Dienstag, 19. April 2022

Eine Osterpyramide, so schön wie der Frühling

Zu den Osterpyramiden im Shop.

Viele liebe Ostergrüße aus dem Harz. Die Pyramide ist mein erstes größeres Projekt. Pünktlich zum Osterfest ist sie fertig geworden. Anbei ein paar Fotos. Es hat sehr viel Spaß gemacht.
 
Astrid Ros 









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Hallo Frau Ros,
 
schön bunt, so, wie der Frühling sein soll. Nun ist Ostern schon wieder vorbei, aber die Pyramide bleibt. Sie ist schön geworden. Ich weiß, wie aufwendig das Anmalen ist, deshalb gefällt sie mir umso besser. Vielen Dank für die schönen Fotos!
 
Viele Grüße aus dem österlichen Erzgebirge,
Matthias Suchfort, DAMASU-Holzkunst


Donnerstag, 31. März 2022

Ein wenig Ordnung muss sein!

Zu den Kabelboxen im Shop.

Hallo liebe Familie Suchfort!


Diesesmal habe ich etwas Praktisches fertiggestellt.
Diese hübsche Kabelbox wird mir jetzt helfen, meinen Schreibtisch neu zu ordnen.
Der Zusammenbau hat prima funktioniert.
Danke!


Liebe Grüße Wolfgang Gasch 

 


 

Mittwoch, 9. März 2022

Die Feuerwehr im Einsatz!

Zu den Kutschen im Shop.

Geehrte Damen und Herren,

 

ich möchte mich hiermit nochmals für Ihren Artikel bedanken.

Sie schreiben man könne vielleicht mal ein Bild vom fertigen Objekt senden.

Übermittle es Ihnen hiermit und Sie sehen auch den Zweck.

Auf der Zittauer Schmalspurbahn wird auch ab und zu ein Fotogüterzug eingesetzt.

In ihm befindet sich ein Wagen mit Feuerspritze.

Ich habe ihn nachgebaut und Ihre Kutsche bereichert ihn.

 

Viele Grüße nach Neuhausen

Wolfgang Thum

Ludwig-Jahnstr 14

02785 Olbersdorf

 






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 Hallo Herr Thum,

das ist doch mal eine schöne Anwendung für die Kutsche. So etwas findet man nur, wenn man mit offenen Augen durch die Welt geht. Schön, das gefällt mir. 

Die Feuerwehrkutsche aus Zittau ist recht ähnlich unseres Modelles. Die uniformierenden Standards von heute gab es damals noch nicht. So sieht alles ein wenig individueller aus. Die Kutsche, nach der unser Modell entstanden ist, steht nicht weit von Ihnen entfernt. Sie ist Eigentum der Weickersdorfer FFW in der Nähe von Bischofswerda und wird auch ab und zu bei Umzügen eingesetzt. 

Vielen Dank für die schönen Fotos und die netten Zeilen, auch das macht viel Arbeit.

Viele Grüße aus dem Erzgebirge,

Matthias Suchfort, DAMASU-Holzkunst

Zu den Kutschen im Shop.

Donnerstag, 3. März 2022

Gegen die Kriegspropaganda helfen nur friedliche Nachrichten

Zu den neuen Hexenhäusern im Shop.

Ich weiß, in der gegenwärtigen hilflosen Kriegs-Propaganda-Schlacht bin ich ein Exot, aber das bin ich gern. Die einfachen Menschen waren noch nie Gewinner in einem Krieg, deshalb gibt es für mich auch keinen Grund, diese Dummheit mitzumachen. 

Miteinander ist das Gebot der Stunde! Nehmen wir doch einfach die Hände, die uns die Völker der Welt seit Jahrzehnten gereicht haben, vorbehaltlos an, anstatt sie grundlos von uns zu weisen!

Es gibt kein Szenario, dass einen Krieg rechtfertigen kann. Aber unser Denkfehler besteht darin, dass wir allzubereit sind, den Krieg auf Waffengewalt zu beschränken. Krieg ist viel mehr. Töten kann nicht nur eine Kugel im Kopf. Ausgrenzung, Beleidigung, Unterstellung, sticheln, stänkern und noch vieles mehr, kurz gesagt all die Dinge, die uns unsere Eltern und Lehrer in fernen Kindertagen versucht haben abzugewöhnen, sind auf der Ebene von Völkern und Ländern als Kriege zu werten. In diesem Sinne hat das, was heute in der Ukraine passiert, schon sehr viel früher angefangen.

Krieg fängt immer in den Köpfen an. Deswegen ist das hilflose Propaganda-Geschrei, das im Moment auf uns niederprasselt, auch Krieg; Krieg gegen unsere Köpfe und unsere friedlichen Ur-Interessen auf ein Leben in Ruhe, Wohlstand und Freiheit. Die Schuldfrage wird nicht in dieser Kriegspropaganda entschieden, die Schuldfrage wird wie immer durch die wissenschaftliche Aufarbeitung lange nach dem Ereignis geklärt. Die Erfahrung zeigt, dass die, die am lautesten geschrien haben, in der Regel auch die meiste Schuld auf sich geladen haben. Die Erfahrung zeigt aber auch, dass diese wissenschaftliche Aufarbeitung in der Regel kein großes Medienecho erfahren und somit von weiten Kreisen der Bevölkerung unbemerkt bleiben wird, mit dem Ergebnis, dass die propagandistischen Schuldzuweisungen und Argumente, die mit purer Gewalt in die Köpfe gehämmert wurden, auf Dauer mehr Gewicht in den Gedanken haben werden wie die Wahrheit. Genau an dieser Stelle fängt der nächste Krieg an. Ich sage ganz bewusst nicht, dass an dieser Stelle die Vorbereitung für den nächsten Krieg anfängt, ich sage, an dieser Stelle fängt der nächste Krieg an. 

Ein zweiter Denkfehler, der sich in unserer Gesellschaft eingenistet hat wie ein böses Geschwür, ist das Messen mit zweierlei Maß. Wo waren die Wirtschaftssanktionen zu Zeiten des völkerrechtswidrigen Aggressionskrieges im Irak oder in Afghanistan? Warum haben wir bei diesen welterschütternden Ereignissen keine amerikanischen und britischen Studenten exmatrikuliert, warum haben wir da keine amerikanischen oder englischen Dirigenten entlassen, warum haben wir da keine amerikanischen und britischen Sportler von allen Wettkämpfen ausgeschlossen, warum haben Firmen nicht ihre Verträge mit Amerika und England einseitig gekündigt, warum, warum, warum ??? Warum erlauben wir einem Staat, einen anderen Staat mit seinen Massenvernichtungswaffen einzukreisen, zu bedrohen und zu erpressen? Warum darf ein Staat mit Drohnen in einem anderen Staat morden, warum, warum, warum ???

Wie schaffen es die Kriegstreiber immer wieder, die Menschen aufeinander zu hetzen? Das ist wahrlich nicht ganz einfach. Ganze Heerscharen in den Denkzentren der Macht beschäftigen sich nur mit diesem einen Thema. Leider erfolgreich! 

Viele zynische, menschenverachtende Spielchen sind entwickelt worden und wir fallen allzu gerne darauf rein. Einen Feind zu haben ist schließlich bequemer, als sich mit den eigenen Problemen oder den Problemen anderer ehrlich auseinandersetzen zu müssen.

Eines von vielen Grundprinzipien der psychologischen Kriegsführung besteht darin, das Elend und die Gräuel des letzten Krieges vergessen zu machen und die "Heldentaten" zu glorifizieren. Unter diesem Kernsatz aus dem imperialen Waffenarsenal sollte jeder friedliebende Mensch in Friedens- wie in Kriegszeiten politische, gesellschaftliche, kulturelle und persönliche Entscheidungen und Taten bewerten. Steter Tropfen höhlt den Stein. Viele kleine Dinge, die wir gewöhnlich als nicht so schlimm verharmlosen, führen dazu, ein Feindbild aufzubauen und letztlich zum Krieg; in welcher Form auch immer der dann ausgetragen wird.

Nein, es hat sich leider nichts geändert: Der Hauptfeind steht im eigenen Land!

Was können wir tun? Die Hilflosigkeit ist im Angesicht der Machtfülle, die sich die politischen, wirtschaftlichen und medialen Machthaber angeeignet haben, groß. 

Es gibt nur eine Lösung für uns: Jeder nach seinen Möglichkeiten!

Jeder soll seine friedlichen Argumente in die Welt tragen! Schweigen tötet!

Jeder soll zur Völkerverständigung beitragen, da, wo es ihm möglich ist. Sprechen wir zusammen, arbeiten wir zusammen, feiern wir zusammen, leben wir zusammen! Akzeptieren wir aber auch die Interessen und die Lebensweise der anderen. Es gibt keine einseitigen Rechte und Pflichten!

Jeder soll von unserer politischen Führung fordern, endlich die  Kleinkindmentalitäten abzulegen und konsequent und ohne Vorbehalt für eine friedliche Welt einzutreten. Jedes Volk muss seine Fürsten in die Pflicht nehmen, für und nicht gegen die Menschen ihres Landes zu arbeiten. Kehren wir vor der eigenen Haustür. Wir sind nicht für die russische, die amerikanische oder sonst eine Führung zuständig. Genauso wenig können wir erwarten, dass andere unsere Entscheidungsträger erziehen werden.

Jeder soll die Kriegspropaganda als solches erkennen lernen und sie ablehnen. Kriegspropaganda ist Krieg gegen unsere Köpfe und unsere Interessen. Die Kriegspropaganda des eigenen Landes hat nur ein Ziel: Die eigenen Menschen in den Krieg zu treiben. Dafür müssen sich die inländischen Kriegstreiber mächtig ins Zeug legen, weil Krieg ist eigentlich gegen die Interessen der Menschen. Dieses Eigeninteresse der Menschen muss aus Sicht der Kriegstreiber durch psychologische Kriegsführung überwunden werden.

Jeder soll sich mit einer vorschnellen Schuldzuweisung zurückhalten, bis eine wissenschaftliche Aufarbeitung von allen Seiten erfolgt ist und diese dann auch zur Kenntnis nehmen. Das ist die Voraussetzung, um Lehren für die Zukunft zu ziehen.

Die Möglichkeiten jedes Einzelnen sind bescheiden, aber zusammen können wir unsere Interessen durchaus vertreten und wir sollten es jetzt tun. Schweigen wird bittere Konsequenzen haben!

Genau deshalb breche ich heute mein Schweigen: Ich will friedlich mit Russland und allen Menschen auf dieser Welt leben, arbeiten, lachen und träumen! 

Ich nehme das auch zum Anlass, mein schönes Baba-Jaga-Hexenhaus im neuen Glanz zu präsentieren. Ich habe es technisch überarbeitet und ihm ein paar neue Farben spendiert und trage mein Symbol der Völkerverständigung zwischen Deutschland und Russland neu in die Welt. 

Ja, es ist ein Symbol der Völkerverständigung! Auch wenn es viele bislang noch nicht bemerkt haben, das Hexenhaus verbindet auf recht originelle Weise die deutsche und die russische Märchenwelt. Die Pfefferkuchen stammen vom grimmschen Märchen Hänsel und Gretel und das Haus auf Hühnerbeinen aus den russischen Märchenfilmen. Die Hexe dagegen ist beiden Kulturen gemeinsam. 

Ich knüpfe an jedes aufgebaute "Pfefferkuchenhaus auf Hühnerbeinen" die Hoffnung auf ein wenig mehr Verständnis und Neugier für andere Kulturen und eine friedlichere Zukunft für alle!

Matthias Suchfort, aus der friedlichen Manufaktur für Holzkunst DAMASU    

Zu den neuen Hexenhäusern im Shop.









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Sonntag, 6. Februar 2022

Bastelanleitung Ersatzflügelrad für Weihnachtspyramide Kapelle



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Bastelanleitung Kapelle 2022 Ersatz-Flügelrad

Flügelrad für Kapelle ab 2022



DAMASU-Holzkunst, Manufaktur und Werksverkauf. Inh. Daniela Suchfort

09544 Neuhausen/Erzgebirge, Olbernhauer Str. 31, 0173 3666 223, www.holzbastelsatz.de, www.bastelsatz.de

Inhaltsverzeichnis
Einleitung
Das Flügelrad aufbauen




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Allgemeine Hinweise

Einleitung


Diese Anleitung ist ein Auszug aus der gesamten Anleitung für den Aufbau unserer Weihnachtspyramide -Kapelle-. Da Sie die Kapelle aller Wahrscheinlichkeit nach schon gebaut haben, wird Ihnen diese Anleitung wohl vertraut vorkommen.

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Das Flügelrad aufbauen


Ihre Pyramide bekommt ein Flügelrad mit einheitlicher Flügelverstellung. Dieses automatische Flügelrad ist eine Innovation unserer Manufaktur, dass es inzwischen in der zweiten Generation gibt. Das neue Flügelrad hat jetzt ein doppeltes Planetengetriebe. Arbeiten Sie bitte bei den mechanischen Teilen besonders sorgfältig, damit das Flügelrad später einwandfrei funktioniert. Im ersten Arbeitsschritt bekommen die Flügelblätter noch Zierteile aufgeleimt. Diese dreieckigen Zierteile sind immer paarweise auf den Trägerplatten angeordnet und reichlich vorhanden. Zum Aufleimen geben Sie auf die Unterseite der Zierteile dünn und gleichmäßig etwas Leim und setzen Sie diese auf die Flügelblätter auf. Zur exakten Ausrichtung der Zierteile dienen Ihnen die Gravuren auf den Flügelblättern. Klammern Sie die Zierteile ein paar Minuten fest.



Im zweiten Arbeitsschritt werden alle Flügel für den Einbau in die Nabe vorbereitet. Für einen Flügel benötigen Sie die folgenden Einzelteile. Lösen Sie diese vorsichtig aus den Trägerplatten aus.

Das Flügelblatt wird mit einer Querstrebe verbunden. Die Querstrebe ist mit einer kleinen Markierung - o - für oben gekennzeichnet. Bei dem Flügelblatt ist das aufgeleimte Zierteil oben. Das Flügelblatt und die Querstrebe werden einfach ohne Leim ineinander geschoben. Die Markierung an der Querstrebe ist dabei auf der Flügelseite des Zierteiles. Biegen Sie die Querstrebe vorsichtig auseinander und schieben Sie die beiden Teile bis zum Anschlag zusammen.



Den trapezförmigen Zapfen stecken Sie durch die große Aussparung des Flügelblattes. Dazu schieben Sie den unteren Streifen etwas zur Seite.



Danach schieben Sie den unteren Streifen von der Seite auf den trapezförmigen Zapfen und lassen dabei den kleinen Zapfen in die kleine Aussparung des Flügelblattes einrasten. Die trapezförmige Zapfenverbindung hält die beiden Streifen der Querstrebe zusammen und der kleine Zapfen verhindert, dass der untere Streifen zur Seite rutscht und die trapezförmige Zapfenverbindung sich wieder öffnet. Zur endgültigen Fixierung der Querstrebe geben Sie je einen kleinen Tropfen Leim auf die trapezförmige Verbindung. Damit halten Flügelblatt und Querstrebe exakt zusammen.

An den Flügelblattzapfen werden nun die beiden Planetenräder des doppelten Planetengetriebes geleimt. Jedes der beiden Zahnräder hat auf jeder Seite je ein Führungsrad. Diese Führungsräder bestimmen später den Abstand der beiden großen Zahnkränze und legen so die Eingreiftiefe der Zähne der einzelnen Zahnräder fest. Die Zahnräder sind nicht im gesamten Umfang mit Zähnen bestückt. Pro Zahnrad gibt es 2 x 4 Zähne und dazwischen jeweils einen Endanschlag. Diese Form der Zahnräder bedeutet, dass sie auch in einer ganz bestimmten Position angebracht werden müssen. Dazu gibt es zwei Hilfestellungen. Wenn Sie sich die Zahnräder und die Führungsräder einmal genauer anschauen, dann werden Sie feststellen, dass die vier Schenkel der mittleren Kreuzaussparung nicht gleich groß sind. Ein Schenkel ist etwas kürzer. Dementsprechend sind auch die vier Schenkel des Zapfenkreuzes am Flügelblatt nicht gleich groß. Der Schenkel an der Oberseite des Flügelblattes ist etwas kleiner. Demzufolge müssen Sie in den nächsten Arbeitsschritten immer darauf achten, dass der kleinere Schenkel in der Aussparung der Zahnräder und der Führungsräder nach oben, in Richtung des Zierteiles zeigt. Wichtig ist auch das -I- auf den Zahnrädern. Das -I- bedeutet -Innen- in Richtung des Nabenmittelpunktes.

Leimen Sie zuerst einen der großen Führungsräder auf den Flügelblattzapfen.



Danach das große Zahnrad mit dem -I- vom Flügelblatt weg zeigend und dann das zweite große Führungsrad.



In der gleichen Art und Weise wird auch das kleine Zahnrad auf den Zapfen geleimt. Achten Sie auch hier auf den kleineren Schenkel, der nach oben zum Zierteil zeigen muss, und an das nach innen zeigende -I-.



Um eine exaktere Einstellung der Flügelblätter zu erreichen, können Sie bei dem herausragenden Zapfenende die seitlichen Kanten mit Sandpapier etwas abrunden.



Lassen Sie alles gut trocknen und reiben Sie danach die Zahnräder und das Zapfenende mit Kerzenwachs ein. Das Kerzenwachs dient der Schmierung der beweglichen Holzteile.



In der gleichen Art und Weise bereiten Sie alle Flügel vor.

Im nächsten Arbeitsschritt wird die Nabe vorbereitet. Die Nabe des Flügelrades besteht aus drei Teilen; dem oberen Zahnkranz, dem unteren Zahnkranz und der Keilplatte. Beginnen Sie den Aufbau mit dem oberen Zahnkranz. Folgende Teile benötigen Sie dafür.

Zuerst stecken Sie die vier inneren Teile ohne Leim zusammen. Diese sind durchnummeriert. Beginnen Sie mit dem Zusammenstecken der Teile 1 und 2. Dabei wird das Teil 2 von oben in das Teil 1 gesteckt.

Danach wird von oben das Teil 3 aufgesteckt. Die Teile 2 und 3 stehen im 90° Winkel zueinander. Zum Schluss wird auch das Teil 4 von oben auf die drei schon zusammengesteckten Teile geschoben. Damit alle vier Teile am Ende gut sitzen sind die Aussparungen recht eng gehalten. Beim Zusammenstecken müssen Sie daher etwas fummeln, aber es geht ohne die Teile auseinanderzubiegen oder Kraft anzuwenden.



Auf diese vier Teile werden nun die beiden Zahnkranzplatten geleimt. Zuerst die größere und dann die kleinere. Die Beschriftung -Innen- muss dabei immer zu den Zapfenenden der vier Teile zeigen. Bei der Positionierung der kleineren Platte müssen Sie darauf achten, dass das Lochmuster der beiden Zahnkränze übereinstimmt. Als Orientierung können Sie auch die Schriftzüge nutzen, wenn diese übereinanderliegen, dann stimmt die Anordnung.







Zum Schluss leimen Sie auch noch die Halteplatte und die Abschlussplatte an.



Als Nächstes bauen Sie den unteren Zahnkranz auf. Dazu müssen Sie nur die beiden Zahnkränze exakt übereinander leimen. Die beiden Schriftzüge zeigen dabei zu einer Seite. Als Orientierung für die exakte Positionierung können Sie die dreieckigen Markierungen nutzen. Die beiden Zapfen in der mittleren Öffnung sind Begrenzungsanschläge. Diese bestimmen später den Einstellwinkel der Flügel.



Als Drittes bauen Sie die Keilplatte auf. Die Keilplatte selbst ist die größere Platte. Der Rest sind nur Zierteile. Folgende Einzelteile benötigen Sie dafür.



Leimen Sie die kleinen Zierteile in die Keilplatte ein. Verschließen Sie alles mit dem kleineren Ring und richten Sie alles gerade aus.



Probeweise können Sie die drei Nabenteile zusammensetzen und prüfen. Der untere Zahnkranz muss sich zwischen den beiden Anschlägen leicht hin und her drehen lassen. Am Außenradius der großen Zahnkränze befinden sich je zwei kleine Vorsprünge. Diese Markierungen müssen später bei der Montage übereinander positioniert werden.



Schauen Sie sich die Stellen an, wo später bewegliche Teile aufeinander treffen werden und schmieren Sie diese ebenfalls mit Wachs ein.

Vor der Montage des Flügelrades können Sie noch den Zierstern anfertigen. Dazu werden einfach die beiden Teile ineinandergesteckt und dabei verleimt. Der Zierstern wird später nur auf die Nabe gesteckt. Er wird nicht verleimt, damit man die Nabe zu Reparaturzwecken immernoch zerlegen kann. Sie haben Teile für drei solcher Sterne auf den Trägerplatten. Bauen Sie auch die beiden anderen Sterne als Reserve auf.



Damit sind alle Teile vorbereitet und können montiert werden. Als Hilfestellung können Sie auch das Montagevideo im Internet nutzen. Das finden Sie unter: https://damasu-info-blog.blogspot.com/2021/11/ video-zur-endmontage-der-neuen.html . Das Video zeigt zwar das Flügelrad einer anderen Pyramide, aber das Prinzip und die Arbeitsschritte sind die Gleichen. Zuerst wird die im Video gezeigte Lehre angefertigt. Beginnen Sie mit der mittleren Halterung für die Nabe selbst. Dazu stecken Sie die abgebildete Halterung mit etwas Leim zusammen. Während der Montage wird die Nabe verkehrtherum auf dieser Halterung abgelegt.



Auf der Trägerplatte finden Sie zwölf weitere kleine Lehren. Diese sehen aus wie kleine Häuser. In jeder dieser kleinen Lehren ist ein Innenteil. Lösen Sie das heraus und leimen Sie beide Teile über Kreuz wieder zusammen. Nun können Sie die Lehren aufstellen. Diese kleinen Häuschen können Sie bei der folgenden Montage des Flügelrades unter jeden der zwölf Flügel stellen. Durch diese Lehren wird der einzelne Flügel im 45°-Winkel gehalten.



Noch ein weiteres Hilfsmittel sollten Sie sich schaffen. Die zwölf Häuschenlehren müssen im 30° Winkel um die Mittellehre aufgestellt werden. Die Montage geht leichter von der Hand, wenn diese zwölf Lehren dort stehen bleiben, wo Sie hingehören. Nehmen Sie sich dazu einfach ein Blatt Papier in ca. A3 Größe [zwei A4 Blätter zusammengeleimt oder ein Stück Zeitung tut es auch] und zeichnen Sie auf dieses zwei Linien im 90° Winkel durch den Blattmittelpunkt und dazu acht weitere im 30° Winkel zueinander. Das ganze muss kein Kunstwerk sein. Nun leimen Sie die Mittellehre in die Mitte und die zwölf Häuschen im Abstand zur Mitte von 12 Zentimeter auf die Linien. Nach erfolgreicher Montage können Sie die Holzlehren vom Papier einfach wieder lösen und für spätere Reparaturen aufheben.





Positionieren Sie die Oberseite der Nabe verkehrtherum auf der mittleren Lehre. Dann können Sie beginnen, die Flügel aufzulegen.



Das Zapfenende eines Flügels schieben Sie immer unter die Halteplatte des oberen Zahnkranzes. Eine Vierer-Lochgruppe im Zahnkranz ist immer für einen Flügel da. Legen Sie den Flügel mit dem Zierteil nach unten so auf, dass die mittleren beiden Zähne in die mittleren beiden Löcher eingreifen. Das gilt für beide Zahnradreihen. Der Flügel steht dadurch im 45°-Winkel und zeigt strahlenförmig vom Mittelpunkt der Nabe nach außen.



Der fertig vorbereitete obere Zahnkranz sieht dann so aus.



Nun setzen Sie den unteren Zahnkranz locker auf. Die Markierungen der beiden großen Zahnkränze müssen dabei senkrecht übereinanderstehen. Halten Sie nun den unteren Zahnkranz mit einer Hand und leichtem Druck fest und bringen mit der anderen Hand jeden Flügel einzeln durch leichtes Bewegen in die richtige Position. Auch hier müssen die mittleren beiden Zähne in die mittleren beiden Löcher einrasten. Wenn der Flügel strahlenförmig vom Mittelpunkt weg zeigt, dann ist das ein Zeichen dafür, dass auch die innere Zahnradverbindung richtig sitzt. Dieser Arbeitsschritt wird Ihnen nicht gleich beim ersten Mal gelingen. Ein Tipp dazu: Setzen Sie das Flügelrad erst einmal mit nur zwei Flügeln zusammen. Wenn Sie mit dem Ergebnis zufrieden sind, dann zerlegen Sie es wieder und probieren es mit vier Flügeln usw. Auf diese Art und Weise tasten Sie sich schrittweise an das Endergebnis heran und bekommen Übung in der Montage.



Zum Schluss setzen Sie auch die Keilplatte auf. Die innere Öffnung der Keilplatte hat kleine Aussparungen. Diese müssen ordentlich einrasten.

Verschließen Sie die Nabe mit zwei Keilen. Es gibt drei Keilgrößen. Probieren Sie aus, welche besser passt. Eventuell müssen Sie auch die Keile an der Spitze etwas zurechtschleifen. Die Keile werden nicht verleimt. So können Sie die Nabe zu Reparaturzwecken jederzeit wieder öffnen.

Wir haben den Keil schwarz gemacht, damit Sie besser erkennen können, wo er sitzen muss. Der Keil muss an beiden Seiten auf der Keilplatte aufsitzen. Der zweite Keil wird auf der gegenüberliegenden Seite eingeschoben.



Probieren Sie die Funktionsweise der Nabe aus, indem Sie den oberen und unteren Zahnkranz gegeneinander verdrehen.



Die beiden Abbildungen zeigen die Endpositionen. Kontrollieren Sie in den Endpositionen und die Eingriffspositionen der einzelnen Flügelzahnräder. Alle Zahnräder sollten auf beiden Seiten in die gleichen Löcher der Zahnkränze eingreifen. Ist das der Fall, dann ist Ihr Flügelrad perfekt zusammengebaut.



Als Letztes wird zum krönenden Abschluss der Stern aufgesetzt. Denken Sie daran, dass dieser nicht angeleimt wird. Probieren Sie das fertige Flügelrad das erste Mal auf Ihrer Pyramide aus.





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Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Basteln!








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