Mittwoch, 13. November 2019

Die Nr. 13 ist fertig!


Ein Wunder ist geschehen und unsere Gründerzeit-Pyramide Nr.13 ist nach einer Bauzeit von über einem Jahr endlich fertig. Außer dem Gehirnschmalz von Herrn Suchfort habe ich auch sehr viele Überlegungen angestellt, um herauszufinden was man so noch verändern und unserem persönlichen Geschmack anpassen kann.



Es wurde wieder sehr viel Holz angeliefert und das musste entsprechend sortiert und bemalt werden. Auch die Beschreibung war ja nicht von der Hand zu weisen. Viel Papier wurde gelesen und es wurde beratschlagt, was verändert werden soll.



Die obere Platte des Adventskalenders wurde im Sichtbereich in Silber lackiert.



Die untere Platte des Adventskalenders wurde weiß lackiert.



Auf der oberen Platte des Adventskalenders wurde die Innenbeleuchtung für die 24 Kästchen angebracht. Ich habe mich für warmweiße Super-Flux-LEDs entschieden. Diese haben einen Abstrahlwinkel von 120° und können auch ziemlich weit vorn angebracht werden.



Die 24 Schubkästchen wurden zusammengeklebt und die Griffe bekamen einen goldenen Anstrich.



Die Sichtfläche des Gitters wurde weiß lackiert, um den roten Träger mit der goldenen Zahl des Kalenders besser zur Geltung zu bringen. Auch habe ich die Zahlen aufgedoppelt, damit diese noch plastischer hervortreten.



Bei den oberen Türmen habe ich die Sichtfenster auf Folie gedruckt und hinter die Fenster geklebt. Die Ornamente wurden aufgeklebt und mit der mitgelieferten Goldfarbe versehen.



Innen habe ich eine rote, gelbe und blaue Super-Flux-LED auf einer Zwischenplatte aufgeklebt. Ich musste nur auf die 5V Rücksicht nehmen.



Die Türme habe ich in den einzelnen Etagen komplett verklebt. Nur die Verbindung zur Grundplatte wollte ich nicht kleben, sondern ich habe mir eine Konstruktion von Schrauben und Muttern geschaffen, damit ich jeden Turm einzeln wieder von der Grundplatte lösen kann, wenn mal eine LED ausfällt.



Bei der oberen Abschlusskugel war es mir zu mühevoll, die Farbe mit dem Pinsel aufzutragen. Ich habe mir eine goldene Sprayfarbe gekauft und die Kugel damit angesprüht.



Zusätzlich zur Beleuchtung habe ich bei den Übergängen noch eine kleine Flacker-LED eingebaut. Die Figuren sollen doch nicht im Dunklen stehen, wenn die Hausbeleuchtung ausgeht!








Die hohen Türme haben eine goldene Spitze und Fahne bekommen, bei den kleinen Türmen erstrahlt alles in Silber. Alle Fensterrahmen haben einen feuerverzinkten Anstrich bekommen, wobei die Rahmen vor den Turmaufsätzen in Gold gehalten sind.



Es war eine wunderschöne Arbeit und es passte wie immer alles so perfekt! Wenn Herr Suchfort etwas entwickelt, dann passt es und funktioniert! Danke für Ihre Mühe und Ihre Ideen!

Viele Grüße aus Berlin Gerhard Deeg

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Ohne Worte ! Toll geworden !

Hallo Herr Deeg,

gut Ding will Weile haben. Jetzt ist mir klar, warum es so lange gedauert hat. 

Wirklich schöne neue Ideen und viele zusätzliche Arbeit. Dass der ein oder andere die oberen Fenster noch beleuchtet wird, damit habe ich gerechnet, aber dass der ganze Adventskalender erstrahlt ...

... ohne Worte!

Vielen Dank wieder für die vielen Bilder und die ausführlichen Zeilen. 

Wir wünschen Ihnen viel Freude an dem neuen Prachtstück und eine schöne Weihnachtszeit.    

Viele Grüße aus dem Erzgebirge,
Matthias Suchfort, DAMASU-Holzkunst

PS: Ich wusste es; dass die Nr. 13 Pech bringt ist nur ein Gerücht!

Dienstag, 12. November 2019

Ein guter Tipp

Liebes Damasu Team,

ich habe mir in diesem Jahr die Palmenhaus-Pyramide in bunt an Eurem Stand auf der Hobby, Modell  und Spiel in Leipzig zugelegt. Die Anleitung ist gut und verständlich. Beim Zusammenbau des Palmenstammes jedoch beschlich mich ein ungutes Gefühl wegen der vielen Ringe, durch die die Nadel nach dem Zusammenbau des Palmenstammes muss. Leider trog mich mein Gefühl nicht, nach der Passage des 4. Doppelringes war Schluss, die Finger wurden schwitzig, die Nadel ging nicht vor und nicht zurück. Für alle, die dieses tolle Teil noch bauen werden: wenn es Euch genauso geht, spannt die Nadel in einen Akku Bohrschrauber ein, haltet den gut verleimten und trockenen Stamm gut fest und dreht mit ganz wenigen Umdrehungen pro Minute (nicht zu schnell, sonst fransen die Löcher aus) die Nadel weiter hinein, dabei kann man mit dem Stamm leicht in Richtung Akkuschrauber drücken. Schaut die Nadel dann die geforderten 5 mm unten aus dem Stamm heraus habt Ihr es geschafft. Das beschriebene Verleimen konnte ich mir sparen, die Nadel war fest im Stamm integriert. Frage an die Konstrukteure: habt Ihr schon mal probiert, die Ringe erst auf die Nadel zu schieben und dann erst die Ringe mit den Stammteilen zu verleimen? Sollte Kleber an die Nadel kommen, wäre dies ja nicht weiter kritisch. Ich kann es nicht mehr testen mein Stamm ist fertig (Fotos der elektrischen Pyramide folgen nach Fertigstellung). Aber mir wäre ein Schreck erspart geblieben, als nichts mehr ging beim Einführen der Nadel.

Oliver Wagner

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Ein guter Tipp, dass mit dem Akkuschrauber!

Beide Möglichkeiten kann ich gut nachvollziehen. Ich habe nun schon einige der Palmen-Pyramiden zusammengebaut und noch nicht vor diesem Problem gestanden. Glück gehabt. Es ist aber durchaus nachvollziehbar, dass das Problem auftreten kann. Genauso kann aber auch das Gegenteil passieren, dass man die Achse gar nicht fest bekommt. Je nachdem, wie die Toleranzen gerade zuschlagen. Konstruktiv kann man da wenig machen. Ich werde mal probieren bei der Hälfte der Scheiben die Löcher um 0,1 mm zu vergrößern. Damit muss man nicht mehr durch alle Scheiben mit der vollen Kraft drücken. 

Zum Glück gibt es aber ausgebuffte Bastler wie Sie, die auch für solche Probleme eine Lösung finden und so hilfsbereit sind, andere nicht im Regen stehenzulassen. Vielen Dank für Ihren Bericht und die guten Problemlösungen. Das hilft mir und anderen.

Nun bin ich aber gespannt auf die "elektrische Pyramide". Mal sehen wie Sie das umgesetzt haben. 

Bis dahin viele Grüße aus dem Erzgebirge,
Matthias Suchfort, DAMASU-Holzkunst