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Mittwoch, 6. November 2019

Ein Zigeunerwagen in voller Fahrt

Hallo liebes DAMASU-Team,

nach der Irritation mit der Deichsel ist er nun endlich fertig, der Wagen des fahrenden Volkes, natürlich passend mit einem Tinker bzw. Irish Cob davor.

Der Wagen ist bewusst "nachlässig" im Farbauftrag gewählt, da man ja bei Wind und Wetter umherzieht und die Farbe schneller verwittert als man nachstreichen kann. Aber gemütlich soll er sein, daher natürlich der lederne Kutschbock und die karierten Gardinen an den Fenstern. Ich habe mir noch die Mühe gemacht und habe versucht, das Motiv an der Tür und auf den Kisten auszuarbeiten. Es war zwar filigran, aber es hat sich gelohnt. Ich liebe diesen Wagen😍😍😍.

Zwar bastle ich bereits am Weinkarren und eigentlich soll die Troika auch vor Weihnachten fertig werden, aber ich komme mit den Pferdegeschirren im Moment nicht hinterher. Gerade die Troika wird sehr aufwendig und die ausgewählten Pferde erhalten eine neue Farbe. Daher wird es wohl etwas dauern, bis ich diese Projekte vorstellen kann.

Falls es also erst im neuen Jahr etwas wird, wünsche ich Ihnen allen schon mal eine besinnliche Adventszeit, ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr.

Liebe Grüße
Stefanie Degener
Modelhorse Tack by Yerlin

P. S.: Natürlich kommt noch die Bestellung für die große Postkutsche, die Pferde habe ich dafür schon. Es ist übrigens der Maßstab 1:12, nicht 1:16. Und die heute bestellten Bastelsätze sind als Anbauteile für ein Kutschprojekt in 1:18 bestimmt.











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Hallo Frau Degener,

"bewusst nachlässig" scheint mir nur der Kutscher zu sein, der Rest ist doch perfekt! Die Hände in den Taschen, mit schiefer Krawatte und ollem Hut; da ist je selbst das Pferd mehr auf Zack. Man genießt eben das Leben. Die Zigeunerkutsche gibt wirklich was her und wenn man sich soviel Mühe mit der Farbgebung macht erst recht. Im übrigen bleibt eine Zigeunerkutsche eine Zigeunerkutsche. Da können die Sprachverdreher und Besserwisser mit den Augen rollen oder schmollen wie sie wollen. 

Lassen Sie sich ruhig Zeit mit Ihren neuen Projekten. Für mich ist immer wichtig, dass das Basteln Spaß macht. Es geht um die Freude an der Arbeit und die Freude am Ergebnis. Wir sind doch nicht auf der Flucht. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen auch eine schöne Weihnachtszeit und viele Bastelideen.  

Viele Grüße aus dem Erzgebirge,
Matthias Suchfort, DAMASU-Holzkunst

Montag, 29. Juli 2019

Sommerzeit und die Gaugler sind unterwegs

Hallo liebe Familie Suchfort!
 
Wieder ist etwas fertig geworden.
Eigentlich schade, dass es zuende ist.
Es hat doch viel Spaß bereitet.
 
Bis bald im August!
Herzliche Grüße!
Wolfgang Gasch
 



 
 
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Hallo Herr Gasch,
 
schön ist es geworden und dass mit dem "schade, dass es zuende ist" ist doch nicht so schlimm. In ein paar Tagen werden Sie der Erste sein, der alle Neuheiten von diesem Jahr in Augenschein nehmen wird. Bis dahin viele Grüße aus dem Erzgebirge, Matthias Suchfort, DAMASU-Holzkunst.
 
 

Freitag, 22. Juni 2018

Bastelanleitung Fuhrwerk Zigeunerwagen

Die Fuhrwerke im Shop
Übersicht aller Fuhrwerke und Kutschen

Bastelanleitung Fuhrwerk Zigeunerwagen

mit oder ohne Figuren



DAMASU-Holzkunst. Manufaktur mit Werksverkauf. 09544 Neuhausen/Erzgebirge, Olbernhauer Str. 31, 0173 3666 223, www.holzbastelsatz.de


Allgemeine Hinweise

Die Fuhrwerke im Shop
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Vorwort

Bevor Sie sich auf den Weg machen und dieses schöne Modell aufbauen, möchten wir Ihnen noch ein paar Hinweise geben. Wir haben Ihnen das Modell in Naturholz geliefert. Die Abbildungen in dieser Anleitung zeigen das Modell jedoch in Braun. Diese Farbgebung haben wir für eine bessere fototechnische Wiedergabe gewählt. Wundern Sie sich bitte nicht, dass unser abgebildetes Modell um einiges dunkler ist wie Ihr Modell.
Das Modell liefern wir in zwei Ausführungen; mit oder ohne Figuren. Die Anleitung gilt für beide Varianten. Haben Sie das Modell ohne Figuren erworben, dann endet Ihre Bastelanleitung vor dem Aufbau der Zugtiere und Personen.
Die Teile des Modelles sind naturbelassen, d.h. sie sind weder farblos lackiert, gewachst oder lasiert. Damit stehen Ihnen alle Möglichkeiten der farblichen Gestaltung offen. Die Trägerplatten bieten Ihnen auch genügend Holzabfälle, um farbliche Möglichkeiten auszuprobieren.
Nun kann es losgehen. Wir wünschen Ihnen viel Spaß bei der Arbeit und viel Freude an Ihrem neuen Modell aus der Manufaktur DAMASU.
PS: Wir würden uns sehr über ein paar Fotos und Zeilen für unsere Internetpräsentation freuen.

Die Fuhrwerke im Shop
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Die Räder vorbereiten

Für das Fuhrwerk müssen vier Räder hergestellt werden. Bei jedem Rad müssen die Naben und der Radreifen verstärkt werden. Beginnen Sie mit der Nabe. An diese werden zwei kleine Scheiben angeleimt. Die Scheiben gehören an die Rückseite der Räder.


Exaktes Arbeiten ist dabei wichtig. Die Bohrungen müssen genau übereinander liegen, damit das Rad später auf die Wagenachse geschoben werden kann.




Auf die Außenseite des Rades wird ein großer Ring zur Verstärkung des Rades aufgeleimt. Zum Trocknen können Sie die Teile mit Bastler- oder Wäscheklammern fixieren oder einfach ein Gewicht auf das Rad legen.







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Den Längsholm und die Hinterachse aufbauen

Das tragende Element eines Fuhrwerkes ist der zentrale Längsholm. An diesem sind die starre Hinterachse und die bewegliche Vorderachse angebracht. Eine Federung sucht man bei einfachen Fuhrwerken meist vergebens. Der Längsholm stellt auch die Verbindung zwischen Fahrwerk und Aufbauten dar. Der Längsholm des Fuhrwerkes, im Moment noch ohne die bewegliche Vorderachse, wird in diesem Kapitel hergestellt.


Der Längsholm und die hintere Achse werden gemeinsam hergestellt. Die folgenden Teile benötigen Sie dazu.


Zuerst werden die beiden Außenseiten mit den Stirnteilen verbunden. Die Logos der Außenseiten müssen nach Außen zeigen und die Aussparungen für die Hinterachse müssen sich gegenüberstehen.




Setzen Sie nun das große Mittelteil der Hinterachse mit etwas Leim in die Aussparungen ein und decken Sie den Längsholm mit dem dritten langen Teil ab. Lassen Sie alles gut trocknen.




Die Hinterachse wird noch etwas verstärkt. Dazu werden auf beiden Seiten an das Mittelteil der Achse je ein weiteres Teil angeleimt und auch noch eine zusätzliche Verstrebung zum Mittelholm geführt. Zum Schluss werden auch noch die Achsenden verstärkt. Folgende Teile benötigen Sie dafür.


Leimen Sie in einem Arbeitsgang das erste Verstärkungsteil an das Mittelteil der Achse und gleichzeitig auch die Strebe zum Längsholm.




Danach leimen Sie auch das zweite Verstärkungsteil auf die andere Seite der Achse. Richten Sie die aufgeleimten Teile exakt nach dem Mittelteil aus.


Die äußeren Enden der Achse müssen später die Räder aufnehmen. Dazu werden sie an dieser Stelle noch etwas verstärkt. Die kleinen Teile werden dazu mit viel Leim im 90°-Winkel an die Enden der Achse geleimt.


Nach dem Aufsetzen der Teile entfernen Sie bitte sorgfältig alle Leimreste und lassen Sie die Achse gut trocknen.


Die gleichen Arbeitsschritte erledigen Sie auch auf der anderen Seite.




Der fertige Längsholm soll später den Wagenaufbau tragen. Dazu bekommt er an dieser Stelle noch zwei Querträger. Jeder dieser Querträger besteht aus vier Einzelteilen. Lösen Sie die folgenden Teile aus der Trägerplatte aus.


Die vier Querträgerteile werden in die entsprechenden Aussparungen der Längsholme geleimt. Die Reihenfolge der Teile sehen Sie auf der Abbildung.











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Die bewegliche Vorderachse herstellen

Die bewegliche Vorderachse ist an jedem Fuhrwerk ein wichtiges und interessantes Teil. Sie verbindet die Kraft der Zugtiere mit dem gesamten Gefährt und sie ermöglicht die Richtungsänderung bei der Fahrt. Der Aufbau ist bei einfachen Fuhrwerken recht simpel. Die Achse wird durch weitere Teile, die im rechten Winkel zu ihr angebracht sind, ergänzt. Vorn werden an diesen Teilen die Zugtiere angespannt. Geführt wird die Achse durch Anschlagsreibung zwischen dem beweglichen Teil und dem festen Wagenkörper an mehreren Stellen. Dazu kann die Achse selbst dienen oder auch weitere Teile, die sich am Wagenboden abstützen. Die Zugkraft überträgt ein Bolzen in der Mitte. Dieser Bolzen hat eine herausragende Bedeutung für die Funktion und Sicherheit des gesamten Fuhrwerkes. Er wird aus diesem Grund nicht umsonst der Königsbolzen genannt.


Zur Herstellung der Vorderachse lösen Sie folgende Teile vorsichtig aus der Trägerplatte aus.


Folgen Sie Schritt für Schritt den Abbildungen. Wichtig beim Zusammenleimen übereinanderliegender Einzelteile ist die exakte Ausrichtung. Sie können alles hintereinander verleimen. Damit haben Sie die Möglichkeit zu korrigieren.


















Wie schon bei der Hinterachse müssen Sie die Achsenden reichlich verleimen und die Leimreste ordentlich entfernen. Lassen Sie das fertige Teil gut trocknen.


Beide Achsen und die Räder sind nun fertig. Lassen Sie alles gut trocknen. An dieser Stelle werden die Achsen und die Räder noch nicht fest miteinander verbunden, aber es ist vorteilhaft, wenn Sie die Anpassung der Räder auf die Achsen schon an dieser Stelle vornehmen. Die Teile sind hier noch leichter zu händeln. Wie Sie das tun, können Sie im Kapitel "die Räder anbringen" nachlesen.

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Den Wagenkasten aufbauen

Der Wagenkasten des Zigeunerwagens wird in mehreren Schritten aufgebaut. Beginnen Sie mit der Vorbereitung der Wandteile. Dazu lösen Sie sich folgende Einzelteile aus den Trägerplatten.


Alle vier Seitenwände bekommen eine Hinterleimung der entsprechenden Fensterkreuze.




Die Vorder- und die Rückwand erhalten auch noch einen Zierrahmen von Außen. Auch die Seitenwände bekommen eine Fachwerkverzierung von Außen. Diese wird aber später angebracht.


Nach dem Trocknen beginnt der Wagenkastenaufbau. Dazu benötigen Sie die vier Wände und weitere Teile aus den Trägerplatten.


Zuerst werden die beiden langen Geländerteile in die unterste Bodenplatte geleimt. Die Gravur der Bodenplatte zeigt nach oben. Die Geländerteile haben eine unterschiedliche Zapfenanordnung, so dass ein Verwechseln der beiden Geländerteile nicht möglich ist.


Darauf wird die obere Bodenplatte geleimt. Die Aussparung dieser Platte sitzt über dem Gitter der unteren Platte.


Nun können Sie die beiden Seitenwände aufstellen. Die Richtung können Sie auf der Abbildung erkennen. Geben Sie etwas Leim auf die untere Zapfenreihe der Seitenwand und drücken Sie diese in die Lochreihe der oberen Bodenplatte.


Verschlossen wird der Kasten mit der Vorder- und der Rückwand. Die Türöffnung der Rückwand sitzt vor der Aussparung der oberen Bodenplatte.


Der Zigeunerwagen ist auch ein Räucherwagen. Damit der Rauch der Räucherkerze später nicht zu allen Ritzen herausqualmt, müssen diese noch verschlossen werden. Dazu streichen Sie alle sichtbaren Verbindungskanten der Seitenwände und der Bodenplatte sorgfältig von innen mit Leim ein.


Während die eben montierten Teile trocknen, können Sie von außen die Fachwerk-Zierteile und den Kutschbock anbringen. Geben Sie etwas Leim auf die Rückseite der Fachwerkteile und setzen Sie diese unten bündig an die Seitenwände.






Der Kutschbock besteht aus drei Teilen. Die beiden kleinen Teile werden rechts und links von innen an die Geländerteile geleimt.




Die Sitzfläche wird auf die beiden eingeleimten Teile geleimt und ganz an die Vorderwand geschoben.


Im nächsten Arbeitsschritt erfolgt der Dachaufbau. Folgende Teile benötigen Sie dazu.


Damit auch nach oben kein Rauch außer zum Schornstein entweichen kann, wird der Kasten mit einer zusätzlichen Platte verschlossen. Diese setzen Sie so ein, dass die Schornsteinöffnung über der Aussparung und der Gitterstruktur der Bodenplatten sitzt. Versiegeln Sie auch hier die Verbindungsstellen mit reichlich Leim.


Setzen Sie nun die fünf Dachstreben ein, die einfachen innen und die etwas aufwendigeren Außen.


Nun wird der Schornstein vorbereitet. Er besteht aus zwei Baugruppen; den Schornsteinwänden und dem Dach.


Die vier Schornsteinwände werden einfach zusammengesteckt und von innen mit Leim ausgestrichen. Das Dach besteht aus fünf immer kleiner werdenden Platten, die übereinander geleimt werden.


Der getrocknete Schornstein wird mit den kurzen Zapfen in die entsprechende Aussparung der Abdeckplatte eingeleimt. Dichten Sie auch hier die Verbindungsstellen mit Leim ab.
Vor dem Auflegen der Dachverkleidung muss der Schornstein fest verleimt sein. Nutzen Sie die Zeit des Trocknens um den Räucherkerzeneinsatz herzustellen. Die folgenden Teile benötigen Sie dazu.


Beginnen Sie damit, dass Sie die drei Rahmenteilen miteinander verleimen und die Deckplatte mit aufsetzen.




Danach wird die Türplatte ohne Gravur an die vorderen Zapfen des Gestelles geleimt.


Nachdem das etwas getrocknet ist, können Sie den Griff von innen durch das Türblatt stecken und die gravierte Türplatte davor leimen.


Zum Schluss leimen Sie das Räucherblech auf.


Wenn der Schornstein nun fest verleimt ist, können Sie die Dachverkleidung anbringen. Halten Sie für diesen Arbeitsschritt auch die beiden Spanngummis bereit.


Leimen Sie die Dachstreben mit Leim ein. Geben Sie vor allem je einen Tropfen Leim auf die Außenkanten der Dachstreben.


Setzen Sie nun vorsichtig die biegsame Dachplatte auf und arretieren Sie diese mit den beiden Gummis.


Leimen Sie zum Schluss das Schornsteindach auf.


Die nächsten Absätze beschäftigen sich mit dem Wagenunterbau. Hier werden das Fahrgestell, einige Kisten und weitere Kleinteile angebracht. Zuerst wird das vorbereitete Fahrgestell unter den Wagenkasten geleimt. Der Längsbalken schließt vorn bündig mit dem Kastenboden ab.


Danach fertigen Sie vier Holzkisten an. Jede Kiste besteht aus vier Wandteilen und einem Deckel. Eine Bodenplatte gibt es nicht.


Setzen Sie die vier Wandteile zusammen und den Deckel ein. Streichen Sie nun die Holzverbindungen von innen mit Leim aus und lassen Sie die Kisten gut trocknen.




Die vier Kisten werden nun rechts und links vom Längsbalken unter den Wagenkasten geleimt. Setzen Sie vor dem Anleimen der Kisten auch die Vorderachse mit ein. Je nach der Kistenanordnung kann es passieren, dass die Vorderachse später nicht mehr einzusetzen geht.


Am vorderen Wagenende werden nun das Trittbrett und die Aufstiegshilfen des Kutschers angebracht. Das Trittbrett besteht aus zwei Gestellteilen und dem Brett.


Die Gestellteile werden in die entsprechenden Löcher der Bodenplatte geleimt und das Brett darüber.


Die beiden Aufstiegshilfen bestehen aus je zwei Teilen. Diese werden zunächst zusammengeleimt.


Zum Befestigen der Aufstiegshilfen finden sich ebenfalls Löcher in der Bodenplatte. Diese Teile zeigen nach innen.


Zum Schluss wird auch die hintere Treppe aufgebaut. Dazu benötigen Sie die folgenden Einzelteile.


Zuerst werden die drei Stufen in das einzelne Geländerteil eingeleimt. Lassen Sie die Stufen etwas trocknen.


Leimen Sie nun die drei Stufen des vorgefertigten Teiles in das feststehende Geländerteil und gleichzeitig an die Bodenplatte. Richten Sie die Treppe gerade aus und lassen Sie sie wieder trocknen.


Nun können Sie auch das Zwischengeländer mit etwas Leim einsetzen. Damit ist der Wagenkasten fertig aufgebaut.



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Die Räder anbringen

Der fertige Wagenkörper wird nun mit den Rädern vervollständigt. Die Räder sind beweglich angebracht. Zunächst werden Sie aber feststellen, dass die Räder nur sehr schwer oder gar nicht auf die Achsen gehen. Hier ist noch etwas Handarbeit vonnöten. Die Achse und/oder die Bohrung der Räder müssen noch etwas nachgearbeitet werden. Die Achse können Sie mit etwas Sandpapier in Form bringen. Legen Sie dazu das Sandpapier um die Achse und drehen Sie diese darin. Leichter geht es, die Bohrung der Räder mit einer runden Schlüsselfeile aufzuweiten. Allerdings ist dazu das passende Werkzeug notwendig. Es ist aber unwichtig, welches der beiden Teile Sie passend machen. Bei der Arbeit gehen Sie schrittweise vor. Schleifen Sie vorsichtig und in kleinen Schritten. Probieren Sie immer wieder aus, ob das Rad schon ordentlich auf der Achse läuft. Der Übergang von: "geht noch nicht auf die Achse" zu einem "klapprigen Rad" ist fließend. Sie müssen genau den Punkt dazwischen finden.


Das fertig eingeschliffene Rad wird mit drei kleinen Scheiben an der Achse befestigt. Die Scheiben haben in der Mitte ein Kreuz als Loch. Es gibt für jedes Rad zwei gleichgroße Scheiben und eine etwas kleinere.


Setzen Sie das Rad auf die Achse und schieben Sie die erste größere Scheibe ohne Leim darüber.


Jetzt geben Sie auf die nächste große Scheibe etwas Leim und schieben diese ebenfalls auf die Achse. Danach tun Sie das Gleiche mit der kleinen Scheibe. Die beiden äußeren, mit Leim versehenen Scheiben verhindern das Abrutschen des Rades. Die innere Scheibe, die nicht verleimt wurde, garantiert, dass das Rad beweglich bleibt.





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Der fertige Zigeunerwagen

An dem Wagen fehlt jetzt nur noch die Deichsel. Diese wird aus zwei gleichen Teilen zusammengeleimt.




Die Deichsel wird in die bewegliche Vorderachse nur eingehangen. Sie wird nicht verleimt. Damit kann man die Zugtiere später vom Wagen trennen.


Damit ist der Wagen fertig und die Arbeit für den Bausatz ohne Figuren ist beendet.

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Das Pferd herstellen

Der Zigeunerwagen wird von einem Pferd gezogen. Dieses wird nun aus 9 Teilen hergestellt. Lösen Sie die abgebildeten Teile aus der Trägerplatte heraus und ordnen Sie diese entsprechend der Nummerierung auf Ihrer Arbeitsfläche an. In der Mitte ist das Teil mit der Nummer 0. Rechts und links davon befinden sich die Teile mit der Nummer 1 usw.


Beginnen Sie das Zusammenleimen mit dem Teil 0 und einem der Teile 1. Geben Sie etwas Leim auf das Teil 1 und leimen Sie es an das Teil 0. Achten Sie dabei auf die Aussparungen in der Mitte. Diese müssen wieder exakt übereinander liegen.


Zur besseren Führung können die trapezförmigen Teile mit eingesetzt werden. Die Aussparungen werden mit steigender Nummer der Seitenteile immer kleiner. Die Stufen der trapezförmigen Teile folgen genau diesem Muster.


Zum Trocknen können Sie die Teile immer wieder klammern. Setzen Sie durch Aufleimen der einzelnen Schichten rechts und links das Pferd schrittweise zusammen.


Die äußeren vier Schichten bilden dabei die Beine des Tieres. Prüfen Sie beim Anleimen dieser Schichten den korrekten Stand des Pferdes. Sie können dazu die Schichten trotz der mittleren Führung etwas schieben.





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Die Figur herstellen

Für die Figur dieses Modelles benötigen Sie die folgenden Einzelteile.


Der Zusammenbau ist recht einfach und bedarf keiner weiteren Erläuterung. Folgen Sie einfach den Abbildungen.






Zuletzt wird das Pferd eingespannt.






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