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Bastelanleitung gotische Pyramide aus Karton

DAMASU-Holzkunst, Manufaktur und Werksverkauf. Inh. Daniela Suchfort
09544 Neuhausen/Erzgebirge, Olbernhauer Str. 31, 0173 3666 223, www.bastelsatz.de
Inhaltsverzeichnis
Vorwort
Allgemeine Hinweise zur Karton-Verarbeitung
Das Pyramidengestell
Die Pyramidenachse
Der Pyramidenfuß
Die Kerzen
Das Flügelrad
Die Figurenbestückung
Die fertigen Pyramiden
Schlusswort
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Allgemeine Hinweise
Vorwort
Wenn Sie diese Anleitung in den Händen halten, beginnt eine kleine Reise in die Welt der feinen Handarbeit. Vor Ihnen liegt der Bau einer Weihnachtspyramide aus Karton, die mit viel Liebe zum Detail gestaltet wurde.
Vielleicht kennen Sie bereits die große Schwester dieses Modells. Seit vielen Jahren gibt es die Weihnachtspyramide als Bastelsatz aus Holz in stattlichen 86 Zentimeter Höhe, und sie hat sich einen festen Platz in vielen Werkstätten und Wohnzimmern erobert.

Die neue Ausführung ist dieser Originalpyramide bis ins Kleinste nachempfunden – allerdings auf 29 % ihrer Größe verkleinert. Trotz dieses kleineren Formats blieb alles erhalten, was das große Vorbild zu einem der beliebtesten Modelle in unserem Sortiment gemacht hat.
Gerade die zahlreichen Einzelheiten, die das Original so besonders machen, finden Sie auch hier wieder. Sie sorgen dafür, dass selbst die kleine Pyramide ein echter Blickfang ist.
Sogar die kunstvoll gestaltete Wendeltreppe wurde in das verkleinerte Modell übernommen. Was im Großen beeindruckt, wirkt im Kleinen beinahe noch erstaunlicher.
Mit der Verkleinerung sind jedoch auch die Anforderungen an Ihr handwerkliches Geschick gestiegen. Die Arbeit an diesem Modell verlangt Geduld, eine ruhige Hand und einen scharfen Blick.
Wenn Sie sich darauf einlassen, erwartet Sie am Ende ein kleines Meisterstück, das die Faszination der großen Weihnachtspyramide in handlichem Format widerspiegelt.
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Allgemeine Hinweise zur Karton-Verarbeitung
Die Pyramide wird aus 350g Karton gefertigt. Nur mit diesem Material können wir eine so große Pyramide in so kleiner Form sauber ausschneiden. Wenn Sie bereits Bastelsätze aus Holz von uns gebaut haben, werden Ihnen viele Arbeitsschritte vertraut erscheinen.
Bei vielen Bausätzen aus Karton oder Papier müssen Sie das Material falzen. Dieser Arbeitsschritt entfällt bei unseren Bausätzen. Dadurch wird Ihnen der Aufbau deutlich erleichtert, denn sauberes Falzen ist schwieriger, als es auf den ersten Blick wirkt.
Für das Verleimen der Kartonteile sollten Sie handelsüblichen Holzkaltleim verwenden. Tragen Sie den Leim mit einem sehr feinen Pinsel auf. Der Karton nimmt den Leim rasch auf. Eine Leimstelle lässt sich nur in den ersten Sekunden noch berichtigen. Setzen Sie die Teile daher von Anfang an genau an. Verwenden Sie den Leim stets sparsam und mit Bedacht. Leimflecken lassen sich vom Karton nicht mehr entfernen. Üben Sie vor dem Bau der Pyramide mit etwas Restkarton einige Probeleimungen, damit Sie ein sicheres Gefühl für Material und Leim entwickeln.
Der Karton ist mit einem Laser sauber ausgeschnitten. Die einzelnen Teile befinden sich noch in den Trägerplatten und sind an kleinen Punkten befestigt. Trennen Sie diese Punkte vorsichtig mit einem scharfen Cuttermesser oder Skalpell durch. Lösen Sie kein Teil durch Reißen oder Knicken aus der Trägerplatte.
Das Laserschneiden ist ein Brandverfahren, bei dem die Schnittkanten herausgebrannt werden und Ruß entstehen kann. Dieser Ruß kann die Teile der Pyramide verschmutzen. Vor allem durch Finger, Werkzeug oder die Arbeitsfläche gelangt er schnell auf den Karton. Halten Sie daher Finger, Werkzeug und Arbeitsfläche stets sauber. Verwenden Sie dazu am besten feuchte Reinigungstücher, um alles kontinuierlich sauber zu halten.
Die Teile der Pyramide sind teilweise sehr klein und filigran. Wo es möglich war, wurden Reserveteile mitgeliefert, dennoch sollten Sie sorgfältig darauf achten, dass kein Teil verloren geht oder beschädigt wird. Lösen Sie daher immer nur die Teile vorsichtig aus, die Sie gerade für den nächsten Arbeitsschritt benötigen.
Als Werkzeug eignen sich Pinzetten, die fest schließen, ohne den Karton zu beschädigen. Häufige Mängel bei Pinzetten sind zu weiches Material, wodurch sich die Spitze beim Festdrücken wieder öffnet, oder Spitzen, die nicht genau aufeinanderliegen, sodass das Teil beim Halten zur Seite kippt. Achten Sie daher auf eine gute Qualität, das erleichtert die Arbeit erheblich. Für bestimmte Arbeitsschritte eignet sich auch eine inverse Pinzette, die das Werkstück selbst hält und erst beim Drücken wieder loslässt. So können Sie ein Teil sicher fixieren und haben gleichzeitig die Hände frei.
Außerdem sollten Sie eine Nadel oder einen kleinen Uhrmacherschraubenzieher bereithalten. Damit lassen sich Teile leicht ausrichten oder fixieren, und überschüssiger Leim lässt sich damit schnell entfernen.
Für das Leimen benötigen Sie Lappen, Wasser, eine Schale für einen Tropfen Leim und einen feinen Pinsel.
Der Arbeitsplatz sollte stets gut beleuchtet und ordentlich sein. Achten Sie auch auf einen aufgeräumten Fußboden. Ein heruntergefallenes Teil lässt sich leichter finden, wenn es das einzige Teil unter dem Tisch ist. Eine Lupe kann zusätzlich hilfreich sein.
Kurz gesagt: Mit etwas Ruhe, Ordnung und Sauberkeit gelingt Ihnen auch dieses Bauwerk. Wir wünschen Ihnen viel Freude bei dieser neuen Herausforderung.
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Das Pyramidengestell
Beginnen Sie mit dem Aufbau des Pyramidengestells, das aus sieben einzelnen Etagen und einer Krönchen-Etage besteht. Grundsätzlich sind alle Etagen gleich aufgebaut, sie unterscheiden sich nur in einzelnen Details. Daher wird hier der Aufbau der untersten Etage ausführlich beschrieben, während bei den anderen Etagen nur die Abweichungen erklärt werden. Der erste Arbeitsschritt jeder Etage ist immer die Vorbereitung der acht Seitenteile. Für die unterste Etage, Etage 7, benötigen Sie dafür die abgebildeten Teile.


Die Zierteile, hier in Grau, werden immer genau hinter die Wandteile, hier in Rot, geleimt. Legen Sie dazu das Wandteil zunächst ohne Leim auf das Zierteil, um die Stellen für den Leim zu ermitteln. Anschließend können Sie mit dem feinen Pinsel kleine Leimtropfen auftragen.


Zum Aufsetzen des Wandteils ist es vorteilhaft, wenn Sie senkrecht von oben auf das Teil blicken. Wenn Sie von der Seite schauen, lassen sich die beiden Teile nicht genau übereinander positionieren. Das Wandteil sollte beim ersten Versuch korrekt auf das Zierteil gesetzt werden, da eine Korrektur nur begrenzt möglich ist. Achten Sie besonders auf die Aussparungen für die Tore. Bei Unsicherheit empfiehlt es sich, das Aufsetzen zunächst ohne Leim zu üben. Insgesamt müssen acht solcher Wandteile vorbereitet werden.


Die fertigen Wandteile werden nun mit einer Boden- und einer Deckplatte verbunden. Jede Etage verfügt über drei solcher Platten. Die Bodenplatte ist mit einem U für unten gekennzeichnet. Legen Sie sie so auf die Arbeitsfläche, dass das U nach unten zeigt. Geben Sie bei den Wandteilen etwas Leim zwischen die Zapfen an der Unterseite.


Leimen Sie alle acht Wandteile auf die Bodenplatte und richten Sie sie sorgfältig gerade aus.


Anschließend geben Sie etwas Leim auf die Oberkante der großen Seitenteile und setzen die Deckplatte auf, die mit einem O gekennzeichnet ist. Das O sollte dabei nach oben zeigen. Zum Aufsetzen der Deckplatte stecken Sie zuerst die acht kleinen Nasen der großen Wandteile ein und danach die übrigen Zapfen. Gehen Sie dabei vorsichtig vor, damit die kleinen Nasen nicht verbiegen, da sie später als Anschlag für die Geländerteile dienen. Zum Abschluss muss die Deckplatte bündig auf allen Wandteilen sitzen.

Die Etage wird mit den acht Streben verschlossen. Fädeln Sie diese von oben durch die Deckplatte und setzen Sie sie anschließend in die Nut der Bodenplatte ein. Geben Sie dabei jeweils etwas Leim oben am Haken und unten am Zapfen.


Jetzt können die acht Torteile eingesetzt werden. Geben Sie dazu etwas Leim in die vier Nuten im Torausschnitt der Seitenwand. Setzen Sie das Tor in diese Nuten ein, sodass es etwa im 45°-Winkel zur Wand steht. An jede große Wand müssen jeweils zwei solcher Tore geleimt werden.


Lassen Sie die Tore vor dem nächsten Arbeitsschritt kurz antrocknen.


Obenauf werden vier Geländerteile geleimt. Setzen Sie diese mittig hinter die kleinen Nasen der großen Wandteile. Geben Sie dazu etwas Leim hinter die Nasen und an die Unterkante des Geländerteils. Platzieren Sie die Geländerteile dicht hinter den Nasen und drücken Sie Nase und Geländerteil mit einer Pinzette zusammen. Bei dieser Leimverbindung darf kein Abstand bleiben, da später noch ein Zwischenkarton eingesetzt wird, der genau passen muss. Diese Etage ist die einzige, die nur vier Geländerteile hat; bei allen folgenden Etagen sind auch die Ecken mit Geländern versehen. Richten Sie die Geländer exakt senkrecht aus und lassen Sie sie gut trocknen.


Oben auf die Deckplatte wird eine Zwischenplatte geleimt, die mit Zw markiert ist. Geben Sie ein paar Tropfen Leim so auf die Platte, dass die Nuten sauber bleiben. Setzen Sie die Platte auf und drücken Sie sie vorsichtig an.


Damit ist die unterste Etage abgeschlossen.


Für die Etage 6 benötigen Sie die abgebildeten Teile. Beginnen Sie erneut damit, die Wandteile mit den Zierteilen zu verleimen. Bei den großen Wänden müssen jeweils drei Zierteile angebracht werden.


Die fertigen Wandteile werden zunächst in die Bodenplatte geleimt, anschließend wird die Deckplatte von oben aufgesetzt und geleimt.


Verschließen Sie die Etage erneut mit den langen Riegelteilen. Ab dieser Etage ragen sie weiter über die Deckplatte hinaus.

Obenauf werden erneut die Geländerteile geleimt. Diesmal sind es acht Teile. Zum Abschluss wird auch hier die Zwischenplatte aufgesetzt und geleimt.


Die fertige Etage 6 kann auf Etage 7 geleimt werden. Richten Sie sie dabei exakt an der großen mittleren Öffnung aus. Beim Verbinden der beiden Etagen können Sie gleichzeitig die Leimverbindungen zwischen Bodenplatte und Seitenwänden zusätzlich sichern, indem Sie die Nuten der Bodenplatte von Etage 6 unten mit etwas Leim einstreichen.


Auf dem Trägerkarton der Etage 6 finden Sie die abgebildeten Kleinteile, die als Stellflächen für die Außenfiguren dienen. Je ein kleines und ein großes Teil wird auf die Deckplatte der untersten Etage geleimt. Setzen Sie zuerst das kleine Teil auf und schieben Sie es bis zum Zapfen der schmalen Seitenwand der Etage 7.


Darüber wird eines der größeren Teile geleimt. Schieben Sie dieses Teil bis an die Bodenplatte der Etage 6.


Etage 5.





Etage 4.





Etage 3.





Etage 2.





Etage 1.





Krone.





Damit ist das Pyramidengestell vollständig fertiggestellt.
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Die Pyramidenachse
Für das Innere wird eine drehbare Pyramidenachse mit Wendeltreppe aufgebaut. Sie steht auf einem Pyramidenteller. Für den Aufbau des Tellers benötigen Sie die folgenden Teile.


Der Tellerboden muss mit Versteifungsstreifen unterbaut werden. Sie sorgen dafür, dass der Karton des Tellers gerade bleibt und die Pyramidennadel im 90°-Winkel befestigt werden kann. Leimen Sie zuerst die vier Streifen, bei denen Nuten und Zapfen auf unterschiedlichen Seiten liegen, an den Teller. Achten Sie darauf, dass alle Streifen über die gesamte Länge bündig am Tellerkarton anliegen. Danach leimen Sie die übrigen Streifen an.


Lassen Sie den Pyramidenteller etwas trocknen und setzen Sie dann die Pyramidennadel ein. Sie sollte unten etwa 3 bis 4 Millimeter herausragen. Verleimen Sie die Nadel von unten vorsichtig, achten Sie dabei darauf, die Spitze nicht zu verschmutzen.

Jetzt kann die Wendeltreppe aufgebaut werden. Sie erstreckt sich über vier Etagen. Auf jeder Etage befindet sich ein Podest. Die Stufenteile innerhalb einer Etage sind gleich und können daher nicht verwechselt werden. Jede Stufe besteht aus einer Blende, einem Geländerteil und einer Trittfläche. Für den ersten Abschnitt der Treppe (Treppe 1) benötigen Sie die abgebildeten Teile.

Leimen Sie zuerst ein Blendenteil auf den Pyramidenteller, der dafür zwei schräge Nuten hat. Daneben setzen Sie das kleine Unterbauteil ein, wobei die größere Spitze nach oben zeigt. Platzieren Sie das Unterbauteil nicht im rechten Winkel vor die Blende, sondern leicht nach innen gezogen, damit es von der Trittfläche der Stufe abgedeckt wird. Anschließend können Sie die Trittfläche der ersten Stufe darüber leimen. Die Trittflächen sind mit einem -O- markiert, das immer nach oben zeigen muss. Achten Sie beim Aufsetzen darauf, dass die Trittfläche in die Zapfen der Blende einrastet. Alle Verbindungen der Treppe müssen bündig sitzen. Lassen Sie jede Stufe vollständig trocknen, bevor Sie die nächste Stufe aufbauen.


Bei der nächsten Stufe leimen Sie zuerst die Stufenblende auf die Trittfläche der ersten Stufe und setzen davor das erste Geländerteil. Tragen Sie dabei auch etwas Leim an der Seite der Stufenblende auf.

Setzen Sie die nächste Trittfläche auf und leimen Sie sie fest. Betrachten Sie die Trittfläche auch von der Seite und richten Sie sie so aus, dass sie parallel zum unteren Pyramidenteller steht. Lassen Sie diese Stufe vollständig trocknen, bevor Sie in gleicher Weise die restlichen Stufen dieses Treppenabschnittes aufbauen.


Am oberen Ende setzen Sie das erste Podest ein. Leimen Sie zunächst eine Stufenblende und ein Geländerteil an. Zusätzlich wird die kleine Stütze im etwa 30°-Winkel direkt an die Pyramidenachse geleimt. Nach dem Trocknen können Sie das viertelkreisförmige Podest darauf befestigen. Lassen Sie auch dieses vollständig trocknen.


Der nächste Treppenabschnitt wird auf die gleiche Weise aufgebaut. Neben die erste Stufenblende wird erneut ein kleines Unterbauteil geleimt, danach folgen wie bei der ersten Treppe die Stufenblende, das Geländerteil und die Trittfläche in der gleichen Reihenfolge.


Der Treppenabschnitt wird zum Abschluss erneut mit einem Podest vervollständigt.

Bei den Treppenabschnitten 3 und 4 werden die Arbeitsschritte in gleicher Weise wiederholt.


Das letzte Treppenpodest ist etwas größer. Unter dieses Podest können Sie drei Stützen anleimen.


Es gibt noch eine weitere Etage, die nur über eine Leiter erreichbar ist. Um hinaufzugelangen, muss man die Leiter benutzen. Für diesen Aufbau werden die abgebildeten Teile benötigt.


Leimen Sie zunächst die vier Streben auf die Seite des obersten Pyramidentellers, die mit -unten- gekennzeichnet ist. Richten Sie die Streben gerade aus und lassen Sie sie leicht antrocknen. Anschließend kann der kleine Verbindungsring angebracht werden.


Die Leiter wird in den beiden kleinen Nuten des obersten Wendeltreppenpodestes aufgestellt und ragt durch die viereckige Öffnung. Achten Sie darauf, dass die Kante der Öffnung parallel zur Kante des Podestes verläuft. Leimen Sie anschließend den oberen Pyramidenteller entsprechend an.


Zum Abschluss leimen Sie die Leiter an. Damit ist die Mittelachse vollständig aufgebaut.


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Der Pyramidenfuß
Unter das Pyramidengestell wird jetzt der Pyramidenfuß gebaut. Er sorgt für einen sicheren Stand und ermöglicht gleichzeitig den Zugang zur Pyramidenachse und zum Glaslager. Der Pyramidenfuß der schwarz/roten Gothic-Pyramide weicht etwas von der hier gezeigten Pyramide ab. Die Form ist leicht verändert und die Füße besitzen zusätzliche Krallen. Im Aufbauprinzip bleibt er jedoch gleich.


Für den Pyramidenfuß benötigen Sie die abgebildeten Teile. Der Fuß besteht aus acht übereinanderliegenden Kartonschichten. In diese Lagen wird ein Bajonettverschluss integriert, der das Mittelkreuz mit dem Glaslager hält. Das Mittelkreuz wird nicht mit dem Fuß verleimt, sodass es später jederzeit nach unten herausgenommen werden kann, um Zugang zur Mittelachse zu erhalten. Die einzelnen Kartonlagen sind nummeriert. Beginnen Sie mit den Lagen 1 bis 4. Die Nummern müssen stets nach oben sichtbar bleiben.


Leimen Sie die Lagen 2 und 3 bündig mit der Außenkante auf Lage 1. Achten Sie darauf, dass der Innenring nicht mit Leim verschmutzt wird. Die Lage 4 wird am Innenring ausgerichtet, sodass außen die erste Stufe entsteht. Damit ist der Bajonettverschluss bereits aufgebaut. Die entstandenen Lücken zwischen den Lagen 1 und 4 dienen später als Aufnahme für das Mittelkreuz und dürfen daher keinen Leim enthalten.


Stellen Sie nun das Mittelkreuz mit dem Glaslager zusammen. Leimen Sie die beiden Mittelkreuzteile genau übereinander, sodass die Beschriftung -oben- sichtbar bleibt. Setzen Sie das Glaslager in die Mitte ein und richten Sie es sorgfältig gerade aus.


Nachdem der Leim etwas angetrocknet ist, können Sie den Bajonett-Verschluss prüfen. Setzen Sie dazu das Mittelkreuz von unten ein und drehen Sie es vorsichtig. Ist alles korrekt, können Sie es wieder herausnehmen.

Leimen Sie nun die nächsten Kartonschichten auf. Karton 5 ist erneut ein kompletter Ring und muss sorgfältig ausgerichtet werden. Achten Sie darauf, dass an den Füßen gleichmäßige, saubere Treppen entstehen. Danach folgen die Teile mit den Nummern 6 und 7.


Zum Abschluss leimen Sie erneut einen geschlossenen Kartonring auf.


Das Pyramidengestell wird nun mittig auf den fertigen Pyramidenfuß geleimt. Nutzen Sie dabei die Gelegenheit, wie bei den vorherigen Etagen, die Nuten der untersten Etage erneut mit Leim zu sichern.

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Die Kerzen
Zu jeder Pyramide gehören auch Kerzen. Für echte Kerzen ist diese Pyramide natürlich zu klein, deshalb bestehen die Kerzen hier aus Karton. Auf dem abgebildeten Karton finden Sie die Teile für die Kerzen und die dazugehörigen Kerzentüllen.

Beginnen Sie mit dem Zusammenbau der Kerzentüllen. Dazu stecken Sie die vier abgebildeten Teile übereinander und leimen die runde Scheibe von oben mittig darauf.


Die Kerzen werden auf ähnliche Weise zusammengesetzt. Stecken Sie auch hier vier Teile ineinander und leimen Sie das fertige Teil anschließend mittig auf eine Kerzentülle.


Die fertig aufgebauten Kerzen können jetzt auf die Füße der Pyramide geleimt werden.

Weitere Kerzen können am Pyramidengestell angebracht werden. Dies ist sowohl an den großen Seiten als auch an den Ecken möglich. Nutzen Sie dafür die abgebildeten Teile, leimen Sie die Kerzentüllen darauf und befestigen Sie alles am Pyramidengestell.


Wir haben vier zusätzliche Kerzen an der zweiten Etage angebracht. Sie können die zusätzlichen Kerzen aber auch anders anordnen.


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Das Flügelrad
Das letzte Bauteil der Pyramide ist das Flügelrad, das aus zwei Arbeitsschritten besteht: der Nabe und dem abschließenden Aufbau. Beginnen Sie mit der Nabe. Dafür benötigen Sie die abgebildeten Teile.


Die Nabe setzt sich aus fünf Verbindungsteilen und zwölf Seitenteilen zusammen. Beginnen Sie damit, die fünf Verbindungsteile in ein Seitenteil zu leimen. Lassen Sie die Teile kurz antrocknen und leimen Sie dann das gegenüberliegende Seitenteil an. Außen müssen die Seitenteile stets bündig mit allen fünf Verbindungsteilen abschließen.


Danach leimen Sie die übrigen Seitenteile nacheinander ein.

Bevor die Flügel in die Nabe geleimt werden, müssen sie noch stabilisiert werden. Dazu leimen Sie die kleinen Verstärkungsteile auf die Markierungen der Flügel. Achten Sie darauf, dass die Zapfen an den Enden der Flügel genau übereinanderliegen.


Die vorbereiteten Flügel können nun im 45°-Winkel über die Verbindungsstellen des mittleren Verbindungsringes mit den Seitenteilen der Nabe geleimt werden.


Das fertige Flügelrad wird nun auf die Pyramidenachse aufgesetzt.



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Die Figurenbestückung
Je nach dem gewählten Bausatz enthält dieser auch einen passender Figurensatz. Die Figuren werden im 3D-Druck gefertigt und sind stets weiß. Der Satz enthält 24 Musikanten-Engel in einer gemischten Zusammenstellung. Sie können die Figuren nach Belieben farblich gestalten. Die Figuren werden einfach mit Holzleim aufgeleimt. Auf den folgenden Abbildungen sehen Sie, wo die Figuren auf der Pyramide platziert wurden. Dies ist jedoch nicht verbindlich, da die Instrumente in einem Satz nicht festgelegt sind und in Ihrem Satz andere Instrumente in anderer Stückzahl enthalten sein können.








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Die fertigen Pyramiden
Zum Abschluss sehen Sie einige Bilder der fertigen Pyramiden in allen drei Farbvarianten.










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Schlusswort
Herzlichen Glückwunsch zur Vollendung Ihrer Bastelarbeit!
Wir hoffen, dass Ihnen die Arbeit daran genausoviel Freude bereitet hat wie uns die Entwicklung des Bausatzes. Es ist immer schön, kreativ zu sein und etwas mit den eigenen Händen zu schaffen.
Möge das neue Modell einen besonderen Platz in Ihrem Zuhause finden und eine Quelle der Freude für Sie sein. Jedes Detail macht es zu einem einzigartigen Kunstwerk.
Wir laden Sie herzlich dazu ein, Ihr Bastelerlebnis mit anderen zu teilen. Senden Sie uns gern einige Bilder und ein paar Zeilen zu. Unsere E-Mail-Adresse damasu@web.de erwartet ungeduldig Ihre Post. Wir würden uns freuen, Ihre kreativen Werke zu sehen und diese in unserem Blog mit anderen Bastelfreunden zu teilen.
Ihre DAMASU-Holzkunst.
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2026 Matthias Suchfort, DAMASU - Holzkunst, 09544 Neuhausen/Erzgebirge