Donnerstag, 25. Oktober 2018

Die Straßenpyramiden sind nun im Shop erhältlich.




Unsere Messe-Neuheit 2018 ist nun endlich im Shop erhältlich. Wir haben diese Pyramide "Straßenpyramide" genannt, weil sie eine typische Straßenszene um 1900 darstellt. Drei Straßensänger stehen unter einem schmiedeeisernen Torbogen und lassen für ihre Darbietung einen Hut herumgehen. Feine Leute ignorieren die armen Sänger und spazieren ohne diese eines Blickes zu würdigen, einfach so vorbei. Ein älteres Mütterchen jedoch erbarmt sich der drei Sänger und gibt einen Kreuzer in den Hut. Vielleicht hat sie ja früher selbst frierend auf der Straße gestanden und für ein paar Münzen gesungen. Ganz erzgebirgisch sind unsere drei Sänger natürlich Kurrendekinder.

Die Pyramide gibt es in vier verschiedenen Ausführungen:

naturbelassen ohne Figuren
naturbelassen mit Figuren
farbig gebeizt ohne Figuren
farbig gebeizt mit Figuren

Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Basteln, Ihre DAMASU-Holzkunst

Mittwoch, 24. Oktober 2018

Ein Pferd wie ein Ochse

Zu den Fuhrwerken im Shop

Hallo Hr. Suchfort,

da hat wieder mal einer keine Lust sich vor den Karren spannen zu lassen.
Vielen Dank für den schönen Bausatz.
Die Plane ging leichter aufzuziehen als ich es mir vorgestellt hatte.

Jetzt bin ich gespannt wann und welche Kutschen und Fuhrwerke bei Ihnen erscheinen.
Ich habe noch Pferde übrig , die angespannt werden wollen.



Mit freundlichen Grüßen aus Dresden

Ralf Wohlrab









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Hallo Herr Wohlrab,

vielen Dank zum wiederholten Mal für die schönen Bilder und Videos und die viele damit verbundene Mühe. Wir haben uns sehr darüber gefreut.

Mit dem Pferd wie ein Ochse, dass ist eine fabelhafte Idee.

Die übrigen Pferde bis zum nächsten Jahr
bitte gut füttern. Die neuen Kutschen werden etwas schwerer.

Viele Grüße aus dem Erzgebirge,
Matthias Suchfort, DAMASU-Holzkunst 


Zu den Fuhrwerken im Shop

Feine Leute sind fein unterwegs












Dienstag, 23. Oktober 2018

Eine Saxonia mit leichten Schwierigkeiten

guten morgen,

habe jetzt meine saxonia fertig gebaut. sieht toll aus. hätte aber zwei punkte zur verbesserung: erstens: die bauanleitungen könnte man dahingehend verbessern, dass man die bebilderung der benötigten teile größer darstellt. denn platz ist auf den seiten genug, denn die sind teilweise schlech zu erkennen. habe selbst jetzt einen fehler eingebaut, der aber nicht gravierend ist bzw. mußte teile wieder auseinander machen. das zweite ist: die räder passen nicht 100% übereinander. siehe bild. ein oder zwei speichensätzte sind o.k. die anderen sind dann versetzt und die radachsen sind ein wenig zu lang, so dass man ein wenig nachschleifen muß, dass die kuppelstangen und die federung des tenders plan aufliegen.

so nun zum schluß noch eine frage. wann kommt wieder der aufzugsturm wieder zu verkauf?

mit freundlichem gruß stefan ott


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Hallo Herr Ott,

wir gratulieren Ihnen zu Ihrem Bastelerfolg und danken Ihnen für Ihre Hinweise. Das Problem mit der Bastelanleitung ist bekannt. Ich habe schon oft hier darüber geschrieben. Die Anleitung wird immer ein Kompromiss sein zwischen Aufwand und Nutzen. Ich habe mich für die jetzt übliche Art und Weise der Bastelanleitung entschieden, weil ich der Meinung bin, dass damit ein guter Kompromiss gefunden ist. Alternativ dazu veröffentliche ich die Anleitung und weitere Bilder von mir und anderen Bastlern kontinuierlich im Internet. Das alles kann man als Hilfestellungen zum Basteln nutzen.

Bei den Radspeichen ist Ihnen leider ein Bastelfehler unterlaufen. Auf Seite 11 der Bastelanleitung weise ich auf die Markierungen der Radplatten hin und der Folgen bei Nichtbeachtung.

Auszug aus der Bastelanleitung:

"Jedes Rad besteht aus drei übereinander geleimte Schichten. Zwei dieser Schichten sind gleich (Laufräder) und eine Schicht ist etwas größer (Führungsrad). Die beiden Antriebsräder der Lok sind über der Radabdeckung miteinander verbunden, alle anderen Räder (einschließlich der Wagen) sind einzeln. Jedes Radteil hat in der Mitte eine kleine eingravierte Markierung. Diese Markierung muss bei den folgenden Arbeitsschritten immer nach außen zeigen, also für Sie sichtbar sein. Sollten Sie das nicht beachten, dann werden Sie merken, dass die Speichen der Räder nicht deckungsgleich verleimbar sind. Am einfachsten geht es, wenn Sie die Räder aus der Trägerplatte auslösen und genauso auf Ihrer Arbeitsfläche bereit legen."

Ich habe mal die Zeichnungen der Räder herausgezogen und einmal korrekt übereinandergelegt und einmal verdreht. Man sieht genau den Effekt, der bei Ihren Räder passiert ist.
Ärgerlich aber beim nächsten Mal wird es besser.


Das mit den Achsen kann ich leider nicht nachvollziehen. Ich habe es gerade noch einmal nachgemessen. Die Achsstümpfe, auf die die Räder aufgesetzt werden, sind 4 mm lang. Darauf kommen drei Radplatten zu je 1,5 mm Stärke. Da kann die Achse eigentlich nicht hervorragen. Sei es wie es sei, Sie haben sich ja auch da zu helfen gewusst. Bastler eben!

Trotz aller Schwierigkeiten, denke ich haben Sie ein schönes Modell gebaut, auf das Sie zu Recht Solz sein können und wir wünschen Ihnen viel Freude damit.

Zu Ihrer letzten Frage. Den elektrischen Fahrstuhlturm, wie auch viele andere elektrische Sachen wird es bis auf weiteres nicht mehr geben. Der Grund dafür ist das in diesem Jahr in Kraft getretene Elektrogesetz. Weitere Informationen finden Sie in meinem Blogartikel zu diesem Thema:

https://damasu-info-blog.blogspot.com/2018/08/achtung-ab-sofort-keine-elektronik-mehr.html

Alternativ zu dem Fahrstuhlturm gibt es den Wendeltreppenturm. Der kommt völlig ohne Technik aus.


Viele Grüße aus dem Erzgebirge,
Matthias Suchfort, DAMASU-Holzkunst

Montag, 22. Oktober 2018

Ein Ausflugswagen im 3D




Das sind die beiden Platten mit den gelaserten Profilen. Oben befindet sich der Wagen mit Achse, Rädern, Treppe, Aufbauten und Kutschersitz. Darunter liegen das Pferd und die Arme für die Figuren.



Der Zusammenbau der Achse war kein großes Problem, da in der Beschreibung alles genau erklärt wurde. Ich habe erst die beiden Platten eingescannt und in meinem 2D-Sytem nachgezeichnet. Danach konnte ich die Geometrielinien ins 3D übernehmen und entsprechend der Plattendicke extrudieren. Ich habe verschiedene Versuche gemacht, um JPG-Daten ins DXF zu übertragen, aber ich musste dies immer wieder verwerfen. Es war einfach nicht die Qualität, die ich mir gewünscht hatte.











So, nun ist die lustige Truppe zusammen und kann zu einem feuchtfröhlichen Ausflug starten. Der Kutscher hat noch einen Tisch in dem Wagen montiert und eine Kiste Bier reingestellt, damit der Ausflug nicht so trocken ist.
Fröhliche Kutschfahrt wünscht den Dreien Gerhard Deeg aus Berlin

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Wir schließen uns den Wünschen an, müssen aber kritisch anmerken, dass die Glastrennwand zum Kutscher fehlt. Es besteht somit die Gefahr, dass auch er zum Bier greift!

Vielen Dank Herr Deeg, für die viele Mühe, die Sie sich wieder mit der 3D-Grafik gemacht haben. Es ist toll geworden und eine schöne Ergänzung zur Bastelanleitung. Ich habe den Artikel auch gleich mit der Online-Bastelanleitung verlinkt.  

Viele Grüße aus dem Erzgebirge,
Matthias Suchfort, DAMASU-Holzkunst