Mittwoch, 16. November 2011

Wow! Es geht immer noch ein Stück besser.


die Bilder Ihrer Pyramide haben uns sehr begeistert. Was man so alles aus unserem Bausatz machen kann! Ein großes Kompliment zu Ihren Ideen und Ihrem handwerklichen Geschick.

Wir bedanken uns sehr für den außergewöhnlich umfangreichen Bericht und die vielen Fotos. Auch das macht viel Arbeit und wir wissen das sehr zu schätzen. Wundern Sie sich bitte nicht wenn Ihr Postbote in den nächsten Tagen auch noch mit einem handfesten Dankeschön vor Ihrer Tür steht. Das hat schon seine Richtigkeit.

Vielen Dank auch für die vielen Tipps und kritischen Anmerkungen. Diese werden anderen Bastlern mit Sicherheit helfen. Auch wir werden in einer ruhigen Minute ihre Erfahrungen noch genauer studieren und in unsere Arbeit einfließen lassen. Man kann und muß immer besser werden!

Lange Rede, kurzer Sinn, nun endlich zu Ihrem Bericht. Jeder soll selber lesen, sehen und staunen ...   

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Hallo liebe Familie Suchfort,

ich möchte mich auf diesem Wege für den wunderschönen Bausatz der 7-stöckigen gotischen
Pyramide mit Pyramidentellern und des passenden Unterbaus mit Adventskalender bedanken.


Ich bin beim stöbern im Internet eher zufällig über ihren Internetauftritt gestolpert, um eine Pyramide zur Selbstbestückung zu suchen. Da es diese bei ihnen auch gleich noch zum selber bauen gab, machte es mir die
Entscheidung eigentlich eher sehr leicht. Zum einen hat mich diese Pyramide sofort begeistert, was man auch „Liebe auf den ersten Blick“ nennen kann und zum anderen war mir sofort klar, wenn ich mir diese selbst zusammen baue, werde ich ein Leben lang daran erinnert werden und mich immer wieder darüber freuen können.

Natürlich gab es auch kurzzeitige Bedenken, ob denn auch alles so klappt wie ich es mir vorstellte und ob die Pyramide am Ende auch so aussieht und vor allem läuft, also sich dreht.

Im Nachhinein kann ich nur sagen, gut dass ich mich von meinen kurzzeitigen Bedenken nicht habe abschrecken lassen und ich mich deshalb entschlossen habe, diese zu bestellen und selbst zu bauen.

Inspiriert hat mich vor allem das Modellbeispiel von Janina, da ich von Anfang an vor hatte eine selbst zu bestückende Pyramide mit den Engelchen von „Wendt & Kühn“ zu versehen. Einerseits sammeln wir diese Engel schon einige Zeit und zum anderen ist die Auswahl an Produkten in jeglicher Form fast unerschöpflich und sehr detailreich.

So kam für mich auch nur der Natur-Bausatz in Frage, da ich die Pyramide von Grund auf selbst gestalten wollte.
Auch war mir sofort klar, dass ich zumindest den Farbton „Flieder“ von Janina durch ein „grün“ ersetzen muss, da dieses zu den Wendt & Kühn-Engeln wahrscheinlich am besten passt.

Soweit war nun meine Vorplanung in meinen Vorstellungen abgeschlossen. Dass sich diese mit fortschreitender Bauzeit noch mehrmals ändern sollte, weil eben durch den eigenen Zusammenbau immer wieder neue Ideen entstanden sind, konnte ich am Anfang noch nicht ahnen!

Aber Ideen müssen eben auch erst umgesetzt werden, was dann ebenfalls noch ein paar schlaflose Nächte bereitet hatte.

Nun komme ich aber einmal auf die einzelnen Phasen der Entstehung der Pyramide zurück:

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Vorbereitung der Pyramide

Anfangen möchte ich hier mit der sehr umfangreichen Bauanleitung, welche im Großen und Ganzen sehr ausführlich und perfekt gestaltet worden ist.
Als kleinen Nachteil habe ich empfunden, dass diese wohl von Haus aus für die 6-stöckige Pyramide ausgelegt war und nur an verschiedenen Stellen Punkte für die 7-stöckige Pyramide ergänzt worden sind.
Einige Schwierigkeiten hatte ich hier unter anderen bei der Herstellung der untersten Etage, da mir der Punkt für die zweite Verstärkung einige Rätsel aufgegeben hatte, wie die Verstärkungselemente (kleine U-Teile) angebracht werden sollen.
Erst nach mehrmaligem Ausprobieren bin ich dann darauf gekommen, dass diese senkrecht und nicht waagerecht in die Kerzenhalterschlitze eingeführt werden müssen. Ein Bild an dieser Stelle wäre da wirklich hilfreich gewesen.

Weiterhin wäre ich bei den angedachten benötigten Werkzeugen mit nur etwas Sandpapier und einem Teppichmesser sehr schnell am Ende gewesen, oder der Zusammenbau wäre sehr erschwert worden.

Im Vorfeld habe ich mir im Handel extra einen Dremel mit allerlei Zusatzgeräten für das Schleifen, Bohren, Trennen und Polieren gekauft. Letzteres habe ich zwar extra für den Pyramidenbau getätigt, werde diesen aber bestimmt in der Zukunft sehr oft weiter nutzen. Mit diesem Gerät war das verschleifen, insbesondere nach der farblichen Gestaltung für das einpassen der Teile in die vorgesehenen Schlitze und Nuten, sehr, sehr hilfreich. Hier konnte auf kleinstem Raum exakt geschliffen und poliert werden, was mit reinem Sandpapier sehr umständlich gewesen wäre. Auch hätte hier die Gefahr bestanden, eine lackierte Fläche an Stellen zu beschädigen, die eigentlich nicht behandelt werden sollten.

Im Weiteren kann ich nur sagen, die Bauteile waren wirklich kinderleicht aus den Sperrholzplatten herauszulösen und waren mit der dortigen Beschriftung auch leicht zuzuordnen.

Farbgestaltung der Pyramide

Auch hier habe ich mich von Janina inspirieren lassen und habe auf ihre Erfahrung vertraut. Aus diesem Grunde habe ich auch von Anfang an Sprühfarben benutzt, was ebenfalls sehr hilfreich in Zeitaufwand und Nutzen (sehr gleichmäßige Farbgestaltung auf den gesamten Flächen) gewesen ist.

Die Teile habe ich nach der Herauslösung und der Nachbearbeitung nach den verschiedenen Farben weiß, grün und gold getrennt um sie dann in größeren Baugruppen gleichzeitig besprühen zu können. Hierbei habe ich mir auch gleich vermerkt, welche Teile nur einseitig und welche beidseitig zu besprühen sind.

Getätigt habe ich dies dann in einem Arbeitszimmer, wo ich einen Tapeziertisch aufstellte und diesen mit Folie abdeckte. Wichtig hierbei war, dass dann die einzelnen zu besprühenden Teile auf kleine Stege gelegt werden, so dass diese keinen direkten Kontakt mit der Tapeziertischplatte und der darauf liegenden Folie haben (ansonsten kleben diese dort fest und man zieht die getrocknete Farbe mit ab).
Je nach Qualität der Farbe, habe ich zwischen zwei und drei Farbauftragungen pro Teil tätigen müssen, damit diese ordentlich gedeckt hat.

Zusammenbau der Pyramide

Nach der erfolgten Farbgestaltung habe ich dann wie in der Bastelanleitung beschrieben, die Grundplatte, die einzelnen Etagen, das Flügelrad und den Pyramidenbaum zusammengebaut.



Da die Pyramide nun farblich lackiert war, benötigt man auch einen speziellen Lackleim, da normaler Holzleim die gewünschte Festigkeit nicht herstellt und es im Nachhinein zu einzelnen Ablösungen kommen kann bzw. kommt.

Im Handel bin ich hier leider nicht so recht fündig geworden, habe dann aber auf „You Tube“ ein Video von der Herstellung einer „Generationspyramide“ entdeckt, welches unter anderem das Zusammenkleben lackierter Teile zeigt und auf einen extra dafür mitgelieferten Lackleim verweist.

Somit war es dann ein Einfaches über das Internet den Hersteller in Annaberg-Buchholz ausfindig zu machen und in dessen Shop unter dem Zubehör den erforderlichen Leim zu ordern.

Ich kann nur sagen, der Leim hält was er verspricht und ich hatte dann beim Zusammenbau der lackierten Flächen keinerlei Probleme. Noch ein Tipp: Wer dort bestellen will, sollte für eine 7-stöckige Pyramide mit Unterbau ca. 3 – 4 Tuben bestellen, für kleinere Pyramiden dann entsprechend weniger. Der Preis pro Fläschchen beträgt 1,95 EURO. Jedoch liegen die pauschalen Versandkosten bei 6,95 EURO. Also besser nur einmal bestellen.

Auch hier muss ich sagen, die meiste Zeit und das richtige Gefühl sind beim Zusammenbau des automatischen Flügelrades angefallen. Der kleinste Fehler wird hier bestraft und die Gängigkeit des Mechanismus in Frage gestellt. Das Wichtigste hierbei ist wirklich das planmäßige Abschleifen des Käfigs in der Höhe, also auf beiden Seiten auf genau 8 mm.

Hier ist mir auch ein Fehler unterlaufen, der im Endeffekt zur Zerstörung der Mittelachse geführt hatte.
Daraufhin habe ich das Flügelrad als Ersatzteil nochmals nachbestellt und beim zweiten Anlauf hatte alles problemlos funktioniert. Sicherlich hätte ich auch mein Problem ihnen schildern können und ich hätte die entsprechenden Bauteile auch bestimmt gratis bekommen, aber ich hing gerade im Bauplan fest und wollte so schnell wie möglich Ersatz.
Wenn man es positiv sieht, habe ich jetzt ein paar Ersatzteile mehr!

Jedoch habe ich auch an dieser Stelle eine Anregung für zukünftige Bausätze:

Liebe Familie Suchfort, sie haben so viele Ersatzteile und Bonusartikel in den Sperrholzplatten für die Pyramide eingearbeitet, evtl. wäre es schön gerade für das automatische Flügelrad die Teile der Mittelachse doppelt einzuarbeiten, da es sich hier meiner Meinung nach um ein Schlüsselbauteil handelt, welches durch Laienbastler eben auch mal schnell kaputt gehen kann. Zur Not kann man ja dann auf das eine oder andere Zusatzelement verzichten, dafür aber auch auf eine derartige Nachbestellung.

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Bestückung der Pyramide

Wie schon gesagt hatte ich von Anfang an vor die Pyramide mit den Engelsfiguren der Firma Wendt & Kühn aus Grünhainichen zu bestücken. Dazu kam mir auch die Idee, den Engel am offenen Flügel mit auf einer Etage (angeboten hatte sich hier nach Sichtung die unterste Ebene) unter zu bringen. Alle Engel, welche sich auf den Pyramidentellern befinden, habe ich von deren Grundplatte vorsichtig abgetrennt und die Füßchen mit dem Dremel von Farbresten der Grundplatte befreit. Dann habe ich in den Standfuß etwa mittig ein ca. 5 mm langes Loch im Durchmesser von 1mm gebohrt um darin einen Steg aus 1 mm starkem Messingdraht zu verleimen. Diesen habe ich dann 1,5 mm heraus stehen lassen um ihn dann in den entsprechenden Pyramidenteller zu stecken und den Engel mit Stand- und Stützfuß zu verleimen.

Das war eine sehr filigrane Arbeit, jedoch hat die Standfestigkeit der Engelchen mir im Endeffekt Recht gegeben.



Wichtig hierbei ist bzw. war vor allem, dass die Engelchen oder jede andere Bestückung der Pyramidenteller vor deren Zusammenbau auf dem Pyramidenbaum erfolgen muss, da dies im Nachgang sehr schwierig bis unmöglich ist!



Die sitzenden Engelchen auf den Pyramidentellern habe ich auf Ihren Balken belassen und nur verleimt.

Kommen wir nun zu den Außenengeln. Hier habe ich mich prinzipiell nur für sitzende Engel entschieden! Jedoch hatte ich schon während des Baus der Pyramide mir Vorstellungen darüber gemacht auf welcher Etage bzw. sogar Etagen ich die Engelchen platziere.
Schnell wurde mir klar, dass es insgesamt besser wirken wird, wenn die Außenengel nicht nur auf einer Etage, sondern auf zwei oder drei Etagen sitzen könnten.
Nach dem Zusammenbau habe ich dann die Varianten mit den Engelchen probiert. Meiner Ansicht nach sah es am Schönsten aus, wenn die Engel auf der ersten, dritten und der fünften Etage sich befinden. Somit wurde die Außenwirkung gestärkt und es sah doch nicht überladen aus.

 
Für die Engel auf der ersten Etage gab es eigentlich nichts weiter zu beachten. Der Platz war vorhanden, nur dass ich die Zusatzteile nicht benötigte, da die sitzenden Engelchen auf ihren Balken genau in die Aussparungen passten.
Bei den Engeln auf der dritten Etage musste ich jedoch die Geländer der Eckteile entfernen. Dies ließ sich mit dem Dremel und der dazugehörigen kleinen Trennschleife relativ problemlos bewerkstelligen. Im Anschluss wurden auch dort die Engelchen in den entstandenen Zwischenräumen auf ihren Balken eingeleimt.

Dann sind noch die Engel außen an der fünften Etage. Auch hier hatte ich zunächst vor sitzende Engelchen zu verwenden. Dann kam mir aber der Gedanke im oberen Bereich es doch auch einmal mit fliegenden Engeln zu versuchen.

Da ich jedoch keinen Engel mit doppeltem Instrument haben wollte (egal ob stehend, sitzend oder fliegend) war hier die Auswahl sehr begrenzt. Insgesamt hat Wendt & Kühn zur Zeit bei den Schwebengeln nur fünf verschiedene Instrumente zur Auswahl und hinzu kommt der fliegende Amorengel (Pfeil und Bogen).



Also machte ich hier einen Kompromiss: Ich entschloss mich auf der fünften Etage ringsum vier Amorengel (jeweils zwei in der Haarfarbe blond und zwei in der Haarfarbe braun) abwechselnd einzusetzen. Diese habe ich auf verkürzte Kerzenhalter aufgeleimt. Dann habe ich oberhalb der Einstecklöcher für die Engelhalterungen nochmals jeweils einen kleinen Kreis (ich glaube es waren eigentlich die Füße für das Bonus-Räucherhäuschen) zur Verstärkung genutzt. Für die Aufhängungen verwendete ich die Halterungen für Schwebeengel der Firma BLANK, welche ebenfalls in Grünhainichen ansässig ist.
Die Engelchen schauen nach außen und haben somit einen festen Standplatz. Der Steg des verkürzten Kerzenhalters lässt sich jedoch wie ein normaler Kerzenhalter aus dem entsprechenden Schlitz an der Seite der Pyramide herausnehmen und notfalls sogar an jeder anderen Kerzenhalterstelle der Pyramide mit dem jeweiligen Engelchen wieder einsetzen.

Für die drei verbliebenen fliegenden Musikantenengel habe ich mir etwas Besonderes einfallen lassen: Zum Vorbild nahm ich mir auch hier die Pyramiden der Firma BLANK! Ich habe aus den Zusatz bzw. Abfallteilen der Pyramide mir einen entsprechenden Kreis im Durchmesser von ca. 4 cm gesucht. Diesen habe ich mit einem weiteren Kreis verstärkt und in der Mitte mit einem Loch im Durchmesser der Pyramidenachse versehen. Dieses habe ich entsprechend eng gehalten, so dass die Pyramidenachse sehr schwer und straff hindurch geschoben werden muss. Wichtig ist dies, da dieser Ring als letzter oberhalb der Krone
aufgeschoben wird und bei einem Auseinanderbauen der Pyramide (z. B. entfernen des Pyramidenbaums) ebenfalls wieder zuerst entfernt werden muss. Dann waren nur noch die 1 mm-Löcher mittig der Aufnahmehalterungen zu bohren und die Engelhalterungen/- aufhängungen mit den daran befindlichen Engelchen einzustecken und zu verleimen. Anfügen muss ich hier nur noch, dass durch mich die entsprechenden Engelhalterungen selbst aus Messingbasteldraht von 1 mm herstellt worden sind, da der Bogen für die Engelführung weiträumiger ist, als die Firma BLANK anbietet.
Diese drei schwebenden Engelchen drehen sich also mit der Pyramidenachse mit und geben dem Endprodukt dadurch noch einmal eine besondere Note.


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Zum Schluss komme ich noch zur Außenbestückung auf dem Sockel der Pyramide. Hier habe ich links und rechts jeweils zwei Lichterengel der Firma Wendt & Kühn abwechselnd in blond und braun angebracht. Im hinteren Teil ist die Engelgruppe mit Weihnachtsbäumchen zu sehen und im vorderen Teil habe ich der Weihnachtszeit angemessen links einen Weihnachtsmann mit Kerzen und rechts einen Petrus verbaut. Letzterer ist übrigens die einzige Figur, welche nicht von der Firma Wendt & Kühn ist, sondern ebenfalls von der Firma BLANK.



Die PETRUS-Figur rundete meine Bestückung ab und passt sich eigentlich nahtlos in das
Gesamtbild ein.

Zusatzbauteile

Zu einer Weihnachtspyramide gehören meiner Ansicht nach auch ein paar Glöckchen, welche beim Drehen einen angenehmen Klang erzeugen. Ich kannte dies aus meiner Kindheit bei meinen Eltern und wurde auch hier bei der Firma BLANK fündig. Diese produziert noch heute die Pyramiden, welche ich von früher her kenne.



So konnte ich auch hier die entsprechenden Glöckchen und den dazugehörigen Schlegel als Zubehör erwerben.
Die Glöckchen habe ich dann oberhalb der ersten Etage in jedem Torbogen angebracht. Dazu leimte ich vor dem Zusammenbau eine Öse in ein eigens jeweils dafür gebohrtes Loch in der Decke ein. Die Glöckchen selber sind jederzeit dann von außen einsetzbar und wieder abnehmbar.

Den Schlegel habe ich mit entsprechenden Verstärkungsringen (Ösen der Scharniere für die Türchen des Weihnachtskalenders) an und in den Pyramidenteller der zweiten Etage von unten eingeleimt und im rechten Winkel nach außen hin abgebogen.

Weiterhin gefielen mir die Lichtmanschetten aus Glas mit Goldrand bei der Firma BLANK, so dass ich auch diese an den acht Tüllen der Kerzenhalter anbrachte. Sie runden das Gesamtbild der Pyramide stilistisch ab.


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Zusammenbau des Pyramidenunterbaus mit Adventskalender

Hier gibt es eigentlich nicht viel mehr zu sagen. Die Beschreibung war in der Anleitung super dargestellt, die Teile ließen sich genau so problemlos aus den Sperrholzplatten herauslösen und passten super zusammen. Die Kennzeichnung war ebenfalls perfekt.
Am schwierigsten war eigentlich nur das Zusammenstecken der Boden- und der Deckenplatte. Da alle Seiten- und Rückwände bereits in der Bodenplatte eingeleimt und für die Aufnahme in der Deckenplatte ebenfalls mit Leim bereits versehen waren, musste man sich zeitlich mit dem Zusammenstecken etwas beeilen. Jedoch benötigt man hier als Laie doch etwas Übung denn wenn eine Seite gefasst hatte, konnte man beim weiteren Einstecken auch schon wieder die ein oder andere Steckverbindung verlieren und man musste von vorn beginnen.

Hier kann ich nur raten, vor dem Zusammenleimen schon mal üben und sich einen Plan zurechtlegen.
Im anschließenden Trocknungsprozess der Leimverbindung, sollte der Pyramidenunterbau ordentlich auf der Deckenplatte beschwert werden, damit die Steckverbindungen straff und millimetergenau zusammengepresst werden.



Die farbliche Gestaltung lief analog der Herstellung von der Pyramide ab.

Aufgetretene Probleme beim Bau der 7-stöckigen Weihnachtspyramide mit Adventskalender

An dieser Stelle möchte ich nicht verhehlen, dass natürlich auch ich das ein oder andere Problem beim Bau dieser wunderschönen Pyramide hatte.

Hierbei gibt es sicherlich Dinge die abänderbar sind und die ich im oberen Teil bereits beschrieben habe.

Hierzu zähle ich die wirklich sehr gute Bauanleitung dahingehend zu ergänzen, dass auch der 7-stöckigen Pyramide (evtl. bald 8-stöckig oder höher) in den angesprochenen Punkten Rechnung getragen wird.

Weiterhin möchte ich hier nochmals mein Scheitern beim ersten Zusammenbau der automatischen Flügelradnabe nennen, was jedoch ebenfalls durch meine Anregung abgemindert werden könnte.

Dann möchte ich auch an dieser Stelle anfügen, dass mir trotz größter Konzentration beim farblichen Anstrich der Bauteile Fehler dahingehend unterlaufen sind, dass ich diese falsch lackiert hatte. In diesem Fall hieß es dann nur, abschleifen und neu besprühen.

Die ersten Teile legte ich auf der Unterlage beim Besprühen auch direkt ab, so dass ich die Farbanhaftungen der Unterlage mit abzog und auch hier teilweise neu lackieren musste.

Aber auch kleinere Brüche in den Bauteilen während des Zusammenbaus mussten in filigraner Arbeit verleimt, verschliffen und neu lackiert werden.

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Zusammenfassung

Zum Schluss kann ich jedoch nur sagen, der Aufwand hat sich mehr als gelohnt.

Die Pyramide drehte sich beim Probelauf unter Kerzen sofort, die Engelchen oberhalb der Krone schwebten im Kreis und die Glöckchen klangen wunderschön.

Auf Grund meiner ausgewählten Gestaltung kann ich eigentlich nur sagen, dass ich mir eine Pyramide erschaffen habe, welche das Erzgebirge im Ganzen verkörpert.

Mein Dank für dieses Wunderwerk gebührt natürlich vor allem der Firma DAMASU (Familie Suchfort) aus Neuhausen im Erzgebirge, welche das Grundwerk lieferten.

Weiterhin danke ich der Firma BLANK aus Grünhainichen und den Machern der Generationspyramide aus Annaberg-Buchholz und Lengefeld für den Teil, der zum Gesamtgelingen der Herstellung meiner Choreographie beigetragen hat.

Und nicht zuletzt danke ich der Firma Wendt & Kühn aus Grünhainichen, welcher ich die von mir gewählte Bestückung der Pyramide zu 98 Prozent verdanke, da mich deren Werke vor allem nicht nur in ihrer Vielfalt, sondern eben auch im Detail besonders beeindrucken.

Hier nun noch einige Bilder des Gesamtwerkes:

Hier die Bestückung der siebenten Etage.
Es handelt sich auch um Stücke der Firma Wendt & Kühn, allerdings in Miniaturausführung.
Die Geschenkpakete und das Reiterlein passen somit insgesamt zum Weihnachtsfest.



Viele Grüße von
Volker aus Dresden

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Kommentare und Erfahrungen anderer Bastelfreunde

Samstag, 10. September 2011

Basilius-Kathedrale zum Klöppeln

Auch in diesem Jahr gibt es eine neue Teelicht-Sternschnuppe zum Klöppeln. Wir setzen damit unsere beliebte Serie fort und können Ihnen heute die Moskauer Basilius-Kathedrale mit der russischen Folklore-Kapelle präsentieren.





Das Teelicht ist fertig aufgebaut. Der Klöppelbrief ist enthalten. Die Klöppelarbeit ist auch für Anfänger geeignet.

Und das waren die Teelicht-Sternschnuppen der vergangenen Jahre.


Stecksterne zum Klöppeln

Sterne von klein bis groß - da kann man viel machen.

Sie werden zu je sechs Holzstreifen geliefert und können mit wenigen Handgriffen zusammengesetzt werden. Eine Anleitung liegt der Packung bei.

Der passende Klöppelbrief ist natürlich auch wieder enthalten. Besonders schön sehen die Sterne mit farbigen Klöppelspitzen aus. Sie können aber auch weißes Garn verwenden oder die Rahmen farbig gestalten.

Die Packung "Mini" enthält drei Sterne und die Packungen "mittel" und "groß" jeweils einen Stern.


Größe: mini (ca. 90mm)

Größe: mittel (ca. 200mm)

Größe: groß (ca. 385mm)

2 neue Sortimente Baumbehang

"Weihnachtsbäckerei" und "Paradiesbaum" haben wir unsere zwei aktuellen Baumbehang-Sortimente genannt. Jeweils drei Motive pro Packung laden Sie wieder zum Klöppeln ein. Die Größe der einzelnen Rahmen sind ca. 90mm. Ein Klöppelbrief für jeden Rahmen liegt jeder Packung bei. Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Klöppeln.


www.DAMASU.de

Mittwoch, 7. September 2011

Bastelanleitung Stecksterne

Anleitung_Steckstern

Die Bastelanleitung ist für die Stecksterne zum Klöppeln. Diese gibt es in drei Größen: mini, mittel und groß. Geliefert werden diese Sterne als Selbstbausatz und mit Klöppelbrief.

Farbige Medaillons jetzt mit Klöppelbrief

Sie haben danach gefragt und wir haben uns für Sie ins Zeug gelegt. Nun endlich können wir Ihnen die farbigen Medaillons mit Klöppelbriefen liefern. Auf jedem Klöppelbrief sind vier unterschiedliche Vorlagen abgebildet. Sie können sofort loslegen. 

Folgende Medaillons erhalten Sie ab sofort mit einem gratis Klöppelbrief:



Ein Klöppelbrief liegt jeder Packung gratis bei:

Beiblatt Mini-Baumbehang Sterne



Wir wünschen Ihnen viel Späß beim Klöppeln.
Matthias Suchfort, www.damasu.de

Sonntag, 14. August 2011

Panorama-Rundgang durch die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden

Panorama-Rundgang durch die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden 

Genial - jetzt gibt es keinen Grund mehr nicht in die Dresdner Museen zu gehen. So einfach und dazu noch kostenlos war es noch nie.

Die Dresdner Kunstsammlungen bauen eine Panorama-Präsentation im Internet auf. Die Räume kann man so schon am heimischen PC bestaunen. Das ganze ist gut gemacht und einfach zu bedienen. Wollen wir hoffen, daß sie sich mit den restlichen Räumen und Sammlungen nicht zu viel Zeil lassen.

Sehenswert!








Dienstag, 9. August 2011

Die Mondpyramiden sind lieferbar

Video  

Nun sind sie da, die neuen Mondpyramiden. In zwei Varianten, in zwei Farben und auch als Bastelsatz. Da ist für jeden was dabei.

Und so sehen sie aus:

Mondpyramide "Classic" in schwarz/gold




Mondpyramide "Wolke" in schwarz/gold




Mondpyramide "Classic" in Naturholz



Mondpyramide "Wolke" in Naturholz



 

Montag, 8. August 2011

Bastelanleitung Mondpyramide



Die Mondpyramiden im Shop
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Bastelanleitung Mondpyramide

Die Geschichte vom kleinen Häwelmann neu erzählt.



DAMASU-Holzkunst, Manufaktur und Werksverkauf. Inh. Daniela Suchfort

09544 Neuhausen/Erzgebirge, Olbernhauer Str. 31, 0173 3666 223, www.holzbastelsatz.de, www.bastelsatz.de

Inhaltsverzeichnis
Die Mondpyramide
Sicherheitshinweise für Pyramiden
Das Flügelrad
Die Mondsichel
Der Unterbau
Der Pyramidenteller
Endmontage
die letzen Handgriffe
Schlusswort
Allgemeine Hinweise für erzgebirgische Pyramiden




Die Mondpyramiden im Shop
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Allgemeine Hinweise

Die Mondpyramide


Die Geschichte vom kleinen Häwelmann. Wie lange ist das her? Erzählt man solche Geschichten überhaupt noch?

Und ob!

Irgendwann kam uns die Geschichte wieder in den Sinn. Und wie könnte es anders sein - man macht etwas daraus. Nur so, weil gerade etwas Zeit war. Kein perfektes Produkt, nur mal eben schnell eine Idee umgesetzt. Hübsch, aber zum Verkaufen? Egal, das Teil blieb einfach in der Werkstatt stehen.

Das Frühjahr kam und ging, der Sommer auch und irgendwann fiel es auf, dass jeder der wenigen Werkstattbesucher in dieser Jahreszeit bei eben dieser Pyramide stehen blieb.

Fragen kamen und die Antwort war immer: Ist doch nur so eine Idee, funktioniert auch noch nicht richtig, irgendwann, vielleicht.

Aus vielleicht ist ein Ja geworden und aus irgendwann ein Jetzt.

Nun funktioniert die Pyramide und kann von jedem ohne Schwierigkeiten zusammengebaut werden.

Bei der Gelegenheit ist auch gleich eine zweite Formenvariante entstanden. Sie können wählen zwischen dem Mond in den Wolken und einer modernen Gestaltung, die wir Classic genannt haben.

Die Farbgebung beider Pyramiden ist Schwarz mit goldenen Verzierungen. Daneben bieten wir Ihnen selbstverständlich auch beide Pyramiden in Natur an. Diese können Sie nach eigenen Wünschen und Vorstellungen farbig gestalten.

Nun noch einige technische Hinweise:

Damit eine Pyramide zuverlässig läuft, muss der obere Haltepunkt senkrecht über dem Glaslager und die rotierende Achse in ihrem Gewicht möglichst ausgewogen sein. Bei der Mondpyramide gibt es da einige Schwierigkeiten. Die Achse ist mit nur einer Figur bestückt. Eine ausgewogene Gewichtsverteilung somit nicht möglich. Der Forderung nach der Senkrechten kommt daher noch mehr Bedeutung zu. Aber auch das ist bei der Mondpyramide nicht so einfach. Warum? Zum Ersten hat diese Pyramide mit der Mondsichel nur einen Arm, der nach oben führt. Bei anderen Pyramiden hat man 2 oder mehrere Arme nach oben und kann somit stabile Dreiecke aufbauen. Das zweite Problem ist das Sperrholz selbst. Holz ist nie absolut gerade. Aber keine Angst es funktioniert trotzdem. Mit einigen konstruktiven Raffinessen bekommen wir auch diese Pyramide zu einem einwandfreien Lauf.



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Sicherheitshinweise für Pyramiden


Der Bausatz ist nicht für Kinder unter 14 Jahren geeignet.

Wir liefern Holzbausätze. Das daraus gefertigte Modell wird gewöhnlich mit offenem Feuer betrieben. Beachten Sie beim Betrieb bitte die allgemein gültigen Regeln für den Umgang mit offenem Feuer. Dazu zählen insbesondere:

- Prüfen Sie die Funktionsfähigkeit des Modells vor dem Betrieb.

- Lassen Sie offenes Feuer niemals unbeaufsichtigt.

- Feuer ist kein Kinderspielzeug und gehört nicht in Kinderhände.

- Stellen Sie das Modell auf eine feuerfeste Unterlage und achten Sie darauf, dass keine brennbaren Gegenstände in unmittelbarer Nähe sind.

- Entsorgen Sie die abgebrannten Kerzen erst nach dem vollständigen Erkalten in dafür geeignete Behälter.

Sorgen Sie für einen sauberen Arbeitsplatz. Entsorgen Sie die Abfälle regelmäßig.

Sorgen Sie für eine gute Lüftung, wenn Sie mit Klebern, Lacken oder Sprays arbeiten.

Arbeiten Sie nicht mit defektem oder stumpfem Werkzeug.

Folgen Sie den Hinweisen und den Arbeitsschritten in der Bastelanleitung. Zweckentfremden Sie die Teile nicht.

Der Hauptbestandteil unserer Bausätze ist Sperrholz in naturbelassenem Zustand oder farbig gebeizt. Detaillierte Angaben zum verwendeten Sperrholz und zu den verwendeten Farben können Sie den Sicherheitsdatenblättern der Hersteller entnehmen. Diese finden Sie im Internet unter https://damasu-info-blog.blogspot.com/p/sicherheitsdatenblatter.html .

Wir liefern Ihnen einen Holzbausatz. Sollten Sie diesen mit elektrischen Komponenten ergänzen wollen, beachten Sie bitte auch die allgemein gültigen Sicherheitsvorschriften für den Umgang mit und den Betrieb von Elektrobauteilen und elektrischen Anlagen.

Vorsicht! DAMASU-Bastelsätze können süchtig machen!



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Das Flügelrad


Das Flügelrad besteht aus der Nabe und den acht Flügeln. Beginnen Sie mit dem Aufbau der Nabe. Dazu lösen Sie die fünf Verbindungsteile und die acht Seitenstege aus. Die Verbindungsteile sind von oben nach unten durchnummeriert. Durch die Teile 4 und 5 wird später die Pyramidenachse geführt. Prüfen Sie vor dem Zusammenbau, dass die Metallachse durch die mittleren Löcher passt. Wenn nicht, dann weiten Sie diese etwas auf.



Beginnen Sie die Montage der Nabe mit den Verbindungsteilen 2, 3 und 4. Leimen Sie die Teile in einen Seitensteg ein. Danach leimen Sie den gegenüberliegenden Steg ein. Im Folgenden auch die restlichen 6 Seitenstege.







Abschließend setzen Sie den oberen und unteren Abschlussring ein. Bei dem unteren Abschlussring beachten Sie bitte, dass die mittlere Bohrung nicht mit Leim verschmutzt wird. Lassen Sie die Nabe gut trocknen.





Nun lösen Sie die Flügel und acht entsprechende Sterne aus. Leimen Sie die Sterne auf die Markierungen der Flügel.





Die Flügel werden in die obere Kugel der Nabe eingesetzt. Die Konstruktion der Nabe bewirkt, dass die Flügel immer im 45°-Winkel ausgerichtet sind. Das große Verbindungsteil der oberen Kugel bildet mit jedem der acht Seitenstege eine rechtwinklige Verbindung. Auf diese Verbindungsstellen wird je ein Flügel mit etwas Leim im 45°-Winkel aufgesteckt. Bei der Mondpyramide -Wolke- gibt es zwei unterschiedliche Flügelformen. Setzen Sie diese immer im Wechsel ein.









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Die Mondsichel


Die Mondsichel muss besonders stabil sein. Deshalb wird sie aus fünf Lagen Holz hergestellt. Lösen Sie alle Teile der Sichel aus. Zusätzlich benötigen Sie die kleinen Vierecke und die metallische obere Führungsöse.



Die Mondsichel besteht aus den beiden äußeren und drei inneren Platten. Die inneren Platten sind als Puzzle-Teile gestaltet. Legen Sie diese zusammen. Die inneren Platten sind jeweils um 2 Millimeter kleiner als die äußeren. Die Platten müssen möglichst exakt übereinandergeleimt werden. Als Führung dienen die Vierecke und die obere Führungsöse. Legen Sie die Mondsichel vorher ohne Leim zusammen, damit Sie sich über den Aufbau Klarheit verschaffen. Wenn Sie sicher sind, wie alles zusammengehört, verleimen Sie die Mondsichel Schicht für Schicht. Während des Zusammenleimens der einzelnen Schichten setzen Sie die obere Führungsöse mit ein. Diese darf nicht mit Leim verschmutzt werden.





Stabilisieren Sie alles mit Gummibändern oder Gewichten.





Zum Abschluss leimen Sie Augen und Augenbrauen auf die Mondsichel und setzen mit einem Tropfen Leim das Glaslager in das untere Fach.







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Der Unterbau


Der Unterbau der Pyramiden -Wolke- und -Classic- unterscheiden sich nur in zwei Details. Deshalb zeigen wir hier nur den Aufbau der Wolkenpyramide. Auf die Unterschiede weisen wir aber hin. Ein Unterbau besteht aus sechs Holzstreifen und vier Bodenplatten. Beginnen Sie damit, die vier Holzstreifen mit den Zapfen zu einem Quadrat zusammenzustecken und zu verleimen. Danach kommen die anderen beiden Streifen in die dafür vorgesehenen Nuten. An diesen Querstreifen wird später die Mondsichel befestigt. Bei der Pyramide -Classic- werden zusätzlich noch vier Aussenfüße mittig an die Seitenstreifen geleimt.















Das fertige Gestell wird nun mit mit den vier Bodenplatten abgedeckt. Schauen Sie sich die Bodenplatten genau an. Drei Platten sind gleich und an der vierten Platte finden Sie eine Aussparung für die Mondsichel. Diese Platte kommt an die Seite mit den beiden inneren Querstreben. Zum Befestigen der Bodenplatten geben Sie auf alle Stellen des Untergestelles, die durch die Bodenplatten abgedeckt werden, etwas Leim. Setzen Sie alle vier Platten auf und beschweren Sie das Ganze zum Trocknen.















Bei der Wolkenpyramide finden Sie noch zwei kleinere Wolkenteile. Diese werden später benötigt.

Das folgende Bild zeigt den fertigen Unterbau in der Ausführung Classic.









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Der Pyramidenteller


Zunächst setzen Sie die drei Teile des Bettes mit etwas Leim zusammen und befestigen darauf die Figur des Häwelmannes.







Dann lösen Sie die Sternschnuppe und einen der kleinen Streifen daneben aus. Biegen Sie die Sternenschnuppe etwas auseinander und setzen Sie den kleinen Streifen in die Schlitze neben den Löchern ein. Die kleinen Streifen sind etwas angespitzt und halten von allein in der Sternschnuppe. Nun führen sie vorsichtig die Pyramidennadel durch die zwei Löcher. Die Spitze der Pyramidennadel zeigt dabei nach unten in Richtung Sternenschweif. Der Abstand zwischen Nadelspitze und Schweif beträgt vierzig Millimeter. Sitzt alles korrekt, dann können Sie Sternschnuppe, Holzstreifen und Nadel mit etwas Leim verbinden. Zuletzt leimen Sie das Bett auf den Stern. Dafür sind vier Löcher vorgesehen.

















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Endmontage


Nun wird die Mondsichel mit dem Unterbau verbunden. Wichtig hierbei ist die exakte senkrechte Ausrichtung der Mondsichel. Der Fuß der Mondsichel wird zwischen die beiden Querstreifen des Unterbaues geklemmt. Dazu drücken Sie die Streifen etwas auseinander und klemmen den Fuß der Mondsichel dazwischen. Er hält schon ohne einen Tropfen Leim, aber man kann ihn noch ausrichten. Zum Ausrichten schaffen wir uns ein kleines Hilfsmittel, ein Lot. Unser Lot besteht aus dem tropfenförmigen Holzteil, einem Stück Zwirnsfaden und einer Stecknadel. Knoten Sie den Zwirnsfaden zu einer Schlaufe ca. fünfzehn Zentimeter lang.







Stecken Sie den Faden durch die obere Nadelführung und hängen Sie das tropfenförmige Teil ein. Ziehen Sie den Zwirnsfaden zurück, bis das Pendel knapp über dem Glaslager hängt, und befestigen Sie das andere Ende des Fadens mit der Stecknadel an der Rückseite der Mondsichel.







Vorsichtig können Sie nun die Mondsichel so ausrichten, dass die obere Nadelführung exakt senkrecht über dem Glaslager steht. Ob auch ihr Tisch gerade ist, stellen sie fest, indem sie die ausgerichtete Pyramide jeweils um neunzig Grad vorsichtig drehen. Stimmt das Pendel dann immernoch, ist ihre Arbeitsfläche auch gerade gewesen. Wenn nicht, dann sollten Sie diese erst einmal ausrichten oder einen anderen Tisch nutzen. Lassen Sie sich für diesen Arbeitsschritt die nötige Zeit. Es lohnt sich.

Sind Sie mit der Ausrichtung zufrieden, dann verleimen Sie Mondsichel mit dem Unterbau. Seien Sie vorsichtig beim Verleimen aber nicht zu sparsam mit dem Leim. Beginnen Sie mit dem vorderen Loch in dem Querstreifen. Ein Tropfen Leim dort hinein und trocknen lassen. Nun können Sie die vier 12x12 Millimeter Holzteile vorsichtig in die Ecken zwischen Querstreifen und Mondfuß leimen. Dazu müssen Sie den Unterbau etwas ankippen und die Teile von unten einsetzen. Kontrollieren Sie danach noch einmal mit dem Pendel. Lassen sie alles gründlich trocknen. Die Leimstelle darf nicht mehr verschiebbar sein, wenn Sie die letzten Arbeitsschritte angehen.



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die letzen Handgriffe


Vier letzte Arbeitsschritte trennen Sie noch von Ihrer neuen Pyramide. (Die Abbildungen zeigen die Pyramiden mit einem veralteten Flügelrad)



Beginnen Sie mit den zwei übrigen Wolkenteilen. Diese dienen zur Abdeckung der Querstreifen. Schauen Sie, wie die Wolkenteile auf die Streifen gehören und leimen Sie sie auf (nur bei der Ausführung mit Wolken).



Als Nächstes setzen Sie die Blechtüllen mit etwas Leim in die Holztüllen und leimen dann die Holztüllen auf die vier Ecken des Unterbaues.

Jetzt dürfen Sie künstlerisch tätig werden. Verteilen Sie die Sterne auf dem Unterbau und der Mondsichel, wie es Ihnen gefällt.

Zuletzt fädeln Sie den Pyramidenteller in die obere Nadelführung, setzen die Nadelspitze in das Glaslager und das Flügelrad auf die Nadel.

Fertig, Teelichtkerzen rein und ausprobieren.

Noch ein Tipp zum Schluss: Bitte verwenden Sie für Teelichtpyramiden immer die speziellen Teelichter. Suchen Sie einfach im Internet nach -Teelichter für Pyramiden- von EWA. Diese Teelichter haben deutlich mehr Energie als die normalen Teelichter und sind speziell für Teelicht-Pyramiden entwickelt worden.



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Schlusswort


Herzlichen Glückwunsch zur Vollendung Ihrer Bastelarbeit!

Wir hoffen, dass Ihnen die Arbeit daran genausoviel Freude bereitet hat wie uns die Entwicklung des Bausatzes. Es ist immer schön, kreativ zu sein und etwas mit den eigenen Händen zu schaffen.

Möge das neue Modell einen besonderen Platz in Ihrem Zuhause finden und eine Quelle der Freude für Sie sein. Jedes Detail macht es zu einem einzigartigen Kunstwerk.

Wir laden Sie herzlich dazu ein, Ihr Bastelerlebnis mit anderen zu teilen. Senden Sie uns gern einige Bilder und ein paar Zeilen zu. Unsere E-Mail-Adresse damasu@web.de erwartet ungeduldig Ihre Post. Wir würden uns freuen, Ihre kreativen Werke zu sehen und diese in unserem Blog mit anderen Bastelfreunden zu teilen.

Ihre DAMASU-Holzkunst.



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Allgemeine Hinweise für erzgebirgische Pyramiden


In der vergangenen Weihnachtssaison wurde ich gefragt, woran es liegen könnte, dass sich Omas alte Pyramide nicht mehr so recht drehen mag. Das kann viele Ursachen haben. Meistens sind es nur Kleinigkeiten, die man schnell selber beheben kann oder die man einfach beachten sollte, damit man an seiner original erzgebirgischen Weihnachtspyramide lange Freude hat. Ich habe hier einige Tipps zusammengetragen und hoffe, dass ich auch Ihnen damit weiterhelfen kann.

Glaslager

Die untere Führung wird durch ein Glaslager mit einer darin laufenden Nadel gewährleistet. Tragen Sie bitte stets dafür Sorge, dass das Glaslager keinen außergewöhnlichen Druck oder Schlag bekommt und stets sauber ist. Beim Aufstecken des Flügelrades, beim Transport und bei der Lagerung ist das Glaslager grundsätzlich zu entlasten. Bei den meisten Pyramiden stecken Sie dazu ein Stück Schaumstoff oder Pappe zwischen die Nadel und das Glaslager. Bei manchen Pyramiden können Sie das Glaslager auch ganz entfernen. Bitte das Glaslager in regelmäßigen Abständen säubern und gegebenenfalls mit einem Tropfen harzfreien Öl schmieren. In der Regel säubert man es beim Aufstellen der Pyramide vor der Saison.

Transport und Lagerung

Die Pyramide ist stets aufrecht zu transportieren und zu lagern! So verhindert man, dass sich die Mittelwelle verbiegt. Alle losen Teile z. B. Kerzentüllen sind separat zu verpacken. Die Lagerung muss in frostsicheren und trockenen Räumen erfolgen, damit sich das Holz nicht verzieht. Einmal verzogenes Holz ist nicht mehr zu richten. Das Glaslager muss entlastet und gesichert werden.

Reinigung und Pflege

Die Pyramide bitte nur trocken mit einem weichen Pinsel reinigen. Versuchen Sie die Pyramide, so weit wie es möglich ist, zu zerlegen. Das erleichtert Ihnen die Arbeit und verhindert, dass Kleinteile abbrechen. Benutzen Sie kein Wasser oder Reinigungsmittel. Kerzenwachs gehört auf eine gute Pyramide. Wenn das Wachs tropft, kann man es in der Regel leicht abbrechen. Wachsreste, die bis auf das letzte Krümelchen von der Pyramide abgekratzt werden, beschädigen in der Regel die Holzoberflächen. Die Blecheinsätze in den Kerzentüllen kann man gegebenenfalls auswechseln.

Für einen einwandfreien Betrieb der Pyramide müssen die beweglichen Teile sauber und geschmiert sein. In der Regel wird eine Pyramidenachse an zwei Stellen gehalten und geführt. Das sind meist das Glaslager mit einer Spitze am Boden der Pyramide und eine Achsführung im oberen Bereich. Es gibt aber auch Ausnahmen mit einer anderen Anordnung von Glaslager und Achsführungen oder Kugel- oder Magnetlagern. In jedem Fall ist immer dafür Sorge zu tragen, dass die beweglichen Verbindungen einwandfrei funktionieren. Vor jeder Saison sollte man sich diesen Lagerstellen widmen.

Ein Glaslager kann man durch einfaches Auswischen mit einem weichen Tuch oder ähnlichem reinigen. Danach wird es mit einem Tropfen harzfreiem Öl neu geschmiert. Dazu kann man Waffen- oder Nähmaschinenöl verwenden. Kontrollieren Sie bei der Gelegenheit auch die Unversehrtheit des Glaslagers. Die Oberfläche muss glänzend und frei von Rissen sein. Die Nadel darf keinen Einlaufpunkt oder andere Spuren hinterlassen haben. Ein typischer Hinweis für Probleme im Glaslager ist eine anlaufende Pyramide, die nach wenigen Momenten stehen bleibt. Schiebt man dann den Pyramidenteller etwas zur Seite, läuft die Pyramide wieder an und bleibt nach wenigen Momenten wieder stehen. Das kommt daher, dass die Nadel immer den gleichen Punkt im Lager sucht und wenn dort etwas ist, dann bleibt sie stehen.

Auch die obere Nadelführung muss sauber und geschmiert sein. Diese Führung ist meist offen, so dass sich auch dort Staub und Schmutz ansammeln können. Reinigen Sie die Achse und auch die Achsdurchführung am Pyramidengestell. Danach muss auch diese Stelle neu geschmiert werden. Wie, das hängt von den Materialien ab. Sind die Achse und die Durchführung aus Metall, dann kommt auch hier das harzfreie Öl zum Einsatz. Ist ein Teil aus Holz, dann sollte man besser mit Kerzenwachs schmieren. Dazu wird das Holzteil einfach mit weißem Kerzenwachs eingerieben.

Ist in der Pyramide ein Kugellager verbaut, dann muss auch dieses in der Regel einmal im Jahr gereinigt und neu geschmiert werden. Ein Kugellager hat mehr Reibungspunkte wie eine einfache Pyramidennadel. Eine Pyramide mit Kugellager wird also schon von Hause aus schwerer laufen wie eine Pyramide mit Glaslager. Deshalb wird ein Kugellager nur dort eingesetzt, wo es bautechnisch nicht anders geht. Man nutzt dabei offene Kugellager, weil die Kugellagerabdeckungen auch wieder Reibungspunkte sind. Das hat zur Folge, dass die Kugellager verschmutzen.

Bauen Sie ein Kugellager zur Reinigung immer aus. Gereinigt wird es mit Spiritus oder Waschbenzin. Benutzen Sie nie Wasser zum Reinigen, das Kugellager würde sonst rosten. Spülen Sie das Lager gründlich aus und bewegen Sie es dabei. Bei starken Verschmutzungen kann man das Lager auch einige Tage im Spiritus liegen lassen. Lassen Sie die Reinigungslösung an der Luft trocknen. Versuchen Sie nicht, das Lager mit einem Tuch oder Ähnlichem trocken zu reiben. Dabei könnten Sie neue Fusseln und andere Teilchen in das gereinigte Lager bringen. Prüfen Sie das Lager vor dem Ölen. Es sollte leicht laufen und gut nachlaufen. Es darf dabei auch ein wenig klappern und rasseln. Sind Sie mit der Prüfung zufrieden, dann können Sie es neu ölen. Auch dazu kommt wieder das harzfreie Öl zum Einsatz. Ein oder zwei Tropfen genügen. Bei einer erneuten Prüfung sollte das Lager genauso leicht laufen, aber das Rasseln und Klappern ist einem geschmeidigen Lauf gewichen. So vorbereitet können Sie das Lager wieder einbauen.

Bei einem Magnetlager sind Reinigung und Ölen nicht notwendig. Hier muss man nur darauf achten, dass alle Abstände an den Lagerflächen eingehalten werden und die Achse frei laufen kann.

Kerzen

Benutzen Sie nur die vom Hersteller empfohlenen Kerzen. In den meisten Fällen sind das die normalen Pyramidenkerzen (Durchmesser 14 Millimeter / Höhe ca. 100 Millimeter). Betreiben Sie die Pyramide mit allen dafür vorgesehenen Kerzen; nicht mehr und nicht weniger. Der Hersteller hat seine Pyramiden getestet und die Kerzenzahl festgelegt. Wenn Kerzentüllen herausnehmbar sind, dann nehmen Sie diese bitte zum Wechseln der Kerzen aus ihrer Halterung. Nach dem Einsetzen der Kerzen sollten diese fest und gerade in den Tüllen sitzen. Kontrollieren Sie, dass die Blecheinsätze der Tüllen vorhanden und in Ordnung sind. Bei größeren Pyramiden sind evtl. die Anbringung und Anordnung von zusätzlichen Kerzen möglich. Sollte Ihnen die Anordnung von zusätzlichen Kerzen freigestellt sein, dann achten Sie bitte auf einen ausreichenden Abstand der einzelnen Kerzen. Bei übereinander angeordneten Kerzen kann die obere Kerze von der Wärme der darunterliegenden Kerze aufgeschmolzen werden. Befindet sich eine Kerze in dem Wärmestrom einer anderen Kerze, so beginnt die erste Kerze zu flackern. Das ist immer ein Zeichen dafür, dass sich Kerzen gegenseitig beeinflussen. Die flackernde Kerze kann zudem ihr eigenes Wärmefeld zur Seite ausbreiten und somit die Pyramide selbst gefährden. Beobachten Sie Ihre Pyramide genau, um solche Gefahren frühzeitig zu erkennen.

Tipp: Es gibt für die normalen Kerzentüllen zusätzliche Tropfenfänger aus Glas, Keramik oder Blech. Damit sind Pyramide und Tischdecke etwas besser vor tropfendem Wachs geschützt.

Bei Pyramiden mit Teelichtern ist unbedingt auf die Qualität der Teelichter zu achten. Normale Teelichter sind auf eine lange Brenndauer ausgelegt. Sie sind nicht auf eine optimale Wärmeabgabe getrimmt. Den Unterschied kann man leicht feststellen, indem man eine Standard-Pyramidenkerze und ein normales Teelicht nebeneinander stellt und anzündet. Mit der Hand über den Flammen kann man die Unterschiede deutlich spüren. Es gibt spezielle Teelichter für Pyramiden z.B. von der Firma EWA. Unter dem Suchbegriff -Teelichter für Pyramiden- sind sie im Internet leicht zu finden.

Für eine Teelichtpyramide sollten Sie unbedingt auf diese speziellen Teelichter zurückgreifen. Die folgende Abbildung zeigt einen Kerzenhalter mit einem normalen aber gut brennenden Teelicht (links) und einem speziellen Teelicht für Weihnachtspyramiden (rechts). Der Unterschied an der Kerzenflamme ist deutlich zu sehen.



Es gibt im Zubehörhandel Adapter zum Austausch der einzelnen Kerzentypen. Mit diesen Adaptern können Sie eine Teelicht-Pyramide auch mit Kerzen betreiben oder eine Kerzenpyramide mit Teelichtern. Beim Austausch sollten Sie sich aber immer bewusst sein, dass der Hersteller seine Pyramide mit den von ihm vorgesehenen Kerzen getestet hat. Das betrifft vor allem den Abstand der Flamme zum Flügelrad und auch die Wärmemenge, die zum Betrieb der Pyramide benötigt wird. Gerade bei Teelichtpyramiden kann durch eine höhere Pyramidenkerze der Abstand zum Flügelrad zu klein werden.



Benutzung der Pyramide

Stellen Sie die Pyramide bitte auf einer exakt waagerechten, stabilen und feuerfesten Unterlage auf. Kontrollieren Sie, dass das bewegliche Mittelteil frei, leicht und rund läuft. Der Raum sollte frei von Zugluft sein.

Unterschätzen Sie bitte nicht das Problem der Zugluft. Eine Pyramide wird mit sehr wenig Energie betrieben. Aufsteigende Luft treibt dabei das Flügelrad an. Damit die Luft die gewünschte Strömungsbewegung erhält, wird sie von den Kerzen punktuell erwärmt. Die Luft an den Kerzen dehnt sich dadurch aus und wird in Bezug auf das Volumen leichter als die umgebende Raumluft. Die leichtere Luft steigt somit nach oben und bewegt auf dem Weg dorthin das Flügelrad.

Die Luftbewegungen, die die Kerzen erzeugen, sind aber nicht die einzigen Luftbewegungen im Raum. Es gibt viele weitere Ursachen für Luftbewegungen. Dazu gehören undichte Fenster und Türen, Fenster und Türen die geöffnet oder geschlossen werden, sich bewegende Personen im Raum oder andere Wärmequellen bis hin zu den Personen selbst.

Diese Luftbewegungen wirken zum einen genauso auf das Flügelrad wie die gewünschte Luftbewegung der Kerzen. Zum Zweiten können diese Luftbewegungen die aufsteigende Luft der Kerzen ablenken und so verhindern, dass die Kerzenluft das Flügelrad überhaupt erreicht.

Auch wenn man selbst diese Luftbewegungen nicht spürt oder nicht als unangenehm empfindet, können sie eine Pyramide beeinflussen. Man sollte das nicht unterschätzen. Es kann in Extremfällen sogar so weit gehen, dass sich die Pyramide, mit oder ohne brennende Kerzen, rückwärts dreht. In den meisten Fällen hat man aber einfach Probleme, die Pyramide zum Laufen zu bekommen oder sie bleibt ohne einen Grund stehen.

Übrigens hat auch die Pyramide selbst einen Einfluss darauf. Ein größeres Flügelrad reagiert empfindlicher auf Raumluft wie ein kleineres. Große und schwere Pyramidenachsen sind auch träger als leichte Achsen. Bei solchen Pyramiden kann es vorkommen, dass die Energie der Kerzen nicht zum Anlauf der Pyramiden ausreicht. Diese brauchen dann etwas Starthilfe.

Was kann man nun tun?

Die Lösung ist ganz einfach; sorgen Sie dafür, dass die Luftströmung der Kerzen als Einzige das Flügelrad erreicht.

Die Umsetzung ist meist nicht ganz so einfach. Man hat beim Kauf oder Bau der Pyramide ja schon den idealen Standort im Raum vor Augen und nun stellt sich heraus, dass dieser Standort eben doch nicht so ideal ist.

Um herauszufinden, ob das Problem wirklich die Zugluft ist, sollten Sie die Pyramide an einem anderen Ort im Zimmer oder gar in einem anderen Zimmer ausprobieren. Finden Sie einen Ort wo sie läuft, dann haben Sie das Problem der Zugluft gefunden. Jetzt müssen Sie schauen, ob Sie die Zugluft an Ihrem Wunschort verändern können. Einfach zu beheben sind undichte Fenster oder Türen. Auch Luftbewegungen durch sich öffnende und schließende Fenster lassen sich in der Zeit der Pyramidennutzung einschränken oder kontrollieren. Manchmal ist auch eine abschaltbare mechanische Raumbelüftung das Problem.

Schwieriger wird es, wenn die Ursache die Raumheizung selbst ist. Diese möchte und kann man im Winter nicht so einfach abschalten. Auch mit einem neuen Standort der Heizung ist es im Raum meist nicht so einfach. In dem Fall hilft nur einen neuen geeigneten Standort für die Pyramide zu finden.

Seltener ist das Problem einer unrund laufenden Mittelachse. Das kann mehrere Ursachen haben. Zum Ersten kann die Mittelachse verbogen sein. Dieses Problem ist meist schwer zu lösen. Das Richten einer verbogenen Achse ist sehr schwer. In der Regel wird sie bei jedem Versuch nur noch krummer. Die einfachste Lösung ist da eine neue Mittelachse.

Zum Zweiten kann es sein, dass die obere Achsdurchführung und der Mittelpunkt des Glaslagers nicht übereinanderstehen. Prüfen kann man das mit einem Lot. Solch ein Problem kann auch wieder mehrere Ursachen haben. Zu kontrollieren wäre hier das Pyramidengestell. Vielleicht ist etwas kaputt oder verzogen oder ist die Anbringung des Glaslagers nicht in der Mitte. Wenn man eine Ursache gefunden hat, dann muss eine individuelle Lösung dafür gefunden werden.

Eine dritte Ursache kann in einer Unwucht der Mittelachse bestehen. Diese entsteht vor allem dann, wenn die Bestückung nicht gleichmäßig verteilt ist. Das Problem tritt vor allem bei Themen-Pyramiden auf, dass sind solche Pyramiden, bei denen die Bestückung nicht nur aus gleichmäßig verteilten Engeln oder anderen Figuren besteht, sondern etwas bestimmtes dargestellt werden soll und die Positionierung der Figuren eben diesem Thema folgt und nicht der Prämisse der Ausgewogenheit. Beim Lauf der Pyramidenachse wird man solch eine Unwucht deutlich sehen. Innerhalb einer Umdrehung ändert sich die Geschwindigkeit deutlich. Bei einer exakt geraden Pyramide spielt solch eine Unwucht keine große Rolle, aber das ist selten der Fall.

Wie kann man solch eine Unwucht feststellen und vor allem beheben? Das ist gar nicht so schwer. Entfernen Sie zuerst das Flügelrad. Auch dieses kann eine Unwucht haben und damit das Ergebnis verfälschen. Danach stellen Sie die Pyramide etwas schräg. Wenn Sie nun die Achse einige male in Bewegung setzen und sie immer an der gleichen Stelle stehen bleibt, womöglich auch noch mit einer Pendelbewegung am Ende, dann wissen Sie, dass die Achse eine Unwucht hat. Die schwere Seite der Achse wird immer am tiefsten Punkt Ihrer schräg gestellten Pyramide zum Stehen kommen. Das Problem kann man mit einem zusätzlichen Gewicht auf der gegenüberliegenden Seite beheben. Ich lege zum Testen gerne einige Schraubenmuttern auf den Pyramidenteller und lasse die Achse immer wieder drehen bis ich mit dem Rundlauf zufrieden bin. Im Idealfall bleibt die Achse an einem willkürlichen Ort ohne Pendelbewegung stehen. Diesen Idealfall erreicht man aber selten, es ist auch nicht notwendig. Wenn man dann ermittelt hat, wieviel Gewicht an welchen Ort fehlt, kann man sich Gedanken machen, wie man dieses Gewicht anbringen kann. Das ist dann wieder eine individuelle Entscheidung. Man kann doch noch eine oder mehrere Figuren positionieren oder vielleicht die Muttern einfach unter den Pyramidenteller leimen. Letzteres ist meine bevorzugte Methode. Es ist das gleiche Prinzip, wie beim Auswuchten der Räder am Auto.

Bei keinem der zuvor genannten Unwägbarkeiten und Probleme wird man in der Lösung den Idealfall wirklich erreichen, aber wenn man sich in allen Punkten ein stückweit dem jeweiligen Ideal annähert, dann sollte einer funktionierenden Weihnachtspyramide nichts im Wege stehen.

Kaufempfehlung

Achten Sie beim Kauf einer Pyramide auf folgende Hinweise:

Der Hersteller sollte auf der Pyramide oder der Verpackung ersichtlich sein. Damit können Sie sich bei Problemen an den Fachmann wenden.

Die verwendeten Kerzen sollten einem handelsüblichen Standard entsprechen. Gewöhnlich werden 14 Millimeter Pyramidenkerzen verwendet. Für Pyramiden mit Teelichtern nutzen Sie 40-Millimeter-Standard-Teelichter für Pyramiden. Aber Achtung, beim Kauf von Teelichtern unbedingt auf Qualität achten, sonst reicht die Wärme nicht zum Antrieb der Pyramide aus. Im Internet gibt es Teelichter, die speziell für Weihnachtspyramiden entwickelt wurden. Diese haben eine ähnliche Wärmeentwicklung wie normale Pyramidenkerzen.

Das Glaslager und möglichst auch das gesamte Innenleben der Pyramide sollten leicht demontierbar sein. Das erleichtert Ihnen später die Pflege und die Reparatur der Pyramide.

Es sollte eine stabile Verpackung vorhanden sein, denn in der Regel wird die Pyramide ca. elf Monate eingelagert.



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