Dienstag, 16. März 2021

Bastelanleitung Gründerzeit-Pyramide Stadttor



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Bastelanleitung Stadttor-Pyramide

Eine Pyramide aus dem Gründerzeit-Sortiment



DAMASU-Holzkunst, Manufaktur und Werksverkauf.

09544 Neuhausen/Erzgebirge, Olbernhauer Str. 31, 0173 3666 223, www.holzbastelsatz.de

Inhaltsverzeichnis
Vorwort
Die Bodenplatte
Der Tordurchgang
Die Zugbrücke
Die Ecktürme
Das Gebäude zusammensetzen
Weitere Außenanbauten
Der gemauerte Turmstumpf
Teile für den Turmaufsatz vorbereiten
Die Balustrade zusammenbauen
Die Querstreben einsetzen
Das untere Strebewerk vervollständigen
Das Dach aufbauen
Den Turmschaft aufbauen
Die Mittelachse
Das Flügelrad
Die Verpackung
Allgemeine Hinweise für erzgebirgische Pyramiden




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Allgemeine Hinweise

Vorwort


Romantik - auch das gehört zur Gründerzeit. Die Gründerzeit und ihr Streben nach Fortschritt und Technik war Fluch und Segen zugleich. Mit dem rasanten Tempo konnte nicht jeder mehr mithalten. In dem Maße, wie die Welt davon eilte, wuchs auch die Sehnsucht nach der guten alten Zeit. Die Romantik war vor allem ein künstlerischer Ausdruck dieser Zeit. Sie reichte von der Musik und Literatur über die bildende Kunst bis hin zur Architektur und dem Design der neuen technischen Erzeugnisse. Ein typischer Vertreter dieser Strömung war Ludwig II. Er nutzte die neuesten technischen Mittel seiner Zeit, um sich eine romantische Welt zu erschaffen. Die Romantik ist eine Traumwelt und auch den bayrischen König holte seine Zeit wieder ein. Vieles hat sich seitdem geändert, aber so manches auch nicht. Auch heute noch, 150 Jahre später, hegen und pflegen wir noch die alten Bauwerke und vergessen dabei manchmal, das sie gar nicht so alt sind. Viele mittelalterliche oder antik scheinende Bauwerke stammen in Wirklichkeit aus der Gründerzeit und sind ein Produkt der Romantik. Sie gefallen uns noch heute. Sie regen die Fantasie an, mehr als die sterilen Kästen späterer Jahre. Die modernen Bauten mögen praktisch sein, schön sind sie aber selten. Die Pyramide -Stadttor- zeigt ein typisches Beispiel dieser romantischen Strömung in einer neuen Zeit. Ein altes Stadttor hat nun, in den Jahren des industriellen Wandels, einen Aussichtsturm bekommen. Einst erbaut, um die Stadt zu schützen, hat es längst seine Funktion verloren. Eigentlich steht dieser Klotz nur noch im Wege und sollte abgerissen werden. Aber nein, für viele ist es ein Zeichen für Sicherheit und Beständigkeit. Das alte Tor gehört zur Stadt wie die Bürger selbst. Es wird zu einem Sehnsuchtsort und sucht nach einer neuen Bestimmung. So wurde ein Turm darauf gebaut und ermöglicht seit dieser Zeit einen weiten Blick über Stadt und Land. Einst wehrhaft und trutzig ist es nun ein beliebtes Ausflugsziel für alle Bürger. In vielerlei Hinsicht geht es uns heute nicht viel anders. Auch für uns ist es manchmal wichtig zu träumen von der guten alten Zeit. Die Pyramide ist für das Beleuchten mit LED-Licht vorbereitet. Dazu sind an den entsprechenden Stellen Durchbrüche für die Kabelführung vorgesehen. Die verwendeten Straßenlaternen sind aus unserem umfangreichen Laternensortiment entnommen. Auch diese sind für eine LED-Beleuchtung vorbereitet. Das dazu notwendige Elektromaterial können Sie sich bei den bekannten Elektronikhändlern wie Conrad.de, Pollin.de oder Reichelt.de bestellen. Die notwendigen Arbeiten sind aber nicht Gegenstand dieser Anleitung. In unserem Blog www.kunsthandwerkerring.de finden Sie unter dem Gliederungspunkt Bastel-Anleitungen alle notwendigen Anleitungen, um die Beleuchtung nachzubauen. Wie man eine Laterne beleuchtet ist in der Anleitung: Miniatur-Straßenlaterne beschrieben und wie man einen Aussichtsturm beleuchtet haben wir in dem Baubericht: Fürst-Pückler-Pyramide gezeigt.

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Die Bodenplatte


Wie jedes Bauwerk beginnt auch dieses mit dem Fundament. Bei unserem Stadttor ist das die Bodenplatte. Diese besteht aus einer großen Platte und 12 Versteifungsstreifen. Die Versteifungsstreifen haben zum einen die Aufgabe, der Bodenplatte die notwendige Stabilität zu geben und zum anderen dienen sie auch als Halterung für das Glaslagerkreuz der Pyramidenachse. Folgende Teile benötigen Sie für die Bodenplatte. Die Versteifungsstreifen sind auf drei unterschiedlichen Trägerplatten zu finden.



Jeder Versteifungsstreifen ist zweimal da, es gibt also sechs unterschiedliche Streifen. Sie unterscheiden sich in der Anordnung der Nuten und Zapfen und in der Anzahl der Durchbrüche. Die Zapfen an den Verbindungsstreifen dienen zur exakten Verbindung mit der großen Bodenplatte. Die Zapfenanordnung ist dabei unterschiedlich. Somit können Sie die drei Versteifungsstreifen an jeder Seite weder verwechseln noch verdrehen. Da die Verbindungsstreifen über Kreuz zusammengesteckt werden, sind die Nuten von sechs Versteifungsstreifen auf der gleichen Seite wie die Zapfen und bei den sechs anderen Streifen auf der gegenüberliegenden Seite. Beginnen Sie zuerst mit den sechs Verbindungsstreifen, bei denen Nut und Zapfen sich gegenüberliegen. Leimen Sie die sechs Streifen in die große Bodenplatte.



In die Mitte gehören die Verbindungsstreifen mit der länglichen Aussparung. Diese nimmt später das Glaslagerkreuz auf. Die Zapfenanordnung dieses Streifens ist so, dass Sie es nicht verdrehen können. Die runden Durchbrüche an den Seiten der Streifen und den Ecken der Bodenplatte werden nur benötigt, wenn Sie die Pyramide elektrisch beleuchten möchten. Durch diese Öffnungen können Sie die elektrischen Leitungen verlegen. Die Pyramide ist für das Beleuchten mit LED-Licht vorbereitet. Die notwendigen Arbeiten sind aber nicht Gegenstand dieser Anleitung.

Die sechs weiteren Versteifungsstreifen werden über Kreuz an die beiden anderen Seiten geleimt. Für einen besseren Halt können Sie zusätzlich alle Verbindungsstellen von innen noch mit Leim ausstreichen. Tun Sie das bitte nur von innen. Von außen werden die Verbindungsstreifen nicht weiter verkleidet.



Zum Trocknen können Sie die Bodenplatte mit etwas Gewicht beschweren.





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Der Tordurchgang


Der Tordurchgang ist ein größeres Bauteil, das in drei einzelnen Arbeitsschritten hergestellt wird. Zunächst beginnen Sie mit der Vorbereitung der beiden Torwände. Diese sind unterschiedlich aufgebaut und werden daher einzeln beschrieben. Für die Torwand der Zugbrückenseite benötigen Sie folgende Teile. Die Torwand selbst, die Ziersteine für den Torbogen und die Teile für die Umlenkrollen der Zugbrückenketten.

Die Torbögen werden mit einer Ziersteinkante eingefasst. Diese Ziersteine werden zweiteilig angebracht. Der erste Teil liegt oben auf der Wandplatte und der zweite Teil in der Torlaibung. Im ersten Schritt werden nur die Ziersteine auf der Torplatte angebracht. Die dazu notwendigen Teile finden Sie auf der Trägerplatte in der Anordnung, wie sie auch aufgeleimt werden. Die hier angebrachten Zierteile müssen später die Ziersteine in der Torlaibung abdecken. Deshalb müssen sie beim Aufleimen ca. 1,5 Millimeter in die Toröffnung hineinragen. Als Orientierung können Sie die Gravur auf der Wandplatte nutzen. Der Schlussstein oben wird doppelt aufgelegt. Achten Sie beim Aufleimen der Ziersteine auf die zahlreichen Durchbrüche in der Torwand. In diese müssen später Zapfen eingesetzt werden. Sie sollten also nicht mit Leim verschmutzt werden. Die beiden Durchbrüche für die Zugbrückenketten werden mit einem schlichten Zierrahmen eingefasst. Leimen Sie auch diese zwei Rahmen auf.



Die Zugbrückenketten laufen über zwei massive Umlenkrollen. Diese müssen als nächstes angefertigt werden. Für eine Umlenkrolle benötigen Sie folgende Teile.

Je zwei der vier Seitenteile müssen exakt übereinandergeleimt werden. Die Teile der Rolle werden einfach nur auf den kleinen Stab gefädelt. Diese müssen nicht zusammengeleimt werden. In der Mitte müssen sieben kleine Rollen stecken.



Die beiden Seitenteile werden rechts und links an die Rolle geleimt. Die fertige Umlenkrolle wird dann vor den Durchbruch geleimt. Sie sitzt auf der Unterkante des Zierteiles auf.



Mit dem Anbringen der zweiten Umlenkrolle ist die erste Torwand fertig.

Bei der zweiten Torwand müssen im ersten Arbeitsschritt wieder die Ziersteine aufgeleimt werden.



Danach werden die drei oberen Fenster hergestellt und angebracht. Alte Befestigungsanlagen hatten dicke Wände. Um diese Räumlichkeit darzustellen, bekommen die drei oberen Fenster tiefe Fenster-Laibungen. Diese werden als Erstes hergestellt. Dazu stecken Sie die vier Seitenteile in den Fensterrahmen und streichen alle Verbindungsstellen von außen mit Leim ein. Bei diesem Bauteil wird der Leim von außen aufgetragen, da später die Innenseite der Fenster-Laibung zu sehen sein wird. Drei dieser Fenster-Laibungen müssen hergestellt werden.



Während die Fenster-Laibungen trocknen, können schon die äußeren Zierteile der Fenster angebracht werden. Dazu gehören die Fenstereinfassungen und die Fensterläden.

Leimen Sie zuerst die Einfassungen exakt auf die Fensteröffnungen und danach die beiden Fensterläden auf die Einfassung. Achten Sie bei den Fensterläden auf die Gravur. Die Linien müssen an der Außenseite nach unten zeigen. Bei solchen Wehrbauten findet man oft Fensterläden, Wachhäuschen oder dergleichen mit diesen schrägen Zierlinien. Meist sind sie zweifarbig gestaltet. Wir haben die Fensterläden auch im farbigen Bausatz bewusst in Natur belassen, damit Sie diese farbig gestalten können. Am einfachsten geht das mit Faserstiften. Die Farbkombination bleibt dabei Ihnen überlassen.



Zum Schluss werden die drei Fenster-Laibungen von hinten an die Torwand geleimt.



Damit ist auch die zweite Torwand fertig.

Nun bauen Sie schrittweise den Durchgang auf. Beginnen Sie mit der Vorbereitung der beiden Seitenwände. Diese haben je zwei Durchbrüche, damit später der Wachmann seine Runden gehen kann. Die Seitenwände sind wieder ziemlich große Teile, deshalb müssen sie im Hintergrund etwas versteift werden. Für diesen ersten Arbeitsschritt benötigen Sie folgende Teile.

Im oberen Bereich jeder Seitenwand werden zwei der langen Streifen eingeleimt. Die Verbindung erfolgt auch hier über eine Zapfenverbindung. Achten Sie beim Einleimen auf eine schlüssige Verbindung über die gesamte Länge der Streifen. Diese Streifen sollen die Seitenwand geradeziehen und halten. Ein kürzerer Streifen mit der gleichen Funktion wird auch an der Unterkante der Seitenwand eingeleimt. Die sechs kleinen Teile am Rand haben eine Doppelfunktion. Zum einen stellen auch diese Teile eine sichere Leim- und Zapfenverbindung zu den Torwänden her und zum anderen dienen sie als Halterung für die Holztüren, die im nächsten Arbeitsschritt hier angebracht werden.



An die Seitenwände werden nun je zwei der Tore angebracht. Es gibt dazu diese Tore mit Rechts- und mit Linksanschlag. Bereiten Sie die Tore vor, indem Sie die Scharniere und den Verschlussgriff aufleimen.



Die Tore werden nun an die drei Halterungen geleimt. Sie müssen von innen ganz an der Seitenwand anliegen und unten bündig mit der unteren Halterung abschließen. Das ist sehr wichtig! Unter dem Mittelteil der Seitenwand und den Türen wird sich später der Pyramidenteller drehen. Ragen die Türen zu weit nach unten heraus, könnte es Probleme mit dem Pyramidenteller geben.



Die fertig vorbereiteten und gut getrockneten Innenwände werden nun in die Torwände geleimt. Für diesen Arbeitsschritt ist besondere Sorgfalt notwendig. Alle Zapfenverbindungen müssen exakt in der Torwand verleimt werden und die Innenwand muss am Ende über die gesamte Fläche bündig an der Torwand anliegen. Lassen Sie jede der vier Leimverbindungen gut trocknen bevor Sie mit der nächsten Verbindung beginnen.











Im folgenden Arbeitsschritt werden die sechs Gewölbebögen vorbereitet und eingebaut. Jeder Gewölbebogen besteht aus einem Mittelteil und vier Verstärkungsteilen. Die vier Verstärkungsteile sind nur für die optische Wirkung der Teile da. Sie sollen später wie wuchtige Deckenbalken wirken. Leimen Sie die vier Verstärkungsteile von beiden Seiten auf das Mittelteil. Achten Sie dabei besonders auf die Nuten am Rand. Diese müssen exakt übereinanderstehen, sonst bekommen Sie Schwierigkeiten beim Anbringen der Teile.



Die fertigen Gewölbebalken werden nun in die entsprechenden Aussparungen der Innenwände geleimt. Sie müssen auf dem Versteifungsstreifen hinter den Innenwänden aufliegen, dann haben sie alle exakt die gleiche Höhe.



Nun werden die beiden Fallgitter hergestellt. Ein Fallgitter besteht aus drei Teilen. Diese werden einfach übereinandergeleimt. Zuerst werden die beiden Gitterteile miteinander verleimt und danach wird auch noch das kammartige Teil darauf geleimt. Achten Sie beim Verleimen wieder auf die seitlichen Abschlüsse. Diese müssen wieder exakt übereinanderliegen, damit sie wie schon die Gewölbebögen auf die Innenwände geleimt werden können.











Die fertigen Gitterbögen werden direkt vor die beiden äußeren Gewölbebögen geleimt.



Jetzt ist alles so weit fertig, dass die restlichen Ziersteine in die Tor-Laibungen geleimt werden können. Im Moment haben die Ziersteine aber noch keine gute Auflage zum Anleimen. Deshalb werden erst noch je einer der abgebildeten Bögen und je zwei der Streifen in jedem Torbogen angebracht. Die Bögen finden Sie auf der Trägerplatte, auf der auch die Ziersteine für die Torbögen zu finden sind. Der Bogen wird etwa mittig zwischen das Fallgitter und der Torwand geleimt. Er sitzt wieder auf der gleichen Höhe wie schon die Gewölbebögen und die Fallgitter.



Die beiden Streifen werden direkt hinter die Torwand auf die Innenwand geleimt. Jetzt haben Sie genügend Auflagefläche für die Ziersteine.



Bis auf die drei Sondersteine in jedem Torbogen gibt es bei den Ziersteinen für die Innenlaibung keine besondere Reihenfolge. Lösen Sie alle Steine aus der Trägerplatte aus.

Beginnen Sie mit den drei Sondersteinen. Der kleine Stein gehört hinter den Schlussstein an der Bogenspitze und die beiden anderen Steine gehören hinter die Simssteine des Bogens.



Zum Anleimen der Steine im Bogen geben Sie etwas Leim auf den zuletzt eingefügten einfachen Bogen und auf die Kante hinter dem Frontstein. Schieben Sie die einzelnen Steine bis zum Anschlag nach vorn zur Torwand.



Die Ziersteine im unteren Bereich des Tores werden einfach auf die Holzleiste geleimt. Schieben Sie auch diese Steine bis nach vorn an die Frontsteine heran.



Nun wird das Gewölbe fertiggestellt. Dazu benötigen Sie die folgenden Teile. Es gibt zwölf lange Leisten und vier kurze.

Die vier kurzen Leisten werden ganz oben im Gewölbe platziert. Sie bilden die Öffnung für die Pyramidenachse. Geben Sie etwas Leim auf die Gewölbebalken und legen Sie die Leisten auf. Lassen Sie zwischen den kurzen Leisten einen kleinen Spalt. Dadurch lassen sich im nächsten Arbeitsschritt die Laternen besser einbauen.



Die langen Leisten werden nun auf beiden Seiten angeleimt. Achten Sie beim Leimen darauf, dass alle Leisten auf den Gewölbebögen aufliegen.



Im Gewölbe werden zwei Hängelaternen platziert. Insgesamt gehören zu dem Bausatz sechs Laternen. Da alle Laternenköpfe gleich aufgebaut sind, können Sie an dieser Stelle schon alle sechs Laternenköpfe herstellen. Die Laternenköpfe sind auch für den Einbau von LED-Licht vorbereitet. Wenn Sie das tun möchten, dann lesen Sie bitte jetzt in dem entsprechenden Blogartikel über Miniaturlaternen nach. Die LEDs müssen an dieser Stelle gleich mit eingebaut werden. Ein nachträglicher Einbau ist nicht möglich. Für einen Laternenkopf benötigen Sie folgende Teile aus Holz: 2x4 Seitenteile, 4 Verbindungsstücke und 8 Dachplatten aus Karton, 8 Fenster aus Folie und ein Stück Zwirnsfaden (nicht im Lieferumfang enthalten).

Im ersten Arbeitsschritt werden die Fensterfolien zwischen zwei der Verbindungsteile geleimt. Verwenden Sie dazu die beiden Verbindungsteile mit den acht Schlitzen an den Außenkanten.



Zunächst werden alle acht Fensterseiten mit der breiteren Oberkante in das große Verbindungsteil geleimt. Gehen Sie bei diesem Arbeitsschritt sehr vorsichtig und sparsam mit dem Leim um. Es gibt sehr unschöne Flecke, wenn der Leim auf die Fensterfolie gerät. Streichen Sie etwas Leim auf den ersten Schlitz des großen Verbindungsteiles. Entfernen Sie die Leimreste auf der Holzoberfläche, so dass nur noch Leim im Schlitz ist. Stecken Sie nun das erste Stück Folie in den Schlitz. Setzen Sie die anderen sieben Fensterfolien genauso ein und lassen Sie alles etwas antrocknen. Nun nehmen Sie die kleinere Verbindungsplatte und streichen alle acht Schlitze mit Leim ein. Entfernen Sie auch hier wieder die Leimreste auf der Holzoberfläche. Nun setzen Sie die unteren Zapfen der Fensterfolie nacheinander in die Schlitze der kleinen Verbindungsplatte ein. Hierzu kann die Pinzette sehr hilfreich sein.

Richten Sie die beiden Verbindungsplatten parallel aus und achten Sie darauf, dass alle Zapfen der Fensterfolien bis zum Anschlag in den Verbindungsplatten stecken. Wenn Sie diesen Laternenkopf mit einer LED versehen möchten, dann muss sie an dieser Stelle eingebaut werden. Lesen Sie dazu an dieser Stelle in unserem Blog https://damasu-info-blog.blogspot.com/ 2019/10/bastelanleitung-laternenkopfe.html die Hinweise in den Kapiteln: -Allgemeine Hinweise zum Einbau von LED-Licht- und -LED-Einbau in einen Kopf mit 8 Seiten und Fenster-. Damit ist der Beleuchtungskörper im Inneren der Laterne fertig. Die acht Seitenteile gliedern sich in zwei Gruppen auf. Es gibt vier größere Teile und vier kleinere. Teilen Sie die Seitenteile in zwei Gruppen auf. Sie dürfen diese bei der Montage nicht vertauschen.

Im nächsten Arbeitsschritt werden die Seitenteile an den Beleuchtungskörper geleimt. Dazu leimen Sie zuerst das geschlitzte Verbindungsstück oben an eines der größeren Seitenteile an. Lassen Sie diese Leimverbindung gut trocknen.

Dieses vorbereitete Teil leimen Sie nun an eine Verbindungsstelle des Beleuchtungskörpers an. Lassen Sie auch diese Leimverbindung vor der weiteren Arbeit gut trocknen.

Danach kann das gegenüberliegende Teil angeleimt werden. Dieses ist auch wieder ein großes Teil. Lassen Sie auch das wieder trocknen.

Im Anschluss leimen Sie die beiden anderen großen Teile im 90°-Winkel an.

Die vier kleineren Seitenteile werden nun zwischen die großen Teile geleimt.

Zum Schluss wird auf die unteren Zapfen der Verbindungsring geleimt.



An dieser Stelle müssen Sie den Zwirnsfaden mit einleimen. An dem geschlitzten oberen Verbindungsring können Sie den Zwirn in die Mitte fädeln und dort verleimen. Da ich einen weißen Zwirnsfaden verwendet habe, ist das auf dem Bild schwer zu erkennen. Haben Sie eine LED mit eingebaut, dann benötigen Sie den Zwirn nicht, dann fädeln Sie einfach die Anschlussdrähte nach oben aus dem Laternenkopf und hängen ihn an diesen Drähten auf.

Nach dem Trocknen muss noch der Dachkarton aufgeleimt werden. Dazu geben Sie etwas Leim auf die oberen Kanten der beiden oberen Verbindungsstücke und auch einen Tropfen Leim auf die Innenseite der Spitze des Dachkartons. Legen Sie nun den Dachkarton zwischen zwei Seitenteilen auf die Verbindungsstücke und drücken Sie ihn leicht an.



Den Vorgang wiederholen Sie auch für die anderen sieben Dachkartonteile. Damit ist der Laternenkopf fertig. Zwei der Laternenköpfe werden nun in dem Tordurchgang angebracht.

Dazu fädeln Sie den Zwirn durch den Schlitz der oberen beiden Gewölbeleisten und leimen ihn dort fest. Die beiden Laternen werden mittig zwischen dem Fallgitter und der Mittelöffnung angeordnet. Wichtig ist, dass die Laternen auf keinen Fall später die Mittelachse behindern können.



Der fertig vorbereitete Tordurchgang kann nun auf die Bodenplatte geleimt werden. Geben Sie dazu etwas Leim auf die Ecken des Tordurchganges.



Zur genauen Positionierung auf der Bodenplatte wird wieder eine Zapfenverbindung genutzt. Da die Bodenplatte symmetrisch ist, brauchen Sie beim Aufleimen nichts weiter zu beachten. Alle vier Ecke müssen bündig auf der Bodenplatte aufsitzen. Ist das nicht der Fall, dann können Sie das Teil zum Trocknen etwas beschweren.



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Die Zugbrücke


Im nächsten Arbeitsschritt wird die Zugbrücke angefertigt und an die Bodenplatte angebracht. Zuerst wird das Brückenblatt hergestellt. Dazu benötigen Sie die beiden Teile des Brückenblattes selbst, die Teile für die Balken unter der Brücke und einige Zierteile.

Das Brückenblatt wird aus zwei Holzplatten zusammengeleimt. Auf diese Art und Weise sieht das Brückenblatt etwas mächtiger aus und es bekommt auf beiden Seiten eine Gravur. So sieht die Zugbrücke immer realistisch aus, ob sie nun geschlossen ist oder nicht. Leimen Sie beide Platten deckungsgleich übereinander. Wenn die Platten so wie bei dem Fotomuster sehr krumm sind, dann können Sie die Platten beim Trocknen auf eine gerade Fläche spannen oder mit Gewichten beschweren. Zum Schluss sollten Sie ein einigermaßen gerades Brückenblatt haben.



Während das Brückenblatt trocknet, können Sie die Balken unter der Brücke herstellen. Diese beiden Balken bestehen aus jeweils fünf Einzelteilen, die miteinander verleimt werden müssen. In der Mitte ist das Teil mit der Lasche. Darauf werden rechts und links die beiden Teile mit dem Scharnier geleimt und ganz außen kommen die einfachen Teile hin.



Die fertigen Balken werden dann unter das Brückenblatt geleimt. Oben ist beim Brückenblatt die Seite mit den Wagenspuren.



Von beiden Seiten werden noch weitere Zierteile angebracht. Von unten werden zwei zusätzliche Bretter angeleimt und je drei Beschläge für die Balken.



An der Oberseite werden schmale Führungsbretter in Linie zu den Kettenlaschen aufgeleimt.





Die Zugbrücke wird nun über ein bewegliches Scharnier an der Bodenplatte befestigt. Ein Teil des Scharniers ist schon mit den beiden Balken des Brückenblattes entstanden. Das Gegenstück muss nun angefertigt werden. Dazu werden die vier Scharnierteile auf das Befestigungsbrett geleimt. Die Positionen der Teile sind wieder durch die Zapfenverbindungen vorgegeben.



Das Befestigungsbrett mit den Scharnierteilen wird nun auf der Seite mit den Kettenrollen mittig angeleimt. Alle Scharnierteile müssen so weit wie möglich an die Bodenplatte geschoben werden und gerade ausgerichtet sein. Lassen Sie alles gut trocknen, bevor Sie das Brückenblatt einsetzen.



Zum Einhängen des Brückenblattes benötigen Sie für jede Seite zwei Ringe und zwei der T-Stücke. Die Ringe werden rechts und links zwischen den Scharnierteilen positioniert. Die T-Stücke werden von beiden Seiten als Scharnierbolzen in die Scharnierbohrungen geschoben. Dabei sind sie um 90° gedreht. Das zweite T-Stück wird vor dem Einstecken mit etwas Leim versehen. Die beiden T-Stücke sollen sich im Inneren miteinander verleimen, wobei das Scharnier selbst aber beweglich bleiben muss.











Vervollständigt wird die Zugbrücke mit den beiden Ketten. Auch diese Ketten werden aus Holzteilen angefertigt. Jedes Kettenglied besteht aus zwei Einzelteilen, die miteinander verleimt werden müssen. Durch diese Zweiteilung können Sie die Kette stückchenweise zusammenfügen. Damit das Verleimen eines Kettengliedes einfach zu bewerkstelligen ist, haben die Enden der Halbglieder eine spezielle Zapfenform. Geben Sie etwas Leim auf die beiden Enden eines Halbgliedes und schieben Sie die beiden Teile seitlich zusammen. Richten Sie beide Teile in einer Linie aus und lassen Sie sie trocknen. Damit ist das erste Kettenglied hergestellt.



Sie müssen zwei Ketten mit je 22 Kettengliedern herstellen. Dazu fertigen Sie im ersten Schritt 24 einzelne Kettenglieder an, das heißt, 12 Stück für jede Kette.



Die Kettenglieder müssen vor der Weiterverarbeitung gut getrocknet sein. Damit Sie aber nicht allzu lange Wartezeiten haben, sollten Sie die Ketten nicht der Reihe nach aufbauen sondern nun erst einmal immer zwei der vorgefertigten Kettenglieder mit einem dritten Kettenglied dazwischen, zu Dreiergruppen zusammenfügen.



Zwölf solcher Dreiergruppen können Sie herstellen. Diese fügen Sie dann weiter zusammen, bis Sie 2 Ketten zu 22 Kettengliedern hergestellt haben. Die Ketten werden nun mit einem weiteren Kettenglied an die Kettenlaschen des Brückenblattes angebracht. Lassen Sie wieder alles gut trocknen.



Die Zugbrücke ist beim fertigen Modell immer unten. Weil Sie aber auch mal stören kann, geht sie hochzuklappen. Die Ketten sind aber nur ein Zierteil ohne echte Funktion, das heißt, es gibt keine Mechanik, mit der man die Zugbrücke über die Ketten hochziehen könnte. Die Ketten werden einfach mit einer Halterung im Inneren des Stadttores befestigt. Die Halterung ist dabei so gestaltet, dass man die Kette mithilfe einer Pinzette von außen auch mal aushängen kann. Eine Halterung besteht aus den beiden abgebildeten Teilen. Leimen Sie diese zusammen. Danach fädeln Sie die Kette durch die Öffnung mit der Umlenkrolle und haken das letzte Kettenglied in die Halterung ein. Das Ganze leimen Sie dann auf die obere Querverstrebung der Innenwand. Achten Sie dabei auf die Kette, die Kettenglieder sollten nicht verkantet sein.



Bei hochgeklappter Zugbrücke haben die Ketten genügend Platz zwischen Brückenblatt und Wand.







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Die Ecktürme


Im diesem Kapitel werden die vier Ecktürme hergestellt. Alle vier Türme sind identisch, deshalb wird hier nur der Aufbau eines Turmes beschrieben. Ein Turm wird immer von oben nach unten aufgebaut. Sie beginnen also mit dem Turmkopf. Folgende Teile benötigen Sie dazu.

Ein Turmkopf hat zwei Verbindungsringe. In den oberen Verbindungsring wird später das Teelichtblech eingesetzt. Der untere Verbindungsring stellt mit den vielen Nuten die Verbindung zum Turmschaft her. Die Außenwände werden aus drei Lagen Holz hergestellt. Damit sehen die Wände wuchtiger aus. Beginnen Sie mit den geschlitzten Wandteilen. Jedes Teil wird mit beiden Verbindungsringen verleimt und vernutet.



An einem Teil fehlen die Mauerzinnen. Diese Seite zeigt später zur Mitte des Bauwerkes. Hier wird die Brücke zum Mittelteil des Dachaufbaues angesetzt. Diese Stelle ist wichtig. Bei vielen Ebenen des Turmschaftes ist genau dieses Feld offen. Die zinnenlose Wand und die offenen Felder müssen immer übereinanderstehen.



Auf die erste Reihe der Wandteile werden nun die Wandteile mit den zwei kleinen Zapfen an der Unterseite geleimt. Die Zinnen an der Oberkante sind etwa einen halben Millimeter tiefer wie die Zinnen der hinteren Wand. Das ist so korrekt.





Als Letztes werden die Teile mit dem Mauerwerk aufgeleimt. Auch diese sind wieder einen halben Millimeter kleiner als die mittlere Platte. Damit ist der Turmkopf fertig.



Der Turmschaft wird aus mehreren Ebenen zusammengesetzt. Jede Ebene besteht aus 7 oder 8 Wandteilen und einem Verbindungsring. Auf der Trägerplatte sind die Wandteile in der zu verwendenden Anordnung abgelegt. Die oberste Ebene besteht aus acht gleichen Mauerteilen. Hier gibt es weder Nutöffnungen noch Schießscharten. Die Wandteile haben an den Schmalseiten je zwei Zapfen. Die enger beieinander stehenden Zapfen sind immer oben.

Leimen Sie die acht Wandteile in die Zapfenlöcher der Bodenplatte des Turmkopfes. An das untere Ende der Wandteile leimen Sie den ersten Verbindungsring. Die Nuten zweier Seiten an dem Verbindungsring sind offen. Diese offenen Stellen werden rechts und links von der zinnenlosen Wand des Turmkopfes positioniert. Alle weiteren Verbindungsringe werden ebenfalls in dieser Position angebracht. Lassen Sie alles gut trocknen.



Bevor Sie mit der nächsten Ebene weitermachen, geben Sie noch etwas Leim von innen auf die Verbindungsstellen der Wandplatten. Achten Sie darauf, dass Sie den Leim nicht nach außen drücken. Alle weiteren Ebenen werden von den Arbeitsschritten her genauso aufgebaut. Im Folgenden sind die Unterschiede und Besonderheiten der einzelnen Ebenen beschrieben.

Die zweite Ebene ist eine Zwischenebene. Sie ist in der Höhe etwas kleiner und besteht nur noch aus sieben Wandteilen. Die offene Stelle positionieren Sie unter der zinnenlosen Wand des Turmkopfes. Alle weiteren Ebenen haben auch nur noch sieben Wände und sind an der gleichen Stelle offen.





Bei der dritten Ebene gibt es zwei Veränderungen. Zum einen kommen jetzt die Nutplatten für die Verbindung zu den großen Wänden hinzu und zum anderen hat diese Ebene zwei Schießscharten.

Zuerst müssen Sie diese beiden Wandplatten mit den Schießscharten herstellen. Für eine Wand sind folgende Teile notwendig.

Leimen Sie zuerst die Außenverkleidung mittig auf den Mauerdurchbruch. Es reicht, wenn Sie dazu oben und unten auf das Verkleidungsteil etwas Leim geben. Die breitere Seite des Verkleidungsteiles ist unten.



Damit auch bei der Schießscharte die Mauerstärke alter Wehrbauten sichtbar wird, bekommt auch diese wieder eine tiefe Laibung. Die Laibung wird aus den vier abgebildeten Teilen zusammengeleimt.



Die vorbereitete Laibung wird nun hinter das Mauerteil geleimt. Die breite Öffnung zeigt dabei nach außen. Drücken Sie das Teil so weit in die Mauerplatte, bis die kleinen Teile der Laibung bündig an der Mauerplatte anliegen.



Der Zusammenbau der Ebene ist im Prinzip wie schon bei den ersten beiden Ebenen. Hier ist jetzt nur die Anordnung der Wandteile zu beachten. Die genuteten Teile werden rechts und links der Öffnung platziert, daneben kommt eine normale Wandplatte und dann die beiden Schießscharten, dann wieder zwei normale Platten und danach die letzte Nutplatte.



Wenn Sie nun einmal den Eckturm vorsichtig auf die Bodenplatte stellen, dann werden Sie sehen, dass die Schießscharten nach vorn und halb schräg nach außen zeigen. Das klappt aber nur an der rechten oder linken Ecke einer Torwand. Das heißt, Sie müssen zwei linke und zwei rechte Ecktürme herstellen. Das geht ganz einfach. Im vorigen Absatz habe ich Ihnen eine Reihenfolge der Wandteile vorgegeben. Ich habe Ihnen aber nicht gesagt, ob Sie diese Reihenfolge im Uhrzeigersinn oder gegen den Uhrzeigersinn befolgen sollen. Leimen Sie einfach bei zwei Türmen die Wände gegen den Uhrzeigersinn ein und bei den beiden anderen Türmen mit dem Uhrzeigersinn. Dann stimmt die Anordnung. Zur Überprüfung können Sie alle vier Türme so aufstellen, wie es die Abbildungen zeigen, dann werden Sie sehen, ob alles stimmt.



Der Verbindungsring wird wieder wie gehabt aufgeleimt.



Bei den nächsten beiden Ebenen gibt es nichts weiter zu beachten. Die Nutplatten kommen wieder rechts und links neben die Öffnung, der Rest sind normale Platten.

Auch die letzte Ebene wird so aufgebaut. Bei dieser Ebene haben die Wandteile keine Mauerstruktur mehr und die Abschlussplatte sieht etwas anders aus wie die Verbindungsplatten. Auch bei der Abschlussplatte kommt die große Aussparung wieder in Richtung der Öffnung.



Damit ist die Grundkonstruktion der Ecksäule beendet. Nun wird sie noch mit einer Menge Kleinteile verziert.



Beginnen Sie mit dem Balkenwerk unter der Turmhaube. Dazu benötigen Sie die abgebildeten kleinen Teile. Leimen Sie diese in die Ecke zwischen Turmhaube und Turmschaft. Insgesamt müssen Sie 24 solcher Teile pro Turm anleimen. Zwei Stück leimen Sie an jede Seite. Als Orientierung können Sie die Linien der Ziegelsteine nehmen. Eines der Teile kommt auf jede Ecke. Die Teile werden auf allen acht Seiten des Turmes angebracht.





Mit diesen kleinen Streifen werden die Verbindungsringe verstärkt. Die Verbindungsringe sind an dem Turm Simse, die die Fassade gliedern. Um diese zu verstärken und noch mehr hervorzuheben, werden sie nun mit je zwei weiteren Leisten verstärkt. Nebenbei verschwindet dadurch auch die noch sichtbare Verzahnung der Wandteile.



Die Leisten werden nur an den fünf sichtbaren Wandfeldern angebracht. An der offenen Seite und an den Feldern mit den Nuten werden keine der Leisten angeleimt. Das gilt für die gesamte Höhe des Turmes. Insgesamt sind also 50 dieser Leisten anzuleimen. Die Leisten sind auf einer Seite abgerundet. Diese abgerundete Seite zeigt nach außen. Es wird je eine Leiste von oben und eine von unten an den Simsabschnitt angeleimt. Für diese Arbeit ist eine Pinzette sehr hilfreich.



Als Letztes werden auch noch Abdeckplatten als Abschluss auf die Zinnen geleimt. Dazu finden Sie auf den Trägerplatten viermal die abgebildeten Teile. Die kleinsten Vierecke leimen Sie zwischen die Zinnen. Sie sollten hinten bündig mit der Wand abschließen und nach vorn etwas vorragen.



Die größeren Vierecke kommen auf die mittlere Zinne jeder Seite.



Die abgewinkelten Abdeckungen kommen auf die Verbindungsstellen der Wandteile und die beiden unsymmetrischen Abdeckungen kommen auf die einzelnen Zinnen neben dem Durchgang. Damit sind die Ecktürme fertiggestellt.





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Das Gebäude zusammensetzen


In diesem Kapitel wird der große Gebäudekörper des Stadttores zusammengesetzt. Neben den bisher fertiggestellten Teilen der Ecktürme und des Durchganges benötigen Sie die beiden anderen Seitenwände, zwölf Deckenbalken und die vier Zierleisten.



Zuerst müssen Sie an der Wand für die Außentreppe noch die Tür hinterkleben. Leimen Sie dazu die Tür mittig hinter die Wand und die Scharniere und das Schloss auf das Türblatt.

Nun werden je zwei Türme mit einer der Wände zusammengesteckt. Die Wand gehört in die vordere Reihe Nuten, so dass die zweite Reihe im Inneren des Bauwerkes verschwindet. Hier müssen Sie wieder einen rechten und einen linken Turm nehmen. Wenn auf der Ebene der Schießscharten je zwei normale Mauerteile und erst dann die Schießscharten kommen, dann haben Sie die richtigen Türme an der richtigen Stelle. Geben Sie nun etwas Leim um die großen Aussparungen herum auf die Bodenplatte.



Setzen Sie nun die drei Teile gemeinsam auf die Bodenplatte auf. Die Zapfen der Türme müssen in die Zapfenlöcher der Bodenplatte einrasten. Die untere Platte der Ecktürme muss bündig auf der Bodenplatte aufliegen. Auch die Wandteile haben Zapfen an der Unterseite. Auch diese müssen in die entsprechenden Zapflöcher. Dadurch, dass die Löcher in den Ecktürmen etwa dreimal so lang sind wie die Zapfen der Wandplatten, geht das Einsetzen der Seitenwand problemlos. Wenn Sie sich nicht sicher sind, wie alles zusammengehört, dann probieren Sie es zunächst einmal ohne Leim aus.



Als Nächstes werden die vier Zierleisten an die oberen Kanten der Wände geleimt. Setzen Sie die Zierleisten bündig an die Oberkante der Wand und richten Sie sie nach den Nuten in den Leisten und der Wand aus.



Nun müssen Sie noch die Deckenbalken auflegen. Da sie über Kreuz angebracht werden gibt es wieder zwei verschiedene Balkensorten. Beginnen Sie mit den sechs Balken, bei denen die Außenhaken und die Nuten auf der gleiche Seite sind. Leimen Sie die Balken in die Nuten der Seitenwände. Die Balken müssen oben bündig mit den Seitenwänden abschließen.



Die restlichen sechs Balken werden in der anderen Richtung aufgeleimt. Die Deckenbalken ziehen die Seitenwände etwas zusammen und richten sie aus. Sollten die Wände und die Türme wie auf dem Bild zu sehen nicht bündig aneinander liegen, dann gehen Sie wie folgt vor:



Ziehen Sie die Türme mit einem Gummi oder einer Schnur etwas zusammen und geben Sie dann reichlich Leim von oben an die oberen Zapfen der Seitenwände in den Ecktürmen. Wenn dieser Leim ordentlich getrocknet ist, dann bleiben die Türme in dieser Position.





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Weitere Außenanbauten


Der Terrassenboden

Der Terrassenboden besteht aus acht Teilplatten. Er hat ein Fliesenmuster, dass Sie auch noch farblich gestalten können.



Legen Sie alle acht Platten ohne Leim auf die Dachbalken auf und richten Sie die Platten aus. Zum Auflegen einer Platte beginnen Sie immer an den Ecktürmen. Die Fliesenplatten müssen etwas unter die Simse der Ecktürme geschoben werden. Beschweren Sie die Platten etwas.



Nehmen Sie dann Platte für Platte wieder heraus und geben Sie etwas Leim auf die Deckenbalken. Setzen Sie die Platten dann wieder ein und drücken Sie sie vorsichtig fest. Zum Trocknen können Sie die Platten wieder etwas beschweren.





Die Balkenenden verstärken

Die herausragenden Balkenenden der Deckenbalken sind sehr dünn. Für eine bessere Optik werden diese nun etwas verstärkt.

Dazu werden je zwei von den abgebildeten Kleinteilen rechts und links an die Balkenenden geleimt. Zwischen den äußersten Balken und den Ecktürmen kommt nur eines dieser Kleinteile.



Die Natursteinsockel für die Ecktürme

Die unterste Ebene der Ecktürme werden mit Natursteinplatten verkleidet. Dazu benötigen Sie für einen Eckturm die abgebildeten Teile.



Leimen Sie die Platten mittig vor die Turmseiten. Die Platten werden unten vor die größere Bodenplatte geleimt. Damit erhalten die Natursteinplatten die nötige Schräge.



Für den Abschluss an den Hauswänden gibt es schmale Teile.



Das große Tor

Zur Stadtseite wird der Bau mit einem großen zweiflügligem Holztor abgeschlossen. Dieses Holztor ist mit sechs prächtigen Scharnieren am Mauerwerk befestigt. Bei unserem Modell sind die Scharniere nur angedeutet. Die Tore gehen nicht zu schließen. Folgende Teile benötigen Sie dafür.



Die Scharniere, wenn sie auch keine Funktion haben, sollen möglichst echt aussehen. Deshalb bestehen sie aus so vielen Einzelteilen. Das zweite Bild zeigt die Teile für ein Scharnier.



Zuerst werden die beiden Türblätter vorbereitet. Hinter jedes Türblatt wird ein Querstreifen geleimt. Dieser soll verhindern, dass sich das Türblatt verbiegt.



Im ersten Arbeitsschritt für den Scharnieraufbau werden die beiden großen Teile zusammengeleimt.



Diese beiden Teile werden dann auf das Türblatt geleimt. Die Positionen der Scharnierteile werden durch die Zapfen und Aussparungen am Türblatt exakt vorgegeben. Lassen Sie alles gut trocknen.



Im zweiten Arbeitsschritt werden die Gegenstücke angefertigt. Dazu müssen nur die beiden Scharnierschenkel auf ein Scharnierblech geleimt werden.



Sechs solcher Teile müssen angefertigt werden. Bei den oberen beiden fehlt ein Zierteil. Dort fängt der Spitzbogen der Türöffnung an. Das Zierteil würde an dieser Stelle stören. Beachten Sie auch, dass Sie drei rechte und drei linke Teile anfertigen müssen.

Die so vorbereiteten Scharnierteile werden nun zusammengefügt. Dazu werden die einzelnen Scharnierteile auf die Scharnierteile der Türblätter gesteckt und mit dem kleinen Holzstreifen verbunden.



Zum Schluss werden die beiden kleinen Holzringe auf die Verbindungsstreifen geleimt. Richten Sie danach den Verbindungsstreifen noch einmal mittig aus. Diesen Vorgang wiederholen Sie bei allen sechs Scharnieren. Das Scharnierteil mit nur einem Zierteil kommt bei beiden Toren ganz nach oben.



Die fertigen Tore werden nun in die Türlaibung geleimt. Dazu geben Sie etwas Leim auf die Türunterkante und die drei Scharnierbleche.

Die Außentreppe

Im folgenden Arbeitsschritt wird an diese Wand eine Außentreppe angebracht. Beginnen Sie mit dem Anfertigen und Anbringen der Stützbalken. Folgende Teile benötigen Sie dazu.



Jeder Stützbalken besteht aus drei gleichen Teilen, die passgenau übereinandergeleimt werden. Sie müssen vier lange Stützbalken und zwei kurze Stützbalken herstellen. Die fertigen Balken werden dann in die entsprechenden Löcher der Wand eingeleimt.





Für die Treppen benötigen Sie folgende Teile. Die Treppengeländer sind auf der Trägerplatte mit unten, mitte und oben beschriftet. Die Teile dürfen nicht verwechselt werden. Die Kleinteile wiederholen sich in jeder Etage. Die zweite Abbildung zeigt alle Teile der untersten Etage.



Beginnen Sie mit dem Treppenabschnitt der untersten Etage. Dieses Treppenstück verläuft von links unten nach rechts oben und liegt direkt an der Wand an. Danach richtet sich auch die Anordnung der beiden Geländer-Teile. Leimen Sie die fünf Stufen in das größere Geländer-Teil und danach das kleinere Geländer-Teil auf die fünf Stufen. Legen Sie zur Probe das bisherige Teil mal auf die unteren Stützbalken auf. So können Sie am besten sehen, ob die Anordnung der Geländer-Teile stimmt. Lassen Sie das Teil trocknen.



Da, wo später das Treppenpodest sein wird, werden nun die Unterbaubalken verstärkt. Dazu wird zuerst von innen je ein Verstärkungsteil an die Podest-Balken der Geländer-Teile angeleimt. Danach werden die drei Zapfenteile in die Aussparungen der Geländer-Teile geleimt.



Zum Schluss werden auch von außen zwei Verstärkungsteile an die Geländer-Balken geleimt. Damit bekommen alle Balken unter dem Podest eine Stärke von drei Sperrholzplatten.



Auf diese Balken wird nun die Podest-Platte geleimt. Die Mittellinie der Podest-Platte liegt dabei genau auf der Mitte des darunterliegenden Balkens. Schieben Sie die Podest-Platte bis an den Anschlag nach vorn.



Legen Sie das Teil auf die Stützbalken. So können Sie wieder am leichtesten sehen, ob alles korrekt angeordnet ist. Leimen Sie das erste Treppenstück noch nicht fest. Das geschieht erst, wenn alle Teile vorbereitet sind.

Das zweite Treppenstück verläuft von rechts unten nach links oben und liegt nicht an der Wand direkt an. Beginnen Sie hier mit dem kleineren Geländer-Teil. Leimen Sie wieder die fünf Stufen ein und das andere Geländer-Teil darüber.



Legen Sie wieder das Teil auf die Stützbalken und kontrollieren Sie die Anordnung der beiden Geländer-Teile. Lassen Sie auch dieses Teil vor der Weiterverarbeitung gut trocknen. Danach werden auch bei diesem Treppenstück die Balken unter dem Podest verstärkt. Die Arbeitsschritte dazu sind wieder die gleichen wie beim ersten Treppenteil.



Auch dieses Treppenstück bekommt wieder eine große Podest-Platte. Legen Sie das fertig vorbereitete Teil wieder auf die Stützbalken und kontrollieren Sie die Anordnung.



Die gleichen Arbeitsschritte wiederholen sich am dritten Treppenabschnitt.





Diese Treppe bekommt nur ein kleines Treppen-Podest.





Im Moment stehen die großen Podeste der ersten und zweiten Treppe noch etwas in der Luft. Deshalb werden jetzt noch zwei einfache Balken angefertigt. Diese bestehen wieder aus drei übereinandergeleimten Teilen.



Damit sind nun alle Teile für die Treppe vorbereitet und können montiert werden. Leimen Sie zuerst einen der kleinen Balken auf die Enden der Stützbalken. Legen Sie nun das erste Treppenstück auf und suchen Sie die Punkte, an denen Sie dieses Treppenstück aufleimen können. Vergessen Sie dabei auch nicht das linke Treppenende auf der Bodenplatte. Geben Sie etwas Leim auf die gefundenen Stellen und leimen Sie das erste Treppenstück fest. Lassen Sie das Teil wieder gut trocken, bevor Sie mit der zweiten Treppe weitermachen.



An die rechte Außenseite leimen Sie ein großes Geländer-Teil. Leimen Sie dieses stumpf auf die Podest-Platte und hinten an das andere Geländer-Teil.

Beim zweiten Treppenabschnitt kommt der zusätzliche Balken an die Wand. Legen Sie auch dieses Teil vor dem Anleimen noch einmal auf und suchen Sie die Punkte, an denen Sie die Treppe anleimen können. Auch dieser Treppenabschnitt bekommt ein großes Geländer-Teil als Abschluss.





Das dritte Treppenstück wird genauso angebracht. Somit hat die Treppe die Tür erreicht.





Der Abort

Auf der gegenüberliegenden Seite wird nun ein Abort angebaut. Die Arbeiten beginnen wieder mit der Herstellung und dem Anbringen von zwei Stützbalken, wie bei der Außentreppe. Hier werden kurze Stützbalken angebracht.

Für den Abort benötigen Sie folgende Teile.

Leimen Sie zuerst die beiden Fenster hinter die Seitenwände. Danach verbinden Sie die beiden Seitenwände mit dem Abort-Brett.



Die Seitenwände werden nun auf die Grundplatte geleimt und dann auch die Front. Dieses Teil wird von oben eingeschoben und auf der Grundplatte und oben mit den Seitenwänden verleimt.



Im Inneren verkleiden Sie im Fußraum noch das Abort-Brett mit dem rechteckigen Teil. Für die Dachkonstruktion müssen Sie nun noch zwei Giebelteile in die entsprechenden Nuten der Seitenwände leimen.



Das so vorbereitete Aborthäuschen können Sie nun an die Seitenwand leimen. Schieben Sie es bis auf die Stützbalken.

Jetzt können Sie das Dach vollenden. Zuerst wird der Firstbalken eingeleimt. Das verzierte Ende zeigt dabei nach vorn. Danach leimen Sie die beiden Dachplatten auf. Lassen Sie diese wieder gut antrocknen. Zum Schluss bringen Sie die beiden Teile der Giebelverblendung an. Zuerst das dreieckige Zwischenstück und darauf dann das gravierte Zier-Teil.



Unter dem Abort wird noch ein Auffanggitter angebracht. Dieses besteht aus drei Teilen, die einfach zusammengesetzt und auf die Bodenplatte geleimt werden.



Die Balustrade auf der Terrasse

Die Terrasse wird mit einer zinnenverzierten Balustrade abgeschlossen. Sie ist ähnlich aufgebaut wie die Zinnenwände der Ecktürme. Auch hier werden drei Platten übereinandergeleimt, die nach vorn um jeweils einen halben Millimeter kleiner werden.



Die vorgefertigten Balustraden werden stumpf auf die Terrassenseiten geleimt. Von hinten können Sie die Balustraden mit einem Tropfen Leim an den Ecktürmen befestigen. Lassen Sie die Leimstellen gut trocknen.



Vollendet werden die Balustraden wieder mit den kleinen Abdeckplatten. Leimen Sie zuerst die kleineren Platten in die Zwischenräume und danach die größeren Platten auf die Zinnen. Die Abdeckplatten sollten hinten bündig mit den Balustraden abschließen.





Der Terrassenaufbau

Zwischen altem Stadttor und neuem Aussichtsturm kommt noch ein Zwischenbau. Das ist einfach ein kleiner viereckiger Bau mit gotischen Fensterausschnitten und einer weiteren kleinen Terrasse auf dem Dach. Folgende Teile benötigen Sie dafür.

Bereiten Sie zuerst wieder die Wandteile vor. Dazu werden die Fensterrahmen b.z.w. die Vermauerungen hinter die Wandteile geleimt. An der Türseite werden auch noch die Scharniere und der Türgriff angebracht.



Die einzelnen Fensterrahmen und die Mauerteile passen hinter jede Fensteröffnung. Sie können also frei wählen, wo Sie welches Teil anbringen möchten. Ich wähle immer die abgebildete Anordnung und stelle das Häuschen später so auf, dass die vermauerten Teile zur Zugbrücke zeigen und die offenen Fenster zur Stadtseite. Das unterstreicht noch einmal die Wehrhaftigkeit des Bauwerkes.



Setzen Sie nun das gesamte Häuschen ohne Leim zusammen und halten Sie es durch einen Gummiring fest. Danach können Sie die Verbindungsstellen von innen mit Leim ausstreichen. So haben Sie keine Probleme mit Leimflecken an der Außenseite. Lassen Sie das Häuschen gut trocknen.



Die Dachterrasse wird durch acht Zaunteile und vier Eckstäbe begrenzt. Leimen Sie je zwei Zaunteile über Eck auf die Dachecken. Verbinden Sie die Teile durch den zusätzlichen Stab in der Ecke.



Das fertige Häuschen leimen Sie nun auf die große Dachterrasse. Die Position wird durch die Nutlöcher in der Terrasse bestimmt. Zum Trocknen können Sie das Häuschen wieder etwas beschweren.



Die Brücken zu den Ecktürmen

Von der kleinen Terrasse auf dem Häuschen in der Mitte führen vier Brücken zu den Ecktürmen. Diese bestehen jeweils aus zwei Seitengestellen und einigen Verbindungsbrettern. Folgende Teile benötigen Sie dafür.



Leimen Sie zuerst die neun Verbindungsbretter oben und dann zwei unten in ein Seitengestell ein. Danach leimen Sie das zweite Gestell-Teil darüber. Drücken Sie beide Teile vorsichtig zusammen und richten Sie die Brücke gerade aus.



Vier dieser Brücken müssen Sie herstellen.

Die Brücken werden mittig zwischen den Ecktürmen und dem kleinen Häuschen eingefügt. Verleimt werden sie nur unten auf der großen Terrasse.



Das Stadtwappen anbringen

Im letzten Arbeitsschritt dieses Kapitels wird über der Zugbrücke das Stadtwappen angebracht. Dazu leimen Sie zuerst einen Holzrest von hinten mittig auf das Wappen. Ich habe hier gleich zwei übrige Bretter vom Brückenbau verwendet. Es geht aber auch jedes andere Stückchen Holz.



Leimen Sie das Wappen nun mittig über das Tor.





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Der gemauerte Turmstumpf


Im ersten Arbeitsschritt wird ein recht unscheinbares Teil des Turmes hergestellt. Unterhalb der imposanten Balustrade befindet sich ein Mauerteil. Dieses Teil wird beim Aufbau der Turmhaube benötigt und deshalb zuerst angefertigt. Zum Aufbau des Teiles wird eine Lehre benötigt. Diese besteht aus den abgebildeten sechs Teilen. Stecken Sie die beiden großen Teile ineinander und leimen Sie die vier Achtecke darüber. Die Achtecke haben unterschiedlich große Kreuzaussparungen in der Mitte. Die größte Aussparung kommt nach unten und die kleinste nach oben. Schieben Sie alle Achtecke bis zu ihrem Anschlag.



Der gemauerte Turmsockel besteht aus acht Mauerteilen und zwei Simsringen. Stellen Sie zuerst die beiden Simsringe her. Jeder Ring besteht aus drei Teilen, die übereinandergeleimt werden.



Leimen Sie den gezackten Ring auf den größten Ring und danach den kleinsten Ring auf den gezackten Ring. Die drei Ringe müssen sehr exakt übereinandergeleimt werden. Zum Trocknen können die Ringe mit Bastelklammern oder Wäscheklammern zusammengeheftet werden. Haben Sie keine Klammern zur Hand, dann können Sie die Ringe auch einfach mit irgendetwas beschweren.



Nach dem Trocknen der Simsringe kann das Mauerteil montiert werden. Das geschieht zunächst ohne Leim. Setzen Sie die Lehre auf einen Sims auf und ordnen Sie die acht Mauerteile um die Lehre herum an. Alle acht Simsteile müssen sauber ineinander greifen und auch in den Nuten des Simses sitzen.



Die acht Mauerteile können Sie während der nächsten Schritte mit Gummiringen festhalten. Ziehen Sie nun vorsichtig die Lehre heraus. Die Mauerteile dürfen dabei nicht aus dem Sims rutschen.



Setzen Sie den zweiten Sims auf die Mauerteile auf. Danach streichen Sie die Verbindungsstellen der Mauerteile reichlich mit Leim aus. Verleimen Sie aber noch nicht die Verbindungsstellen der Simse mit den Mauerteilen.



Lassen Sie wieder alles gut trocknen. Danach können Sie die beiden Simse nacheinander vorsichtig abnehmen und fest mit den Mauerteilen verleimen. Lassen Sie auch die Simse wieder gut trocknen.





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Teile für den Turmaufsatz vorbereiten


Für den imposanten Turmaufsatz müssen nun die Wandteile vorbereitet werden. Beginnen Sie mit den sieben schmalen Fachwerkteilen. Dazu benötigen Sie siebenmal die abgebildeten drei Teile.

Leimen Sie das Fenster hinter die Wandplatte.



Danach leimen Sie das Fachwerk exakt mittig vor die Wandplatte.

Ähnlich aufgebaut ist die große Wand mit den zwei Fenstern. Hier kommen nur noch die beiden Fensterrahmen hinzu. Von dieser Wand gibt es nur ein Stück.









Als Drittes leimen Sie auch noch die Fensterrahmen hinter die Dachgauben-Platten. Davon müssen Sie acht Stück herstellen.











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Die Balustrade zusammenbauen


Zum Zusammensetzen der Balustrade benötigen Sie die sieben schmalen Wände, die eine Wand mit den Doppelfenster, sieben weitere Fachwerkteile und die Deck- und Bodenplatte.

Die Balustrade wird über Kopf aufgebaut, d. h., Sie leimen zuerst alle Wand- und Fachwerkteile verkehrtherum in die Deckplatte ein. Legen Sie dazu die größere Deckplatte mit der Gravur sichtbar auf Ihrer Arbeitsfläche bereit. Leimen Sie dann die sieben schmalen Teile in die inneren Nuten der Deckplatte ein.



Da Sie nur sieben innere Wände haben, bleibt eine Lücke offen. Vor diese Lücke leimen Sie die Wand mit den zwei Fenstern. Die leeren Fachwerkteile werden nun in die sieben letzten Nuten geleimt.



Verschlossen wird die Balustrade mit der Bodenplatte. Die Bodenplatte hat innen eine Gravur. Diese zeigt Ihnen die Positionierung des schon angefertigten Mauerteiles. Leimen Sie die Bodenplatte so auf, dass die Gravur sichtbar bleibt. Zum Aufleimen geben Sie etwas Leim auf alle 16 Wandteile. Fädeln Sie nun die Bodenplatte auf und schieben Sie diese vorsichtig bis zum Anschlag.



Das Auffädeln der Bodenplatte beginnen Sie an einer Außenwand. Danach fädeln Sie nacheinander alle weiteren Außenwände in die Löcher der Bodenplatte. Zum Schluss werden auch alle inneren Wände in die entsprechenden Nuten eingesetzt.



Schließen Sie diesen Arbeitsschritt mit dem Aufleimen des Mauerteiles auf die Bodenplatte ab. Nutzen Sie zur Positionierung des Mauerteiles die Gravur auf der Bodenplatte.





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Die Querstreben einsetzen


Die Querstreben unterteilen die acht Segmente der Balustrade und bilden gleichzeitig die Dachkonstruktion und einen Teil des Strebewerks unter der Bodenplatte. Sie benötigen für den folgenden Arbeitsschritt die acht Streben und den kleinen Verbindungsring.

Die beiden besonderen Querstreben bilden die Seitenwände des inneren Erkers, das heißt, sie werden rechts und links von der Wand mit den zwei Fenstern eingesetzt.

Das Einsetzen der Querstreben erfolgt zunächst ohne Leim. Führen Sie die Querstreben vorsichtig in die Nuten zwischen den Wandteilen. Beginnen Sie mit den beiden besonderen Wandteilen. Die Gravur zeigt dabei nach außen.

Sollten die Wandteile beim Einschieben etwas klemmen, dann liegt das meist an den senkrechten Streben der Fachwerkteile. Wenn Sie diese ganz leicht nach außen ziehen, dann lassen sich die Querstreben in der Regel sehr leicht einschieben.

In alle weiteren Nuten werden die restlichen sechs Querstreben eingesetzt. Spätestens nach der dritten Querstrebe sollten Sie auch den oberen Verbindungsring mit einsetzen.



Sind alle Querstreben eingesetzt, werden sie oben am Dach mit etwas Leim gegen ein Herausrutschen gesichert. Geben Sie jeweils rechts und links an alle Verbindungsstellen reichlich Leim. Diese Stellen sind später nicht mehr sichtbar.





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Das untere Strebewerk vervollständigen


Unter der Bodenplatte der Balustrade müssen nun noch einige Streben angebracht werden. Für jede Seite benötigen Sie dazu die vier abgebildeten Teile.



Die Anordnung der Teile können Sie auf den Abbildungen sehen. Bei der Positionierung der oberen drei Teile können Sie sich an den Balken der Bodenplatte orientieren.



Der untere Holzstreifen arretiert die Querstreben. Es kann passieren, dass Sie den letzten der acht Streifen etwas einkürzen müssen.

Gehen Sie beim Anleimen der Teile schrittweise vor. Leimen Sie zuerst die beiden größeren Streben auf allen acht Seiten ein. Danach die acht kleineren Streben und zum Schluss die acht Holzstreifen. So haben alle Teile immer genügend Zeit zum trocknen.







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Das Dach aufbauen


Das Dach wird in zwei Schritten aufgebaut. Zuerst werden die Dachplatten aufgeleimt und danach die Dachgauben aufgebaut. Die acht Dachplatten werden nur an der Deckplatte der Balustrade und an dem kleinen Verbindungsring angeleimt. Geben Sie dazu reichlich Leim auf diese beiden Kanten und legen Sie die Dachplatten auf.



Lassen Sie alles gut trocknen, bevor Sie mit den Gauben beginnen.



Die Gauben werden in drei Schritten aufgebaut. Zuerst werden die beiden Seitenwände in die entsprechenden Nuten geleimt. Es gibt rechte und linke Seitenwände. Die senkrechten Gravur-Linien müssen immer nach außen zeigen und die unteren Ecken müssen bis an die querliegende Nut heranreichen.

Davor wird die Fensterwand geleimt. Sie sitzt in der unteren Nut.

Von den Dachplatten gibt es auch wieder rechte und linke Teile. Leimen Sie beide Dachplatten gemeinsam auf. Auf diese Art und Weise lassen sie sich besser mittig ausrichten. Geben Sie zum Aufleimen etwas Leim auf die beiden Schrägen der Fensterfront, auf die Oberkante der Seitenwände und auch auf die hinteren Schrägen der beiden Dachplatten.

Sie können alle acht Gauben gleichzeitig aufbauen. Somit haben die Teile immer etwas Zeit zum trocknen.







Damit ist der Baukörper des Turmaufsatzes fertiggestellt.

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Den Turmschaft aufbauen


Der Turmschaft ist ähnlich aufgebaut wie schon das Mauerstück an der Turmhaube, dem Turmstumpf. Sie benötigen wieder zwei Simse, acht Mauerteile und die Lehre.

Der untere Sims besteht wieder aus drei einzelnen Ringen, die zusammengeleimt werden. Der obere Ring besteht hier aus nur zwei Ringen. Der größere Ring fehlt.

Die Arbeitsschritte zur Herstellung des Turmschaftes sind wieder die gleichen wie schon beim Turmstumpf; Zusammenstecken, Innenverleimung und dann einzeln die Simse wieder abnehmen und fest verleimen. Wenn Sie sich über die Arbeitsabfolge nicht mehr sicher sind, dann schauen Sie noch einmal in dem Kapitel über den Turmstumpf nach.



Bei dieser Mauersäule ist unten, wo der Sims mit den drei Ringen ist. Leimen Sie dort die Tür an eine Mauerseite an.



Bei unserem Muster bringen wir die vier Wandlaternen an diesem Turmabschnitt an. Wie in einem vorhergehenden Artikel schon beschrieben, sind die Laternen für eine Beleuchtung mit LEDs vorbereitet. Das Gleiche gilt auch für die Laternenarme der Wandlaternen. Es spricht nichts dagegen, dass Sie die Wandlaternen auch an einer beliebig anderen Stelle des Stadttores anbringen. Deshalb haben wir an den Mauerteilen des Turmes die Kabeldurchführungen weggelassen. Wenn Sie die Wandlaternen elektrisch beleuchten möchten, dann müssen Sie an der entsprechenden Stelle noch für eine Kabelbohrung sorgen. Für einen Laternenarm benötigen Sie die folgenden Teile. Leimen Sie die vier Teile wie auf den Abbildungen gezeigt zusammen.





Vier dieser Wandlaternenarme müssen Sie herstellen. Leimen Sie die Arme möglichst weit oben an das Turmteil an. Der Zwirnsfaden der Laternenköpfe wird nun durch die kleinen Löcher am Laternenarm gefädelt. Nutzen Sie zwei oder drei Löcher dazu. Wenn alle Laternenköpfe angehangen sind, kontrollieren Sie die gleichmäßige Höhe der Laternenköpfe. Dadurch, dass der Zwirn nur durchgefädelt ist. können Sie die Höhe noch etwas korrigieren. Wenn Sie damit zufrieden sind, befestigen Sie den Zwirn mit etwas Leim und schneiden den überflüssigen Zwirn ab.







Nun können Sie den Turmschaft mit der Turmhaube verleimen und eine erste Probeaufstellung auf dem Stadttor vornehmen. Leimen Sie den Aussichtsturm noch nicht an. Das geschieht erst zusammen mit der Mittelachse.





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Die Mittelachse


Im nächsten Arbeitsschritt wird die Mittelachse aufgebaut und in die Pyramide eingesetzt. Auch diese Arbeit teilt sich wieder in mehrere Arbeitsgänge auf. Zuerst wird das Glaslagerkreuz hergestellt. Folgende Teile benötigen Sie dafür.

Leimen Sie von unten die beiden runden Scheiben mittig auf das Kreuz. Diese sind notwendig, damit sich das Kreuz später nicht durchbiegen kann und der Pyramidenteller immer die gleiche Höhe behält.



Als Zweites wird der Pyramidenteller angefertigt. Dieser besteht aus der Tellerplatte und einer Gitterstruktur darunter. Lösen Sie die Teile aus den Trägerplatten aus.



Leimen Sie die Gitterteile so zusammen, dass eine kreisrunde Unterkonstruktion entsteht. Wenn Sie sich nicht sofort sicher sind, wie die Teile zusammengehören, dann stecken Sie alles zunächst ohne Leim zusammen. Achten Sie dabei auch auf die Außenkante der Struktur. Die Kanten verlaufen immer schräg nach unten und nach innen.





Wenn die Gitterstruktur getrocknet ist, können Sie die Tellerplatte aufleimen. Geben Sie dazu auf jeden Kreuzungspunkt und auf alle Leistenenden etwas Leim. Beim Aufsetzen der Platte achten Sie auf die vier Mittelzapfen. Auch dort muss die Platte bis auf die Gitterstruktur geschoben werden. Zum Trocknen können Sie die Platte etwas beschweren oder klammern. Die Platte muss vor allem am Rand komplett mit der Gitterstruktur verleimt sein.



Während der Pyramidenteller trocknet, können Sie die Achse vorbereiten. In diese muss an einem Ende die Edelstahlnadel eingeleimt werden und zusätzlich fünf Holzringe auf die Edelstahlnadel geleimt werden. Nutzen Sie auch für diese Arbeit Ihren Holzleim. Die Nadel wird dadurch ausreichend fest, aber man kann sie trotzdem bei Bedarf mal auswechseln. Achten Sie bei der Arbeit darauf, dass die Nadel sauber bleibt.



Die Pyramidenplatte wird nun auf die vorbereitete Achse geleimt. Die Fläche der Edelstahlnadel befindet sich ca. ein Millimeter innerhalb der Gitterstruktur und die Nadelspitze schaut ca. 1,5 Millimeter aus dem Gitter heraus. Wie Sie merken werden, sitzt die große Platte nicht stabil auf der Achse. Dazu braucht es noch einen zweiten Ring mit etwas Abstand zur Platte. Bei dieser Pyramide verläuft die Achse mitten durch den Fahrweg. Somit ist diese Struktur doch recht störend. Wir haben lange überlegt, wie wir diesen zweiten Ring sinnvoll integrieren können und haben uns schließlich für einen Feuerkorb für den Wachmann entschieden. Es ist schließlich eine Weihnachtspyramide und somit Winter. Dass er den Feuerkorb ausgerechnet mitten in den Fahrweg stellt wird daran liegen, dass unser Wachmann nicht der hellste ist.



Leimen Sie zuerst den kleiner Ring mit den vier rechteckigen Aussparungen auf die vier Zapfen des Pyramidentellers. Jetzt sitzt der große Teller stabil auf der Achse. Leimen Sie nun die acht Stege mit dem kurzen Ende in die kleine Platte ein.



Auf die acht Stege wird die große Platte geleimt. Mit ein paar Holzleisten und etwas Watte könnten Sie nun dem Wachmann noch ein Feuer zaubern. Das bleibt aber Ihrer Fantasie überlassen und gehört nicht zum Bausatz.

Wenn alles gut getrocknet ist, dann kann die Pyramidenachse in die Pyramide eingesetzt werden. Reinigen Sie zuvor noch einmal das Glaslager und die Edelstahlnadel und schmieren Sie beides mit einem kleinen Tropfen harzfreiem Öl. Die Pyramidenachse können Sie zusätzlich im Bereich der oberen Nadelführung mit weißem Kerzenwachs einreiben.



Nehmen Sie nun den noch nicht verleimten Aussichtsturm von dem Stadttor und setzen Sie die Pyramidenachse von unten ein. Verschließen Sie die Pyramide mit dem Glaslagerkreuz. Dazu setzen Sie es in den Bajonettverschluss ein und verdrehen es bis zum Anschlag. Das Kreuz reicht bis zum mittleren Streifen der Bodenplatte. Somit sitzt es immer in der Mitte.



Stellen Sie nun das Stadttor wieder auf und setzen Sie ohne Leim den Aussichtsturm auf die Achse. Sie können den Aussichtsturm auf dem Mittelpodest noch etwas verschieben. Wenn Sie das tun werden Sie bemerken, dass Sie damit den Pyramidenteller ausrichten können. Suchen Sie eine Position des Aussichtsturmes, bei dem der Pyramidenteller möglichst gerade und gleichmäßig im Bezug auf die Bodenplatte läuft. Markieren Sie sich die Stelle des Aussichtsturmes auf dem Mittelbau.



Nun können Sie den Aussichtsturm an dieser Position festleimen. Im letzten Arbeitsschritt für die Mittelachse wird der Wachmann aufgestellt. Bei der naturbelassenen Pyramide müssen Sie diesen Wachmann zuvor herstellen. Bei der farbigen Pyramide wird die Figur fertig aufgebaut und farbig lackiert mitgeliefert. Für den Aufbau des Wachmannes benötigen Sie folgende Teile. Leimen Sie zuerst den Kopf in die Bohrung des Körpers und den Hut auf den Kopf.



Leimen Sie die beiden Arme an den Körper. Achten Sie dabei auf eine möglichst exakte Armstellung.



Vor dem Anbringen des Gewehres sollten die Arme gut getrocknet sein. Orientieren Sie sich bei der Positionierung des Gewehres wieder möglichst exakt an der Abbildung. Das ist wichtig, damit der Wachmann beim Bewegen in der Pyramide nicht aneckt.

Stellen Sie den Wachmann ca. einen Zentimeter vom äußeren Pyramidenrand auf. Lassen Sie den Pyramidenteller vorsichtig drehen und vergewissern Sie sich, dass der Wachmann nirgendwo anstößt. Sind Sie mit der Positionierung zufrieden, können Sie die Figur festleimen.



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Das Flügelrad


Ihre Pyramide bekommt ein Flügelrad mit einheitlicher Flügelverstellung. Dieses automatische Flügelrad ist eine Innovation unserer Manufaktur und gibt es inzwischen in der zweiten Generation. Das neue Flügelrad hat jetzt ein doppeltes Planetengetriebe. Arbeiten Sie bitte bei den mechanischen Teilen besonders sorgfältig, damit das Flügelrad später einwandfrei funktioniert.

Im ersten Arbeitsschritt werden alle Flügel vorbereitet. Für einen Flügel benötigen Sie die folgenden Einzelteile. Lösen Sie diese vorsichtig aus den Trägerplatten aus.

Das Flügelblatt wird mit einer Querstrebe verbunden. Die Querstrebe hat auf einer Seite Zierelemente. Diese Zierelemente an der Querstrebe sowie die Gravuren auf dem Flügelblatt sind beim Flügelrad später oben. Das Flügelblatt und die Querstrebe werden einfach ineinander geschoben. Geben Sie zuerst von unten etwas Leim auf die Verbindungsstelle der beiden Teile und zwischen die beiden vorderen Aussparungen des Flügelblattes. Biegen Sie nun die Querstrebe vorsichtig auseinander und schieben Sie die beiden Teile bis zum Anschlag zusammen.

Den trapezförmigen Zapfen des oberen Streifens stecken Sie durch die große Aussparung des Flügelblattes. Dazu schieben Sie den unteren Streifen etwas zur Seite.

Danach schieben Sie den unteren Streifen von der Seite auf den trapezförmigen Zapfen und lassen dabei den kleinen Zapfen in die kleine Aussparung des Flügelblattes einrasten. Die trapezförmige Zapfenverbindung hält die beiden Streifen der Querstrebe zusammen und der kleine Zapfen verhindert, dass der untere Streifen zur Seite rutscht und die trapezförmige Zapfenverbindung sich wieder öffnet.

Damit halten Flügelblatt und Querstrebe exakt zusammen. An den Flügelblattzapfen werden nun die beiden Planetenräder des doppelten Planetengetriebes geleimt. Jedes der beiden Zahnräder hat auf jeder Seite je ein Führungsrad. Diese Führungsräder bestimmen später den Abstand der beiden großen Zahnkränze und legen so die Eingreiftiefe der Zähne der einzelnen Zahnräder fest. Die Zahnräder sind nicht im gesamten Umfang mit Zähnen bestückt. Pro Zahnrad gibt es 2 x 4 Zähne und dazwischen jeweils einen Endanschlag. Diese Form der Zahnräder bedeutet, dass sie auch in einer ganz bestimmten Position angebracht werden müssen. Dazu gibt es zwei Hilfestellungen. Wenn Sie sich die Zahnräder und die Führungsräder einmal genauer anschauen, dann werden Sie feststellen, dass die vier Schenkel der mittleren Kreuzaussparung nicht gleich groß sind. Ein Schenkel ist etwas kürzer. Dementsprechend sind auch nicht die vier Schenkel des Zapfenkreuzes am Flügelblatt gleich groß. Der Schenkel an der Zierseite der Querverstrebung ist etwas kleiner. Demzufolge müssen Sie in den nächsten Arbeitsschritten immer darauf achten, dass der kleinere Schenkel der Zahnräder und der Führungsräder nach oben, in Richtung des Zierteiles zeigt. Wichtig ist auch das -I- auf den Zahnrädern. Das -I- bedeutet -Innen- in Richtung des Nabenmittelpunktes.

Leimen Sie zuerst einen der großen Führungsräder auf den Flügelblattzapfen.

Danach das große Zahnrad mit dem -I- vom Flügelblatt weg zeigend und dann das zweite große Führungsrad.



In der gleichen Art und Weise wird auch das kleine Zahnrad auf den Zapfen geleimt. Achten Sie auch hier auf den kleineren Schenkel, der nach oben zum Zierteil zeigen muss, und an das nach innen zeigende -I-.





Um eine exaktere Einstellung der Flügelblätter zu erreichen, können Sie bei dem herausragenden Zapfenende die seitlichen Kanten mit Sandpapier etwas abrunden. Auf der Oberseite der einzelnen Flügelblätter werden zum Schluss noch zwei weitere Streben angebracht. Diese erfüllen keine weitere Funktion, sie dienen nur zur Zierde. Die beiden Zierteile werden an den kleinen senkrechten Streifen in der Querstrebe positioniert. Dabei kommt das größere Zierteil an die Flügelaußenkante. Geben Sie etwas Leim an die senkrechten Streifen der Querstrebe und fädeln Sie die Zierteile flach davor mittig in die Querstrebe ein. Stellen Sie die Zierteile auf und richten Sie diese im rechten Winkel zur Querstrebe aus.



Nun reiben Sie die Zahnräder und das Zapfenende mit Kerzenwachs ein. Das Kerzenwachs dient der Schmierung der beweglichen Holzteile.

In der gleichen Art und Weise bereiten Sie alle Flügel vor.

Im nächsten Arbeitsschritt wird die Nabe vorbereitet. Die Nabe des Flügelrades besteht aus drei Teilen; dem oberen Zahnkranz, dem unteren Zahnkranz und der Keilplatte. Beginnen Sie den Aufbau mit dem oberen Zahnkranz. Folgende Teile benötigen Sie dafür.

Zuerst stecken Sie die vier inneren Teile zusammen. Diese sind durchnummeriert. Beginnen Sie mit dem Zusammenstecken der Teile 1 und 2.

Danach wird von oben das Teil 3 aufgesteckt und von unten das Teil 4. Das Teil 4 müssen Sie zum Aufstecken etwas auseinanderbiegen.

Auf diese vier Teile werden nun die beiden Zahnkranzplatten geleimt. Zuerst die größere und dann die kleinere. Die Beschriftung -Innen- muss dabei immer zu den Zapfenenden der vier Teile zeigen. Bei der Positionierung der kleineren Platte müssen Sie darauf achten, dass das Lochmuster der beiden Zahnkränze übereinstimmt. Als Orientierung können Sie auch die Schriftzüge nutzen, wenn diese übereinanderliegen, dann stimmt die Anordnung.





Zum Schluss leimen Sie auch noch die Halteplatte und die Abschlussplatte an.



Als Nächstes bauen Sie den unteren Zahnkranz auf. Dazu müssen Sie nur die beiden Zahnkränze exakt übereinander leimen. Die beiden Schriftzüge zeigen dabei zu einer Seite. Als Orientierung für die exakte Positionierung können Sie die dreieckigen Markierungen nutzen. Die beiden Zapfen in der mittleren Öffnung sind Begrenzungsanschläge. Diese bestimmen später den Einstellwinkel der Flügel.



Als Drittes bauen Sie die Keilplatte auf. Die Keilplatte selbst ist die größere Platte. Der Rest sind nur Zierteile. Folgende Einzelteile benötigen Sie dafür.

Leimen Sie die kleinen Zierteile in die Keilplatte ein. Verschließen Sie alles mit dem kleineren Ring und richten Sie alles gerade aus.



Probeweise können Sie die drei Nabenteile zusammensetzen und prüfen. Der untere Zahnkranz muss sich zwischen den beiden Anschlägen leicht hin und her drehen lassen. Am Außenradius der großen Zahnkränze befinden sich je zwei kleine Vorsprünge. Diese Markierungen müssen später bei der Montage übereinander positioniert werden.



Damit sind alle Teile vorbereitet und können montiert werden. Als Montagehilfe können Sie sich die abgebildete Halterung zusammenstecken. Während der Montage wird die Nabe verkehrtherum auf dieser Halterung abgelegt.

Auf einer anderen Trägerplatte finden Sie zwölf weitere kleine Lehren. Diese sehen aus wie kleine Häuser. In jeder dieser kleinen Lehren ist ein Innenteil. Lösen Sie das heraus und leimen Sie beide Teile über Kreuz wieder zusammen. Nun können Sie die Lehren aufstellen. Diese kleinen Häuschen können Sie bei der folgenden Montage des Flügelrades unter jeden der zwölf Flügel stellen. Durch diese Lehren wird der einzelne Flügel im 45°-Winkel gehalten.

Vor der Montage reiben Sie auch die beweglichen Teile der Nabe mit Wachs ein.

Nun können Sie beginnen, die Flügel immer paarweise aufzulegen.



Das Zapfenende eines Flügels schieben Sie immer unter die Halteplatte des oberen Zahnkranzes. Eine Vierer-Lochgruppe im Zahnkranz ist immer für einen Flügel da. Legen Sie den Flügel mit dem Zierteil nach unten so auf, dass die mittleren beiden Zähne in die mittleren beiden Löcher eingreifen. Das gilt für beide Zahnradreihen. Der Flügel steht dadurch im 45°-Winkel und zeigt strahlenförmig vom Mittelpunkt der Nabe nach außen. Am Flügelende stellen Sie je eine der zwölf Häuser-Lehren unter.







Der fertig vorbereitete obere Zahnkranz sieht dann so aus.

Nun setzen Sie den unteren Zahnkranz locker auf. Die Markierungen der beiden großen Zahnkränze müssen dabei senkrecht übereinanderstehen. Halten Sie nun den unteren Zahnkranz mit einer Hand und leichtem Druck fest und bringen mit der anderen Hand jeden Flügel einzeln durch leichtes Bewegen in die richtige Position. Auch hier müssen die mittleren beiden Zähne in die mittleren beiden Löcher einrasten. Wenn der Flügel strahlenförmig vom Mittelpunkt weg zeigt, dann ist das ein Zeichen dafür, dass auch die innere Zahnradverbindung richtig sitzt. Dieser Arbeitsschritt wird Ihnen nicht gleich beim ersten Mal gelingen. Ein Tipp dazu: Setzen Sie das Flügelrad erst einmal mit nur zwei Flügeln zusammen. Wenn Sie mit dem Ergebnis zufrieden sind, dann zerlegen Sie es wieder und probieren es mit vier Flügeln usw. Auf diese Art und Weise tasten Sie sich schrittweise an das Endergebnis heran und bekommen Übung in der Montage.

Zum Schluss setzen Sie auch die Keilplatte auf. Die innere Öffnung der Keilplatte hat kleine Aussparungen. Diese müssen ordentlich einrasten.

Verschließen Sie die Nabe mit zwei Keilen. Es gibt zwei Keilgrößen. Probieren Sie aus, welche besser passt. Eventuell müssen Sie auch die Keile etwas zurechtschleifen. Die Keile werden nicht verleimt. So können Sie die Nabe zu Reparaturzwecken jederzeit wieder öffnen.





Probieren Sie die Funktionsweise der Nabe aus, indem Sie den oberen und unteren Zahnkranz gegeneinander verdrehen. Die beiden Abbildungen zeigen die Endpositionen. Kontrollieren Sie in den Endpositionen die Eingriffspositionen der einzelnen Flügelzahnräder. Alle Zahnräder sollten auf beiden Seiten in die gleichen Löcher der Zahnkränze eingreifen. Ist das der Fall, dann ist Ihr Flügelrad perfekt zusammengebaut.

Im letzten Arbeitsschritt folgt der krönende Abschluss; die Wetterfahne. Diese wird aus den folgenden vier Teilen zusammengeleimt.

Schieben Sie die drei kleineren Teile nacheinander von unten an den Wetterhahn und verleimen Sie die Teile dabei.





Der fertige Wetterhahn wird nur auf das Flügelrad aufgesteckt, aber nicht verleimt. So bleibt das Flügelrad zerlegbar. Damit ist Ihre neue große Pyramide fertiggestellt. Wir wünschen Ihnen viel Freude damit.







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Die Verpackung


Die Verpackung für die fertige Pyramide gehört mit zum Lieferumfang, aber auch die müssen Sie erst noch aufbauen. Zur Verpackung gehören zwei Kartondeckel, eine Kartonhülle und eine Einlage.



Die beiden Kartondeckel sind unterschiedlich groß. Der Kleinere von beiden ist der Boden des Verpackungskartons. Diesen müssen Sie in die Hülle einsetzen. Am einfachsten geht das, wenn Sie die Hülle auf den Fußboden stellen und dann den Bodendeckel von oben einsetzen und bis ganz nach unten schieben. In dieser Position befestigen Sie den Bodendeckel mit Klebeband. Dabei gilt, lieber etwas mehr als zu wenig, damit der Boden und damit die Pyramide nicht herausrutschen kann.



Zum Verpacken wird die Zugbrücke festgebunden. Beim Verpacken wird die Pyramide einfach mittig in den Karton gestellt. Sichern Sie die Pyramide im unteren Bereich mit etwas Füllmaterial gegen das Verrutschen.



Mit dem Einlagekarton wird die Pyramide gegen umkippen gesichert. Fädeln Sie dazu die Pyramidenachse durch das Mittelloch. Zum Schluss wird das Flügelrad wieder auf die Achse gesetzt. Den Wetterhahn verpacken Sie einzeln. So verpackt steht Ihre Pyramide sicher und staubgeschützt über das Jahr. Die Pyramide muss auch in dieser Verpackung immer aufrecht stehen. Die Verpackung ist nicht geeignet für einen Postversand der Pyramide.





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Allgemeine Hinweise für erzgebirgische Pyramiden


In der vergangenen Weihnachtssaison wurde ich gefragt, woran es liegen könnte, dass sich Omas alte Pyramide nicht mehr so recht drehen mag. Das kann viele Ursachen haben. Meistens sind es nur Kleinigkeiten, die man schnell selber beheben kann oder die man einfach beachten sollte, damit man an seiner original erzgebirgischen Weihnachtspyramide lange Freude hat. Ich habe hier einige Tipps zusammengetragen und hoffe, dass ich auch Ihnen damit weiterhelfen kann.

Glaslager

Die untere Führung wird durch ein Glaslager mit einer darin laufenden Nadel gewährleistet. Tragen Sie bitte stets dafür Sorge, dass das Glaslager keinen außergewöhnlichen Druck oder Schlag bekommt und stets sauber ist. Beim Aufstecken des Flügelrades, beim Transport und bei der Lagerung ist das Glaslager grundsätzlich zu entlasten. Bei den meisten Pyramiden stecken Sie dazu ein Stück Schaumstoff oder Pappe zwischen die Nadel und das Glaslager. Bei manchen Pyramiden können Sie das Glaslager auch ganz entfernen. Bitte das Glaslager in regelmäßigen Abständen säubern und gegebenenfalls mit einem Tropfen harzfreien Öl schmieren. In der Regel säubert man es beim Aufstellen der Pyramide vor der Saison.

Transport und Lagerung

Die Pyramide ist stets aufrecht zu transportieren und zu lagern! So verhindert man, dass sich die Mittelwelle verbiegt. Alle losen Teile z. B. Kerzentüllen sind separat zu verpacken. Die Lagerung muss in frostsicheren und trockenen Räumen erfolgen, damit sich das Holz nicht verzieht. Einmal verzogenes Holz ist nicht mehr zu richten. Das Glaslager muss entlastet und gesichert werden.

Reinigung und Pflege

Die Pyramide bitte nur trocken mit einem weichen Pinsel reinigen. Versuchen Sie die Pyramide, so weit wie es möglich ist, zu zerlegen. Das erleichtert Ihnen die Arbeit und verhindert, dass Kleinteile abbrechen. Benutzen Sie kein Wasser oder Reinigungsmittel. Kerzenwachs gehört auf eine gute Pyramide. Wenn das Wachs tropft, kann man es in der Regel leicht abbrechen. Wachsreste, die bis auf das letzte Krümelchen von der Pyramide abgekratzt werden, beschädigen in der Regel die Holzoberflächen. Die Blecheinsätze in den Kerzentüllen kann man gegebenenfalls auswechseln. Für einen einwandfreien Betrieb der Pyramide müssen die beweglichen Teile sauber und geschmiert sein. In der Regel wird eine Pyramidenachse an zwei Stellen gehalten und geführt. Das sind meist das Glaslager mit einer Spitze am Boden der Pyramide und eine Achsführung im oberen Bereich. Es gibt aber auch Ausnahmen mit einer anderen Anordnung von Glaslager und Achsführungen oder Kugel- oder Magnetlagern. In jedem Fall ist immer dafür Sorge zu tragen, dass die beweglichen Verbindungen einwandfrei funktionieren. Vor jeder Saison sollte man sich diesen Lagerstellen widmen. Ein Glaslager kann man durch einfaches Auswischen mit einem weichen Tuch oder ähnlichem reinigen. Danach wird es mit einem Tropfen harzfreiem Öl neu geschmiert. Dazu kann man Waffen- oder Nähmaschinenöl verwenden. Kontrollieren Sie bei der Gelegenheit auch die Unversehrtheit des Glaslagers. Die Oberfläche muss glänzend und frei von Rissen sein. Die Nadel darf keinen Einlaufpunkt oder andere Spuren hinterlassen haben. Ein typischer Hinweis für Probleme im Glaslager ist eine anlaufende Pyramide, die nach wenigen Momenten stehen bleibt. Schiebt man dann den Pyramidenteller etwas zur Seite, läuft die Pyramide wieder an und bleibt nach wenigen Momenten wieder stehen. Das kommt daher, dass die Nadel immer den gleichen Punkt im Lager sucht und wenn dort etwas ist, dann bleibt sie stehen. Auch die obere Nadelführung muss sauber und geschmiert sein. Diese Führung ist meist offen, so dass sich auch dort Staub und Schmutz ansammeln können. Reinigen Sie die Achse und auch die Achsdurchführung am Pyramidengestell. Danach muss auch diese Stelle neu geschmiert werden. Wie, das hängt von den Materialien ab. Sind die Achse und die Durchführung aus Metall, dann kommt auch hier das harzfreie Öl zum Einsatz. Ist ein Teil aus Holz, dann sollte man besser mit Kerzenwachs schmieren. Dazu wird das Holzteil einfach mit weißem Kerzenwachs eingerieben. Ist in der Pyramide ein Kugellager verbaut, dann muss auch dieses in der Regel einmal im Jahr gereinigt und neu geschmiert werden. Ein Kugellager hat mehr Reibungspunkte wie eine einfache Pyramidennadel. Eine Pyramide mit Kugellager wird also schon von Hause aus schwerer laufen wie eine Pyramide mit Glaslager. Deshalb wird ein Kugellager nur dort eingesetzt, wo es bautechnisch nicht anders geht. Man nutzt dabei offene Kugellager, weil die Kugellagerabdeckungen auch wieder Reibungspunkte sind. Das hat zur Folge, dass die Kugellager verschmutzen. Bauen Sie ein Kugellager zur Reinigung immer aus. Gereinigt wird es mit Spiritus oder Waschbenzin. Benutzen Sie nie Wasser zum Reinigen, das Kugellager würde sonst rosten. Spülen Sie das Lager gründlich aus und bewegen Sie es dabei. Bei starken Verschmutzungen kann man das Lager auch einige Tage im Spiritus liegen lassen. Lassen Sie die Reinigungslösung an der Luft trocknen. Versuchen Sie nicht, das Lager mit einem Tuch oder Ähnlichem trocken zu reiben. Dabei könnten Sie neue Fusseln und andere Teilchen in das gereinigte Lager bringen. Prüfen Sie das Lager vor dem Ölen. Es sollte leicht laufen und gut nachlaufen. Es darf dabei auch ein wenig klappern und rasseln. Sind Sie mit der Prüfung zufrieden, dann können Sie es neu ölen. Auch dazu kommt wieder das harzfreie Öl zum Einsatz. Ein oder zwei Tropfen genügen. Bei einer erneuten Prüfung sollte das Lager genauso leicht laufen, aber das Rasseln und Klappern ist einem geschmeidigen Lauf gewichen. So vorbereitet können Sie das Lager wieder einbauen. Bei einem Magnetlager sind Reinigung und Ölen nicht notwendig. Hier muss man nur darauf achten, dass alle Abstände an den Lagerflächen eingehalten werden und die Achse frei laufen kann.

Kerzen

Benutzen Sie nur die vom Hersteller empfohlenen Kerzen. In den meisten Fällen sind das die normalen Pyramidenkerzen (Durchmesser 14 Millimeter / Höhe ca. 100 Millimeter). Betreiben Sie die Pyramide mit allen dafür vorgesehenen Kerzen; nicht mehr und nicht weniger. Der Hersteller hat seine Pyramiden getestet und die Kerzenzahl festgelegt. Wenn Kerzentüllen herausnehmbar sind, dann nehmen Sie diese bitte zum Wechseln der Kerzen aus ihrer Halterung. Nach dem Einsetzen der Kerzen sollten diese fest und gerade in den Tüllen sitzen. Kontrollieren Sie, dass die Blecheinsätze der Tüllen vorhanden und in Ordnung sind. Bei größeren Pyramiden sind evtl. die Anbringung und Anordnung von zusätzlichen Kerzen möglich. Sollte Ihnen die Anordnung von zusätzlichen Kerzen freigestellt sein, dann achten Sie bitte auf einen ausreichenden Abstand der einzelnen Kerzen. Bei übereinander angeordneten Kerzen kann die obere Kerze von der Wärme der darunterliegenden Kerze aufgeschmolzen werden. Befindet sich eine Kerze in dem Wärmestrom einer anderen Kerze, so beginnt die erste Kerze zu flackern. Das ist immer ein Zeichen dafür, dass sich Kerzen gegenseitig beeinflussen. Die flackernde Kerze kann zudem ihr eigenes Wärmefeld zur Seite ausbreiten und somit die Pyramide selbst gefährden. Beobachten Sie Ihre Pyramide genau, um solche Gefahren frühzeitig zu erkennen. Tipp: Es gibt für die normalen Kerzentüllen zusätzliche Tropfenfänger aus Glas, Keramik oder Blech. Damit sind Pyramide und Tischdecke etwas besser vor tropfendem Wachs geschützt. Bei Pyramiden mit Teelichtern ist unbedingt auf die Qualität der Teelichter zu achten. Normale Teelichter sind auf eine lange Brenndauer ausgelegt. Sie sind nicht auf eine optimale Wärmeabgabe getrimmt. Den Unterschied kann man leicht feststellen, indem man eine Standard-Pyramidenkerze und ein normales Teelicht nebeneinander stellt und anzündet. Mit der Hand über den Flammen kann man die Unterschiede deutlich spüren. Es gibt spezielle Teelichter für Pyramiden z.B. von der Firma EWA. Unter dem Suchbegriff -Teelichter für Pyramiden- sind sie im Internet leicht zu finden. Für eine Teelichtpyramide sollten Sie unbedingt auf diese speziellen Teelichter zurückgreifen. Die folgende Abbildung zeigt einen Kerzenhalter mit einem normalen aber gut brennenden Teelicht (links) und einem speziellen Teelicht für Weihnachtspyramiden (rechts). Der Unterschied an der Kerzenflamme ist deutlich zu sehen.

Es gibt im Zubehörhandel Adapter zum Austausch der einzelnen Kerzentypen. Mit diesen Adaptern können Sie eine Teelicht-Pyramide auch mit Kerzen betreiben oder eine Kerzenpyramide mit Teelichtern. Beim Austausch sollten Sie sich aber immer bewusst sein, dass der Hersteller seine Pyramide mit den von ihm vorgesehenen Kerzen getestet hat. Das betrifft vor allem den Abstand der Flamme zum Flügelrad und auch die Wärmemenge, die zum Betrieb der Pyramide benötigt wird. Gerade bei Teelichtpyramiden kann durch eine höhere Pyramidenkerze der Abstand zum Flügelrad zu klein werden.

Benutzung der Pyramide

Stellen Sie die Pyramide bitte auf einer exakt waagerechten, stabilen und feuerfesten Unterlage auf. Kontrollieren Sie, dass das bewegliche Mittelteil frei, leicht und rund läuft. Der Raum sollte frei von Zugluft sein. Unterschätzen Sie bitte nicht das Problem der Zugluft. Eine Pyramide wird mit sehr wenig Energie betrieben. Aufsteigende Luft treibt dabei das Flügelrad an. Damit die Luft die gewünschte Strömungsbewegung erhält, wird sie von den Kerzen punktuell erwärmt. Die Luft an den Kerzen dehnt sich dadurch aus und wird in Bezug auf das Volumen leichter als die umgebende Raumluft. Die leichtere Luft steigt somit nach oben und bewegt auf dem Weg dorthin das Flügelrad. Die Luftbewegungen, die die Kerzen erzeugen, sind aber nicht die einzigen Luftbewegungen im Raum. Es gibt viele weitere Ursachen für Luftbewegungen. Dazu gehören undichte Fenster und Türen, Fenster und Türen die geöffnet oder geschlossen werden, sich bewegende Personen im Raum oder andere Wärmequellen bis hin zu den Personen selbst. Diese Luftbewegungen wirken zum einen genauso auf das Flügelrad wie die gewünschte Luftbewegung der Kerzen. Zum Zweiten können diese Luftbewegungen die aufsteigende Luft der Kerzen ablenken und so verhindern, dass die Kerzenluft das Flügelrad überhaupt erreicht. Auch wenn man selbst diese Luftbewegungen nicht spürt oder nicht als unangenehm empfindet, können sie eine Pyramide beeinflussen. Man sollte das nicht unterschätzen. Es kann in Extremfällen sogar so weit gehen, dass sich die Pyramide, mit oder ohne brennende Kerzen, rückwärts dreht. In den meisten Fällen hat man aber einfach Probleme, die Pyramide zum Laufen zu bekommen oder sie bleibt ohne einen Grund stehen. Übrigens hat auch die Pyramide selbst einen Einfluss darauf. Ein größeres Flügelrad reagiert empfindlicher auf Raumluft wie ein kleineres. Große und schwere Pyramidenachsen sind auch träger als leichte Achsen. Bei solchen Pyramiden kann es vorkommen, dass die Energie der Kerzen nicht zum Anlauf der Pyramiden ausreicht. Diese brauchen dann etwas Starthilfe. Was kann man nun tun? Die Lösung ist ganz einfach; sorgen Sie dafür, dass die Luftströmung der Kerzen als Einzige das Flügelrad erreicht. Die Umsetzung ist meist nicht ganz so einfach. Man hat beim Kauf oder Bau der Pyramide ja schon den idealen Standort im Raum vor Augen und nun stellt sich heraus, dass dieser Standort eben doch nicht so ideal ist. Um herauszufinden, ob das Problem wirklich die Zugluft ist, sollten Sie die Pyramide an einem anderen Ort im Zimmer oder gar in einem anderen Zimmer ausprobieren. Finden Sie einen Ort wo sie läuft, dann haben Sie das Problem der Zugluft gefunden. Jetzt müssen Sie schauen, ob Sie die Zugluft an Ihrem Wunschort verändern können. Einfach zu beheben sind undichte Fenster oder Türen. Auch Luftbewegungen durch sich öffnende und schließende Fenster lassen sich in der Zeit der Pyramidennutzung einschränken oder kontrollieren. Manchmal ist auch eine abschaltbare mechanische Raumbelüftung das Problem. Schwieriger wird es, wenn die Ursache die Raumheizung selbst ist. Diese möchte und kann man im Winter nicht so einfach abschalten. Auch mit einem neuen Standort der Heizung ist es im Raum meist nicht so einfach. In dem Fall hilft nur einen neuen geeigneten Standort für die Pyramide zu finden. Seltener ist das Problem einer unrund laufenden Mittelachse. Das kann mehrere Ursachen haben. Zum Ersten kann die Mittelachse verbogen sein. Dieses Problem ist meist schwer zu lösen. Das Richten einer verbogenen Achse ist sehr schwer. In der Regel wird sie bei jedem Versuch nur noch krummer. Die einfachste Lösung ist da eine neue Mittelachse. Zum Zweiten kann es sein, dass die obere Achsdurchführung und der Mittelpunkt des Glaslagers nicht übereinanderstehen. Prüfen kann man das mit einem Lot. Solch ein Problem kann auch wieder mehrere Ursachen haben. Zu kontrollieren wäre hier das Pyramidengestell. Vielleicht ist etwas kaputt oder verzogen oder ist die Anbringung des Glaslagers nicht in der Mitte. Wenn man eine Ursache gefunden hat, dann muss eine individuelle Lösung dafür gefunden werden. Eine dritte Ursache kann in einer Unwucht der Mittelachse bestehen. Diese entsteht vor allem dann, wenn die Bestückung nicht gleichmäßig verteilt ist. Das Problem tritt vor allem bei Themen-Pyramiden auf, dass sind solche Pyramiden, bei denen die Bestückung nicht nur aus gleichmäßig verteilten Engeln oder anderen Figuren besteht, sondern etwas bestimmtes dargestellt werden soll und die Positionierung der Figuren eben diesem Thema folgt und nicht der Prämisse der Ausgewogenheit. Beim Lauf der Pyramidenachse wird man solch eine Unwucht deutlich sehen. Innerhalb einer Umdrehung ändert sich die Geschwindigkeit deutlich. Bei einer exakt geraden Pyramide spielt solch eine Unwucht keine große Rolle, aber das ist selten der Fall. Wie kann man solch eine Unwucht feststellen und vor allem beheben? Das ist gar nicht so schwer. Entfernen Sie zuerst das Flügelrad. Auch dieses kann eine Unwucht haben und damit das Ergebnis verfälschen. Danach stellen Sie die Pyramide etwas schräg. Wenn Sie nun die Achse einige male in Bewegung setzen und sie immer an der gleichen Stelle stehen bleibt, womöglich auch noch mit einer Pendelbewegung am Ende, dann wissen Sie, dass die Achse eine Unwucht hat. Die schwere Seite der Achse wird immer am tiefsten Punkt Ihrer schräg gestellten Pyramide zum Stehen kommen. Das Problem kann man mit einem zusätzlichen Gewicht auf der gegenüberliegenden Seite beheben. Ich lege zum Testen gerne einige Schraubenmuttern auf den Pyramidenteller und lasse die Achse immer wieder drehen bis ich mit dem Rundlauf zufrieden bin. Im Idealfall bleibt die Achse an einem willkürlichen Ort ohne Pendelbewegung stehen. Diesen Idealfall erreicht man aber selten, es ist auch nicht notwendig. Wenn man dann ermittelt hat, wieviel Gewicht an welchen Ort fehlt, kann man sich Gedanken machen, wie man dieses Gewicht anbringen kann. Das ist dann wieder eine individuelle Entscheidung. Man kann doch noch eine oder mehrere Figuren positionieren oder vielleicht die Muttern einfach unter den Pyramidenteller leimen. Letzteres ist meine bevorzugte Methode. Es ist das gleiche Prinzip, wie beim Auswuchten der Räder am Auto. Bei keinem der zuvor genannten Unwägbarkeiten und Probleme wird man in der Lösung den Idealfall wirklich erreichen, aber wenn man sich in allen Punkten ein stückweit dem jeweiligen Ideal annähert, dann sollte einer funktionierenden Weihnachtspyramide nichts im Wege stehen.

Sicherheitshinweise

Die Pyramide ist komplett aus Holz gefertigt und somit auch brennbar. Achtung! Offenes Feuer niemals unbeaufsichtigt lassen! Stellen Sie die Pyramide auf eine feuerfeste Unterlage und achten Sie darauf, dass keine brennbaren Gegenstände in unmittelbarer Nähe sind. Wichtig ist ebenfalls, dass alle Figuren auf den Pyramidentellern festgemacht sind. Lose Figuren können die Welle blockieren. Bei einer stehenden Pyramidenwelle besteht immer Brandgefahr!

Kaufempfehlung

Achten Sie beim Kauf einer Pyramide auf folgende Hinweise: Der Hersteller sollte auf der Pyramide oder der Verpackung ersichtlich sein. Damit können Sie sich bei Problemen an den Fachmann wenden. Die verwendeten Kerzen sollten einem handelsüblichen Standard entsprechen. Gewöhnlich werden 14 Millimeter Pyramidenkerzen verwendet. Für Pyramiden mit Teelichtern nutzen Sie 40-Millimeter-Standard-Teelichter für Pyramiden. Aber Achtung, beim Kauf von Teelichtern unbedingt auf Qualität achten, sonst reicht die Wärme nicht zum Antrieb der Pyramide aus. Im Internet gibt es Teelichter, die speziell für Weihnachtspyramiden entwickelt wurden. Diese haben eine ähnliche Wärmeentwicklung wie normale Pyramidenkerzen. Das Glaslager und möglichst auch das gesamte Innenleben der Pyramide sollten leicht demontierbar sein. Das erleichtert Ihnen später die Pflege und die Reparatur der Pyramide. Es sollte eine stabile Verpackung vorhanden sein, denn in der Regel wird die Pyramide ca. elf Monate eingelagert.

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