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Dienstag, 23. April 2019

Wieder ein wenig mehr Ordnung!

Hallo Frau Suchfort, hallo Herr Suchfort,

nun habe ich auch das Geburtstagsgeschenk von meiner Frau fertig und bin voll zufrieden.
Einen Hinweis hätte ich: Wenn sich jemand nicht entscheiden kann zwischen großer und kleiner Kabelbox – ich hätte mich noch eine Idee mehr über die große gefreut. Man muß sich das vielleicht auch mal aufmalen, bevor man bestellt, um die Größe richtig einzuschätzen. Am Ende kommt es ja auf die Auflagefläche an, wir wollen ja die Kabel verschwinden lassen.
Damit die Box auf dem Schreibtisch gefälliger aussieht, habe ich sie in Kiefer gebeizt. Danke für Ihre wertvollen Tipps, das hat prima geklappt. Beim Zusammenbau habe ich alle Verzahnungen verschränkt, sonst wäre der Zusammenbau sehr schwierig gewesen – vielleicht durch das Beizen. So hat es aber sehr gut geklappt.
Die Steckdosenvariante habe ich abgeändert. Ich habe ein USB Netzteil ORICO 40 W eingesetzt. Das hat 5 USB Anschlüsse (3x1,1A / 2x 2,4A). Damit werden nur die entsprechenden USB Kabel benötigt. Das Netzteil sollte nicht unterdimensioniert werden. Ich habe bei keinem meiner Ladenetzteile den angegebenen Strom erreichen können. Das Netzteil bleibt zwar kühl, zur Sicherheit habe ich trotzdem einige 10 mm Löcher in den Boden gebohrt.

Jetzt warte ich auf den nächsten Bausatz 😊 Das macht einfach Spaß.

Viele Grüße
Thomas Zigan




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Hallo Herr Zigan,

der nächste Bastelsatz kommt bestimmt!

Das mit dem USB-Netzteil anstatt der Steckdosenleiste ist eine aktuelle Idee. Als ich die Boxen entworfen habe war das mit den großen USB-Verteilernetzteilen und die Entwicklung, dass fast alles nur noch darüber angesteckt wird, noch nicht ganz so auf dem Plan. Heute ist das naheliegend und natürlich auch platzsparend. 

Danke, dass Sie uns und allen anderen Basteln die Ideen mal gezeigt haben. 

Viele Grüße aus dem Erzgebirge, Matthias Suchfort, DAMASU-Holzkunst

Montag, 11. März 2019

Eine neue Kapelle mit individueller Beleuchtung

Hallo Herr Suchfort,

nun endlich kann ich den Vollzug melden. Für mich war es der erste Bausatz dieser Art. Und so stand ich vor der einen oder anderen Herausforderung. Aber das macht das Basteln ja schön. Manchmal konnte ich gar nicht recht glauben, an wie viele schöne Details Sie gedacht haben. Da bekommt man einfach ein breites Grinsen 😊
Bei der Elektrik bin ich davon ausgegangen, wenig Hitze zu produzieren, vorhandene Teile zu nutzen und möglichst im Nachhinein reparieren zu können. Ich denke, das ist mir gelungen. Trotzdem hoffe ich, nicht nochmal Hand anlegen zu müssen 😊. Ich gebe Ihnen Recht, mit 15 mA kommt man bei den LED genauso gut hin wie mit 20 mA, ich bin sogar bis 13 runter gegangen. Die LEDs im unteren Bereich habe ich zu weit innen angebracht. Das ist mir zu spät aufgefallen. Ich habe mir kleine Spiegel gebastelt und so geholfen. Irgendwie werde ich sicher noch die oberen Öffnungen der Schubkästen verkleiden.
Vielen Dank für diesen wunderbaren Bausatz, ich freue mich auf den nächsten.


Thomas Zigan




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Was lange währt, wird immer gut!

Hallo Herr Zigan,

schön ist sie geworden! Mit der Auswahl an LEDs kann man heute schon fantastische Dinge machen und hat man einmal verstanden, worauf es bei den LEDs ankommt, ist es eigentlich auch gar nicht schwer alles damit ins rechte Licht zu rücken. Schön ist die Andventskalenderbeleuchtung geworden. Da kann man noch besser sehen, was einen jeden Tag erwartet.

Wir wünschen Ihnen viel Spaß an Ihrer neuen Weihnachtspyramide "Kapelle".

Viele Grüße aus dem frisch verschneiten Erzgebirge,
Matthias Suchfort, DAMASU-Holzkunst

PS. Es kommen noch neue Zusatzteile für die Kapelle. Wahrscheinlich im August. Neugierig bleiben!

Mittwoch, 23. Januar 2019

Die Nr 2 ist fertig - etwas zum staunen!

Hallo Familie Suchfort,

es ist endlich vollbracht. Unsere Pyramide "Nr. 2" ist fertig. Zu Weihnachten stand sie noch ohne Figuren. Doch nun verleihen die bunten Figuren der Pyramide Leben.
Anbei schicke wir noch ein paar Fotos.
Wir wünschen Ihnen für das Neue Jahr noch alles Gute und weiterhin viel Erfolg und viele tolle Ideen.

Auf ein baldiges Wiedersehen und viele Grüße
Astrid Ros und Thomas Czyzewsky



















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Nicht nur, dass die Nr. 2 fertig ist, Sie ist auch außergewöhnlich bunt bevölkert!

Hallo Familie Ros/Czyzewsky,

da haben Sie sich aber eine Mühe gemacht bei der Gestaltung der Figuren. Sagenhaft! So ein buntes Völkchen habe ich noch nicht gesehen. Aber auch die Pyramide hat bei genauer Betrachtung einige besondere Details in Farbgebung und Gestaltung. Wirklich gelungen, alle Achtung. Bloß gut, dass Ihr beider Namen im Inneren verewigt ist. Sonst wüste ja später keiner mehr, wem dieses Kunstwerk zu verdanken ist. 

Uns bleibt nun nur noch, Ihnen und Ihrer Familie viel Freude an Ihrer großen Gründerzeitpyramide zu wünschen und uns ganz herzlich für die vielen Bilder und die netten Zeilen zu bedanken.  

Viele Grüße aus dem tief verschneiten Erzgebirge,
Matthias Suchfort, DAMASU-Holzkunst

Sonntag, 20. Januar 2019

Und wieder ist eine Kapelle fertig.

Sehr geehrte Familie Suchfort,

zunächst möchten wir Ihnen ein gesundes und erfolgreiches 2019 wünschen.
Sie haben unser Weihnachtsfest durch die unverzügliche Bearbeitung unserer Bestellung enorm bereichert. Die sehr gute Aufbauanleitung hat es ermöglicht, das Werk 2018 noch vor dem 4. Advent funktionsfähig herzustellen. (Entgegen der Anleitung habe ich die Figuren nicht auf dem Weg zwischen Geländer und Außenwand angeleimt sondern habe Kreisreste aus den Innenringen des feststehenden Teils der Mittelachse als Standsicherung darunter geleimt. Damit habe ich die Variabilität noch gesteigert.) Wenn wir unsere Wohnung umgestaltet haben bekommt die Pyramide ab dem nächsten Jahr einen festen Stammplatz.
Wie bei unserem Besuch zugesagt, sende ich Ihnen einen Eindruck von der Kapelle des Jahres 2018.

Nochmals vielen Dank und freundliche Grüße aus Leipzig

Elgard & Walter Grazzeck



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Hallo Familie Grazzeck,

schön ist sie geworden und auch schön fotografiert mit dem vielen Licht im inneren. Das muss man erstmal hinbekommen. Vielen Dank für die netten Zeilen und die Fotos. Wir wünschen Ihnen viel Freude mit Ihrer neuen Pyramide bei all den Weihnachtsfesten, die da noch kommen werden. 

Viele Grüße aus dem Erzgebirge, 
Matthias Suchfort, DAMASU-Holzkunst 

Montag, 7. Januar 2019

Geht doch!

Sehr geehrte Suchforts,

vor einiger Zeit schickten Sie mir für ein Bastelprojekt durchbrochene Flügel, mit denen Sie selbst nicht ganz zufrieden waren - zu Unrecht!
Ein klein wenig modifizieren mußte ich sie, da der Durchmesser der geplanten Pyramide größer ist, als der der ursprünglich zu diesen Flügeln gehörigen Pyramide. Probehalber habe ich diese mal auf die Fünfstöckige gesetzt. Dazu vier fast abgebrannte Teelichter vom letzten Jahr. Trotz dieser denkbar schlechten Voraussetzungen lief die Pyramide ohne jede Vorbereitung oder gar anschieben völlig problemlos zu Ihren ersten Runden in diesem Jahr an. Was soll man dazu sagen, gute Konstruktion! Jetzt bin ich nur noch gespannt, ob das Resteverwertungsprojekt auch so wird.

Viele Grüße

Timo Lützelberger



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Hallo Herr Lützelberger,

es geht alles und ich bin sprachlos. Ich hätte ja nie gedacht das die Flügel aus der grauen Vorzeit unserer Firmengeschichte mal eine Renaissance erleben werden. 

Grüße aus dem Erzgebirge
Matthias Suchfort, DAMASU-Holzkunst

Freitag, 4. Januar 2019

Bastelanleitung Umkehrgetriebe

Die Getriebe im Shop

Bastelanleitung Umkehrgetriebe

Für den Einsatz von Synchronmotoren in Weihnachtspyramiden



DAMASU-Holzkunst. Manufaktur mit Werksverkauf. 09544 Neuhausen/Erzgebirge, Olbernhauer Str. 31, 0173 3666 223, www.holzbastelsatz.de


Allgemeine Hinweise

Die Getriebe im Shop

Einleitung

An Weihnachtspyramiden gehören Weihnachtskerzen.
Das ist eine einfache und unumstößliche Wahrheit und doch, elektrisch betriebene Pyramiden werden immer beliebter. Das Problem dabei sind meist die Motoren. Sie sollen schön langsam laufen, dabei aber leise und natürlich preiswert sein. Das ist schwierig. Viele Motoren sind zu laut und/oder zu schnell und ein guter Motor ist meist sehr teuer.
Als Alternative wird immer öfter ein Synchronmotor, wie sie vielfach in Mikrowellen eingebaut werden, angeboten. Diese erfüllen die gerade genannten Forderungen; sie sind preiswert, leise und auch sehr langsam. Es ist aber nicht alles Gold was glänzt. Diese Motoren haben einen entscheidenden Nachteil. Der Synchronmotor mit einer Phase besitzt keine definierte Drehrichtung. In welche Richtung der Motor drehen wird, ist abhängig von der Ruhestellung des Motors und der Phasenlage des Wechselstromes im Einschaltmoment. Das bedeutet, Sie können nicht vorher bestimmen, in welche Richtung der Motor die Pyramide drehen wird.
Wie kann man dieses Problem lösen?
Eine Möglichkeit ist das immer wieder Ein- und Ausschalten des Motors, bis er die gewünschte Drehrichtung durch Zufall eingenommen hat. Eleganter geht es mit einem Richtungs-Umkehrgetriebe. Dieser Bausatz realisiert mit den Mitteln unserer Holzkunst solch ein automatisches Umkehrgetriebe. Ganz gleich in welche Richtung sich der Motor dreht, die Pyramidenachse wird sich immer rechts herumdrehen. So, wie man das von einer erzgebirgischen Weihnachtspyramide erwartet.
Wie wird das nun realisiert?
Im Grunde genommen ist das ganz einfach. Zwei ineinander greifende Zahnräder drehen sich immer gegenläufig. Nimmt man also eine gerade Anzahl von Zahnrädern, dann wird die Drehrichtung der Antriebswelle und der Abtriebswelle gegenläufig sein. Nimmt man hingegen eine ungerade Anzahl von Zahnrädern, dann werden sich beide Wellen in der gleichen Drehrichtung bewegen. Solch ein Umkehrgetriebe schaltet also in Abhängigkeit der Drehrichtung der Antriebswelle zwischen einer geraden Anzahl von Zahnrädern und einer ungeraden Anzahl von Zahnrädern um. Den Umschaltimpuls löst dabei die Drehrichtung der Antriebswelle selbst aus.
Die benötigten Motoren können wir auf Grund des ElektroGesetzes von 2018 nicht mehr liefern. Sie können die Motoren bei Pollin.de bestellen. Es gibt zurzeit zwei passende Motoren:


1. Bestellnummer 310450; 220V~; 4,1 U/min
2. Bestellnummer: 310704; 21V~; 2,5 U/min
Die Motoren werden mit 50Hz-Wechselspannung betrieben. Der 220V Motor muss von einem Fachmann angeschlossen werden. Für den 21V Motor müssen Sie einen zusätzlichen Trafo anschließen. Der kann eine Ausgangsspannung von 7 - 21 V haben. Mit einer geringeren Spannung läuft der Synchronmotor nicht langsamer, er hat nur weniger Kraft, aber zum Antrieb einer Weihnachtspyramide spielt das keine Rolle.
Zum Aufbau des Getriebes benötigen Sie neben Leim und einem Schraubenzieher auch ein Stück Sandpapier und Kerzenwachs.



Die Getriebe im Shop

Bauanleitung




Vorbereitende Arbeiten

Beginnen Sie mit der Motorplatte. Diese ist mit der Aufschrift "Motor" gekennzeichnet. Schrauben Sie den Motor an diese Platte. Der Motor selbst verdeckt dabei die Schrift auf der Platte.




Auf der Seite der Motorachse werden nun sechs Abstandshalter eingeleimt.






In der Mitte rechts und links der Motorachse werden weitere zwei Teile eingeleimt. Diese dienen später als Anschläge für die Getriebewippe.




Im zweiten Arbeitsschritt wird das Gehäuse der Getriebewippe hergestellt. Dazu benötigen Sie zwei identische Platten und drei Abstandshalter.


Leimen Sie die Teile zusammen. Die "o" markierten Seiten zeigen dabei beide in die gleiche Richtung, nach oben.





Der kleine Zahnradkäfig

Nachdem die Teile des kleinen Zahnradkäfigs gut getrocknet sind, können nun die Zahnräder eingesetzt werden. Sie benötigen dazu zwei Zahnräder mit einem 3 mm Loch in der Mitte und ein Zahnrad, das zu der Motorwelle Ihres Motors passt. Weiterhin benötigen Sie Sandpapier, Kerzenwachs, Leim und den 3 mm Rundstab.


Lösen Sie die Zahnräder vorsichtig aus der Trägerplatte aus. Auch der Zahn, an dem das Zahnrad in der Platte gehalten wird, darf nicht beschädigt werden. Es sind mehr Zahnräder auf der Trägerplatte als Sie benötigen. Verwenden Sie in jedem Fall nur ein Zahnrad, bei dem alle Zähne in Ordnung sind.
Die beiden Zahnräder mit dem 3-mm-Loch müssen im Käfig leicht laufen aber, ohne zu klappern. Ist das nicht der Fall, dann schleifen Sie die Zahnräder etwas dünner. Schleifen Sie dabei nur wenig weg und prüfen Sie die Materialstärke immer wieder am Käfig aus. Das Zahnrad für die Motorwelle muss etwas straffer im Käfig sitzen. Passen Sie es so ein, dass es straff zwischen die Käfigseiten paßt. Warum ist das wichtig? Die Motorbewegung soll später nicht nur die Zahnräder antreiben, sondern auch den Käfig von einer Seite zur anderen Schieben und ihn dort halten. Dazu ist es notwendig, dass etwas Kraft auch auf den Käfig übertragen wird.




Wenn alle drei Zahnräder passen, dann reiben Sie diese komplett, d.h. die Seitenflächen und auch den Zahnkranz mit Kerzenwachs ein.


Auf dem folgenden Bild sehen Sie, wie die Zahnräder jetzt im Käfig angeordnet werden.


Zum Befestigen der zwei Zahnräder mit dem 3 mm Loch benötigen Sie noch zwei kleine Achsen. Diese stellen Sie aus dem 3 mm Rundstab her. Jede Achse ist 8 mm lang. Schneiden Sie entsprechende Stücke ab. Am einfachsten geht das mit einem scharfen Seitenschneider.


Die Zahnräder müssen auf den Achsen wieder leicht laufen, ohne zu klappern. Wenn die Achsen etwas zu dick sind, dann schleifen Sie diese mit dem Sandpapier etwas herunter.


Nun können Sie den kleinen Käfig zusammensetzen. Zuerst wird das Motorzahnrad nach hinten zwischen die drei Haltestege des Käfigs geschoben. Dieses Zahnrad sitzt später auf der Motorwelle und wird demzufolge an dieser Stelle nicht weiter befestigt.


Setzen Sie nun das erste Zahnrad ein und stecken Sie die kleine Achse durch die entsprechenden Bohrungen des Käfigs.


Das Gleiche tun Sie auch mit dem zweiten Zahnrad.




Befestigen Sie die Achsen am Käfig mit je einem Tropfen Leim von beiden Seiten. Lassen Sie den Leim vor dem Weiterarbeiten gut trocknen.



Den kleinen Zahnradkäfig einpassen

Der kleine Käfig muss nun in das Motorgestell eingepasst werden. Dazu benötigen Sie neben den entsprechenden Teilen auch wieder das Sandpapier und das Kerzenwachs.


Fügen Sie zunächst das Motorgestell zusammen. Der Pfeil auf dem Mittelring muss dabei nach außen zeigen. Die beiden übrigen Schrauben können Sie zum Festhalten der Teile nutzen. Ziehen Sie die Schrauben aber nicht fest. Das Motorgestell darf sich nicht verbiegen.


Der kleine Käfig sitzt später zwischen den Platten des Motorgestelles und muss sich dort frei bewegen können. Das heißt, Sie müssen diesen wie zuvor die Zahnräder etwas dünner schleifen und die Seiten mit Wachs einreiben. Die Vorgehensweise ist die gleiche wie bei den Zahnrädern.








Den fertigen Käfig können Sie nun auf die Motorplatte setzen. Dazu zerlegen Sie wieder das Motorgestell.


Der Käfig sitzt zwischen den beiden Anschlägen auf der Motorwelle. Bringen Sie vor dem Aufstecken das Motorritzel in die entsprechende Position.



Die Pyramidenwelle herstellen

Als letztes Bauteil fehlt nun noch die Welle zum Pyramidenantrieb. Diese besteht aus einem Zahnrad mit 3 mm Mittelloch, vier unterschiedlichen Holzscheiben und einem Stück 3 mm Rundstab. Lösen Sie die entsprechenden Teile aus der Trägerplatte aus.


Von dem Rundstab schneiden Sie ein 17 mm langes Stück ab.


Die Welle wird von oben nach unten zusammengesetzt. Leimen Sie zuerst die 9 mm Scheibe mit dem kleineren Loch mittig an eine der beiden 8 mm Scheiben.




In das 3 mm Loch der kleineren Scheibe leimen Sie den Rundstab.


Danach wird die 10-mm-Scheibe aufgeleimt, dann die 11-mm-Scheibe und zum Schluss das Zahnrad.






Der überstehende Zapfen sollte nicht länger als 6 mm sein.



Zusammensetzen des Umkehrgetriebes

Im letzten Arbeitsschritt können Sie nun das Getriebe zusammensetzen und testen.


Überprüfen Sie zuerst den Sitz der Pyramidenwelle. Die Welle sollte leicht in der mittleren Führung laufen und das Zahnrad etwas unter den beiden anderen Zahnrädern liegen. Gegebenenfalls müssen Sie die 3 mm Welle noch etwas nachschleifen.


Sind Sie mit der Welle zufrieden, dann kann auch diese mit Wachs eingerieben werden. Sie können die Welle komplett einreiben außer die nach oben zeigende Fläche mit dem kleinen Loch.


Auf die 3-mm-Welle werden nun 4 Unterlegscheiben gesetzt. Diese sollen die Last der Pyramidenachse tragen.




Setzen Sie die Welle mit den Scheiben in die mittlere Führung ein.


Verschließen Sie das Getriebe und sichern Sie es mit den beiden Schrauben. Ziehen Sie die Schrauben nicht fest, nur so weit, dass Ihnen das Getriebegehäuse nicht wieder auseinander fällt.


Vor dem endgültigen Verschließen des Motorgehäuses schließen Sie den Motor an Ihre Spannungsquelle an und testen Sie das Getriebe. Schalten Sie die Spannung mehrmals an und ab und provozieren Sie einen Rechts- und Linkslauf des Motors. Der kleine Käfig sollte sich bei einer Drehrichtungsänderung ein paar Millimeter zur Seite bewegen und die Pyramidenwelle muss sich immer nach rechts drehen. Wenn sich der Käfig nicht bewegt, dann haben Sie wahrscheinlich die Schrauben zu fest angezogen. Lockern Sie diese und probieren Sie es noch einmal.


Sind Sie mit der Funktion zufrieden, dann können Sie das Motorgehäuse endgültig verschließen. Öffnen Sie es dazu noch einmal und geben Sie etwas Leim auf die äußeren sechs Zapfen. Setzen Sie den oberen Deckel wieder auf und lassen Sie alles trocknen.


Die Schrauben brauchen Sie jetzt nicht mehr. Zum Befestigen des Getriebes in einer Pyramide können Sie die verschiedenen Löcher auf dem Außenkranz nutzen. Auf die Pyramidenwelle des Getriebes können Sie weitere Scheiben leimen, um die Höhe an die Achse Ihrer Pyramide anzupassen.




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