Freitag, 20. Januar 2012

Bastelanleitung kleines Vogelhäuschen

DAMASU – Holzkunst aus dem Erzgebirge. Manufaktur und Werksverkauf.


Bastelanleitung
Kleine Vogelfütterung
Bastelsatz Vogelhäuschen kaufen

Die Bastelanleitung als Video

 Benötigte Werkzeuge und Arbeitsmittel
•    Leim (z.B. transparent trocknender Holzkaltleim für Naturholzteile oder gebeizte Oberflächen oder Alleskleber für lackierte Oberflächen)
•    Rundpinsel fein zum Auftragen des Leimes
•    Messer zum Herauslösen der Teile aus der Trägerplatte
•    feines Sandpapier zum Verputzen der Werkstücke
•    Farben, Pinsel oder Spritzpistole (wenn Sie das Häuschen farbig gestalten möchten)
•    Schnur

Alle Teile vorsichtig auslösen
Da ich in meinen Bastelanleitungen immer wieder daraufhin weise, das die vorgefertigten Teile vorsichtig aus der Trägerplatte auszulösen sind, möchte ich an dieser Stelle einige Bemerkungen und Tipps dazu niederschreiben.
Der besseren Übersichtlichkeit wegen belassen wir bei unseren Bastelsätzen alle Teile in der Trägerplatte. Wir können so besser feststellen ob der Bastelsatz vollständig ist und Sie können sich dadurch am Beginn der Bastelarbeit leichter einen Überblick verschaffen.
Die Teile sind mit ein oder mehreren kleinen Holzstegen in der Platte befestigt. In den meisten Fällen lassen sich die Teile leicht herausdrücken. Sollten die Bruchstellen nicht sofort nachgeben, dann schauen Sie bitte nach wo das Teil in der Platte noch fest hängt.
    
    
Sie können ein scharfes Messer zu Hilfe nehmen. Das Messer sollte eine möglichst scharfe und kurze Klinge haben. Empfehlenswert sind die handelsüblichen Teppichmesser. Achten Sie dabei auf Qualität. Die Klinge sollte fest sitzen und der Griff rutschfest und solide sein.
Mit dem Messer können Sie an den Bruchstellen das Teil herausschneiden. Da Holz kein konstantes Material ist kann es passieren, das Sie auch die normalen Laserschnitte etwas nachschneiden müssen. Dabei sind meist auf der Rückseite nur einige Holzfasern noch stehen geblieben, die  mit wenig Druck durchgeschnitten werden können.
Achten Sie auf die Details der Holzteile. Je filigraner oder kleiner ein Teil ist, desto vorsichtiger müssen Sie beim Auslösen vorgehen.
Bei den fertig ausgelösten Teilen ist die Bruchstelle als kleiner heller Punkt sichtbar. Wo es ging haben wir die Bruchstelle so gelegt, das Sie bei der fertigen Bastelarbeit nicht mehr sichtbar ist. Wo das nicht der Fall ist können Sie die Bruchstelle etwas nacharbeiten.
Glätten Sie dazu die Stelle mit feinem Sandpapier  (Körnung ca. 150).
Die helle Stelle können Sie mit einem braunen Faserstift nachziehen.
Wenn Sie sich die Teile genau anschauen werden Sie sehen, das die beiden Seiten eines Teiles unterschiedlich aussehen. Das hängt mit der Technologie des Laserschneidens zusammen. Es ist egal welche der Seiten Sie als Außenseite nehmen möchten, aber Sie sollten sich für eine Seite entscheiden und dann bei allen Teilen die gleiche Seite nach Außen zeigen lassen.
Verbogene Teile
Holz ist ein Naturmaterial, welches nicht aufhört zu arbeiten. Die Faserstruktur des Holzes nimmt ständig Feuchtigkeit aus der Umgebung auf oder gibt diese an die Umgebung ab. Da dieser Prozess nicht gleichmäßig abläuft kommt es zum Verziehen des Holzes. Diesen Prozess versucht man mit allerlei Tricks zu verhindern. Dazu zählen Oberflächenvergütung durch Lacke oder Beschichtungen aber auch bestimmte Konstruktionsmerkmale bei der Holzverarbeitung oder bei der Verwendung des Holzes. Ein solches Konstruktionsmerkmal ist die Herstellung von Sperrholz. Dabei werden mindestens 3 Lagen dünnen Furnierholzes im rechten Winkel zu ihrer Maserung miteinander verklebt. Durch diese Konstruktion versperren sich die einzelnen Holzlagen in ihrer bevorzugten Biegerichtung gegeneinander. Wohin sich die eine Holzlage verbiegen möchte will die andere Holzlage überhaupt nicht hin.
Ein Großteil des Problems ist dem Sperrholz somit genommen, aber ein Rest bleibt.
Sie können verbogene Holzbauteile bei Bedarf etwas ausrichten. Dazu reicht es meist aus, wenn Sie das Teil mit leichtem Druck mehrmals durch die Finger ziehen. Vielfach werden die Teile beim Zusammenbau automatisch in die richtige Richtung gebracht.
Mit derart vorbereiteten Teilen wird Ihnen jede Bastelarbeit gelingen.


Der erste Gedanke

Alle Teile sind natur belassen. Legen Sie für Ihr Vogelhäuschen fest, ob das so bleiben soll oder ob Sie es lieber farbig haben möchten. Wenn Sie sich für Farbe entscheiden, überlegen Sie bitte, ob es besser ist die Einzelteile zu gestalten oder später das fertige Häuschen anzumalen. Auch sollten Sie jetzt schon entscheiden, wo das Häuschen einmal seinen Dienst verrichten wird. Sind wetterfeste Farben sinnvoll?

Nun aber an die Arbeit!
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Der Schornstein

Jedes Häuschen hat einen Schornstein. Bei dem kleinen Vogelhäuschen dient der Schornstein als Speicherbox für das Vogelfutter. Sie können den Schornsteinkranz abnehmen und das Futter von außen einfüllen. Im Häuschen rieselt es dann fein dosiert heraus.

Beginnen Sie damit, die vier Seitenteile zusammen zu leimen. Die Teile passen nur auf eine Art zueinander. Sie können also nichts falsch machen. Damit Sie sofort weiterarbeiten können sichern Sie den Schornstein mit sechs kleinen Keilen.







Den fertigen Schornstein leimen Sie als nächstes mit den vier kleinen Zapfen auf die Grundplatte. Auf der Grundplatte ist ein kleiner Pfeil eingraviert. Der Schornstein muss sich in Richtung dieses Pfeiles neigen.



Der Verschlussdeckel des Schornsteines besteht aus vier Teilen. Leimen Sie diese einfach übereinander.




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Das Haus

Neben der Grundplatte besteht das Haus noch aus zwei Giebelseiten und zwei Dachplatten.

Beginnen Sie damit die beiden Giebelseiten über die Zapfen der Grundplatte zu leimen. Wichtig dabei: die Schriftzüge auf den Giebelseiten müssen nach außen zeigen, ansonsten passen nachher die Dachplatten nicht. Nach den Giebelseiten leimen Sie sofort die Dachplatten auf. Diese werden wieder mit den kleinen Keilen gesichert. Nun sieht es schon aus wie ein richtiges Haus.




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Sitzstange und Giebelfirst

Zum Abschluss werden noch die beiden Rundhölzer angebracht. Das längere ist die Sitzstange für die Vögel. Diese wird an der Unterseite des Hauses durch die beiden Ösen geschoben und von innen verleimt.


Das kürzere Rundholz wird als Dachfirst auf die oberen Kanten der Dachplatten geleimt.





Damit ist Ihr kleines Vogelhäuschen fertig.

An den oberen vier Keilösen finden Sie kleine Löcher. Diese können Sie dazu nutzen, das Vogelhäuschen aufzuhängen. Sie können es aber auch einfach irgendwo hinstellen.

Sie sollten dem Häuschen noch einen wetterfesten Lacküberzug geben. Dann hält es bei Wind und Wetter länger.

Viel Spaß beim Basteln wünschen
Daniela und Matthias Suchfort
DAMASU - Holzkunst aus dem Erzgebirge
www.damasu.de

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