Mittwoch, 13. Mai 2015

Bastelanleitung "Pyramide Ölbohrturm"



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Bastelanleitung Pyramide -Ölbohrturm-



DAMASU-Holzkunst, Manufaktur und Werksverkauf. Inh. Daniela Suchfort

09544 Neuhausen/Erzgebirge, Olbernhauer Str. 31, 0173 3666 223, www.holzbastelsatz.de, www.bastelsatz.de

Inhaltsverzeichnis
Sicherheitshinweise für Pyramiden
Der Ölförderturm
Zusammenbau der Turmes
Den Sockel vervollständigen
Nabe und Flügelrad
Schlusswort
Allgemeine Hinweise für erzgebirgische Pyramiden




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Allgemeine Hinweise

Sicherheitshinweise für Pyramiden


Der Bausatz ist nicht für Kinder unter 14 Jahren geeignet.

Wir liefern Holzbausätze. Das daraus gefertigte Modell wird gewöhnlich mit offenem Feuer betrieben. Beachten Sie beim Betrieb bitte die allgemein gültigen Regeln für den Umgang mit offenem Feuer. Dazu zählen insbesondere:

- Prüfen Sie die Funktionsfähigkeit des Modells vor dem Betrieb.

- Lassen Sie offenes Feuer niemals unbeaufsichtigt.

- Feuer ist kein Kinderspielzeug und gehört nicht in Kinderhände.

- Stellen Sie das Modell auf eine feuerfeste Unterlage und achten Sie darauf, dass keine brennbaren Gegenstände in unmittelbarer Nähe sind.

- Entsorgen Sie die abgebrannten Kerzen erst nach dem vollständigen Erkalten in dafür geeignete Behälter.

Sorgen Sie für einen sauberen Arbeitsplatz. Entsorgen Sie die Abfälle regelmäßig.

Sorgen Sie für eine gute Lüftung, wenn Sie mit Klebern, Lacken oder Sprays arbeiten.

Arbeiten Sie nicht mit defektem oder stumpfem Werkzeug.

Folgen Sie den Hinweisen und den Arbeitsschritten in der Bastelanleitung. Zweckentfremden Sie die Teile nicht.

Der Hauptbestandteil unserer Bausätze ist Sperrholz in naturbelassenem Zustand oder farbig gebeizt. Detaillierte Angaben zum verwendeten Sperrholz und zu den verwendeten Farben können Sie den Sicherheitsdatenblättern der Hersteller entnehmen. Diese finden Sie im Internet unter https://damasu-info-blog.blogspot.com/p/sicherheitsdatenblatter.html .

Wir liefern Ihnen einen Holzbausatz. Sollten Sie diesen mit elektrischen Komponenten ergänzen wollen, beachten Sie bitte auch die allgemein gültigen Sicherheitsvorschriften für den Umgang mit und den Betrieb von Elektrobauteilen und elektrischen Anlagen.

Vorsicht! DAMASU-Bastelsätze können süchtig machen!



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Der Ölförderturm


Einen klassischen Erdölbohrturm kennt wohl jeder, aber haben Sie so etwas schon mal als Weihnachtspyramide gesehen? Etwas exotisch ist sie schon, aber warum nicht auch mal so; haben wir uns gedacht. Nach einigem Hin und Her ist diese Pyramide nun entstanden; eine Pyramide, die man nicht nur zu Weihnachten herausholen kann. Stellen Sie sie einfach mal im Sommer auf Ihren Partytisch und schmunzeln Sie über die fragenden Gesichter Ihrer Gäste!



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Zusammenbau der Turmes


Beginnen Sie mit dem Auslösen aller Teile aus den Trägerplatten.





Der Gitterturm besteht aus den vier Seitenteilen und den drei Versteifungsteilen. Zuerst leimen Sie das Glaslager auf die kreisrunde Gravur der größten Versteifungsplatte.



Nachdem das Glaslager angetrocknet ist, leimen Sie die drei Versteifungsplatten in eines der Gitterseitenteile ein.



Lassen Sie die Teile etwas antrocknen und leimen Sie als nächstes die anderen drei Seitenplatten an. Beim Zusammenleimen geben Sie bitte nur auf die Versteifungsplatten Leim, nicht auf die Seitenteile selbst. Zum Trocknen können Sie unten einen Gummiring spannen und oben den kleinsten Holzring. Geben Sie zum Schluss noch etwas Leim von innen auf die Holzverbindungen der Seitenteile. Lassen Sie die Säule gut trocknen.



Die drei Verbindungsplatten ragen an den Verzapfungen etwas aus den Seitenplatten heraus. Diese hervorstehenden Zapfen nutzen wir im folgenden Arbeitsschritt als Anschlag für die äußeren Versteifungsringe und die Teelichtplatte. Geben Sie dazu etwas Leim von oben auf alle 12 Zapfen und setzen Sie die Teelichtplatte und die beiden größeren Versteifungsringe auf. Schieben Sie die Teile an den Ecken vorsichtig so weit herunter, dass sie flach auf den jeweiligen Zapfen aufliegen.









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Den Sockel vervollständigen


Am Sockel werden nun noch acht Unterbau- und Geländerteile angebracht, die die Teelichthalter stützen und die der Pyramide eine größere Auflagenfläche verschaffen. Es gibt für jede Seite ein rechtes und ein linkes Unterbauteil, welches am unteren Ende zusammengesteckt wird.



Geben Sie etwas Leim auf die Oberkante der Unterbauteile zwischen den Geländersäulen und auf die untere Verbindung. Nun stecken Sie die Geländersäulen durch die entsprechenden Löcher der Teelichtplatte. Die untere Verbindung hakt dabei in die Turmseitenteile von unten ein.



Wiederholen Sie den Vorgang auf allen vier Seiten und vervollständigen Sie die Geländer mit dem Handlauf.





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Nabe und Flügelrad


Die Flügelradnabe besteht aus fünf Verbindungsteilen und acht Seitenteilen. Leimen Sie die acht Seitenteile in die drei größeren Verbindungsteile ein.





Verschließen Sie die Nabe oben mit dem kleinsten Verbindungsteil ohne Loch und unten mit eben diesem Teil mit Loch. Richten Sie die Nabe symmetrisch aus und lassen Sie sie trocknen.



Zum Schluss stecken Sie die Achse in die Nabe und leimen die acht Flügel im 45°-Winkel ein. Der kleine Haken in der Aussparung eines jeden Flügels zeigt dabei nach oben.



Mit dem Aufsetzen des Flügelrades und dem Einsetzen der vier Teelichttüllen ist Ihre neue Pyramide namens -Ölförderturm- fertig.



Noch ein Tipp zum Schluss: Bitte verwenden Sie für Teelichtpyramiden immer die speziellen Teelichter. Suchen Sie einfach im Internet nach -Teelichter für Pyramiden- von EWA. Diese Teelichter haben deutlich mehr Energie als die normalen Teelichter und sind speziell für Teelicht-Pyramiden entwickelt worden.



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Schlusswort


Herzlichen Glückwunsch zur Vollendung Ihrer Bastelarbeit!

Wir hoffen, dass Ihnen die Arbeit daran genausoviel Freude bereitet hat wie uns die Entwicklung des Bausatzes. Es ist immer schön, kreativ zu sein und etwas mit den eigenen Händen zu schaffen.

Möge das neue Modell einen besonderen Platz in Ihrem Zuhause finden und eine Quelle der Freude für Sie sein. Jedes Detail macht es zu einem einzigartigen Kunstwerk.

Wir laden Sie herzlich dazu ein, Ihr Bastelerlebnis mit anderen zu teilen. Senden Sie uns gern einige Bilder und ein paar Zeilen zu. Unsere E-Mail-Adresse damasu@web.de erwartet ungeduldig Ihre Post. Wir würden uns freuen, Ihre kreativen Werke zu sehen und diese in unserem Blog mit anderen Bastelfreunden zu teilen.

Ihre DAMASU-Holzkunst.



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Allgemeine Hinweise für erzgebirgische Pyramiden


In der vergangenen Weihnachtssaison wurde ich gefragt, woran es liegen könnte, dass sich Omas alte Pyramide nicht mehr so recht drehen mag. Das kann viele Ursachen haben. Meistens sind es nur Kleinigkeiten, die man schnell selber beheben kann oder die man einfach beachten sollte, damit man an seiner original erzgebirgischen Weihnachtspyramide lange Freude hat. Ich habe hier einige Tipps zusammengetragen und hoffe, dass ich auch Ihnen damit weiterhelfen kann.

Glaslager

Die untere Führung wird durch ein Glaslager mit einer darin laufenden Nadel gewährleistet. Tragen Sie bitte stets dafür Sorge, dass das Glaslager keinen außergewöhnlichen Druck oder Schlag bekommt und stets sauber ist. Beim Aufstecken des Flügelrades, beim Transport und bei der Lagerung ist das Glaslager grundsätzlich zu entlasten. Bei den meisten Pyramiden stecken Sie dazu ein Stück Schaumstoff oder Pappe zwischen die Nadel und das Glaslager. Bei manchen Pyramiden können Sie das Glaslager auch ganz entfernen. Bitte das Glaslager in regelmäßigen Abständen säubern und gegebenenfalls mit einem Tropfen harzfreien Öl schmieren. In der Regel säubert man es beim Aufstellen der Pyramide vor der Saison.

Transport und Lagerung

Die Pyramide ist stets aufrecht zu transportieren und zu lagern! So verhindert man, dass sich die Mittelwelle verbiegt. Alle losen Teile z. B. Kerzentüllen sind separat zu verpacken. Die Lagerung muss in frostsicheren und trockenen Räumen erfolgen, damit sich das Holz nicht verzieht. Einmal verzogenes Holz ist nicht mehr zu richten. Das Glaslager muss entlastet und gesichert werden.

Reinigung und Pflege

Die Pyramide bitte nur trocken mit einem weichen Pinsel reinigen. Versuchen Sie die Pyramide, so weit wie es möglich ist, zu zerlegen. Das erleichtert Ihnen die Arbeit und verhindert, dass Kleinteile abbrechen. Benutzen Sie kein Wasser oder Reinigungsmittel. Kerzenwachs gehört auf eine gute Pyramide. Wenn das Wachs tropft, kann man es in der Regel leicht abbrechen. Wachsreste, die bis auf das letzte Krümelchen von der Pyramide abgekratzt werden, beschädigen in der Regel die Holzoberflächen. Die Blecheinsätze in den Kerzentüllen kann man gegebenenfalls auswechseln.

Für einen einwandfreien Betrieb der Pyramide müssen die beweglichen Teile sauber und geschmiert sein. In der Regel wird eine Pyramidenachse an zwei Stellen gehalten und geführt. Das sind meist das Glaslager mit einer Spitze am Boden der Pyramide und eine Achsführung im oberen Bereich. Es gibt aber auch Ausnahmen mit einer anderen Anordnung von Glaslager und Achsführungen oder Kugel- oder Magnetlagern. In jedem Fall ist immer dafür Sorge zu tragen, dass die beweglichen Verbindungen einwandfrei funktionieren. Vor jeder Saison sollte man sich diesen Lagerstellen widmen.

Ein Glaslager kann man durch einfaches Auswischen mit einem weichen Tuch oder ähnlichem reinigen. Danach wird es mit einem Tropfen harzfreiem Öl neu geschmiert. Dazu kann man Waffen- oder Nähmaschinenöl verwenden. Kontrollieren Sie bei der Gelegenheit auch die Unversehrtheit des Glaslagers. Die Oberfläche muss glänzend und frei von Rissen sein. Die Nadel darf keinen Einlaufpunkt oder andere Spuren hinterlassen haben. Ein typischer Hinweis für Probleme im Glaslager ist eine anlaufende Pyramide, die nach wenigen Momenten stehen bleibt. Schiebt man dann den Pyramidenteller etwas zur Seite, läuft die Pyramide wieder an und bleibt nach wenigen Momenten wieder stehen. Das kommt daher, dass die Nadel immer den gleichen Punkt im Lager sucht und wenn dort etwas ist, dann bleibt sie stehen.

Auch die obere Nadelführung muss sauber und geschmiert sein. Diese Führung ist meist offen, so dass sich auch dort Staub und Schmutz ansammeln können. Reinigen Sie die Achse und auch die Achsdurchführung am Pyramidengestell. Danach muss auch diese Stelle neu geschmiert werden. Wie, das hängt von den Materialien ab. Sind die Achse und die Durchführung aus Metall, dann kommt auch hier das harzfreie Öl zum Einsatz. Ist ein Teil aus Holz, dann sollte man besser mit Kerzenwachs schmieren. Dazu wird das Holzteil einfach mit weißem Kerzenwachs eingerieben.

Ist in der Pyramide ein Kugellager verbaut, dann muss auch dieses in der Regel einmal im Jahr gereinigt und neu geschmiert werden. Ein Kugellager hat mehr Reibungspunkte wie eine einfache Pyramidennadel. Eine Pyramide mit Kugellager wird also schon von Hause aus schwerer laufen wie eine Pyramide mit Glaslager. Deshalb wird ein Kugellager nur dort eingesetzt, wo es bautechnisch nicht anders geht. Man nutzt dabei offene Kugellager, weil die Kugellagerabdeckungen auch wieder Reibungspunkte sind. Das hat zur Folge, dass die Kugellager verschmutzen.

Bauen Sie ein Kugellager zur Reinigung immer aus. Gereinigt wird es mit Spiritus oder Waschbenzin. Benutzen Sie nie Wasser zum Reinigen, das Kugellager würde sonst rosten. Spülen Sie das Lager gründlich aus und bewegen Sie es dabei. Bei starken Verschmutzungen kann man das Lager auch einige Tage im Spiritus liegen lassen. Lassen Sie die Reinigungslösung an der Luft trocknen. Versuchen Sie nicht, das Lager mit einem Tuch oder Ähnlichem trocken zu reiben. Dabei könnten Sie neue Fusseln und andere Teilchen in das gereinigte Lager bringen. Prüfen Sie das Lager vor dem Ölen. Es sollte leicht laufen und gut nachlaufen. Es darf dabei auch ein wenig klappern und rasseln. Sind Sie mit der Prüfung zufrieden, dann können Sie es neu ölen. Auch dazu kommt wieder das harzfreie Öl zum Einsatz. Ein oder zwei Tropfen genügen. Bei einer erneuten Prüfung sollte das Lager genauso leicht laufen, aber das Rasseln und Klappern ist einem geschmeidigen Lauf gewichen. So vorbereitet können Sie das Lager wieder einbauen.

Bei einem Magnetlager sind Reinigung und Ölen nicht notwendig. Hier muss man nur darauf achten, dass alle Abstände an den Lagerflächen eingehalten werden und die Achse frei laufen kann.

Kerzen

Benutzen Sie nur die vom Hersteller empfohlenen Kerzen. In den meisten Fällen sind das die normalen Pyramidenkerzen (Durchmesser 14 Millimeter / Höhe ca. 100 Millimeter). Betreiben Sie die Pyramide mit allen dafür vorgesehenen Kerzen; nicht mehr und nicht weniger. Der Hersteller hat seine Pyramiden getestet und die Kerzenzahl festgelegt. Wenn Kerzentüllen herausnehmbar sind, dann nehmen Sie diese bitte zum Wechseln der Kerzen aus ihrer Halterung. Nach dem Einsetzen der Kerzen sollten diese fest und gerade in den Tüllen sitzen. Kontrollieren Sie, dass die Blecheinsätze der Tüllen vorhanden und in Ordnung sind. Bei größeren Pyramiden sind evtl. die Anbringung und Anordnung von zusätzlichen Kerzen möglich. Sollte Ihnen die Anordnung von zusätzlichen Kerzen freigestellt sein, dann achten Sie bitte auf einen ausreichenden Abstand der einzelnen Kerzen. Bei übereinander angeordneten Kerzen kann die obere Kerze von der Wärme der darunterliegenden Kerze aufgeschmolzen werden. Befindet sich eine Kerze in dem Wärmestrom einer anderen Kerze, so beginnt die erste Kerze zu flackern. Das ist immer ein Zeichen dafür, dass sich Kerzen gegenseitig beeinflussen. Die flackernde Kerze kann zudem ihr eigenes Wärmefeld zur Seite ausbreiten und somit die Pyramide selbst gefährden. Beobachten Sie Ihre Pyramide genau, um solche Gefahren frühzeitig zu erkennen.

Tipp: Es gibt für die normalen Kerzentüllen zusätzliche Tropfenfänger aus Glas, Keramik oder Blech. Damit sind Pyramide und Tischdecke etwas besser vor tropfendem Wachs geschützt.

Bei Pyramiden mit Teelichtern ist unbedingt auf die Qualität der Teelichter zu achten. Normale Teelichter sind auf eine lange Brenndauer ausgelegt. Sie sind nicht auf eine optimale Wärmeabgabe getrimmt. Den Unterschied kann man leicht feststellen, indem man eine Standard-Pyramidenkerze und ein normales Teelicht nebeneinander stellt und anzündet. Mit der Hand über den Flammen kann man die Unterschiede deutlich spüren. Es gibt spezielle Teelichter für Pyramiden z.B. von der Firma EWA. Unter dem Suchbegriff -Teelichter für Pyramiden- sind sie im Internet leicht zu finden.

Für eine Teelichtpyramide sollten Sie unbedingt auf diese speziellen Teelichter zurückgreifen. Die folgende Abbildung zeigt einen Kerzenhalter mit einem normalen aber gut brennenden Teelicht (links) und einem speziellen Teelicht für Weihnachtspyramiden (rechts). Der Unterschied an der Kerzenflamme ist deutlich zu sehen.



Es gibt im Zubehörhandel Adapter zum Austausch der einzelnen Kerzentypen. Mit diesen Adaptern können Sie eine Teelicht-Pyramide auch mit Kerzen betreiben oder eine Kerzenpyramide mit Teelichtern. Beim Austausch sollten Sie sich aber immer bewusst sein, dass der Hersteller seine Pyramide mit den von ihm vorgesehenen Kerzen getestet hat. Das betrifft vor allem den Abstand der Flamme zum Flügelrad und auch die Wärmemenge, die zum Betrieb der Pyramide benötigt wird. Gerade bei Teelichtpyramiden kann durch eine höhere Pyramidenkerze der Abstand zum Flügelrad zu klein werden.



Benutzung der Pyramide

Stellen Sie die Pyramide bitte auf einer exakt waagerechten, stabilen und feuerfesten Unterlage auf. Kontrollieren Sie, dass das bewegliche Mittelteil frei, leicht und rund läuft. Der Raum sollte frei von Zugluft sein.

Unterschätzen Sie bitte nicht das Problem der Zugluft. Eine Pyramide wird mit sehr wenig Energie betrieben. Aufsteigende Luft treibt dabei das Flügelrad an. Damit die Luft die gewünschte Strömungsbewegung erhält, wird sie von den Kerzen punktuell erwärmt. Die Luft an den Kerzen dehnt sich dadurch aus und wird in Bezug auf das Volumen leichter als die umgebende Raumluft. Die leichtere Luft steigt somit nach oben und bewegt auf dem Weg dorthin das Flügelrad.

Die Luftbewegungen, die die Kerzen erzeugen, sind aber nicht die einzigen Luftbewegungen im Raum. Es gibt viele weitere Ursachen für Luftbewegungen. Dazu gehören undichte Fenster und Türen, Fenster und Türen die geöffnet oder geschlossen werden, sich bewegende Personen im Raum oder andere Wärmequellen bis hin zu den Personen selbst.

Diese Luftbewegungen wirken zum einen genauso auf das Flügelrad wie die gewünschte Luftbewegung der Kerzen. Zum Zweiten können diese Luftbewegungen die aufsteigende Luft der Kerzen ablenken und so verhindern, dass die Kerzenluft das Flügelrad überhaupt erreicht.

Auch wenn man selbst diese Luftbewegungen nicht spürt oder nicht als unangenehm empfindet, können sie eine Pyramide beeinflussen. Man sollte das nicht unterschätzen. Es kann in Extremfällen sogar so weit gehen, dass sich die Pyramide, mit oder ohne brennende Kerzen, rückwärts dreht. In den meisten Fällen hat man aber einfach Probleme, die Pyramide zum Laufen zu bekommen oder sie bleibt ohne einen Grund stehen.

Übrigens hat auch die Pyramide selbst einen Einfluss darauf. Ein größeres Flügelrad reagiert empfindlicher auf Raumluft wie ein kleineres. Große und schwere Pyramidenachsen sind auch träger als leichte Achsen. Bei solchen Pyramiden kann es vorkommen, dass die Energie der Kerzen nicht zum Anlauf der Pyramiden ausreicht. Diese brauchen dann etwas Starthilfe.

Was kann man nun tun?

Die Lösung ist ganz einfach; sorgen Sie dafür, dass die Luftströmung der Kerzen als Einzige das Flügelrad erreicht.

Die Umsetzung ist meist nicht ganz so einfach. Man hat beim Kauf oder Bau der Pyramide ja schon den idealen Standort im Raum vor Augen und nun stellt sich heraus, dass dieser Standort eben doch nicht so ideal ist.

Um herauszufinden, ob das Problem wirklich die Zugluft ist, sollten Sie die Pyramide an einem anderen Ort im Zimmer oder gar in einem anderen Zimmer ausprobieren. Finden Sie einen Ort wo sie läuft, dann haben Sie das Problem der Zugluft gefunden. Jetzt müssen Sie schauen, ob Sie die Zugluft an Ihrem Wunschort verändern können. Einfach zu beheben sind undichte Fenster oder Türen. Auch Luftbewegungen durch sich öffnende und schließende Fenster lassen sich in der Zeit der Pyramidennutzung einschränken oder kontrollieren. Manchmal ist auch eine abschaltbare mechanische Raumbelüftung das Problem.

Schwieriger wird es, wenn die Ursache die Raumheizung selbst ist. Diese möchte und kann man im Winter nicht so einfach abschalten. Auch mit einem neuen Standort der Heizung ist es im Raum meist nicht so einfach. In dem Fall hilft nur einen neuen geeigneten Standort für die Pyramide zu finden.

Seltener ist das Problem einer unrund laufenden Mittelachse. Das kann mehrere Ursachen haben. Zum Ersten kann die Mittelachse verbogen sein. Dieses Problem ist meist schwer zu lösen. Das Richten einer verbogenen Achse ist sehr schwer. In der Regel wird sie bei jedem Versuch nur noch krummer. Die einfachste Lösung ist da eine neue Mittelachse.

Zum Zweiten kann es sein, dass die obere Achsdurchführung und der Mittelpunkt des Glaslagers nicht übereinanderstehen. Prüfen kann man das mit einem Lot. Solch ein Problem kann auch wieder mehrere Ursachen haben. Zu kontrollieren wäre hier das Pyramidengestell. Vielleicht ist etwas kaputt oder verzogen oder ist die Anbringung des Glaslagers nicht in der Mitte. Wenn man eine Ursache gefunden hat, dann muss eine individuelle Lösung dafür gefunden werden.

Eine dritte Ursache kann in einer Unwucht der Mittelachse bestehen. Diese entsteht vor allem dann, wenn die Bestückung nicht gleichmäßig verteilt ist. Das Problem tritt vor allem bei Themen-Pyramiden auf, dass sind solche Pyramiden, bei denen die Bestückung nicht nur aus gleichmäßig verteilten Engeln oder anderen Figuren besteht, sondern etwas bestimmtes dargestellt werden soll und die Positionierung der Figuren eben diesem Thema folgt und nicht der Prämisse der Ausgewogenheit. Beim Lauf der Pyramidenachse wird man solch eine Unwucht deutlich sehen. Innerhalb einer Umdrehung ändert sich die Geschwindigkeit deutlich. Bei einer exakt geraden Pyramide spielt solch eine Unwucht keine große Rolle, aber das ist selten der Fall.

Wie kann man solch eine Unwucht feststellen und vor allem beheben? Das ist gar nicht so schwer. Entfernen Sie zuerst das Flügelrad. Auch dieses kann eine Unwucht haben und damit das Ergebnis verfälschen. Danach stellen Sie die Pyramide etwas schräg. Wenn Sie nun die Achse einige male in Bewegung setzen und sie immer an der gleichen Stelle stehen bleibt, womöglich auch noch mit einer Pendelbewegung am Ende, dann wissen Sie, dass die Achse eine Unwucht hat. Die schwere Seite der Achse wird immer am tiefsten Punkt Ihrer schräg gestellten Pyramide zum Stehen kommen. Das Problem kann man mit einem zusätzlichen Gewicht auf der gegenüberliegenden Seite beheben. Ich lege zum Testen gerne einige Schraubenmuttern auf den Pyramidenteller und lasse die Achse immer wieder drehen bis ich mit dem Rundlauf zufrieden bin. Im Idealfall bleibt die Achse an einem willkürlichen Ort ohne Pendelbewegung stehen. Diesen Idealfall erreicht man aber selten, es ist auch nicht notwendig. Wenn man dann ermittelt hat, wieviel Gewicht an welchen Ort fehlt, kann man sich Gedanken machen, wie man dieses Gewicht anbringen kann. Das ist dann wieder eine individuelle Entscheidung. Man kann doch noch eine oder mehrere Figuren positionieren oder vielleicht die Muttern einfach unter den Pyramidenteller leimen. Letzteres ist meine bevorzugte Methode. Es ist das gleiche Prinzip, wie beim Auswuchten der Räder am Auto.

Bei keinem der zuvor genannten Unwägbarkeiten und Probleme wird man in der Lösung den Idealfall wirklich erreichen, aber wenn man sich in allen Punkten ein stückweit dem jeweiligen Ideal annähert, dann sollte einer funktionierenden Weihnachtspyramide nichts im Wege stehen.

Kaufempfehlung

Achten Sie beim Kauf einer Pyramide auf folgende Hinweise:

Der Hersteller sollte auf der Pyramide oder der Verpackung ersichtlich sein. Damit können Sie sich bei Problemen an den Fachmann wenden.

Die verwendeten Kerzen sollten einem handelsüblichen Standard entsprechen. Gewöhnlich werden 14 Millimeter Pyramidenkerzen verwendet. Für Pyramiden mit Teelichtern nutzen Sie 40-Millimeter-Standard-Teelichter für Pyramiden. Aber Achtung, beim Kauf von Teelichtern unbedingt auf Qualität achten, sonst reicht die Wärme nicht zum Antrieb der Pyramide aus. Im Internet gibt es Teelichter, die speziell für Weihnachtspyramiden entwickelt wurden. Diese haben eine ähnliche Wärmeentwicklung wie normale Pyramidenkerzen.

Das Glaslager und möglichst auch das gesamte Innenleben der Pyramide sollten leicht demontierbar sein. Das erleichtert Ihnen später die Pflege und die Reparatur der Pyramide.

Es sollte eine stabile Verpackung vorhanden sein, denn in der Regel wird die Pyramide ca. elf Monate eingelagert.



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Copyright:
2015 Matthias Suchfort, DAMASU - Holzkunst, 09544 Neuhausen/Erzgebirge




Sonntag, 3. Mai 2015

Ein Saxonia-Zug mit beweglichen Achsen entsteht

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Unsere Eisenbahnmodelle von der SAXONIA und der ADLER sind ja bekanntlich Standmodelle. Nun hat sich Herr Deeg, ein kreativer Modellbauer, ans Werk gemacht, um das zu ändern. Bei ihm in der Werkstatt entsteht zur Zeit ein Zug auf der Grundlage unserer Holzbausätze mit beweglichen Achsen und Rädern. Dazu ist einiges an Umbauarbeiten notwendig; aber lesen Sie selbst, diesen ersten interessanten Bericht dazu:

Lieber Herr Suchfort,
nun ist der 1. Wagen endlich fertig und die Räder rollen und bewegen sich. Es war eine größere Herausforderung als der Bau der siebenstöckigen Pyramide mit Unterteil. Die Teile sind kleiner und müssen sehr genau zusammengepasst werden. Der Umbau von den feststehenden Rädern zu den sich drehenden Rädern kostete doch mehr Gehirnschmalz als ich vorher dachte.

1. Die drei Radteile sollten nicht nur im Außenrund geklebt werden, sondern auch noch in der Nabe, doch darauf achten, dass das Vierkant freibleibt vom Kleber. Nach dem Trocknen wird das Vierkant langsam aufgebohrt auf Durchmesser 4mm. Gut wäre es, wenn die Radteile bereits eine Bohrung von Du. 3,9mm hätten. Danach wird eine Messingbuchse mit 4mm Länge eingedrückt. Die Achsen werden auf 41,0mm gekürzt, damit sie nicht an den Rädern vorstehen.

2. Die Oberteile habe ich mit den übriggebliebenen Leisten von den Sitzen verlängert und die Radblenden mit 2mm breiten Leisten erhöht, damit etwas mehr Fläche zum Kleben vorhanden ist.

3. Damit die Achsen nicht herausfallen habe ich diese mit den vorhandenen halben Achsen, die ich an den beiden Nasen gekürzt habe in das Fahrgestell festgeklebt.

4. Danach wird das so hergestellte Oberteil mit dem Rahmen mit den eingeklebten Achsen und aufgesteckten Rädern verbunden und wenn alles sitzt werden die Teile verklebt.

5. Dieser Vorgang kann auch bei den geschlossenen Wagen angewandt werden.

Es war sehr schwer den entsprechenden Lieferant für die Buchsen und Achsen zu finden, doch ich bin der Meinung, dieser Lieferant bastel-dehs eine gute Adresse. Bei dem Tender und der Lok muß ich mir noch was einfallen lassen wie ich die Achsen einbauen kann, denn da ist die Achshalterung anders gelagert.

Viele Grüße aus Berlin
Ihr Gerhard Deeg

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Lieber Herr Suchfort,

nun ist endlich mein Zug vom Adler fertig (Bericht darüber folgt separat). Zur Montage des Wagens hatte ich Sie ja mal angerufen, wie Sie die seitliche Blende unter dem Wagen befestigen und Sie sagten mir, dass Sie die Blende einfach auf die Räder kleben, was ja bei mir nicht ging. Bei den ersten Wagen hatte ich mir mit den Stäben aus den Sitzen eine Hilfskonstruktion gemacht und versucht die Blenden an den Wagenkästen anzukleben. Erst beim dritten Wagen ist mir die Erleuchtung gekommen, dass man das auch anders machen kann. Ich habe mir ein längeres Teil 1,5x1,5 mm geschnitten und auf die Blende draufgeklebt. Danach habe ich ein ebenso großes Teil seitlich innen auf die Blende geklebt, so dass ich einen Winkel hatte den ich als Anschlag unter den Wagen kleben konnte. Auf den Bildern grün dargestellt. Es wäre doch möglich, mit drei oder vier Durchbrüchen die grüne Leiste im Winkel an der Blende zu befestigen und die Blende um 1,5mm zu erhöhen. Dann wäre auch die Verbindung Wagenkörper und Räderaufnahme einfacher zu  machen. Denn wenn Sie die Anfrage über sich drehende Räder mal haben, hätten Sie sofort die Lösung und die Räder mit einer entsprechenden Bohrung schon vorschneiden.

Bis dahin verbleibe ich
mit freundlichen Grüßen
Ihr Gerhard Deeg
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Lieber Herr Suchfort,

nun ist auch der Tender fertig. Es war nicht so schwer die Einzelteile zusammen zu fügen. Bei den Rädern und Achsen musste ich mir was einfallen lassen.

     1.    Die Räder wurden wieder aufgebohrt und mit einer Messingbuchse versehen.

     2.    Zwischen den beiden Rädern musste eine Hülse mit einer Länge von 32mm  eingepasst werden, damit der Abstand für die Schienen passt.

     3.    Die Achse hat eine Länge von 47mm und damit sie nicht herausfällt, habe ich die Außenblenden verändert und einen Anschlag für die Achsen geschaffen.

     4.    Dadurch, dass die Teile aus Holz sind, habe ich mir die Idee aus dem Fahrstuhlturm abgeschaut und die Teile mit dickem Lötzinn beschwert, damit die Räder sich beim Bewegen auch drehen.

Nun werde ich mich mit Mut an die vorletzte Hürde wagen und die Lok anfangen.

Viele Grüße aus Berlin
Ihr Gerhard Deeg





Mit den 3D-Grafiken haben Sie sich ja eine Mühe gemacht!
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Lieber Herr Suchfort,

jetzt nachdem ich die Wagen und den Tender durch habe, fange ich mit der Lok an. Da ist mir aufgefallen, das 2 Räder extra für die Antriebsräder dabei sind. Hat das einen bestimmten Grund, dass die großen Antriebsräder nicht so aussehen wie die anderen Räder? Oder ist das eine Variante die man machen kann wie man will? Da ich ja auch bei der Lok nicht auf die Holzachsen zurückgreife, sondern ich auch da die Stahlachsen verwenden möchte, ist es da nicht egal ob auch das große Rad eine Schienenführung hat?

Wäre schön, wenn Sie mir meine Frage beantworten könnten.

Viele Grüße Ihr Gerhard Deeg



Hallo Herr Deeg,

Eisenbahnräder haben immer den inneren Führungsring, natürlich bis auf die Ausnahmen. Bei der Adler haben die Ingenieure nach der Inbetriebnahme gemerkt, dass sie mit ihrer Lok nicht um die Kurven kommen. Kurzerhand haben sie beim Treibrad den Führungsring weggelassen und die Lok nur noch durch die vorderen und hinteren Räder in der Spur gehalten. Ich habe von dem Husarenstück auch erst durch weitere Recherchen erfahren, deshalb sind in Ihrem Bausatz noch beide Varianten enthalten. Sie können das so oder so aufbauen. Richtiger ist aber das Treibrad ohne Führungsring. Viele Grüße aus dem Erzgebirge, Matthias Suchfort, DAMASU-Holzkunst 

Matthias Suchfort, DAMASU-Holzkunst
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Hallo Herr Suchfort,

ich weiß jetzt nicht genau, ob ich Ihnen die Daten schon geschickt habe, wenn ja machts nichts, dann einfach löschen, ansonsten die Daten vom Tender. Bei der Lok stoße ich jetzt auf Probleme aber ich weiß nicht, ob ich vielleicht einen Fehler gemacht habe bei der Montage. Vorab schon mal, die hinteren Räder schleifen an dem U-Zwischenstück wo nacher der Rauchkasten geklebt wird. Und die mittlere Verbindung ist mir schon ein paarmal der dünne Steg abgebrochen.

Gruß aus Berlin Gerhard Deeg



Lieber Herr Suchfort,

entschuldigen Sie bitte, wenn ich Sie wieder belästige, doch mir ist jetzt der Fehler auch im 3D aufgefallen, wo ich die Teile zusammengesetzt habe. Die hintere Verbindung für die beiden Längsträger haut nicht ganz hin. Da ist eine Kollision zwischen den Rädern und des Verbindungsstückes. An meinem Modell habe ich den Bereich etwas abgefeilt und mit Filzstift wieder geschwärzt, so dass es nicht auffällt. Es sollte nur zu Info sein.

Schönes Wochenende und viele Grüße aus Berlin
Hallo Herr Deeg,

Sie belästigen mich keineswegs. Es gibt keine Diskussion, aus der man dümmer hervorgeht. Ich habe mir die Stelle gerade noch mal angesehen und nachgemessen. Der Abstand ist 5mm. Für das 4,5mm breite Rad ist das bei einem Standmodell völlig ausreichend. Für bewegte Räder kann es natürlich eng werden, zumal die Sperrholzräder auch nicht ganz rund laufen. Wahrscheinlich haben Sie die Räder durch die Laufhülsen auch etwas weiter innen stehen als beim Originalmodell, damit die Räder außen nicht schleifen. Ein halber Millimeter Luft ist da schnell aufgebraucht. Das Mittelteil ist aber dick genug, dass es ein paar Feilenstriche gut verträgt. Das Teil ist dort angebracht und nicht zwischen den beiden Rädern, damit die Stütze im sichtbaren Bereich mittig am Feuerkessel anliegt. Bei so einem Sondermodell wie dem Ihrigen könnte man die Stütze auch zwischen die Räder verlegen und die zwei Streben am Kessel abtrennen und irgendwie anders wieder am Feuerkessel anbringen. Solche Herausforderungen müssen sein, sonst könnte das ja jeder.

Viele Grüße aus dem Erzgebirge.

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HOCHACHTUNG!

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Sonntag, 26. April 2015

Unterbau auch für die kleinen gotischen Pyramiden

Im Zuge der Einführung des Elektrobausatzes für alle unsere gotischen Pyramiden ist es notwendig auch für die kleinen Pyramiden mit 3, 4 oder 5 Etagen einen Unterbau mit anzubieten. Der Motor des Elektrobausatzes benötigt etwas Platz, den er im Unterbau finden kann. Der Elektrobausatz wird aus drei Teilen bestehen; einer Innenbeleuchtung, einer Außenbeleuchtung und eben dem Motor. Die drei Teile können wahlweise oder gemeinsam eingebaut werden. Die Beleuchtungen können auch ohne den Unterbau verwendet werden. Nur beim Motor geht es nicht ohne. Die Unterbaue gibt es wieder in allen Farben oder naturbelassen. Einen Adventskalender gibt es für diese kleinen Unterbauen nicht, das bleibt den großen gotischen Pyramiden vorbehalten!



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Sonntag, 19. April 2015

DAMASU-Info-Blog: elektrische Pyramide bald auch als Bastelsatz

DAMASU-Info-Blog: elektrische Pyramide bald auch als Bastelsatz: Wir arbeiten daran!  Es wird immer wieder nach einem Elektrobausatz für unsere großen und kleinen elektrischen Pyramiden gefragt. Hier der...

elektrische Pyramide bald auch als Bastelsatz

Wir arbeiten daran! 

Es wird immer wieder nach einem Elektrobausatz für unsere großen und kleinen elektrischen Pyramiden gefragt. Hier der erste Beweis, dass wir auch an diesem Thema arbeiten.


Wir sind mit einem versierten Bastler daran für alle Pyramidengrößen einen Elektrobausatz zu entwerfen, den jeder ohne Elektrokenntnisse in eine Pyramide einbauen kann. Kein Löten und kein Klemmen. Alle Komponenten sind fertig aufgebaut und werden nur eingebaut und zusammengesteckt. Solch ein Elektrobausatz besteht aus drei Teilen; einer Innenbeleuchtung, einer Außenbeleuchtung und einem Motorantrieb für die Achse. Dazu gibt es ein Netzteil, an das Sie alle drei Komponenten gemeinsam oder einzeln anstecken können. Für den Motorantrieb ist in jedem Falle ein Unterbau notwendig. Auch für die kleineren Pyramiden wird es in Zukunft einen Unterbau geben, allerdings ohne Adventskalender. Die Beleuchtung wird es in Rot oder in Gelb geben.

Unser Ziel ist es, die Elektrobausätze bis zur Leipziger Messe im Oktober fertig zu haben. Wir halten Sie auf dem Laufenden. Hier schon mal die ersten Bilder: 




(Das Anschlusskabel ist nur provisorisch.)



DAMASU-Holzkunst

Eine Lichtersäule wird vervollständigt und aufgebaut

Die Verdrahtung einer Lichtersäule, Teil 12



Jetzt kommen die Arbeiten, wo man mal richtig was sieht!Die Säulen werden mit der Lichttechnik bestückt und alle technischen Komponenten, die ich bis her vorbereitet habe, werden auf der Grundplatte befestigt und in Betrieb genommen. Zu den Arbeitsschritten selbst gibt es nicht allzu viel zu sagen und zu zeigen. Es waren immer wieder die gleichen Tätigkeiten, die sich oft wiederholt haben. Zwei volle Arbeitstage hat mich das Folgende gekostet:

Zuerst mussten zwei Komponenten vorgefertigt werden; die Wandlampen mit ihren Halterungen und der Lichteinsatz für die Schwibbogensäulen. Wer schon die normalen Schwibbogen-Bausätze verfolgt hat, der wird sehen, dass hier die Leuchtmittel wieder durch LEDs ersetzt sind. Das sieht nicht unbedingt schöner aus hat aber zwei entschiedene Vorteile. Zum einen ist es immer besser, wenn man in einem System bleibt. Einmal LED immer LED. Die Lichtfarben bleiben gleich und auch die Treiber aus Teil 5 sind auf die LEDs ausgelegt. Zum Zweiten haben LEDs eine wesentlich höhere Lebensdauer als Glühlampen. Bei den Wandlampen habe ich gelbe LEDs verwendet und bei den Säulenaufsätzen je zwei gelbe und zwei rote LEDs.

Die vorgefertigten Wandlampen werden nun in die Säulenelemente eingeleimt und die Anschlussleitung nach unten herausgeführt; 14-mal das Gleiche.




Die Säulenteile mit den Durchbrüchen sind mit einer Innenbeleuchtung versehen. Dazu wird eine LED durch die zwei vorbereiteten Löcher in der Verkleidung gesteckt, die beiden Anschlussdrähte angelötet, isoliert und auch wieder nach unten herausgeführt.

Übrigens, die beiden Löcher für die LED sind auch bei den normalen Bastelsätzen vorhanden.



Genauso einfach wird auch die Unterbrückenbeleuchtung eingesetzt (ohne Bild).

Alle Säulenteile werden nicht verleimt, sondern mit 3mm Gewindestangen verschraubt. Damit bleiben sie auf Dauer zerlegbar. 




Die ersten drei Säulen sind fertig und stehen schon mal zur Probe.


Alle Anschlussleitungen sind nach unten geführt und hängen erst mal lose durch die Grundplatte. Da kommt ganz schön was an Kabeln zusammen.


Alle Säulen sind fertig verdrahtet und mit der Grundplatte verschraubt, aber nicht zu sehen!

Mutig, wie ich bin, habe ich die Platte umgedreht und mit Schraubzwingen auf zwei Holzböcke befestigt. Nun kann ich die ganze Kabelei von oben verdrahten.


Alle Kabel müssen mit Buchsen versehen und auf den vorbereiteten Steckkontakt gesteckt werden. 58-mal die richtigen beiden Kabel an eine Buchse klemmen und auf den richtigen Stecker stecken. Die Zeit vergeht!



Jede Säule bekommt dabei ihren eigenen Kabelbaum. Wenn man eine Säule ausbauen will (was hoffentlich nie geschehen wird) braucht man nicht die ganzen Kabelbäume zu öffnen.


Es ist bei meiner Kopf-über-Aktion alles gut gegangen. Es sind keine Verluste zu beklagen gewesen. Die restlichen Bauteile wie Fahrstuhlturm und Straßenlaternen habe ich auch gleich noch befestigt. Der Fahrstuhlturm musste keine 180°-Drehung bewältigen. Dafür habe ich mir beim Anklemmen den Hals verrenkt. Aber auch das ist ohne Verluste vonstatten gegangen.


Das sind nun die letzten Bilder aus dem Inneren des Schwibbogens. Noch einwenig Testen und Einstellen und dann wird er für möglichst lange (immer) verschlossen!







Drei große Arbeiten warten nun auf mich; die Vitrine muss gebaut werden, das Programm muss geschrieben werden und die Szene muss mit Figuren und Accessoire zum Leben erweckt werden. Die drei Arbeiten werden je nachdem, wie ich vorankomme, parallel erfolgen. Die nächsten Artikel werden also immer nur Statusberichte sein.
 
Zum Teil 13, Bestückung


Zu den Holzbausätzen im Shop.
 


PS.: ich habe schon mit einem kleinen Testprogramm alles leuchten sehen!