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Freitag, 20. Juli 2018

Bastelanleitung Kutsche offener Landauer

Die Einachser-Kutschen im Shop
Übersicht aller Fuhrwerke und Kutschen

Bastelanleitung Kutsche offener Landauer

mit oder ohne Figuren



DAMASU-Holzkunst. Manufaktur mit Werksverkauf. 09544 Neuhausen/Erzgebirge, Olbernhauer Str. 31, 0173 3666 223, www.holzbastelsatz.de


Allgemeine Hinweise

Die Einachser-Kutschen im Shop
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Vorwort

Bevor Sie sich auf den Weg machen und dieses schöne Modell aufbauen, möchten wir Ihnen noch ein paar Hinweise geben. Wir haben Ihnen das Modell in Naturholz geliefert. Die Abbildungen in dieser Anleitung zeigen das Modell jedoch in Braun. Diese Farbgebung haben wir für eine bessere fototechnische Wiedergabe gewählt. Wundern Sie sich bitte nicht, dass unser abgebildetes Modell um einiges dunkler ist wie Ihr Modell.
Das Modell liefern wir in zwei Ausführungen; mit oder ohne Figuren. Die Anleitung gilt für beide Varianten. Haben Sie das Modell ohne Figuren erworben, dann endet Ihre Bastelanleitung vor dem Aufbau der Zugtiere und Personen.
Die Teile des Modelles sind naturbelassen, d.h. sie sind weder farblos lackiert, gewachst oder lasiert. Damit stehen Ihnen alle Möglichkeiten der farblichen Gestaltung offen. Die Trägerplatten bieten Ihnen auch genügend Holzabfälle, um farbliche Möglichkeiten auszuprobieren.
Nun kann es losgehen. Wir wünschen Ihnen viel Spaß bei der Arbeit und viel Freude an Ihrem neuen Modell aus der Manufaktur DAMASU.
PS: Wir würden uns sehr über ein paar Fotos und Zeilen für unsere Internetpräsentation freuen.

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Die Räder und die Achsen vorbereiten

Für den Landauer müssen vier Räder hergestellt werden. Bei jedem Rad müssen die Naben verstärkt werden. An diese werden zwei kleine Scheiben angeleimt.


Exaktes Arbeiten ist dabei wichtig. Die Bohrungen müssen genau übereinander liegen, damit das Rad später auf die Wagenachse geschoben werden kann.




Als Zweites werden die beiden Achsen hergestellt. Sie sind gleich aufgebaut aber unterscheiden sich in der Länge. Folgende Teile benötigen Sie dafür.


Geben Sie etwas Leim auf die Aussparungen des großen Mittelteiles und setzen Sie das erste Seitenteil vorsichtig ein.




Das zweite Seitenteil wird in der gleichen Art und Weise eingesetzt. Die Achsenden müssen bündig sein.


Die Achsenden müssen mit Leim verstärkt werden. Streichen Sie dazu die Enden von allen Seiten, auch die Stirnseiten, mit reichlich Leim ein. Danach entfernen Sie alle Leimreste wieder. Die Ecken der Achsenden dürfen keine groben Leimreste aufweisen, sonst bekommen Sie im weiteren Schwierigkeiten mit dem Aufsetzen der nachfolgenden Teile. Verstreichen Sie den Leim gründlich und gleichmäßig.




Die zweite Achse wird in der gleichen Weise aufgebaut. Lassen Sie beide Achsen und auch die zuvor angefertigten Räder gut trocknen, bevor Sie mit dem Anpassen der Räder fortfahren.


Die Räder werden hier noch nicht fest auf die Achsen montiert. Es ist an dieser Stelle jedoch am einfachsten, die Räder und die Achsen aufeinander anzupassen. Dazu benötigen Sie etwas feines Sandpapier und/oder eine runde Schlüsselfeile. Die Räder sollen drehbar auf der Achse sitzen. Dazu können Sie die Achse etwas abschleifen oder die Radbohrung etwas aufweiten. Sie können auch beides gleichzeitig tun. Schleifen Sie das gewünschte Teil vorsichtig und Schritt für Schritt zurecht. Dazwischen probieren Sie immer wieder und kontrollieren den Arbeitsfortschritt. Das Rad muss leicht auf die Achse aufzuschieben sein, ohne dabei zu klappern.



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Die Vorderachse aufbauen

Für die Vorderachse mit Federung und Lenkung benötigen Sie folgende Einzelteile. Von den beiden vorbereiteten Achsen gehört die kürzere zu diesem Bauschritt.


Leimen Sie zuerst die beiden Federteile mit der Gravur nach außen auf die Achse. Geben Sie dazu etwas Leim auf die Anschläge der Achsenden und schieben Sie die Federteile vorsichtig auf. Je nachdem wie sorgfältig Sie die Leimreste an der Achse entfernt haben, kann das Aufschieben der Teile etwas schwerer gehen.




Bevor die ersten Teile fest verleimt sind, leimen Sie auch noch den Deichselansatz in die Federteile ein. Richten Sie die vier Teile gerade aus und lassen Sie sie trocknen.


Nun wird die Wagenlenkung hergestellt. Dazu verbinden Sie das Teil mit dem oberen Reibring mit dem Deichselstück. Als Verbindungsteil dient der kleine pilzförmige Stift. Setzen Sie ihn von oben ein und verleimen Sie ihn mit reichlich Leim von unten.




Zuletzt werden die beiden Abstandshalter auf das Teil mit dem oberen Reibring geleimt. Beim Anleimen der Abstandshalter passen Sie auf, dass die Lenkung beweglich bleibt.



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Den Wagenkasten aufbauen


Das Grundgestell des Wagenkastens

Das Grundgestell des Wagenkastens besteht aus zwei Seitenwänden und einigen Verbindungsteilen dazwischen. Die folgenden Teile werden für den ersten Arbeitsschritt benötigt.


Leimen Sie zunächst die sechs links liegenden Holzteile in ein Seitenteil. Die Gravur auf der Feder des Seitenteils zeigt dabei nach außen. Diese ersten Zwischenteile bilden die Bodenplatte, die beiden Sitze und die Auflage für die Vorderachse. Die Gravur der Bodenplatte zeigt ins Innere des Wagens. Achten Sie auch auf die Ausrichtung der Auflageplatte für die Vorderachse. Nach vorn ist der Abstand der Zapfenlöcher geringer. Lassen Sie die Teile etwas antrocknen.


Leimen Sie nun auch noch die hintere Achse und die Verstrebung darüber ein und lassen Sie auch diese etwas antrocknen.


Geben Sie nun etwas Leim auf die Leimflächen der Zwischenteile und setzen Sie die zweite Seitenwand auf. Fädeln Sie alle Zapfen in die entsprechenden Zapflöcher der Seitenwand. Drücken Sie den Wagenkasten vorsichtig zusammen und halten Sie ihn zum Trocknen fest.



Den Unterboden verkleiden

Der geschwungene Unterboden des Wagenkastens wird mit einzelnen Brettern verkleidet. Um diesen Halt zu geben, müssen zunächst vier Zusatzteile angebracht werden.


Diese Zusatzteile werden hinter die Sitzreihen geleimt. Achten Sie darauf, dass die Zusatzteile bündig an der Sitzfläche anliegen.


Es gibt zwei Bretter, die etwas größer sind als der Rest. Diese beiden Bretter werden hinter die Lehnen der Sitze als obere Abdeckung eingeleimt. Als Auflagefläche dienen auch hier die eben eingeleimten Zusatzteile.


Leimen Sie die oberen Abdeckbretter so ein, dass sie mit den Zusatzteilen bündig abschließen.


Nun werden die obersten beiden Bretter der Verkleidung angeleimt. Diese schließen oben mit den Abdeckbrettern bündig ab. Lassen Sie die beiden Bretter gut trocknen, bevor Sie die restlichen Bretter anleimen.




Da auf jeder Seite das erste Brett fest angeleimt ist, können Sie alle anderen Bretter in einem Zug anleimen.







Die Außenverkleidung anbringen

Die Außenverkleidung des Wagenkastens besteht aus je zwei weiteren Platten pro Seite. Folgende Teile benötigen Sie dazu.


Leimen Sie die große Platte mit der Gravur nach außen exakt auf die Seitenwand des Wagenkastens.




Zum Schluss leimen Sie das Zierteil auf. Es schließt, wie die eben aufgeleimte Platte, an der Oberkante bündig mit der Seitenwand des Wagenkastens ab. Arbeiten Sie hier sehr vorsichtig mit dem Leim.


In der gleichen Weise verkleiden Sie auch die andere Seite des Wagenkastens.



Den Kutschbock aufbauen

Der Kutschbock besteht aus fünf Teilen. Lösen Sie folgende Teile aus der Trägerplatte aus.


Aus den unteren drei Teilen wird der Fußbereich des Kutschbockes aufgebaut. Leimen Sie die Teile, wie es auf der Abbildung zu erkennen ist, ein.


Die Sitzfläche wird über die vier Stifte geschoben und angeleimt.


Den oberen Abschluss bildet ein Geländerteil. Dieses wird stumpf auf die vier Stifte geleimt.



Den Unterbau des Wagenkastens beenden

Zum Schluss werden noch die beiden Einstiege angefertigt und an den Wagenkasten geleimt und die Vorderachse angebracht. Folgende Teile benötigen Sie dazu.


Beginnen Sie mit den beiden Einstiegen. Im ersten Schritt leimen Sie die Trittfläche in den Bügel und lassen die beiden Teile trocknen.


Danach leimen Sie den Einstieg von innen mittig an die Seitenwand.


Das Gleiche tun Sie auch auf der anderen Seite.


Im letzten Arbeitsschritt leimen Sie die Vorderachse an das vordere Verbindungsbrett des Wagenkastens. Lassen Sie alles gut trocknen.



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Die Räder anbringen

Der fertige Wagenkörper wird nun mit den Rädern vervollständigt. Folgende Teile sind dazu erforderlich.


Jedes Rad wird mit einer größeren und einer kleineren Holzscheibe mit Innenkreuz befestigt. Für die Hinterräder benötigen Sie zusätzlich noch zwei kleine Scheiben.


Schieben Sie zuerst ohne Leim die beide Scheiben auf die Achse.


Danach setzen Sie das Rad auf.


Die große Kreuzscheibe wird auch ohne Leim auf die Achse geschoben.


Nun erst wird auf das Achsende etwas Leim gegeben und die letzte kleinere Scheibe aufgesetzt.




Das zweite Hinterrad wird genauso angebracht. Bei den beiden Vorderrädern entfallen die beiden hinteren Scheiben.



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Die Verdecke herstellen und anbringen

Dem Wagenkasten fehlen nun noch die beiden Verdecke. Bei einem offenen Landauer sind diese zurückgeklappt. Diese zugeklappten Verdecke deuten wir bei dem Modell mit vier Holzplatten, die fächerartig zusammengeleimt werden, an. Für ein Verdeck benötigen Sie die folgenden Teile.


Um die Verdecke fächerartig zusammen zu leimen, benötigen Sie die kleinen Abstandshalter. Entsprechend den Abstufungen der beiden Abstandshalter haben die vier Holzplatten unterschiedlich große Durchbrüche. Leimen Sie die beiden Abstandshalter in das Holzteil mit den größten Durchbrüchen ein und lassen Sie das Teil trocknen.


Darüber leimen Sie das Teil mit den nächst kleineren Durchbrüchen. Richten Sie es so aus, dass hinten ein kleiner Abstand bleibt.


In der gleichen Weise leimen Sie die letzten zwei Holzplatten darüber.




Die beiden fertigen Verdecke leimen Sie nun auf den Wagenkasten.





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Der fertige Landauer

An dem Wagen fehlt jetzt nur noch die Deichsel. Diese wird aus zwei gleichen Teilen zusammengeleimt.




Die Deichsel wird in die bewegliche Vorderachse nur eingehangen. Sie wird nicht verleimt. Damit kann man die Zugtiere später vom Wagen trennen.


Damit ist der Wagen fertig und die Arbeit für den Bausatz ohne Figuren ist beendet.

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Die Pferde herstellen

Der Landauer wird von zwei Pferden gezogen. Diese werden nun aus je 9 Teilen hergestellt. Beide Pferde sind gleich aufgebaut, deshalb zeigen wir hier nur den Aufbau eines Pferdes. Lösen Sie die abgebildeten Teile aus der Trägerplatte heraus und ordnen Sie diese entsprechend der Nummerierung auf Ihrer Arbeitsfläche an. In der Mitte ist das Teil mit der Nummer 0. Rechts und links davon befinden sich die Teile mit der Nummer 1 usw.


Beginnen Sie das Zusammenleimen mit dem Teil 0 und einem der Teile 1. Geben Sie etwas Leim auf das Teil 1 und leimen Sie es an das Teil 0. Achten Sie dabei auf die Aussparungen in der Mitte. Diese müssen wieder exakt übereinander liegen.


Zur besseren Führung können die trapezförmigen Teile mit eingesetzt werden. Die Aussparungen werden mit steigender Nummer der Seitenteile immer kleiner. Die Stufen der trapezförmigen Teile folgen genau diesem Muster.


Zum Trocknen können Sie die Teile immer wieder klammern. Setzen Sie durch Aufleimen der einzelnen Schichten rechts und links das Pferd schrittweise zusammen.


Die äußeren vier Schichten bilden dabei die Beine des Tieres. Prüfen Sie beim Anleimen dieser Schichten den korrekten Stand des Pferdes. Sie können dazu die Schichten trotz der mittleren Führung etwas schieben.




Bauen Sie das zweite Pferd nach dem gleichen Muster auf.



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Die Figuren herstellen

Für die Figuren dieses Modelles benötigen Sie die folgenden Einzelteile.


Der Zusammenbau ist recht einfach und bedarf keiner weiteren Erläuterung. Folgen Sie einfach den Abbildungen.












Zuletzt werden die Pferde eingespannt und die Figuren in der Kutsche platziert.










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