Samstag, 3. Mai 2025

Bastelanleitung Weihnachtspyramide Kathedrale



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Bastelanleitung Weihnachtspyramide Kathedrale

Ein Querschnitt durch ein großes Bauwerk!



DAMASU-Holzkunst, Manufaktur und Werksverkauf. Inh. Daniela Suchfort

09544 Neuhausen/Erzgebirge, Olbernhauer Str. 31, 0173 3666 223, www.holzbastelsatz.de, www.bastelsatz.de

Inhaltsverzeichnis
Vorwort
Das Fundament der Kathedrale
Die großen Säulen der Halle vorbereiten
Die unteren Fensterwände herstellen
Die oberen Fensterwände herstellen
Das Gewölbe für das Mittelschiff aufbauen
Das Dach über dem Mittelschiff aufbauen
Die Pultdächer über den Seitenschiffen aufbauen
Das Strebewerk aufbauen
Die Zierspitze und das Flügelrad aufbauen
Die Pyramidenachse und der Stern
Das Kirchengestühl
Die separaten Kerzenhalter
Ein paar kleine Extras ...
Die Verpackung
Schlusswort
Allgemeine Hinweise für erzgebirgische Pyramiden
Sicherheitshinweise für Pyramiden




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Allgemeine Hinweise

Vorwort


Die Kathedralen des Mittelalters: Meisterwerke der Architektur

Die gotischen Kathedralen des Mittelalters sind nicht nur Zeugnisse des Glaubens, sondern auch Monumente menschlicher Schöpferkraft und technischer Innovation. Diese imposanten Bauwerke, die zwischen dem 12. und 16. Jahrhundert entstanden, zeichnen sich durch ihre mehrschiffige Struktur, filigrane Steinmetzarbeiten und himmelstrebende Höhe aus. Hinter diesen architektonischen Wundern stehen die visionären Ideen und das handwerkliche Können von Architekten, Bauzeichnern und Baumeistern, deren Leistungen bis heute Bewunderung hervorrufen.

Die Vision der Architekten

Die gotische Architektur revolutionierte den Kirchenbau. Im Gegensatz zu den massiven, romanischen Bauten mit ihren dicken Mauern und kleinen Fenstern strebten die gotischen Kathedralen nach Licht und Höhe. Architekten wie Villard de Honnecourt, dessen Skizzenbücher aus dem 13. Jahrhundert erhalten sind, entwickelten innovative Konzepte, um diese Vision zu verwirklichen. Sie entwarfen Gebäude mit schlanken Säulen, Kreuzrippengewölben und großen Fenstern, die mit farbenprächtigen Glasmalereien geschmückt waren.

Ein zentrales Element der gotischen Kathedrale ist das mehrschiffige Langhaus, das aus einem hohen Mittelschiff und niedrigeren Seitenschiffen besteht. Diese Anordnung ermöglichte nicht nur eine beeindruckende Raumwirkung, sondern auch die Einführung von Strebepfeilern und Strebebögen, die das Gewicht des Daches nach außen ableiteten. Dadurch konnten die Mauern dünner und die Fenster größer werden, was den Innenraum mit Licht durchflutete.

Die Kunst der Bauzeichner

Die Planung einer gotischen Kathedrale war eine komplexe Aufgabe, die präzise Zeichnungen und Berechnungen erforderte. Bauzeichner spielten dabei eine entscheidende Rolle. Sie erstellten detaillierte Entwürfe, die jeden Aspekt des Bauwerks abdeckten; von den Grundrissen über die Schnittdarstellungen bis hin zu den ornamentalen Details. Diese Zeichnungen waren oft so exakt, dass sie noch heute als Vorlagen für Restaurierungsarbeiten dienen können.

Ein herausragendes Beispiel ist das sogenannte "Reimser Palimpsest", eine Sammlung von Zeichnungen, die während des Baus der Kathedrale von Reims angefertigt wurde. Diese Blätter zeigen nicht nur die Gesamtstruktur des Gebäudes, sondern auch Details wie die Anordnung der Steine in den Gewölben oder die Form der Kapitelle. Solche Zeichnungen waren unerlässlich, um die komplexen geometrischen Formen der gotischen Architektur umzusetzen.

Die Meisterleistungen der Baumeister

Die Umsetzung dieser Pläne erforderte das Können erfahrener Baumeister und Steinmetze. Diese Handwerker waren nicht nur in der Lage, die Entwürfe der Architekten in die Realität umzusetzen, sondern mussten auch innovative Lösungen für die technischen Herausforderungen des Kathedralenbaus finden. So entwickelten sie spezielle Kräne und Hebevorrichtungen, um die schweren Steinblöcke in große Höhen zu transportieren.

Ein besonderes Merkmal der gotischen Kathedralen ist die Verwendung von Maßwerk; filigraner Steinmetzarbeiten, die in den Fenstern und Balustraden zu finden sind. Diese kunstvollen Muster erforderten nicht nur ein hohes Maß an Präzision, sondern auch ein tiefes Verständnis der geometrischen Prinzipien. Die Baumeister mussten sicherstellen, dass diese filigranen Strukturen nicht nur ästhetisch ansprechend, sondern auch stabil genug waren, um den Elementen standzuhalten.

Die Bedeutung der gotischen Kathedralen heute

Die gotischen Kathedralen sind nicht nur architektonische Meisterwerke, sondern auch Zeugnisse des Wissens und der Fertigkeiten ihrer Schöpfer. Die detailreichen Zeichnungen und Schnittdarstellungen, die von den Bauzeichnern angefertigt wurden, beeindrucken noch heute durch ihre Präzision und Klarheit. Sie zeigen, dass die mittelalterlichen Baumeister über ein profundes Verständnis von Geometrie, Statik und Materialkunde verfügten.

Kathedralen wie Notre-Dame de Paris, der Kölner Dom oder die Kathedrale von Chartres sind nicht nur Orte der Anbetung, sondern auch Symbole menschlicher Kreativität und Ausdauer. Sie erinnern uns daran, dass die großen Leistungen der Vergangenheit das Ergebnis von Visionen, harter Arbeit und der Zusammenarbeit vieler talentierter Menschen waren. In einer Zeit, in der die meisten Bauwerke noch ohne moderne Technologie errichtet wurden, stehen die gotischen Kathedralen als ewige Monumente der menschlichen Ingenieurskunst und des künstlerischen Strebens.

Von den gotischen Kathedralen zur Weihnachtspyramide

Die gotischen Kathedralen des Mittelalters haben nicht nur die Architekturgeschichte geprägt, sondern auch unsere Vorstellung von Schönheit, Harmonie und handwerklicher Perfektion nachhaltig beeinflusst. Sie sind bis heute Inspirationsquellen für Künstler, Architekten und Handwerker. Diese Faszination für die gotische Baukunst haben wir aufgegriffen und in einem völlig neuartigen Bausatz für eine Weihnachtspyramide verewigt; ein Stück mittelalterliche Pracht für Ihr Zuhause.

Unser Pyramidengestell ist nicht nur ein traditionelles Weihnachtsdekorationselement, sondern auch eine Hommage an die architektonischen Meisterleistungen der Gotik. Das Gestell ist als Schnittzeichnung durch ein dreischiffiges Kirchenschiff gestaltet, das zwischen zwei äußeren Mauersäulen eingefasst ist. Diese einzigartige Darstellung zeigt einen Querschnitt durch das Herz einer großen Kathedrale und offenbart die wichtigsten Baustrukturen, die die Gotik so unverwechselbar machen.

Ein Querschnitt durch die Gotik: Details, die begeistern

Betrachten Sie das Pyramidengestell genauer und Sie werden die charakteristischen Elemente einer gotischen Kathedrale entdecken: Die großen, spitzbogigen Fenster, die das Licht in den Innenraum strömen lassen, sind ebenso detailreich nachgebildet wie die eleganten Kreuzrippengewölbe, die das Dach tragen. Die reichen gotischen Verzierungen, die Säulen mit ihren fein gearbeiteten Kapitellen und die schwebenden Strebebögen an den Außenseiten verleihen der Pyramide eine authentische Anmutung mittelalterlicher Baukunst.

Jedes Element des Bausatzes ist mit größter Sorgfalt gestaltet, um die Ästhetik und die technische Brillanz der gotischen Architektur einzufangen. Die filigranen Holzteile machen das Modelle zu einem wahren Kunstwerk, das nicht nur zur Weihnachtszeit, sondern das ganze Jahr über Bewunderung erregt.

Ein Bausatz für Liebhaber von Geschichte und Handwerk

Unser Bausatz für die gotische Weihnachtspyramide ist nicht nur ein Dekorationsstück, sondern auch eine Einladung, sich mit der Geschichte und den Techniken des mittelalterlichen Bauhandwerks auseinanderzusetzen. Beim Zusammenbau der Pyramide können Sie die architektonischen Prinzipien der Gotik hautnah erleben und die Faszination nachvollziehen, die diese Epoche bis heute ausübt.

Ob als Geschenk für einen Architekturbegeisterten, als Highlight für den eigenen Weihnachtstisch oder als kunstvolles Sammlerstück; diese Weihnachtspyramide verbindet die Tradition der Weihnachtsdekoration mit der zeitlosen Schönheit der gotischen Kathedralen. Lassen Sie sich von der Pracht des Mittelalters inspirieren und bringen Sie ein Stück dieser beeindruckenden Epoche in Ihr Zuhause.

Die Herausforderung des Bauens: Präzision und Geduld

Genau wie bei den mittelalterlichen Baumeistern, die die gewaltigen Kathedralen Stein für Stein errichteten, erfordert auch der Bau unserer gotischen Weihnachtspyramide ein hohes Maß an Präzision und Geduld. Jedes Teil des Bausatzes muss sorgfältig und in der richtigen Reihenfolge zusammengesetzt werden, um sicherzustellen, dass die Pyramide stabil und gerade steht; so, wie die großen Kathedralen einst in den Himmel wuchsen. Die filigranen Strukturen, wie die Kreuzrippengewölbe und die Säulen, erfordern besondere Aufmerksamkeit, um ihre Schönheit und Funktionalität voll zur Geltung zu bringen.

Doch gerade diese Herausforderung macht den Bau des Modells so lohnenswert. Jeder Schritt, jedes sorgfältig gesetzte Bauteil, bringt Sie dem fertigen Meisterwerk näher; einem Meisterwerk, das nicht nur Sie, sondern auch spätere Bewunderer in Staunen versetzen wird. Es ist eine Reise, die das handwerkliche Geschick und die Freude am Detail feiert, ganz im Geiste der mittelalterlichen Architekten und Baumeister.

Der Moment für die Grundsteinlegung

Nun ist es an der Zeit, das erste Stück Holz zu setzen! Ob Sie allein oder gemeinsam mit Familie und Freunden bauen; dieser Bausatz bietet die Möglichkeit, die Faszination der gotischen Architektur hautnah zu erleben. Nehmen Sie sich Zeit, genießen Sie jeden Schritt und lassen Sie sich von der Schönheit und Komplexität dieses einzigartigen Modells inspirieren.

Beginnen Sie noch heute und lassen Sie Ihre eigene gotische Kathedrale in den Himmel wachsen; ein Meisterwerk, das nicht nur zur Weihnachtszeit, sondern für immer Freude bereiten wird.

Viel Spaß beim Bauen!



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Das Fundament der Kathedrale


Jetzt kann der Bau beginnen: Aus allen vorbereiteten Teilen entsteht nun eine Weihnachtspyramide. Nehmen Sie sich Zeit und genießen Sie den kreativen Prozess; das fertige Werk wird Ihre Mühe belohnen. Auf der Abbildung sind die Holzplatten in anderen Farben dargestellt als in Ihrem Bausatz. Diese Farben wurden für die Anleitung gewählt, da die Details auf den Fotos so besser zu erkennen sind. Lassen Sie sich davon nicht irritieren.



Falls auf einem Bild nicht alle Details gut zu erkennen sind, steht Ihnen die Anleitung auch im Internet unter www.kunsthandwerkerring.de zur Verfügung. Dort lassen sich die Abbildungen in vergrößerter Ansicht betrachten.

Der Baubeginn ist zugleich die Grundsteinlegung. Wie bei jedem Bauwerk muss auch hier zunächst ein stabiles Fundament geschaffen werden. Als Grundlage dient die innovative Wabenplatte, die trotz ihres geringen Gewichts eine hohe Stabilität bietet. Bevor mit dem Aufbau begonnen wird, sollte das entsprechende Kapitel vollständig gelesen werden, um einen klaren Überblick über die folgenden Arbeitsschritte zu erhalten.





Die Bodenplatte wird aus den gezeigten Bauteilen zusammengesetzt. Alle Teile müssen zunächst herausgelöst und die größeren nach ihrer Form sortiert werden. Von den drei Sorten, die mehrfach vorhanden sind, werden jeweils acht Stück zur Seite gelegt. Diese 24 Teile werden später für die vier Fußteile verwendet. In der Abbildung sind das die 32 Teile in der vorderen Reihe.





Die Wabenstruktur der Basisplatte wird durch das Zusammensetzen mehrerer Einzelteile gebildet. Dabei müssen die Waben senkrecht zur Oberfläche ausgerichtet werden. Anschließend wird die Oberseite mit einer Sperrholzplatte verschlossen. Auf diese Weise entsteht eine besonders leichte und gleichzeitig stabile Konstruktion.

In den nächsten Arbeitsschritten muss eine Grundplatte mit der abgebildeten Wabenstruktur gefertigt werden.



Die Wabenstruktur besteht aus zwei Hauptbestandteilen: den kleinen Verbindungsstreifen und den größeren Wabenwänden. Die Verbindungsstreifen sind alle gleich geformt. Bei den Wabenwänden gibt es vier unterschiedliche Varianten, die sich an den seitlichen Haken unterscheiden.



Am Anfang sollen einige Waben mit den kleinen Verbindungsstreifen zusammengesetzt werden. Beim genauen Hinsehen lässt sich erkennen, dass an jeder Verbindungsstelle, mit Ausnahme der Randbereiche, stets drei Streifen aufeinandertreffen.



Diese Beobachtung ist wichtig, um das Prinzip beim Aufstellen der Wabenwände zu verstehen und korrekt umzusetzen. Auch bei den Wabenwänden treffen an den Verbindungsstellen stets drei Teile aufeinander. Im Unterschied zu den kleinen Verbindungsstreifen lassen sich die Wabenwände jedoch nicht einfach aneinanderfügen. Sie müssen sich senkrecht kreuzen, wobei jeweils drei Wände an einer Stelle zusammentreffen. Aus diesem Grund sind die Verbindungshaken unterschiedlich gestaltet.





Das Prinzip ist leicht verständlich: Wenn eine Wabenwand eine Verbindungsstelle zum ersten Mal belegt, muss der Haken zu zwei Dritteln nach oben offen sein. Wird dieselbe Stelle von einer zweiten Wabenwand genutzt, ist ein mittiger Haken erforderlich, der noch ein Drittel nach oben offen lässt. Beim dritten und letzten Teil an dieser Verbindungsstelle wird ein Haken verwendet, der nach unten geöffnet ist.



Daraus ergibt sich, dass der Aufbau stets mit einem Bauteil beginnt, das an beiden Seiten zu zwei Dritteln nach oben offen ist. Dieses Bauteil ist die Wand -A-.



An das Startteil wird nun eine Wabenwand gesetzt, deren Haken auf einer Seite zu einem Drittel und auf der anderen Seite zu zwei Dritteln nach oben offen ist. Diese Anforderungen erfüllt das Teil -C-.



Im dritten Schritt leimen Sie ein Bauteil am Startteil an, das auf einer Seite nach unten und auf der anderen Seite nach oben offen ist. Dieses Bauteil ist Teil -B-. Auf der gegenüberliegenden Seite von Teil -A- setzen Sie die gleichen Teile an. So sind nun alle vier Enden der kleinen Struktur mit Bauteilen versehen, deren Enden zu zwei Dritteln nach oben offen sind. Dort kann nun auf die gleiche Weise weitergebaut werden.





Probieren Sie zuerst das Prinzip aus, ohne die kleinen Verbindungsstreifen zu verwenden. Stecken Sie drei oder vier Waben ohne Leim zusammen, um sich mit dem Verfahren vertraut zu machen.

Sobald Sie das Prinzip verstanden haben, können Sie mit dem Aufbau der Wabenstruktur beginnen. Legen Sie dazu genügend kleine Verbindungsstreifen in Wabenform auf Ihre Arbeitsfläche.



Leimen Sie nun das Startteil an einen der Verbindungsstreifen. Befestigen Sie danach die zweite Wabenwand mit Leim. Achten Sie beim Leimen der einzelnen Wände darauf, dass die kleinen Verbindungsstreifen richtig miteinander verbunden bleiben.





Bauen Sie nun die Wabenstruktur Schritt für Schritt auf, indem Sie eine Wand nach der anderen anleimen. Achten Sie dabei stets auf das vorher erklärte Prinzip.



Trotz des grundlegenden Aufbaus gibt es viele Möglichkeiten, wie die Teile miteinander verbunden werden können. Es ist daher normal, wenn am Ende noch einige Teile übrig bleiben. Lassen Sie sich davon nicht beunruhigen. Achten Sie jedoch darauf, dass die Teile -B- und -C- gleichmäßig verwendet werden. Sie können eine Wabe auch überwiegend mit einem bestimmten Teiltyp, wie Teil -B- oder -C-, aufbauen. Wenn von einem Teil zu viele übrig bleiben, verwenden Sie beim nächsten Bau mehr davon. Auch am Rand der Struktur, wo nur zwei Teile zusammentreffen, können überzählige Teile eingesetzt werden.

Die nächste Wabe kann beispielsweise nach der in den Abbildungen gezeigten Anordnung der Teile aufgebaut werden. So können Sie den Einsatz der Teile besser kontrollieren.





Die kleinen Verbindungsstreifen müssen auch an den oberen Kanten der Wabenwände angebracht werden. Sobald alle benachbarten Wände einer Struktur eingesetzt sind, können die Verbindungsstreifen aufgeleimt werden.



Die Steckverbindungen sind absichtlich fest, um eine stabile Struktur zu sichern. Achten Sie darauf, die Wände beim Zusammenbauen exakt senkrecht auszurichten und die Teile vorsichtig bis zum Anschlag nach unten zu drücken. Mit etwas Übung werden Sie immer sicherer. Während des Aufbaus können Sie die Struktur leicht beschweren, damit sie gerade bleibt.



Bauen Sie die gesamte Wabenstruktur nach der Skizze auf.





Anschließend bauen Sie die vier Füße auf. Ein Fuß besteht einfach aus einer einzelnen Wabe. Der Aufbau erfolgt genauso wie bei der Grundplattenstruktur. Die Anordnung der Teile sehen Sie in der Abbildung.





Im nächsten Schritt leimen Sie die Fußbodenplatte auf die Wabenstruktur. Sie besteht aus drei Teilen.



Die Waben müssen fest und plan mit den Fußbodenplatten verleimt werden. Dafür ist es wichtig, die Teile beim Trocknen großflächig zu beschweren. Legen Sie genügend Gewichte bereit oder spannen Sie die Teile alternativ mit Schraubzwingen zwischen zwei gerade Platten.



Geben Sie nun Leim auf die Verbindungsstücke einer Seite...





... und setzen Sie die Waben mittig auf die Rückseite der Fußbodenplatten. Beschweren Sie anschließend die verleimten Teile und lassen Sie alles gut trocknen.



In den nächsten Arbeitsschritten verkleiden Sie die Seiten der Bodenplatte. Diese Verkleidung soll an die Fundamente einer gotischen Kathedrale erinnern. Dafür werden mehrere Lagen Holz übereinander verleimt. Beginnen Sie mit den abgebildeten schlichten Teilen. Leimen Sie jeweils drei Teile zusammen und lassen Sie diese gut trocknen. Achten Sie darauf, dass die Leimverbindungen bündig aneinanderliegen. Sollte das Holz etwas verbogen sein, fixieren Sie es während des Trocknens.





Die U-Teile werden nun rechts und links an den Enden der Grundplatte verleimt. Damit Leimflächen zum Anleimen vorhanden sind, wird an jede der seitlichen 12 Wabenflächen je zwei der kleinen Vierecke geleimt.





Leimen Sie nun die U-Teile an die Vierecke. Schieben Sie die U-Teile an den Stirnseiten bis zum Anschlag. Das mittlere Holz sollte an allen drei Spitzen der Waben gleichmäßig anliegen. Achten Sie darauf, dass das U-Teil bündig auf der Fußbodenplatte aufliegt. Wiederholen Sie die gleichen Schritte auch auf der anderen Seite mit dem zweiten U-Teil. Lassen Sie auch diese Leimverbindung gut trocknen.









Der mittlere Abschnitt wird auf beiden Seiten mit den abgebildeten Teilen verkleidet. Bereiten Sie die Teile zuerst vor, indem Sie jeweils eine der rechteckigen Platten hinter die drei Öffnungen leimen.







Nun leimen Sie die Platten mittig vor die Öffnung. Geben Sie dazu auch etwas Leim auf die Wabenflächen. Die Grundplatte liegt zum Anleimen der Randteile verkehrt herum. Achten Sie darauf, dass auch die anzuleimenden Teile auf den Kopf gestellt werden, bevor Sie diese anleimen.





Auch um die U-Teile wird Mauerwerk angebracht. Leimen Sie zunächst die beiden großen Mauerwerksteile an die Stirnflächen. Da die Grundplatte auf dem Kopf liegt, muss die mittlere Aussparung des Mauerwerksteils nach unten zeigen. Achten Sie beim Anleimen darauf, dass die Platte wirklich mittig sitzt und bündig mit der Fußbodenplatte abschließt. Stellen Sie außerdem sicher, dass die Verzahnungen am Rand fest mit der Platte des U-Teils verleimt sind. Wenn die Mauerwerksplatte absteht, lassen sich die Seitenplatten nicht richtig ansetzen, was unschön aussieht.





Führen Sie diesen Arbeitsschritt auch auf der anderen Seite genauso aus.



Leimen Sie an jede der vier Seiten zunächst eine schlichte Platte und dann eine Mauerwerksplatte an. Die schrägen Kanten der Mauerwerksplatten sind unterschiedlich. Suchen Sie zunächst die passenden Platten aus und legen Sie diese rund um die Grundplatte, sodass sie beim Anleimen griffbereit sind.





Leimen Sie die Platten so an, dass die Verzahnungen an den Ecken genau ineinander greifen. Achten Sie darauf, dass die schrägen Kanten nicht von der untersten Platte abstehen. Eine zusätzliche Klammer kann auch hier hilfreich sein.





Leimen Sie auf die mittlere Verkleidung je zwei Mauerwerksteile auf. Auch hier sind die schrägen Kanten des Mauerwerks unterschiedlich. Wählen Sie die passenden Teile für jede Stelle aus und leimen Sie diese an.







Leimen Sie zum Schluss die vier vorbereiteten Füße in die Ecken der Grundplatte.







Damit ist die erste Baugruppe der großen Kathedrale fertiggestellt.





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Die großen Säulen der Halle vorbereiten


In diesem Kapitel werden die acht großen Säulen der Halle zusammengebaut. Jede Säule besteht aus 40 Einzelteilen, die im Folgenden zusammengesetzt werden. Hier wird nur der Aufbau einer Säule gezeigt. Es ist jedoch ratsam, alle acht Säulen gleichzeitig zu bauen, damit die einzelnen Arbeitsschritte ausreichend Trocknungszeit haben.





Übrigens: Die großen Säulen, die das Mittelschiff auf der Besucherebene tragen, nennt man Arkadensäulen. Die Säulen, die die Seitenschiffe an den Außenseiten stützen, werden dagegen als Wandsäulen bezeichnet. Oft sind diese Wandsäulen fest mit dem Mauerwerk der Wand verbunden und dienen der Verstärkung der Außenwand, um die Gewölbe zu stützen. In diesem Fall nennt man sie auch Dienstopfer oder Dienstsäulen. Bei unserem Modell sind die Arkadensäulen und die Wandsäulen identisch, daher werden wir im Folgenden einfach von Säulen sprechen.

Jede Säule besteht aus zwölf senkrechten Seitenteilen, die mit 16 Verbindungsteilen verbunden werden. Am Ende werden noch einige Kleinteile hinzugefügt. Die zwölf Seitenteile gibt es in zwei Varianten, die sich am oberen Ende gut unterscheiden lassen. Die vier schlichteren Teile kommen zuerst in die mittleren Aussparungen der Verbindungsteile. Gleichzeitig werden je zwei Seitenteile mit dem Blattornament am oberen Ende angeordnet. Achten Sie darauf, dass diese Teile nicht zur Mitte des Verbindungsteils zeigen, sondern parallel zum mittleren Seitenteil stehen. Wenn Sie von oben oder unten auf die Säule blicken, können Sie dies gut überprüfen.



Leimen Sie zunächst alle Verbindungsteile in eines der schlichteren Seitenteile. Verwenden Sie dabei immer die mittlere Nut im Verbindungsteil.





Achten Sie beim Leimen der Verbindungsteile darauf, dass der kleine Ansatzpunkt immer auf der gleichen Seite bleibt. So können Sie die Säule später so aufstellen, dass diese Punkte möglichst wenig auffallen.



Führen Sie diese ersten Schritte nun auch bei der zweiten Säule aus. Danach ist die erste Säule so weit getrocknet, dass Sie das zweite schlichte Seitenteil gegenüber einleimen können. Geben Sie dafür etwas Leim in jede Nut des Seitenteils und fädeln Sie die Verbindungsteile, beginnend von einer Seite, nacheinander in das Seitenteil ein. Die Teile sitzen richtig, wenn die Verbindungsteile im mittleren Abschnitt der Seitenteile bündig abschließen. Richten Sie zum Schluss die gesamte Säule aus und lassen Sie sie etwas trocknen.



Nun können Sie die acht Seitenteile mit den Blattornamenten einleimen. Achten Sie darauf, dass sie parallel zu ihrem Mittelteil stehen und bis zum Anschlag eingeschoben werden.









Zum Schluss werden die Kleinteile angebracht. Beginnen Sie mit den vier Sockelteilen. Diese leimen Sie einfach mittig in die größeren Lücken zwischen den Seitenteilen ein.



Das gleiche machen Sie oben mit den kleinen Blattverzierungen. Auch diese leimen Sie zwischen den Seitenteilen ein.





Nun kommt auf den unteren Sockel noch der Sockelabschluss. Dieser besteht aus vier Teilen, die auf die Oberseite des Sockels geleimt werden. Leimen Sie die vier Teile gleichzeitig an und richten Sie sie gleichmäßig aus.





Die Säulen sind nun fertiggestellt. Es müssen insgesamt acht dieser Säulen hergestellt werden.





Die fertigen Säulen können nun auf der Grundplatte eingepasst werden. Hier müssen Sie sich erstmals mit dem Thema -Exaktheit- befassen. Das Bauwerk soll wie jede gotische Kathedrale hoch hinaus. Dabei erfolgt das Aufstreben jedoch nicht wie bei modernen Gebäuden in einem kompakten Baukörper, sondern in einzelnen vertikalen Linien, die durch Säulen und Pfeilern in einzelnen Segmenten gebildet werden. Diese Säulen werden an bestimmten Stellen miteinander verbunden. Damit das Gebäude senkrecht steht und die Verbindungen zwischen den Säulen genau passen, müssen die Höhen der Säulen und Pfeiler exakt und gleichmäßig sein. Die Teile selbst sind präzise, doch auch das Zusammensetzen muss genau erfolgen. Daher müssen Sie jede Säule einzeln auf der Grundplatte einpassen. Ziel ist es, jede Säule plan auf die Grundplatte zu setzen. Die Aussparungen in der Grundplatte können durch das Leimen der Wabenstruktur etwas verschmutzt sein. Um die Säulen plan aufsetzen zu können, reinigen Sie die Aussparungen mit einem spitzen Gegenstand oder schleifen die Zapfen der Säulen leicht zurecht. Achten Sie beim Einsetzen der Säulen darauf, dass die Haltepunkte der Verbindungsteile in den Säulen nach innen und zu den späteren Außenwänden zeigen. So stören sie am wenigsten. Leimen Sie die Säulen an dieser Stelle noch nicht fest, sondern lassen Sie die einmal eingepasste Säule an ihrem Platz stehen, um eine Verwechslung oder das Verdrehen der Säule zu vermeiden.





Oben auf den Säulen werden noch die Abschlussteile angebracht. Diese müssen wie in den Abbildungen gezeigt befestigt werden. Achten Sie darauf, dass die drei etwas größeren Aussparungen für das später zu bauende Gewölbe richtig positioniert sind. Diese Aussparungen müssen, wie auf der Skizze zu sehen, gegenüberliegen.





Beim Leimen der oberen Abdeckungen gilt dasselbe wie beim Aufsetzen der Säulen auf die Grundplatte. Die Platten müssen bündig und plan auf den Säulen sitzen. Am einfachsten lässt sich das von oben überprüfen. Alle Zapfen müssen eben mit der Platte abschließen. Reinigen Sie sofort nach dem Leimen alle unbenutzten Aussparungen der Abdeckplatten von Leimresten. In diese Aussparungen werden später die Gewölbestreben und weitere Säulenteile eingesetzt. Saubere Aussparungen erleichtern Ihnen diese Arbeitsschritte, da die gleiche Präzision auch bei den weiteren Arbeiten erforderlich ist. Zum Schluss können Sie die vier mittleren Säulen in die Grundplatte leimen. Die vier äußeren Säulen werden erst mit den Außenwänden verbunden, die als Nächstes gebaut werden. Überprüfen Sie zum Schluss noch einmal die Position der oberen Abdeckplatten. Die drei wichtigen Aussparungen jeder Abdeckplatte müssen laut Skizze ausgerichtet sein.





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Die unteren Fensterwände herstellen


In diesem Kapitel errichten Sie die unteren Fensterwände sowie die Gewölbe der Seitenschiffe. Diese Baugruppe wird zweimal benötigt; einmal für jede Seite. In der Anleitung wird exemplarisch nur der Aufbau einer Wand gezeigt. Sie können jedoch auch diesmal beide Seiten gleichzeitig anfertigen, um die Trocknungszeiten optimal auszunutzen. Der Aufbau der Seitenwand erfolgt in mehreren Arbeitsschritten. Für den ersten Schritt werden die folgenden Teile benötigt.



Leimen Sie die Platten 3 und 4 mit den Rückseiten aneinander. Legen Sie dabei die Folie zwischen die Platten. Richten Sie die Folie am Ornament aus. Achten Sie darauf, dass die Ziffern und Gravuren auf beiden Seiten sichtbar bleiben.





Anschließend leimen Sie die filigranen Strukturplatten von beiden Seiten auf. Gehen Sie dabei besonders behutsam vor, da diese Teile sehr empfindlich sind. Falls ein Teil beschädigt wird, stehen auf einer anderen Trägerplatte zwei Ersatzteile zur Verfügung. Achten Sie beim Aufleimen besonders auf die Rosette im oberen Bereich. Die Strukturen der aufgeleimten Teile sollten genau mit den Mustern der Platten 3 und 4 übereinstimmen.





Leimen Sie die restlichen drei Platten einfach oben auf. Auf Platte 3 wird Platte 2 aufgeleimt, auf Platte 4 folgen die Platten 5 und 6. Achten Sie darauf, dass das gesamte Bauteil möglichst gerade wird. Da das Sperrholz oft leicht verzogen ist, kann es hilfreich sein, die Platten anders herum aufzuleimen. So gleichen sich die Krümmungen gegenseitig aus. Reicht das nicht aus, können Sie die frisch verleimten Platten während des Trocknens etwas beschweren.











Der fertige Fenstereinsatz wird im nächsten Schritt an der inneren Wandplatte angebracht. Diese muss jedoch vorher noch vorbereitet werden. Dabei ist ein Arbeitsschritt erforderlich, der später auch mehrfach beim Bau des Gewölbes gebraucht wird. Um doppelte Arbeit zu vermeiden, wird die Vorbereitung der Gewölbeteile an dieser Stelle vorgezogen. Die auf der rechten Seite abgebildeten Teile gehören zum Kreuzrippengewölbe der Seitenschiffe. Sie bestehen aus zwei großen und vier kleineren Bögen sowie mehreren schmalen Holzstreifen. Zudem werden auch die weiteren abgebildeten Teile benötigt. Die gleichen Bauteile sind auch für die gegenüberliegende Wand vorhanden.





Beginnen Sie mit den beiden großen Bögen und den breiteren der schmalen Streifen. Diese Teile sind später im Kreuzrippengewölbe sichtbar und dienen daher auch der Optik. Gleichzeitig tragen sie zur Stabilität des Gewölbes bei. Achten Sie deshalb besonders auf eine sorgfältige Ausführung. Je genauer Sie jetzt arbeiten, desto einfacher lässt sich das Gewölbe später zusammensetzen. Leimen Sie an jeden großen Bogen auf beiden Seiten jeweils zwei der schmalen Streifen. Richten Sie die Streifen exakt an den vorhandenen Markierungen aus. Unten dürfen die Streifen nicht in die Zapfen der Bögen hineinragen, da sich die Bögen sonst nicht bündig einsetzen lassen. Oben muss zur mittleren Kerbe etwa 2 Millimeter Abstand bleiben. Drücken Sie die Streifen fest an, damit sie sich beim späteren Aufbau des Gewölbes nicht lösen.











Das zuvor Beschriebene gilt auch für die kleinen Bögen. Es gibt drei Bögen, die nur auf einer Seite eine Markierung besitzen. Bei diesen Bögen werden die beiden schmalen Streifen nur auf dieser markierten Seite angeleimt. Beim vierten Bogen werden die schmalen Streifen wieder beidseitig angebracht. Schauen Sie sich die passenden Streifen genau an. Diese haben an einem Ende eine kleine Abflachung. Diese Abflachung gehört an die Spitze des Bogens und dient später als Aufnahme für die Firstteile des Kreuzrippengewölbes. Die beiden Streifen werden an der Spitze bündig zusammengefügt, sodass die abgeflachten Enden eine durchgehende Linie bilden. An den unteren Enden gelten die gleichen Hinweise wie bei den großen Bögen: Die Streifen dürfen nicht in die Zapfen hineinragen.











Die gleichen schmalen Streifen, die zuvor an den kleineren Bögen verwendet wurden, müssen nun auch an der inneren Fensterwand mit der Nummer 1 angebracht werden. Leimen Sie die Streifen auf die Seite der Platte, die keine Ziffer trägt.





Unter die Streifen kann an dieser Stelle auch das Zierteil mit angeleimt werden. Halten Sie dabei einen Abstand von etwa 1,5 bis 2 Millimetern zu den Streifen ein.



Auf der Seite mit der Ziffer müssen nun die ersten Pfeilerteile angeleimt werden. Rechts und links vom Fenster soll jeweils ein einzelner Pfeiler entstehen. Diese Pfeiler sind an dieser Stelle mit der Wand fest verbunden, um diese zu verstärken. So können später die freistehenden Pfeiler des äußeren Strebewerkes darüber entstehen. Aus diesem Grund werden sie auch Dienstpfeiler genannt.





Die Pfeilerteile haben im oberen Bereich eine Mauerwerksgravur. Diese Gravuren zeigen bei jedem Pfeiler nach außen. Am Fenster reichen die Gravuren nicht bis zur Wand, an den Außenseiten jedoch schon. Die Teile müssen über die gesamte Fläche bündig mit der Wand verleimt werden.





Zum Schluss wird auch das vorbereitete Fenster eingeleimt. Die Platte 2 des Fensterteils zeigt dabei zur Wand. Leimen Sie das Teil mittig in die Fensteröffnung. Lassen Sie alles gut trocknen.





Setzen Sie nun die beiden äußeren Säulen des Innenraumes in die Fensterwand ein. Es kann etwas straff sein, da die Pfeilerteile der Wand auch oben verzapft sind, aber es lässt sich dennoch einfügen.





Die Säulen wurden bereits auf der Fußbodenplatte eingepasst. Das gleiche sollten Sie auch bei der Wandplatte tun. Auch diese muss bündig auf der Fußbodenplatte aufliegen. Überprüfen Sie die entsprechenden Nuten in der Fußbodenplatte und reinigen Sie diese bei Bedarf. Danach können Sie die Wandplatte mit den Säulen in die Fußbodenplatte leimen. Tragen Sie etwas Leim sowohl auf die Säulen und Pfeiler als auch auf die Unterkante der Wandplatte auf. Setzen Sie alles grob an Ort und Stelle und fädeln Sie zuerst eine Säule ein. Halten Sie diese fest und fädeln Sie dann die Zapfen der Mauerteile und der Wand, sowie die zweite Säule ein. Tun Sie das genau in dieser Reihenfolge. Das ist nicht ganz einfach! Wenn Sie Bedenken haben, versuchen Sie es zunächst ohne Leim. Drücken Sie schließlich alles auf die Fußbodenplatte, bis alle Teile bündig aufliegen.





Verfahren Sie genauso mit der zweiten Wand auf der gegenüberliegenden Seite.



Jetzt können Sie die Kreuzrippen des Gewölbes aufstellen. Zusätzlich zu den vorbereiteten Bögen benötigen Sie auch die beiden Firstteile.



Beginnen Sie mit dem kleinen Bogen, der auf beiden Seiten schmale Streifen hat. Dieser verbindet die beiden wandseitigen Säulen. Setzen Sie ihn in die entsprechenden Aussparungen der Säulenabdeckplatten. Der Bogen muss bündig auf den Säulenabdeckplatten sitzen. Wenn Sie die Aussparungen bei der Säulenherstellung gut von Leimresten befreit haben, sollte das kein Problem sein. Andernfalls müssen Sie die Aussparungen oder Zapfen noch etwas säubern oder nachbearbeiten. Als Nächstes setzen Sie den großen Bogen mit der oberen Aussparung ein. Auch hier und bei allen anderen Bögen gilt das gleiche Vorgehen wie beim ersten Bogen.





Anschließend setzen Sie den zweiten großen Bogen ein. Verleimen Sie auch die beiden großen Bögen in der Mitte. Achten Sie darauf, dass die mittlere Verbindung plan aufeinander liegt. Danach leimen Sie die drei restlichen kleinen Bögen ein. Bei diesen Bögen zeigen die schmalen Streifen immer nach innen zum Gewölbe.











Zum Schluss setzen Sie die beiden Firstteile ein. Beginnen Sie mit dem größeren, dann das kleinere Teil. Leimen Sie die Enden der Teile und die Aussparungen ein.





Wichtig sind vor allem die Leimverbindungen an den Enden. Diese müssen sauber auf den schmalen Streifen aufliegen und eine feste Leimverbindung bilden. Bei den weiteren Arbeitsschritten dürfen sich die Bögen nicht von den Firstteilen lösen.



Werfen Sie noch einmal einen Blick auf die fertige Konstruktion. Vom Aufwand, der darin steckt, wird später kaum noch etwas zu sehen sein. Auch das ist eine Gemeinsamkeit mit einer echten Kathedrale.





Während das Gewölbe gut trocknen kann, bauen Sie die Pfeiler an der Außenfassade auf. Auch dieser Schritt erfolgt wieder in mehreren Phasen. Zuerst benötigen Sie die folgenden Bauteile. Die Abbildung zeigt die Teile für einen Pfeiler.



Beginnen Sie damit, die acht Zierwände zu vervollständigen. Hinter jedes Mauerteil leimen Sie zunächst das Fensterteil und anschließend eine Rückwand. In den Säulen sind dies keine echten Fenster, sondern lediglich Blendwerk.













Wie es bei gotischen Kathedralen üblich ist, sind der Ornamentik keine Grenzen gesetzt. Jedes Mauerteil hat ein etwas anderes Design.



Die kleinen Zierteile werden im oberen Bereich der Pfeiler eingeleimt.





Achten Sie beim Leimen darauf, dass die Verbindungen an den Ecken gut zusammenpassen. Falls dies nicht von selbst gelingt, müssen die Teile etwas fixiert werden.





Bauwerke, die in den Himmel wachsen, sollten sich nach oben hin verjüngen. Dieses Prinzip gilt bereits im unteren Abschnitt der Pfeiler. Um diesen Effekt zu erzielen, leimen Sie weitere Platten auf die bereits stehenden Pfeilerplatten. Diese Platten werden einfach auf die ersten Platten aufgeleimt. Die Mauerwerksstruktur folgt dabei den gleichen Regeln wie bei den ersten Platten. Auf die Fensterseite gehören die Teile mit dem zurückgesetzten Mauerwerk, außen die Teile mit dem vollständigen Mauerwerk. Leimen Sie die Teile hinten und unten bündig an.











Nun können Sie auch den mittleren Teil mit den vorbereiteten Mauerteilen verschließen.





Im untersten Abschnitt der Pfeiler führen Sie die Arbeiten genauso wie bei den vorherigen Schritten aus. Zuerst blenden Sie die Seitenplatten auf und verschließen dann die Vorderfront mit einem Mauerteil.











Die noch offenen Stellen werden mit je drei Teilen verkleidet, die einen Sandsteinsims darstellen sollen. Jetzt werden nur die Seiten verkleidet, die Frontteile kommen erst später dran, wenn die gesamte Fensterfront an der Außenseite angebracht ist. Die Seitenteile sind unterschiedlich groß und beschriftet. Die kleineren Teile gehören nach oben, die größeren nach unten. Die mit -I- beschrifteten Teile kommen immer innen an die Fensterseite, die Teile -A- nach außen. Leimen Sie die Teile so an, dass die Schrift nicht mehr sichtbar ist und die Teile vorn bündig mit den darunterliegenden Platten abschließen.





Um die Fensterfront vollständig abzudecken, fehlt nun noch ein Stück Pfeiler oben. Dieses Pfeilersegment ist einfach aufgebaut mit zwei gleichen Seitenteilen und einer Front. Leimen Sie zuerst das innere Seitenteil ein und lassen Sie es trocknen.





Leimen Sie anschließend das zweite Seitenteil und die Front in einem Schritt ein. So können Sie beide Teile gleichzeitig fixieren und alles gut trocknen lassen.





Nun kann die Außenfassade abgeschlossen werden. Leimen Sie dazu die Fassadenplatte an das Fensterrahmenteil. Achten Sie darauf, dass die beiden Sterne auf der Fassadenplatte sichtbar bleiben.





An die Außenfront kommen noch einige Zierteile. Leimen Sie das Gitterteil ganz oben an und setzen Sie es unten auf die Simse.





Das große Fenster erhält eine Fensterbank, die schräg eingeleimt wird. Unten wird ein Fenster zur Krypta angedeutet, das aus drei Schichten besteht. Leimen Sie zunächst den Fensterrahmen an.





Leimen Sie anschließend das Gitterteil und das Mauerteil an. Oben wird eine schräg angeleimte Abdeckplatte befestigt.







Nun leimen Sie die vier schrägen Simsteile an die Pfeiler. Damit ist die Außenfassade fertig. Nur die Wasserspeier an den oberen Pfeilersegmenten fehlen noch. Diese werden jedoch erst ganz zum Schluss angebracht, da sie etwas vorstehen und bei den nächsten Arbeitsschritten abbrechen könnten.



Auch von innen wird die Fensterfront mit einigen Zierteilen versehen. Welche Teile das sind, zeigt die Abbildung.



Leimen Sie zuerst das kleinere Bogenteil vor das größere. Befestigen Sie anschließend eine Abdeckplatte oben darauf.





Leimen Sie das fertige Teil mittig unter das Fenster. Auch das Fenster erhält von innen eine gerade eingeleimte Fensterbank.



Decken Sie die vier von innen sichtbaren Lochreihen mit den vier langen Streifen ab. Die beiden aufwendigeren Streifen kommen neben das Fenster.





Im letzten Arbeitsschritt dieses Kapitels stellen Sie die beiden Gewölbe über den Seitenschiffen her. Es wird nur der Aufbau eines Gewölbes gezeigt. Dazu benötigen Sie den Gewölbekarton und die drei Außenwände des Gewölbes.



Bereiten Sie zunächst die Außenwände vor. Leimen Sie dazu hinter die Zieröffnungen die beiden kleinen Platten. Alle drei Wände besitzen solche Öffnungen.







Die Außenwände werden später hinter die Außenbögen der Gewölbe gesetzt. Sie müssen bündig auf den Säulen aufliegen. Testen Sie zunächst, ob die Wände richtig passen. Eingeleimt werden sie jetzt aber noch nicht!





In den nächsten Arbeitsschritten wird der Gewölbekarton eingesetzt und verleimt. Achten Sie darauf, dass die Stellen, an denen die Außenwände eingesetzt werden, sauber bleiben. Es ist ratsam, die Außenwände zwischendurch immer wieder zur Kontrolle einzusetzen, um sicherzustellen, dass sie richtig auf den Säulen aufliegen. Die Außenwände werden jedoch erst nach dem Einbau der Gewölbekartons endgültig eingesetzt und verleimt.

Beginnen Sie den Einbau der Gewölbekartons mit den rechteckigen Streifen. Diese gehören an die Rückseite der Fensterwand. Biegen Sie die Streifen vorsichtig in Form. Am einfachsten geht das, wenn Sie die Streifen mehrmals sanft durch Ihre Finger ziehen. Achten Sie darauf, dass Sie die Streifen nicht knicken, sondern nur langsam und vorsichtig biegen. Falls Sie unsicher sind, wie man Karton gleichmäßig durch Ziehen zwischen den Fingern biegt, schneiden Sie zuerst Probestücke vom Kartonrand ab und üben Sie. Sobald Sie den Dreh raus haben, wird es ganz einfach. Biegen Sie den Streifen so, dass er sich mit möglichst wenig Spannung an die Form der kleinen Streifen des Bogens und der Rückwand anpasst.





Legen Sie den Streifen Karton ein und leimen Sie ihn von hinten an. Achten Sie dabei darauf, dass der Leim nicht auf die Vorderseite durchdringt.



Die dreieckigen Gewölbeteile werden auf die gleiche Weise vorbereitet und eingesetzt. Der Karton muss dabei bis an die Säulenplatte eingeschoben werden.





Diese Teile werden ebenfalls von hinten mit reichlich Leim fixiert. Leimen Sie auch die Kante an den Außenbögen, jedoch mit weniger Leim, damit keine großen Rückstände entstehen. Kontrollieren Sie regelmäßig, dass die Gewölbeaußenwände noch gut einzusetzen sind und bis an die Säulenplatten geschoben werden können.





Betrachten Sie das Gewölbe regelmäßig von unten. Wenn an einer Stelle Leim durchtritt, entfernen Sie diesen sofort. Achten Sie darauf, dass der Karton gleichmäßig und dicht an den schmalen Streifen der Gewölbebögen anliegt.



Verleimen Sie nun die drei Außenwände miteinander. Setzen Sie die beiden Seitenwände bündig in die Mittelwand ein. Lassen Sie die Leimverbindungen vor der Weiterarbeit gut trocknen.



Schieben Sie nun die Seitenwände vorsichtig und Schritt für Schritt hinein. Die Wände müssen hinter den Außenbögen sitzen und oben sowie unten in die entsprechenden Aussparungen der Fensterwand eingesetzt werden.





Überprüfen Sie noch einmal, ob alle drei Außenwände bündig auf den Säulen aufliegen. Danach können Sie die Außenwände von innen mit Leim fixieren.



Decken Sie das Gewölbe von oben mit einer Fußbodenplatte ab. Diese wird mit Leim und jeweils vier Klickzapfen an der Innen- und Außenseite fixiert. Die Klickzapfen ermöglichen eine einfache Fixierung der Platte, sodass Sie sie beim Trocknen nicht weiter festhalten müssen. Tragen Sie zunächst etwas Leim auf die Oberkanten des Gewölbes und der Fensterwand auf. Setzen Sie dann die Fußbodenplatte exakt auf einen äußeren Zapfen an der Innenseite und drücken Sie ihn mit leichtem Druck fest. Achten Sie darauf, das Zapfloch genau auf den Zapfen zu setzen. Da der Zapfen oben etwas schmaler ist, merken Sie beim Aufsetzen, wenn sich Zapfen und Zapfloch gefunden haben. Drücken Sie anschließend auch die anderen drei Zapfen ein. Setzen Sie diese ebenfalls exakt auf und lassen Sie sie mit leichtem Druck einrasten.





Verfahren Sie genauso mit den vier Zapfen an der Fensterseite. Die Fußbodenplatte sollte nun bündig aufliegen.



Zum Schluss leimen Sie die Zierkonsolen in die Ecken zwischen Fenster- und Gewölbewand. Jede Konsole besteht aus drei Teilen. Zuerst leimen Sie das größere Teil im 45°-Winkel in die Ecke, dann leimen Sie die beiden kleineren Teile rechts und links daneben.





Nun ist die Kathedrale bis zur Höhe der Seitenschiffe fertig.





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Die oberen Fensterwände herstellen


Nun kann das Gebäude in die Höhe wachsen!

Auch die oberen Fensterwände werden in mehreren kleinen Schritten aufgebaut. Wenn Sie sich intensiver mit einem solchen Bauwerk befassen, fällt Ihnen auf, wie detailreich die Konstruktion ist. Immer wieder wurden konstruktive Ergänzungen vorgenommen, um die Statik zu sichern. Zudem wurden größere und kleinere Zierelemente hinzugefügt, um die gewünschte beeindruckende Wirkung zu erzielen. Die Höhe spielt eine zentrale Rolle: Die Pfeile, die mit beeindruckender Länge in den Himmel ragen, sind jedoch nur ein Teil des Ganzen.

Beim nächsten Bauelement werden Sie verstehen, was ich meine. Jetzt entstehen die Grundgerüste für vier schmale, lange Pfeiler, die das große Gewölbe des Mittelschiffs tragen sollen. Solch filigrane Pfeiler in dieser Höhe wären ohne das Zusammenspiel der gesamten Konstruktion aus Fensterwand, Stützpfeilern, Strebebögen und Gewölbe nicht möglich gewesen. Als Modellbauer haben wir es da schon leichter. Wir können solche Pfeiler setzen und ein Gewölbe darüber bauen, ohne uns um das Abstützen der Pfeiler kümmern zu müssen. Oder vielleicht doch? Wir werden sehen. Zuerst werden die Innenkonstruktionen der vier Pfeiler erstellt. Für einen Pfeiler benötigen Sie die abgebildeten Teile.



Leimen Sie zuerst die sechs Dreiviertelteile in eine der langen Streben. Die Dreiviertelteile müssen an die Seite der Strebe mit dem kurzen Zapfen geleimt werden. Danach leimen Sie auch die 17 viereckigen Verbindungsteile ein.





Leimen Sie gegenüber die zweite lange Strebe ein. Tragen Sie etwas Leim auf die Nuten der Verbindungsteile auf und fädeln Sie den Streifen von einer Seite aus ein.





Nun können Sie auch die dritte lange Strebe sowie die kurze Strebe einleimen.





Achten Sie darauf, dass alle langen Zapfen immer auf der gleichen Seite liegen. Es müssen vier solche Pfeilergestelle hergestellt werden.





Die fertigen Pfeiler werden nun auf die Säulen der untersten Etage und auf die Fußbodenplatte des Gewölbes geleimt. Tragen Sie dazu etwas Leim auf die drei untersten Zapfen sowie den Zapfen der kürzeren Strebe auf. Setzen Sie den Pfeiler bündig in die entsprechenden Löcher der Säulen- und der Fußbodenplatte. Achten Sie darauf, dass alle Streben bündig aufliegen und der Pfeiler gerade steht.









Nun kommt doch eine Stütze zum Einsatz. Auf einer Trägerplatte finden Sie die abgebildete Lehre. Diese wird während der folgenden Arbeitsschritte so lange wie möglich auf die vier Pfeiler aufgesetzt und hält sie in der richtigen Position. Erst beim finalen Aufsetzen des großen Gewölbes wird die Lehre entfernt. Ab diesem Moment übernimmt das Gewölbe diese Funktion.





Im nächsten Arbeitsschritt bauen Sie das Triforium auf. Aber was ist ein Triforium?

Ein Triforium ist ein kleiner Gang oberhalb der Seitenschiffe, der zum Mittelschiff hin offen ist. Es ist bereits in romanischen Kirchen zu finden und hat sich im Laufe der Jahrhunderte stark weiterentwickelt. Ursprünglich diente es dazu, Licht und Luft ins Bauwerk zu bringen und war wichtig für die Statik des Gebäudes. Im Laufe der Zeit, bis zur Spätgotik, haben sich Form, Größe und Ausgestaltung teils erheblich verändert. Auch die Funktion des Triforiums hat sich im Laufe der Jahre und je nach Region gewandelt. War es anfangs ein Mittel zur Belüftung und Beleuchtung, diente es später auch als sicherer Aufbewahrungsort für wertvolle Kirchenschätze oder als Rückzugsort für die Geistlichen. In einigen Fällen entwickelte sich der enge Gang zu einer großen, repräsentativen Galerie, von der aus man das Geschehen in der Kirche aus erhöhter Position beobachten konnte. Manchmal wurde das Triforium auch zu einer dekorativen Säulenfassade, hinter der sich kein eigentlicher Gang mehr befand.

Wenn Sie mehr über diesen geheimen Gang erfahren möchten, hilft Ihnen Google gerne weiter.

Beginnen Sie mit dem Aufbau des Triforiums, indem Sie die offene Wand zum Mittelschiff einfügen. Diese wird zwischen die beiden Pfeilerblenden eingesetzt. Stecken Sie zunächst die Wand ohne Leim in den unteren Bereich der Blenden. Die Lochreihe in den Blenden ist unsymmetrisch. Der breitere Abstand zeigt bei eingebauter Wand zum Mittelschiff.





Tragen Sie nun etwas Leim auf alle Verbindungsteile der Pfeiler rechts und links auf. Setzen Sie dann die Wand mit den beiden Blenden ein. Achten Sie darauf, dass die Blenden und die Wand unten bündig auf der Fußbodenplatte aufliegen. Fixieren Sie die Blenden an den Pfeilern, damit sie während des Trocknens halten.





Für den Gang benötigen Sie noch eine Rückwand. Diese bauen Sie aus den abgebildeten Teilen.



Leimen Sie zunächst die beiden Rundbogenteile rechts und links an das große Wandteil. Zum Trocknen und Fixieren kann man sich immer kleine Hilfsmittel schaffen.





Leimen Sie an beide Wände eine Tür an.





Leimen Sie die beiden kleinen Bogenteile hinter die Bögen. Diese halten im nächsten Schritt die Bogenleisten. Schieben Sie die Teile bis zur Rückwand und sorgen Sie dafür, dass sie oben bündig abschließen.



Leimen Sie nun die kleinere Wand an.





Der Bogen wird mit den Bogenleisten verschlossen.





Bevor das Bauteil angebracht werden kann, müssen Sie noch zwei weitere Blenden an die schlanken Pfeiler leimen. Dies erfolgt auf die gleiche Weise wie bei den ersten beiden Blenden.





Die Rückwand wird nur an der Unterseite auf die Fußbodenplatte geleimt.





Von oben wird das Triforium mit der Abdeckplatte verschlossen. Tragen Sie dazu etwas Leim auf die Oberkante der Vorder- und Rückwand auf.





Damit ist das Bauelement nahezu fertig. Es fehlen nur noch einige Zier- und Verkleidungsteile.



Zuerst werden die restlichen Flächen an den vier schlanken Pfeilern verkleidet. Der Vorgang ist der gleiche wie zuvor. Die Verbindungsteile in den Pfeilern werden eingeleimt und die Verkleidungsstreifen darauf fixiert.





In den Ecken zwischen den Pfeilern und den Gewölbewänden müssen noch kleine Verkleidungsteile eingelegt werden. Es sind insgesamt acht Stück.





Die kahle Vorderseite des Triforiums wird nun im gotischen Stil verkleidet. Orientieren Sie sich dabei einfach an den Bildern.

















Nun wird der Ober- oder Lichtgaden aufgebaut. So nennt man in gotischen Kathedralen die oberen Wände mit den großen Fensteröffnungen. Die Fensterwände bestehen aus fünf Holzplatten und der Fensterfolie. Für den ersten Schritt benötigen Sie die Platten 2, 3, 4 sowie die Folie.



Leimen Sie die Platten 2 und 3 mit den Rückseiten aneinander, sodass die Ziffern sichtbar bleiben. Legen Sie dabei die Folie mit ein. Achten Sie darauf, dass das Gesicht der Figur gut sichtbar bleibt. Die Platten des Fensterrahmens müssen genau übereinander leimen, da es sonst bei der Montage der gesamten Wand zu Schwierigkeiten kommen kann.





Leimen Sie die Platte 4 auf die Platte 3. Es spielt dabei keine Rolle, wie die Platte aufgeklebt wird. Ist das Holz etwas verzogen, drehen Sie die Platte so, dass die Biegung möglichst ausgeglichen wird. Es müssen erneut zwei große Fensterwände hergestellt werden. Das gegenüberliegende Fenster sieht zwar anders aus, wird aber genauso aufgebaut.





Für den Einbau benötigen Sie nun noch die folgenden Teile. Auch hier ist etwas Vorarbeit erforderlich. Leimen Sie die beiden Mauerteile rechts und links vom Fenster in die Nutenreihe der Wand ein. Achten Sie darauf, dass das Mauerwerk zum Fenster zeigt und der kleinere Zapfen oben und sichtbar bleibt.





Nun beginnen Sie mit dem eigentlichen Einbau. Die ersten Schritte erfolgen ohne Leim. Entfernen Sie zunächst die Lehre von den vier schlanken Pfeilern. Setzen Sie dann die Platte 1 in die entsprechenden Nuten der Pfeiler ein. Achten Sie darauf, dass die Ziffer auf der Platte nach außen zeigt und nicht zum Mittelschiff.





Vor die Platte 1 setzen Sie den vorbereiteten Fensterrahmen. Auch dieser wird ohne Leim eingebaut. Die Platte 2 des Fensterrahmens liegt an der Platte 1 an, während die Platte 4 nach außen zeigt. Davor setzen Sie die Platte 5 zusammen mit den beiden Mauerteilen ein.





Die drei Bauteile werden mit dem abgebildeten Verschlussriegel verschlossen. Dieser wird vorsichtig Stück für Stück von oben über die Wand bis auf die Pfeiler geschoben.





Schieben Sie den Verschlussriegel so weit, dass er mit den Zapfen der Pfeiler oben bündig abschließt. Lässt sich der Riegel nicht nach unten schieben, könnte es daran liegen, dass die drei Platten des Fensterrahmens nicht genau aufeinander leimen. In diesem Fall müssen Sie alles noch einmal zerlegen und das Fensterrahmenteil leicht abschleifen. Bis hierhin wurde noch kein Leim verwendet. Bevor Sie mit den ersten Leimverbindungen beginnen, überprüfen Sie den Sitz aller Teile. Die Platte 1 muss gleichmäßig in den Nutreihen der Pfeiler sitzen und Platte 5 mit den beiden Mauerteilen muss bündig auf der darunterliegenden Platte liegen. Wenn alles passt, können Sie die Mauerwerksplatten von innen mit etwas Leim fixieren. Geben Sie auch einen kleinen Tropfen Leim genau in die Mitte der Verbindung zwischen Fensterwand und der darunterliegenden Platte.





Die nächsten Arbeitsschritte vervollständigen die beiden Mauerpfeiler und werden schnell hintereinander ausgeführt. Zuerst leimen Sie die beiden äußeren Mauerwände ein. Diese werden nur am unteren Zapfen verleimt.



Von vorn wird das dritte Mauerteil eingeleimt. Geben Sie dafür etwas Leim auf den unteren Zapfen sowie auf die Rückseite der seitlichen Zapfen. Achten Sie darauf, dass der kleine Zapfen des ersten Mauerteils mit dem dritten Mauerteil übereinstimmt. Beide Mauersäulen werden nun vollständig aufgebaut.





Schieben Sie nun das Verschlussteil bis zum Anschlag nach unten und setzen Sie dabei die Mauerteile in ihre Nuten. Wenn die Zapfenverbindungen der Mauerteile nicht exakt sitzen, können Sie diese zum Trocknen leicht klammern. Damit ist der Rohbau der ersten oberen Wand abgeschlossen. Die gegenüberliegende Seite wird auf die gleiche Weise aufgebaut und anschließend wird die Lehre wieder eingesetzt.





Auch die Wand wird mit einigen Zierteilen versehen. Zwei davon können jetzt bereits angebracht werden. Die benötigten Teile sind auf der Abbildung zu sehen.



Beginnen Sie mit der kleinen Mauersäule unter dem großen Fenster. Leimen Sie die drei Mauerteile zusammen und lassen Sie sie etwas antrocknen. Danach können Sie das Teil mittig unter das Fenster leimen und mit der Dachplatte abdecken.







Das zweite Zierteil kommt ebenfalls unter das Fenster, jedoch auf der Seite des Mittelschiffs. Bereiten Sie auch dieses Teil vor. Leimen Sie dazu die kleinen Teile in eine der großen Konsolen. In die Mitte gehört das größte Teil und zu den Rändern hin werden die Teile immer kleiner.





Verschließen Sie das Teil mit der zweiten Konsole. Achten Sie darauf, dass alles gerade ausgerichtet ist und lassen Sie es etwas trocknen. Das fertige Teil können Sie anschließend etwa 5 Millimeter unter das große Fenster leimen.





Die gleichen Zierteile gibt es natürlich auch für die andere Wand.





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Das Gewölbe für das Mittelschiff aufbauen


In diesem Kapitel wird das Gewölbe des großen Mittelschiffs errichtet. Es verbindet die beiden Seitenwände miteinander. Jetzt zeigt sich, wie genau bisher gearbeitet wurde. Der Aufbau des Gewölbes entspricht im Wesentlichen dem der kleineren Gewölbe über den Seitenschiffen. Zunächst sind erneut Kreuzrippenstreben aufzustellen und mit Firstteilen zu verbinden. Anschließend werden die Gewölbeteile aus Karton eingesetzt. Viele der Arbeitsschritte wiederholen sich dabei. Im ersten Schritt sind die Gewölbebögen mit den schmalen Streifen zu versehen. Die benötigten Teile für je ein Bogenteil sehen Sie auf der Abbildung. Weitere identische Teile befinden sich auf derselben Trägerplatte.



Die großen Bögen erhalten nur auf einer Seite die schmalen Streifen. Welche Streifen zu welchem Bogen gehören erkennen Sie auf der Trägerplatte. Bogen und Streifen sind jeweils mit dem gleichen Kleinbuchstaben gekennzeichnet. Achten Sie besonders auf die obere Aussparung der Bögen. In diese wird später das Firstteil eingesetzt. Beide Aussparungen müssen sich genau gegenüberliegen und frei von Leimresten sein. Mit einem Holzstück lässt sich zusätzlich prüfen, ob dieses sich leicht in die entstandene Nut einsetzen lässt. Von jedem dieser Bögen sind zwei Stück herzustellen.





Die diagonalen Kreuzrippen bestehen aus vier Halbbögen. Diese sind auf beiden Seiten mit einem schmalen Streifen zu versehen. Die kleine Spitze an den Streifen dient als Markierung für die Oberseite.





Das große Gewölbe enthält vier einzelne Firstteile. Diese sind auf beiden Seiten mit einem schmalen Streifen zu versehen. Achten Sie dabei auf die Markierung zur seitlichen Ausrichtung. Wird diese nicht beachtet, lassen sich die Teile später nicht korrekt ausrichten.



Der Sims auf den schmalen Pfeilern der oberen Fensterwände besteht aus drei übereinanderliegenden Platten. Daher sind die Zapfen an den Pfeilern entsprechend lang. Die unterste der drei Platten ist bereits montiert. Sie bildet das Verschlussteil der Fensterwand. Darüber liegt zurzeit noch die Lehre, die bis zu ihrem Ausbau den Platz der zweiten Platte einnimmt. Auf die zweite folgt später eine dritte Platte, in die das Gewölbe eingeleimt wird. Für die Vorfertigung des Gewölbes dient die Lehre als Maßvorgabe. Nach dem Ausbau der Lehre wird das Gewölbe endgültig eingesetzt. Die Abbildung zeigt die vier Teile mit der Nummer 2 und die vier Teile mit der Nummer 3. Die Teile mit der Nummer 2 kommen erst beim endgültigen Einbau zum Einsatz und ersetzen dann die Lehre. Die Teile mit der Nummer 3 werden bereits im nächsten Arbeitsschritt verwendet, um die genaue Position der Kreuzrippen festzulegen. Achten Sie dabei unbedingt darauf, dass sich in den folgenden Arbeitsschritten keine Leimverbindung mit der Lehre ergibt. Zwar wird bei den kommenden Leimarbeiten ein Abstand zum Simsteilen 3 eingehalten, dennoch ist eine zusätzliche Absicherung sinnvoll. Legen Sie daher zwischen Lehre und den Simsteilen 3 jeweils zwei kleine Folienstreifen ein. Sollte versehentlich Leim in diesen Bereich gelangen, lässt sich die Folie deutlich leichter vom Leim lösen als zwei Holzteile. Die benötigten Folienstreifen können Sie aus Reststücken der Fensterfolien zuschneiden.





Drücken Sie die vier Simsteile 3 so weit wie möglich auf die Zapfen der Pfeiler, bis sie fest sitzen.





Der Aufbau der Kreuzrippen beginnt mit den vier Halbbögen. Zusätzlich werden drei Ringe benötigt, die in der Abbildung zu sehen sind. Diese sind mit oben, mitte und unten beschriftet. Alle drei Ringe sind in einen der Halbbögen einzuleimen. Beginnen Sie mit dem unteren Ring, da dieser die Position der Halbbögen bestimmt. Danach sind die mittlere und die obere Scheibe so einzuleimen, dass alle Nuten genau übereinanderliegen.





Die anderen drei Halbbögen sind ebenfalls einzuleimen. Schieben Sie alle Teile bis zum Anschlag zusammen und lassen Sie die Verbindung kurz antrocknen.





Setzen Sie das fertige Bauteil in die vorgesehenen Nuten der Simsteile 3 ein. Achten Sie darauf, dass alle vier Beine gleichmäßig und vollständig bis zum Anschlag in den Nuten sitzen. An dieser Stelle wird noch kein Leim verwendet. Das Gewölbe erhält später ausreichend Stabilität, sodass es auch ohne die Simsteile 3 sicher entnommen werden kann. Prüfen Sie bei den folgenden Arbeitsschritten regelmäßig, ob alle Bogenteile weiterhin korrekt und vollständig in den Nuten sitzen.





Setzen Sie die äußeren Bögen zusammen mit den Firstteilen ein. Die Bögen werden wie zuvor nur in die Simsteile 3 eingesteckt, verleimt werden ausschließlich die Firstteile. In der Mitte greifen die Firstteile nur in die beiden oberen Ringe. Schieben Sie das Firstteil am Bogen bis zum Anschlag in die vorgesehene Nut. Der gegenüberliegende Bogen wird auf die gleiche Weise eingesetzt. Drücken Sie zum Schluss beide Wandteile vorsichtig zusammen, damit alle Verbindungen vollständig bis zum Anschlag eingeschoben sind.





Auf die gleiche Weise sind auch die beiden großen Bögen an den Seiten einzubauen.





Überprüfen Sie zum Schluss nochmals alle Verbindungsstellen an den großen Bögen. Vergleichen Sie dabei die Position der Teile sorgfältig mit den Abbildungen.





Überprüfen Sie auch alle Zapfeneinsätze auf den Simsteilen 3 sorgfältig. Achten Sie darauf, dass alle Verbindungen richtig sitzen, und lassen Sie anschließend alles gründlich trocknen.





Das Gewölbe wird wie zuvor aus Karton gefertigt. Die einzelnen Teile sind ähnlich aufgebaut, und auch die Arbeitsschritte für den Einbau folgen dem selben Prinzip.





Lösen Sie die Teile vorsichtig heraus und biegen Sie diese, indem Sie sie mit leichtem Druck durch die Finger ziehen. Setzen Sie die Teile anschließend so ein, dass sie oben direkt am Firstteil anliegen.





Fixieren Sie die Teile mit ein paar Tropfen Leim und lassen Sie diese zwischendurch kurz antrocknen. Achten Sie darauf, dass die Teile gleichmäßig an den schmalen Streifen der Bögen anliegen.







Sobald alle Teile eingesetzt und ausreichend fixiert sind, kann alles noch einmal großzügig mit Leim stabilisiert werden. Hinter den großen Bögen wird im nächsten Arbeitsschritt wieder ein Wandteil angebracht. Tragen Sie daher hinter den großen Bögen noch nicht zu viel Leim auf. Überprüfen Sie das Gewölbe auch immer wieder von unten und entfernen Sie eventuell überschüssigen Leim.





Lassen Sie das Gewölbe gut trocknen, bevor Sie es vorsichtig abnehmen. Merken Sie sich dabei die Position, in der es auf den Wänden aufgebaut wurde. Beim Wiedereinsetzen sollte es nicht verdreht werden können.





Entfernen Sie auch die Simsteile 3 sowie die Lehre.





Nun leimen Sie die Teile 2 und 3 auf jeden Pfeiler. Achten Sie darauf, dass die Ziffern stets sichtbar bleiben. Drücken Sie die Teile gut zusammen, sodass alle Pfeiler wieder die gleiche Höhe haben.











Tragen Sie nun etwas Leim auf die Zapfen der Gewölbefüße auf und setzen Sie das Gewölbe wieder ein. Fädeln Sie die drei Zapfen pro Fuß sorgfältig in die entsprechenden Zapflöcher der Simsteile 3. Am Ende muss das Gewölbe genau so sitzen wie beim ursprünglichen Aufbau.





Im nächsten Arbeitsschritt wird das große Gewölbe von außen verkleidet. Dafür benötigen Sie die abgebildeten Teile.



Decken Sie die großen Wandbögen von hinten mit den dreieckigen Holzteilen ab. Auch hier sind die Öffnungen lediglich Blindfenster.



Leimen Sie von vorn die Zierrahmen auf.





Schieben Sie die fertigen Wände nun hinter die Bögen des Gewölbes.





Achten Sie darauf, dass die Wände oben mit den Fensterwänden verhakt werden und unten bündig auf den Simsteilen aufliegen.





Jetzt können die Bogenwände von innen mit ausreichend Leim fixiert werden.



Für die Befestigung der oberen Abdeckung geben Sie etwas Leim auf die Oberkante der Bogenwände. Setzen Sie die Platte auf und schieben Sie sie bündig an die Bogenwände.





Achten Sie beim Trocknen darauf, dass die Enden der Fußbodenplatte bündig auf den Bogenwänden aufliegen und gut verleimt sind.



Als nächstes müssen die vier Mauerpfeiler an den Außenseiten bis zur Abdeckplatte des großen Gewölbes hochgezogen werden. Die Besonderheit dabei ist, dass die Abdeckplatte bereits oben vorhanden ist. Daher müssen die Mauerpfeiler so hergestellt werden, dass sie genau die Lücke zwischen den unteren Simsen und der Abdeckplatte ausfüllen. Dies erreichen Sie mit Pfeilern, die bei der Montage auf die benötigte Länge angepasst werden können. Die Mauerpfeiler bestehen aus zwei ineinandergesteckten Einzelteilen, die sich in der Länge verstellen lassen. Vor der Montage werden die Pfeiler einfach zusammengeschoben, und das obere Teil wird dann beim Einsetzen an die Abdeckplatte herangeschoben. Später werden an den Mauerpfeilern noch Strebebögen angebracht. Dafür müssen die Öffnungen an den richtigen Stellen positioniert werden. Daher gibt es linke und rechte Pfeiler. Die oberen Markierungen auf dem Mauerwerk zeigen immer nach oben, und die Spitzen der Markierungen zeigen immer zum Fenster der oberen Fensterwand. Die Abbildung zeigt die Teile eines Mauerpfeilers. Die Teile eines Pfeilers sind auf der Trägerplatte nebeneinander angeordnet. Ordnen Sie die Teile so an, dass Sie nichts verwechseln können.



Beginnen Sie mit dem größeren Mauersegment. Setzen Sie die drei größeren Teile ohne Leim zusammen.





Setzen Sie die drei inneren Stützteile in die drei Mauerteile ein. Positionieren Sie das oberste Stützteil etwa 1 Millimeter über der obersten Nut. Das mittlere Teil gehört ca. 1 Millimeter über die unterste Nut und das unterste Teil etwa 5 Millimeter vom Rand entfernt. Schieben Sie die Stützteile ganz zum vorderen Mauerteil. Auch dieses muss bündig an den Stützteilen anliegen, damit die Mauersäule wirklich rechteckig wird. Kontrollieren Sie das Ganze auch von außen. Die verzahnten Verbindungen müssen überall korrekt sitzen. Wenn alles passt, können Sie die Verbindungsstellen von innen mit Leim fixieren. Achten Sie darauf, die Aussparungen der Vorderfront nicht zu verschmutzen. Im oberen Bereich des größeren Mauersegments wird später die kleine Mauersäule eingesetzt. Tragen Sie dort den Leim bitte besonders sorgfältig auf.





Lassen Sie alles etwas antrocknen, bevor Sie das vierte Mauerteil anbringen. Leimen Sie es an das größere Seitenteil. Geben Sie dazu etwas Leim in die Verzahnung und an die oberen Enden der Stützteile. Lassen Sie das fertige Mauersegment gut trocknen.





Das kleine Mauersegment wird genauso aufgebaut. Positionieren Sie die Stützteile mittig und etwa 5 Millimeter vom Rand entfernt.





Zum Anbau der Mauersäulen schieben Sie das kleine Segment oben in das große Segment. Überprüfen Sie, ob die richtigen Teile zusammengefügt wurden. Die Markierungen auf beiden Segmenten müssen in die gleiche Richtung zeigen. Tragen Sie etwas Leim oben und unten auf die Mauersäule sowie an den seitlichen Kanten auf.





Setzen Sie die Säule unten in die Nuten und stellen Sie sie dann senkrecht an die Fensterwand sowie den großen Bogen des Mittelgewölbes. Schieben Sie das obere Segment bis zum Anschlag nach oben. Richten Sie die Säule gerade aus und drücken Sie die Leimstellen kurz an.



Die Verbindungsstelle zwischen den beiden Segmenten erhält noch ein Simsteil. Dieses wird einfach auf die Kante des größeren Segmentes geleimt.









Nun können die letzten Zierteile der Fensterwände angebracht werden. Das Ziergitter wird über die großen Fenster geleimt und bis zur Abdeckplatte nach oben geschoben.





Aus den Kleinteilen werden zwei kleine Konsolen gefertigt. Drei Teile werden jeweils übereinandergeleimt. Die Konsolen werden seitlich unter den Sims des großen Gewölbes angesetzt. Die gleichen Teile werden auch an der anderen Fensterwand angebracht.





Der obere Abschluss der Mauersäule und der Abdeckplatte ist nicht immer perfekt. Wenn die Abdeckplatte etwas krumm ist, kann an dieser Stelle ein unschöner Spalt entstehen. Diesen können Sie bei Bedarf mit Zierkanten aus Karton verdecken.





Damit ist das große Gewölbe über dem Mittelschiff vollständig aufgebaut.





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Das Dach über dem Mittelschiff aufbauen


Im Dachstuhl befindet sich die Lagerung der Pyramidenachse. Da sich im Inneren des Mittelschiffs ein Stern drehen soll, entfällt bei dieser Pyramide das untere Glaslager. Stattdessen wird die Pyramidenachse mit zwei Kugellagern gelagert. Der Einbauort dieser Lager ist eine achteckige Säule, die mittig im Dachstuhl steht. Diese Mittelsäule bildet die erste Baugruppe des Dachstuhls und muss zunächst aufgebaut werden. Für diesen Arbeitsschritt werden die abgebildeten Teile benötigt.



Die acht schmalen Seitenwände werden mit einem inneren Ring und einer oberen Abschlussplatte fixiert. Da im Inneren die Kugellager Platz finden müssen, können dort keine weiteren stabilisierenden Ringe eingebaut werden. Legen Sie die acht Seitenwände rund um den unteren inneren Ring. Jede Seitenwand besitzt an der Stelle des Ringes eine Nut zur besseren Führung. Nachdem alle Wände ausgerichtet sind, fixieren Sie diese vorübergehend mit einem Gummiring. Für diesen Schritt ist etwas Übung nötig. Da in diesem Stadium noch kein Leim verwendet wird, können Sie den Vorgang beliebig oft wiederholen, bis alles passt.



Leimen Sie nun die obere Abdeckplatte auf. Achten Sie dabei darauf, dass die Zapfen nicht symmetrisch angeordnet sind. Sollte eine der Seitenwände noch nicht exakt ausgerichtet sein, kann es helfen, an einer Verbindungsstelle die Verzahnung von außen leicht zusammenzudrücken. Die Abdeckplatte muss am Ende bündig aufliegen.



Betrachten Sie die Säule sorgfältig. Der Säulenkörper muss einen gleichmäßigen Zylinder bilden. Ist das nicht der Fall und verjüngt sich die Säule beispielsweise in der Mitte, kann die Verzahnung an dieser Stelle von außen leicht zusammengedrückt werden, um die Form zu korrigieren. Zur Kontrolle setzen Sie probeweise ein Kugellager ein. Es muss ohne größeren Widerstand bis zum unteren Ring gleiten. Entfernen Sie das Kugellager nach dem Test wieder.



Der innere Ring wird ausschließlich von unten verleimt. Tragen Sie zusätzlich etwas Leim von innen auf die Verbindungsstellen der Seitenteile auf. Achten Sie darauf, nur sparsam zu leimen, damit kein Leim nach außen dringt und keine Unebenheiten entstehen, die später das Einsetzen der Kugellager behindern könnten.



Leimen Sie das achtteilige Geländer auf die Abdeckplatte. Achten Sie darauf, dass die Säule vollständig getrocknet ist, bevor Sie sie in die Pyramide einsetzen.





Überprüfen Sie vor dem Einbau der fertiggestellten und vollständig getrockneten Säule noch einmal den einwandfreien Sitz der Kugellager. Lassen Sie dazu ein Kugellager probeweise bis zur unteren Platte gleiten und entnehmen Sie es anschließend wieder. Sollte das nicht problemlos möglich sein, ist es jetzt noch leicht, die Säule nachzuarbeiten. Später wäre dieser Schritt deutlich aufwändiger. Zum Nacharbeiten können Sie zum Beispiel etwas Schleifpapier zusammenrollen und damit Leimreste im Inneren entfernen. Falls dies nötig ist, achten Sie bitte darauf, den dabei entstehenden Staub gründlich aus der Säule zu entfernen. Feiner Schleifstaub kann die Funktion der Kugellager erheblich beeinträchtigen. Leimen Sie anschließend die Säule mittig auf die Gewölbeabdeckplatte, die als Fußbodenplatte des Dachbodens dient. Die Säule ruht dabei auf den vier Firstteilen des Gewölbes. Sie sollte sich mit wenig Kraft bis zum Anschlag aufstecken lassen. Falls das nicht gelingt, müssen die Nuten am unteren Ende der Säule vorsichtig angepasst werden. Die Säule ragt etwa 10,5 Zentimeter aus der Fußbodenplatte heraus, gemessen von der Platte bis zur großen Abdeckplatte der Säule. Richten Sie die Säule exakt senkrecht aus und lassen Sie die Verbindung gut trocknen.



Die Mauerpfeiler an den Außenwänden erhalten nun einen oberen Abschluss in Form eines kleinen Häuschens. Für den Bau eines Häuschens werden die auf der Abbildung gezeigten Einzelteile benötigt.



Leimen Sie die Außenwände des Häuschens zusammen. Achten Sie darauf, dass die Mauerwerksstrukturen immer nach außen zeigen und die Zapfen an den Seitenwänden vorn bei der offenen Hauswand sind.





Lassen Sie die ersten Teile etwas antrocknen und setzen Sie das Häuschen anschließend in die entsprechenden Nuten der Fußbodenplatte. Danach wird das Häuschen auch von innen verkleidet. Beginnen Sie mit dem Einleimen der Fußbodenplatte.





Anschließend leimen Sie die beiden größeren Wandverkleidungen und die Rückwand ein.





Leimen Sie auf die Oberkanten der Verkleidungsteile zwei kleinere Dachverkleidungen an.





Zum Schluss leimen Sie auch die beiden Dachplatten auf. Achten Sie darauf, dass oben eine Kerbe bleibt. Dort wird später noch eine Firstzier (Spitze) angebracht. Diese wird jedoch noch nicht angeleimt, da sie sonst bei den nächsten Arbeitsschritten abbrechen könnte. Es müssen vier solcher Häuschen aufgebaut werden.





Nun müssen Sie das Balkenwerk für den Dachstuhl herstellen. Es besteht aus vier verschiedenen Balkenteilen, die jeweils mehrfach angefertigt werden müssen.



Das erste Balkenteil, die sogenannte Firstpfette mit einem Stützbalken, wird aus fünf Lagen Holz zusammengeleimt. Wie die einzelnen Lagen zusammengehören, erkennen Sie am besten an den Gravuren auf dem Holz, die später sichtbar bleiben sollen. Zwei solcher Teile müssen vorbereitet werden.





Auch die Mittelpfette wird aus fünf Lagen Holz zusammengesetzt und muss zweimal hergestellt werden. Eine Fußpfette entfällt bei diesem Modell, da sie später nicht sichtbar wäre.





Die beiden unterschiedlichen Sparren, die auf den Pfetten aufliegen, bestehen jeweils aus drei Lagen und müssen je viermal hergestellt werden.





Die Abbildung zeigt alle fertig vorbereiteten Balken sowie zwei zusätzliche Firstreiter, die für das Aufstellen des Dachstuhls benötigt werden.



Zuerst wird die Firstpfette aufgestellt. Sie wird rechts und links von der Kugellagersäule positioniert.





Seitlich davon werden die beiden kleineren Mittelpfetten positioniert. Die vier längeren Sparren werden direkt rechts und links vom Kugellagerturm angebracht und liegen parallel auf den beiden Pfetten.





Oben auf der Firstpfette, zwischen den ersten vier Sparren, werden die beiden Firstreiter eingeleimt. Schieben Sie diese bis an die Kugellagersäule.





Nun leimen Sie auch die restlichen vier Sparren an. Diese werden etwa 5 Millimeter vom Rand entfernt positioniert.











Die Sparren werden nun mit den Dachlatten versehen. Auf der Trägerplatte sind die Latten mit -Dachstuhl Hauptdach- beschriftet. Die Dachlatten gibt es in verschiedenen Längen. Sie liegen paarweise nebeneinander für beide Dachseiten. Beginnen Sie unten am Ende der mittleren Balken mit der kürzesten Dachlatte. Danach folgt die etwas längere und dann acht gleich lange Dachlatten. Falls Sie die dritte Dachlatte nicht anbringen können, kürzen Sie diese einfach. Die letzten zwei Dachlatten sind für die Kugellagersäule geteilt. Bringen Sie diese so an, dass sie außen mit den anderen Latten in einer Linie liegen.



Nun werden die Schindeln aufgeleimt. Sie sind reihenweise auf dem Trägerkarton abgelegt. Bei den ersten drei Schindelreihen prüfen Sie bitte vor dem Leimen, ob sie wirklich passen. Falls sie zu straff in die Lücke zwischen den beiden Häuschen passen, schneiden Sie diese etwas zurecht. Achten Sie beim Arbeiten mit dem Karton auf saubere Finger, da Leimflecken nicht mehr entfernt werden können. Die Dachschindeln richten Sie immer mit ihrer Oberkante an einer Dachlatte aus. Für die erste Schindelreihe geben Sie etwas Leim auf die unteren beiden Dachlatten und drücken die Schindelreihe gleichmäßig an.





Bei den anderen Schindelreihen leimen Sie die nächste freie Dachlatte und die Oberkante der bereits angebrachten Schindelreihe ein.





Die oberen beiden Reihen passen Sie ebenfalls vor dem Leimen an. Achten Sie darauf, dass sie an den Außenkanten mit den anderen Schindelreihen in einer Linie sind.





Zum Schluss fertigen Sie die kleine Firstzier für die Häuschen an und leimen diese mittig auf die Dächer. Jede Spitze besteht aus den drei abgebildeten Teilen. Leimen Sie diese so zusammen, dass eine möglichst große Leimfläche unten für das Dach entsteht.













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Die Pultdächer über den Seitenschiffen aufbauen


Über den beiden Seitenschiffen werden zwei Pultdächer errichtet. Diese Konstruktion ähnelt der des großen Satteldaches über dem Mittelschiff. An der Vorderseite werden die Dächer durch zwei Abschnitte der Strebepfeiler begrenzt. Ab dieser Höhe setzen sich die Strebepfeiler als freistehende Pfeiler nach oben fort. Für diesen Abschnitt eines der vier Strebepfeiler sind die gezeigten Bauteile erforderlich. Verwenden Sie hierfür die Mauerteile -G-. Der Sims, der darüber angebracht wird, trägt die Bezeichnung -G/L-. Dieser Sims besteht aus drei Platten. Im aktuellen Arbeitsschritt wird nur die Platte -1- benötigt.



Setzen Sie die vier Mauerteile in die vorgesehenen Nuten der Fußbodenplatte ein und leimen Sie diese an. Tragen Sie den Leim dabei nur auf die Unterkanten der Mauerteile auf.





Bestreichen Sie die inneren Verbindungsstellen der Mauerwerksteile mit Leim. Tragen Sie zusätzlich etwas Leim auf die Oberkanten der Teile auf. Setzen Sie anschließend die Simsplatte so auf, dass die Ziffer sichtbar bleibt.





Bringen Sie das kleine Zierteil an der Vorderseite am Fuß des Pfeilers an und leimen Sie es dort fest. Vier solcher Pfeilersegmente müssen aufgebaut werden.





Im nächsten Schritt bereiten Sie das Balkenwerk für die Dachstühle vor. Pro Seite werden dafür drei verschiedene Balken benötigt.



Beginnen Sie mit der Firstpfette. Diese besteht aus einem einfachen Balken, der aus vier übereinandergeleimten Holzstreifen gefertigt wird.





Die mittleren Sparren und das darunterliegende Sprengwerk bestehen aus drei Lagen Holz. Bei diesem Dachstuhl wird die Mittelpfette durch ein Sprengwerk ersetzt. Damit sind die Hölzer gemeint, die die Sparren nach unten abstützen. Leimen Sie zuerst die drei Teile für die Dachsparren zusammen. Achten Sie darauf, dass die gravierten Seiten sichtbar bleiben. Diese Regel gilt auch für alle anderen gravierten Flächen im weiteren Verlauf.





Leimen Sie anschließend auch das mittlere Bauteil des Sprengwerks ein.



Leimen Sie nun die gravierten Blenden auf das mittlere Bauteil des Sprengwerks.





Die äußeren Dachsparren sind etwas stärker ausgeführt. Der Sparren und das kleine senkrechte Bauteil des Sprengwerks bestehen hier aus fünf Lagen Holz. Das restliche Sprengwerk wird hingegen aus drei Lagen gefertigt.



Leimen Sie zunächst die ersten drei ungravierten Lagen des Sparrens zusammen. Setzen Sie anschließend das mittlere Bauteil des Sprengwerks wieder ein und lassen Sie es etwas antrocknen.





Leimen Sie nun die gravierten Blenden überall an. Der kleine Balken vorn besteht wie der Sparren aus fünf Lagen Holz.

















Leimen Sie zunächst die beiden kräftigeren Sparren zwischen dem Strebepfeiler und dem Triforium ein.











Lassen Sie die Sparren etwas antrocknen und leimen Sie anschließend die Firstpfette oben unter die Sparren.





Leimen Sie anschließend die beiden langen Sparren mittig zwischen die Randsparren.





Lassen Sie die Dachkonstruktion gut trocknen. Anschließend leimen Sie die Dachlatten auf. Es gibt zwei verschiedene Größen. Beginnen Sie mit den drei kürzeren Dachlatten.





Leimen Sie die Dachziegelstreifen genauso auf wie beim Mitteldach.





Das Dach wird oben mit einer halben Ziegelreihe abgeschlossen.







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Das Strebewerk aufbauen


Zum äußeren Strebewerk gehören die Strebepfeiler und die Strebebögen. Erst durch dieses Strebewerk können die hohen Wände mit den großen Fensteröffnungen überhaupt gebaut werden. Im Strebewerk werden die seitlichen Kräfte, die die Gewölbe auf die Mauern ausüben, abgeleitet. In unserem Modell bestehen die Strebepfeiler aus einzelnen Segmenten, die als nächstes aufgebaut werden. Für eines der nächsten vier Segmente benötigen Sie die abgebildeten Teile, die mit dem Buchstaben -L- beschriftet sind. Neben den Wandteilen brauchen Sie auch zwei Simsteile. Das untere Simsteil ist mit -G/L- beschriftet und trägt die Nummer 3, das obere mit -L/P-.



Besonders an diesem Strebepfeilersegment ist der seitliche Durchbruch. Damit dieser später ausgekleidet werden kann, muss an jedes der beiden Seitenteile von hinten ein Rahmenteil mittig geleimt werden.





Die Montage des Segmentes erfolgt durch das Anleimen der beiden Simsteile an die vier Wände. Die Abbildung zeigt nur das untere Simsteil mit der Bezeichnung 3. Ein Segment besteht immer aus zwei gleichen Seitenteilen, einer Vorderfront ohne Nuten und einer Rückseite mit Nuten. Alle Teile haben oben die zwei kleinen Zapfen.



Leimen Sie zunächst das untere Simsteil an. Stecken Sie dazu die vier Wandteile zusammen und geben Sie einen großzügigen Tropfen Leim an jede Verbindungsecke von innen. Tragen Sie auch etwas Leim auf die Kanten der Teile auf. Setzen Sie die Simsplatte bündig auf und drücken Sie sie leicht an.





Fixieren Sie die andere Seite mit einem Gummiring. Streichen Sie nun die Verbindungsstellen der Seitenteile von dieser Seite aus so weit wie möglich ein. Geben Sie Leim nur unmittelbar neben die Zapfen auf die Kanten oben, damit die Nuten für das nächste Segment nicht verschmutzt werden. Setzen Sie das Simsteil so auf, dass die Schrift sichtbar bleibt. Außen ist die Front ohne Nuten im Mauerwerk. Überprüfen Sie noch einmal die Nuten auf der Simsplatte. Diese sollten frei von Leimresten sein. Lassen Sie die vormontierten Säulen gut trocknen.





Die seitlichen Durchbrüche müssen nun ausgekleidet werden. Verwenden Sie dazu die vielen Kleinteile.



Leimen Sie zum Befestigen der Teile immer die Kante des inneren Rahmens ein und setzen Sie das Teil dann ein. Beginnen Sie mit der Fußbodenplatte. Eine Pinzette oder kleine Zange ist für diese Arbeiten sehr hilfreich.





Leimen Sie anschließend die beiden Wände ein.





Zur Verkleidung des oberen Spitzbogens setzen Sie auf jeder Seite drei der breiteren Streifen ein. Zum Schluss kann in der Mitte noch der schmale Streifen eingesetzt werden.





Vollenden Sie das Segment, indem Sie die letzte Simsplatte -G/L- mit der Nummer 2 aufleimen. Diese wird von unten an den Mauerpfeiler geleimt.





Die vorbereiteten Pfeilersegmente können nun am Bauwerk eingesetzt werden. Dafür benötigen Sie auch das erste Teil der Strebebögen. Dieser erste große Strebebogen ist als Doppelbogen mit einem dazwischen liegenden Maßwerk gestaltet. Er stützt den oberen Teil des Obergadens und insbesondere den Gewölbeansatz des großen Gewölbes über dem Mittelschiff. Dieser Strebebogen ist daher besonders massiv und gleichzeitig sehr dekorativ.





Hier zeigt sich, wie präzise das Bauwerk bisher aufgebaut wurde. Der Pfeiler wird mit den vier kleinen Zapfen auf dem darunterliegenden Segment positioniert. Der Strebebogen hat an den Seiten kleine Haken. Diese müssen sowohl in den Pfeiler als auch an der Wand eingehakt werden, sodass die Maßwerksplatte bündig an beide Teile anliegt. Es ist wichtig, dass alles bündig anliegt, da sonst unschöne Lücken entstehen oder sich die Platten verbiegen, wenn der Raum zu eng ist. Ein Problem, welches hier entsteht, wird auch nach oben hin nicht kleiner. Probieren Sie es aus!

Sollten Sie mit der Passgenauigkeit Schwierigkeiten haben, ist die einfachste und unauffälligste Lösung, die vier kleinen Zapfen an der Unterseite des Pfeilers abzuschleifen und diesen mit etwas Versatz anzuleimen. Durch den dreilagigen Sims lässt sich dies relativ gut umsetzen, und solche kleinen Korrekturen sind bei einem mittelalterlichen Bauwerk nicht ungewöhnlich.

Tragen Sie etwas Leim auf die Hakenseiten des Strebebogens und auf die Unterseite des Pfeilersegments auf. Setzen Sie zuerst den Strebebogen in den Pfeiler ein und fügen Sie dann alles am Bauwerk an. Richten Sie den Pfeiler senkrecht aus und schieben Sie die Haken bis zum Anschlag nach unten. Lassen Sie alles gut trocknen.











Den Strebebögen wird nun durch das Anleimen weiterer Platten mehr Räumlichkeit verliehen. Auf jede Seite des Strebebogens werden vier Teile aufgeblendet.





Beginnen Sie mit dem Maßwerkteil. Es muss so geleimt werden, dass die kleine Gravur an der Unterkante sichtbar bleibt. Richten Sie das Teil an der Unterkante der Maßwerksöffnung aus (Pfeil). Diese muss bündig mit dem Mittelteil abschließen. Dadurch entsteht an der Oberkante ein Versatz von ca. 1 Millimeter zum Mittelteil. (Das ist auf einer späteren Abbildung gut zu erkennen.)





Leimen Sie nun das Mauerwerksteil auf. Achten Sie darauf, dass oben ein Absatz von ca. 1 Millimeter entsteht.





Leimen Sie auch den oberen Zierstreifen in gleicher Weise an.





Leimen Sie den geschwungenen Zierstreifen unten so an, dass an der Oberkante desselben ein kleiner Absatz entsteht.





Die nächsten Fotos zeigen Details der Aufblendung.















Das nächste Pfeilersegment wird nicht einzeln vorbereitet, sondern direkt auf das darunterliegende Segment gebaut. Dafür benötigen Sie die abgebildeten Teile. Die obere Simsplatte trägt die Bezeichnung P/Q.



Zuerst wird die Rückseite des Pfeilersegmentes mit dem Strebebogen angeleimt. Die Rückseite trägt wieder die kleine Markierung auf dem Mauerwerk. Die Nut und die Markierung sind unsymmetrisch angeordnet, sodass ein rechtes und ein linkes Teil entstehen. Nehmen Sie das Rückteil, bei dem die Markierung wieder zum Fenster zeigt. Die Haken der Strebebogenplatte müssen ganz nach unten geschoben werden. Geben Sie etwas Leim auf die Hakenseiten der Strebebogenplatte und auf die Unterkante der Rückwand, um sie anzuleimen.





Danach werden auch die beiden Seitenwände angeleimt. Diese werden ebenfalls nur im unteren Sims verleimt.





Das Gleiche gilt für die Vorderfront. Die Vorderfront hat eine Markierung für den oberen Wasserspeier, die oben positioniert sein muss. Befestigen Sie die vier Teile mit zwei Klammern oder einem Gummiring.



Streichen Sie die Verbindungsstellen der vier Mauerwerksplatten von innen mit reichlich Leim ein und geben Sie auch etwas Leim auf die Oberkanten der Teile. Setzen Sie das Simsteil auf das Pfeilersegment. Die Mauerwerkswände haben unterschiedliche Zapfengrößen, sodass das Simsteil nicht verdreht werden kann.











Das Mittelteil des Strebebogens wird wieder mit je zwei Teilen auf jeder Seite verblendet. Achten Sie darauf, dass das Rechteck in der Mitte genau ausgerichtet ist.



















Zum Schluss wird noch ein kleiner Hilfsstrebebogen aufgebaut, der den Dachstuhl des Mittelschiffes stützt. Er reicht nicht bis zu den äußeren Strebepfeilern, sondern wird von einem kleinen Pfeiler getragen, der auf dem darunterliegenden Strebebogen sitzt. Für diesen Pfeiler benötigen Sie die abgebildeten Teile. Auch dieser Pfeiler wird wieder vorgefertigt.



Zuerst fügen Sie die vier Wandteile zusammen. Geben Sie dafür etwas Leim auf die seitlichen Zapfen der großen Wände und auch in die beiden oberen Aussparungen. Setzen Sie nun die vier Wandteile zusammen und legen Sie das Doppelkreuz von oben ein. Fixieren Sie die Teile, damit der Leim trocknen kann.





Das obere Ende des Pfeilers wird mit einem kleinen Mauerkranz versehen. Leimen Sie die vier Teile einfach um die vier Wände.





Sie müssen vier dieser Pfeiler herstellen.



Um den Pfeiler und den kleinen Strebebogen zu befestigen, geben Sie etwas Leim von innen zwischen die beiden längeren Wandteile und auf die Hakenkanten des Bogenteils.





Pfeiler und Strebebogen werden gleichzeitig angebracht. Schieben Sie die Haken auf beiden Seiten ganz nach unten. Der Pfeiler muss am Rechteck des unteren Strebebogens ausgerichtet werden. Fixieren Sie den Pfeiler an dieser Stelle.





Auch an beiden Seiten dieses Strebebogens werden Blendteile angebracht.











Das nächste Segment des Außenpfeilers besteht aus vier Säulen, die zuerst aufgebaut werden müssen. Jede Säule setzt sich aus vier Einzelteilen zusammen, die im Folgenden zusammengesteckt werden. Die Ober- und Unterseite der Einzelteile lässt sich leicht am unteren Sockel und dem oberen Kapitell erkennen. Der Sockel unten ist etwas größer. Die Säulen werden immer an den mittleren Verbindungspunkten verleimt. Leimen Sie zuerst die beiden Teile mit dem schmalen mittleren Ausschnitt zusammen.





Leimen Sie nun auch die beiden Teile mit den großen Ausschnitten oben und unten in die Säule ein. Es müssen insgesamt 16 Säulen hergestellt werden.





Zum Anbringen der Säulen benötigen Sie das Simsteil -Q/S-. Leimen Sie jeweils vier Säulen auf die untere Simsplatte. Lassen Sie die Leimstellen etwas antrocknen.





Geben Sie nun auf alle vier Säulen etwas Leim und setzen Sie die obere Simsplatte auf. Achten Sie darauf, dass alle Zapfen bündig in der Simsplatte sitzen. Lassen Sie auch diese Verbindung gut trocknen.









Das nächste Segment besteht wieder aus einem Mauerpfeiler. Hier werden die beiden Pfeiler durch einen Strebebogen miteinander verbunden. Daher bauen Sie beide Segmente einer Seite gleichzeitig zusammen. Oben wird dieses Segment mit dem Simsteil -S/T- abgeschlossen.



Leimen Sie zuerst den Strebebogen mit den beiden genuteten Mauerteilen an. Achten Sie darauf, dass die breite Seite der Mauerteile nach unten zeigt. Fixieren Sie den Strebebogen von innen mit Leim.





Leimen Sie anschließend zwei normale Mauerteile gegenüber an. Auch bei diesen Mauerteilen zeigt die breitere Seite nach unten. Die übrigen Mauerteile leimen Sie mit der schmalen Seite nach unten an.





Decken Sie das Segment anschließend mit dem Simsteil ab.



Dieser Strebebogen wird an beiden Seiten mit einer Blendplatte verziert.





Nach oben hin enden die Pfeiler in luftig durchbrochenen Maßwerksspitzen. Für jede Spitze benötigen Sie die abgebildeten Teile.



Leimen Sie zunächst das große Teil quer über die Simsplatte. Danach leimen Sie die beiden kleineren Teile im 90°-Winkel dazu.





Zum Trocknen können Sie die Spitze mit einer Klemme fixieren.





Im letzten Arbeitsschritt am Pyramidengestell stellen Sie nun die acht Wasserspeier her und bringen diese an. Vielleicht haben Sie sich schon mal gefragt, warum diese Wasserspeier oft groteske Fantasiemonster darstellen. Diese Figuren des schwarzen Humors sollen das Böse ebenso fernhalten wie das Regenwasser. Um das Böse abzuwehren, braucht es diese gruseligen Gestalten. Obwohl man eigentlich sagt: -Gleich und Gleich gesellt sich gern!- Offensichtlich hilft es aber, denn die Bauwerke haben schon Jahrhunderte überstanden. Es gibt vier Wasserspeier, die mit -C- für unten und vier mit -P- für oben bezeichnet sind. Die Wasserspeier unterscheiden sich in Größe und Winkel, da die oberen an der schrägen Säule angebracht werden. Achten Sie darauf, die Wasserspeier nicht zu verwechseln.





Leimen Sie zunächst das schmale Teil an eines der Seitenteile. Diese Teile werden immer an der Unterkante der Figur angebracht. Leimen Sie danach das andere Seitenteil so darauf, dass es genau darüber passt. Dadurch entsteht optisch eine Wasserrinne.





Leimen Sie die drei Teile dann in die Rückwand ein.





Nach dem Trocknen leimen Sie die fertigen Wasserspeier an die Pfeiler. Die entsprechenden Stellen sind markiert.











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Die Zierspitze und das Flügelrad aufbauen


Das Bauwerk kann nicht nur als Weihnachtspyramide genutzt werden, sondern auch das ganze Jahr über als dekorativer Raum- oder Fensterschmuck dienen. Dazu entfernen Sie das Flügelrad mit wenigen Handgriffen und krönen das Dach mit einer Zierspitze. Für die Zierspitze benötigen Sie die abgebildeten Teile.



Leimen Sie zunächst die beiden Seitenteile mit den Zapfen in das größere Mittelteil. Anschließend wird der Verbindungsring darunter geleimt. Fixieren Sie die Spitze während des Trocknens.





Leimen Sie die anderen vier Teile zwischen die bereits stehenden Teile.



So können Sie das Bauwerk als dekorativen Schmuck nutzen.





Wenn Sie, wie bei diesem Modell, den Innenraum leer lassen, können Sie das Bauwerk auch als dekorativen Rahmen für andere Objekte verwenden. Ihrer Fantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt.



Die Flügelradnabe ist ähnlich wie die Zierspitze konstruiert, jedoch wird hier die untere Verbindungsplatte durch einen Flügelradkranz ersetzt. Der Aufbau beginnt mit diesem Flügelradkranz. Die abgebildeten Bauteile werden dafür benötigt.



Der Flügelradkranz besteht aus drei Verbindungsplatten und mehreren E-förmigen Teilen. Die Platten sind mit U (unten), M (Mitte) und O (oben) gekennzeichnet. Diese müssen in genau dieser Reihenfolge angeordnet werden. Achten Sie darauf, dass die Buchstaben dabei stets nach oben zeigen. Es ist wichtig, die Platten so auszurichten, dass die mittigen Aussparungen genau übereinstimmen. In jede Kerbe der drei Verbindungsplatten sind jeweils drei E-förmige Teile einzuleimen.











Leimen Sie in jede Kerbe je drei E-Teile ein. Achten Sie darauf, dass an der Außenseite alle Teile bündig miteinander abschließen.







Bauen Sie nun die Spitze von unten in den Flügelradkranz ein. Leimen Sie dafür zuerst die beiden Seitenteile mit den Zapfen in das größere Mittelteil der Spitze ein. Anschließend wird die Baugruppe von unten in den Flügelradkranz eingesetzt und verleimt.





Die verbleibenden vier Seitenteile werden ebenfalls von unten eingeschoben und verleimt. Fixieren Sie die Teile an der Spitze, damit sie während des Trocknens in Position bleiben.







Auf den Flügelradkranz werden oben acht Zierspitzen angebracht. Jede Zierspitze besteht aus zwei Teilen, die zuerst zusammengesteckt und anschließend in die passenden Nuten der oberen Platte eingeleimt werden. Lassen Sie die verleimten Teile gut trocknen.





Jetzt werden die 16 Flügelblätter eingeleimt. Diese sind schräg über den Verbindungsstellen der E-förmigen Teile mit der mittleren Verbindungsplatte anzubringen. Achten Sie darauf, dass das -O- auf den Ansatzstücken der Flügel stets nach oben zeigt. Setzen Sie jedes Flügelblatt bis zum Anschlag ein und richten Sie alle gleichmäßig aus.











Die Flügelenden werden jeweils mit zwei kleinen Säulen verbunden. Diese sorgen für Stabilität der großen Flügelblätter und dienen zugleich als dekoratives Element. Jede Säule setzt sich aus vier Einzelteilen zusammen. Leimen Sie zunächst die beiden Teile mit den schmalen Schlitzen in der Mitte zusammen.





Anschließend werden die verbleibenden beiden Teile von beiden Enden her eingeleimt. Insgesamt müssen 32 solcher Säulen vorbereitet werden.





Setzen Sie die Säulen immer paarweise gleichzeitig ein. Tragen Sie dazu auf beiden Enden jeder Säule etwas Leim auf.



Setzen Sie zunächst beide Säulen in den unteren Flügel ein und fädeln Sie diese dann in das obere Flügelblatt ein.





Setzen Sie nacheinander alle 16 Säulenpaare ein und richten Sie am Ende alles noch einmal aus. Lassen Sie das Flügelrad gut trocknen.





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Die Pyramidenachse und der Stern


Das Pyramidengestell und das Flügelrad sind nun fertig. Jetzt fehlt nur noch die Pyramidenachse. Aufgrund des speziellen Aufbaus dieser Pyramide muss auch die Achse entsprechend gestaltet werden. Speziell bedeutet jedoch nicht kompliziert. Wie bei fast allen Pyramiden sitzt auch bei dieser das Flügelrad oben. Nach unten muss die drehende Achse jedoch herausschauen, damit sich der Stern im Inneren ebenfalls drehen kann. Daher kann hier kein klassisches Glaslager verwendet werden. Um die relativ kurze Pyramidenachse gerade und in der Schwebe zu halten, kommen zwei Kugellager zum Einsatz. Diese werden an der Achse befestigt und anschließend in den Kugellagerturm eingesetzt.



Die Befestigung der Kugellager auf der Achse erfolgt mit zwei Drahtstücken. Wenn Sie den Draht abisolieren, können Sie die Kugellager später reinigen, ohne sie jedes Mal von der Achse abnehmen zu müssen. Fädeln Sie den Draht zum Befestigen einfach durch das Loch und wickeln Sie ihn einmal um die Achse. Die Enden können Sie einfach abknicken. Ein Draht oberhalb und ein Draht unterhalb des Lagers reichen aus, um es an Ort und Stelle zu halten.





Das zweite Kugellager wird auf die gleiche Weise befestigt. Die fertige Achse wird von oben eingesetzt. Achten Sie darauf, dass das unbenutzte Loch am unteren Ende der Achse noch sichtbar ist. Die Achse sollte sich leicht in den Kugellagerschacht einsetzen lassen, damit sie bei Bedarf zum Reinigen oder Umbauen entfernt werden kann. Falls das zu schwer geht, müssen Sie den Schacht mit Sandpapier etwas nacharbeiten. Achten Sie dabei auf den Schleifstaub der entsteht. Entfernen Sie ihn gründlich, da dieser schädlich für die Kugellager ist.





An die so vorbereitete Achse können Sie nun von unten den Stern anbringen, der im nächsten Schritt aufgebaut wird. Zuvor noch einige Hinweise zu den Kugellagern.





Die Energie, die benötigt wird, um eine solche Pyramide zum Drehen zu bringen, ist sehr gering. Daher muss die Pyramide besonders leichtgängig sein. Wir haben alles daran gesetzt, dass diese Pyramide gut läuft. Besonders wichtig dafür ist der spezielle Aufbau des Flügelrades. Es ist sehr groß und hat mit seinen flach gestellten Flügeln eine vollständige Abdeckung des aufsteigenden Luftstroms. Die Pyramide wird von drei Teelichtern und vier Kerzen angetrieben, was mehr ist als üblich.

Die Kugellager sind ursprünglich nicht für diese Art von Anwendung gedacht. Für die Pyramiden haben wir speziell ungekapselte Lager besorgt, da die heute üblichen geschlossenen Lager bei weitem nicht so leicht laufen wie die offenen. Zudem reinigen wir die Lager gründlich und entfernen das zähe Schmierfett. Anschließend werden sie mit harzfreiem Öl (wie Nähmaschinenöl) neu geschmiert und geprüft. So erhalten Sie Lager, die den Anforderungen für unsere Anwendung entsprechen.

Das ist jedoch kein dauerhafter Zustand. Da die Lager offen sind, kann und wird Staub eindringen. Auch das Öl verdunstet mit der Zeit. Deshalb müssen die Lager regelmäßig mit Spiritus oder Waschbenzin gereinigt und mit harzfreiem Öl neu geschmiert werden. Wann das nötig ist, werden Sie merken. Meine Empfehlung: Nehmen Sie sich zu Beginn der Weihnachtszeit eine Viertelstunde Zeit dafür. Dann wird Ihnen die Pyramide im Advent viel Freude bereiten.

Nun bauen Sie den Stern für das große Mittelschiff zusammen. Dafür benötigen Sie die abgebildeten Teile.



Zuerst bauen Sie die Mittelnabe zusammen. Leimen Sie dazu acht Seitenteile in fünf Verbindungsteile und fügen Sie zusätzlich ein Aufhängeteil ein. Beginnen Sie damit, die fünf Verbindungsteile in eines der Seitenteile zu leimen. Achten Sie darauf, dass in vier der Verbindungsteile eine mittlere Öffnung vorhanden ist. Diese Teile müssen so ausgerichtet werden, dass das Aufhängeteil später eingeschoben werden kann. Leimen Sie anschließend das zweite Seitenteil gegenüber dem ersten an.





Schieben Sie nun das Aufhängeteil ein und leimen Sie es an den Verbindungsteilen fest. Anschließend können die übrigen Seitenteile eingelegt und verleimt werden. Lassen Sie die Nabe etwas trocknen.





Nun werden die großen Spitzen eingeleimt. Wie beim Flügelrad werden die Spitzen schräg über die Verbindungsstelle des mittleren Verbindungsteils und der Seitenteile geleimt. Die Flügel haben eine kleine Kerbe, die immer nach oben zeigt.





Leimen Sie jeweils vier kleine Spitzen an das obere und vier an das untere Verbindungsteil. Die Spitzen werden genauso schräg eingeleimt wie die großen Spitzen. Leimen Sie die kleinen Spitzen oben und unten versetzt ein: Beginnen Sie mit einer kleinen Spitze oben an einem Seitenteil und leimen Sie die untere Spitze an das nächste Seitenteil. Dies sieht optisch schöner aus, als wenn Sie das gleiche Seitenteil verwenden würden.









Hängen Sie den Stern mit einer kleinen Holzkette auf. Verwenden Sie dazu die abgebildeten Teile. Das Teil mit dem kleinen Loch dient als Ansatzstück für die Pyramidenachse. Vier Kettenglieder und das Aufhängeteil sind ausreichend. Leimen Sie die einzelnen Glieder zu einer Kette zusammen und lassen Sie diese etwas trocknen.





Die Kette wird mit einem kleinen Drahtstück an der Pyramidenachse befestigt.





Ein solcher Stern passt gut in eine Kathedrale, ist aber nicht unbedingt erforderlich. Es liegt ganz bei Ihnen, was Sie in Ihrer Pyramide zum Drehen bringen möchten. Auch hier sind Ihrer Fantasie keine Grenzen gesetzt. Ich freue mich schon auf Ihre Bilder.





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Das Kirchengestühl


In der Kirche kann es manchmal länger dauern, daher ist ein Kirchengestühl keine schlechte Idee. Sie können bis zu zwölf Kirchenbänke aufbauen. Für jede Kirchenbank benötigen Sie die abgebildeten Teile.



Die Seitenteile werden auf der Innenseite mit den Halteteilen verleimt. Achten Sie darauf, dass die Teile unten und hinten bündig sind. Geben Sie anschließend etwas Leim in die drei Aussparungen für die Querteile.





Setzen Sie nun die drei Querteile nacheinander ein. Richten Sie die Bank aus und lassen Sie sie trocknen.







Sie können die Bänke nach Belieben anordnen.





Ich empfehle, vier Bänke rechts und links vom Mittelgang aufzustellen. Diese Anordnung ermöglicht es, Figuren schön in den Bänken zu platzieren. Die Figuren sind nicht im Lieferumfang enthalten, können jedoch aus unserem großen Sortiment im Shop ausgewählt werden.







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Die separaten Kerzenhalter


Die Pyramide hat keine integrierten Kerzenhalter. Dies haben wir so gestaltet, um mehr Flexibilität zu ermöglichen. Wir sind der Meinung, dass dieser Querschnitt einer gotischen Kapelle auch ohne die Funktion einer Weihnachtspyramide ein schönes und interessantes Dekorationsstück darstellt. Als Weihnachtspyramide sollte sie jedoch mit Kerzenlicht betrieben werden. Deshalb stellen wir nun separate Kerzen- und Teelichthalter her. Beginnen Sie mit dem Zusammenbau der Kerzenhalter. Für einen Kerzenhalter benötigen Sie die abgebildeten Einzelteile.



Leimen Sie zuerst die vier mittleren Verbindungsscheiben in ein Seitenteil. Achten Sie darauf, dass die geschlossenen Verbindungsteile unten sind.





Leimen Sie anschließend die anderen sieben Seitenteile ein. Setzen Sie die beiden Abschlussteile oben und unten an. Zum Schluss leimen Sie den Blecheinsatz mit reichlich Holzleim ein. Verwenden Sie dafür ebenfalls Holzleim, damit der Blecheinsatz später leichter ausgetauscht werden kann.





Sie können vier solcher Kerzenhalter herstellen.



Nun können Sie auch drei Teelichthalter anfertigen. Der Aufbau ist bei allen gleich. Daher zeigen wir hier nur, wie ein Teelichthalter aufgebaut wird.

Beginnen Sie mit dem Aufbau der einzelnen Säulen. Für eine Säule benötigen Sie acht Wandteile, eine Bodenplatte und einen oberen Verbindungsring. Setzen Sie zunächst alle Teile ohne Leim zusammen.





Setzen Sie zunächst alle acht Wandteile in die Bodenplatte ein.





Um das letzte Wandteil einzusetzen, heben Sie die beiden benachbarten Teile vorsichtig an. Legen Sie eine Hand flach auf die Oberkanten der Wandteile und setzen Sie die achte Platte vorsichtig ein. Schließen Sie die Mauersäule mit dem oberen Verbindungsring ab.





Verleimen Sie nun die fertige Säule von innen. Gehen Sie dabei in zwei Schritten vor. Geben Sie zunächst je einen Tropfen Leim in die Ecken der Wandteile und der Bodenplatte sowie auf die Verbindungsstellen der oberen Platte und der Wandplatten. Lassen Sie alles kurz antrocknen.



Verstärken Sie zum Schluss die Verbindungen, indem Sie etwas Leim auf die Verbindungsstellen der Wandteile untereinander und auf die Verbindung der Wandteile mit der Bodenplatte geben. Zum Trocknen können Sie die Säule leicht beschweren.





Als Nächstes bauen Sie den Geländer-Kranz auf. Dafür benötigen Sie die folgenden Teile.



Leimen Sie zunächst die acht Geländer-Säulen in die Geländer-Platte ein. Haken Sie die Säulen an den Ecken der Platte ein und setzen Sie sie dann in die entsprechenden Öffnungen. Lassen Sie die Geländer-Säulen gut trocknen, bevor Sie mit dem nächsten Schritt fortfahren. Anschließend setzen Sie die acht Zaunfelder ein. Jedes Zaunfeld hat an den Seiten zwei Zapfen, die in der Höhe etwas versetzt sind. Die Geländer-Säulen haben dafür vier Zapflöcher, in die die Zaunfelder passen. Achten Sie darauf, dass die Zapfen der Zaunfelder sich nicht gegenseitig behindern. Am einfachsten gelingt dies, wenn Sie auf die kleine Gravur in der Mitte der Zaunfelder achten. Wenn alle Gravuren nach außen zeigen, funktioniert die Anordnung der Zaunfelder.





Geben Sie etwas Leim in die Zapflöcher der Geländer-Säulen und setzen Sie die Zaunfelder von vorn zwischen zwei Geländer-Säulen ein. Auch das letzte Zaunfeld lässt sich problemlos einleimen.





Leimen Sie zum Schluss den fertigen Geländer-Kranz mittig auf die Mauersäule und setzen Sie das Teelichtblech ein. Sie können insgesamt drei solcher Teelichthalter anfertigen.





Jetzt ist es Zeit für einen Probelauf!













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Ein paar kleine Extras ...


... über die wir mal nicht sprechen wollen!

















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Die Verpackung


Die Verpackung für die fertige Pyramide gehört mit zum Lieferumfang, aber auch die müssen Sie erst noch aufbauen. Zur Verpackung gehören zwei Kartondeckel, eine Kartonhülle und eine Einlage.





Die beiden Kartondeckel sind unterschiedlich groß. Der Kleinere von beiden ist der Boden des Verpackungskartons. Diesen müssen Sie in die Hülle einsetzen. Am einfachsten geht das, wenn Sie die Hülle auf den Fußboden stellen und dann den Bodendeckel von oben einsetzen und bis ganz nach unten schieben. In dieser Position befestigen Sie den Bodendeckel mit Klebeband. Dabei gilt, lieber etwas mehr als zu wenig, damit der Boden und damit die Pyramide nicht herausrutschen kann.





Beim Verpacken wird die Pyramide einfach mittig in den Karton gestellt. Sichern Sie die Pyramide im unteren Bereich mit etwas Füllmaterial gegen das Verrutschen.

Mit dem Einlagekarton wird die Pyramide gegen das Umkippen gesichert. Nehmen Sie dazu das Flügelrad ab, setzen Sie den Einlagekarton auf die Mittelachse und stecken Sie dann das Flügelrad wieder auf. So verpackt steht Ihre Pyramide sicher und staubgeschützt über das Jahr. Die Pyramide muss auch in dieser Verpackung immer aufrecht stehen. Die Verpackung ist nicht geeignet für einen Postversand der Pyramide.



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Schlusswort


Herzlichen Glückwunsch zur Vollendung Ihrer Bastelarbeit!

Wir hoffen, dass Ihnen die Arbeit daran genausoviel Freude bereitet hat wie uns die Entwicklung des Bausatzes. Es ist immer schön, kreativ zu sein und etwas mit den eigenen Händen zu schaffen.

Möge das neue Modell einen besonderen Platz in Ihrem Zuhause finden und eine Quelle der Freude für Sie sein. Jedes Detail macht es zu einem einzigartigen Kunstwerk.

Wir laden Sie herzlich dazu ein, Ihr Bastelerlebnis mit anderen zu teilen. Senden Sie uns gern einige Bilder und ein paar Zeilen zu. Unsere E-Mail-Adresse damasu@web.de erwartet ungeduldig Ihre Post. Wir würden uns freuen, Ihre kreativen Werke zu sehen und diese in unserem Blog mit anderen Bastelfreunden zu teilen.

Ihre DAMASU-Holzkunst.



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Allgemeine Hinweise für erzgebirgische Pyramiden


In der vergangenen Weihnachtssaison wurde ich gefragt, woran es liegen könnte, dass sich Omas alte Pyramide nicht mehr so recht drehen mag. Das kann viele Ursachen haben. Meistens sind es nur Kleinigkeiten, die man schnell selber beheben kann oder die man einfach beachten sollte, damit man an seiner original erzgebirgischen Weihnachtspyramide lange Freude hat. Ich habe hier einige Tipps zusammengetragen und hoffe, dass ich auch Ihnen damit weiterhelfen kann.

Glaslager

Die untere Führung wird durch ein Glaslager mit einer darin laufenden Nadel gewährleistet. Tragen Sie bitte stets dafür Sorge, dass das Glaslager keinen außergewöhnlichen Druck oder Schlag bekommt und stets sauber ist. Beim Aufstecken des Flügelrades, beim Transport und bei der Lagerung ist das Glaslager grundsätzlich zu entlasten. Bei den meisten Pyramiden stecken Sie dazu ein Stück Schaumstoff oder Pappe zwischen die Nadel und das Glaslager. Bei manchen Pyramiden können Sie das Glaslager auch ganz entfernen. Bitte das Glaslager in regelmäßigen Abständen säubern und gegebenenfalls mit einem Tropfen harzfreien Öl schmieren. In der Regel säubert man es beim Aufstellen der Pyramide vor der Saison.

Transport und Lagerung

Die Pyramide ist stets aufrecht zu transportieren und zu lagern! So verhindert man, dass sich die Mittelwelle verbiegt. Alle losen Teile z. B. Kerzentüllen sind separat zu verpacken. Die Lagerung muss in frostsicheren und trockenen Räumen erfolgen, damit sich das Holz nicht verzieht. Einmal verzogenes Holz ist nicht mehr zu richten. Das Glaslager muss entlastet und gesichert werden.

Reinigung und Pflege

Die Pyramide bitte nur trocken mit einem weichen Pinsel reinigen. Versuchen Sie die Pyramide, so weit wie es möglich ist, zu zerlegen. Das erleichtert Ihnen die Arbeit und verhindert, dass Kleinteile abbrechen. Benutzen Sie kein Wasser oder Reinigungsmittel. Kerzenwachs gehört auf eine gute Pyramide. Wenn das Wachs tropft, kann man es in der Regel leicht abbrechen. Wachsreste, die bis auf das letzte Krümelchen von der Pyramide abgekratzt werden, beschädigen in der Regel die Holzoberflächen. Die Blecheinsätze in den Kerzentüllen kann man gegebenenfalls auswechseln.

Für einen einwandfreien Betrieb der Pyramide müssen die beweglichen Teile sauber und geschmiert sein. In der Regel wird eine Pyramidenachse an zwei Stellen gehalten und geführt. Das sind meist das Glaslager mit einer Spitze am Boden der Pyramide und eine Achsführung im oberen Bereich. Es gibt aber auch Ausnahmen mit einer anderen Anordnung von Glaslager und Achsführungen oder Kugel- oder Magnetlagern. In jedem Fall ist immer dafür Sorge zu tragen, dass die beweglichen Verbindungen einwandfrei funktionieren. Vor jeder Saison sollte man sich diesen Lagerstellen widmen.

Ein Glaslager kann man durch einfaches Auswischen mit einem weichen Tuch oder ähnlichem reinigen. Danach wird es mit einem Tropfen harzfreiem Öl neu geschmiert. Dazu kann man Waffen- oder Nähmaschinenöl verwenden. Kontrollieren Sie bei der Gelegenheit auch die Unversehrtheit des Glaslagers. Die Oberfläche muss glänzend und frei von Rissen sein. Die Nadel darf keinen Einlaufpunkt oder andere Spuren hinterlassen haben. Ein typischer Hinweis für Probleme im Glaslager ist eine anlaufende Pyramide, die nach wenigen Momenten stehen bleibt. Schiebt man dann den Pyramidenteller etwas zur Seite, läuft die Pyramide wieder an und bleibt nach wenigen Momenten wieder stehen. Das kommt daher, dass die Nadel immer den gleichen Punkt im Lager sucht und wenn dort etwas ist, dann bleibt sie stehen.

Auch die obere Nadelführung muss sauber und geschmiert sein. Diese Führung ist meist offen, so dass sich auch dort Staub und Schmutz ansammeln können. Reinigen Sie die Achse und auch die Achsdurchführung am Pyramidengestell. Danach muss auch diese Stelle neu geschmiert werden. Wie, das hängt von den Materialien ab. Sind die Achse und die Durchführung aus Metall, dann kommt auch hier das harzfreie Öl zum Einsatz. Ist ein Teil aus Holz, dann sollte man besser mit Kerzenwachs schmieren. Dazu wird das Holzteil einfach mit weißem Kerzenwachs eingerieben.

Ist in der Pyramide ein Kugellager verbaut, dann muss auch dieses in der Regel einmal im Jahr gereinigt und neu geschmiert werden. Ein Kugellager hat mehr Reibungspunkte wie eine einfache Pyramidennadel. Eine Pyramide mit Kugellager wird also schon von Hause aus schwerer laufen wie eine Pyramide mit Glaslager. Deshalb wird ein Kugellager nur dort eingesetzt, wo es bautechnisch nicht anders geht. Man nutzt dabei offene Kugellager, weil die Kugellagerabdeckungen auch wieder Reibungspunkte sind. Das hat zur Folge, dass die Kugellager verschmutzen.

Bauen Sie ein Kugellager zur Reinigung immer aus. Gereinigt wird es mit Spiritus oder Waschbenzin. Benutzen Sie nie Wasser zum Reinigen, das Kugellager würde sonst rosten. Spülen Sie das Lager gründlich aus und bewegen Sie es dabei. Bei starken Verschmutzungen kann man das Lager auch einige Tage im Spiritus liegen lassen. Lassen Sie die Reinigungslösung an der Luft trocknen. Versuchen Sie nicht, das Lager mit einem Tuch oder Ähnlichem trocken zu reiben. Dabei könnten Sie neue Fusseln und andere Teilchen in das gereinigte Lager bringen. Prüfen Sie das Lager vor dem Ölen. Es sollte leicht laufen und gut nachlaufen. Es darf dabei auch ein wenig klappern und rasseln. Sind Sie mit der Prüfung zufrieden, dann können Sie es neu ölen. Auch dazu kommt wieder das harzfreie Öl zum Einsatz. Ein oder zwei Tropfen genügen. Bei einer erneuten Prüfung sollte das Lager genauso leicht laufen, aber das Rasseln und Klappern ist einem geschmeidigen Lauf gewichen. So vorbereitet können Sie das Lager wieder einbauen.

Bei einem Magnetlager sind Reinigung und Ölen nicht notwendig. Hier muss man nur darauf achten, dass alle Abstände an den Lagerflächen eingehalten werden und die Achse frei laufen kann.

Kerzen

Benutzen Sie nur die vom Hersteller empfohlenen Kerzen. In den meisten Fällen sind das die normalen Pyramidenkerzen (Durchmesser 14 Millimeter / Höhe ca. 100 Millimeter). Betreiben Sie die Pyramide mit allen dafür vorgesehenen Kerzen; nicht mehr und nicht weniger. Der Hersteller hat seine Pyramiden getestet und die Kerzenzahl festgelegt. Wenn Kerzentüllen herausnehmbar sind, dann nehmen Sie diese bitte zum Wechseln der Kerzen aus ihrer Halterung. Nach dem Einsetzen der Kerzen sollten diese fest und gerade in den Tüllen sitzen. Kontrollieren Sie, dass die Blecheinsätze der Tüllen vorhanden und in Ordnung sind. Bei größeren Pyramiden sind evtl. die Anbringung und Anordnung von zusätzlichen Kerzen möglich. Sollte Ihnen die Anordnung von zusätzlichen Kerzen freigestellt sein, dann achten Sie bitte auf einen ausreichenden Abstand der einzelnen Kerzen. Bei übereinander angeordneten Kerzen kann die obere Kerze von der Wärme der darunterliegenden Kerze aufgeschmolzen werden. Befindet sich eine Kerze in dem Wärmestrom einer anderen Kerze, so beginnt die erste Kerze zu flackern. Das ist immer ein Zeichen dafür, dass sich Kerzen gegenseitig beeinflussen. Die flackernde Kerze kann zudem ihr eigenes Wärmefeld zur Seite ausbreiten und somit die Pyramide selbst gefährden. Beobachten Sie Ihre Pyramide genau, um solche Gefahren frühzeitig zu erkennen.

Tipp: Es gibt für die normalen Kerzentüllen zusätzliche Tropfenfänger aus Glas, Keramik oder Blech. Damit sind Pyramide und Tischdecke etwas besser vor tropfendem Wachs geschützt.

Bei Pyramiden mit Teelichtern ist unbedingt auf die Qualität der Teelichter zu achten. Normale Teelichter sind auf eine lange Brenndauer ausgelegt. Sie sind nicht auf eine optimale Wärmeabgabe getrimmt. Den Unterschied kann man leicht feststellen, indem man eine Standard-Pyramidenkerze und ein normales Teelicht nebeneinander stellt und anzündet. Mit der Hand über den Flammen kann man die Unterschiede deutlich spüren. Es gibt spezielle Teelichter für Pyramiden z.B. von der Firma EWA. Unter dem Suchbegriff -Teelichter für Pyramiden- sind sie im Internet leicht zu finden.

Für eine Teelichtpyramide sollten Sie unbedingt auf diese speziellen Teelichter zurückgreifen. Die folgende Abbildung zeigt einen Kerzenhalter mit einem normalen aber gut brennenden Teelicht (links) und einem speziellen Teelicht für Weihnachtspyramiden (rechts). Der Unterschied an der Kerzenflamme ist deutlich zu sehen.



Es gibt im Zubehörhandel Adapter zum Austausch der einzelnen Kerzentypen. Mit diesen Adaptern können Sie eine Teelicht-Pyramide auch mit Kerzen betreiben oder eine Kerzenpyramide mit Teelichtern. Beim Austausch sollten Sie sich aber immer bewusst sein, dass der Hersteller seine Pyramide mit den von ihm vorgesehenen Kerzen getestet hat. Das betrifft vor allem den Abstand der Flamme zum Flügelrad und auch die Wärmemenge, die zum Betrieb der Pyramide benötigt wird. Gerade bei Teelichtpyramiden kann durch eine höhere Pyramidenkerze der Abstand zum Flügelrad zu klein werden.



Benutzung der Pyramide

Stellen Sie die Pyramide bitte auf einer exakt waagerechten, stabilen und feuerfesten Unterlage auf. Kontrollieren Sie, dass das bewegliche Mittelteil frei, leicht und rund läuft. Der Raum sollte frei von Zugluft sein.

Unterschätzen Sie bitte nicht das Problem der Zugluft. Eine Pyramide wird mit sehr wenig Energie betrieben. Aufsteigende Luft treibt dabei das Flügelrad an. Damit die Luft die gewünschte Strömungsbewegung erhält, wird sie von den Kerzen punktuell erwärmt. Die Luft an den Kerzen dehnt sich dadurch aus und wird in Bezug auf das Volumen leichter als die umgebende Raumluft. Die leichtere Luft steigt somit nach oben und bewegt auf dem Weg dorthin das Flügelrad.

Die Luftbewegungen, die die Kerzen erzeugen, sind aber nicht die einzigen Luftbewegungen im Raum. Es gibt viele weitere Ursachen für Luftbewegungen. Dazu gehören undichte Fenster und Türen, Fenster und Türen die geöffnet oder geschlossen werden, sich bewegende Personen im Raum oder andere Wärmequellen bis hin zu den Personen selbst.

Diese Luftbewegungen wirken zum einen genauso auf das Flügelrad wie die gewünschte Luftbewegung der Kerzen. Zum Zweiten können diese Luftbewegungen die aufsteigende Luft der Kerzen ablenken und so verhindern, dass die Kerzenluft das Flügelrad überhaupt erreicht.

Auch wenn man selbst diese Luftbewegungen nicht spürt oder nicht als unangenehm empfindet, können sie eine Pyramide beeinflussen. Man sollte das nicht unterschätzen. Es kann in Extremfällen sogar so weit gehen, dass sich die Pyramide, mit oder ohne brennende Kerzen, rückwärts dreht. In den meisten Fällen hat man aber einfach Probleme, die Pyramide zum Laufen zu bekommen oder sie bleibt ohne einen Grund stehen.

Übrigens hat auch die Pyramide selbst einen Einfluss darauf. Ein größeres Flügelrad reagiert empfindlicher auf Raumluft wie ein kleineres. Große und schwere Pyramidenachsen sind auch träger als leichte Achsen. Bei solchen Pyramiden kann es vorkommen, dass die Energie der Kerzen nicht zum Anlauf der Pyramiden ausreicht. Diese brauchen dann etwas Starthilfe.

Was kann man nun tun?

Die Lösung ist ganz einfach; sorgen Sie dafür, dass die Luftströmung der Kerzen als Einzige das Flügelrad erreicht.

Die Umsetzung ist meist nicht ganz so einfach. Man hat beim Kauf oder Bau der Pyramide ja schon den idealen Standort im Raum vor Augen und nun stellt sich heraus, dass dieser Standort eben doch nicht so ideal ist.

Um herauszufinden, ob das Problem wirklich die Zugluft ist, sollten Sie die Pyramide an einem anderen Ort im Zimmer oder gar in einem anderen Zimmer ausprobieren. Finden Sie einen Ort wo sie läuft, dann haben Sie das Problem der Zugluft gefunden. Jetzt müssen Sie schauen, ob Sie die Zugluft an Ihrem Wunschort verändern können. Einfach zu beheben sind undichte Fenster oder Türen. Auch Luftbewegungen durch sich öffnende und schließende Fenster lassen sich in der Zeit der Pyramidennutzung einschränken oder kontrollieren. Manchmal ist auch eine abschaltbare mechanische Raumbelüftung das Problem.

Schwieriger wird es, wenn die Ursache die Raumheizung selbst ist. Diese möchte und kann man im Winter nicht so einfach abschalten. Auch mit einem neuen Standort der Heizung ist es im Raum meist nicht so einfach. In dem Fall hilft nur einen neuen geeigneten Standort für die Pyramide zu finden.

Seltener ist das Problem einer unrund laufenden Mittelachse. Das kann mehrere Ursachen haben. Zum Ersten kann die Mittelachse verbogen sein. Dieses Problem ist meist schwer zu lösen. Das Richten einer verbogenen Achse ist sehr schwer. In der Regel wird sie bei jedem Versuch nur noch krummer. Die einfachste Lösung ist da eine neue Mittelachse.

Zum Zweiten kann es sein, dass die obere Achsdurchführung und der Mittelpunkt des Glaslagers nicht übereinanderstehen. Prüfen kann man das mit einem Lot. Solch ein Problem kann auch wieder mehrere Ursachen haben. Zu kontrollieren wäre hier das Pyramidengestell. Vielleicht ist etwas kaputt oder verzogen oder ist die Anbringung des Glaslagers nicht in der Mitte. Wenn man eine Ursache gefunden hat, dann muss eine individuelle Lösung dafür gefunden werden.

Eine dritte Ursache kann in einer Unwucht der Mittelachse bestehen. Diese entsteht vor allem dann, wenn die Bestückung nicht gleichmäßig verteilt ist. Das Problem tritt vor allem bei Themen-Pyramiden auf, dass sind solche Pyramiden, bei denen die Bestückung nicht nur aus gleichmäßig verteilten Engeln oder anderen Figuren besteht, sondern etwas bestimmtes dargestellt werden soll und die Positionierung der Figuren eben diesem Thema folgt und nicht der Prämisse der Ausgewogenheit. Beim Lauf der Pyramidenachse wird man solch eine Unwucht deutlich sehen. Innerhalb einer Umdrehung ändert sich die Geschwindigkeit deutlich. Bei einer exakt geraden Pyramide spielt solch eine Unwucht keine große Rolle, aber das ist selten der Fall.

Wie kann man solch eine Unwucht feststellen und vor allem beheben? Das ist gar nicht so schwer. Entfernen Sie zuerst das Flügelrad. Auch dieses kann eine Unwucht haben und damit das Ergebnis verfälschen. Danach stellen Sie die Pyramide etwas schräg. Wenn Sie nun die Achse einige male in Bewegung setzen und sie immer an der gleichen Stelle stehen bleibt, womöglich auch noch mit einer Pendelbewegung am Ende, dann wissen Sie, dass die Achse eine Unwucht hat. Die schwere Seite der Achse wird immer am tiefsten Punkt Ihrer schräg gestellten Pyramide zum Stehen kommen. Das Problem kann man mit einem zusätzlichen Gewicht auf der gegenüberliegenden Seite beheben. Ich lege zum Testen gerne einige Schraubenmuttern auf den Pyramidenteller und lasse die Achse immer wieder drehen bis ich mit dem Rundlauf zufrieden bin. Im Idealfall bleibt die Achse an einem willkürlichen Ort ohne Pendelbewegung stehen. Diesen Idealfall erreicht man aber selten, es ist auch nicht notwendig. Wenn man dann ermittelt hat, wieviel Gewicht an welchen Ort fehlt, kann man sich Gedanken machen, wie man dieses Gewicht anbringen kann. Das ist dann wieder eine individuelle Entscheidung. Man kann doch noch eine oder mehrere Figuren positionieren oder vielleicht die Muttern einfach unter den Pyramidenteller leimen. Letzteres ist meine bevorzugte Methode. Es ist das gleiche Prinzip, wie beim Auswuchten der Räder am Auto.

Bei keinem der zuvor genannten Unwägbarkeiten und Probleme wird man in der Lösung den Idealfall wirklich erreichen, aber wenn man sich in allen Punkten ein stückweit dem jeweiligen Ideal annähert, dann sollte einer funktionierenden Weihnachtspyramide nichts im Wege stehen.

Kaufempfehlung

Achten Sie beim Kauf einer Pyramide auf folgende Hinweise:

Der Hersteller sollte auf der Pyramide oder der Verpackung ersichtlich sein. Damit können Sie sich bei Problemen an den Fachmann wenden.

Die verwendeten Kerzen sollten einem handelsüblichen Standard entsprechen. Gewöhnlich werden 14 Millimeter Pyramidenkerzen verwendet. Für Pyramiden mit Teelichtern nutzen Sie 40-Millimeter-Standard-Teelichter für Pyramiden. Aber Achtung, beim Kauf von Teelichtern unbedingt auf Qualität achten, sonst reicht die Wärme nicht zum Antrieb der Pyramide aus. Im Internet gibt es Teelichter, die speziell für Weihnachtspyramiden entwickelt wurden. Diese haben eine ähnliche Wärmeentwicklung wie normale Pyramidenkerzen.

Das Glaslager und möglichst auch das gesamte Innenleben der Pyramide sollten leicht demontierbar sein. Das erleichtert Ihnen später die Pflege und die Reparatur der Pyramide.

Es sollte eine stabile Verpackung vorhanden sein, denn in der Regel wird die Pyramide ca. elf Monate eingelagert.



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Sicherheitshinweise für Pyramiden


Der Bausatz ist nicht für Kinder unter 14 Jahren geeignet.

Wir liefern Holzbausätze. Das daraus gefertigte Modell wird gewöhnlich mit offenem Feuer betrieben. Beachten Sie beim Betrieb bitte die allgemein gültigen Regeln für den Umgang mit offenem Feuer. Dazu zählen insbesondere:

- Prüfen Sie die Funktionsfähigkeit des Modells vor dem Betrieb.

- Lassen Sie offenes Feuer niemals unbeaufsichtigt.

- Feuer ist kein Kinderspielzeug und gehört nicht in Kinderhände.

- Stellen Sie das Modell auf eine feuerfeste Unterlage und achten Sie darauf, dass keine brennbaren Gegenstände in unmittelbarer Nähe sind.

- Entsorgen Sie die abgebrannten Kerzen erst nach dem vollständigen Erkalten in dafür geeignete Behälter.

Sorgen Sie für einen sauberen Arbeitsplatz. Entsorgen Sie die Abfälle regelmäßig.

Sorgen Sie für eine gute Lüftung, wenn Sie mit Klebern, Lacken oder Sprays arbeiten.

Arbeiten Sie nicht mit defektem oder stumpfem Werkzeug.

Folgen Sie den Hinweisen und den Arbeitsschritten in der Bastelanleitung. Zweckentfremden Sie die Teile nicht.

Der Hauptbestandteil unserer Bausätze ist Sperrholz in naturbelassenem Zustand oder farbig gebeizt. Detaillierte Angaben zum verwendeten Sperrholz und zu den verwendeten Farben können Sie den Sicherheitsdatenblättern der Hersteller entnehmen. Diese finden Sie im Internet unter https://damasu-info-blog.blogspot.com/p/sicherheitsdatenblatter.html .

Wir liefern Ihnen einen Holzbausatz. Sollten Sie diesen mit elektrischen Komponenten ergänzen wollen, beachten Sie bitte auch die allgemein gültigen Sicherheitsvorschriften für den Umgang mit und den Betrieb von Elektrobauteilen und elektrischen Anlagen.

Vorsicht! DAMASU-Bastelsätze können süchtig machen!



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