Dienstag, 24. August 2021

Momentaufnahme zum Bau des Palmenhauses

 Hallo Herr Suchfort,


es hat sich herausgestellt, dass der Bau des Palmenhauses doch etwas schwieriger ist als ich mir das gedacht habe.Der Schwierigkeitsgrad liegt in den großen Türmen mit der Innenbeleuchtung. Aber irgendwie habe ich es doch hinbekommen.

Und es macht auch noch Spaß.

Viele Grüße aus Berlin

Gerhard Deeg

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 Momentaufnahme zum Bau des Palmenhauses

Diese beiden Platten sollen laut Beschreibung genau aufeinander liegen. Ich hatte versucht die Bohrungen zu zentrieren, leider haben diese unterschiedliche Durchmesser. Andere Hilfsbohrungen standen nicht zur Verfügung. Es wäre schön, wenn der Hersteller wenigstens unter den Kerzenhaltern 3mm Bohrungen eingebracht hätte, damit man diese beiden Platten hätte abstecken können.

 



Deshalb habe ich mir für die unterschiedlichen Durchmesser Absteckstifte drehen lassen, damit diese Platten genau übereinander liegen.


Was ich ganz prima fand, ist die Vorbereitung der Teile für die zusätzliche Beleuchtung. Auch habe ich den Rat von Herrn Suchfort umgesetzt und die Zaunpfosten mit Transparentpapier ausgekleidet. Bei den kurzen Zaunpfosten in der Mitte habe ich Farbwechsel-LED verwendet und in der Krone eine gelbe Flacker-LED. Die Kabel habe ich innerhalb des Zaunteiles nach unten gezogen und dort erst mit dem Widerstand verbunden.



 

Bei den äußeren Doppeltürmen musste ich mir eine andere Strategie einfallen lassen, denn es wären zu viele Kabel gewesen, welche ich von oben bis unten hätte durchziehen müssen. Es sind in jedem Turm 2 LEDs eingebaut, und jede LED hat ihren eigenen Widerstand. In der Lampe oben hat wieder eine Flacker-LED Platz gefunden. Die Minus-Pole habe ich zusammengeführt, so dass in der Mitte an der Kugel nur 3 Kabel ankommen, denn ich wollte ein 8fach Lauflicht einbauen, damit die Türme nacheinander angesteuert werden können, deshalb die Trennung von Turm, Kerze und Kugel. In die Kugel habe ich eine goldfarbige LED eingebaut, da diese auch so lackiert ist. Ganz unten kommen dann nur 4 Kabel an. 3 Kabel für die Plus-Werte und 1 Kabel für Minus. Was man meines erachten unbedingt machen sollte, wenn man die Zaunposten beleuchten will und wie in dem Fall wie bei mir 2 unterschiedliche LEDs hintereinander legt: diese mit schwarzer Folie abdecken damit das Licht sich nicht vermischt.

 


 

Hier habe ich nur mal gezeigt, wie viele Kabel ankommen würden, wenn diese nicht zusammengefasst werden könnten.


 

Zur Krönung des Palmenhauses wird noch ein Unterbau gefertigt, in den nachher der Motor eingebaut wird, wo alle Kabel in der Steuerung zusammen kommen und auch noch ein Bewegungsmelder für den Motor Platz findet. Der Motor soll nämlich nur anlaufen, wenn jemand davorsteht oder vorbei geht. Aber bis dahin ist es noch ein weiter Weg, deshalb dieser kleine Zwischenbericht.

 


 

Viele Grüße aus Berlin Gerhard Deeg

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Hallo Herr Deeg,

gut Ding will Weile haben. 

Der Elektroeinbau treibt bei jedem Projekt den Zeitaufwand und auch die Komplexität enorm in die Höhe. Ich versuche zwar solch einen Einbau so gut wie möglich vorzubereiten, aber die Erfahrung bestätigt sich immer wieder. Dafür entschädigt das Ergebnis. 

Die Strippenzieherei wird dabei in den meisten Fällen wirklich unterschätzt. In der Beziehung war ich von den neuen programmierbaren LEDs überrascht. Auch bei vielen LEDs braucht man immer nur vier Leitungen zu verlegen und Vorwiderstände entfallen ganz. Man braucht auch keine Lichtfarben vorzuplanen. Die Farben und Helligkeiten jeder einzelnen Diode werden am Schluss programmtechnisch festgelegt. Flacker-LED sind auch programmierbar, allerdings etwas aufwendiger. Das ist schon irre. 

Noch ein Tipp zur schwarzen Folie. Diese braucht man ab und zu, um Licht dort abzuschatten, wo es stört. Einfacher wie mit Folie geht das meist mit einem Tropfen schwarzer Farbe. Das mache ich zum Beispiel bei den Straßenlaternen so, damit das Licht nicht zum Dach heraus scheint. 

Nun bleibt mir nur noch viel Spaß beim Weiterbasteln zu wünschen und gespannt auf das Endergebnis zu sein. 

 Viele Grüße aus dem Erzgebirge,

Matthias Suchfort, DAMASU-Holzkunst