Samstag, 23. Juni 2018

Die Pyramide Nr. 4 ist fertig!

Sehr geehrte Fam. Suchfort,






so, jetzt ist es soweit. Der Bausatz große Gründerzeitpyramide wurde in
kürzerer Zeit
als geplant von mir fertiggestellt.

Ursprünglich hatte ich gedacht, dieses Projekt ist in 4-5 Monaten zu
bewältigen, bei gelegentlichem
Zeitaufwand den ein Berufstätiger eben so hat. Diese Schätzung war auch nicht
ganz unbegründet, wenn man sich den Umfang der Bauanleitung zu Gemüte und in
Betracht führt.
Deshalb auch die relativ zeitige Bestellung.
Zusammenfassend muss ich sagen: der Bausatz hat mich begeistert, und zwar so
sehr, dass ich fast jede freie Minute dafür aufgebracht habe(Meine Frau hat
sich vernachlässigt gefühlt).
Die relativ kurze Bauzeit wurde auch begünstigt durch die sehr gute Qualität
der Bauteile.
Wie bei Ihnen üblich, ließen sich alle Bauteile leicht, und ohne
Beschädigung und ohne Zuhilfenahme
von Skalpells oder Ähnlichem aus den Trägerplatten lösen. Das kann ich als
Bastler von auch mehreren anderen Lasercutbausätzen durchaus behaupten.
Die Anbindungsstege und damit die leichten Bruchstellen sind so
positioniert, das diese beim Verbau
nicht stören und letztlich, dort wo es geht, im nicht sichtbaren Bereich
liegen.
Es gibt einen Punkt in der Bauanleitung, der zu einem Fehler beim Bau führen
kann (so wie es mir passiert ist), der aber wahrscheinlich nur dem Erbauer
selbst auffällt.
Die Fenster der obersten Etage sind nicht kreisrund und haben an einer Seite
eine Abflachung.
Wenn man diese jetzt vor der Endmontage der oberen Turmseitenteile verleimt, muss man aufpassen das diese schon so liegen, wie sie später auch
aufgebaut werden, da die Turmseiten mit Fenster später nicht mehr verdreht
werden können. Im ungünstigen Fall ist die Abflachung des Fensters je
nachdem
oben oder unten.
Abhilfe schafft die Verleimung des oberen Fensters erst nach der Montage des
oberen Turmsegmentes oder ein kleiner Hinweis auf Seite 75/76 Ihrer
Bauanleitung.
Alles in allem hat sehr gut funktioniert, die reichhaltig vorhandenen
Ersatzteile wurden von mir nicht benötigt.
Aus reiner „Geschmackssache“ habe ich die Simse ,wie bei den farbigen
Schwibbbögen sandsteinfarben ausgeführt und die Turmhauben mit einer
modifizierten Turmspitze versehen.
Einzig die Verteilung der mitgelieferten Figuren hat mir angesichts der
vielen Möglichkeiten etwas Schwierigkeiten gemacht. Aber das war ein
Luxusproblem.
Eines muss ich noch sozusagen „außerhalb des Protokolls“ loswerden: Auch
wenn dieser Bausatz für sich gesehen ganz schön preis intensiv erscheint, im
Vergleich mit den angebotenen Bausätzen und Komponenten Ihres Sortimentes,
hochgerechnet jedoch außerordentlich preiswert ist.
Vielen Dank für das Bastelvergnügen, welches Sie mir die letzten 2 Monate
verschafft haben.

Im Anhang habe ich noch ein kleines Video vom Bau erstellt. In Echtzeit habe
ich für den Bau etwa 65 Stunden benötigt.
Das Video habe ich auf Dropbox hochgeladen.

Ich hoffe, dass der Link funktioniert.

Mit freundlichen Grüßen aus Dresden
Ralf Wohlrab














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Hallo Herr Wohlrab,

ein ganz großes Lob; für den Bauerfolg, die Geschwindigkeit und die Qualität und ein ganz großes Dankeschön für die netten Zeilen und die viele Arbeit mit dem Video.

In dem Video ist wirklich schön der Ablauf der Arbeiten zu erkennen. Besonders gefallen hat mir der Teil mit den Turmhauben. Wie die Arbeiten vom ersten Testen allmählich übergehen zur Massenproduktion. Das ist sehenswert! Schön zu sehen sind auch die individuellen Details und dass man sich eben nicht strikt an meine Vorgaben halten muss. Bastler eben! Etwas habe ich aber auch vermisst. Ich habe auf keinem Bild das Kugellager gesehen. Bitte noch einmal überprüfen. Das Teil ist wichtig, sonst hält der Motor nicht lange durch.

Ein kleines Problem habe ich noch. Das Video gefällt mir und ich würde es, gar zu gern, auch im Blog und auf YouTube veröffentlichen. Ich kann es von der DropBox aber nicht herunterladen. Wenn Sie kein Problem damit haben, würde ich Sie bitten mir die mp4-Datei zuzusenden. 


Die Stelle mit den Fenstern schaue ich mir noch einmal an. Danke auch für diesen Tipp.

Nun wünsche ich Ihnen viel Freude an und mit Ihrer neuen Pyramide. Das nun noch soviel Zeit bleibt bis Weihnachten, haben Sie selbst verschuldet. Aber die Zeit vergeht mit neuen Bastelaufgaben wie im Fluge.

Viele Grüße aus dem schon wieder verregneten Erzgebirge,
Matthias Suchfort, DAMASU-Holzkunst 


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Und nun auch mit Video



Freitag, 22. Juni 2018

Bastelanleitung Fuhrwerk Zigeunerwagen

Die Fuhrwerke im Shop
Übersicht aller Fuhrwerke und Kutschen

Bastelanleitung Fuhrwerk Zigeunerwagen

mit oder ohne Figuren



DAMASU-Holzkunst. Manufaktur mit Werksverkauf. 09544 Neuhausen/Erzgebirge, Olbernhauer Str. 31, 0173 3666 223, www.holzbastelsatz.de


Allgemeine Hinweise

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Vorwort

Bevor Sie sich auf den Weg machen und dieses schöne Modell aufbauen, möchten wir Ihnen noch ein paar Hinweise geben. Wir haben Ihnen das Modell in Naturholz geliefert. Die Abbildungen in dieser Anleitung zeigen das Modell jedoch in Braun. Diese Farbgebung haben wir für eine bessere fototechnische Wiedergabe gewählt. Wundern Sie sich bitte nicht, dass unser abgebildetes Modell um einiges dunkler ist wie Ihr Modell.
Das Modell liefern wir in zwei Ausführungen; mit oder ohne Figuren. Die Anleitung gilt für beide Varianten. Haben Sie das Modell ohne Figuren erworben, dann endet Ihre Bastelanleitung vor dem Aufbau der Zugtiere und Personen.
Die Teile des Modelles sind naturbelassen, d.h. sie sind weder farblos lackiert, gewachst oder lasiert. Damit stehen Ihnen alle Möglichkeiten der farblichen Gestaltung offen. Die Trägerplatten bieten Ihnen auch genügend Holzabfälle, um farbliche Möglichkeiten auszuprobieren.
Nun kann es losgehen. Wir wünschen Ihnen viel Spaß bei der Arbeit und viel Freude an Ihrem neuen Modell aus der Manufaktur DAMASU.
PS: Wir würden uns sehr über ein paar Fotos und Zeilen für unsere Internetpräsentation freuen.

Die Fuhrwerke im Shop
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Die Räder vorbereiten

Für das Fuhrwerk müssen vier Räder hergestellt werden. Bei jedem Rad müssen die Naben und der Radreifen verstärkt werden. Beginnen Sie mit der Nabe. An diese werden zwei kleine Scheiben angeleimt. Die Scheiben gehören an die Rückseite der Räder.


Exaktes Arbeiten ist dabei wichtig. Die Bohrungen müssen genau übereinander liegen, damit das Rad später auf die Wagenachse geschoben werden kann.




Auf die Außenseite des Rades wird ein großer Ring zur Verstärkung des Rades aufgeleimt. Zum Trocknen können Sie die Teile mit Bastler- oder Wäscheklammern fixieren oder einfach ein Gewicht auf das Rad legen.







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Den Längsholm und die Hinterachse aufbauen

Das tragende Element eines Fuhrwerkes ist der zentrale Längsholm. An diesem sind die starre Hinterachse und die bewegliche Vorderachse angebracht. Eine Federung sucht man bei einfachen Fuhrwerken meist vergebens. Der Längsholm stellt auch die Verbindung zwischen Fahrwerk und Aufbauten dar. Der Längsholm des Fuhrwerkes, im Moment noch ohne die bewegliche Vorderachse, wird in diesem Kapitel hergestellt.


Der Längsholm und die hintere Achse werden gemeinsam hergestellt. Die folgenden Teile benötigen Sie dazu.


Zuerst werden die beiden Außenseiten mit den Stirnteilen verbunden. Die Logos der Außenseiten müssen nach Außen zeigen und die Aussparungen für die Hinterachse müssen sich gegenüberstehen.




Setzen Sie nun das große Mittelteil der Hinterachse mit etwas Leim in die Aussparungen ein und decken Sie den Längsholm mit dem dritten langen Teil ab. Lassen Sie alles gut trocknen.




Die Hinterachse wird noch etwas verstärkt. Dazu werden auf beiden Seiten an das Mittelteil der Achse je ein weiteres Teil angeleimt und auch noch eine zusätzliche Verstrebung zum Mittelholm geführt. Zum Schluss werden auch noch die Achsenden verstärkt. Folgende Teile benötigen Sie dafür.


Leimen Sie in einem Arbeitsgang das erste Verstärkungsteil an das Mittelteil der Achse und gleichzeitig auch die Strebe zum Längsholm.




Danach leimen Sie auch das zweite Verstärkungsteil auf die andere Seite der Achse. Richten Sie die aufgeleimten Teile exakt nach dem Mittelteil aus.


Die äußeren Enden der Achse müssen später die Räder aufnehmen. Dazu werden sie an dieser Stelle noch etwas verstärkt. Die kleinen Teile werden dazu mit viel Leim im 90°-Winkel an die Enden der Achse geleimt.


Nach dem Aufsetzen der Teile entfernen Sie bitte sorgfältig alle Leimreste und lassen Sie die Achse gut trocknen.


Die gleichen Arbeitsschritte erledigen Sie auch auf der anderen Seite.




Der fertige Längsholm soll später den Wagenaufbau tragen. Dazu bekommt er an dieser Stelle noch zwei Querträger. Jeder dieser Querträger besteht aus vier Einzelteilen. Lösen Sie die folgenden Teile aus der Trägerplatte aus.


Die vier Querträgerteile werden in die entsprechenden Aussparungen der Längsholme geleimt. Die Reihenfolge der Teile sehen Sie auf der Abbildung.











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Die bewegliche Vorderachse herstellen

Die bewegliche Vorderachse ist an jedem Fuhrwerk ein wichtiges und interessantes Teil. Sie verbindet die Kraft der Zugtiere mit dem gesamten Gefährt und sie ermöglicht die Richtungsänderung bei der Fahrt. Der Aufbau ist bei einfachen Fuhrwerken recht simpel. Die Achse wird durch weitere Teile, die im rechten Winkel zu ihr angebracht sind, ergänzt. Vorn werden an diesen Teilen die Zugtiere angespannt. Geführt wird die Achse durch Anschlagsreibung zwischen dem beweglichen Teil und dem festen Wagenkörper an mehreren Stellen. Dazu kann die Achse selbst dienen oder auch weitere Teile, die sich am Wagenboden abstützen. Die Zugkraft überträgt ein Bolzen in der Mitte. Dieser Bolzen hat eine herausragende Bedeutung für die Funktion und Sicherheit des gesamten Fuhrwerkes. Er wird aus diesem Grund nicht umsonst der Königsbolzen genannt.


Zur Herstellung der Vorderachse lösen Sie folgende Teile vorsichtig aus der Trägerplatte aus.


Folgen Sie Schritt für Schritt den Abbildungen. Wichtig beim Zusammenleimen übereinanderliegender Einzelteile ist die exakte Ausrichtung. Sie können alles hintereinander verleimen. Damit haben Sie die Möglichkeit zu korrigieren.


















Wie schon bei der Hinterachse müssen Sie die Achsenden reichlich verleimen und die Leimreste ordentlich entfernen. Lassen Sie das fertige Teil gut trocknen.



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Den Wagenkasten aufbauen

Der Wagenkasten des Zigeunerwagens wird in mehreren Schritten aufgebaut. Beginnen Sie mit der Vorbereitung der Wandteile. Dazu lösen Sie sich folgende Einzelteile aus den Trägerplatten.


Alle vier Seitenwände bekommen eine Hinterleimung der entsprechenden Fensterkreuze.




Die Vorder- und die Rückwand erhalten auch noch einen Zierrahmen von Außen. Auch die Seitenwände bekommen eine Fachwerkverzierung von Außen. Diese wird aber später angebracht.


Nach dem Trocknen beginnt der Wagenkastenaufbau. Dazu benötigen Sie die vier Wände und weitere Teile aus den Trägerplatten.


Zuerst werden die beiden langen Geländerteile in die unterste Bodenplatte geleimt. Die Gravur der Bodenplatte zeigt nach oben. Die Geländerteile haben eine unterschiedliche Zapfenanordnung, so dass ein Verwechseln der beiden Geländerteile nicht möglich ist.


Darauf wird die obere Bodenplatte geleimt. Die Aussparung dieser Platte sitzt über dem Gitter der unteren Platte.


Nun können Sie die beiden Seitenwände aufstellen. Die Richtung können Sie auf der Abbildung erkennen. Geben Sie etwas Leim auf die untere Zapfenreihe der Seitenwand und drücken Sie diese in die Lochreihe der oberen Bodenplatte.


Verschlossen wird der Kasten mit der Vorder- und der Rückwand. Die Türöffnung der Rückwand sitzt vor der Aussparung der oberen Bodenplatte.


Der Zigeunerwagen ist auch ein Räucherwagen. Damit der Rauch der Räucherkerze später nicht zu allen Ritzen herausqualmt, müssen diese noch verschlossen werden. Dazu streichen Sie alle sichtbaren Verbindungskanten der Seitenwände und der Bodenplatte sorgfältig von innen mit Leim ein.


Während die eben montierten Teile trocknen, können Sie von außen die Fachwerk-Zierteile und den Kutschbock anbringen. Geben Sie etwas Leim auf die Rückseite der Fachwerkteile und setzen Sie diese unten bündig an die Seitenwände.






Der Kutschbock besteht aus drei Teilen. Die beiden kleinen Teile werden rechts und links von innen an die Geländerteile geleimt.




Die Sitzfläche wird auf die beiden eingeleimten Teile geleimt und ganz an die Vorderwand geschoben.


Im nächsten Arbeitsschritt erfolgt der Dachaufbau. Folgende Teile benötigen Sie dazu.


Damit auch nach oben kein Rauch außer zum Schornstein entweichen kann, wird der Kasten mit einer zusätzlichen Platte verschlossen. Diese setzen Sie so ein, dass die Schornsteinöffnung über der Aussparung und der Gitterstruktur der Bodenplatten sitzt. Versiegeln Sie auch hier die Verbindungsstellen mit reichlich Leim.


Setzen Sie nun die fünf Dachstreben ein, die einfachen innen und die etwas aufwendigeren Außen.


Nun wird der Schornstein vorbereitet. Er besteht aus zwei Baugruppen; den Schornsteinwänden und dem Dach.


Die vier Schornsteinwände werden einfach zusammengesteckt und von innen mit Leim ausgestrichen. Das Dach besteht aus fünf immer kleiner werdenden Platten, die übereinander geleimt werden.


Der getrocknete Schornstein wird mit den kurzen Zapfen in die entsprechende Aussparung der Abdeckplatte eingeleimt. Dichten Sie auch hier die Verbindungsstellen mit Leim ab.
Vor dem Auflegen der Dachverkleidung muss der Schornstein fest verleimt sein. Nutzen Sie die Zeit des Trocknens um den Räucherkerzeneinsatz herzustellen. Die folgenden Teile benötigen Sie dazu.


Beginnen Sie damit, dass Sie die drei Rahmenteilen miteinander verleimen und die Deckplatte mit aufsetzen.




Danach wird die Türplatte ohne Gravur an die vorderen Zapfen des Gestelles geleimt.


Nachdem das etwas getrocknet ist, können Sie den Griff von innen durch das Türblatt stecken und die gravierte Türplatte davor leimen.


Zum Schluss leimen Sie das Räucherblech auf.


Wenn der Schornstein nun fest verleimt ist, können Sie die Dachverkleidung anbringen. Halten Sie für diesen Arbeitsschritt auch die beiden Spanngummis bereit.


Leimen Sie die Dachstreben mit Leim ein. Geben Sie vor allem je einen Tropfen Leim auf die Außenkanten der Dachstreben.


Setzen Sie nun vorsichtig die biegsame Dachplatte auf und arretieren Sie diese mit den beiden Gummis.


Leimen Sie zum Schluss das Schornsteindach auf.


Die nächsten Absätze beschäftigen sich mit dem Wagenunterbau. Hier werden das Fahrgestell, einige Kisten und weitere Kleinteile angebracht. Zuerst wird das vorbereitete Fahrgestell unter den Wagenkasten geleimt. Der Längsbalken schließt vorn bündig mit dem Kastenboden ab.


Danach fertigen Sie vier Holzkisten an. Jede Kiste besteht aus vier Wandteilen und einem Deckel. Eine Bodenplatte gibt es nicht.


Setzen Sie die vier Wandteile zusammen und den Deckel ein. Streichen Sie nun die Holzverbindungen von innen mit Leim aus und lassen Sie die Kisten gut trocknen.




Die vier Kisten werden nun rechts und links vom Längsbalken unter den Wagenkasten geleimt. Setzen Sie vor dem Anleimen der Kisten auch die Vorderachse mit ein. Je nach der Kistenanordnung kann es passieren, dass die Vorderachse später nicht mehr einzusetzen geht.


Am vorderen Wagenende werden nun das Trittbrett und die Aufstiegshilfen des Kutschers angebracht. Das Trittbrett besteht aus zwei Gestellteilen und dem Brett.


Die Gestellteile werden in die entsprechenden Löcher der Bodenplatte geleimt und das Brett darüber.


Die beiden Aufstiegshilfen bestehen aus je zwei Teilen. Diese werden zunächst zusammengeleimt.


Zum Befestigen der Aufstiegshilfen finden sich ebenfalls Löcher in der Bodenplatte. Diese Teile zeigen nach innen.


Zum Schluss wird auch die hintere Treppe aufgebaut. Dazu benötigen Sie die folgenden Einzelteile.


Zuerst werden die drei Stufen in das einzelne Geländerteil eingeleimt. Lassen Sie die Stufen etwas trocknen.


Leimen Sie nun die drei Stufen des vorgefertigten Teiles in das feststehende Geländerteil und gleichzeitig an die Bodenplatte. Richten Sie die Treppe gerade aus und lassen Sie sie wieder trocknen.


Nun können Sie auch das Zwischengeländer mit etwas Leim einsetzen. Damit ist der Wagenkasten fertig aufgebaut.



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Die Räder anbringen

Der fertige Wagenkörper wird nun mit den Rädern vervollständigt. Die Räder sind beweglich angebracht. Zunächst werden Sie aber feststellen, dass die Räder nur sehr schwer oder gar nicht auf die Achsen gehen. Hier ist noch etwas Handarbeit vonnöten. Die Achse und/oder die Bohrung der Räder müssen noch etwas nachgearbeitet werden. Die Achse können Sie mit etwas Sandpapier in Form bringen. Legen Sie dazu das Sandpapier um die Achse und drehen Sie diese darin. Leichter geht es, die Bohrung der Räder mit einer runden Schlüsselfeile aufzuweiten. Allerdings ist dazu das passende Werkzeug notwendig. Es ist aber unwichtig, welches der beiden Teile Sie passend machen. Bei der Arbeit gehen Sie schrittweise vor. Schleifen Sie vorsichtig und in kleinen Schritten. Probieren Sie immer wieder aus, ob das Rad schon ordentlich auf der Achse läuft. Der Übergang von: "geht noch nicht auf die Achse" zu einem "klapprigen Rad" ist fließend. Sie müssen genau den Punkt dazwischen finden.


Das fertig eingeschliffene Rad wird mit drei kleinen Scheiben an der Achse befestigt. Die Scheiben haben in der Mitte ein Kreuz als Loch. Es gibt für jedes Rad zwei gleichgroße Scheiben und eine etwas kleinere.


Setzen Sie das Rad auf die Achse und schieben Sie die erste größere Scheibe ohne Leim darüber.


Jetzt geben Sie auf die nächste große Scheibe etwas Leim und schieben diese ebenfalls auf die Achse. Danach tun Sie das Gleiche mit der kleinen Scheibe. Die beiden äußeren, mit Leim versehenen Scheiben verhindern das Abrutschen des Rades. Die innere Scheibe, die nicht verleimt wurde, garantiert, dass das Rad beweglich bleibt.





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Der fertige Zigeunerwagen

An dem Wagen fehlt jetzt nur noch die Deichsel. Diese wird aus zwei gleichen Teilen zusammengeleimt.




Die Deichsel wird in die bewegliche Vorderachse nur eingehangen. Sie wird nicht verleimt. Damit kann man die Zugtiere später vom Wagen trennen.


Damit ist der Wagen fertig und die Arbeit für den Bausatz ohne Figuren ist beendet.

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Das Pferd herstellen

Der Zigeunerwagen wird von einem Pferd gezogen. Dieses wird nun aus 9 Teilen hergestellt. Lösen Sie die abgebildeten Teile aus der Trägerplatte heraus und ordnen Sie diese entsprechend der Nummerierung auf Ihrer Arbeitsfläche an. In der Mitte ist das Teil mit der Nummer 0. Rechts und links davon befinden sich die Teile mit der Nummer 1 usw.


Beginnen Sie das Zusammenleimen mit dem Teil 0 und einem der Teile 1. Geben Sie etwas Leim auf das Teil 1 und leimen Sie es an das Teil 0. Achten Sie dabei auf die Aussparungen in der Mitte. Diese müssen wieder exakt übereinander liegen.


Zur besseren Führung können die trapezförmigen Teile mit eingesetzt werden. Die Aussparungen werden mit steigender Nummer der Seitenteile immer kleiner. Die Stufen der trapezförmigen Teile folgen genau diesem Muster.


Zum Trocknen können Sie die Teile immer wieder klammern. Setzen Sie durch Aufleimen der einzelnen Schichten rechts und links das Pferd schrittweise zusammen.


Die äußeren vier Schichten bilden dabei die Beine des Tieres. Prüfen Sie beim Anleimen dieser Schichten den korrekten Stand des Pferdes. Sie können dazu die Schichten trotz der mittleren Führung etwas schieben.





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Die Figur herstellen

Für die Figur dieses Modelles benötigen Sie die folgenden Einzelteile.


Der Zusammenbau ist recht einfach und bedarf keiner weiteren Erläuterung. Folgen Sie einfach den Abbildungen.






Zuletzt wird das Pferd eingespannt.






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