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Samstag, 26. September 2020

Ein Umkehrgetriebe für den Kapellen-Unterbau ...

... es geht alles!

Hallo Daniela und Matthias Suchfort, 

 Vor kurzer Zeit haben wir Euch ja in Eurer Werkstatt besucht. An diesem Tag haben wir den Weihnachtskalender-Unterbau für Die Kapelle „Wandelbare Diva“ gekauft und bei dem netten Gespräch mit Euch, von dem Umkehrgetriebe (einfach) für Synchronmotor gehört und es kurzentschlossen mitgenommen. 

Ein paar Tage später haben wir uns ans Werk gemacht und mit dem Unterbau begonnen. Schon bald merkten wir, wenn das Getriebe integriert werden soll, müssen wir uns etwas einfallen lassen, um es mit der Mittelplatte zu verbinden. Somit ergeben sich ein paar Änderungen gegenüber Eurer Bauanleitung, die ich hier als Anregung beschreiben möchte. 

Angefangen mit der Mittelplatte, haben wir von den 4 Einzelplatten erst mal nur Platte 2, 3 und 4 verleimt. Die Platte 1 nutzen wir vor dem Verleimen, zur Verbindung mit dem Getriebe. Ebenso haben wir die obere Platte des Getriebes nicht verleimt, das bleibt auch dabei. Somit ergibt sich auch später die Möglichkeit am Getriebe Reparaturen durchzuführen, sollte es einmal zum Zahnradbruch kommen. 

Um das Ganze stabil zu verbinden haben wir in Platte 1 der Mittelplatte sowie durch das Getriebe im Bereich der Abstandshalter 3 Löcher gebohrt, durch diese Löcher kommen Senkkopfschrauben M3 x 25 mm, je Schraube passende Muttern und 2 Unterlegscheiben als Abstandhalter, um die Kabel für die Beleuchtung zwischen Mittelplatte und Getriebe durchführen zu können. Somit sind die Schrauben fest mit Platte 1 verschraubt und diese kann an die restlichen 3 der Mittelplatte geklebt werden. Nun kann das Getriebe mit einer Unterlegscheibe und Mutter an die Mittelplatte geschraubt werden. 

Die kurze Vierkantachse des Zahnrades zur Kapellenachse hab ich ebenfalls nicht verklebt, sie wird durch eine längere ersetzt, um die Verbindung vom Getriebe zur Pyramidenachse herzustellen und muss meiner Meinung nach nicht verklebt werden. 

Als Antriebsmotor habe ich in meiner Bastelkiste einen 220V Synchronmotor aus einer alten Mikrowelle gefunden, der zum Antreiben des Drehtellers verbaut war. 

Ich hoffe, dass die nachfolgenden Bilder, möglicherweise auftretende Unklarheiten aus dieser Beschreibung aufklären. 

Wir hoffen hiermit ein paar Anregungen geben zu können und 

senden liebe Grüße Peggy und Volker













 

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 Bastler wissen sich zu helfen und wenn das Umkehrgetriebe unter die Kapelle soll, dann kommt es auch unter die Kapelle!

 Hallo Herr Krause,

 ich war mir sicher, dass Sie das hinbekommen. Vielen Dank, dass Sie uns in Wort und Bild gezeigt haben wie es geht. Auch wenn Bastler sich zu helfen wissen, muss nicht jeder das Fahrrad neu erfinden. 

Wir wünschen Ihnen noch weiterhin viel Spaß bei Ihrem Projekt und schon mal jetzt viel Freude an Ihrer neuen Weihnachtspyramide. 

Viele Grüße aus dem Erzgebirge,

Matthias Suchfort, DAMASU-Holzkunst

PS. nicht vergessen; Sie müssen noch den Adventskalender für Ihre Frau füllen!!!!

 

 

Montag, 10. August 2020

Bastelanleitung für die Unterbaue der kleinen gotischen Pyramiden



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Bastelanleitung einfacher Unterbau

Für die kleinen gotischen Pyramiden mit 3, 4 oder 5 Etagen.



DAMASU-Holzkunst, Manufaktur und Werksverkauf.

09544 Neuhausen/Erzgebirge, Olbernhauer Str. 31, 0173 3666 223, www.holzbastelsatz.de

Inhaltsverzeichnis
Bastelanleitung




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Allgemeine Hinweise

Bastelanleitung


Der Pyramidenunterbau ist ein zusätzlicher Bausatz für die kleinen gotischen Pyramiden mit 3, 4 oder 5 Etagen. Es gibt den Unterbau in allen Farben passend zu den Pyramiden aus unserem Sortiment. Der Unterbau erhöht die Pyramide um einige Zentimenter. Wenn Sie Ihre Pyramide mit einem Motor betreiben möchten, dann ist der Unterbau zwingend notwendig. Der Pyramidenunterbau besteht aus einem oberen und einem unteren Rahmen, verschiedenen Seiten und Rückwänden und den Ecksäulen. In dieser Reihenfolge wird er auch zusammengesetzt. Der obere Rahmen wird aus zwei Schichten 3 mm Sperrholz angefertigt. Insgesamt sind 8 Teile zusammenzuleimen. Eine Schicht besteht aus vier Eckteilen und die zweite Schicht besteht aus vier Seitenteilen.

Alle Teile sind mit 3 mm Bohrungen versehen. Diese dienen Ihnen als Montagehilfe.

Legen Sie alle Teile probeweise zusammen und vergewissern Sie sich, dass Sie am richtigen Ort liegen. Nutzen Sie die eingravierten Buchstaben (gleiche Buchstaben stehen sich gegenüber) als Orientierungshilfe.



Fangen Sie damit an, dass Sie jeweils ein Eckteil mit einem Seitenteil verbinden. Dazu leimen Sie die Hälfte eines Eckteiles ein und legen die Hälfte eines Seitenteils darüber. Verbinden Sie beide Teile mit den mitgelieferten Schrauben und ziehen Sie diese fest. Lassen Sie alles trocknen und lösen Sie dann Die Schraubverbindungen wieder.

Diesen Vorgang wiederholen Sie für alle vier Ecken.



Dann verbinden Sie jeweils zwei der vorgefertigten Teile in der gleichen Art miteinander. Zum Schluss verbinden Sie die beiden entstandenen Hälften miteinander.



Warum empfehle ich Ihnen diese Art des Zusammenbaus? Wenn Sie alle Teile der Reihe nach zu einem Ring zusammenfügen, summieren sich die Toleranzen der Verleimungen. Das kann dazu führen, dass bei der letzten Leimstelle eine Lücke oder eine Überlappung der letzten Teile entsteht. Wenn Sie nun mit Kraft den Ring schließen, dann wird er die entstehende Spannung durch ein Verziehen des gesamten Rahmens quittieren. Durch die empfohlene Art des Zusammenbaus werden diese Toleranzen vermittelt und der Rahmen verzieht sich nicht.

Der untere Rahmen wird aus drei Schichten 3 mm Sperrholz angefertigt. Insgesamt sind 12 Teile zusammenzuleimen. Der Rahmen wird genau so wie der obere Rahmen zusammengesetzt. Fangen Sie mit zwei Schichten an und leimen Sie zum Schluss die dritte Schicht darüber.

Jetzt werden die Rück- und Seitenwände in den unteren Rahmen eingeleimt. Die Seitenwände sind durchnummeriert und werden mit der breiten Seite nach unten aufgesetzt. Befinden sich alle Rück- und Seitenwände auf dem unteren Rahmen, dann werden diese an den oberen Kanten mit Leim versehen und der obere Rahmen aufgesetzt. Die Zapfen der Rück- und Seitenwände müssen nun in den oberen Rahmen eingesetzt werden. Fangen Sie an einer Ecke an und gehen Sie dann den gesamten Rahmen herum, bis alle Zapfen in ihren Nuten sitzen. Beschweren Sie den oberen Rahmen, während der Leim trocknet. Alle Teile müssen bündig mit den beiden Rahmen verbunden sein.





Zum Schluss werden nun noch die 5 Eckteile pro Ecke eingeleimt. Die Eckteile sind oben und unten verzapft und passen genau in die dafür vorgesehenen Nuten der beiden Rahmen. Mit diesen Teilen werden die beiden Rahmen endgültig zusammengehalten.

Der normale Pyramiden-Unterbau ist nun fertig. Die Pyramide wird ohne Verleimung auf den Unterbau aufgestellt.

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Weitere Links:

Berichte von Bastlern für Bastler.
Zur Sammlung von Bastelanleitungen.
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Zu neuen Holzbastelsätzen von DAMASU!


Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Basteln!








Copyright:
2020 Matthias Suchfort, DAMASU - Holzkunst, 09544 Neuhausen/Erzgebirge




Montag, 30. April 2018

Viel Licht, viel Ehr

Die gotische Kapelle im Shop.

  Video

Detailbilder



Es waren ja wieder so viele Teile, die ich erst einmal sortieren musste. Mein Plan stand fest: die mittleren Platten mit der Verzahnung wurden Goldfarben lackiert. Anschließend wurden wie in der Beschreibung vorgeschlagen die Platten in Stufen aufeinander verleimt und verschraubt. Die senkrechten Trennwände wurden angeschliffen und in der unteren Platte mit Leim befestigt. Danach wurde die obere Teilplatte mit den Durchbrüchen auf die Trennwände gefügt und mit einer Tischlerzwinge fest gespannt.

 
Nun standen die senkrechten Wände, und ich konnte die vorgefertigten Schubkästen für den Adventskalender in die einzelnen Bereiche einfügen. Von Herrn Suchfort habe ich mir die entsprechende Platte naturfarben schicken lassen, denn es war einfach nicht möglich, die dunkelbraun gebeizten Teile hell nach zu lackieren. Bei Kupfer und Gold war es möglich, denn da haben die Plakafarben gedeckt. 

 
Die Gitter der einzelnen Kästen habe ich silberfarben lackiert. Es sollte so aussehen, als seien diese verzinkt. Hinter die Gitter habe ich farbige Folien geklebt, denn es sollte zusätzlich die Beleuchtung zu sehen sein. Da war es besser, wenn die Fenster einen kleinen Vorhang haben.

 
Auf diesem Bild sieht man die Anordung der LEDs. Ich habe SuperFlux LEDs verwendet. Der Vorteil bestand für mich darin, dass sie vier Beine haben. Davon wurden zwei Beine geknickt und mit Kabel versehen, während die anderen Beine in der Holzplatte versenkt wurden. Vorher mussten aber zwei Bohrungen im Abstand von 2,54mm (Schablone) Ø 1mm gebohrt werden. Diese Beinchen wurden dann in der Holzplatte verklebt. Als Kabelhalterung habe ich die LED-Halbringe verwendet, weil ich wusste, ich brauche sie nicht für meine Innenbeleuchtung. Gegenüber der Beschreibung habe ich auch nur zwei Platten verklebt, damit ich das gesamte Gebilde ohne Schwierigkeiten öfters umdrehen kann, um die Innenseite zu verkabeln. 
 
 
Auf diesem Bild habe ich bereits die Deckplatte oben mit den senkrechten Platten zusammenge-bracht, aber ohne die Sichtplatte oben, auf der der Zaun angebracht werden muss. Was hier noch in dem Untergrund alles verschwinden soll, sind 24 LEDs für die mittlere Beleuchtung, die Verteilerleisten für die Kabel, zwei Trafos von je 1 Ampere, die Steuerung für die Fernbedienung und natürlich der Motor ,um die Flügel nachher anzutreiben. Ich habe mich bei diesem Projekt für einen 12 Volt Motor entschieden und nicht für einen 230 Volt Motor. Dieser ist etwas kleiner und besser anzupassen. Bei den LEDs habe ich mich für 12 goldfarbige und 12 rote LEDs ent-schieden, die ich durch die Fernsteuerung je nach Laune einschalten kann. 
 
 
So, nun ist alles eingebaut und ausprobiert. Die Kabel wurden mit Wagoklemmen fest geklemmt. Das war mir etwas sicherer als mit einer Lüsterklemme.

 
Dies ist die Ansicht der mittleren Adapterplatte für die Beleuchtung. Die LEDs stecken in einer Metallhülse, deshalb konnte ich auch die Halbkreise für die Kabelführung verwenden.


 
Nach dem die beiden 5-armigen Kandelaber aufgebracht wurden, konnte ich auch den wiederum verzinkten Zaun mit den verkupferten Zaunpfosten auf die obere Sichtplatte aufkleben. Das Firmenlogo wurde vorher noch bei einem Goldschmied vorbeigebracht, damit er dies mit Blattgold versehen konnte. Die beiden angren-zenden Zaunpfosten wurden ebenfalls vergoldet. Nun ist aus dem eher dunklen Unterbau ein helleres, freundlicheres Bauwerk geworden.
Wir freuen uns schon, wenn die Teile der Kapelle kommen und wir wieder die Farben festlegen können, damit dies ein elegantes und wertvolles Teil für die Weihnachtszeit wird.

Viele Grüße aus Berlin Ihre Deegs




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WAS ZU ERWARTEN WAR!

Es ist wieder etwas ganz Besonderes geworden!

Viel Licht im Inneren der Pyramide kann nie schaden. Ich denke mal, dass Sie damit sehr viel Freude haben werden. Bedenken habe ich bei dem Licht im Adventskalender. Da kann Ihre Frau ja schon vorneweg sehen was darin liegt und wenn das nun nicht das Richtige ist, dann ist der Ärger aber vorprogrammiert. Das hätte ich nicht gemacht!

Nun bin ich gespannt, wie das Licht in der Kapelle wirken wird; spannend!

Vielen Dank wieder für die viele Arbeit, die Sie sich mit den Bildern und Texten gemacht haben und viele Grüße aus dem sonnigen Erzgebirge,
Matthias Suchfort, DAMASU-Holzkunst



Dienstag, 9. Mai 2017

Eine dunkelbraune Kapelle mit allem drum und dran


bevor bei uns die „Freiluft-Saison“ mit all ihren Licht- und Schattenseiten so richtig losgeht, konnte ich die Pyramiden-Kapelle samt Unterbau und Elektrik noch fertig bauen und mitten im Mai für ein wenig Weihnachtsstimmung sorgen.
Die Montage verlief dank Ihrer Anleitung und Website und v.a. der gewohnten Passgenauigkeit reibungslos.
Was ich jedem zukünftigen Kapellen-Erbauer besonders ans Herz legen möchte – so wie Sie es auch in Ihrer Anleitung beschreiben - ist das großzügige Anschleifen der oberen Zapfen der Zwischenwände beim Unterbau! Dadurch „flutscht“ die Deckplatte fast wie von selbst
in Ihre Position.
Auch die Elektrik funktioniert nach anfänglichen Schwierigkeiten und dem anstandslosen Umtausch durch die Fa. neuhatronic nun ohne Probleme. Überrascht war ich von der Laufruhe des Motors, er ist auch im montierten Zustand so gut wie gar nicht zu hören.
Wie Sie auf den Bildern erkennen können, habe ich an meiner Kapelle und dem Unterbau ein paar goldige „Verfeinerungen“ vorgenommen. Vor allem der Unterbau in seiner dunkelbraunen Farbe erschien mir sonst zu düster. Die sichtbaren Montagebohrungen auf der Deckplatte habe ich mit Stücken aus eingefärbten handelsüblichen Schaschlyk-Spießen zugedübelt und so fast unsichtbar gemacht.
Für die Elektrik habe ich vor der Montage der Deckplatte zwei flache Nuten auf der Rückseite eingesägt, die dann die Leitungen für die beiden Außen-Laternen aufnehmen sollen und nach dem Einbau wieder mit schmalen Abfallstreifen verschlossen. So können die Schubfächer ungehindert ein- und herausgeschoben werden ohne die Leitungen zu beschädigen. Die Steuerplatine wurde an zwei vorher eingeleimte Klötzchen geschraubt und ist so auch ausreichend gesichert.

Nach einem kurzen Foto-Shooting wartet das schöne Teil nun gut verpackt auf seinen ersten Einsatz zur Advents-Zeit.

Ich möchte mich nochmals recht herzlich bei Ihnen bedanken für diesen wundervollen Bausatz,
Ihre Hilfe bei den anfänglichen Elektrik-Problemen und der schnellen Lieferung der gewünschten Zusatz-Bauteile !!


Viele Grüße aus Thüringen ins Erzgebirge

Matthias Ross !









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Hallo Fam. Ross,

vielen Dank für die vielen Bilder, die netten Zeilen und die darin enthaltenen wertvollen Hinweise. Wie gewohnt habe ich alles gleich wieder hier im Blog für jeden zur Verfügung gestellt. 

Ihre Weihnachtspyramide Kapelle finde ich sehr gelungen. Das Sie (und andere) immer noch etwas mehr machen ist genau der richtige Weg. Sonst könnte man ja gleich von der Stange kaufen. Mich juckt es auch oft genug in den Finger, meine Muster mit ein wenig Farbe oder kleinen Accessoires noch interessanter zu gestalten, aber ich als Hersteller muß da vorsichtig sein. Was ich zeige muß ich dann auch liefern können und das geht nicht immer. 

Wir wünschen Ihnen und Ihrer ganzen Familie viel Freude mit Ihrer neuen Pyramide in der Weihnachtszeit. Nun aber freuen wir uns erstmal alle auf einen schönen Sommer mit 30° und mehr, damit man sich in seiner kühlen Werkstatt so richtig wohl fühlt!

Viele Grüße aus dem Erzgebirge,
Matthias Suchfort, DAMASU-Holzkunst