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Mittwoch, 1. November 2017

Eine neue Kapelle ist bereit für die Adventszeit

Die gotische Kapelle im Shop.

  Video

Detailbilder


Hallo liebes DAMASU- Team,

wie versprochen hier ein paar Eindrücke unserer Pyramide.

Zunächst klappte mit der Montage alles sehr gut- der Unterbau wirkt allerdings sehr mächtig, da er sehr dunkel ist (die Kalender-Gitter sind aufgrund des geringen Kontrastes quasi nicht zu sehen). Vielleicht noch eine kleine Idee:  Flügelmuttern würden sich praktischer machen- Holzschraubenschlüssel“  blockiert oft an anderen Schrauben und ist schnell „ausgeleiert“.
Dann kam die Pause  bis die Elektrik kam…
Als uns das Päkchen von Neuhatronic erreichte waren wir zunächst etwas irritiert, denn diese lose Kabelanordnung wirkt alles andere als sicher und staubgeschützt (und das für den Preis…). Zudem war auch der Kabelanschluß unsauber montiert, sodass erst mit Kabelband-Taping der Motor lief und vorher nur ein Flackerlicht kurz aufleuchtete.
Und die Montagenanleitung…  oder vielmehr lieblos wirkende Begleitzettel welcher mehr Fragen aufwirft als beantwortet (anders als die Montageanleitung der Pyramide welche sehr ausführlich ist). Wie steckt am z.B. Motor und Spots an den gleichen Steckplatz der Leiterplatte?? (lt. Zettel beide an Steckplatz Nr. 6).
Zudem haben wir leider nirgends die Stelle gefunden (weder bei DAMASU noch bei Neuhatronic) wo erläutert ist wie man nun Motor und Paramidenachse verbindet. Gut das wir vorsorglich noch nichts der Reste entsorgt hatten. Leider passte auch der Innendurchmesser der flexiblen Achse und der 8-eckige Adapterring (den wir hoffentlich trotz fehlender Anleitung richtig montiert haben) nicht richtig ineinander, sodass die Antriebseinheit in der Achse durchdrehte und die Pyramide daher ständig stehen blieb.
Nach erneuten Taping war dann der nervenzehrendste Teil der Pyramidemontage endlich beendet und die Pyramide läuft.

Alles in Allem ist das Ergebnis aber TOLL!

Liebe Grüße

Familie Rudolph




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Hallo Herr Rudolf,

vielen Dank für Ihre Bilder und die Zeilen und herzlichen Glückwunsch zu Ihrem Bauerfolg. Wir wünschen Ihnen und Ihrer Familie viel Freude an und mit Ihrer neuen Weihanchtspyramide. 

Ihre Kritik zum Bausatz werden wir ganz genau auseinander nehmen und in unsere Arbeit mit einfließen lassen. Einige Punkte sind schon abgeändert. Zum Beispiel die fehlerhafte Nummerierung in der Elektroanleitung. Einen Hinweis wie der Motoradapter aufzubauen ist habe ich gleich an entsprechender Stelle auf der Holzplatte verewigt. Das sollte in Zukunft dann auch kein Problem mehr sein.  Allerdings kann ich mir nicht so richtig erklären, warum da etwas rutschen sollte. Der Motor hat ein Ritzel. Auf dieses Ritzel sitzen passgenau die beiden Holzstücke mit der Aussparung für das Ritzel. Darüber kommen dann ein bis drei Trennplatte (je nachdem wie hoch die Mittelachse hängt) und ganz oben kommt die Achteckplatte, die genau in die Mittelachse der Pyramide passt. Es gibt da eigentlich keine kraftschlüssige Verbindung die rutschen könnte, alles passt formschlüssig ineinander und nimmt sich gegenseitig mit.

Die Hinweise zum Elektrobausatz habe ich auch an Herrn Girrbach weitergeleitet. Auch er ist für Anregungen immer dankbar.

Die braune Pyramide ist Ton in Ton. Die Kontraste sind damit wahrlich nicht gegeben. Das ist bei den beiden schwarzen Pyramiden sicherlich besser. Einige Bastler haben auch schon die Adventskalenderzahlen mit Gold nachgezeichnet. Vielleicht ist das eine Option.


Trotz aller Schwierigkeiten, einen echten Bastler kann ja nichts erschüttern. Der weiß sich zu helfen. Und  alles in Allem ist das Ergebnis aber TOLL! 

Viele Grüße aus dem Erzgebirge,
Matthias Suchfort, DAMASU-Holzkunst

Dienstag, 15. August 2017

Ein Baubericht, den es noch gar nicht geben dürfte!

Ein Leiterwagen entsteht




Die Einzelteile des Leiterwagens sind doch sehr verwirrend, wenn man keine Beschreibung hat um zu sehen wie die kleinen Teile aneinander geklebt werden sollen. Als erstes werden die Teile für die Deichsel, so nennt man das vordere bewegliche Teil an einem Leiterwagen, ausgebrochen und aneinandergelegt zur besseren Übersicht. 

 
 

Teil für Teil wird zusammengeklebt, in der Hoffnung, dass es richtig ist. Kleine Fehler darf man schon mal machen, solange der Kleber nicht fest kann alles noch korrigiert werden. Nun ist die vordere Deichsel fertig. Die Lager für die Räder müssen noch etwas beschliffen und mit Kerzenwachs gefettet werden. Die Räder dürfen in diesem Zustand aber nicht eingesteckt werden, sonst kann man das Bajonett nicht mehr in die Halterung einführen.

 
 

Jetzt kommt das hintere Lager mit dem Wagenkasten dran. Diese Teile müssen erst mal ohne Leim zusammengesteckt werden. Der Leim kann nachträglich angebracht werden.
 

Stück für Stück kommt man sich näher, so ist es auch beim Wagenkasten.



Jetzt kann der Innenraum voll ausgeklebt werden. Bitte die kleinen Freimachungen offen lassen.



Vorbereitung für die Räder. Auf der Innenseite werden je 2 runde Scheiben als Lager geklebt. Auf der anderen Seite kommt der Laufring hinzu.




Das sind die Einzelteile für die hintere Achse. Auch hier erst mal die Einzelteile ohne Leim zusammenstecken. Die Verstärkung für die Achse kann sehr schnell verkehrt angeleimt werden.
So, nun darf auch dieser Part verleimt werden und zur Stabilisierung wird die dünne Verstärkung durch die Achse geschoben und auch im Wagenkasten arretiert und verklebt.

 

Testweise wird die vordere Achse in die Halterung gesteckt. Dabei habe ich festgestellt, dass die Räder erst montiert werden dürfen wenn die Achse in der Halterung steckt.
In den 2 Aussparungen kommen noch die Auflagen für den Leiterwagen, damit dieser eine bessere Anlage hat.


Die Räder wurden schon richtig geklebt. Innen sind zum Lauf 2 Scheiben geklebt und außen wurde der Laufring angebracht. Nun sind auch die kleinen Achsen etwas beschliffen, so dass die Räder rund laufen.






Nachdem noch Kerzenwachs aufgetragen wurde, werden die Räder aufgesteckt, probiert ob sie leicht laufen und von außen kommen die Kreuzscheiben drauf. Die 1. Scheine wird nicht geklebt, sondern erst die 2. Und zum Abschluß die kleine Scheibe.
Auch bei der vorderen Achse werden die Räder montiert, aber bitte vorsicht erst die Achse einstecken und dann die Räder montieren und kleben. Sonst geht das nicht mehr. Und natürlich die Achsen vorher mit Kerzenwachs schmieren.

 

Die Einzelteile für den Wagenaufsatz werden in der richtigen Reihenfolge ausgelegt. Auf die Markierungen an den Längsseiten achten, dass diese auch richtig zusammen gehören.

Dann kann man anfangen die Einzelteile zusammenzustecken und zu verkleben.

Als letzte Handlung kommt wie beim Auto die Hochzeit. Das Oberteil wird mit dem Unterteil verbunden, ausgerichtet und verklebt.



Die beiden Ochsen werden in der nummerierten Reihenfolge ausgelegt. Das Mittelstück eingesteckt und danach eine Seite links und die andere Seite rechts angeklebt. Die Ohren und die Hörner werden an die vorgegebenen Stellen eingefügt und die Zugtiere sind fertig.
Jetzt fehlt nur noch die Wiese auf dem das Heu zum Abtransport liegt. Es war eine kleine schöne Herausforderung. Ich danke Ihnen lieber Herr Suchfort.

Viele Grüße aus Berlin Gerhard Deeg

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Na wenn das mal kein großes Lob verdient hat!

Zur Erklärung für alle anderen:

Ich habe mir einen kleinen Scherz mit Herrn Deeg erlaubt. Herr Deeg als ein eifriger und sehr findiger Stammbastler hat sein letztes Projekt mal wieder in Rekordzeit zusammengebaut. Das mußte mal gebremst werden. Am einfachsten geht das mit der Erhöhung des Schwierigkeitsgrades. Ich entwerfe gerade ein ganzes Sortiment an Kutschen, Karren und Fuhrwerken. Also habe ich eines davon genommen und so wie es gerade in der Entwicklung steht ohne Bastelanleitung und Bilder zum Herrn Deeg geschickt. 

Das Ergebnis dieses Spaßes: 

Das Fuhrwerk steht ohne Fehler aber Herr Deeg hat geringfügig länger gebraucht als sonst. 

Ziel erreicht!

Die Moral von der Geschichte:

Vielleicht sollte ich den Aufwand, den ich mit den Bastelanleitungen treibe, generell in Frage stellen. Scheinbar werden sie nicht gebrauch!

Matthias Suchfort
Neuhausen, 15. Aug. 2017 

Dienstag, 11. April 2017

Test gelungen - der Kapellen-Unterbau steht


Nun zu meinen Baubericht. Ich habe Sonntag noch angefangen.
Eigentlich kann ich lobend sagen es hat gut funktioniert und war wie immer sehr passgenau. Orientiert habe ich mich an der Bauanleitung auf Ihrer Webseite. Bei dem Zusammenbau habe ich erst mal die Platten A und B verschraubt und dann die C darauf. Das geht leichter und ist nicht so eine Fummelei . Sehr hilfreich ist ein Steckschlüssel da die Holzschlüssel zwar nicht schlecht sind aber richtiges Werkzeug nicht ersetzen. Bei der Deckplatte schauen ob alle Reste der Zaunlöcher ausgebrochen sind, diese übersieht man schnell mal . 
Noch ein paar Tipps für junge Bastler: Bei dem Verleimen von Ebenen A bis C und a bis c, Kleber immer auf die Ebene die nicht vorsteht geben sonst passiert es schnell das der Leim auf den sichtbaren Flächen ist. Bei der schwarzen Ausführung glänzt er nach dem Trocknen. Dort hilft ein preiswerter Pinsel. Da kann man wenn es nicht zu viel ist paar mal drüber pinseln da ist der überschüssige Kleber weg. Zum Kleben nehme ich übrigens einen kleinen flachen Schraubendreher (2,5x75 ). Mit diesen lässt sich der Kleber sehr gut dosieren ( Punkt oder Flächig, je nachdem wie man ihn hält ) und auch gut führen ( durch den Griff rutscht er nicht weg ). Klebstoffreste lassen sich auch wunderbar entfernen.
Bei den Wänden bin ich verfahren wie in der Anleitung beschrieben; oben ( die kürzere Seite ) anfassen und mit etwas rechtwinkligen Ausrichten. Je genauer desto besser geht es mit dem Aufsetzen der Oberplatte. Zum Aufsetzen der Oberplatte frischen Leim benutzen da er sonst schon schnell anfängt abzubinden.Vorher mal auflegen ( nicht fest drücken ) und schauen ob von den Wänden alle Schlitze exakt getroffen werden. Die Schieberchen und die Zäune gingen auch wunderbar und problemlos zu bauen.
Bei den Beleuchtungseinsätzen hat mir ein 5er Bohrer geholfen . Da sitzen die Blenden dann auch exakt mittig. Die Bauzeit betrug bei mir ca. 10 Stunden. Ich war ausgeruht und konzentriert. Das ist das Wichtigste beim Bauen und spart viel Zeit und Ärger. Geklebt habe ich mit Ponal classic. Anbei sind noch einige Impressionen von den Bauphasen und das Ergebnis mit Pyramide . So nun steht dem weiteren Ausbau nichts mehr im Wege. 
Ich danke Familie Suchfort für den schönen Bausatz und immer gute Ideen.

Schöne Grüß Karsten Michel























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Vielen Dank, Herr Michel, für die vielen Fotos und den ausführlichen Baubericht. In Ihren Zeilen sind wieder viele wertvolle Tipps enthalten, die bestimmt so manchem Bastler weiterhelfen werden. Ihre Bemerkung mit dem Steckschlüssel kann ich nur unterstützen. Richtiges Werkzeug ist richtiges Werkzeug und wer das passende Werkzeug hat, der benutzt es natürlich auch. Für alle Anderen gibt es die Alternative mit dem ausgelaserten Schraubenschlüssel zum einmaligen Gebrauch. Es wäre doch schade, wenn an solchen Kleinigkeiten der Aufbau scheitern würde.
So, nun bleibt mir nur noch Ihnen und Ihrer Familie viel Freude an Ihrer neuen Pyramide zu wünschen.

Viele Grüße aus dem Erzgebirge
Matthias Suchfort, DAMASU-Holzkunst

PS.: Nicht vergessen den Weihnachtskalender zum nächsten Fest Ihrer Frau zu füllen!