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Dienstag, 6. August 2019

Bastelanleitung Windmühle

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Bastelanleitung Räucherhaus Windmühle

ein vom Winde gebeugtes Bauwerk



DAMASU-Holzkunst, Manufaktur und Werksverkauf. 09544 Neuhausen/Erzgebirge, Olbernhauer Str. 31, 0173 3666 223, www.holzbastelsatz.de


Allgemeine Hinweise

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Das Dachgestell aufbauen

Die Windmühle wird in mehreren Arbeitsschritten aufgebaut und weil an diesem Gebäude so manches anders ist, fangen die Arbeiten nicht am Fundament an sondern am Dach. Folgen Sie exakt den einzelnen Arbeitsschritten, damit aus der schiefen Mühle nicht auch noch eine halbfertige Mühle wird.


Beginnen Sie mit dem Aufbau des Dachgestelles. Dazu benötigen Sie die folgenden Einzelteile.


In die Grundplatte des Dachgestelles leimen Sie die ersten beiden senkrechten Wände. Die beiden Wandteile kommen auf die Seite der Grundplatte, die mit "oben" bezeichnet ist. Ein Verdrehen der Teile ist nicht möglich. Die Nut und Zapfenverbindungen der einzelnen Teile passen nur in einer Variante zusammen.


Zwischen die Wandteile wird noch das Teil mit dem großen Loch geleimt. Auch dafür gibt es entsprechende Nuten. Das große Loch in diesem Teil ist unsymmetrisch angeordnet. Leimen Sie das Teil so ein, dass die schmale Kante zur Grundplatte zeigt. Wundern Sie sich nicht, dass die Löcher für das Teil sehr groß sind.


Auf die beiden Wandteile kommt nun eine Zwischenebene. Auch hier ist ein Verdrehen nicht möglich. Probieren Sie, bis Sie die richtige Stellung gefunden haben. Für das Teil mit dem großen Loch sind auch in der Zwischenebene wieder Nutlöcher da. Das Teil mit dem großen Loch sitzt schräg zwischen der Grundplatte und der Zwischenebene. Jetzt klärt sich auch, warum die Nutlöcher dieses Teiles so groß sind. Verleimen Sie alles und lassen Sie die bisherigen Leimverbindungen trocknen.




Auf die Zwischenebene kommt nun noch das Teil mit der Katze und den Mäusen. Auch dieses Teil kann man nicht verdrehen.


Zum Dachgestell gehört auch noch der Schornstein. Dazu benötigen Sie folgende Teile.


Stecken Sie die vier Teile des Schornsteines zusammen. Die Teile sind nicht symmetrisch. Die beiden Wände ohne Dachteil sind unterschiedlich lang. Dementsprechend sind die Wände mit dem Dachteil unten etwas schräg. Stecken Sie die Teile so zusammen, dass alle Teile oben und unten bündig sind.


Streichen Sie nun alle Verbindungskanten von innen sorgfältig mit Leim aus. Das ist wichtig, damit später der Rauch oben herauskommt und nicht zu allen Ritzen.
Ist der Schornstein getrocknet, können Sie auch noch das Firstholz am Dach mit einleimen und dann den Schornstein im Dachgestell mit einsetzen.


Der Schornstein wird an der Bodenplatte und der Zwischenebene befestigt. Dabei neigt er sich etwas nach außen.


Sind auch diese Leimstellen getrocknet, dann können Sie alle fertigen Leimverbindungen an der Grundplatte von unten wieder mit Leim abdichten. Unter der Grundplatte steht bei der fertigen Windmühle die Räucherkerze. Auch hier soll der Rauch nicht durch alle Ritzen entweichen. Deswegen werden die Zapfenlöcher des Dachaufbaues und die Schornsteineinbindung wieder sorgfältig mit Leim abgedichtet. Lassen Sie alles gut trocknen.


Zum Abschluss setzen Sie noch die beiden Giebel an. Diese werden an den Wänden mit etwas Leim befestigt und von außen mit je zwei Keilen gesichert.









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Gebäudekörper aufbauen

Unter das Dachteil werden die vier Wände des Gebäudekörpers aufgebaut. Dazu müssen die Wände und die Fußbodenplatte vorbereitet werden. Beginnen Sie mit der hinteren Wand. Das ist einfach, an dieser Wand muss nichts weiter gemacht werden.


Anders sieht es bei der rechten Wand aus. Diese erhält einen Aborterker. Folgende Teile benötigen Sie dazu.


Leimen Sie die kleine Deckplatte zwischen die beiden Seitenteile.


Danach stecken Sie die Außenwand von unten in die Seitenteile. Lassen Sie alles trocknen und streichen Sie danach den Erker wieder von innen mit Leim sorgfältig aus.


Den Erker leimen Sie nun in die große Wandplatte. Die drei Erkerteile, die durch die große Wand hindurchragen, dichten Sie wieder sorgfältig von innen mit Leim ab. Wenn die Räucherkerze zuviel Rauch bringt, dann soll der Rauch am Erker nur durch das Herz und durch die untere Öffnung austreten.


Zum Schluss leimen Sie die beiden dreieckigen Zierteile von außen auf die Seitenteile des Erkers.


An die vordere Wand werden nur die beiden geschlossenen Fensterläden angeleimt. An der Zeichnung der Wand können Sie erkennen, wo die Fensterläden anzuleimen sind.




Die linke Wand ist schon etwas kaputt und muss nun notdürftig repariert werden. Dazu leimen Sie das viereckige Teil von hinten an die Wand, so dass das ganze Loch abgedeckt ist. Von außen leimen Sie das kleine Bretterteil an die Unterkante des Loches.






Auch die Fußplatte muss noch vervollständigt werden. Diese bekommt das abgebildete Teil eingeleimt.


Legen Sie die Fußplatte so hin, dass der Schriftzug "unten" nicht zu sehen ist. Leimen Sie nun das Teil in die entsprechenden Nuten ein. Das Teil muss fest verleimt sein. Ein wenig mehr Leim an dieser Stelle ist später nicht mehr zu sehen. Wozu ist dieses Teil? Das Teil hält später die Räucherkerzenplatte und die Treppe fest. Löst sich dieses Teil, dann wird die Treppe keinen Halt mehr finden und aus der Windmühle herauskippen und mit ihr auch die Räucherkerze.


Damit sind alle Teile vorbereitet und können zusammengesetzt werden. Halten Sie für diesen Arbeitsschritt auch acht der kleinen Keile bereit.


Schieben Sie die vier Wandteile zusammen. Die seitlichen Nuten sind unterschiedlich tief ausgeschnitten, so dass auch hier die vier Wände nur in einer Art und Weise zusammengesetzt werden können. Passen Sie beim Zusammenstecken auf, dass Sie keinen der dünnen seitlichen Stege abbrechen.


Die vier zusammengesteckten Wände stecken Sie nun in die Grundplatte des Dachgestelles und befestigen Sie diese mit vier der kleinen Keile.


Kontrollieren Sie den Sitz aller vier Wandplatten und streichen Sie auch hier alle entstandenen Verbindungen wieder sorgfältig von innen mit Leim aus. Wichtig sind vor allem die Verbindungen zwischen den Wandteilen und der Grundplatte des Daches.


Zum Schluss setzen Sie mit etwas Leim auch die Fußplatte an. Der Schriftzug "unten" zeigt dabei nach außen. Auch diese Platte wird mit vier Keilen gesichern. Leimen Sie auch die Keile fest, damit sie sich nicht mehr lösen können.



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Flügelradnabe einbauen

Im folgenden Arbeitsschritt wird die Flügelradnabe aufgebaut und in das Dachgestell eingesetzt. Folgende Teile benötigen Sie zum Aufbau der Nabe. Beachten Sie bitte, dass eines der runden Verbindungsteile auf der Trägerplatte etwas abseits liegt. Dieses größere schlichte Teil benötigen Sie zum Aufbau der Nabe noch nicht. Belassen Sie es in der Trägerplatte, damit Sie es nicht verwechseln.


Die Nabe besteht aus sechs Verbindungsteilen und 12 Streben. Beginnen Sie damit, viermal je zwei Streben exakt übereinander zu leimen.


Gehen Sie dabei wirklich exakt vor. In die Nuten der Streben müssen im nächsten Arbeitsschritt die runden Verbindungsteile eingesetzt werden.
Die Verbindungsteile haben immer abwechselnd eine breite und eine schmale Aussparung. Beginnen Sie mit den vier mittleren Verbindungsringen, das sind die Teile mit den Aussparungen. Die äußeren Verbindungsteile haben an dieser Stelle Löcher.


Achten Sie genau auf die Anordnung der vier Verbindungsringe. Der größte Verbindungsring kommt in die mittlere Aussparung der Streben. Beginnen Sie mit den doppelten Streben. Leimen Sie alle vier Verbindungsteile in eine der doppelten Streben ein.


Leimen Sie dann die zweite Strebe gegenüber ein und danach die anderen beiden Doppelstreben.




Richten Sie alles gut aus und leimen Sie dann auch die vier einfachen Streben in die verbleibenden Nuten der Verbindungsteile ein.


Zum Schluss verschließen Sie die Nabenenden mit den beiden verbliebenen Verbindungsringen. Der Verbindungsring mit der Holzmaserung kommt dabei an die Seite mit der großen Lücke zwischen den Verbindungsringen.


Lassen Sie vor dem Einsetzen die Nabe gut trocknen.
Zum Einsetzen der Nabe in das Dachgestell benötigen Sie nun den letzten Verbindungsring. Dieser ist etwas größer und soll das Herausrutschen der Nabe aus dem Dach verhindern. Stecken Sie ihn zunächst probehalber auf die Zapfen des hinteren Nabenendes auf. Er sollte sich einfach aufstecken lassen.




Setzen Sie nun die Nabe in die große Öffnung an der vorderen Giebelseite und durch das schräge Teil im Inneren des Daches. Die größere Scheibe der Nabe sollte plan am Giebel anliegen und die letzte Scheibe sollte ca. 1 mm aus dem schrägen Teil im Inneren herausragen.


Geben Sie nun einen Tropfen Leim auf die Mitte des letzten Verbindungsringes und setzen Sie diesen auf das Nabenende auf. Eine kleine Flachzange oder Pinzette ist für diesen Arbeitsschritt sehr hilfreich.


Nach dem Trocknen sollte sich die Nabe leicht drehen lassen, aber nicht mehr aus dem Dachgestell herausfallen können.

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Den Balkenfuß aufbauen

Die Windmühle steht auf einem typischen Balkenfuß. Dieser ist als nächstes in drei Schritten anzufertigen. Für den ersten Schritt benötigen Sie folgende Einzelteile.


Leimen Sie zuerst zwei Balkenenden zwischen die beiden T-Teile. Lassen Sie immer alle Teile gut trocknen, bevor Sie mit dem nächsten Arbeitsschritt fortfahren.


Unter die T-Teile wird nun das Kreuz geleimt.


Der senkrechte Balken wird durch die beiden geschlitzten Teile vervollständigt und ...


... die beiden waagerechten Enden mit den einfachen Teilen abgedeckt. Bastelklemmen oder Wäscheklammern nehmen Ihnen die Wartezeit beim Trocknen ab.


Die beiden anderen Enden des Kreuzes werden mit ähnlich aufgebauten Balkenteilen abgedeckt. Folgende Teile benötigen Sie dazu.


Leimen Sie zuerst wieder ein Balkenende zwischen die beiden Seitenteile und dann auf diese drei Teile die Abdeckplatte.


Die vorbereiteten Balkenenden werden nun auf das Kreuz geleimt.




Für eine schönere Optik erhält der Fuß noch vier schräge Querbalken. Dazu benötigen Sie folgende Teile.


Leimen Sie je vier Teile zu einem abgeschrägten Balken zusammen.


Die fertigen Balken werden nun an den Fuß geleimt.


Zum Schluss werden noch zwei Teile in die Schlitze oben am Fuß geleimt. Diese vergrößern die Auflagefläche für das Mühlengebäude.




Auf den fertigen Fuß leimen Sie nun den Gebäudekörper. Lassen Sie wieder alles gut trocknen, bevor Sie mit dem Decken des Daches fortfahren.



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Die Dächer decken

Im nächsten Arbeitsschritt werden nun die Dächer gedeckt. Das erfolgt in zwei Teilschritten. Zuerst das Auflegen der Dachbalken und danach das eigentliche Dachdecken mit den Schindeln. Damit auf der alten Mühle auch ein richtig uhriges Dach entsteht, müssen Sie sorgfältig schief bauen. Wir haben dazu schon unser Bestes getan, mit unregelmäßigen Schindeln und krummen Dachlatten. Beginnen Sie mit diesen Dachlatten. Sie sind alle auf einer Trägerplatte. Belassen Sie die Latten in der Platte, bis sie benötigt werden. So vermeiden Sie ein Vertauschen der einzelnen Teile. Alle Dachlatten sind auf einer Seite gerade und auf der anderen etwas krumm. Die krumme Seite kommt immer nach außen.


Zuerst wird mit der Schornsteinseite begonnen. Die dazu zu verwendenden Dachlatten sind auf der Trägerplatte an der Aussparung der mittleren drei Dachlatten zu erkennen. Beginnen Sie von unten. Lösen Sie die erste Dachlatte aus der Trägerplatte und leimen Sie diese in die untersten Nuten des Dachgiebels.


Achtung! Vorn an der Giebelseite mit der Flügelradnabe dürfen die Dachlatten nicht mehr als 2 - 3 mm überstehen. Sonst könnte später das Flügelrad an dieser Stelle anstoßen.
Leimen Sie in der gleichen Art und Weise alle anderen Dachlatten auf die Dachseite. Lassen Sie dabei im Moment noch die drei geteilten Dachlatten am Schornstein aus.


Lassen Sie die Leimstellen gut trocknen. In der Zwischenzeit können Sie schon die Dachlatten auf der anderen großen Dachseite anbringen.


Ist die Schornsteinseite getrocknet, dann können Sie das Anbringen der geteilten Dachlatten vorbereiten. Dazu werden die beiden angespitzten Latten rechts und links unterhalb der Dachlatten an den Schornstein geleimt. Die Spitze der Latten zeigt jeweils nach oben.




Während diese beiden Teile antrocknen, können Sie die drei kleinen Dachseiten auf dem Schornstein und dem Erker mit den entsprechenden Dachlatten bestücken.




Zum Schluss legen Sie auch die geteilten Dachlatten am Schornstein auf.


Mit den Dachschindeln wartet nun eine Fleißarbeit auf Sie. Lösen Sie zuerst alle Schindeln aus dem Trägerkarton aus und mischen Sie diese gut durch.




Beginnen Sie mit dem Aufleimen der Schindeln auf der Schornsteinseite unten. Achten Sie wieder darauf, dass die Schindeln nicht zu weit überstehen und später die Flügel behindern könnten.


Die Schindeln einer Reihe liegen immer nebeneinander, nie übereinander. Nach oben zu sind die Schindeln etwas verjüngt. Damit können Sie diese beim Aufleimen etwas drehen.


Die folgende Schindelreihe überlappt die vorherige um etwa die Hälfte.


Um den Schornstein und oben am Dachfirst werden die Schindeln mit einer Papierschere zurecht geschnitten.
Haben Sie bei der Arbeit den Eindruck, dass die Schindeln erst einmal trocknen müssen, dann machen Sie einfach an einem anderen Dach weiter.


Sind alle Dächer fertig gedeckt und getrocknet, dann können nun endlich die Windmühlenflügel angesetzt werden. Lösen Sie die vier Flügel vorsichtig aus der Trägerplatte.




Die Flügel werden über die breiten Stege der Nabe gesteckt. Die breite Seite der Flügel zeigt dabei nach hinten.



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Treppe mit Räucherkerzeneinsatz herstellen

Der letzte Bauabschnitt beschäftigt sich mit der Treppe und dem Räucherkerzeneinsatz. Folgende Teile benötigen Sie dazu.


Beginnen Sie damit, das Räucherblech auf die mit "Blech" bezeichnete Stelle zu leimen. Zur Sicherheit können Sie auf der Rückseite die Metallspitzen umknicken.


Die beiden Treppenseiten werden dann unter die Grundplatte geleimt. Die Holzmaserung zeigt dabei wieder nach außen. Lassen Sie diese erste Leimverbindung wieder gut trocknen bevor Sie weiterarbeiten.


Im folgenden wird die Türwand aufgestellt. Diese besteht aus drei Teilen. Leimen Sie die Seitenteile in das Wandteil und ...




... das Ganze leimen Sie dann auf die Grundplatte.


Von außen wird die Türwand mit dem Türrahmen, der Tür und dem oberen Schild verkleidet. Leimen Sie die Teile nacheinander an die Türwand.




Zwischen Türwand und Treppengeländer werden nun noch auf jeder Seite je zwei Geländerteile mit eingeleimt. Leimen Sie dazu zuerst die kleinen Teile in die Nutlöcher der großen Geländerteile.




Die so vorbereiteten Geländerteile werden nun zwischen Wand und Treppengeländer geleimt.


Im letzten Arbeitsschritt setzen Sie nun noch die fünf Stufen mit ein. Die Stufe 1 ist dabei ganz oben. Am einfachsten geht diese Arbeit, wenn Sie die Stufen von hinten einsetzen.


















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