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Laubsägearbeit Handyhalter

DAMASU-Holzkunst, Manufaktur und Werksverkauf. Inh. Daniela Suchfort
09544 Neuhausen/Erzgebirge, Olbernhauer Str. 31, 0173 3666 223, www.bastelsatz.de
Inhaltsverzeichnis
Arbeiten mit der Laubsäge
Montage-Anleitung
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Allgemeine Hinweise
Arbeiten mit der Laubsäge
Ein Werkzeug aus Opas alter Werkzeugkiste
Das stimmt zwar, doch die Laubsäge ist noch lange nicht überholt!Die Zeiten, in denen mit Laubsägen oder elektrischen Dekupiersägen tatsächlich produziert wurde, sind vorbei. Heute übernehmen computergesteuerte Maschinen diese Aufgaben, indem sie Fräsköpfe sowie Laser- oder Wasserstrahlen präzise über das Werkstück führen. Für die klassische Laubsäge bleibt in solchen Abläufen kaum noch Raum. In der modernen Fertigung entscheiden vor allem Qualität und Arbeitszeit über das Ergebnis.
Dennoch ist die Laubsäge nach wie vor im Einsatz!
Der Vorteil liegt in der einfachen Handhabung. Wenn Sie schnell etwas ausprobieren oder nacharbeiten möchten, gelingt das mit der Laubsäge ohne großen Aufwand am besten.
Sie sollten auch nicht vergessen, dass die Arbeit und der Entstehungsprozess mit der Laubsäge viel Freude bereiten können und es eine beachtliche Zahl von begeisterten Laubsägefans gibt, für die ein echtes Kunstwerk von Hand gesägt sein muss.
Der Weg dorthin kann jedoch lang und mühsam sein. Bedenken Sie, dass noch kein Meister vom Himmel gefallen ist. Dieser Text richtet sich daher an alle, die mit der Laubsägearbeit anfangen möchten. Üben müssen Sie selbst, doch Sie müssen das Rad nicht neu erfinden. Einige Hinweise helfen Ihnen dabei, typische Fehler zu vermeiden und schneller voranzukommen.
Mit der Laubsäge lassen sich verschiedene Materialien bearbeiten. Da wir uns in unserer Manufaktur auf anspruchsvolle Holzarbeiten mit Sperrholz konzentrieren, geht es im Folgenden ausschließlich um diesen Werkstoff.
Allgemeine Bemerkung zum Laubsägen mit Sperrholz
Mit einem feinen Laubsägeblatt möchten Sie eine Sperrholzplatte sauber und genau in die gewünschte Form bringen. Das ist das Ziel. Doch wie gehen Sie dabei am besten vor?Gehen Sie dabei Schritt für Schritt vor.
Als Erstes sollten Sie sich geeignetes Werkzeug anschaffen. Als Zweites richten Sie sich einen Arbeitsplatz ein, an dem Sie das Werkstück sicher halten und das Werkzeug frei führen können. Und als Drittes gilt: Die Arbeit mit der Laubsäge erfordert Übung.
Das Werkzeug
Es ist keine neue Erkenntnis, dass jedes Werkzeug in unterschiedlichen Qualitätsstufen erhältlich ist. Das gilt auch für die Laubsäge. Welche Qualität Sie wählen, hängt davon ab, wie oft Sie damit arbeiten möchten, welche Ansprüche Sie an das Ergebnis stellen und wieviel Geld Sie investieren möchten.Die günstigsten Laubsägen erhalten Sie bereits ab etwa 5 Euro. Einfache Standardmodelle liegen bei ungefähr 20 Euro. Für Profiausführungen können Sie jedoch auch bis zu 150 Euro bezahlen. Eine gute Wahl ist oft die Variante um 20 Euro. Damit können Sie sauber arbeiten und bei Bedarf lieber einmal eine neue Laubsäge anschaffen.
Worauf sollten Sie bei einer Laubsäge achten? Es sind vor allem zwei Punkte wichtig: zum einen sollten die Aufnahmen für das Sägeblatt stabil und sauber verarbeitet sein und zum anderen muss der Griff fest und sicher sitzen. Genau in diesen Punkten zeigen sich die Unterschiede zwischen den einzelnen Sägen. Hochpreisige Modelle bieten eine sehr genaue und stabile Sägeblattaufnahme. Genau bedeutet hier, dass Sie das Sägeblatt immer gerade einspannen können. Bei einigen Sägen lässt sich zudem der Winkel des Sägeblatts zum Bügel verstellen. Außerdem können Sie bei solchen Modellen die Spannung des Sägeblatts sehr genau einstellen. Dieser Komfort hat natürlich seinen Preis.
Wie bei den Sägen gibt es auch bei den Sägeblättern eine große Vielfalt. Das erste Kriterium ist die Länge des Sägeblatts, die zur gewählten Säge passen muss. Die Sägeblätter unterscheiden sich zudem in ihrer Form und ihren Maßen. Es gibt runde und flache Blätter, dicke und dünne Ausführungen sowie feine und grobe Verzahnungen. Jede Variante hat ihre eigenen Vor- und Nachteile. Zu Beginn sollten Sie ein möglichst vielseitiges Sortiment wählen, damit Sie verschiedene Varianten ausprobieren und Erfahrungen sammeln können.
Ich selbst bevorzuge feingezahnte Sägeblätter für Metall. Zu den Sägeblättern aber später mehr.
Der Arbeitsplatz
Zum Bearbeiten von Sperrholz mit der Laubsäge legen Sie das Werkstück in der Regel waagerecht auf. Die Laubsäge führen Sie anschließend mit dem Griff nach unten senkrecht durch das Holz. Das Sperrholz spannen Sie dabei nicht fest ein, sondern halten es nur auf der waagerechten Fläche. So können Sie das Werkstück jederzeit drehen und der gewünschten Linienführung folgen. Achten Sie darauf, dass das Werkstück stabil und ohne Schwingungen auf der Arbeitsfläche liegt und sich gut festhalten lässt. Es ist keine gute Lösung, das Werkstück nur halb auf den Tisch zu legen. Besser ist ein geeignetes Hilfsmittel. Wie dieses genau aussieht, hängt von Ihren Möglichkeiten ab. Ich habe eine stabile Hobelbank zur Verfügung, in die ich etwas einspannen kann. Ein einfaches Brett dient als Grundlage. Darauf habe ich eine 10 Millimeter starke Sperrholzplatte geschraubt. In diese Platte habe ich ein 20 Millimeter großes Loch gebohrt und eine Zuführung zu diesem Loch gesägt. Das Sägeblatt arbeitet später stets in diesem Loch. Das Werkstück liegt rund um das Loch gleichmäßig auf der Arbeitsfläche auf. Für kleinere Teile habe ich zusätzlich ein 5 Millimeter Loch vorgesehen. Dort muss ich die Säge zwar genauer führen, dafür lassen sich aber kleine Teile besser halten.

Am anderen Ende des Brettes habe ich mir ein kleines Hilfsmittel gebaut. Das Einspannen der Sägeblätter in einfachen Sägen, die ich verwende, ist manchmal nicht ganz einfach. Das Sägeblatt muss gerade im Bügel sitzen und unter Spannung stehen. Dafür befestige ich das Sägeblatt zunächst auf einer Seite nach Augenmaß. Danach drücke ich den Bügel etwas zusammen und fixiere die andere Seite des Sägeblatts. Das ist nicht immer leicht. Deshalb habe ich das Brett mit einer Aussparung, drei Schrauben und einem Nagel ausgestattet. Zwei Schrauben auf einer Seite dienen als Anschlag für eine Seite des Sägebügels. Mit leichtem Druck klemme ich den gegenüberliegenden Bügel gegen die dritte Schraube. So bleibt der Sägebügel gespannt und ich habe beide Hände frei, um das Sägeblatt einzusetzen. Der Spalt im Brett hilft mir außerdem beim Einsetzen des Sägeblatts. Dabei kann ich auch ein Werkstück auf das Sägeblatt auffädeln, um innere Ausschnitte zu sägen.

Zu meinem Arbeitsplatz gehört auch ein Hocker. Am leichtesten lässt sich sägen, wenn die Säge ungefähr auf Schulterhöhe geführt wird.

Das Sägen mit der Laubsäge
Nach all den Vorbereitungen bearbeiten Sie nun das erste Stück Sperrholz. Doch wie gehen Sie dabei am besten vor?Das Werkstück liegt auf der Sägelehre auf. Das Sägeblatt soll sich im Loch der Sägelehre bewegen. Daher positionieren Sie das Werkstück so, dass der Linienanfang über dem Loch liegt. Die Säge halten Sie mit dem Griff nach unten und Sie sägen auf Zug nach unten. Bei gerichteten Sägeblättern müssen die Zähne dabei in Richtung des Griffes zeigen.
Als Rechtshänder halten Sie das Werkstück mit der linken Hand fest und führen die Säge mit der rechten. Halten Sie die Säge so, dass sich der Bügel frei bewegen kann und Sie mit der Hand einen sicheren Richtungsdruck von sich weg ausüben können. Das Folgen der Linie beim Sägen erfolgt hauptsächlich durch das Drehen des Werkstücks und weniger durch das Drehen der Säge.

Beim Sägen selbst führen Sie das Sägeblatt gleichmäßig und ruhig durch den Sägeschnitt. Nutzen Sie dabei möglichst die gesamte Länge des Sägeblatts. Arbeiten Sie nicht zu schnell und vermeiden Sie hektische Bewegungen. Halten Sie den Vorschub so gering wie möglich. Je weniger Druck Sie nach vorn ausüben, desto feiner werden die Späne und desto weniger reißt die Rückseite aus. Auch das Führen der Säge gelingt Ihnen bei geringerem Vorschub besser.
Für das Sägen innerer Strukturen lösen Sie das Sägeblatt an einer Seite des Sägebügels und fädeln es anschließend durch das Loch im Werkstück. Danach spannen Sie das Sägeblatt zusammen mit dem Werkstück wieder in den Sägebügel ein. Achten Sie beim Einfädeln des Werkstücks darauf, dass sich die Vorzeichnung nicht auf der Griffseite der Säge befindet.
Scharfe Winkel zu sägen ist immer eine Herausforderung, aber auch das ist möglich!
Bei runden Sägeblättern ist das kein Problem. Mit ihnen können Sie in jede Richtung sägen. Schwieriger wird es bei flachen Sägeblättern. Ist der Querschnitt des Sägeblatts annähernd quadratisch, können Sie das Sägeblatt mit gleichmäßigen Sägebewegungen in der Ecke vorsichtig Stück für Stück in die neue Richtung drehen.
Aufwendiger wird es bei deutlich rechteckigen Querschnitten des Sägeblatts. Um einen Winkel zu sägen, können Sie zunächst einen Fächer aussägen. Dieser muss so groß sein, dass Sie das Sägeblatt darin drehen können. So können Sie mit dem Sägeblatt eine neue Richtung einnehmen.

Auf diese Weise können Sie sich auch mit einem breiten Sägeblatt um jede Ecke manövrieren.
Vor- und Nachteile der einzelnen Sägeblattarten
An dieser Stelle ist es Zeit, sich noch einmal genauer mit den verschiedenen Sägeblättern zu beschäftigen und ihre Vor- und Nachteile zu betrachten.Runde oder rechteckige Sägeblätter?
Mit runden Sägeblättern können Sie sehr einfach kleine, verzwickte Strukturen sägen. Sie müssen nicht bei jeder kleinen Ecke das ganze Werkstück drehen. Es reicht, den Vorschubdruck in die gewünschte Richtung zu lenken und das Sägeblatt folgt dieser Linie.
Im Gegensatz dazu können Sie mit einem rechteckigen Sägeblatt besser geradeaus sägen, da die Form des Sägeblatts im bereits vorhandenen Sägeschnitt geführt wird. Je größer das Verhältnis von Breite und Tiefe des Sägeblatts ist, desto besser ist auch der Geradeauslauf.
Daraus ergeben sich auch die Nachteile der jeweiligen Sägeblattform. Mit runden Sägeblättern lässt es sich schwer geradeaus sägen und mit rechteckigen Sägeblättern ist es schwierig, Kurven zu sägen. Das bedeutet jedoch nicht, dass Sie ständig die Sägeblätter wechseln müssen. Was ein Sägeblatt nicht gut kann, lässt sich trotzdem etwas mühsamer ausführen.
Es gibt auch Sägeblätter, die einen guten Kompromiss darstellen. Das sind rechteckige Sägeblätter, deren Querschnitt fast quadratisch ist. Mit diesen können Sie noch einigermaßen ordentlich geradeaus sägen und mit etwas Übung kommen Sie damit auch gut und zügig um die Ecken.
Das zweite Kriterium ist die Größe der Sägezähne. Mit großen Zähnen und stärkerer Schränkung kommen Sie schnell voran. Außerdem besteht weniger Gefahr, dass sich die Säge im Schnitt verhakt oder verkantet. Der Anfang eines Schnittes kann dabei jedoch etwas holbrig starten. Durch die größeren Zähne ist das Sägeblatt insgesamt größer und stabiler, was der Haltbarkeit zugutekommt. Dafür lassen sich mit solchen Blättern keine sehr feinen Strukturen ausarbeiten und die Unterseite des Werkstücks kann stärker ausreißen. Diese Sägeblätter eignen sich also eher für grobe Arbeiten.
Im Gegensatz dazu können Sie mit kleinen Sägezähnen deutlich präziser arbeiten und feine Strukturen besser ausarbeiten. Mit solchen Sägeblättern gelingt auch der Beginn eines Sägeschnitts genauer und leichter. Das Ausfransen der Rückseite bleibt bei feinen Sägeblättern zudem gering. Diese Vorteile erkaufen Sie sich jedoch mit mehr Geduld und einem höheren Verschleiß an Sägeblättern.
Zwischen sehr kleinen und sehr großen Sägezähnen können Sie jede beliebige Größe wählen. Die Vor- und Nachteile verändern sich dabei entsprechend und treten je nach Ausführung stärker oder schwächer auf. Deshalb ist es sinnvoll, am Anfang mit einem vielfältigen Sortiment an Sägeblättern zu arbeiten und verschiedene Varianten auszuprobieren. Am liebsten verwende ich feinverzahnte Metallsägeblätter.
Die Nachbearbeitung der gesägten Teile
Trotz aller Sorgfalt kommen Sie beim Bearbeiten von Sperrholz mit der Laubsäge nicht um eine Nachbearbeitung mit Sandpapier und Feile herum.

Auf der Rückseite muss der Grat entfernt werden ...


... und auch so manche Passung bedarf noch einer Korrektur. Welches Werkzeug Sie dafür verwenden, hängt von den jeweiligen Strukturen ab, die nachbearbeitet werden müssen.


Der Rest ist Übung!
Da ich nun schon viele Jahre mit dem Laser arbeite und die Laubsäge nur noch selten zur Hand nehme, sehe ich, dass mir die Übung inzwischen etwas abhandengekommen ist. Aber ich habe im Moment erst mit diesem kleinen Projekt angefangen. Mal sehen, ob die Schnitte zum Ende besser werden.
Es ist auf alle Fälle ein schönes Hobby, das wird mir bei der Arbeit wieder bewusst!
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Montage-Anleitung
Nachdem nun alle Teile ordentlich ausgesägt und verputzt worden sind, kann der Handyhalter montiert werden. Sie sollten dabei in zwei Schritten vorgehen, bei denen Sie sich jeweils an der folgenden Montage-Anleitung orientieren können. Im ersten Schritt sollten Sie versuchen, den Handyhalter ohne Leim zusammenzusetzen. Dabei können Sie überprüfen, dass alle Verbindungsstellen ordentlich ausgearbeitet sind und zusammenpassen. Hier sollten Sie nicht nur die Verbindungsstellen zwischen zwei Platten einzeln prüfen, sondern auch das Zusammenspiel mit anderen Verbindungsstellen, das heißt, zum Beispiel bei den fünf Teilen eines Schubfaches sollten Sie nicht nur die Platten einzeln zusammenstecken, sondern aus allen fünf Platten das gesamte Schubfach zusammensetzen und prüfen, ob das einwandfrei funktioniert.


Beginnen Sie mit dem Aufbau, indem Sie zunächst die beiden Schubkästen anfertigen. Für den ersten Schubkasten verwenden Sie die abgebildeten fünf Teile und lösen diese vorsichtig aus der Trägerplatte heraus.

Leimen Sie die vier Seitenteile sorgfältig zusammen. Achten Sie dabei auf die Anordnung der Zapfen an den größeren Seitenteilen. Diese müssen gleich ausgerichtet sein, damit sich alle Zapfen im nächsten Arbeitsschritt sauber in die Bodenplatte des Schubkastens einsetzen lassen.


Leimen Sie anschließend die Bodenplatte an die Seitenteile. Drücken Sie alle Teile fest zusammen und entfernen Sie überschüssigen Leim. Fertigen Sie insgesamt zwei Schubkästen in gleicher Weise an. Lassen Sie die Kästen vor der weiteren Bearbeitung vollständig trocknen. Reiben Sie bei den fertigen Kästen die Seitenwände und besonders die Zapfen am hinteren Ende mit Kerzenwachs ein. Bewegliche Holzteile werden grundsätzlich mit Kerzenwachs behandelt. So lassen sich die Schubkästen später leichter hinein- und herausschieben.


Bereiten Sie im nächsten Arbeitsschritt die Rückwand des Schubkasten-Rahmens vor. Leimen Sie dazu die beiden Stiftführungsteile auf die Innenseite der Rückwand. Außen ist bei allen Teilen des Schubkasten-Rahmens dort, wo eine Zierkante zu sehen ist. Die Zapfen ragen dabei durch die Rückwand nach außen. Drücken Sie die beiden Teile auf der Innenseite fest an die Rückwand und lassen Sie alles anschließend gut trocknen.



Nun beginnen Sie mit dem Aufbau des Schubkasten-Rahmens. Verwenden Sie dafür die abgebildeten Teile. Starten Sie mit der Leimverbindung zwischen der Rückwand und dem rechten Seitenteil. Das rechte Seitenteil erkennen Sie daran, dass an der Rückseite bei den Haken einer fehlt. Leimen Sie beide Teile so zusammen, dass die großen Zapfen durch die Rückwand ragen und die Zierkanten bei beiden Teilen nach außen zeigen. Tragen Sie zusätzlich etwas Leim auf die Seiten der Stifthalterteile auf.


Setzen Sie anschließend die beiden Schubkästen übereinander in die Führungsnuten des Seitenteils ein. Leimen Sie danach das linke Seitenteil an. Achten Sie darauf, dass auch hier die Zierkante nach außen zeigt. Beim Einsetzen des linken Seitenteils führen Sie die Schubkästen gleichzeitig in die Führungsnuten dieser Seite ein.


Leimen Sie als nächsten Schritt die Wand des Papierhalters in die Rückwand ein. Danach können Sie die vorbereiteten Teile des Schubkasten-Rahmens in die Bodenplatte einleimen.


Drücken Sie alle Leimverbindungen sorgfältig zusammen und richten Sie die Bauteile gerade aus. Prüfen Sie anschließend vorsichtig die Funktion der Schubfächer.


Schließen Sie den Schubkastenrahmen nach oben mit der Deckplatte ab. Achten Sie darauf, dass auch hier die Zierkante nach außen zeigt.


Leimen Sie die Teile für die Handyhalterung neben dem Logo ein. Auf diesen Bauteilen können Sie das Handy später sicher ablegen und das Kabel bequem anschließen.


Leimen Sie die vier Füße von unten an. Damit ist Ihr neuer Assistent für das Handy fertiggestellt. Wir wünschen Ihnen viel Freude damit.


Zum Schluss zur Erinnerung noch ein Auszug aus unserem Shop:
Sie dürfen Ihr Handy nun in einer geradezu vornehmen Gelassenheit sowohl im Hoch- als auch im Querformat auf die Halteelemente legen und dabei den Blickwinkel wählen, der Ihnen gerade am sympathischsten erscheint. Das Kabel fügt sich in jede dieser Lebenslagen ein, ohne dabei in jene peinlichen Verrenkungen zu geraten, die man sonst nur aus dem Alltag schlecht erzogener Technik kennt. Im seitlichen Papierhalter halten Sie einige Notizzettel bereit, gewissermaßen als kleine Gedankenparkbank für spontane Einfälle. Die dazugehörigen Stifte stecken Sie im hinteren Bereich des Handyhalters ein, sodass Ihnen bis zu vier Schreibwerkzeuge stets in wohlerzogener Reichweite zur Verfügung stehen. Die beiden Schubkästen dürfen Sie nach Herzenslust nutzen, als wären sie kleine Geheimfächer eines besonders ordentlichen Lebens. Den oberen Schubkasten können Sie dabei sogar in eine diskrete Spardose verwandeln, die Ihre kleinen finanziellen Hoffnungen ebenso geduldig aufnimmt wie ein gutmütiger Butler. Die Konstruktion sorgt dafür, dass die Schubkästen auch auf Reisen nicht auf die Idee kommen, sich eigenmächtig zu entfernen. Sie können sie selbstverständlich zur Aufbewahrung des Stromkabels oder der Ohrhörer verwenden, wodurch selbst das kleinste technische Durcheinander in wohltuender Ordnung verschwindet. Und wenn Ihnen das noch nicht genügt, stehen Ihnen die Zapfen an der Rückseite zur Verfügung, um die Kabel in eine geradezu mustergültige Form der Aufwicklung zu bringen.


Nun haben Sie ein kleines, nützliches Teil geschaffen, das Ihnen künftig zuverlässig zur Seite steht und seinen Dienst so treu verrichtet, als hätte es nie etwas anderes im Sinn gehabt, als Ihnen das Leben ein wenig ordentlicher und angenehmer zu gestalten und ganz nebenbei dürfen Sie mit berechtigtem Stolz sagen, dass es aus Ihren eigenen Händen entstanden ist.


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