ist, sollten Sie die Pyramide an einem anderen Ort im Zimmer oder gar in einem anderen Zimmer ausprobieren. Finden Sie einen Ort, wo sie läuft, dann haben Sie das Problem der Zugluft gefunden. Jetzt müssen Sie schauen, ob Sie die Zugluft an Ihrem Wunschort verändern können. Einfach zu beheben sind undichte Fenster oder Türen. Auch Luftbewegungen durch sich öffnende und schließende Fenster lassen sich in der Zeit der Pyramidennutzung einschränken oder kontrollieren. Manchmal ist auch eine abschaltbare mechanische Raumbelüftung das Problem. Schwieriger wird es, wenn die Ursache die Raumheizung selbst ist. Diese möchte und kann man im Winter nicht so einfach abschalten. Auch mit einem neuen Standort der Heizung ist es im Raum meist nicht so einfach. In dem Fall hilft nur einen neuen geeigneten Standort für die Pyramide zu finden.

Sicherheitshinweise

Die Pyramide ist komplett aus Holz gefertigt und somit auch brennbar. Achtung! Offenes Feuer niemals unbeaufsichtigt lassen! Stellen Sie die Pyramide auf eine feuerfeste Unterlage und achten Sie darauf, dass keine brennbaren Gegenstände in unmittelbarer Nähe sind. Wichtig ist ebenfalls, dass alle Figuren auf den Pyramidentellern festgemacht sind. Lose Figuren können die Welle blockieren. Bei einer stehenden Pyramidenwelle besteht immer Brandgefahr!

Kaufempfehlung

Achten Sie beim Kauf einer Pyramide auf folgende Hinweise: Der Hersteller sollte auf der Pyramide oder der Verpackung ersichtlich sein. Damit können Sie sich bei Problemen an den Fachmann wenden. Die verwendeten Kerzen sollten einem handelsüblichen Standard entsprechen. Gewöhnlich werden 14 mm Pyramidenkerzen verwendet. Für Pyramiden mit Teelichtern nutzen Sie 40 mm-Standard-Teelichter für Pyramiden. Aber Achtung, beim Kauf von Teelichtern unbedingt auf Qualität achten, sonst reicht die Wärme nicht zum Antrieb der Pyramide aus. Im Internet gibt es Teelichter, die speziell für Weihnachtspyramiden entwickelt wurden. Diese haben eine ähnliche Wärmeentwicklung wie normale Pyramidenkerzen. Das Glaslager und möglichst auch das gesamte Innenleben der Pyramide sollten leicht demontierbar sein. Das erleichtert Ihnen später die Pflege und die Reparatur der Pyramide. Es sollte eine stabile Verpackung vorhanden sein, denn in der Regel wird die Pyramide ca. elf Monate eingelagert.

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2018 Matthias Suchfort, DAMASU - Holzkunst, 09544 Neuhausen/Erzgebirge




Mittwoch, 23. September 2015

Vollendet

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Neue Turmspitzen - Turmpavillons. Mit Mucha-Bildern aus den 20iger Jahren. Danke für die wundervolle Erweiterung.

Jazzy







Sonntag, 20. September 2015

Einweihung des großen Gründerzeit-Schwibbogen im Nußknackermuseum

Das war nun das letzte Kapitel beim Bau des großen Gründerzeit-Schwibbogens für das Nußknackermuseum in Neuhausen.

Seit gestern, dem 19. September 2015 steht er nun im Museum für die Gäste bereit. Wir bedanken uns bei der Familie Löschner vom Nußknackermuseum für den wirklich tollen Platz den unser Schwibbogen in ihrem Hause gefunden hat und auch für den gelungenen Freitagabend mit vielen Gästen, einem feinen Buffet und natürlich der ersten Vorführung.

Die letzte Woche war noch einmal aufregend. Alles was so lange wohl behütet in unserer Werkstatt gestanden hatte, mußte nun endlich vor ins Nußknackermuseum. Das hieß alles zerlegen, verpacken, transportieren und wieder aufbauen und die große Frage; werden der Bogen und die Vitrine die Tortur gut überstehen?

Na selbstverständlich werden sie das. Die Aufregung war völlig überflüssig. Hätte ich das nur vorher gewußt, dann wäre ich heute nicht so müde.

Meine Frau und Chefin war auch aufgeregt. Allerdings weniger wegen des Schwibbogens, sondern eher wegen der Einweihungsrede, die sie halten sollte. Aber auch die Aufregung war unbegründet wie man in dem folgenden Video sehen kann:  

 

Wie gesagt, nun ist er fertig und es ist Zeit für einen kurzen Rückblick.

Das Erste und Wichtigste - es war eine schöne Bastelarbeit!

Es war natürlich auch eine Herausforderung und es war vor allem sehr zeitintensiv. An dieser Stelle muß ich mich auch bei meiner Frau bedankten, dass sie mir ein halbes Jahr lang den Rücken frei gehalten, so manch unerwartete Rechnung für Elektronik und andere  in ihren Augen "Spielerein" ohne murren beglichen und natürlich auch so manchen Fluch ertragen hat.  Danke dafür!

In dieser technischen Ausstattung wird der große Gründerzeit-Schwibbogen sicherlich einzigartig bleiben. Wer braucht zu Hause schon einen Schwibbogen, der einem immer wieder das Gleiche erzählt? Aber ich habe mir und sicher auch vielen anderen Bastlern und Handwerkern gezeigt, was mit zeitgemäßen Mitteln so alles machbar ist. Die Holzkunst muß bei aller Tradition auch weiter entwickelt werden. Immer neue Ideen sind sicherlich das Wichtigste um eine Entwicklung voran zu bringen und am Laufen zu halten. Was sich davon durchsetzen wird nennt man später Tradition.

Für die Weiterentwicklung der Gründerzeit-Schwibbögen aus unserem Sortiment hat der Bau dieses Bogens auch viel gebracht. Einiges was hier neu entstanden ist, habe ich zum Nachbau schon im Blog dokumentiert. Neue Ideen sind noch im Kopf gespeichert, welche in den kommenden Jahren in das Sortiment mit eingearbeit werden. Es bleibt also spannend!

Spannend bleibt auch die Frage, wie der große Gründerzeit-Schwibbogen 2016 aussehen wird. Das ist dann die Nummer 4!

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