Mittwoch, 13. Mai 2015

Bastelanleitung "Pyramide Postmeilensäule"

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Bastelanleitung Pyramide -Postmeilensäule-



DAMASU-Holzkunst. Manufaktur mit Werksverkauf. 09544 Neuhausen/Erzgebirge, Olbernhauer Str. 31, 0173 3666 223, www.holzbastelsatz.de


Allgemeine Hinweise

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Die sächsische Postmeilensäule

Eine sächsische Postmeilensäule ist ein Meilenstein, der Entfernungen und Geh-Zeiten angibt. Die Gestaltung der Steine variiert je nach der Distanz, für die sie stehen. Die Säulen können die Form eines Obelisken, einer antiken Herme oder einer Stele haben. Es gab Distanzsäulen, Meilen-, Halbmeilen- und Viertelmeilensteine. Nach der amtlichen Landvermessung durch den Pfarrer Adam Friedrich Zürner wurde ab 1721 die Aufstellung der Meilensteine veranlasst. Die Säulen waren nach einheitlichem Standard aus Naturstein gehauen. Sie wurden an allen wichtigen Post- und Handelsstraßen im Kurfürstentum aufgestellt und dienten nicht nur zur Orientierung von Reisenden und Fuhrleuten, sondern auch zur Berechnung einheitlicher Postgebühren. Eine sächsische Meile ist gleichbedeutend mit 2 Wegstunden zu Fuß oder 9,062 Kilometer nach heutigen Maßstäben.

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Zusammenbau der Postmeilensäule

Beginnen Sie mit dem Auslösen aller Teile aus den Trägerplatten.




Die Postmeilensäule besteht aus den vier Seitenwänden und drei Versteifungsteilen. Zuerst leimen Sie das Glaslager auf die kreisrunde Gravur der größten Versteifungsplatte.


Nachdem das Glaslager angetrocknet ist, leimen Sie die drei Versteifungsplatten in eine Säulenwand ein.


Lassen Sie die Teile etwas Antrocknen und leimen Sie als nächstes die anderen drei Seitenplatten an. Achten Sie darauf, dass die Buchstaben A und R von den kurfürstlichen Initialen (Augustus Rex) an einer Ecke gegenüberstehen. Beim Zusammenleimen geben Sie bitte nur auf die Versteifungsplatten Leim, nicht aber auf die Seitenteile selbst. Zum Trocknen können Sie unten einen Gummiring spannen und oben den kleinsten Holzring nutzen. Geben Sie zum Schluss noch etwas Leim von innen auf die Holzverbindungen der Seitenteile. Lassen Sie die Säule gut trocknen.


Die drei Verbindungsplatten ragen an den Verzapfungen etwas aus den Seitenplatten heraus. Diese hervorstehenden Zapfen nutzen wir im folgenden Arbeitsschritt als Anschlag für die äußeren Versteifungsringe und die Teelichtplatte. Geben Sie dazu etwas Leim von oben auf alle 12 Zapfen und setzen Sie die Teelichtplatte und die beiden größeren Versteifungsringe auf. Schieben Sie die Teile an den Ecken vorsichtig soweit herunter, dass sie flach auf den jeweiligen Zapfen aufliegen.


Den obersten Ring befestigen Sie mit etwas Leim an der oberen Kante der Säule.

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Die Verzierung der Säule

Eine Postmeilensäule trägt im oberen Bereich die landesüblichen Herrschaftszeichen. In Sachsen sind dies das kursächsische Wappen, die Königskrone und die Initialen AR. Die Anordnung der einzelnen Elemente können Sie aus den Abbildungen entnehmen.





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Den Sockel vervollständigen

Am Sockel werden nun noch acht Unterbau- und Geländerteile angebracht, die die Teelichthalter stützen und die der Pyramide eine größere Auflagenfläche verschaffen. Es gibt für jede Seite ein rechtes und ein linkes Unterbauteil, welches am unteren Ende zusammengesteckt wird.


Geben Sie etwas Leim auf die Oberkante der Unterbauteile zwischen den Geländersäulen und auf die untere Verbindung. Nun stecken Sie die Geländersäulen durch die entsprechenden Löcher der Teelichtplatte. Die untere Verbindung hakt dabei in die Postsäule von unten ein.


Wiederholen Sie den Vorgang auf allen vier Seiten und vervollständigen Sie die Geländer mit dem Handlauf.



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Nabe und Flügelrad

Die Flügelradnabe besteht aus drei Verbindungsteilen und acht Seitenteilen. Leimen Sie die acht Seitenteile in die zwei größeren Verbindungsteile ein.


Verschließen Sie die Nabe oben mit dem kleinsten Verbindungsteil. Richten Sie die Nabe symmetrisch aus und lassen Sie sie trocknen.


Zum Schluß stecken Sie die Achse in die Nabe und leimen die acht Flügel im 45°-Winkel ein. Der kleine Haken in der Aussparung eines jeden Flügels zeigt dabei nach oben.


Mit dem Aufsetzen des Flügelrades und dem Einsetzen der vier Teelichttüllen ist Ihre neue Pyramide namens "Postmeilensäule" fertig.




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