Dienstag, 17. April 2018

Bastelanleitung für die große elektrische Gründerzeitpyramide



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Bastelanleitung elektrische Gründerzeit-Pyramide

mit Adventskalender-Unterbau und Figuren



DAMASU-Holzkunst, Manufaktur und Werksverkauf. Inh. Daniela Suchfort

09544 Neuhausen/Erzgebirge, Olbernhauer Str. 31, 0173 3666 223, www.holzbastelsatz.de, www.bastelsatz.de

Inhaltsverzeichnis
Die Gründerzeit - eine kurze Einleitung
Die große Gründerzeit-Pyramide
Die Goldfarbe
Der Unterbau mit der Schaltergruppe
Einbau der Elektronik
Turmaufbau und untere Brücken
Die Zierteile im Inneren
Die oberen Brücken
Die Pyramidenspitze und die Mittelachse
Das Flügelrad
Die Wandlaternen und andere Zierteile
Die Turmhauben
Die Figuren




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Allgemeine Hinweise

Die Gründerzeit - eine kurze Einleitung


Die Epoche der Industrialisierung im 19. Jahrhundert bezeichnet man als die Gründerjahre oder auch die Gründerzeit. Einen genauen Zeitpunkt von wann bis wann diese Epoche ging, lässt sich nur sehr schwer festlegen. Je nachdem wie man diese Zeit definieren will, kann man sie an unterschiedlichen Ereignissen festmachen. Auch regional verlief die Entwicklung sehr unterschiedlich.

Die Ideen der Aufklärung und die Ereignisse nach der Französischen Revolution und den napoleonischen Kriegen brachten grundlegende Veränderungen in den politischen und wirtschaftlichen Verhältnissen mit sich. Ein selbstbewusstes Bürgertum drängte auf gesellschaftliche Veränderung. Besonders auf dem Gebiet des alten Römischen Reiches deutscher Nation wurde durch Napoleon die politische Landkarte umgekrempelt. Die bis dahin vorherrschende Kleinstaaterei mit all ihren Zoll-, Währungs- und Wirtschaftsgrenzen wurde aufgebrochen und ein Zentralisierungs- und Einigungsprozess in Gang gesetzt, der 1871 in der Gründung des Deutschen Kaiserreiches mündete. Rheinbund (1806-1813), Deutscher Bund (1815-1866) und Zollverein (1834-1871) sind einige wenige Stichworte, die diese Entwicklung im frühen 19. Jahrhundert in den deutschen Territorien kennzeichnen. Ein weiteres wichtiges Ereignis, an dem sehr oft die Gründerzeit festgemacht wird, ist der große Gründerkrach von 1873. Was war passiert? Preußen hatte sich in den Jahrzehnten zuvor zu einer Führungsmacht unter den deutschen Kleinstaaten entwickelt. Im Ergebnis des Deutsch-Französischen Krieges konnten unter der Führung Preußens die deutschen Fürstentümer zu einem einheitlichen Deutschen Reich verbunden werden. Federführend bei der Reichsgründung war der preußische Kanzler Otto von Bismarck. Im Spiegelsaal von Versailles fand am 18. Januar 1871 die Reichsgründung und die Krönung des preußischen Königs Wilhelm I. zum deutschen Kaiser statt. Als Kriegsreparation musste Frankreich an Deutschland fünf Milliarden Francs in Gold bezahlen. Diesem Geldsegen und der Schaffung eines einheitlichen großen Wirtschaftsraumes durch die Reichsgründung hatte das neue deutsche Kaiserreich einen bis dahin noch nie gesehenen wirtschaftlichen Aufschwung zu verdanken. Doch dem Boom folgte der Börsenkrach von 1873 auf dem Fuße. Betrachtet man jedoch die wirtschaftlichen Leistungen und den wissenschaftlichen Fortschritt in den Friedensjahren von 1871 bis 1914 als Ganzes, dann kann man auch in dieser Zeit von der Gründerzeit sprechen.

Im weiteren Sinn kann man ohne Frage das gesamte Jahrhundert von 1813 bis 1914 als die -Gründerzeit- bezeichnen. Was macht nun aber das Wesen dieser Epoche aus? Der Name -Gründerzeit- beschreibt es eigentlich schon hinreichend. Es war die Zeit, in der viel Neues entstand, vor allem in wirtschaftlicher Hinsicht. Ein weiterer Begriff dieser Zeit ist der Begriff der industriellen Revolution. Während in den Jahren nach den Befreiungskriegen (nach 1813) und vor allem nach der Märzrevolution 1848 viele von den politischen Freiheiten schrittweise wieder eingeschränkt wurden, blieben die wirtschaftlichen Veränderungen und Fortschritte weitestgehend erhalten. Die gefallenen Zollschranken, die Gewerbefreiheit und die Vereinheitlichung von Maßen und Währungen waren wichtige Veränderungen, die die wirtschaftliche Entwicklung zuvor massiv gehemmt haben. Aus Handwerksbetrieben konnten sich Manufakturen entwickeln und aus Manufakturen Betriebe und Konzerne. Die Märkte verschmolzen und wuchsen.

Der Bedarf an Industriegütern wuchs in diesen Jahren ständig. Ein wesentlicher Faktor dieser Entwicklung war die Eisenbahn. Zum Ersten war sie ein Technologietreiber, weil alles, was dazu nötig war, um eine Dampfmaschine auf Räder zu stellen, erst einmal entwickelt werden musste, zum Zweiten konnte eine funktionierende Eisenbahn Märkte verbinden und Rohstoffe günstig heranschaffen und zum Dritten war die Eisenbahn auch ein riesiger Abnehmer für alle anderen Bereiche der sich entwickelnden Industrie, angefangen von der Stahlindustrie über das Baugewerbe bis hin zur Telegrafie.

Es waren die Jahre, in denen findige Unternehmer in kurzer Zeit riesige Imperien aufbauen konnten und dabei sehr reich wurden. Viele Namen dieser Zeit haben bis heute einen guten Klang und wer kennt sie nicht; Krupp, Thyssen, Daimler, Stinnes, Benz, Borsig, Maffei, Siemens, Oetker, Otto, Zeppelin, Zeitz u.v.a.m. Die treibende Kraft dieser Entwicklung war das Bürgertum. Konnte man zunächst auch noch keinen politischen Einfluss erreichen, so wuchs man doch zu einer wirtschaftlichen Macht heran. Das sich entwickelnde Selbstbewusstsein des Bürgertums brachte auch Veränderungen in der Gesellschaft, der Kunst und Architektur mit sich. Gerade die Gründerjahre haben sich in unseren Städten bis heute eindrucksvoll verewigt. Die massive Industrialisierung brachte eine starke Wanderbewegung vom Land zur Stadt mit sich. Fabriken von bis dahin nicht gekannten Ausmaßen entstanden und ganze Wohnviertel wurden auf der grünen Wiese errichtet.

Der zunehmende Wohlstand dieser Gründergeneration wollte auch repräsentiert werden. Prachtvolle Villen und stattliche Bürgerhäuser entstanden genauso wie imposante Bahnhöfe und Schulen. Aber auch da, wo der neue Reichtum entstand, wollte man seinen Wohlstand und Status zeigen. Die Industriebauten dieser Jahre waren vielfach wahre Paläste.

Wo Geld verdient wird, da kann auch Geld ausgegeben werden. Im Zuge dieser Entwicklung entdeckte das wohlhabende Bürgertum alte verfallene Ritterburgen und Gutshöfe wieder und baute sie im Stil der Zeit wieder auf. So wurde die Burg Lahneck vom Eisenbahndirektor Morarty wieder aufgebaut. Für das Kleinbürgertum entstanden Naherholungsziele wie der gusseiserne Turm in Löbau (1854) oder das Josephskreuz bei Stolberg im Harz (1896) und für das Großbürgertum und den Adel entstanden prachtvolle Bäder wie in Karlsbad. Ein sehenswerter Gründerzeitbau dort sind die Eisernen Kolonnaden (1889).

Diese Zeit war aber nicht ohne Widersprüche. Einem unerhörten Fortschrittswillen und -glauben an die grenzenlose technische Machbarkeit von Allem stand ein zurückblickender romantisch, träumerischer Zeitgeist gegenüber. Mit neuen technischen Mitteln und Erfindungen wurden Möbel, Gebäude und Maschinen im Stile längst vergangener Epochen verziert. Es war nicht nur die Zeit der industriellen Revolution; es war auch die Zeit der Romantik. In der Gestaltung der neuen Dinge wurde sich recht freigiebig an den alten Vorbildern bedient. Gotik, Renaissance, Barock wurden zu Neogotik, Neorenaissance und Neobarock oder einfach gesagt man befand sich im Zeitalter des Historismus. Zum Ende um 1900 kam dann auch noch der Jugendstil hinzu. In der Gestaltung war man recht frei, hauptsache man stellte mit dem neuen Gebäude oder dem neuen Möbel seinen erreichten Reichtum und Status hinreichend dar.

Aber man kann auch bestimmte, immer wiederkehrende Gestaltungsmuster erkennen. In der Industriearchitektur, in den Gebäuden der Bahngesellschaften aber auch an öffentlichen Gebäuden wie Schulen und Rathäuser tauchen immer wieder Backsteine und Schmiedeeisen auf. Diese beiden Baustoffe sind nicht neu in dieser Zeit, aber durch die industrielle Fertigung in einer unübertrefflichen Vielfalt und zu vernünftigen Preisen waren sie auf dem Markt.

Backsteine werden in großen Ziegeleien in Massen gebrannt, in beliebige, maßgeschneiderte Formen gebracht und mit Glasuren haltbar, farbig und dekorativ gestaltet. Schöne Beispiele für diese industrielle Backsteinarchitektur sind die Speicherstadt in Hamburg oder der Wasserturm in Forst.

Das Eisen ist eines der wichtigsten Industriegüter dieser Zeit. Eisen wird in Mengen verfügbar und durch neue Legierungen und neue Schmiedeverfahren in seinen Eigenschaften differenzierter und für viele Einsatzzwecke optimierter. Das Eisen ermöglicht es den Architekten, größer zu bauen, Hallendächer zu überspannen, Brücken und Türme zu konstruieren. Um zu zeigen, wie gut man mit diesem Werkstoff umzugehen weiß, zeigt man das Eisen natürlich auch. Tragende Konstruktionen werden nicht versteckt, im Gegenteil, sie werden gezeigt und entfalten ihre eigene Ästhetik. Den Pariser Eiffelturm kann man sich schwerlich mit einem Kleid aus Kalkputz vorstellen. Fehlen darf natürlich auch nicht all der andere Zierrat aus Eisen wie Geländer, Lampen, Gitter usw.

Bewusst oder unbewusst bestimmt vieles dieser Zeit unser heutiges Leben. Architektur und Lebensstil, westliche Kunst und Kultur, das bürgerliche Gesetzbuch und die Sozialversicherung, Parteien und Gewerkschaften, Entwicklergeist und Fortschrittsgedanken - vieles ist in dieser Zeit entstanden und wird bis heute gelebt und weiter entwickelt. Dieser Zeit, die mich mit ihren Erfolgen und Leistungen immer wieder fasziniert, möchte ich mit meinen Gründerzeitmodellen in der Tradition der erzgebirgischen Holzkunst ein kleines Denkmal setzen. Es ist mir bewusst, dass nichts und niemand diese Epoche in einem einzigen Schwibbogen oder einer Pyramide unterbringen kann, aber man kann mit Stilelementen aus dieser Zeit kleine Geschichten erzählen und versuchen, den Gründergeist damit einzufangen.



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Die große Gründerzeit-Pyramide


Nachdem wir in den vergangenen Jahren die Wandpyramide und ein Sortiment verschiedener Schwibbogen im Stil der Gründerzeit entworfen und hergestellt haben, folgt nun auch noch eine große Tischpyramide. Das erste Muster ist schon Anfang 2017 entstanden. Das Modell wurde beim Bau immer größer, schöner und damit auch aufwendiger. Zweifel kamen auf, ob wir so ein großes Projekt überhaupt realisieren können und ob es dafür auch genügend interessierte Bastler geben wird. Nun hat das gute Stück ein Jahr in der Werkstatt gestanden und die ersten Bilder sind auch im Internet aufgetaucht. Die Resonanz war durchweg positiv. So haben wir uns entschlossen, den Schritt zu solch einem Projekt zu wagen. Schließlich kann man nur an großen Aufgaben wachsen. Das gilt für uns genauso wie für Sie! Wir haben uns auch für dieses Modell wieder viel Neues einfallen lassen. Aber bevor wir ins Detail gehen, möchten wir ein paar allgemeine Worte zu dieser Pyramide sagen. Das große Thema dieser Pyramide ist natürlich wieder die Gründerzeit, also das 19. Jahrhundert als ein ungebrochener Erfindergeist und ein aufstrebendes Bürgertum die industrielle Entwicklung unaufhaltsam vorantrieben. Der Stolz dieser Epoche spiegelte sich auch in allen Bereichen der Kunst und Kultur wieder, so auch in der Architektur und bildenden Kunst. Bei unserer Pyramide dominieren die Elemente der damaligen Industriekultur; viel Backstein und viel Schmiedeeisen mit Verzierungen des Historismus. Als Ganzes soll die Pyramide eine Ausstellungshalle darstellen. Die geschlossene Form einer Weihnachtspyramide kommt diesem Gedanken entgegen. Im Inneren wird der Gründerzeit und vor allem deren Protagonisten gehuldigt. Alles versammelt sich um ein bekanntes Experiment, das stellvertretend für viele tausende Experimente stehen soll, die zum besseren Verständnis der Welt geführt haben. Eine Entwicklung, die es auch schon vor dieser Zeit gab und die bis heute anhält. Das Besondere an der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts waren der schnelle Erkenntniszuwachs und die großflächige Umsetzung von Wissen und Entwicklungen in die industrielle Produktion. Das dargestellte Experiment ist das Pendelexperiment von Foucault aus dem Jahre 1851 zum Nachweis der Erdrotation. Wenn man ein Pendel schwingen lässt, dann bewegt es sich in einer senkrechten Ebene von einer Seite zur anderen und zurück. Wirkt keine weitere Kraft auf das Pendel, dann kann es diese Schwingungsebene nicht verlassen. Führt man dieses Experiment mit einem möglichst langsam schwingenden Pendel aus, das heißt, mit einem Pendel von entsprechender Länge und schwerer Pendelmasse, dann wird man feststellen, dass das Pendel seine Schwingungsebene doch verlässt. Das Verlassen der theoretischen Schwingungsebene geschieht gleichmäßig und kontinuierlich. Würde man diese Bewegung auf dem Boden unter dem Pendel aufzeichnen, dann würde eine um den Pendelmittelpunkt rotierende Rosette entstehen. Daraus kann man schlussfolgern, dass auf das Pendel eben doch eine Kraft wirkt oder dass sich der Erdboden unter dem Pendel wegdreht. Letzteres geschieht. In der Gründerzeit-Pyramide wird dieses Pendelexperiment mit der großen Kugel an der Mittelachse dargestellt. Unter dem Pendel auf dem Pyramidenboden ist solch eine Rosette, die die Pendelbewegung zeichnen würde, abgebildet. Auf die Kugel des Pendels haben wir einen Obelisk gestellt. Der Obelisk, ursprünglich ein Architekturelement aus dem alten Ägypten, war in der Zeit ein beliebtes Souvenir der Forschungsreisenden und Entdecker. Souvenir ist dabei wörtlich zu nehmen. Wer es sich leisten konnte, ließ einen tonnenschweren mehr oder weniger großen Obelisk in Ägypten ausgraben oder abbauen, um ihn in der Heimat wieder aufzustellen. Andere Obelisken wurden nach ägyptischen Vorbildern neu errichtet. Sie waren immer ein Symbol für Weltoffenheit und Forscherdrang. Unser Obelisk sowie auch die Schrifttafeln an den Türmen tragen viele berühmte Namen von Wissenschaftlern, Künstlern und Unternehmern aus der Gründerzeit und darüber hinaus. Sie alle haben sich um das Pendelexperiment versammelt und stehen stellvertretend für eine ganze Epoche. Die äußere Form der Ausstellungshalle wird begrenzt durch acht mit verglasten Pavillons bekrönten Backsteintürme. Die Türme haben unterschiedliche Höhen und ermöglichen so einen Blick in das Innere der Pyramide. Verbunden werden die einzelnen Türme durch zwölf gemauerte Brücken. Schmiedeeiserne Tore grenzen den Raum ab und Treppen verbinden das Innere mit dem Äußeren. Vier weitere Brücken ziehen die Blicke in das Innere der Pyramide; vier schmiedeeiserne Konstruktionen, die freischwebend den Raum füllen, vier Verbindungen mit Treppen und Stegen, die sich kreuzen und doch nie berühren, vier Wege, die die Besucher auf unterschiedliche Höhen an den Obelisk heranführen und doch alle auf der gleichen Höhe der Türme ihren Ursprung haben. Die Konstruktion ist verwirrend und faszinierend zugleich. Nach oben wird der Raum mit vier wuchtigen Gitterstahlträgern abgeschlossen. Diese enden in einem achteckigen Balkon und bilden eine Dachform. Gekrönt wird die Pyramide durch ein großes Flügelrad mit 24 schlanken Flügeln. In der Mitte über allem schwebt eine große goldene Kugel, die auch den Mittelpunkt für das Flügelrad bildet. Die Außenkante des Flügelrades wird durch eine Zierborte begrenzt. Das sieht interessant aus und bringt einen statischen Vorteil für das gesamte Flügelrad. Lange schlanke Flügel mit einer nicht allzu starken Befestigung in der Mitte würden, im wahrsten Sinne des Wortes, alsbald die Flügel hängen lassen. Die Teile der Zierborte stabilisieren die Flügel an der Außenkante. Eine einfache und wirkungsvolle Lösung für ein gerades Flügelrad. Schmiedeeiserne Zierteile wie am Flügelrad finden sich auch an vielen anderen Stellen der Pyramide. Die Zeit des industriellen Aufbruchs war natürlich auch eine Zeit der Unsicherheit und in unsicheren Zeiten sehnt man sich nach alten Werten und Gewohnheiten zurück. So war die Gründerzeit auch die Zeit des Historismus und der Romantik. Diese Strömungen spiegelten sich ebenfalls in der Architektur wieder. Alte Kunst- und Baustile wurden aufgegriffen und in die neuen Bauten mit eingearbeitet. Der Adventskalender im Sockel ist inzwischen schon ein Markenzeichen unserer Manufaktur. Auch bei dieser Pyramide darf er nicht fehlen. Kleine Schubfächer für jeden Tag im Advent sind um das Rund des Sockels verteilt. Dahinter befindet sich der -Maschinensaal- unserer Pyramide. Nun kommen wir zu den inneren Werten. Auch hier gehen wir mit vielen Ideen neue Wege, in der erzgebirgischen Kunst, eine Pyramide zu bauen. Beginnen wir mit dem Motor. Wir setzen in der Pyramide erstmalig einen Schrittmotor ein. Solch ein Schrittmotor hat einige Vorteile. Zum Einen kann man einen Schrittmotor beliebig langsam laufen lassen, ohne einen Kraftverlust zu haben und zum Zweiten kommt solch ein Motor ohne einen Kollektor und ohne ein Getriebe aus. Beides sind Dinge, die Geräusche verursachen. Es gibt aber auch Nachteile. Ein Schrittmotor möchte entsprechende Impulse haben, um die Schritte ausführen zu können und ein Schritt ist auch wieder ein Geräuschfaktor. Mit ein wenig Elektronik und ein wenig Dämpfung sind beide Probleme zu lösen. Eine Pyramide, die sich dreht, ist gut, aber was wäre Weihnachten ohne Licht? Unsere Pyramide wird durch 120 LEDs erleuchtet. Natürlich nicht irgendwie! Auch hier gehen wir in vielen Details neue Wege. Die LEDs haben vier verschiedene Farben und einige strahlen auch bewegtes Licht aus. Sie werden in zwölf Lichtkreisen thematisch zusammengefasst. Über fünf Schalter können so verschiedene Lichtstimmungen erzeugt werden. Die verschiedenen Lichtkreise können aber auch automatisch, mithilfe eines Programmablaufes, angesteuert werden. Das Schalten der LEDs erfolgt dabei aber nicht wie das Schalten einer Wohnzimmerbeleuchtung. Den Schalter umlegen und schon wird es hell wäre zu einfach. Jeder Lichtkreis ist mit einem Zeitglied ausgestattet. Dieses Zeitglied bewirkt eine Zeitverzögerung beim Ein- und Ausschalten und auch langsames Aufleuchten und Erlöschen der LEDs. Alles läuft langsam und gediegen ab. Wenn Sie den Programmablauf eingeschaltet haben, dann werden sich die Lichtstimmungen langsam und fast unbemerkt ändern. Jedes mal, wenn Sie zu Ihrer Pyramide schauen, wird sie etwas anders aussehen und Sie können nicht sagen, wann das passiert ist, es sei denn, Sie haben ganz bewusst darauf geachtet. Selbstverständlich können Sie den Programmablauf und die festen Lichteinstellungen auch miteinander kombinieren. Dann sind bestimmte Lichter immer an und der Rest wird weiterhin durch das Programm gesteuert. Eine weitere Neuerung in Ihrer Pyramide ist der eingebaute Bewegungsmelder. Uns hat gestört, dass sich unsere elektrische Pyramide ständig dreht, auch wenn keiner sie bemerkt oder hinschaut. Deshalb haben wir hier einen Bewegungsmelder mit eingebaut. Wird jemand vor der Pyramide erfasst, dann starten der Motor und das Lichtprogramm automatisch. Möchten Sie das Programm oder den Motor im Dauerbetrieb haben, dann nutzen Sie die entsprechenden Schalter. Auch die Schalter selbst waren eine Herausforderung. Die Pyramide ist rund und damit von allen Seiten zu betrachten. Es gibt keinen richtigen Platz, um Schalter zu verstecken. Die Schalter selbst sind mechanische Bauelemente, die dem Verschleiß unterworfen sind. Beide Probleme galt es zu lösen und wir haben sie gelöst. Die Schalter sind perfekt in die Gestaltung der Pyramide integriert und alle notwendige Mechanik beschränkt sich auf die Holzteile des Bastelsatzes. Geht über die Jahre etwas kaputt, kann das Teil von jedem Bastler, der ein Stück Sperrholz ausschneiden kann, repariert werden. Das zusammen ist eine ganze Menge Technik. Vor allem die Elektronik stellt viele vor Probleme. Eigentlich wollten Sie ja auch einen Holzbausatz basteln. Keine Angst, wir machen es Ihnen so einfach wie möglich. Die gesamte Steuerelektronik ist als eine Baugruppe fertig aufgebaut. Auch die LEDs werden fertig mit Anschlussleitungen und Steckern geliefert. Alle elektronischen Teile werden beim Aufbau an den entsprechenden Stellen mit eingebaut und an die Steuereinheit angesteckt. Es ist ganz einfach, Sie müssen nichts Löten, nichts Klemmen und benötigen auch keine Kenntnisse in Elektronik. Die große Weihnachtspyramide der Gründerzeit ist und bleibt ein Holzbausatz.

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Die Goldfarbe


Wenn Sie einen farbigen Bausatz erworben haben, dann enthält dieser etwas Goldfarbe. Mit dieser Goldfarbe können Sie Akzente an Ihrer Pyramide setzen. Es ist dabei nicht festgelegt, wo und wann Sie die Goldfarbe zum Einsatz bringen. Das bleibt Ihnen überlassen. An einigen Stellen weise ich Sie aber darauf hin, wo ich das Gold zum Einsatz gebracht habe. Solche Stellen sind immer mit dem Symbol, das Sie am Rand sehen, gekennzeichnet.

Die mitgelieferte Goldfarbe ist eine sehr hochwertige Farbe, die schon bei einmaliger Anwendung eine deckende Oberfläche ergibt und sich sehr leicht verarbeiten lässt. Da die Goldfarbe schwere Metallteile enthält, müssen Sie das Fässchen vor jeder Anwendung gründlich aufschütteln und während der Arbeit ständig umrühren. Lässt bei der Arbeit die Golddeckung nach ist das ein Zeichen dafür, dass sich die Metallteilchen am Boden abgesetzt haben.

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Der Unterbau mit der Schaltergruppe


Im ersten Abschnitt wird nun der Unterbau für die Pyramide entstehen. Dieses Bauteil wird bei der fertigen Pyramide zwar nicht das optische Highlight sein, aber es ist als tragendes Element der Pyramide sehr wichtig. Demzufolge ist auch hier eine sorgfältige Arbeit nötig. Der hier zu erstellende Unterbau besteht aus je einer Deck- und Bodenplatte, die durch 24 Wände verbunden werden. In späteren Kapiteln wird dann der Einbau der Technik und das Anfertigen der Adventskalender-Einschübe beschrieben.

Beginnen Sie mit der Anfertigung der Deckplatte. Die Deckplatte setzt sich aus drei Holzschichten zusammen. Jede der Holzschichten besteht aus acht Einzelsegmenten. Lösen Sie diese 24 Teile aus den Trägerplatten aus.



Legen Sie die Teile zunächst ohne Leim zusammen, um sich einen Überblick über den Zusammenbau zu verschaffen. Die unterste Ebene ist die größte, darauf kommt die Ebene mit den kleineren Randstrukturen und darauf die kleinste Ebene. Lesen Sie vor der eigentlichen Leimarbeit die folgenden Absätze durch, um sich einen Überblick über die notwendigen Arbeitsschritte zu verschaffen. Sie benötigen 16 Stück M3-Schrauben und 16 Stück M3-Muttern. Auf den Trägerplatten finden Sie sechseckige Hilfsschraubenschlüssel, um die Muttern festzuziehen. Haben Sie einen passenden Schraubenschlüssel oder besser noch einen Steckschlüssel zur Hand, nutzen Sie natürlich diesen.

Ist Ihnen der Aufbau klar, dann können Sie nun mit dem Zusammenleimen beginnen. Bei der hier beschriebenen Variante leime ich alle drei Holzschichten in einem Zug zusammen. Dazu müssen Sie sehr schnell hintereinander arbeiten, damit der Leim nicht unterwegs trocknet und die einzelnen Schichten nicht ordentlich verleimt werden. Trauen Sie sich das nicht zu oder möchten Sie einfach auf der sicheren Seite sein, dann können Sie auch im ersten Schritt die beiden untersten Ebenen miteinander verleimen und nach dem Trocknen dann die dritte Holzschicht aufleimen. Stecken Sie in jedes der acht Holzteile der untersten Schicht zwei M3-Schrauben und legen Sie das Teil mit den Schraubenköpfen nach unten auf Ihre Arbeitsfläche. Geben Sie nun einige Tropfen Leim auf die Teile der zweiten Holzschicht und stecken Sie die Teile auf die Schrauben der untersten Holzschicht. Das machen Sie mit allen acht Teilen der mittleren Holzschicht.



Ohne Pause tun Sie das Gleiche auch mit der obersten Holzschicht.



Wenn alle Teile aufgeleimt und kurz noch einmal ausgerichtet sind, werden die Schrauben mit Muttern versehen und angezogen. Nutzen Sie dazu unsere Hilfsschraubenschlüssel oder Ihr bereit gelegtes Werkzeug. Sollte sich beim Anziehen der Muttern ein Schraubenkopf mitdrehen, dann drücken Sie die gesamte Platte einfach auf die Arbeitsfläche. Heben Sie auf keinen Fall die Platte an und versuchen Sie nicht die Schrauben mit einem Schraubenzieher festzuhalten. Solche Versuche enden regelmäßig im Chaos. Sie müssen es mit dem Anziehen der Muttern auch nicht übertreiben.

Zusätzlich können Sie beim Trocknen die entstandene Platte auch noch Klammern oder mit Gewichten beschweren. Achten Sie vor allem auf die Verbindungen der einzelnen Teile einer Holzschicht. Diese sollten bündig sein und nicht hervorstehen.



Lassen Sie die Platte gut trocknen, bevor Sie die Schrauben wieder entfernen und mit der unteren Platte beginnen können. Die untere Platte ist im Grunde genauso aufgebaut wie die obere Platte und es sind auch die gleichen Arbeitsschritte notwendig. Hinzu kommt nur das Einarbeiten der Schalterleisten. Diese werden später benötigt, um die Elektrik zu bedienen. Weil das etwas außergewöhnlich ist, empfehle ich Ihnen auch diese Ebene vorher ohne Leim zusammenzulegen und wieder vor der Arbeit die folgenden Absätze zu lesen. Beim Leimen in der Nähe der Schalterleisten müssen Sie besonders sorgsam mit dem Leim hantieren. Die Leisten dürfen nicht festleimen, sie müssen beweglich bleiben.

Legen Sie wieder zuerst die größten Platten mit je zwei Schrauben auf Ihrer Arbeitsfläche zusammen. Bei dem großen Teil können Sie auch vier Schrauben verwenden.

Dann leimen Sie die mittlere Holzschicht auf und legen dabei auch die Schalterleisten mit ein. Diese werden nicht angeleimt.



Nun gleich wieder die dritte Holzschicht aufgeleimt. Hier ist ganz besonders wichtig, dass Sie auf die Schalterleisten achten. Diese dürfen nicht verleimt werden.

Alles wieder ausrichten und fest verschrauben. Zum Trocken können Sie die Bodenplatte wieder klammern oder mit Gewichten beschweren. Ist alles gut getrocknet, dann entfernen Sie die Schrauben wieder. Die beiden fertigen Platten können nun mit den 24 Wandteilen verbunden werden.

Dazu leimen Sie zuerst die Wandteile in die Bodenplatte ein. Wie die Teile eingesetzt werden, können Sie auf der folgenden Abbildung sehen.



Entfernen Sie sorgfältig alle Leimreste. An diesen Stellen bewegen sich später die Einschübe des Adventskalenders.

Lassen Sie die Wände etwas antrocknen und geben Sie dann Leim auf die Oberkante der Wände. Legen Sie nun die Deckplatte mit der größten Holzschicht nach unten auf Ihre Arbeitsfläche und setzen Sie die Bodenplatte verkehrtherum und so genau wie möglich auf die Deckplatte auf.

Die Außenkantenstruktur von Deck- und Bodenplatte müssen gleich ausgerichtet werden. Vergleichen Sie die beiden Bilder. Auf dem linken Bild sind die beiden Außenkantenstrukturen verdreht. Auf dem rechten Bild stimmen Sie überein. Es ist sehr wichtig, dass es genauso zusammengesetzt wird.



Wenn die Ausrichtung stimmt, dann können Sie Wand für Wand in die Nuten der Deckplatte einfädeln. Geben Sie dazu mit einer Hand leichten Druck auf die Bodenplatte und fädeln Sie nacheinander alle Wände ein. Zum Schluss drücken Sie vorsichtig alles zusammen. Lassen Sie den Unterbau zum Trocknen und für die nächsten Arbeitsschritte verkehrtherum liegen. Leimen Sie als nächstes die acht Füße an. Diese sitzen an den Außenkanten auf den Verbindungslinien der acht Plattenteile. Jeder Fuß wird aus drei runden Teilen zusammengeleimt.



Der letzte Arbeitsschritt in diesem Kapitel beschäftigt sich mit den Schalterleisten. Diese müssen vervollständigt und eingesetzt werden.

An jede Schalterleiste wird eine Fahne angeleimt. Richten Sie die Fahne rechtwinklig zur Schalterleiste aus und verleimen Sie die beiden Teile ordentlich. Leim und Leimreste spielen hier keine Rolle. Das Teil ist zwar für die Funktion wichtig, aber später nicht mehr zu sehen.

Schrift und Fahne müssen in die gleiche Richtung zeigen.



Setzen Sie nun sieben Schaltleisten von innen in den Unterbau ein. Die Schaltleisten müssen leicht beweglich sein und dürfen sich nicht gegenseitig verklemmen. Um das zu erreichen, nutzen Sie etwas Sandpapier und Kerzenwachs.



Vervollständigt wird der Unterbau durch die Einschübe des Adventskalenders. Die 24 Einschübe werden als Nächstes gebaut. Zu einem Einschub gehören die sechs Teile der folgenden Abbildung. Lösen Sie die Teile aus den Trägerplatten aus.

Leimen Sie die Außenwände zusammen und leimen Sie die drei Teile auf die Bodenplatten. Lassen Sie diese ersten Leimverbindungen gut trocknen.



Leimen Sie nun die Zierwand mittig vor das Schubfach und arretieren Sie alles mit ein paar Gummis oder wenn vorhanden mit Bastlerklemmen.

Wenn alles getrocknet ist, dann wird zum Schluss die Ziffer an die Zierwand geleimt.

Bei Bedarf können Sie bei der farbigen Pyramide die Ziffern mit Goldfarbe dekorieren.



Die fertigen Einschübe können nun in den Unterbau eingesetzt werden. Für die weiteren Arbeiten empfehle ich Ihnen, die Einschübe zunächst wieder zu entfernen und beiseite zu legen.



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Einbau der Elektronik


Ist der Unterbau gut getrocknet und die Schalterstreifen noch einmal auf Leichtgängigkeit geprüft, dann kann nun die Elektronik-Baugruppe eingebaut werden. Zuvor aber noch einige Bemerkungen zum Umgang mit der Technik:

Die gesamte Elektronik ist zu einem Modul fertig montiert und wurde von uns vor der Auslieferung getestet. Bitte verändern Sie das Modul nicht und setzen Sie es keinen übermäßigen mechanischen Beanspruchungen aus. Folgen Sie genau den Einbauanweisungen. Zum Einbau benötigen Sie einen für die Holzschrauben passenden und ausreichend langen Kreuzschraubenzieher und einen 8er Schraubenschlüssel, besser noch einen 8er Steckschlüssel. Haben Sie beides nicht zur Hand geht auch eine kleine Flachzange.



An dem Modul finden Sie zwei Einstellregler. Diese können Sie nach belieben verändern und somit die Motorgeschwindigkeit und auch die Programmgeschwindigkeit verändern. Eine Beschreibung der Funktionsweise können Sie in dem entsprechenden Kapitel nachlesen. Zwei weitere Einstellregler sind auf dem Bewegungsmelder zu finden. Diese sind auf optimale Empfindlichkeit und maximale Schaltzeit eingestellt. Belassen Sie diese Einstellregler bitte so.

Die meisten Leuchtdioden werden per Kabel an die Verteilerplatine des Elektronikmoduls geführt. Bei den Drähten müssen Sie besondere Vorsicht walten lassen. Ein gebrochener Draht ist schwer zu finden und ärgerlich. Setzen Sie die Drähte keinerlei mechanischer Beanspruchung aus. Knicken Sie diese nicht und verlegen Sie die Drähte locker ohne zu ziehen oder sie irgendwo dazwischen zu klemmen. Nach der fertigen Verdrahtung binden Sie die Drähte nicht zu Kabelbäumen zusammen. Das sieht zwar schöner aus, stellt in der Regel aber eine sehr große mechanische Beanspruchung der Drähte dar. Sorgen Sie nur dafür, dass alle Drähte im Inneren des Unterbaus bleiben und kein Draht ein elektronisches oder mechanisch bewegtes Teil berührt. Alle Drähte sind beschriftet. Beim Anstecken der Drähte an die Verteilerplatine dürfen keine Verwechslungen passieren. Beim Stecken oder ziehen eines Steckers bitte immer am Stecker und niemals am Draht anfassen. Selbstverständlich sollte sein, dass bei jeglicher Arbeit an der Elektronik der Netzstecker gezogen und die Anlage spannungsfrei ist. Das ist weniger für Ihre Sicherheit wichtig (es werden keine Spannungen über 5 Volt benutzt) als vielmehr für die Sicherheit der Schaltung. Bei Ziehen oder Stecken können Spannungsspitzen auftreten, die die elektronische Schaltung beschädigen können.



Vor dem Einbau des Elektronikmoduls setzen Sie die LEDs für die Turmstrahler ein. Das geht an dieser Stelle am einfachsten. Jeder Turm bekommt eine weiße LED (Sw) und zwei rote LEDs (Sr).

Stecken Sie die drei LEDs pro Turm in die entsprechenden Öffnungen der Bodenplatte und fixieren Sie diese mit einem ordentlichen Tropfen Holzleim. Der Holzleim hält Ihnen die Möglichkeit offen, spätere Reparaturen leichter bewerkstelligen zu können. Alles- oder Spezialkleber sind wesentlich schwerer zu entfernen. Die LEDs sind später bei der fertigen Pyramide sehr weit innen angeordnet, so dass man sie nicht ausversehen nach unten drücken kann. Nur jetzt, bei der Montage, müssen Sie darauf achten. Am Einfachsten legen Sie ein paar Abstandshalter unter den Unterbau.

Sind alle LEDs eingesetzt, dann legen Sie die Anschlussdrähte locker nach außen und schaffen so Platz für den Einbau des Elektromoduls.

Der Einbau des Elektromoduls erfolgt in zwei Schritten. Zuerst wird das Modul in das Innere des Unterbaus gesetzt, ausgerichtet und festgeschraubt, danach wird die äußere Deckplatte mit der Windrose ausgerichtet und arretiert. Vor dem Einsetzen lockern Sie die äußere Deckplatte. Dazu lockern Sie die beiden Muttern, die auf der Abbildung zu sehen sind. Aber nur lockern, nicht abschrauben!

Die Schalterbrettchen werden ganz nach außen an ihren Anschlag geschoben. Nun setzen Sie das Modul ein. Die äußere Abdeckplatte muss in der runden Öffnung des Unterbaus sitzen.

Richten Sie das Elektronikmodul so aus, dass die Fahnen der Schalterleisten gleichmäßig und mittig etwa ein Millimeter in die Gabellichtschranken hineinragen.

Das ausgerichtete Modul wird nun mit sechs Holzschrauben befestigt. Dazu hat die Trägerplatte des Moduls eine Anzahl Löcher am Rand. Diese können Sie zur Befestigung nutzen. Setzen Sie auch zwei Schrauben auf die Seite des DAMASU-Logos. Diese verhindern, dass man beim Bedienen der Schalter die Gabellichtschranken nach innen drücken kann.

Prüfen Sie im Anschluss die Funktionstüchtigkeit der Schalter. Im herausgezogenen Zustand sollten die Fahnen der Schalter immernoch etwa einen Millimeter in die Gabellichtschranken hineinreichen. Wenn Sie einen Schalter in die Gabellichtschranke schieben und leichten Druck ausüben, dann sollte sich die Leiterplatte mit den Gabellichtschranken nicht so weit nach innen drücken lassen, dass die anderen Schalter aus den Gabellichtschranken rutschen und sich verhaken könnten. Weiterhin sollten sich alle Fahnen der Schalterbrettchen mittig und frei in der Gabellichtschranke bewegen. Sind Sie mit dem Einbau zufrieden, dann können Sie nun die äußere Abdeckplatte ausrichten und arretieren. Dazu stellen Sie den Unterbau auf die hohe Kante und richten die Abdeckplatte mittig aus. Die ausgerichtete Abdeckplatte wird nun von innen mit den beiden zuvor gelockerten Muttern festgezogen. Die ganze Prozedur geht einfacher zu zweit.

Im letzten Arbeitsschritt stecken Sie nun auch noch die Netzleitung an und befestigen die Zugentlastung für das nach außen ragende Netzkabel. Das Steckernetzteil wird in die gelbe Dose links an der Leiterplatte angesteckt.

Die Zugentlastung besteht aus einem über das Kabel geschraubten Holzbrettchen. Suchen Sie sich eine dafür passende Stelle im Inneren des Unterbaues aus. Das Kabel wird durch die große Öffnung nach außen geführt, nicht durch die Wandteile, in denen später die Einschübe für den Adventskalender sitzen.



Legen Sie zum Schluss die Drähte der Säulenbeleuchtung nach innen. Stecken Sie diese aber noch nicht an die Verteilerplatine. Das geschieht später, wenn alle Drähte verlegt sind. Sie können aber trotzdem schon die erste Funktionskontrolle wagen. Dazu drehen Sie den Unterbau um und stellen Ihn auf die Füße. Ziehen Sie alle Schalterleisten bis an ihren Anschlag heraus. Stecken Sie dann den Netzstecker in die Steckdose. Als Erstes sollte der Motor anlaufen. Das liegt am Bewegungsmelder. Der schaltet sich bei Stromzufuhr ein und läuft etwa zwei Minuten. Diese Zeit braucht der Bewegungsmelder, um sich zu initialisieren. Bekommt der Bewegungsmelder in der Zeit kein neues Signal von Personen im Sichtfeld des Melders, dann bleibt der Motor nach Ablauf der Zeit stehen. Sie können den Motor dann auch mit dem Schalter Motor per Hand einschalten. Wird der Motor so gestartet, läuft er im Dauerbetrieb. Auch das erste Licht können Sie testen. Mit dem Schalter -Obelisk- schalten Sie die 12 Leuchtdioden in der Mitte ein. Betätigen Sie den Schalter und Sie werden sehen, dass gar nichts passiert. Jeder Lichtkreis hat ein Zeitglied, welches den Einschaltzeitpunkt verzögert und die LEDs langsam angehen lässt. Nach etwa acht Sekunden beginnen die roten LEDs zu leuchten. Danach schalten sich die weißen und dann die blauen LEDs ein. Nach etwa 1 Minute haben alle LEDs ihre volle Leuchtkraft erreicht. Beim Ausschalten wird es genauso langsam wieder dunkel.

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Turmaufbau und untere Brücken


Türme und Brücken sind zwar zwei eigenständige Baugruppen, aber Teile der Türme werden für den Brückenbau benötigt und die Brücken werden für die Turmaufstellung auf dem Unterbau gebraucht. Aus diesem Grund beschreibe ich in diesem Kapitel beides gemeinsam.

Anfertigen der Simse für die Türme

Im ersten Schritt werden alle Simse, die für die acht Türme benötigt werden, angefertigt. Das ist recht einfach, aber es wartet wieder eine Fleißarbeit auf Sie.

Lösen Sie zuerst alle Teile aus den Trägerplatten und legen Sie diese sortiert auf Ihrer Arbeitsfläche bereit. Es gibt drei verschiedene Simse; das obere Abdecksims, ein oder mehrere Zwischensimse und das Fußsims. Abdecksims und Fußsims bestehen aus jeweils 5 Sperrholzplatten und es müssen von jeder Sorte acht Stück hergestellt werden. Von den Zwischensimsen werden 16 Stück benötigt. Diese bestehen aus nur drei Sperrholzplatten.



Beginnen Sie mit dem Fußsims. Die fünf Teile werden übereinandergeleimt und zum Trocknen mit den Schrauben, die Sie schon für den Unterbau genutzt haben, arretiert. Folgen Sie den Abbildungen, um die Reihenfolge der Schichten korrekt einzuhalten. Achten Sie beim Verleimen darauf, dass das Bauteil möglichst gerade wird. Sie können die Platten auch verdrehen, damit sich die Biegung der einzelnen Sperrholzplatten gegenseitig aufhebt, oder beim Trocknen zusätzlich beschweren. Je gerader die Simse werden, desto leichter sind die folgenden Arbeitsschritte.













In der gleichen Art und Weise werden auch die oberen Gesimse zusammengeleimt. Folgen Sie wieder den Abbildungen.













Auch die Zwischensimse werden so aufgebaut. Die obere und die untere Platte der drei Platten sind identisch.









Wenn die einzelnen Simse getrocknet sind, werden die Schrauben wieder entfernt.

Auf die oberen Simse wird noch ein Geländer aufgesetzt. Dieses besteht aus dem Handlauf und einer Vielzahl kleiner Stege.

Leimen Sie zuerst alle Stege in den Handlauf ein.



Danach setzen Sie den Handlauf auf den oberen Sims und fädeln alle Stege in die entsprechenden Löcher des Simses ein.



Die unteren Brücken

Als Nächstes werden die acht unteren Brücken aufgebaut. Diese bestehen aus dem Brückenunterbau und den aufgesetzten Zaunteilen. Zur Montage der Brücken nutzen Sie die unteren Simse. Auf diesen ruhen auch später die fertigen Brücken. Mithilfe der Simse können Sie die Treppen der Brücken exakt so anleimen, damit sie später auch bis zum Boden reichen.

Die abgebildeten Teile werden für eine Brücke benötigt. Lösen Sie die Teile aus den Trägerplatten aus.

Die Geländerteile können Sie nach Bedarf wieder mit der Goldfarbe verzieren. Die Abbildungen sollen Ihnen dabei als Anregung dienen. Die Goldarbeiten gehen leichter zu bewerkstelligen, wenn die Brücken noch nicht montiert sind.



Leimen Sie nun den Brückenunterbau zusammen. Dazu stecken Sie die vier roten Teile von unten in die Gehwegplatte der Brücke und streichen alle Verbindungsstellen der Holzteile von innen mit Leim aus. Lassen Sie das Teil gut trocknen. Evtl. müssen Sie den Brückenunterbau beim Trocknen etwas beschweren.

Während der Trocknungszeit können Sie die Geländerteile vorbereiten. Beginnen Sie mit dem großen Tor. Dieses bekommt an den Seiten je eine Versteifungsstrebe. Geben Sie dazu auf die vier Zapfen etwas Leim und setzen Sie die Strebe an. Schauen Sie sich dazu bitte die folgenden Bilder genau an. Ich habe bei meinem Muster das Tor nur auf einer Seite, der sichtbaren Seite, mit Gold verziert. Der untere Haken der Seitenstrebe zeigt in diesem Fall nach hinten.



In der gleichen Richtung werden auch zwei Geländerteile innen an das Tor angeleimt. Legen Sie das Teil vorsichtig ab und lassen Sie es trocknen. In der gleichen Art und Weise können Sie auch die beiden kleinen Geländerteile der anderen Brückenseite vorbereiten.

Die vorbereiteten und getrockneten Teile können Sie nun zusammensetzen. Dazu legen Sie den Brückenunterbau auf zwei Fußsimse und leimen auf die beiden Brückenseiten das Tor und die Einzelgeländer an. Das geschieht nur mit etwas Leim auf die unteren Zapfen der Geländerteile.

Richten Sie die Geländerteile so aus, dass die Treppenenden bis zum Boden reichen. Die Verbindung der Geländer zum Brückenunterbau ist nicht sehr stabil. Das ist aber kein Problem. Später wird die Brücke auf die Fußsimse geleimt und die Treppenenden auf den Unterbau. Damit ist die Stabilität gewährleistet. In der Bauphase müssen Sie jedoch sehr vorsichtig mit den Brücken umgehen.

Lassen Sie wieder alles gut trocknen und setzen Sie als letzten Arbeitsschritt die Holzstufen in die Treppengeländer ein und verleimen Sie diese.

Schauen Sie sich bitte vor der Arbeit genau an, wo die Stufen sitzen müssen und beginnen Sie dann erst die Stufen zwischen die Geländer zu fädeln und an ihren Platz zu schieben. Das geschieht zunächst ohne Leim.

Sitzen die Stufen an Ort und Stelle, dann werden sie von unten mit einem Tropfen Leim an den Verbindungsstellen fixiert.









Die unterste Etage

In den folgenden Abschnitten werden nun die acht markanten Türme aufgebaut und die Elektrik vollständig angeschlossen. Am Ende des Kapitels sieht Ihr Bauwerk dann wie abgebildet aus und kann elektrisch durchgetestet werden.

Die unteren Etagen von allen acht Türme sind gleich aufgebaut. Sie unterscheiden sich nur in der Bauhöhe und in ein paar Zierteilen. Deshalb wird hier nur der Aufbau der unteren Etage eines großen Turmes beschrieben.

Legen Sie sich die benötigten Teile für einen Turm zurecht. Auf der Abbildung sehen Sie alle Teile für die unterste Etage eines großen Turmes. Die nächste Abbildung zeigt die gleichen Teile für einen kleinen Turm.



Vor dem eigentlichen Aufbau sind einige Vorbereitungen zu bewerkstelligen. Hinter die großen Turmwände muss noch ein Hilfsrahmen geleimt werden. An diesem werden später die Verkleidungsteile des Durchbruchs angebracht. Der Rahmen wird von hinten an die Wand geleimt. Richten Sie ihn so aus, dass er gleichmäßig einen Absatz von ca. 1,5 Millimeter zum Wandteil bildet.





Auch das Eisentor im Durchbruch wird vor dem Einbau hergestellt. Dazu leimen Sie die Rückwand an die Ziegelplatte und den Zierbogen in die entstandene Aussparung.







Die Türen werden nur stumpf auf den Zierrahmen geleimt. Zum Trocknen können Sie den Türflügel etwas abstützen und so den gewünschten Winkel für die Türen festlegen.

Nun werden die Türme zusammengesetzt. Das erfordert etwas Übung. Sie haben dazu aber beliebig viele Versuche, weil das Zusammensetzen zunächst ohne Leim erfolgt. Wenn Sie es bei den großen Türmen nicht alleine schaffen, dann kann es nicht schaden, wenn Sie sich für diesen Arbeitsschritt noch zwei weitere Händen dazu organisieren. Zum Schluss sollte der zusammengesetzte Turm wie abgebildet aussehen.

Im ersten Schritt werden die beiden schmalen Teile der äußeren Turmspitze in einen Fußsims gesteckt. Diese stehen meist schon von selbst.

Danach werden die beiden Seitenwände eingesetzt. Am besten hält man das ganze Bauwerk fest, indem man eine Hand flach auf die Oberkante der Wandteile legt.

Als letzte Wand wird die Rückwand eingesetzt. Diese setzt man unten ganz flach an und hebelt mit der Rückwand die Seitenwände zuerst etwas hoch. Danach kann man sie aufstellen und die Wände provisorisch mit ein oder zwei Gummis fixieren.

Den oberen Abschluss bildet ein Zwischensims. Legen Sie diesen nur locker auf und drehen Sie dann den ganzen Turm vorsichtig auf den Kopf. So lassen sich die Wandteile leichter in die Nuten des Zwischensims einfädeln.

Dieser Arbeitsschritt wird Ihnen nicht beim ersten Mal gelingen. Willkommen im Club! Aber nur Mut, es ist nur Übungssache und zur Not lassen Sie sich bei diesem Schritt helfen. Bis hierher wird noch nichts verleimt. Sie haben also beliebig viele Versuche, um den Turm zusammenzustecken. Alle Seitenwände müssen korrekt in den Nuten der Simse sitzen. Wenn das Sperrholz etwas krumm ist, dann können Sie auch in dieser Richtung noch Gummis spannen oder mit Gewichten beschweren. Auf der Abbildung sehen Sie ein anderes Wandteil, das ich mit Gummis verspannen musste.

Ist das Turmteil fertig und korrekt zusammengesetzt, dann können Sie mit dem Verleimen beginnen. Im ersten Schritt geben Sie fünf reichliche Tropfen Leim von innen auf die Verbindungspunkte der Wände mit dem Sims. Tun Sie das zunächst nur an dem Simsteil, das gerade auf Ihrer Arbeitsfläche liegt.

Ist der Leim getrocknet, dann können Sie das Turmteil umdrehen und den anderen Sims in der gleichen Art und Weise fixieren. Sind auch diese fünf Tropfen angetrocknet, dann können Sie mit reichlich Leim alle Verbindungsstellen der Wände und der Simse von innen verleimen. Achten Sie aber darauf, dass Sie den Leim nicht nach außen drücken und das Sie keine der vielen Öffnungen der Seitenwände mit Leim verschmutzen.

Lassen Sie alles gut trocknen bevor Sie die Gummis entfernen und weiter an den Türmen arbeiten. Der Rohbau wird nun mit dem Verkleiden der Durchbrüche vollendet. Dazu benötigen Sie die abgebildeten Teile. Bei den kleineren Türmen wird die Wand mit dem Eisentor durch eine einfache Wand ersetzt.

Befestigt werden alle Verkleidungsteile mit etwas Leim auf den Hilfsrahmen hinter den großen Wänden.

Zuerst wird die Bodenplatte eingesetzt. Bei den Boden- und Wandteilen ist es sinnvoll, diese beim Trocknen zu fixieren.

Danach wird die Innenseite an der Schmalseite des Turmes eingeleimt.

In der gleichen Art und Weise wird nun auch die gegenüberliegende Wand eingesetzt.

Zum Auskleiden der Wölbung drehen Sie das Turmteil um. Die Wölbung wird mit einzelnen Streifen ausgelegt, die dem Halbkreis exakt folgen können. Separieren Sie die Wölbungsverkleidung und legen Sie die Teile sortiert auf Ihrer Arbeitsfläche bereit.

Die Streifen werden einzeln, von beiden Seiten gleichzeitig beginnend eingeleimt. Den Abschluss bildet der breitere Firststreifen.







Lassen Sie die Streifen gut trocknen. Das Gewölbe muss fest stehen, damit es später die LED sicher tragen kann. Verstärken Sie es mit reichlich Leim auf der Oberseite.

Die oberen Etagen

Mit soviel Übung wird es Ihnen nun leichtfallen, die oberen beiden Etagen der vier großen Türme anzufertigen.



Das Prinzip ist wieder das Gleiche, aber es gibt ein großes Achtungszeichen. Zum Montieren und Verleimen brauchen Sie wieder oben und unten einen Sims. Nach dem Trocknen müssen Sie aber den unteren Sims wieder entfernen können, weil dieses Turmteil auf ein darunter stehendes Turmteil aufgesteckt wird und das untere Turmteil schon einen verleimten Zwischensims trägt. Sie benötigen den unteren Sims der jetzt herzustellenden Teile nur, um das Mauerwerk in Form zu halten, bis es fest verleimt ist. Das heißt für Sie beim Verleimen, dass der untere Sims nicht mit angeleimt werden darf! Stellen Sie zunächst die obere Etage mit dem Durchbruch her. Die Arbeitsschritte sind die Gleichen wie bei der untersten Etage. Die Hilfsrahmen hinter die Wände leimen, die Wand mit dem Eisentor herstellen, die fünf Wände in einen beliebigen Sims stecken, den oberen Zwischensims aufstecken, den oberen Zwischensims mit fünf Tropfen Leim fixieren, alle Wand- und Simsverbindungen von innen verleimen (Achtung: ohne den unteren Sims mit anzuleimen) und zum Schluss den Durchbruch auskleiden. Nach dem Trocknen wird der untere Sims wieder entfernt. Sie können für den Hilfssims unten auch die Simse mit den Geländern verwenden. Die Nuten dieser Simse haben die gleichen Maße wie die Zwischensimse.





Bei der obersten Etage wiederholt sich der Zusammenbau auch wieder.

Einen Unterschied gibt es in der Vorbereitung der Wandteile. Hier müssen die Fenster und das Medaillon mit eingesetzt werden. Das ist recht einfach und auf den folgenden Abbildungen gut zu sehen.















Achtung, auch bei diesem Teil muss nach der Montage der untere Hilfssims wieder entfernt werden. Achten Sie beim Verleimen darauf!

Damit sind die Turmsegmente im Rohbau fertig. Sie können die Teile probeweise zusammenstecken.

Einbau der Elektrik

Die acht Turmteile der unteren Etage bekommen je drei Elektrokomponenten eingebaut. Das ist die Beleuchtung im Durchbruch, die Beleuchtung unter den Brücken und die äußeren Wandlaternen. Die LEDs mit ihren Leitungen und Anschlüssen werden fertig vorbereitet und geprüft an Sie geliefert. Bitte gehen Sie sehr vorsichtig mit den Kabeln um, nichts ist schlimmer als sich später mit Kabelbrüchen oder beschädigten Lötstellen herumärgern zu müssen.

Zuerst setzen Sie die Brückenbeleuchtung ein (Kabelbezeichnung: Br). Eine LED in ein Loch in der Seitenwand einsetzen und danach die andere LED vorsichtig in das gegenüberliegende Loch drücken. Die Verbindung der beiden LEDs müssen Sie dazu etwas durchbiegen und danach wieder ausrichten. Die LEDs können so nicht mehr herausrutschen und müssen nicht weiter mit Leim fixiert werden. Kontrollieren Sie nach dem Einsetzen die Lötstelle!

Als Zweites setzen Sie die Wandlampen ein (Kabelbezeichnung: Wl). Das geht am Besten von oben. Schieben Sie die beiden LEDs mit den Leiterstreifen von innen durch die Löcher der vorderen Wände. Klemmen Sie die massiven Streifen in die unteren Schlitze der Löcher. Nun können Sie das Kabel nach unten fädeln. Bleiben Sie dabei hinter der Vorderseite der Säule. Verlegen Sie das Kabel nicht über die Wölbung des Durchbruchs. Auch diese LEDs werden nicht angeleimt. Das kommt später.

Als Letztes setzen Sie die LED für den unteren Durchbruch ein (Kabelbezeichnung: uDB). Diese wird in den Firststreifen der Wölbung eingesetzt und mit reichlich Leim befestigt. Das Kabel wird auf der Seite der Wandlampen nach unten geführt.

Die vier oberen Turmteile mit den Durchbrüchen bekommen nur eine LED (Kabelbezeichnung: oDB).

Aufstellen der Türme

Alle acht Türme müssen nun auf den Unterbau geleimt werden. Das geschieht in mehreren Stufen. Die Türme müssen exakt positioniert werden. Das ist wichtig, weil die Türme später mit vielen Brücken verbunden werden und auch das Gestell für die Pyramidenachse halten sollen. Das funktioniert aber nicht, wenn die Türme nicht genau stehen. Deshalb ist hier besondere Sorgfalt und auch Augenmaß gefragt. Gleichzeitig müssen auch die Kabel der Elektrik verlegt werden. Folgen Sie exakt den Anweisungen und kontrollieren Sie Ihre Arbeit lieber einmal mehr als einmal zu wenig. Beginnen Sie mit den acht kleinen Türmen. Legen Sie den ersten Turm neben den Aufstellplatz auf den Unterbau und fädeln Sie die Kabel nach unten. Schieben Sie den Unterbau dazu an die Kante Ihrer Arbeitsfläche, damit die Kabel nach unten heraushängen können.

Geben Sie etwas Leim auf den unteren Sims. Als Positionierhilfe können Sie zwei Schrauben von unten in die Löcher stecken und festhalten.

Setzen Sie nun den Turm auf und richten ihn nach Augenmaß hinten nach den LED-Leuchten des Unterbaues aus. Die Turmkanten sollten symmetrisch zu den LEDs stehen. Drücken Sie den Turm zum Trocknen einen Moment fest auf den Unterbau.

Verfahren Sie mit den anderen drei kleinen Türmen ebenso.

Auch die großen Türme werden so angebracht. Prüfen Sie aber nach jedem Anleimen eines Turmes mit zwei der Brücken den korrekten Sitz des großen Turmes. Leimen Sie die Brücken aber an dieser Stelle noch nicht an.



Bevor Sie weiterarbeiten ist es sinnvoll, die bisher angebrachte Elektrik zu testen. Sollte etwas nicht funktionieren ist es an dieser Stelle noch recht einfach, das zu korrigieren. Dazu kontrollieren Sie bitte den festen Sitz aller Türme und drehen dann das gesamte Bauwerk auf den Kopf.

Stecken Sie nun alle vorhandenen Kabel an die Verteilerplatine. Die einzelnen Steckerreihen sind mit den gleichen Bezeichnungen markiert wie die Kabel. Jeder Stecker in einer Reihe ist gleichberechtigt. Es ist also unwichtig, ob alle Kabel eines Turmes übereinander gesteckt werden oder nicht. Wichtig ist nur, dass z.B. ein Kabel mit der Bezeichnung -Wl- auch einen Steckplatz in der unteren Reihe, die ebenfalls mit -Wl- bezeichnet ist, findet.

Kein Kabel darf auf einer falschen Reihe sitzen. Dadurch könnten LEDs kaputt gehen. Die Kabel werden nur locker in das Innere des Unterbaues gelegt. Binden Sie die Kabel nicht fest und versuchen Sie auch nicht einen exakten und aufgeräumten Kabelbaum zu binden. Das stellt alles eine zusätzliche Belastung für die Kabel dar.

Drehen Sie nun die Pyramide wieder um und schließen Sie das Netzkabel an. Durch die Initialisierung des Bewegungsmelders wird der Motor wieder anlaufen und in einigen Sekunden werden auch die ersten Lichter angehen. Sie können aber auch mit den Schaltern bewusst die verschiedenen LEDs zuschalten und prüfen. Denken Sie wieder daran, dass jeder Lichtkreis mit einem Zeitglied versehen ist. Es kann bis zu zwei Minuten dauern, bis alle LEDs eines Lichtkreises leuchten. Wenn Sie ganz bewusst die einzelnen Schalterstellungen prüfen möchten, dann müssen Sie warten, bis der Bewegungsmelder abgeschaltet hat und dafür sorgen, dass er nicht wieder einschalten kann. Denken Sie auch daran, dass Sie alle LEDs eines Lichtkreises prüfen, auch die, die gerade hinten sind.

Wenn alles in Ordnung ist, dann geht es nun weiter mit dem Bau nach oben. Als Nächstes werden die Turmabschlüsse auf die kleinen Türme gesetzt. Dazu werden die oberen Simse mit einer kleinen Mauerreihe versehen.



In das getrocknete Teil wird nun das Kabel der Turmspitze von oben eingesetzt (Kabelbezeichnung: Sp) und mit dem Bajonettverschluss befestigt. Der Einsatz wird nicht mit dem Sims verleimt. Bilden Sie eine Kabelschlaufe und setzen Sie das fertige Teil mit etwas Leim auf einen kleinen Turm auf.



Durch den Bajonettverschluss und die Kabelschlaufe können Sie auch später von oben in den Turm gelangen. Das ist nützlich, wenn doch einmal Reparaturen anstehen sollten.

Die Teile der großen Türme werden vor dem Aufsetzen auf die untere Etage fertig verleimt. Leimen Sie die obere Durchbruchetage, die Fensteretage und den oberen Sims zusammen. Setzen Sie auch die LEDs in den oberen Sims mit ein. Führen Sie alle Kabel an der Schmalseite der Türme nach unten.

Zur Montage stellen Sie das obere Teil verkehrtherum hinter die jeweilige Säule und fädeln die Kabel nach unten.

Geben Sie etwas Leim auf die Wandteile und setzen Sie nun die oberen Etagen auf.

Nachdem alle Türme fertig montiert und getrocknet sind, drehen Sie die Pyramide wieder um.



Nun können Sie die restlichen Kabel anstecken. Drücken Sie die Kabel vorsichtig so, dass Sie die Schaltermechanik nicht behindern, den Bewegungsmelder nicht verdecken, möglichst wenig Berührungen mit elektronischen Bauelementen haben und auch keines der 24 Adventskalender-Schubfächer behindern können. Das sind viele Wünsche auf einmal. Drücken Sie die Kabel einfach etwas in die Mitte, ohne dabei in Richtung der Stecker oder in Richtung der LEDs zu sehr zu ziehen, dann passt das schon.

Zum Schluss verschließen Sie den Unterbau mit der Abdeckung und einigen Holzschrauben. Entgegen der Abbildung hat die mitgelieferte Abdeckung auch eine eigene Aussparung für das Netzkabel. Führen Sie das Netzkabel bitte durch diese Öffnung nach außen.

Nun drehen Sie das Bauwerk wieder um und testen alle LEDs erneut. Es sind nun alle elektrischen Komponenten fertig aufgebaut. An dieser Stelle lohnt sich ein intensiver Test. Im folgenden Kapitel erläutere ich Ihnen die genaue Funktionsweise der Pyramide und warum das alles so sein soll.

Funktionsweise der Elektrik

Zur Elektrik ist in den vorhergehenden Abschnitten schon einiges gesagt worden. Hier in diesem Kapitel werden wir alles, was zur Funktionsweise wichtig und wissenswert ist, zusammenfassen. Vieles, was wir hier in dieser neuen Pyramide verwirklicht haben, ist so noch nie in der erzgebirgischen Volkskunst dagewesen. Wir haben uns Gedanken darüber gemacht, wie man eine Weihnachtspyramide zeitgemäß gestalten kann, ohne die Tradition aus den Augen zu verlieren, wie man neue Lichtstimmungen für eine besinnliche Zeit erzeugt ohne ins kitschige oder nervige abzudriften aber auch wie man sinnvolle Funktionalitäten integriert, um für viele Anwendungszwecke gerüstet zu sein. Einiges davon ist so neu, dass es durchaus einer Erläuterung bedarf. Zunächst ein paar Worte zu dem grundlegenden Aufbau der Elektrik. Beginnen wir mit dem Pyramidenantrieb. Wir setzen hier zum ersten Mal einen kollektorlosen Schrittmotor ein. Solch ein Motor kommt ohne Schleifkontakte und Polumschaltung aus. Damit ist der Verschleiß der Kohlebürsten und der Schleifringe von normalen Gleichstrommotoren nicht mehr vorhanden. Es entfällt auch das Geräusch bei der Polumschaltung im Motor. Ein normaler Gleichstrommotor muss eine bestimmte, meist sehr hohe Drehzahl haben, um vernünftig zu laufen. Diese hohe Drehzahl muss danach mit einem stark übersetzten Getriebe heruntergebrochen werden. Solch ein Getriebe bedeutet Energieverlust und Geräuschentwicklung. Die meisten Getriebemotoren haben eine nicht ausreichende Übersetzung, so dass man gezwungen ist, die Motoren an ihre unterste Leistungs- und Drehzahlgrenze zu fahren mit der Gefahr, dass sie zu schwach werden und stehenbleiben. Ein Schrittmotor ist dagegen für solche geringen Drehzahlen ausgelegt, ohne dabei an Leistung zu verlieren. Die Bewegung eines Schrittmotors wird immer durch gleichstarke Impulse ausgelöst, deren zeitliche Abfolge geregelt wird. Das heißt, wenn wir die Pyramide mit einer Umdrehung pro Jahr laufen lassen wollen, dann wird der Motor die gleiche Durchzugskraft entwickeln als wenn wir die Pyramide mit den üblichen 2 - 20 Umdrehungen pro Minuten laufen lassen würden. Um den Schrittmotor noch leiser zu machen haben wir die üblichen rechteckigen Steuerimpulse abgeflacht. Das harte Tackern eines Schrittmotores ist damit fast nicht mehr zu hören. Der Nachteil des Motors besteht in der aufwendigen Steuerung. Wo ein normaler Gleichstrommotor einfach an eine Stromquelle angeschlossen wird, müssen für einen Schrittmotor zunächst die einzelnen Steuerimpulse in der richtigen Reihenfolge erzeugt werden. Beleuchtet wird die Pyramide mit 120 LEDs in verschiedenen Farben und Ausführungen. Diese 120 LEDs sind auf der ganzen Pyramide verteilt und in zwölf verschiedenen Lichtkreisen zusammengeschaltet. Jeder Lichtkreis wird mit einem eigenen Zeitglied verzögert ein- und auch wieder ausgeschaltet. Diese Verzögerung betrifft sowohl die Zeitspanne vom Schaltmoment bis zum ersten zaghaften Lichtschein als auch die Zeitspanne vom ersten Aufleuchten bis zur vollen Lichtstärke. Das Gleiche trifft auch auf die Ausschaltverzögerung zu. Die Lichtkreise haben unterschiedliche Zeitverzögerungen. Diese zwölf Lichtkreise werden zu fünf verschiedenen Gruppen zusammengeführt. Diese fünf Beleuchtungsgruppen können Sie mit den fünf rechten Schaltern auswählen. Der Schalter -Kristall- schaltet an den Turmspitzen die flackernden RGB-LEDs ein. Das Besondere an diesen LEDs ist die wechselnde Taktfrequenz. Die RGB-Farben werden in einer ständig wechselnden Geschwindigkeit durchgeschaltet. Das ergibt als Reflexion auf den metallischen Kugeln der Turmhaube einen schönen Kristalleffekt, als wenn man einen Diamanten im Licht bewegt. Mit dem Schalter -Licht- erstrahlt die Pyramide in Gelb. Es gehen zuerst die Wandleuchten an und danach die gelben LEDs an den Turmspitzen. Der dritte Schalter ist mit -Ausst.- beschriftet. Dieser schaltet die 24 Turmstrahler im Inneren ein. Da die Pyramide ja eine Ausstellungshalle darstellt, mit dem berühmten Pendelexperiment in der Mitte ist dieser Schalter also für die Raumausleuchtung, für die Ausstellungsfläche verantwortlich. Zuerst werden die roten LEDs aufleuchten und danach die weißen. Dieser Schalter vereint also zwei Lichtkreise mit unterschiedlichen Zeitkonstanten. Der vierte Schalter ist mit -Abend- beschriftet. Abend wie Abendrot. Nun wird die Pyramide in rot erstrahlen. Es gehen nacheinander die LEDs der Brückenbeleuchtung, der unteren Durchbrüche, der oberen Durchbrüche und die roten LEDs an der Turmspitze an. Es kann zwei Minuten dauern, bis alle roten LEDs leuchten. Der letzte Schalter beleuchtet den Obelisk oder das Pendelexperiment in der Mitte der Pyramide. Hier sind drei verschiedene Lichtfarben eingebaut, die wieder unterschiedlich schnell aufleuchten.

Neben dem Handbetrieb können Sie aber auch eine Programmsteuerung nutzen. Beim Ablauf des Programmes werden die zwölf Lichtkreise völlig unabhängig von den eben beschriebenen Schalterbelegungen angesteuert. Der Programmablauf umfasst zehn Schaltschritte. Durch die unterschiedlichen Zeitkonstanten der einzelnen Lichtkreise scheint es jedoch, als würde das Programm wesentlich mehr Schritte umfassen. Der Programmablauf ist fest vorgegeben und kann für eine Durchlaufdauer von ca. 6 - 60 Minuten eingestellt werden. Die Geschwindigkeit wird mit dem Einstellregler auf der Hauptplatine eingestellt. Diesen können Sie mit einem Madenschraubenzieher von außen erreichen. Der Programmablauf kann mit beliebigen Schalterstellungen kombiniert werden. So können zum Beispiel mit dem Schalter -Licht- die Wandlaternen und die gelben LEDs der Spitze immer leuchten und die restlichen LEDs durch das Programm ein- und ausgeschaltet werden. Warum nun der ganze Aufwand mit Programm und Zeitkonstanten? Solch eine Weihnachtspyramide kann man sowohl als Tischdekoration auf der Kaffeetafel als auch als Raumdekoration nutzen. Man kann mit den unterschiedlichen Lichteinstellungen unterschiedliche Stimmungen erzeugen und Abwechslung in die weihnachtliche Dekoration bringen. Wenn man die Pyramide als Raumdekoration nutzt, wird man nicht ständig zu ihr hinschauen. Nutzt man dann die Programmsteuerung und schaut ab und zu, zu der Pyramide hin, dann wird sie jedes Mal anders aussehen. Das ist ein sehr interessanter Effekt, zumal man durch das langsame Umschalten nicht bemerkt hat, wann an der Pyramide etwas passiert ist. Das langsame Umschalten ist das Geheimnis. Es blinkt und nervt nichts. Die Besinnlichkeit der Weihnachtszeit bleibt erhalten und es ist trotzdem bewegt und interessant. Man muss es erlebt haben. Eine weitere Neuerung ist der eingebaute Bewegungsmelder. Sie können den Motor und das Programm mit den entsprechenden Schaltern einschalten. Sie können aber auch das Ein- und Ausschalten dem Bewegungsmelder überlassen. Wird eine Person vom Bewegungsmelder erfasst, dann starten der Motor und das Programm automatisch. Nach ca. zwei Minuten schaltet er wieder ab. Interessiert sich niemand für die Pyramide, dann muss sie sich weder drehen noch muss sie leuchten. Sie wartet geduldig, bis sich wieder jemand für sie interessiert. Der Bewegungsmelder schaut dabei nur zu einer Seite heraus. Man kann also die Pyramide so drehen, dass der Bewegungsmelder aktiv ist oder eben auch nicht. Sollte der Sensor gar nicht gewünscht werden, dann kann man ihn von der Hauptplatine abstecken. Auch den Bewegungsmelder kann man mit jedem beliebigen Schalter kombinieren. Sie können zum Beispiel den Obelisken im Inneren ständig beleuchten und den Motor und das Programm nur bei Bedarf per Bewegungsmelder einschalten lassen. Eine praktische Sache! Wenn Sie die Pyramide testen und es gehen Lichter unerklärlich und ohne Ihr zutun durch die Schalter an oder aus, dann wird es am Bewegungsmelder liegen. Drehen Sie die Pyramide so, dass der Bewegungsmelder nicht schalten kann und warten Sie bis der Motor steht und alle LEDs erloschen sind. Dann können Sie die einzelnen Lichtkreise mit den Schaltern testen. Ein letztes Wort zum Energieverbrauch. Wenn alle LEDs leuchten und der Motor eingeschaltet ist, dann hat die Pyramide einen Energieverbrauch von ca. 7 Watt. Ist alles ausgeschaltet dann beträgt der Verbrauch ca. 1 Watt. Das heißt, wenn Sie die Pyramide in der Weihnachtszeit komplett angeschaltet über 30 Tage zu 24 Stunden laufen lassen, dann haben Sie einen Verbrauch von 5 kWh. Bei einem Strompreis von 28 Cent/kW kommen Sie auf Kosten von 1,40 Euro für eine Weihnachtssaison.

Einsetzen der unteren Brücken

Ist die Elektrik kontrolliert und alles in Ordnung, dann können Sie nun die acht unteren Brücken einsetzen. Dazu geben Sie etwas Leim von unten auf die Brückenauflagen und auf die Enden der Treppen. Setzen Sie die Brücken ein und drücken Sie diese und die Treppenenden fest.



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Die Zierteile im Inneren


Vor dem Einbau der oberen Brücken und der Pyramidenachse müssen noch einige Zierteile im Inneren, dem Ausstellungsraum, angebracht werden. Das sind nur Kleinteile und ist schnell erledigt.

Beginnen Sie mit den acht kleinen Lampenblenden für die Turmstrahler. Dazu leimen Sie die drei Zierteile in die Aussparungen der Bodenplatte.



Die fertigen Blenden leimen Sie dann vor die drei LEDs der Turmbeleuchtung. Schieben Sie das Teil bis an die LEDs heran.

Als Zweites bringen Sie die acht Schrifttafeln an die Säulen an. Diese sind oben an einem Haken befestigt und stecken unten in einer Konsole. Sie benötigen die folgenden Teile dafür.

Leimen Sie oben in die mittlere Aussparung jeweils einen Haken.

Unten bauen Sie die Konsolen an die Säulenwände. Dazu leimen Sie drei Stützteile in die Aussparungen der Wand und das Konsolenbrett darauf.



Alle anderen Öffnungen im Bereich der Schrifttafeln können Sie nun mit den Ziergittern verkleiden. Es gibt dabei keine feste Ordnung. Das können Sie machen wie es Ihnen gefällt. Auf der Abbildung sehen Sie ein Beispiel, wie Sie die Gitter anbringen können.



Wenn die Haken und die Konsolen getrocknet sind, können Sie die Schrifttafeln anbringen. Diese werden nur oben am Haken angeleimt. Unten stecken sie nur locker in den Aussparungen der Konsolen.

Als Letztes bringen Sie in Vorbereitung auf den folgenden Arbeitsschritt die Halterungen für die oberen Brücken an.

Je drei der Halterungen werden an beide Seiten der großen Säulen geleimt und gerade ausgerichtet.

Nach diesen Arbeiten sollte Ihre Pyramide so aussehen:





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Die oberen Brücken


Jetzt wird es etwas komplizierter! Die oberen vier Brücken müssen angefertigt werden. Der Aufbau der Brücken ist nicht schwieriger wie der Aufbau anderer Bauteile auch, aber mit dem Gewirr von Treppen und Übergängen müssen Sie sich erst einmal vertraut machen.

Die Brücken machen die Pyramide zu etwas ganz Besonderem. Jede Brücke hat einen anderen Verlauf. Dadurch führen die Laufwege der Brücken in der Mitte auf vier unterschiedlichen Höhen ganz dicht am Obelisk vorbei. Besucher dieses imaginären Ausstellungsraumes könnten so die Schrift des Obelisk aus nächster Nähe betrachten.

Achtung: Die Brücken könnte man seitenverkehrt aufbauen. Folgen Sie ganz genau der Anleitung und den Arbeitsblättern. Seitenverkehrt aufgebaute Brücken lassen sich später nicht wie abgebildet einbauen.

Für jede der vier Brücken gibt es ein Arbeitsblatt. Auf diesem können Sie die Aufbaureihenfolge und Anordnung der Teile genau sehen.







Die Arbeitsblätter enthalten alles, was Sie für die Montage an Informationen benötigen. Die folgenden Abbildungen zeigen den Aufbau einer Brücke. Das Prinzip ist bei allen Brücken das Gleiche.

Bereiten Sie die Stufen und ausgewählte Laufstege vor.

Sortieren Sie die Stufen so, wie es auf dem jeweiligen Arbeitsblatt zu sehen ist. Die Stufen mit den längeren Zapfen gehören immer zu den Geländersäulen der Seitenteile. Es bleiben Reserveteile übrig.

Leimen Sie den ersten Laufsteg in das größere der beiden Seitenteile. Dieser erste Laufsteg kann je nach Brücke der mittlere Laufsteg sein oder die beiden äußeren Laufstege.

Leimen Sie nun unter den ersten Laufsteg die vorgegebene Anzahl von Streben. Wichtig dabei ist, dass diese Streben fest an Geländerteil und Laufsteg geleimt werden. Diese Streben sollen die beiden Teile in einen 90°-Winkel verbinden. Wenn Ihnen Bastelklammern oder Wäscheklammern zur Verfügung stehen, dann klammern Sie die Streben beim Trocknen fest.

Auf der Abbildung ist deutlich zu sehen, wie der verbogene Laufsteg der vorherigen Abbildung durch die Stege in Form gebracht wird.

Nun leimen Sie die Stufen ein. Dazu geben Sie den Leim nur auf die entsprechenden Stirnseiten der Stufen und des senkrechten Rückteiles. Die Stufen werden nicht untereinander verleimt.

Beachten Sie die Reihenfolge der Stufen. Die Stufen mit den langen Zapfen müssen bei den Geländersäulen stehen.

Jetzt werden die restlichen Laufstege eingeleimt und je nach Brücke auch wieder mit zusätzlichen Streben unterstützt.





Nun können Sie das kleinere Geländerteil aufsetzen. Dazu geben Sie auf die Stufen, die unteren Streben und die Laufstege etwas Leim und fädeln von einer Seite beginnend alle Zapfen in das Geländerteil. Drücken Sie das Geländerteil vorsichtig an.

Den seitlichen Abschluss bilden kleine Geländerteile. Diese werden nur an den Laufsteg geleimt.



An die Außenseiten kommen weitere Zaunstreben. Diese gibt es in zwei verschiedenen Längen.

Die Zaunstreben haben immer den gleichen Abstand zum Handlauf des Geländers. An welcher Stelle eine große (G) oder eine kleine (K) Zaunstrebe angebracht wird, ist auf den Arbeitsblättern zu erkennen. Zur besseren Ansicht habe ich auf dem Bild die Zaunstreben eingefärbt.

Bei der farbigen Variante können Sie beliebige Teile der Brücke wieder mit Gold absetzen. Ich habe mich für die Händläufe der Geländer entschieden.

Die folgenden Abbildungen zeigen alle vier Brücken in der Übersicht.





Den Anbau der Brücken beginnen Sie mit der Brücke, die am Weitesten nach unten schwingt. Danach setzen Sie die beiden flachen Brücken im 90° Winkel an die beiden anderen Türme und zum Schluss wird die Brücke, die nach oben schwingt, angebracht.

Die Brückenenden werden in die Brückenhalterungen eingehakt und fest mit diesen verleimt.







alles über die Pyramide
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Die Pyramidenspitze und die Mittelachse


Im folgenden Kapitel fertigen Sie die Pyramidenachse und das dazugehörige Gestell für die obere Führung der Achse an. Die Pyramidenspitze ist in Form eines Gitterrahmengestelles gestaltet und passt damit perfekt zu den Stahlkonstruktionen der Gründerzeit.

Zuerst werden die vier Gitterrahmen hergestellt. Jeder Gitterrahmen besteht aus vier Einzelteilen.



Die vier Teile werden mit Zapfenhaken verbunden. Zuerst werden sie zusammengesteckt und danach erst verleimt. Stecken Sie das kürzere Zapfenteil in ein Seitenteil. Achten Sie genau auf die Abbildung.

Das zweite Zapfenteil wird auf die gegenüberliegende Seite gesteckt.

Nun stecken Sie das zweite Seitenteil auf und schieben es in die Zapfen.

Kontrollieren Sie den Sitz aller Zapfen. Die vier Teile müssen exakt und gleichmäßig zusammengeschoben sein.

Nun können Sie den Gitterrahmen von innen mit einigen Tropfen Leim an den Verbindungsstellen verleimen. Der Holzleim trocknet transparent ab, sodass er später an diesen Stellen kaum noch zu sehen sein wird.

Stellen Sie alle vier Gitterrahmen her und lassen Sie die Teile gut trocknen.

Den oberen Abschluss der Pyramidenspitze bildet ein kleiner Balkon. Diesen stellen Sie als Nächstes her.

Dazu leimen Sie die acht Geländerteile in die Grundplatte des Balkons ein.



Auf die Geländerteile leimen Sie den Handlauf auf.



Wenn Sie möchten, können Sie bei diesem Teil wieder die Goldfarbe zum Einsatz bringen. Ich habe bei meinem Muster nur den Handlauf mit Gold verziert.

In den folgenden Arbeitsschritten wird die Spitze zusammengesetzt und gleichzeitig an die Türme der Pyramide angepasst. Dazu müssen die vorbereiteten Teile wirklich trocken und fest verleimt sein. Ist das noch nicht der Fall und Sie möchten trotzdem schon weiterarbeiten, dann sollten Sie an dieser Stelle schon mit der Mittelachse anfangen und die folgenden Arbeitsschritte noch etwas warten lassen. Die Pyramidenspitze wird in sich komplett fertig aufgebaut. Sie ist später ein Bauteil, dass jedoch von den Türmen der Pyramide getrennt werden kann. Damit haben Sie die Möglichkeit, die Pyramidenspitze abzunehmen und die Pyramidenachse zu entfernen. Nehmen Sie auch noch die später anzufertigenden Turmhauben ab, dann haben Sie einen Bauzustand wie jetzt auch. Das gibt Ihnen die Möglichkeit, auch später noch die Pyramide umzudrehen und Reparaturarbeiten im Inneren der Pyramide vorzunehmen. Ein weiterer Vorteil ist, dass Sie bei notwendigen größeren Transporten die Pyramide zerlegen können, um so Transportschäden vorzubeugen. Stecken Sie alle vier Gitterrahmen in die entsprechenden Öffnungen der Türme. Die Gitterrahmen werden nur eingesteckt und nicht verleimt.

Geben Sie auf die oberen Halterungen der Gitterrahmen für den Balkon etwas Leim und setzen Sie vorsichtig den Balkon ein. Der Balkon und die Gitterstreben müssen fest miteinander verleimt sein.

Richten Sie den Balkon exakt und gleichmäßig aus und lassen Sie alles gut trocknen.

Zusätzlichen Halt bringen die vier Zierteile, die Sie nun oben zwischen die Gitterrahmen leimen.

Geben Sie dazu reichlich Leim auf die oberen drei Zapfen der Gitterrahmen und auch auf die Innenkanten der Zierteile. Setzen Sie die Zierteile so ein, dass diese möglichst großflächig mit den Gitterrahmen verleimen können und halten Sie die Teile in dieser Position einen Moment fest.

Unterschätzen Sie diese Zierteile nicht. Sie bringen der gesamten Spitze viel an Stabilität.

Lassen Sie alles wieder gut trocknen, bevor Sie die ganze Konstruktion das erste Mal aus der Pyramide entfernen. Noch ein Tipp: Trotz der exakten Teile und Ihrer hervorragenden Aufbauleistung werden nicht alle vier Seiten der Pyramidenspitze gleich sein. Das werden Sie merken, wenn Sie die Spitze entfernt haben und zufällig verdreht wieder einbauen. Um das zu verhindern ist es sinnvoll, wenn Sie sich an einem Gittergestell und dem dazugehörigen Turm eine kleine unauffällige Markierung schaffen. Die folgenden Absätze beschreiben die Herstellung der Pyramidenachse. Die Achse besteht in ihren Gestaltungselementen aus zwei Teilen. Auf der Achse ganz unten sitzt eine große Kugel, die das Pendelexperiment versinnbildlichen soll. Darüber ist ein großer Obelisk angeordnet mit vielen Namen aus der Gründerzeit und darüber hinaus. Beide Elemente werden auf einer 8-Millimeter-Aluminiumachse angeordnet.

Die Kugel wird aus einer Anzahl unterschiedlicher Holzscheiben zusammengesetzt. Diese sind von 1 bis 28 durchnummeriert.

Die Scheiben 1 bis 4 bilden die Motoraufnahme. Leimen Sie diese vier Scheiben exakt und fest übereinander.







Die Teile müssen fest miteinander verleimt sein, weil sie die Motorkraft auf die Achse übertragen müssen.

Auf die Oberseite der ersten fünf Teile wird nun wieder mittig das Teil -5- geleimt. Drücken Sie auch dieses Teil wieder fest an.



Von nun ab wird es einfacher. Setzen Sie mit reichlich Leim die Aluachse in die ersten fünf Teile und fädeln Sie das Teil sechs und alle folgenden Teile einfach auf.

Der Vorgang wiederholt sich jetzt immer wieder, bis die Kugel fertig ist. Geben Sie Leim auf die Platte und auch an die Achse, fädeln Sie die nächste Scheibe der Kugel auf und drücken Sie diese fest bis die Kugel fertig ist.



Den Abschluss der Kugel bilden die sechs gleichen Ringe. Lassen Sie die Kugel vor der Weiterverarbeitung trocknen.

Vor dem Aufbau des Obelisk wird es noch einmal technisch. Bitte lesen Sie vor dem Arbeitsbeginn die folgenden Abschnitte durch, um den Aufbau des Obelisk und den Sinn der folgenden Maßnahmen zu verstehen. Die folgenden drei Abbildungen zeigen Ihnen den prinzipiellen Aufbau des Obelisk. Es wechseln sich immer Zwischenplatten und vier Schrifttafeln ab. So wächst der Obelisk an der Aluachse empor.

Aber ganz so einfach ist es nicht. Hier entsteht ein störendes akustisches Problem. Trotz aller zuvor beschriebenen Maßnahmen erzeugt der Motor leise aber hörbare Schwingungen. Diese Schwingungen werden hervorragend durch die Aluachse übertragen und der Raum, den die Schrifttafeln bilden, wirkt wie ein Resonanzkörper. Ähnlich wie bei einer Gitarre wird erst durch diesen Resonanzkörper der erzeugte Ton gebündelt und verstärkt und so richtig zum Klingen gebracht. Was bei einer Gitarre so gewollt ist und erst den richtigen Klang bringt, ist hier unerwünscht. Dieser Resonanzkörper muss verschwinden!

Hier besteht dringender Handlungsbedarf!

Die Pyramidenachse und die Schriftplatten müssen schallgedämmt werden. Dazu finden Sie in Ihrem Bausatz eine spezielle Dämmmatte aus Bitumenwerkstoff. Diese Matte ist selbstklebend und kann mit einer Papierschere zugeschnitten werden.

Für die Achse schneiden Sie sich Stücke von 4,5 Zentimeter Höhe und 3 Zentimeter Breite zurecht. Kleben Sie dieses Stück um die Achse herum.



Für die Schrifttafeln schneiden Sie sich Stücke von 4,5 Zentimeter Höhe und 2 Zentimeter Breite aus. Drücken Sie diese etwas seitlich versetzt von hinten auf die Schrifttafeln.





So vorbereitet können Sie nun den Obelisk aufbauen; ein Zwischenstück einsetzen, die Achse mit einem Bitumenstück dämmen, die vier Schrifttafeln dämmen und in die Zwischenplatte leimen und dann die nächste Zwischenplatte einsetzen.





Den oberen Abschluss des Obelisk bilden die vier dreieckigen Teile. Diese werden in die oberste Zwischenplatte eingesetzt und an die Achse geleimt.

Damit ist die Mittelachse der Pyramide fertig. Merken Sie wie schwer die Achse geworden ist? Das feste Verbinden aller Teile und Gewicht sind die Geheimnisse der Schalldämmung! Nun können Sie die Achse in Ihre Pyramide einsetzen.

Dazu müssen Sie als Erstes die Pyramidenspitze aus den Türmen entfernen. Vorsicht ist geboten! Schieben Sie zuerst alle vier Gittergestelle zwei Millimeter nach oben. Ziehen Sie dann die Zapfen aus den Türmen und schieben Sie die Gittergestelle Stück für Stück immer reihum seitlich aus den Türmen heraus.



Vor dem Einsetzen der Achse kontrollieren Sie noch einmal das Kugellager auf Leichtlauf. Das Kugellager nimmt das Gewicht der Achse auf. Der Motor wird so entlastet und ist nur für die Drehbewegung zuständig. Kontrollieren Sie auch die kleinen Holzringe auf der Achse. Die Achse soll nur ca. 1,5 Millimeter hervorschauen.

Auf die Motorachse stecken Sie das Verbindungsstück. Dieses finden Sie fertig aufgebaut in den Zubehörteilen.

Beim Aufsetzen der Pyramidenachse achten Sie bitte darauf, dass der Mitnehmer in der Kugel ordentlich in das Verbindungsstück einrastet.

Nun fädeln Sie die Pyramidenspitze auf die Pyramidenachse auf und setzen die Spitze wieder in die Türme ein. Dabei gehen Sie in umgekehrter Reihenfolge wie beim Abnehmen der Spitze vor. Achten Sie auch auf Ihre Markierung.

Damit sind nun Achse und Spitze fertig aufgebaut und Sie sind Ihrem Ziel ein gutes Stück näher gekommen. Es ist Zeit für einen Probelauf. Stecken Sie die Pyramide an das Stromnetz an. Die Achse wird sich sofort in Bewegung setzen. Das ist der Bewegungsmelder. Bekommt er keinen neuen Impuls, dann wird der Motor nach ca. zwei Minuten stehenbleiben. Sie können dann mit dem Schalter an der Pyramide den Motor wieder in Bewegung setzen oder Sie lösen den Bewegungsmelder erneut aus.



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Das Flügelrad


Das Flügelrad der Pyramide besteht aus der Pyramidennabe, 24 Flügeln und einigen Zierteilen. Auf den sechs Trägerplatten für das Flügelrad finden Sie auch einige Reserveteile. Heben Sie diese auf. Gerade beim Flügelrad kann man ein paar Ersatzteile auch später noch einmal benötigen.

Beginnen Sie mit der Flügelradnabe. Lösen Sie alle Teile dazu aus. Auf der Abbildung können Sie sehen, welche Teile benötigt werden.

Die senkrechten Spanten sind mit den Ziffern von 1 bis 3 durchnummeriert. Im ersten Schritt werden die vier Teile mit der Nummer -1- an die drei größeren Mittelteile geleimt. Ganz oben wird das Mittelteil ohne Loch angeordnet. Darunter ist das größere Mittelteil und dann folgt das kleinere Mittelteil mit Loch. Alle drei Teile haben vier kleine Markierungen. An diese Markierung werden die vier senkrechten Spanten mit der Nummer 1 geleimt.

Sollten die Markierungen schlecht zu erkennen sein, dann können Sie auch die freien Steckplätze zwischen den Spanten abzählen. Es müssen zwischen jeder der vier Spanten fünf freie Steckplätze bleiben.

Danach werden mittig zwischen die Spanten mit der Nummer -1- die Spanten mit der Nummer -2- geleimt.

Zwischen jeder der nun acht Spanten sind noch -2- Steckplätze frei. In diese werden nun die Spanten mit der Nummer -3- geleimt.

Alle Spanten müssen gleichmäßig tief in den Mittelringen sitzen. Die Kreuzungen zwischen dem großen Mittelring und den einzelnen Spanten müssen eine Ebene ergeben. Ist das nicht der Fall, dann drücken Sie die Spanten noch etwas nach innen. Nun kann auch der untere Führungsring aufgeleimt werden. Dazu geben Sie etwas Leim auf die acht Zapfen und setzen den Ring auf. Die Zapfen schauen nach unten etwas heraus.

Die Nabe ist damit fertig. Bei einer farbigen Pyramide ist die Nabe in Schwarz. Das können Sie so lassen oder Sie malen die Nabe mit der mitgelieferten Goldfarbe an. Das macht zwar einiges an Arbeit und verzögert die folgenden Arbeitsschritte um einen Tag Trocknungszeit, aber mein Tipp; es lohnt sich!



Als Nächstes fertigen Sie die 24 Flügel an. Dazu sind nur jeweils zwei Teile (Flügelblatt und Querverstrebung) ineinander zu stecken und zu verleimen. Der Teufel liegt hier im Detail. Die beiden Teile kann man verdrehen, was Ihnen aber nicht passieren sollte. Schauen Sie sich die folgenden Bilder und Skizzen genau an und lesen Sie den folgenden Abschnitt gründlich durch. Noch eine Zwischenbemerkung. Sie werden feststellen, dass das Holz der Flügelblätter nicht gerade ist. Zum Beginn der Bastelanleitung haben wir schon einige Bemerkungen dazu gemacht. Konstruktionsbedingt kann man an dieser Stelle das Holz nicht in Form bringen. Das ist aber nicht schlimm. Wir haben bei jedem Bausatz die Flügel kontrolliert und Sie können diese bedenkenlos verwenden. Beim fertigen Flügelrad werden Sie feststellen, dass die Krümmung der Flügel gar keine Rolle mehr spielt.

Das Flügelblatt hat eine kleine Markierung. Diese Markierung kennzeichnet die Unterseite des Flügels. Bei der Querverstrebung kommt die gewellte größere Seite oben auf den Flügel. Daraus folgt, dass die kleine gerade Seite der Querverstrebung auf die markierte Seite des Flügelblattes kommt.

Die beiden Seiten der Querverstrebung sind durch ein T-Stück miteinander verhakt. Lösen Sie die Verhakung und schieben Sie die Querverstrebung auf das Flügelblatt. Der kleine Zapfen am vorderen Ende der Querverstrebung rastet in das entsprechende Loch des Flügelblattes von oben aus ein. Von unten stecken Sie das T-Stück durch das etwas größere Loch des Flügelblattes. Dazu müssen Sie die Querverstrebung oben etwas zur Seite schieben. Nun können Sie das T-Stück wieder zusammensetzen und die beiden Teile der Querverstrebung damit verbinden.

Bisher haben wir zur Flügelmontage noch keinen Leim verwendet. Das bleibt im Moment auch noch so. Fügen Sie zunächst alle 24 Flügel in der eben beschriebenen Art zusammen und kontrollieren Sie danach noch einmal, ob alle Markierungen auf den Flügelblättern auf der schmalen Seite der Querverstrebungen sind.

Sind alle Flügel korrekt zusammengesteckt, dann können Sie mit vier Tropfen Leim verleimt werden. Gehen Sie sparsam mit dem Leim um, weil er hier sichtbar bleibt. Die ersten beiden Tropfen Leim kommen rechts und links an die T-Verbindung und die anderen beiden Tropfen an die Unterseite des Flügelblattes etwa dort, wo Querverbinder und Flügelblatt sich treffen. Damit sind die Flügelblätter fertig vorbereitet. Vor der weiteren Verarbeitung lassen Sie die Teile gut trocknen.



Nun können die Flügelblätter an der Nabe angebracht werden. Der große Mittelring der Nabe und jede der 24 Spanten bilden einen Kreuzungspunkt. Jeder dieser Kreuzungspunkte nimmt nun einen Flügel auf. Geben Sie etwas Leim auf den ersten Kreuzungspunkt. Das schmale Ende jedes Flügels besteht aus vier Spitzen. Stecken Sie diese vier Spitzen vorsichtig über den Kreuzungspunkt. Das Flügelblatt steht im 45°-Winkel und wenn Sie von Außen auf das Flügelrad schauen, dann ist die rechte Seite des Flügelblattes höher als die linke Seite.

Achten Sie genau auf die beschriebene Positionierung der Flügel. Leimen Sie nun die restlichen 23 Flügel in der gleichen Art und Weise ein und richten Sie die Flügel gleichmäßig aus.





Im letzten Arbeitsschritt werden nun die äußeren Zierteile angebracht. Jedes Zierteil verbindet zwei Flügelblätter. Dazu nutzen Sie die vier Aussparungen an den breiten Enden der Flügelblätter.

Auf den Trägerplatten finden Sie 24 Standardzierteile (zuzüglich fünf Reserveteile) und 12 weitere Zierteile, die mit einem kleinen -+- oder --- gekennzeichnet sind. Beginnen Sie mit den Standardzierteilen. Das erste Zierteil wird auf die Oberseite eines Flügels geleimt. Dazu geben Sie etwas Leim auf die Außenkante des Zierteiles und setzen es in die obere Aussparung des rechten Flügels ein. Der Zapfen wird in das entsprechende Loch im Flügelblatt gedrückt. Lassen Sie das Teil etwas antrocknen.

Geben Sie nun etwas Leim auf die gegenüberliegende Außenkante des Zierteiles und setzen Sie den linken Flügel in den unteren Haken des Zierteiles ein. Auch hier kommt der Zapfen in das entsprechende Loch des linken Flügels. Beim Einsetzen des Zierteiles müssen Sie dieses etwas verbiegen. Das geht problemlos.

In der gleichen Art und Weise setzen Sie nun die nächsten vier Zierteile ein. Danach lassen Sie eine Lücke und leimen die nächsten fünf Zierteile ein. Das ganze viermal bis Sie alle Zierteile eingeleimt haben bis auf die vier Lücken.

Da wir mit Holz arbeiten können Toleranzen auftreten. Diese werden wir nun mit den zusätzlichen Ausgleichsteilen korrigieren. Die Teile mit einem - sind um 0,5 Millimeter kleiner als die Standardteile. Die Teile mit der Bezeichnung - - sind ein Millimeter kleiner als der Standard. Entsprechend sind die Teile mit + um diese Werte größer als der Standard. Probieren Sie die einzelnen Teile aus und setzen Sie ein passendes Teil in jede Lücke. Das Teil sollte bequem passen ohne die Flügel drücken oder ziehen zu müssen.









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Die Wandlaternen und andere Zierteile


In diesem Kapitel werden nun die Wandlaternen fertig aufgebaut und angebracht sowie weitere Zierelemente angeleimt. Beginnen Sie mit den Wandlaternen.

Zuerst bereiten Sie die Wandhalterungen vor. Es gibt die Wandhalterungen mit zwei verschiedene Wandblättern; die kleineren für die kleinen Türme und die größeren für die großen Türme. Von jeder Sorte müssen Sie acht Stück vorbereiten.

Zu einer Wandhalterung gehören immer das Wandblatt, die Laternenhalterung und ein kleines H-Teil. Brechen Sie als Erstes die Gitterstruktur im oberen Teil des Wandblattes vorsichtig heraus. Diese wird später wieder eingeleimt, aber zuvor benötigen Sie die Öffnung, um die LED durch das Wandblatt zu fädeln.

Leimen Sie das H-Teil auf die Laternenhalterung. Es sitzt in der Lücken zwischen den beiden Zapfen und ganz nach außen geschoben.

Danach wird die Laternenhalterung in das Wandblatt geleimt. Lassen Sie vor der Weiterverarbeitung die Teile gut trocknen. In der Zwischenzeit können Sie die 16 Laternenköpfe anfertigen.

Für einen Laternenkopf benötigen Sie zwei Verbindungsteile, sechs Streben, das abgebildete Drehteil, sowie die Dachschindeln aus Karton.

Im ersten Schritt werden die sechs Streben in das obere Verbindungsteil eingeleimt.

Danach wird auch das untere Verbindungsteil auf die Streben geleimt.

Abschließend setzen Sie als oberen Abschluss mit etwas Leim das Drehteil ein und drücken es bis zum Anschlag. Fertigen Sie alle Laternengestelle an bevor Sie mit dem Dach beginnen.

Auf jede Laterne werden sechs Dachplatten aufgelegt. Dazu geben Sie etwas Leim auf die Oberkanten der Streben und legen nacheinander die sechs Dachplatten auf.

Für diese Arbeit hat sich die Verwendung einer Pinzette bewährt.



Die Laternenhalterungen sind nun trocken und können an den Türmen angebracht werden. Das Anleimen der Laternenhalterung an die Turmwand und das Einsetzen der LED ist dabei ein Arbeitsschritt. Der feste Streifen der LED muss gleichzeitig in der Aussparung der Wand und in der Aussparung des Wandblattes sitzen. Der LED-Streifen muss immer ganz unten in den jeweiligen Aussparungen sitzen. Ist das der Fall, dann kann der feste LED-Streifen auch korrekt in das kleine H-Teil eingesetzt werden. Soviel zur Theorie. Um es sich zu verdeutlichen ist es sinnvoll, die Halterung zunächst ohne Leim einzusetzen.

Fädeln Sie dazu die LED durch die fehlende Gitterstruktur einer Wandhalterung und legen Sie das Gitterblatt an die Wand des Turmes an. Nun nehmen Sie die LED und ziehen Sie diese so weit nach vorn, dass Sie den festen Streifen in den Nuten von Wand und Wandblatt ganz nach unten schieben können und die LED-Streifen auch in das H-Teil einsetzen können. Der feste Streifen der LED sollte nun schön waagerecht angeordnet sein. Wenn Ihnen der Aufbau klar ist, dann nehmen Sie die Wandhalterung wieder ab und schreiten zur Tat. Geben Sie einige Tropfen Leim von hinten auf das Wandblatt und auch auf das kleine H-Teil.

Setzen Sie nun die Wandhalterung wieder genauso an wie eben beschrieben und drücken Sie die Teile fest.

Die Öffnung in der Wand können Sie nun mit dem herausgelösten Ziergitter verdecken.

Nach dem Trocknen können Sie die Laternenköpfe mit einem Tropfen Leim auf den LEDs befestigen. Damit sind die Wandlaternen fertig.

Die runden Fenster der großen Türme bekommen ein schmiedeeisernes Ziergitter. Dieses wird einfach nur davorgeleimt.



Weitere Zierteile kommen an die äußeren drei Ecken der oberen Simse eines jeden Turmes.

Geben Sie etwas Leim an das obere Ende der Zierteile und an die lange Senkrechte am unteren Ende der Zierteile. Dann setzen Sie die Teile an die Mauerecken an und richten sie aus.





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Die Turmhauben


Die Turmhauben sind eines der markantesten Gestaltungselemente der elektrischen Gründerzeit-Pyramide. Sie befinden sich dort, wo normalerweise das Kerzenlicht die Pyramide antreibt. Die Turmhauben werden mit vier LEDs besonders hell ausgeleuchtet. Eine zusätzliche frei getaktete RGB-LED bringt Bewegung und Leben in das Lichtspiel auf den Türmen. Die aufwendig verspielten Turmhauben und das helle, bewegte Licht sind ein stilvoller Ersatz für das romantische Kerzenlicht einer Pyramide.

Acht dieser Turmhauben müssen hergestellt werden. Sie können dabei durchaus einige Arbeitsschritte parallel an mehreren Turmhauben ausführen. Dadurch können Leimstellen länger trocknen und das Weiterarbeiten geht leichter. Sie benötigen neben den Holzplatten auch den Karton für das Dach, die Fensterfolie mit dem Butzenglas, das Pergament für die Teile der Turmspitze und die metallisch glänzenden Kugelketten. Als Arbeitsmittel benötigen Sie neben dem Leim zusätzlich eine Pinzette und bei der farbigen Pyramide auch die Goldfarbe mit Pinsel.

Im ersten Arbeitsschritt wird das Haubengestell zusammengesetzt. Dazu lösen Sie aus der Trägerplatte zehn gleiche Seitenteile und fünf verschieden große Verbindungsringe aus.

Leimen Sie nacheinander alle zehn Seitenteile in die Verbindungsringe. Richten Sie das Gestell aus und lassen Sie es trocknen.







Im folgenden Arbeitsschritt wird die Grundplatte an die Seitenteile geleimt. Geben Sie etwas Leim auf die unteren Zapfen der Seitenteile und setzen Sie die Grundplatte an. Fädeln Sie nacheinander alle Zapfen in die entsprechenden Zapfenlöcher der Grundplatte und drücken Sie die Grundplatte vorsichtig an. Lassen Sie alles trocknen.



An dieser Stelle werden die Kugelketten eingesetzt. Vielleicht fragen Sie sich wozu diese Kugelketten dienen sollen. Das ist ein kleiner Trick, um die Technik einfacher zu halten. Normalerweise ist es so, dass ein geschlossener Raum von einer Deckenleuchte oder noch edler von einem Kronleuchter erleuchtet wird. Das ist in dieser Größe nicht so leicht machbar. Deshalb befinden sich die LEDs in der Bodenplatte der Turmspitze und strahlen nach oben auf die Kugelketten. Diese wirken dann von außen betrachtet wie ein strahlender Kronleuchter.

Schneiden Sie von der roten und der goldenen Kugelkette jeweils ein Stück mit zwölf Kugeln ab. Hängen Sie zuerst eine Kugel der roten Kette in eine Öffnung der großen Verbindungsplatte des Gestelles. Verhindern Sie das Herausrutschen der Kugeln durch das Einleimen der kleinen Holzteil von oben.

Hängen Sie nun die letzte Kugel des anderen Endes der Kette in eine gegenüberliegende Öffnung der Verbindungsplatte und verschließen Sie die Öffnung wieder mit einem kleinen Holzteil.



In der gleichen Art und Weise befestigen Sie auch die goldene Kette.

Das Gestell wird vollendet mit dem Einsetzen der zehn Fensterrahmen. Die Rahmen haben oben und unten je zwei Zapfen. Geben Sie etwas Leim auf die oberen Zapfen und setzen Sie den Rahmen von innen in die entsprechenden Zapfenlöcher der großen Verbindungsplatte. Unten drücken Sie die Zapfen des Rahmens in die Aussparungen der Bodenplatte. Befestigen Sie die unteren Zapfen nach dem Einsetzen mit etwas Leim von innen.





Die Fensterfolie ist schnell und einfach eingesetzt. Schneiden Sie die Folie exakt aus.

Rollen Sie die Folie zusammen und schieben Sie diese in das Innere der Turmhaube. Beachten Sie zwei Dinge dabei; die Öffnung der Folie sollte in Richtung der größeren Seite der Bodenplatte zeigen und rollen Sie alle Folien in gleicher Richtung zusammen. Die Folien haben eine Druckseite und eine Rückseite. Diese sehen geringfügig anders aus. Später sieht man aber den Unterschied, wenn eine Folie mit der Druckseite nach außen zeigt und eine andere mit Rückseite zu sehen ist.

Schieben Sie die Folie ganz nach oben. Dort oben befinden sich kleine Haken, die die Folie außen an den Fensterrahmen halten. Unten drücken Sie die Folie einfach über die Bodenplatte an die Fensterrahmen. In der Regel brauchen Sie die Folie nicht mit Leim zu befestigen. Dadurch, dass sie bestrebt ist, sich wieder aufzurollen, drückt sie sich von allein an die Fensterrahmen.

Im nächsten Arbeitsschritt wartet etwas Fleißarbeit auf Sie. Das Dach muss geschindelt werden. Wir haben Ihnen die Arbeit stark vereinfacht, indem wir die Schindeln nicht einzeln liefern sondern in passgerechten Streifen.

Es werden immer alle zehn Schindelstreifen einer Runden aufgeleimt bevor mit der nächsten Runde begonnen wird. Nutzen Sie für diesen Arbeitsschritt die Pinzette. Zum Anleimen des untersten Streifens geben Sie etwas Leim rechts und links auf die Seitenteile. Setzen Sie nun den Streifen auf und drücken Sie ihn leicht fest.

Als Orientierung dienen die kleinen Markierungen an den Seitenteilen. Die Oberkante eines Schindelstreifens wird immer an solch einer Markierung angesetzt. Leimen Sie nun nacheinander alle Streifen der untersten Reihe auf.

Bei der nächsten Reihe können Sie Leim auch auf die Oberkante der darunterliegenden Reihe geben. Ansonsten verfahren Sie genauso wie mit der ersten Schindelreihe.





Insgesamt kommen fünf Schindelreihen auf das untere Dach.

Das obere Dach beginnt mit einer Reihe einfacher Kartonstreifen.

Danach leimen Sie weitere fünf Streifen Dachschindeln an.

Die Lücken zwischen den einzelnen Dachsegmenten werden nun mit den Firststreifen abgedeckt. Diese Streifen haben zwei verschiedene Längen. Die längeren kommen auf das untere Dach und die kürzeren auf das obere Dach.



Die Turmhaube wird oben mit einer Blechverkleidung und einer Turmspitze abgeschlossen. Bei uns besteht das natürlich nicht aus Blech sondern aus Pergament, Holz und Farbe. Auf dem Pergament finden Sie die kegelförmige Abdeckung und einen Stern für die Turmspitze.

Fertigen Sie zuerst die Abdeckung an. Walzen Sie das Stück Pergament über einen runden Stab und biegen Sie das Pergament etwas vor, ohne es jedoch zu knicken.

Stecken Sie die Lasche der Abdeckung in den gegenüberliegenden Schlitz und verleimen Sie die Verbindungsstelle.

Ist die Abdeckung getrocknet, dann schieben Sie den Stab mit der geschlitzten Seite voran von unten durch die Abdeckung. Setzen Sie die Abdeckung auf die Turmhaube und schieben Sie den Stab bis zum Anschlag. An dieser Stelle können Sie nun die Abdeckung und den Stab mit Leim verbinden.

Den Stern leimen Sie in den geschlitzten Stab ein. Lassen Sie wieder alles gut trocknen.

Die fertige Turmspitze wird nun mit der Goldfarbe vollendet. Nehmen Sie zum Farbe auftragen die Turmspitze von der Turmhaube ab.



Zum Schluss leimen Sie noch die vier Füße an. Diese justieren die Turmhaube später auf den Türmen. Dazu finden Sie vier kleine T-Stückchen auf den Trägerplatten.

Stecken Sie die vier Teile von oben in die entsprechenden Aussparungen der Bodenplatte und leimen Sie diese dort fest.







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Die Figuren


Damit ist die große Gründerzeit-Pyramide nun fertig und die Ausstellungshalle in Form einer Weihnachtspyramide kann eröffnet werde. Für uns heißt das; im letzten Arbeitsschritt werden die Figuren auf die Pyramide geleimt.

Bei der farbigen Pyramide werden die Figuren fertig geliefert. Bei der Pyramide in Natur müssen Sie die Figuren selbst anfertigen. Bei jeder Figur finden Sie Abbildungen die Ihnen zeigen, wie sie aufzubauen sind.

Es gibt keine feste Anordnung der Figuren. Probieren Sie mehrere Standorte aus, bevor Sie die einzelnen Figuren festleimen.













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