Dienstag, 9. August 2011

Montag, 8. August 2011

Bastelanleitung Mondpyramide



Pyramidenübersicht
Die Mondpyramiden im Shop

Bastelanleitung Mondpyramide

Die Geschichte vom kleinen Häwelmann neu erzählt.



DAMASU-Holzkunst, Manufaktur und Werksverkauf.

09544 Neuhausen/Erzgebirge, Olbernhauer Str. 31, 0173 3666 223, www.holzbastelsatz.de

Inhaltsverzeichnis
Die Mondpyramide
Das Flügelrad
Die Mondsichel
Der Unterbau
Der Pyramidenteller
Endmontage
die letzen Handgriffe
Allgemeine Hinweise für erzgebirgische Pyramiden




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Allgemeine Hinweise

Die Mondpyramide


Die Geschichte vom kleinen Häwelmann. Wie lange ist das her? Erzählt man solche Geschichten überhaupt noch? Und ob! Irgendwann kam uns die Geschichte wieder in den Sinn. Und wie könnte es anders sein - man macht etwas daraus. Nur so, weil gerade etwas Zeit war. Kein perfektes Produkt, nur mal eben schnell eine Idee umgesetzt. Hübsch, aber zum Verkaufen? Egal, das Teil blieb einfach in der Werkstatt stehen. Das Frühjahr kam und ging, der Sommer auch und irgendwann fiel es auf, dass jeder der wenigen Werkstattbesucher in dieser Jahreszeit bei eben dieser Pyramide stehen blieb. Fragen kamen und die Antwort war immer: Ist doch nur so eine Idee, funktioniert auch noch nicht richtig, irgendwann, vielleicht. Aus vielleicht ist ein Ja geworden und aus irgendwann ein Jetzt. Nun funktioniert die Pyramide und kann von jedem ohne Schwierigkeiten zusammengebaut werden. Bei der Gelegenheit ist auch gleich eine zweite Formenvariante entstanden. Sie können wählen zwischen dem Mond in den Wolken und einer modernen Gestaltung, die wir Classic genannt haben. Die Farbgebung beider Pyramiden ist Schwarz mit goldenen Verzierungen. Daneben bieten wir Ihnen selbstverständlich auch beide Pyramiden in Natur an. Diese können Sie nach eigenen Wünschen und Vorstellungen farbig gestalten. Nun noch einige technische Hinweise: Damit eine Pyramide zuverlässig läuft, muss der obere Haltepunkt senkrecht über dem Glaslager und die rotierende Achse in ihrem Gewicht möglichst ausgewogen sein. Bei der Mondpyramide gibt es da einige Schwierigkeiten. Die Achse ist mit nur einer Figur bestückt. Eine ausgewogene Gewichtsverteilung somit nicht möglich. Der Forderung nach der Senkrechten kommt daher noch mehr Bedeutung zu. Aber auch das ist bei der Mondpyramide nicht so einfach. Warum? Zum Ersten hat diese Pyramide mit der Mondsichel nur einen Arm, der nach oben führt. Bei anderen Pyramiden hat man 2 oder mehrere Arme nach oben und kann somit stabile Dreiecke aufbauen. Das zweite Problem ist das Sperrholz selbst. Holz ist nie absolut gerade. Aber keine Angst es funktioniert trotzdem. Mit einigen konstruktiven Raffinessen bekommen wir auch diese Pyramide zu einem einwandfreien Lauf.

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Das Flügelrad


Das Flügelrad besteht aus der Nabe und den acht Flügeln. Beginnen Sie mit dem Aufbau der Nabe. Dazu lösen Sie die fünf Verbindungsteile und die acht Seitenstege aus. Die Verbindungsteile sind von oben nach unten durchnummeriert. Durch die Teile 4 und 5 wird später die Pyramidenachse geführt. Prüfen Sie vor dem Zusammenbau, dass die Metallachse durch die mittleren Löcher passt. Wenn nicht, dann weiten Sie diese etwas auf.

Beginnen Sie die Montage der Nabe mit den Verbindungsteilen 2, 3 und 4. Leimen Sie die Teile in einen Seitensteg ein. Danach leimen Sie den gegenüberliegenden Steg ein. Im Folgenden auch die restlichen 6 Seitenstege.





Abschließend setzen Sie den oberen und unteren Abschlussring ein. Bei dem unteren Abschlussring beachten Sie bitte, dass die mittlere Bohrung nicht mit Leim verschmutzt wird. Lassen Sie die Nabe gut trocknen.



Nun lösen Sie die Flügel und acht entsprechende Sterne aus. Leimen Sie die Sterne auf die Markierungen der Flügel.



Die Flügel werden in die obere Kugel der Nabe eingesetzt. Die Konstruktion der Nabe bewirkt, dass die Flügel immer im 45°-Winkel ausgerichtet sind. Das große Verbindungsteil der oberen Kugel bildet mit jedem der acht Seitenstege eine rechtwinklige Verbindung. Auf diese Verbindungsstellen wird je ein Flügel mit etwas Leim im 45°-Winkel aufgesteckt. Bei der Mondpyramide -Wolke- gibt es zwei unterschiedliche Flügelformen. Setzen Sie diese immer im Wechsel ein.





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Die Mondsichel


Die Mondsichel muss besonders stabil sein. Deshalb wird sie aus fünf Lagen Holz hergestellt. Lösen Sie alle Teile der Sichel aus. Zusätzlich benötigen Sie die kleinen Vierecke und die metallische obere Führungsöse.

Die Mondsichel besteht aus den beiden äußeren und drei inneren Platten. Die inneren Platten sind als Puzzle-Teile gestaltet. Legen Sie diese zusammen. Die inneren Platten sind jeweils um 2 mm kleiner als die äußeren. Die Platten müssen möglichst exakt übereinander geleimt werden. Als Führung dienen die Vierecke und die obere Führungsöse. Legen Sie die Mondsichel vorher ohne Leim zusammen, damit Sie sich über den Aufbau Klarheit verschaffen. Wenn Sie sicher sind, wie alles zusammengehört, verleimen Sie die Mondsichel Schicht für Schicht. Während des Zusammenleimens der einzelnen Schichten setzen Sie die obere Führungsöse mit ein. Diese darf nicht mit Leim verschmutzt werden.



Stabilisieren Sie alles mit Gummibändern oder Gewichten.



Zum Abschluss leimen Sie Augen und Augenbrauen auf die Mondsichel und setzen mit einem Tropfen Leim das Glaslager in das untere Fach.





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Der Unterbau


Der Unterbau der Pyramiden -Wolke- und -Classic- unterscheiden sich nur in zwei Details. Deshalb zeigen wir hier nur den Aufbau der Wolkenpyramide. Auf die Unterschiede weisen wir aber hin. Ein Unterbau besteht aus sechs Holzstreifen und vier Bodenplatten. Beginnen Sie damit, die vier Holzstreifen mit den Zapfen zu einem Quadrat zusammenzustecken und zu verleimen. Danach kommen die anderen beiden Streifen in die dafür vorgesehenen Nuten. An diesen Querstreifen wird später die Mondsichel befestigt. Bei der Pyramide -Classic- werden zusätzlich noch vier Aussenfüße mittig an die Seitenstreifen geleimt.









Das fertige Gestell wird nun mit mit den vier Bodenplatten abgedeckt. Schauen Sie sich die Bodenplatten genau an. Drei Platten sind gleich und an der vierten Platte finden Sie eine Aussparung für die Mondsichel. Diese Platte kommt an die Seite mit den beiden inneren Querstreben. Zum Befestigen der Bodenplatten geben Sie auf alle Stellen des Untergestelles, die durch die Bodenplatten abgedeckt werden, etwas Leim. Setzen Sie alle vier Platten auf und beschweren Sie das Ganze zum Trocknen.









Bei der Wolkenpyramide finden Sie noch zwei kleinere Wolkenteile. Diese werden später benötigt. Das folgende Bild zeigt den fertigen Unterbau in der Ausführung Classic.







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Der Pyramidenteller


Zunächst setzen Sie die drei Teile des Bettes mit etwas Leim zusammen und befestigen darauf die Figur des Häwelmannes.





Dann lösen Sie die Sternschnuppe und einen der kleinen Streifen daneben aus. Biegen Sie die Sternenschnuppe etwas auseinander und setzen Sie den kleinen Streifen in die Schlitze neben den Löchern ein. Die kleinen Streifen sind etwas angespitzt und halten von allein in der Sternschnuppe. Nun führen sie vorsichtig die Pyramidennadel durch die zwei Löcher. Die Spitze der Pyramidennadel zeigt dabei nach unten in Richtung Sternenschweif. Der Abstand zwischen Nadelspitze und Schweif beträgt vierzig Millimeter. Sitzt alles korrekt, dann können Sie Sternschnuppe, Holzstreifen und Nadel mit etwas Leim verbinden. Zuletzt leimen Sie das Bett auf den Stern. Dafür sind vier Löcher vorgesehen.













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Endmontage


Nun wird die Mondsichel mit dem Unterbau verbunden. Wichtig hierbei ist die exakte senkrechte Ausrichtung der Mondsichel. Der Fuß der Mondsichel wird zwischen die beiden Querstreifen des Unterbaues geklemmt. Dazu drücken Sie die Streifen etwas auseinander und klemmen den Fuß der Mondsichel dazwischen. Er hält schon ohne einen Tropfen Leim, aber man kann ihn noch ausrichten. Zum Ausrichten schaffen wir uns ein kleines Hilfsmittel, ein Lot. Unser Lot besteht aus dem tropfenförmigen Holzteil, einem Stück Zwirnsfaden und einer Stecknadel. Knoten Sie den Zwirnsfaden zu einer Schlaufe ca. fünfzehn Zentimeter lang.





Stecken Sie den Faden durch die obere Nadelführung und hängen Sie das tropfenförmige Teil ein. Ziehen Sie den Zwirnsfaden zurück, bis das Pendel knapp über dem Glaslager hängt, und befestigen Sie das andere Ende des Fadens mit der Stecknadel an der Rückseite der Mondsichel.





Vorsichtig können Sie nun die Mondsichel so ausrichten, dass die obere Nadelführung exakt senkrecht über dem Glaslager steht. Ob auch ihr Tisch gerade ist, stellen sie fest, indem sie die ausgerichtete Pyramide jeweils um neunzig Grad vorsichtig drehen. Stimmt das Pendel dann immer noch, ist ihre Arbeitsfläche auch gerade gewesen. Wenn nicht, dann sollten Sie diese erst einmal ausrichten oder einen anderen Tisch nutzen. Lassen Sie sich für diesen Arbeitsschritt die nötige Zeit. Es lohnt sich. Sind Sie mit der Ausrichtung zufrieden, dann verleimen Sie Mondsichel mit dem Unterbau. Seien Sie vorsichtig beim Verleimen aber nicht zu sparsam mit dem Leim. Beginnen Sie mit dem vorderen Loch in dem Querstreifen. Ein Tropfen Leim dort hinein und trocknen lassen. Nun können Sie die vier 12x12mm Holzteile vorsichtig in die Ecken zwischen Querstreifen und Mondfuß leimen. Dazu müssen Sie den Unterbau etwas ankippen und die Teile von unten einsetzen. Kontrollieren Sie danach noch einmal mit dem Pendel. Lassen sie alles gründlich trocknen. Die Leimstelle darf nicht mehr verschiebbar sein, wenn Sie die letzten Arbeitsschritte angehen.

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die letzen Handgriffe


Vier letzte Arbeitsschritte trennen Sie noch von Ihrer neuen Pyramide. (Die Abbildungen zeigen die Pyramiden mit einem veralteten Flügelrad)

Beginnen Sie mit den zwei übrigen Wolkenteilen. Diese dienen zur Abdeckung der Querstreifen. Schauen Sie, wie die Wolkenteile auf die Streifen gehören und leimen Sie sie auf (nur bei der Ausführung mit Wolken).

Als Nächstes setzen Sie die Blechtüllen mit etwas Leim in die Holztüllen und leimen dann die Holztüllen auf die vier Ecken des Unterbaues. Jetzt dürfen Sie künstlerisch tätig werden. Verteilen Sie die Sterne auf dem Unterbau und der Mondsichel, wie es Ihnen gefällt. Zuletzt fädeln Sie den Pyramidenteller in die obere Nadelführung, setzen die Nadelspitze in das Glaslager und das Flügelrad auf die Nadel. Fertig, Teelichtkerzen rein und ausprobieren. Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Basteln und viel Freude mit Ihrer neuen Pyramide. Daniela und Matthias Suchfort, DAMASU - Holzkunst aus dem Erzgebirge, www.damasu.de Noch ein Tipp zum Schluß: Bitte verwenden Sie für Teelichtpyramiden immer die speziellen Teelichter. Suchen Sie einfach im Internet nach -Teelichter für Pyramiden- von EWA. Diese Teelichter haben deutlich mehr Energie als die normalen Teelichter und sind speziell für Teelicht-Pyramiden entwickelt worden.

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Allgemeine Hinweise für erzgebirgische Pyramiden


In der vergangenen Weihnachtssaison wurde ich gefragt, woran es liegen könnte, dass sich Omas alte Pyramide nicht mehr so recht drehen mag. Das kann viele Ursachen haben. Meistens sind es nur Kleinigkeiten, die man schnell selber beheben kann oder die man einfach beachten sollte, damit man an seiner original erzgebirgischen Weihnachtspyramide lange Freude hat. Ich habe hier einige Tipps zusammengetragen und hoffe, dass ich auch Ihnen damit weiterhelfen kann.

Glaslager

Die untere Führung wird durch ein Glaslager mit einer darin laufenden Nadel gewährleistet. Tragen Sie bitte stets dafür Sorge, dass das Glaslager keinen außergewöhnlichen Druck oder Schlag bekommt und stets sauber ist. Beim Aufstecken des Flügelrades, beim Transport und bei der Lagerung ist das Glaslager grundsätzlich zu entlasten. Bei den meisten Pyramiden stecken Sie dazu ein Stück Schaumstoff oder Pappe zwischen die Nadel und das Glaslager. Bei manchen Pyramiden können Sie das Glaslager auch ganz entfernen. Bitte das Glaslager in regelmäßigen Abständen säubern und gegebenenfalls mit einem Tropfen harzfreien Öl schmieren. In der Regel säubert man es beim Aufstellen der Pyramide vor der Saison.

Transport und Lagerung

Die Pyramide ist stets aufrecht zu transportieren und zu lagern! So verhindert man, dass sich die Mittelwelle verbiegt. Alle losen Teile z. B. Kerzentüllen sind separat zu verpacken. Die Lagerung muss in frostsicheren und trockenen Räumen erfolgen, damit sich das Holz nicht verzieht. Einmal verzogenes Holz ist nicht mehr zu richten. Das Glaslager muss entlastet und gesichert werden.

Reinigung und Pflege

Die Pyramide bitte nur trocken mit einem weichen Pinsel reinigen. Versuchen Sie die Pyramide, so weit wie es möglich ist, zu zerlegen. Das erleichtert Ihnen die Arbeit und verhindert, dass Kleinteile abbrechen. Benutzen Sie kein Wasser oder Reinigungsmittel. Kerzenwachs gehört auf eine gute Pyramide. Wenn das Wachs tropft, kann man es in der Regel leicht abbrechen. Wachsreste, die bis auf das letzte Krümelchen von der Pyramide abgekratzt werden, beschädigen in der Regel die Holzoberflächen. Die Blecheinsätze in den Kerzentüllen kann man gegebenenfalls auswechseln. Für einen einwandfreien Betrieb der Pyramide müssen die beweglichen Teile sauber und geschmiert sein. In der Regel wird eine Pyramidenachse an zwei Stellen gehalten und geführt. Das sind meist das Glaslager mit einer Spitze am Boden der Pyramide und eine Achsführung im oberen Bereich. Es gibt aber auch Ausnahmen mit einer anderen Anordnung von Glaslager und Achsführungen oder Kugel- oder Magnetlagern. In jedem Fall ist immer dafür Sorge zu tragen, dass die beweglichen Verbindungen einwandfrei funktionieren. Vor jeder Saison sollte man sich diesen Lagerstellen widmen. Ein Glaslager kann man durch einfaches auswischen mit einem weichen Tuch oder ähnlichem reinigen. Danach wird es mit einem Tropfen harzfreiem Öl neu geschmiert. Dazu kann man Waffen- oder Nähmaschinenöl verwenden. Kontrollieren Sie bei der Gelegenheit auch die Unversehrtheit des Glaslagers. Die Oberfläche muss glänzend und frei von Rissen sein. Die Nadel darf keinen Einlaufpunkt oder andere Spuren hinterlassen haben. Ein typischer Hinweis für Probleme im Glaslager ist eine anlaufende Pyramide, die nach wenigen Momenten stehen bleibt. Schiebt man dann den Pyramidenteller etwas zur Seite, läuft die Pyramide wieder an und bleibt nach wenigen Momenten wieder stehen. Das kommt daher, dass die Nadel immer den gleichen Punkt im Lager sucht und wenn dort etwas ist, dann bleibt sie stehen. Auch die obere Nadelführung muss sauber und geschmiert sein. Diese Führung ist meist offen, so dass sich auch dort Staub und Schmutz ansammeln können. Reinigen Sie die Achse und auch die Achsdurchführung am Pyramidengestell. Danach muss auch diese Stelle neu geschmiert werden. Wie, das hängt von den Materialien ab. Sind die Achse und die Durchführung aus Metall, dann kommt auch hier das harzfreie Öl zum Einsatz. Ist ein Teil aus Holz, dann sollte man besser mit Kerzenwachs schmieren. Dazu wird das Holzteil einfach mit weißem Kerzenwachs eingerieben. Ist in der Pyramide ein Kugellager verbaut, dann muss auch dieses in der Regel einmal im Jahr gereinigt und neu geschmiert werden. Ein Kugellager hat mehr Reibungspunkte wie eine einfache Pyramidennadel. Eine Pyramide mit Kugellager wird also schon von Hause aus schwerer laufen wie eine Pyramide mit Glaslager. Deshalb wird ein Kugellager nur dort eingesetzt, wo es bautechnisch nicht anders geht. Man nutzt dabei offene Kugellager, weil die Kugellagerabdeckungen auch wieder Reibungspunkte sind. Das hat zur Folge, dass die Kugellager verschmutzen. Bauen Sie ein Kugellager zur Reinigung immer aus. Gereinigt wird es mit Spiritus oder Waschbenzin. Benutzen Sie nie Wasser zum Reinigen, das Kugellager würde sonst rosten. Spülen Sie das Lager gründlich aus und bewegen Sie es dabei. Bei starken Verschmutzungen kann man das Lager auch einige Tage im Spiritus liegen lassen. Lassen Sie die Reinigungslösung an der Luft trocken. Versuchen Sie nicht, das Lager mit einem Tuch oder Ähnlichem trocken zu reiben. Dabei könnten Sie neue Fusseln und andere Teilchen in das gereinigte Lager bringen. Prüfen Sie das Lager vor dem Ölen. Es sollte leicht laufen und gut nachlaufen. Es darf dabei auch ein wenig klappern und rasseln. Sind Sie mit der Prüfung zufrieden, dann können Sie es neu ölen. Auch dazu kommt wieder das harzfreie Öl zum Einsatz. Ein oder zwei Tropfen genügen. Bei einer erneuten Prüfung sollte das Lager genauso leicht laufen, aber das Rasseln und Klappern ist einem geschmeidigen Lauf gewichen. So vorbereitet können Sie das Lager wieder einbauen. Bei einem Magnetlager sind Reinigung und Ölen nicht notwendig. Hier muss man nur darauf achten, dass alle Abstände an den Lagerflächen eingehalten werden und die Achse frei laufen kann.

Kerzen

Benutzen Sie nur die vom Hersteller empfohlenen Kerzen. In den meisten Fällen sind das die normalen Pyramidenkerzen (Durchmesser 14 mm / Höhe ca. 100 mm). Betreiben Sie die Pyramide mit allen dafür vorgesehenen Kerzen; nicht mehr und nicht weniger. Der Hersteller hat seine Pyramiden getestet und die Kerzenzahl festgelegt. Wenn Kerzentüllen herausnehmbar sind, dann nehmen Sie diese bitte zum Wechseln der Kerzen aus ihrer Halterung. Nach dem Einsetzen der Kerzen sollten diese fest und gerade in den Tüllen sitzen. Kontrollieren Sie, dass die Blecheinsätze der Tüllen vorhanden und in Ordnung sind. Bei größeren Pyramiden sind evtl. die Anbringung und Anordnung von zusätzlichen Kerzen möglich. Sollte Ihnen die Anordnung von zusätzlichen Kerzen freigestellt sein, dann achten Sie bitte auf einen ausreichenden Abstand der einzelnen Kerzen. Bei übereinander angeordneten Kerzen kann die obere Kerze von der Wärme der darunterliegenden Kerze aufgeschmolzen werden. Befindet sich eine Kerze in dem Wärmestrom einer anderen Kerze, so beginnt die erste Kerze zu flackern. Das ist immer ein Zeichen dafür, dass sich Kerzen gegenseitig beeinflussen. Die flackernde Kerze kann zudem ihr eigenes Wärmefeld zur Seite ausbreiten und somit die Pyramide selbst gefährden. Beobachten Sie Ihre Pyramide genau, um solche Gefahren frühzeitig zu erkennen. Tipp: Es gibt für die normalen Kerzentüllen zusätzliche Tropfenfänger aus Glas, Keramik oder Blech. Damit sind Pyramide und Tischdecke etwas besser vor tropfendem Wachs geschützt. Bei Pyramiden mit Teelichtern ist unbedingt auf die Qualität der Teelichter zu achten. Normale Teelichter sind auf eine lange Brenndauer ausgelegt. Sie sind nicht auf eine optimale Wärmeabgabe getrimmt. Den Unterschied kann man leicht feststellen, indem man eine Standard-Pyramidenkerze und ein normales Teelicht nebeneinander stellt und anzündet. Mit der Hand über den Flammen kann man die Unterschiede deutlich spüren. Es gibt spezielle Teelichter für Pyramiden z.B. von der Firma EWA. Unter dem Suchbegriff -Teelichter für Pyramiden- sind sie im Internet leicht zu finden. Für eine Teelichtpyramide sollten Sie unbedingt auf diese speziellen Teelichter zurückgreifen. Es gibt im Zubehörhandel Adapter zum Austausch der einzelnen Kerzentypen. Mit diesen Adaptern können Sie eine Teelicht-Pyramide auch mit Kerzen betreiben oder eine Kerzenpyramide mit Teelichtern. Beim Austausch sollten Sie sich aber immer bewusst sein, dass der Hersteller seine Pyramide mit den von ihm vorgesehenen Kerzen getestet hat. Das betrifft vor allem den Abstand der Flamme zum Flügelrad und auch die Wärmemenge, die zum Betrieb der Pyramide benötigt wird. Gerade bei Teelichtpyramiden kann durch eine höhere Pyramidenkerze der Abstand zum Flügelrad zu klein werden.

Benutzung der Pyramide

Stellen Sie die Pyramide bitte auf einer exakt waagerechten, stabilen und feuerfesten Unterlage auf. Kontrollieren Sie, dass das bewegliche Mittelteil frei und leicht läuft. Der Raum sollte frei von Zugluft sein. Unterschätzen Sie bitte nicht das Problem der Zugluft. Eine Pyramide wird mit sehr wenig Energie betrieben. Aufsteigende Luft treibt dabei das Flügelrad an. Damit die Luft die gewünschte Strömungsbewegung erhält, wird sie von den Kerzen punktuell erwärmt. Die Luft an den Kerzen dehnt sich dadurch aus und wird in Bezug auf das Volumen leichter als die umgebende Raumluft. Die leichtere Luft steigt somit nach oben und bewegt auf dem Weg dorthin das Flügelrad. Die Luftbewegungen, die die Kerzen erzeugen, sind aber nicht die einzigen Luftbewegungen im Raum. Es gibt viele weitere Ursachen für Luftbewegungen. Dazu gehören undichte Fenster und Türen, Fenster und Türen die geöffnet oder geschlossen werden, sich bewegende Personen im Raum oder andere Wärmequellen bis hin zu den Personen selbst. Diese Luftbewegungen wirken zum einen genauso auf das Flügelrad wie die gewünschte Luftbewegung der Kerzen. Zum Zweiten können diese Luftbewegungen die aufsteigende Luft der Kerzen ablenken und so verhindern, dass die Kerzenluft das Flügelrad überhaupt erreicht. Auch wenn man selbst diese Luftbewegungen nicht spürt oder als unangenehm empfindet, können sie eine Pyramide beeinflussen. Man sollte das nicht unterschätzen. Es kann in Extremfällen sogar so weit gehen, dass sich die Pyramide, mit oder ohne brennende Kerzen, rückwärts dreht. In den meisten Fällen hat man aber einfach Probleme, die Pyramide zum Laufen zu bekommen oder sie bleibt ohne einen Grund stehen. Übrigens hat auch die Pyramide selbst einen Einfluss darauf. Ein größeres Flügelrad reagiert empfindlicher auf Raumluft wie ein kleineres. Große und schwere Pyramidenachsen sind auch träger als leichte Achsen. Bei solchen Pyramiden kann es vorkommen, dass die Energie der Kerzen nicht zum Anlauf der Pyramiden ausreicht. Diese brauchen dann etwas Starthilfe. Was kann man nun tun? Die Lösung ist ganz einfach; sorgen Sie dafür, dass die Luftströmung der Kerzen als Einzige das Flügelrad erreicht. Die Umsetzung ist meist nicht ganz so einfach. Man hat beim Kauf oder Bau der Pyramide ja schon den idealen Standort im Raum vor Augen und nun stellt sich heraus, dass dieser Standort eben doch nicht so ideal ist. Um herauszufinden, ob das Problem wirklich die Zugluft ist, sollten Sie die Pyramide an einem anderen Ort im Zimmer oder gar in einem anderen Zimmer ausprobieren. Finden Sie einen Ort, wo sie läuft, dann haben Sie das Problem der Zugluft gefunden. Jetzt müssen Sie schauen, ob Sie die Zugluft an Ihrem Wunschort verändern können. Einfach zu beheben sind undichte Fenster oder Türen. Auch Luftbewegungen durch sich öffnende und schließende Fenster lassen sich in der Zeit der Pyramidennutzung einschränken oder kontrollieren. Manchmal ist auch eine abschaltbare mechanische Raumbelüftung das Problem. Schwieriger wird es, wenn die Ursache die Raumheizung selbst ist. Diese möchte und kann man im Winter nicht so einfach abschalten. Auch mit einem neuen Standort der Heizung ist es im Raum meist nicht so einfach. In dem Fall hilft nur einen neuen geeigneten Standort für die Pyramide zu finden.

Sicherheitshinweise

Die Pyramide ist komplett aus Holz gefertigt und somit auch brennbar. Achtung! Offenes Feuer niemals unbeaufsichtigt lassen! Stellen Sie die Pyramide auf eine feuerfeste Unterlage und achten Sie darauf, dass keine brennbaren Gegenstände in unmittelbarer Nähe sind. Wichtig ist ebenfalls, dass alle Figuren auf den Pyramidentellern festgemacht sind. Lose Figuren können die Welle blockieren. Bei einer stehenden Pyramidenwelle besteht immer Brandgefahr!

Kaufempfehlung

Achten Sie beim Kauf einer Pyramide auf folgende Hinweise: Der Hersteller sollte auf der Pyramide oder der Verpackung ersichtlich sein. Damit können Sie sich bei Problemen an den Fachmann wenden. Die verwendeten Kerzen sollten einem handelsüblichen Standard entsprechen. Gewöhnlich werden 14 mm Pyramidenkerzen verwendet. Für Pyramiden mit Teelichtern nutzen Sie 40 mm-Standard-Teelichter für Pyramiden. Aber Achtung, beim Kauf von Teelichtern unbedingt auf Qualität achten, sonst reicht die Wärme nicht zum Antrieb der Pyramide aus. Im Internet gibt es Teelichter, die speziell für Weihnachtspyramiden entwickelt wurden. Diese haben eine ähnliche Wärmeentwicklung wie normale Pyramidenkerzen. Das Glaslager und möglichst auch das gesamte Innenleben der Pyramide sollten leicht demontierbar sein. Das erleichtert Ihnen später die Pflege und die Reparatur der Pyramide. Es sollte eine stabile Verpackung vorhanden sein, denn in der Regel wird die Pyramide ca. elf Monate eingelagert.

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Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Basteln!








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