Sonntag, 6. Februar 2022

Bastelanleitung Pyramide Kapelle Version 2



Die Kapellen im Shop

Bastelanleitung Pyramide Kapelle 2022

Die Wandelbare Diva unter den Pyramiden! Version 2, 2022.



DAMASU-Holzkunst, Manufaktur und Werksverkauf. Inh. Daniela Suchfort

09544 Neuhausen/Erzgebirge, Olbernhauer Str. 31, 0173 3666 223, www.bastelsatz.de

Inhaltsverzeichnis
Einleitung
Der Bausatz enthält
Fertigung der Wandteile
Fertigung der Bodengruppe
Die Mittelachse und die Kugellagerhalterung
Das Flügelrad
Kerzenhalter und Bestückung
Die Wandelbare Diva
Die Verpackung der fertigen Pyramide
Allgemeine Hinweise für erzgebirgische Pyramiden




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Allgemeine Hinweise

Einleitung


Vielen Dank, dass Sie sich für unseren Holzbausatz -Pyramide Kapelle- entschieden haben. Wir werden Sie in dieser Anleitung Schritt für Schritt zur fertigen Pyramide führen, wobei fertig in diesem Fall wohl nicht die richtige Bezeichnung ist. Bei dieser Pyramide ist es gerade das Besondere, dass sie nie endgültig fertig sein wird. Die -wandelbare Diva unter den Weihnachtspyramiden- können Sie fortan in jedem Jahr etwas anders aufbauen und so immer wieder neue Eindrücke gewinnen. Diese Anleitung finden Sie auch im Internet. Manche Bilder sind im Internet besser zu erkennen als hier auf Papier. Auch enthält die Online-Anleitung Videos, aus denen Sie wertvolle Informationen für den Aufbau der Pyramide entnehmen können. Im Internet stehen auch weitere Anleitungen für Pyramiden-Zubehör und eine Bildergalerie für Sie bereit. Zu finden sind die Bastelanleitungen unter: www.kunsthandwerkerring.de unter dem Menüpunkt Bastel-Anleitungen und dort im Kapitel Die Wandelbare Diva. Am Ende der Bauanleitung finden Sie Beispiele für die individuelle Gestaltung Ihrer Pyramide. Eine Wahl haben Sie ja schon getroffen. Beim Kauf der Pyramide haben Sie sich für eine der vier Farbvarianten natur, hell-/dunkelbraun, schwarz/rot oder schwarz/gold entschieden. Eine zweite Wahl müssen Sie noch treffen. Wie sollen die Fenster der Kapelle aussehen? Im Bausatz finden Sie dazu zwei bedruckte Folien; die eine mit klassischen Kirchenfenstern und die andere im modernen Stil. Selbstverständlich können Sie die Fenster auch ohne Folie belassen oder Sie gestalten sich eine eigene Fensterdekoration und drucken diese selbst auf Papier oder Folie aus. Den eigentlichen Aufbau der Kapelle und die Gestaltung der drehbaren Mittelachse müssen Sie nie festlegen. Da bleibt die Pyramide -wandelbar-!

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Der Bausatz enthält




25 Sperrholzplatten geschliffen, bei farbiger Ausführung farbig gestaltet 1 Kugellager 1 Pyramidenachse auf Länge geschnitten und gebohrt 9 Teelichteinsätze 13 Figuren, 4 Engel und 9 Gründerzeitfiguren [nur in der Ausführung mit Figuren] 2 bedruckte Folien 2 Stück 3 Millimeter Holzdraht Im vorhergehenden Kapitel haben Sie schon einige allgemeine Bemerkungen zu der Verarbeitung unserer Holzbausätze erfahren. Bei diesem Bausatz möchte ich Ihnen noch einmal einige Handwerkszeuge besonders empfehlen. Zum Ersten gibt es in dem Bausatz sehr filigrane Teile. Von daher ist es manchmal nicht ratsam, die Teile aus ihren Trägerplatten herauszubrechen. Sie könnten dabei beschädigt werden. Besser ist es, wenn Sie zum Herauslösen der Teile ein scharfes Messer benutzen. Legen Sie die Platte flach auf Ihre Arbeitsfläche und schneiden Sie die Trägerpunkte mit einem exakten Schnitt weg. Dann fallen die Teile ohne Belastung heraus.

Zum Zweiten leimen wir in diesem Bausatz oft Platten einfach übereinander. Mit ein paar Wäsche- oder Bastelklammern können Sie sich das Verleimen und Pressen der Teile stark vereinfachen. Zum Dritten halten Sie etwas feines Sandpapier bereit. Einige Stellen, die später das Zusammenstecken der fertigen Teile ermöglichen, sollten etwas angeschliffen werden. Damit erleichtert man sich später die Arbeit. Im Laufe der Anleitung werde ich immer auf solche Stellen hinweisen. Bewahren Sie bitte den Versandkarton auf. Dieser ist gleichzeitig die Aufbewahrungsbox für die fertige Pyramide.

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Fertigung der Wandteile


Nun geht es schon mit der Arbeit los. Die Pyramide besteht aus neun Wandteilen, einer Bodenplatte, der Mittelachse mit Flügelrad und ein paar weiteren Kleinteilen. Hier im ersten Bauabschnitt soll es um die Herstellung der neun großen Wandteile gehen.

Diese großen und auffälligen Teile müssen besonders exakt und sauber hergestellt werden. Sie sind später das auffälligste Element der Pyramide. Neun dieser Wandteile müssen hergestellt werden. Nach meiner Erfahrung macht es sich am Besten, wenn man diese neun Teile in drei Gruppen zu je drei Wänden aufteilt. Sie haben dadurch nicht zu viele Teile auf Ihrem Arbeitsplatz zu liegen und auch von den Trocknungszeiten passt das recht gut und man kann hintereinander weg die Teile zusammenfügen. Unabhängig davon gibt es einige vorbereitende Arbeiten, die Sie schon jetzt für alle neun Wände erledigen können. Beginnen Sie mit den 18 T-förmigen Teilen. Diese Teile haben eine Doppelfunktion: die beiden Enden des T-Daches dienen zum einen der Stabilisierung des Außenbodens und zum anderen als Steckverbinder zur Bodenplatte. Wenn das alles im Moment für Sie noch recht unklar ist, dann nehmen Sie es einfach als erste Information. Die genauen Zusammenhänge klären sich bei der weiteren Arbeit von selbst. Zunächst müssen Sie je zwei T-Stücke zusammenleimen. Klammern Sie die Leimverbindung fest, damit sie eine stabile und dauerhafte Verbindung ergibt. Für die spätere Funktion müssen die beiden T-Stücke ganz exakt übereinanderliegen. Nachdem die Leimverbindungen getrocknet sind, müssen die Enden des T-Daches mit Sandpapier etwas angespitzt werden. Bauen Sie eine farbige Pyramide auf, dann werden Sie durch das Schleifen die Farbe an dieser Stelle beschädigen. Lassen Sie sich dadurch nicht stören.







Bei der zweiten Vorarbeit müssen neun Feststellhaken hergestellt werden. Die genaue Funktion zeigen wir beim weiteren Zusammenbau der Wände. Hier soll es nur um die Vorbereitung der Teile gehen. Da sie später eine mechanische Funktion ausführen sollen, müssen auch diese kleinen unscheinbaren Teile sehr exakt hergestellt werden. Die Arbeitsschritte selbst sind sehr einfach. Die Schwierigkeit besteht hier wirklich in der Genauigkeit. Um diese zu erreichen, gibt es ein kleines Hilfsmittel. Bauen Sie sich die abgebildete Lehre auf. Dazu leimen Sie die beiden Füße in das große Querteil.

Jeder Feststellhaken besteht aus drei übereinandergeleimten Teilen, wobei das Mittelteil etwas größer ist und am Griff keine Aussparung hat. Die beiden seitlichen Teile sind gleich. Auf jeder Platte finden Sie zwei weitere Reserveteile. Das gibt Ihnen die Möglichkeit, noch mehr als die benötigten neun Feststellhaken anzufertigen. Das sollten Sie auch tun, denn wenn Sie beim weiteren Aufbau der Wandteile feststellen sollten, dass ein Haken nicht richtig funktioniert, dann haben Sie die Möglichkeit, diesen durch einen anderen Haken zu ersetzen. Die drei Teile werden einfach übereinandergeleimt. Dabei müssen bei allen drei Teilen die Fläche mit dem Haken und die Innenfläche des Griffes exakt übereinanderliegen. Dazu können Sie die drei Teile beim Leimen auf die Lehre setzen und das Griffteil an die Lehre andrücken. Die so ausgerichteten Teile können Sie dann an der Hakenseite mit einer Klammer fixieren. Es ist gut, wenn Sie diesen Leimvorgang zuvor ohne Leim üben.



Bei der dritten Vorarbeit ist eine wichtige Entscheidung zu treffen. Wählen Sie eine der beiden Folien aus und schneiden Sie die Fenster zurecht. Als Orientierung können Sie die Wandteile mit der Nummer 2 verwenden. In diese müssen die Fenster später passen. Berühren Sie bei der Verarbeitung der Farbfolie die farbigen Flächen nach Möglichkeit nicht. Auf der Folie sieht man jede Fingerspur. Halten Sie die Folie am Rand oder an den schwarzen Randflächen fest. Wenn Sie sich unsicher sind, dann probieren Sie das Zuschneiden an der Folie, die Sie nicht verwenden möchten, aus. Arbeiten Sie auch hier möglichst exakt.



Die Folien haben eine Druckseite und eine Rückseite. In welcher Richtung Sie die Folien in die Fenster einlegen, bleibt Ihnen überlassen. Sie sollten aber alle Folien in der gleichen Richtung einlegen. Nun geht es endlich an die ersten drei Wandteile. Worauf ist dabei zu achten? Die Wände sollten geradestehen! Eine banale Weisheit, aber bei krummen Sperrholzplatten kann Sie das vor Schwierigkeiten stellen. Die Wände bestehen aus fünf übereinandergeleimten Sperrholzplatten mit eingelegtem Fenster und Feststellhaken, dem oberen halben Spitzbogen und einigen Zierteilen. Die folgende Zeichnung zeigt Ihnen den prinzipiellen Aufbau einer Wand.

Die T-Stücke und die Bogenteile dienen den fünf Wandteilen als Führung. Dazu sind die Wandteile an den entsprechenden Stellen durchbrochen. Die Sperrholzplatten sind meistens etwas krumm. Damit die Wand trotzdem gerade wird, leimen Sie die einzelnen Sperrholzplatten nach ihrer Krümmung immer wechselseitig zusammen. Die folgende Zeichnung soll das darstellen.



Im ersten Schritt leimen Sie die beiden Bögen an die Platte mit dem Logo. Das Logo zeigt dabei zu den Bögen. Die beiden Bögen sind mit -R- und -L- bezeichnet. Die gleiche Bezeichnung finden Sie auf der Logoplatte. Verleimt werden die Bögen und die Wandplatte nur auf der Logoseite der Wandplatte. Sie merken jetzt schon, dass die Platte mit den Bögen etwas instabil ist. Das gibt sich mit der weiteren Arbeit. Bis dahin müssen Sie mit den Teilen sehr vorsichtig umgehen.







Den gleichen Arbeitsschritt machen Sie nun bei der zweiten und dritten Wand. Währenddessen kann die erste Wand etwas trocknen. Schauen Sie sich die erste Logowand nun genau von der Seite an und legen Sie fest, wie sie gebogen ist. Die Platte mit der Nummer -2- wird nun genau anders herum auf die Logoplatte geleimt. Oben haben Sie dazu schon die Führung durch die beiden Bögen. Unten müssen Sie die viereckigen Öffnungen genau übereinanderlegen. Zum Verleimen der beiden Wandteile geben Sie Leim auf die Teile [siehe Abbildung].



Setzen Sie gleich im Folgenden die beiden T-Stücke mit ein. Geben Sie dazu Leim in die beiden langen Nuten der Platte 2 und setzen Sie zwei der vorbereiteten T-Stücke ein. Richten Sie die Wand gerade aus und drücken Sie die Teile fest zusammen. Die herausragenden Dachenden der T-Stücke sollten parallel stehen und in der mittleren Öffnung sollten Sie einen Feststellhaken frei bewegen können. Die ersten beiden Platten sollten nun schon recht gerade sein. Tun sie das nicht, dann müssen Sie die beiden Platten beim Trocknen auf eine gerade Fläche spannen. Dazu eignet sich eine Tischecke hervorragend. Legen Sie das Wandteil auf diese Tischecke und beschweren Sie es oder klammern Sie es fest. Diese Arbeitsschritte werden nun für die nächsten Wandteile ebenso ausgeführt.





Im folgenden Arbeitsschritt wird nun die dritte Wandplatte verleimt und vor allem das Fenster mit eingesetzt. Das Fenster besteht aus zwei gleichen Rahmenteilen und der dazwischenliegenden Folie. Beginnen Sie damit, einen Fensterrahmen in die schon fertigen Wandteile einzuleimen. Sollten auch die Fensterrahmen krumm sein, dann setzen Sie diese bitte so ein, dass der Bauch der Krümmung zur Folie zeigen wird.



Zuerst legen Sie mit einem Tropfen Leim oben und unten die Fensterfolie auf den Fensterrahmen und richten diese genau aus. Achten Sie, wie schon weiter vorn erwähnt, auf die Nummerierung der Folien. Alle Nummern sollten entweder richtig geschrieben sein oder spiegelverkehrt sein. So ist garantiert, dass alle Folien mit der gleichen Seite nach innen oder außen zeigen.



Die Wandplatte -3- wird, wie schon bei der Platte -2- beschrieben, aufgeleimt. Achten Sie auch hier wieder auf die Krümmung der Platte. Beim Leimauftrag halten Sie die große Öffnung unten sauber. Diese wird für die Hakenmechanik benötigt und darf nicht mit Leim verschmutzt werden. Leimen Sie nun die Platte 3 auf und richten Sie die ganze Wand wieder gerade aus. Wo Sie die Leimpunkte setzen sollten, können Sie der Abbildung entnehmen.



Danach wird auch der zweite Fensterrahmen eingesetzt. Hier zeigt die Bauchkrümmung auch wieder zur Folie. Auch dieser Fensterrahmen wird nur oben und unten verleimt. Klammern Sie alles wieder gut zusammen und lassen Sie es trocknen. In der Zwischenzeit können Sie sich wieder den anderen Wandteilen zuwenden.



Nun wird die Platte 4 aufgeleimt. Auch hier wiederholen sich die Arbeitsschritte wieder. Ihre besondere Aufmerksamkeit sollten Sie hier der Hakenmechanik widmen. Die Hakenmechanik besteht hier aus einer Federzunge mit einer kleineren viereckigen Aussparung. Legen Sie die Platte 4 zunächst ohne Leim auf die Platte 3. Die Federzunge sollte sich frei nach innen in die Platte 3 drücken lassen und auch ohne Probleme zurückfedern.



Funktioniert das einwandfrei, dann können Sie die Platte aufleimen. Wo Sie die Leimpunkte setzen sollten, können Sie wieder der Abbildung entnehmen. Richten Sie die Wand zum Trocknen wieder aus und fixieren Sie sie mit Klammern. Kontrollieren Sie noch einmal die Funktionstüchtigkeit der Federzunge.



Als Letztes wird die Außenplatte aufgeleimt. Diese hat keine Nummerierung. Sie können also wieder je nach Krümmung auswählen, welche Seite aufgeleimt wird und welche sichtbar bleiben soll. Bei dieser letzten Platte wird der Feststellhaken mit eingesetzt. Prüfen Sie im ersten Arbeitsschritt die Funktionstüchtigkeit des Feststellhakens. Dazu setzen Sie den Haken mit dem Griffende von der Leimseite aus in die Öffnung der Platte. Der Haken wird so positioniert, dass der Griff an der Platte anliegt, nach oben zeigt und bis zum Anschlag nach oben geschoben ist. So setzen Sie nun die Platte ohne Leim auf die vorgefertigte Wand. Drücken Sie die Wand vor allem unten fest zusammen, so, als wäre sie schon verleimt. Nun probieren Sie die Funktionstüchtigkeit des Hakens. Ziehen Sie den Griff ca. 1 bis 2 Millimeter von der Wand ab. Nach dem Loslassen sollte er sich selbstständig wieder an die Wand anlegen. Probieren Sie das einige Male aus. Lässt er sich nicht leicht bewegen oder legt er sich nicht wieder an die Wand an, dann müssen Sie nach der Ursache suchen. Mögliche Ursachen könnten sein, dass eine Öffnung zu eng ist, die Feder der Platte 4 etwas klemmt oder der Haken nicht exakt zusammengeleimt ist. Arbeiten Sie das etwas nach oder tauschen Sie den Haken aus.















Sind Sie mit der Funktion des Feststellhakens zufrieden, dann können Sie die Platte aufleimen. Das geschieht in der gleichen Art und Weise wie zuvor. Prüfen Sie zum Schluss den Haken noch einmal.



Im nächsten Arbeitsschritt bekommen die noch losen Bögen etwas Stabilität. Das erreichen wir durch ein Zwischenstück. Dieses wird zwischen den Bögen mit sechs Nuten-Zapfen-Verbindungen gehalten und klemmt sich von selber fest. Klingt kompliziert - ist aber ganz einfach.



Sie brauchen dazu zunächst noch keinen Leim. Nehmen Sie das Zwischenstück und setzen Sie es in die beiden ersten Nuten von der Wand aus gesehen ein. Die Zapfen des Zwischenstückes werden in den Nuten der Bögen so weit wie möglich von der Wand weggeschoben. Biegen Sie nun das Zwischenstück etwas nach unten und setzen Sie die mittleren Zapfen ebenfalls in die Bögen ein. Biegen Sie das Zwischenstück weiter nach unten und setzen Sie auch die obersten Zapfen in die Bögen ein. Halten Sie alles noch gut fest, dass das Zwischenstück nicht wieder herausspringen kann. Halten Sie nun die Bögen an den obersten Spitzen fest und richten Sie die beiden Spitzen gleichmäßig aus. Mit noch übrig gebliebenen und bislang ungenutzten Fingern schieben Sie nun die oberen, hakenförmigen Zapfen des Zwischenstückes in Richtung Wand. Nun gibt es zwei Möglichkeiten; entweder das Zwischenstück hält sich zwischen den beiden Bögen von alleine fest oder Ihnen ist alles wieder auseinandergerutscht. Sollte das Erste bei Ihnen der Fall sein, dann frisch ans Werk, denn es wollen noch acht weitere Wände fertig werden. Sollte dagegen der zweite Fall eingetreten sein, dann schauen Sie sich zunächst einmal das Video im Internet an und dann heißt es üben, bis es klappt. Nach spätestens der neunten Wand werden Sie über die Anfangsschwierigkeiten lachen.



Sind die Zwischenstücke eingesetzt, dann werden sie von innen mit ein paar Tropfen Leim an den Verbindungsstellen fixiert. Vor dem Verleimen kontrollieren Sie bitte noch einmal, dass die Spitzen der Bögen schön ausgerichtet sind.



Die letzte Stabilisierung erhalten die Bögen durch eine Abschlussleiste. Diese ist mit -U- und -O- für -unten- und -oben- gekennzeichnet. Sie werden an den vier freien unteren und oberen Zapfen der beiden Bögen geleimt und halten diese zusammen. Die Leiste wird so angeleimt, dass die Buchstaben zur Wand zeigen. Setzen Sie die Leiste genau auf die Zapfen der Bogenenden und schieben Sie alle Zapfen bis zum Anschlag an die Leiste. Schieben Sie nun die gesamte Leiste vorsichtig ein kleines Stück nach oben, damit sich die Zapfen mit der Leiste verhaken können.



Kontrollieren Sie noch einmal den exakten Sitz der Zapfen an der Leiste und verleimen Sie dann alles auf der Zapfenseite.



Nach dem Trocknen werden Sie staunen, wie viel Stabilität das eine Zwischenstück und die Abschlussleiste den vorher doch recht instabilen Bögen gebracht hat. Damit kann man nun ganze Kapellen bauen. Aber schön sehen die Wände noch nicht aus. Deshalb werden die Wandteile noch etwas verziert. Beginnen Sie mit dem Außenfuß der Wand. Dieser besteht aus sechs halbrunden Platten, die um die hervorstehenden Zapfen der Außenwand geleimt werden. Beginnend von der Platte I über die beiden genuteten Platten II und III bis zur Platte VI. Die Platte VI ist unbeschriftet, damit die Gravur später nicht zu sehen ist. Achten Sie beim Anleimen der Fußplatten wieder auf den Feststellhaken. Diesen sollten Sie nicht mit anleimen.





Über dem Fußteil werden an die Wand die beiden kleinen Zierteile geleimt. Auch hier gilt, der Haken soll beweglich bleiben.



In die Fensteröffnung wird etwas schräg das Fensterbrett geleimt.

Über das Fenster kommen noch je zwei Zierbögen, gehalten durch einen gotischen Wasserspeier. Dazu nutzen Sie die hervorstehenden Halter der Bogenteile. Diese haben nach oben hin zwei Nuten. Geben Sie dort etwas Leim hinein und setzen Sie zuerst das Zierteil mit den gotischen Kreismotiven und davor das Zierteil mit der filigranen Borte ein.







Der Wasserspeier hat ebenfalls zwei Nuten und einen Zapfen. Geben Sie auf die drei Stellen etwas Leim und setzen Sie den Speier oben auf die beiden Zierteile. Der Zapfen kommt in die entsprechende Aussparung der Wand.

Damit sind die ersten drei Wandteile fertig. Die weiteren Wandteile werden ebenso aufgebaut.



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Fertigung der Bodengruppe


Der Bodengruppe kommt eine besondere Bedeutung zu. Sie ist ein tragendes und verbindendes Element der Pyramide. Sie besteht aus drei recht großen Sperrholzplatten und einigen Einzelteilen. Bei den großen Platten spielt natürlich die Krümmung des Holzes wieder eine Rolle. Im ersten Arbeitsschritt werden die größte Platte und die Platte mit den meisten kleinen Aussparungen übereinandergeleimt. Beim Verleimen achten Sie bitte darauf, dass die Aussparungen nicht verunreinigt werden. Beide Platten werden 90° zu ihrer Maserung verleimt. Die Platten haben dazu zwei kleine Markierungen am Innenring. Diese Markierungen müssen übereinanderliegen. Drehen Sie die Platten beim Verleimen so, dass die Plattenkrümmungen entgegengesetzt liegen. Pressen Sie die noch feuchte Leimverbindung auf eine ebene Fläche bis zu ihrer völligen Aushärtung. Das Ergebnis sollte eine möglichst plan liegende Grundplatte sein.









Im folgenden Arbeitsschritt leimen Sie nun die 16 Geländerteile in die Nuten am Innenring. Richten Sie die Geländer senkrecht aus und lassen Sie diese gut trocknen.



Damit später die Zapfen der Wand- und Kerzenteile in die Bodenplatte eingeschoben werden können, müssen wir hier die entsprechenden Aufnahmen herstellen. Dazu werden auf die bisherige Bodenplatte eine Vielzahl von kleinen Verstrebungen geleimt, die zusammen ein System von Steckplätzen bilden und der Bodenplatte zusätzliche Stabilität verleiht. Die folgende Ausschnittszeichnung soll das verdeutlichen.

Um die Einschubfächer zu bilden, werden vor jeden Zaun eine Querstrebe und zwei Längsstreben auf die Bodenplatte geleimt.

Zunächst sollten Sie bei den 16 benötigten Querstreben die Kanten brechen. Schleifen Sie mit Sandpapier bei den oberen beiden Zapfen die Kanten etwas rund. Mit dieser zusätzlichen Arbeit erleichtern Sie sich das Aufsetzen der Abdeckplatte im nächsten Arbeitsschritt.

Leimen Sie die erste Querstrebe in die beiden Nuten an der Außenkante der Bodenplatte ein. Danach leimen Sie die beiden Längsstreben in die entsprechenden Löcher des Zaunteiles und in die Nuten der Querstrebe ein. Geben Sie auch Leim auf die Unterkanten der Längsstreben. Seien Sie hier nicht sparsam mit dem Leim. Man sieht diese Stellen später nicht mehr, aber eine gut verleimte Bodenplatte gibt der ganzen Pyramide Stabilität. Nur zwischen den vorderen Querstreben, da wo später die Zapfen der Wand- und Kerzeneinschübe sitzen sollen, müssen Sie auf Sauberkeit achten. Diese Stellen dürfen keine Leimreste haben.



Wiederholen Sie den Vorgang genauso für die anderen 15 Felder der Bodenplatte.

Vervollständigt wird die Bodengruppe durch die Abdeckplatte. Dazu werden die soeben angebrachten Teile an der Oberkante mit Leim eingestrichen und zügig die Abdeckplatte aufgesetzt und festgedrückt. Die Abdeckplatte hat an der inneren Öffnung auch wieder die beiden kleinen Markierungen. Diese müssen mit den Markierungen der unteren Platten übereinstimmen.

Das Aufsetzen der Abdeckplatte beginnt mit dem Einfädeln der Zaunteile. Schieben Sie dann die Abdeckplatte runter bis zu den Verstrebungen und fädeln Sie dann auch noch die Zapfen der 16 äußeren Querverstrebungen ein. Drücken Sie alles ordentlich fest zusammen und kontrollieren Sie, dass alle Zapfen in den Nuten sitzen. Lassen Sie alles trocknen. Wenn es nötig ist, dann können Sie die Bodengruppe während des Trocknens wieder etwas beschweren oder klammern.





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Die Mittelachse und die Kugellagerhalterung


Ein weiteres wichtiges Teil der Pyramide ist die drehbare Mittelachse. Sie besteht aus einem feststehenden Teil mit dem Kugellager, einem beweglichen Teil mit der Alu-Achse und einer Abdeckkappe. Diese Teile werden Sie nun herstellen. Einen Überblick über Aufbau und Wirkungsweise gibt Ihnen die Skizze.



Beginnen Sie mit dem oberen, feststehenden Teil der Mittelachse. Dieses Teil verbindet später alle Wandteile und hält mithilfe des Kugellagers den unteren, drehbaren Teil der Mittelachse.

Dieses Teil besteht aus 16 Seitenstreifen mit Aufnahmen für die Bögen der Wandteile sowie einer Anzahl von Außen- und Innenringe. Das gesamte Teil wird in einem Zug aufgebaut, damit man es während des Aufbaues noch richten kann. Wenn Sie zwischen den Arbeitsschritten den Leim trocknen lassen, ist kein Ausrichten der Teile mehr möglich.

Im Inneren dieses Teiles werden die vier Ringe mit den zahlreichen dünnen Zapfen verteilt. Die 16 Seitenstreifen sind mit einem -O- für -oben- gekennzeichnet. Dieses -O- zeigt immer nach außen. Die Seitenstreifen sollten Sie am oberen Ende etwas anschleifen. Auf diesen oberen Enden sitzt später die Abdeckhaube zum Kugellager. Sie lässt sich leichter aufstecken, wenn die Seitenstreifen angeschliffen sind.



Der Zusammenbau beginnt damit, dass Sie die vier Zapfenringe in ein Seitenteil einleimen. Danach leimen Sie ein zweites Seitenteil genau gegenüber an die Ringe und zwei weitere Seitenteile im 90°-Winkel dazwischen. Während der Leimarbeiten stellen Sie das Teil immer mal wieder auf Ihre Arbeitsplatte und richten es dabei gerade aus.



Gleich danach beginnen Sie, drei weitere Seitenteile in einem Zug in eine der vier noch bestehenden Lücken zu leimen. Nun werden Sie merken, dass es beginnt, eng zu werden. Aber alle Teile passen genau zusammen und liegen zum Schluss ganz eng an den inneren Ringen an. Wenn es nicht gleich sitzt, dann heben Sie das Nachbarteil noch einmal etwas an und drücken beide Teile gemeinsam wieder an die Innenringe. Zwischendurch immer wieder das gesamte Bauteil auf der Arbeitsfläche aufsetzen und ausrichten. Die restlichen drei Lücken werden ebenfalls mit je drei Seitenteilen verschlossen.



Drücken Sie alles vorsichtig zusammen und richten Sie das Bauteil noch einmal aus. Im nächsten Arbeitsschritt werden nun die Außenringe aufgezogen. Sollte Ihre bisherige Säule nicht von alleine zusammenhalten, dann nutzen Sie die mitgelieferten Gummiringe.

Am oberen und unteren Rand wird das Teil mit Halteringen verschlossen. Beginnen Sie mit den beiden Ringen für unten. Die beiden Ringe sind mit Ring 2 und Ring 3 auf der Trägerplatte beschriftet. Die Ringe müssen immer direkt auf den hervorragenden Zapfen sitzen. Geben Sie etwas Leim auf die unterste Zapfenreihe und schieben Sie die Ringe auf; zuerst den kleineren Ring und dann den größeren.



Am oberen Ende ist der Aufbau etwas anders. Die Zapfen des oberen Innenringes bekommen keinen Außenring. An dieser Stelle greifen später die Wandteile ein. Ein Ring hier würde stören. Deshalb wird an dieser Stelle ein Ring in die Aussparungen am oberen Ende der Seitenstreifen eingesetzt. Zuvor müssen aber noch die beiden Führungsringe für das Kugellager eingeleimt werden. Das sind zwei schlichte Holzscheiben, die übereinander auf den oberen Innenring geleimt werden. Sie positionieren später das Kugellager. Danach wird das obere Ende mit dem Ring 1 abgeschlossen. Dieser wird so weit wie möglich in die dafür vorgesehenen Nuten geschoben und verleimt. Über den Ring müssen ca. 3 Millimeter Platz bleiben.



Die Außenringe gehen etwas straff. Das muss so sein, denn Sie sollen das ganze Teil zusammenhalten. Sollte Ihnen mal ein Ring brechen, dann kontrollieren Sie bitte, warum das passiert ist. In den meisten Fällen sitzen die Seitenteile nicht korrekt. Wenn das der Fall sein sollte, dann korrigieren Sie das bitte. Manchmal verkantet man den Ring beim Schieben zu sehr und darum bricht der Ring. Für diesen Fall haben Sie noch eine weitere Chance. Auf einer anderen Trägerplatte finden Sie Reserveringe.

Das drehbare Teil der Mittelachse ist ähnlich aufgebaut wie das feststehende Teil. Allerdings gibt es hier nur acht Seitenteile. Der Arbeitsablauf ist aber der gleiche. Deshalb kann ich mich an dieser Stelle etwas kürzer fassen.



Beginnen Sie wieder damit, alle inneren Zapfenringe an ein Seitenteil zu leimen. Danach leimen Sie auf der gegenüberliegenden Seite ein zweites Seitenteil an.



Vervollständigen Sie das Teil mit den restlichen Seitenteilen. Die Seitenteile sind nicht gekennzeichnet. Achten Sie beim Zusammenleimen einfach auf eine gleichmäßige Verzahnung aller Seitenteile.



Sichern Sie das Teil an den Enden mit je zwei Außenringen. Der kleinere Ring kommt immer zuerst und der größere Ring als zweiter.



Damit ist das bewegliche Teil auch fertig.

Nun können Sie mithilfe der Alu-Achse und dem Kugellager das feste und das bewegliche Teil der Mittelachse verbinden. Den prinzipiellen Aufbau können Sie auf der Skizze zu Beginn des Kapitels erkennen. Zuvor noch ein paar Worte zum Kugellager.

Üblicherweise wird der bewegliche Teil einer Pyramide oben durch eine einfache Führung und unten durch die Kombination von Nadel und Glaslager gehalten. Wichtig dabei ist, dass die obere Führung und das untere Lager genau in senkrechter Flucht sind. Dadurch, dass unsere Pyramide immer wieder zerlegbar und zusammensteckbar sein soll, kann man nicht garantieren, dass die obere und untere Führung immer diese Senkrechte aufweist. Deshalb haben wir das untere Glaslager weggelassen und dafür die obere Führung stärker ausgeführt. Zum Einsatz kommt ein relativ großes Kugellager. Das Kugellager hält die Achse in der Schwebe und ermöglicht einen leichten Lauf von Flügelrad und Achse. Solch ein Kugellager hat aber auch seine Tücken. Werksseitig werden die Kugellager stark gefettet ausgeliefert. Das Fett verhindert das Verschmutzen der Lagerflächen, einen leichten und dauerhaften Lauf und natürlich hilft es auch gegen das Rosten des Lagers. Was allerdings im Maschinenbau als reibungsarmer Lauf gilt, ist für die geringe Antriebsenergie einer Pyramide bei Weitem nicht leichtgängig genug. Deshalb waschen wir jedes Lager mit Spiritus aus, testen es und ölen es mit harzfreiem Nähmaschinenöl neu. Damit erreichen wir sehr gute Laufeigenschaften für die Pyramide. Diese Maßnahmen können aber nicht auf ewig einen guten Lauf Ihrer Pyramide garantieren. Öl verfliegt und das Lager wird auch einstauben. Dazu kommt noch, dass Ihre Pyramide wahrscheinlich 11 Monate gar nicht bewegt wird.

Deshalb werden Sie in Abständen das Lager etwas pflegen müssen. Das ist recht einfach. Bauen Sie das Lager aus und legen Sie es 1-2 Tage in Spiritus oder Waschbenzin ein. Danach lassen Sie es ein paar Minuten an der Luft trocknen und prüfen den Leichtlauf. Es muss sich frei drehen und darf dabei auch etwas klappern. Ölen Sie nun das Innere des Lagers mit wenigen Tropfen harzfreiem Waffen- oder Nähmaschinenöl. Geben Sie auch etwas Öl auf das Äußere des Lagers, das verhindert das Rosten. So präpariert können Sie das Lager wieder einbauen.



Das Zusammensetzen ist recht einfach. In die Bohrung am äußeren Rand der Alu-Achse wird ein drei Millimeter Holzdraht eingeleimt. Kürzen Sie den drei Millimeter Holzdraht so weit ein, dass er in den beweglichen Teil der Achse bis zum Innenring hineinrutschen kann. Nun wird von oben der bewegliche Achsteil auf die Alu-Achse geschoben. Darüber kommt der feste Achsteil. Schieben Sie nun auch noch das Kugellager und die kleine Abschlussscheibe auf die Alu-Achse. Zum Schluss wird alles mit dem zweiten Holzdraht gesichert. Dieser wird nicht verleimt, damit die Mittelachse und das Kugellager zerlegbar bleiben. Kontrollieren Sie den Zusammenbau, indem Sie die Mittelachse am festen Teil halten und den beweglichen Teil nach unten hängen lassen. Die Alu-Achse sollte sich nun ganz leicht drehen lassen. Die Alu-Achse mit den beiden Bohrungen tolerieren etwas. Mit den Abschlussscheiben können Sie die Höhe der Achse etwas korrigieren. Sie darf später nicht auf dem Boden schleifen und auch das Flügelrad muss frei laufen. Zunächst reicht aber eine Scheibe. Die genaue Höhe der Achse können Sie beim Aufbau der fertigen Pyramide korrigieren.



Zum Abschluss bekommt die Mittelachse noch eine obere Abdeckung. Diese hat keine weitere Funktion, sie soll nur einen schönen Abschluss zum Flügelrad hin bilden. Zunächst leimen Sie die drei großen Scheiben symmetrisch übereinander. Die kleinste Scheibe ist unten und die größte oben. Die Aussparungen der untersten und der mittleren Scheibe müssen übereinstimmen. Auf die oberste Scheibe werden nun zwei gegenüberliegende Seitenteile geleimt. Danach wird der obere kleine Ring zwischen die Seitenteile geleimt. Nun können Sie die restlichen 14 Seitenteile auch noch einleimen.









Stecken Sie die fertige Abdeckung auf das obere Ende der Mittelachse. Sie wird nicht angeleimt. Die Abdeckung kann ruhig etwas straff gehen, sie wird nur entfernt, wenn Sie an das Kugellager möchten.



Damit ist nun auch die Herstellung der Mittelachse vollendet.

Wenn Sie es noch nicht getan haben, dann ist jetzt der richtige Zeitpunkt, Ihre Pyramide das erste Mal aufzubauen. Dazu nehmen Sie ein Wandteil und haken es in die Mittelachse ein. Nun stecken Sie das Wandteil in die Bodenplatte. Heben Sie dazu den Haken am Wandteil etwas an und schieben Sie die Wand ein, bis der Haken einrastet. Danach können Sie weitere Wandteile einsetzen. Immer oben mit dem Haken am Wandbogen beginnen, dann den zweiten Zapfen in die Mittelachse und zum Schluss die Wand in die Bodenplatte einschieben. Die Demontage geschieht in umgekehrter Reihenfolge.









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Das Flügelrad


Ihre Pyramide bekommt ein Flügelrad mit einheitlicher Flügelverstellung. Dieses automatische Flügelrad ist eine Innovation unserer Manufaktur, dass es inzwischen in der zweiten Generation gibt. Das neue Flügelrad hat jetzt ein doppeltes Planetengetriebe. Arbeiten Sie bitte bei den mechanischen Teilen besonders sorgfältig, damit das Flügelrad später einwandfrei funktioniert. Im ersten Arbeitsschritt bekommen die Flügelblätter noch Zierteile aufgeleimt. Diese dreieckigen Zierteile sind immer paarweise auf den Trägerplatten angeordnet und reichlich vorhanden. Zum Aufleimen geben Sie auf die Unterseite der Zierteile dünn und gleichmäßig etwas Leim und setzen Sie diese auf die Flügelblätter auf. Zur exakten Ausrichtung der Zierteile dienen Ihnen die Gravuren auf den Flügelblättern. Klammern Sie die Zierteile ein paar Minuten fest.



Im zweiten Arbeitsschritt werden alle Flügel für den Einbau in die Nabe vorbereitet. Für einen Flügel benötigen Sie die folgenden Einzelteile. Lösen Sie diese vorsichtig aus den Trägerplatten aus.

Das Flügelblatt wird mit einer Querstrebe verbunden. Die Querstrebe ist mit einer kleinen Markierung - o - für oben gekennzeichnet. Bei dem Flügelblatt ist das aufgeleimte Zierteil oben. Das Flügelblatt und die Querstrebe werden einfach ohne Leim ineinander geschoben. Die Markierung an der Querstrebe ist dabei auf der Flügelseite des Zierteiles. Biegen Sie die Querstrebe vorsichtig auseinander und schieben Sie die beiden Teile bis zum Anschlag zusammen.



Den trapezförmigen Zapfen stecken Sie durch die große Aussparung des Flügelblattes. Dazu schieben Sie den unteren Streifen etwas zur Seite.



Danach schieben Sie den unteren Streifen von der Seite auf den trapezförmigen Zapfen und lassen dabei den kleinen Zapfen in die kleine Aussparung des Flügelblattes einrasten. Die trapezförmige Zapfenverbindung hält die beiden Streifen der Querstrebe zusammen und der kleine Zapfen verhindert, dass der untere Streifen zur Seite rutscht und die trapezförmige Zapfenverbindung sich wieder öffnet. Zur endgültigen Fixierung der Querstrebe geben Sie je einen kleinen Tropfen Leim auf die trapezförmige Verbindung. Damit halten Flügelblatt und Querstrebe exakt zusammen.

An den Flügelblattzapfen werden nun die beiden Planetenräder des doppelten Planetengetriebes geleimt. Jedes der beiden Zahnräder hat auf jeder Seite je ein Führungsrad. Diese Führungsräder bestimmen später den Abstand der beiden großen Zahnkränze und legen so die Eingreiftiefe der Zähne der einzelnen Zahnräder fest. Die Zahnräder sind nicht im gesamten Umfang mit Zähnen bestückt. Pro Zahnrad gibt es 2 x 4 Zähne und dazwischen jeweils einen Endanschlag. Diese Form der Zahnräder bedeutet, dass sie auch in einer ganz bestimmten Position angebracht werden müssen. Dazu gibt es zwei Hilfestellungen. Wenn Sie sich die Zahnräder und die Führungsräder einmal genauer anschauen, dann werden Sie feststellen, dass die vier Schenkel der mittleren Kreuzaussparung nicht gleich groß sind. Ein Schenkel ist etwas kürzer. Dementsprechend sind auch die vier Schenkel des Zapfenkreuzes am Flügelblatt nicht gleich groß. Der Schenkel an der Oberseite des Flügelblattes ist etwas kleiner. Demzufolge müssen Sie in den nächsten Arbeitsschritten immer darauf achten, dass der kleinere Schenkel in der Aussparung der Zahnräder und der Führungsräder nach oben, in Richtung des Zierteiles zeigt. Wichtig ist auch das -I- auf den Zahnrädern. Das -I- bedeutet -Innen- in Richtung des Nabenmittelpunktes.

Leimen Sie zuerst einen der großen Führungsräder auf den Flügelblattzapfen.



Danach das große Zahnrad mit dem -I- vom Flügelblatt weg zeigend und dann das zweite große Führungsrad.



In der gleichen Art und Weise wird auch das kleine Zahnrad auf den Zapfen geleimt. Achten Sie auch hier auf den kleineren Schenkel, der nach oben zum Zierteil zeigen muss, und an das nach innen zeigende -I-.



Um eine exaktere Einstellung der Flügelblätter zu erreichen, können Sie bei dem herausragenden Zapfenende die seitlichen Kanten mit Sandpapier etwas abrunden. Lassen Sie alles gut trocknen und reiben Sie danach die Zahnräder und das Zapfenende mit Kerzenwachs ein. Das Kerzenwachs dient der Schmierung der beweglichen Holzteile.



In der gleichen Art und Weise bereiten Sie alle Flügel vor.

Im nächsten Arbeitsschritt wird die Nabe vorbereitet. Die Nabe des Flügelrades besteht aus drei Teilen; dem oberen Zahnkranz, dem unteren Zahnkranz und der Keilplatte. Beginnen Sie den Aufbau mit dem oberen Zahnkranz. Folgende Teile benötigen Sie dafür.

Zuerst stecken Sie die vier inneren Teile ohne Leim zusammen. Diese sind durchnummeriert. Beginnen Sie mit dem Zusammenstecken der Teile 1 und 2. Dabei wird das Teil 2 von oben in das Teil 1 gesteckt.

Danach wird von oben das Teil 3 aufgesteckt. Die Teile 2 und 3 stehen im 90°-Winkel zueinander. Zum Schluss wird auch das Teil 4 von oben auf die drei schon zusammengesteckten Teile geschoben. Damit alle vier Teile am Ende gut sitzen, sind die Aussparungen recht eng gehalten. Beim Zusammenstecken müssen Sie daher etwas fummeln, aber es geht ohne die Teile auseinanderzubiegen oder Kraft anzuwenden.



Auf diese vier Teile werden nun die beiden Zahnkranzplatten geleimt. Zuerst die größere und dann die kleinere. Die Beschriftung -Innen- muss dabei immer zu den Zapfenenden der vier Teile zeigen. Bei der Positionierung der kleineren Platte müssen Sie darauf achten, dass das Lochmuster der beiden Zahnkränze übereinstimmt. Als Orientierung können Sie auch die Schriftzüge nutzen, wenn diese übereinanderliegen, dann stimmt die Anordnung.







Zum Schluss leimen Sie auch noch die Halteplatte und die Abschlussplatte an.



Als Nächstes bauen Sie den unteren Zahnkranz auf. Dazu müssen Sie nur die beiden Zahnkränze exakt übereinander leimen. Die beiden Schriftzüge zeigen dabei zu einer Seite. Als Orientierung für die exakte Positionierung können Sie die dreieckigen Markierungen nutzen. Die beiden Zapfen in der mittleren Öffnung sind Begrenzungsanschläge. Diese bestimmen später den Einstellwinkel der Flügel.



Als Drittes bauen Sie die Keilplatte auf. Die Keilplatte selbst ist die größere Platte. Der Rest sind nur Zierteile. Folgende Einzelteile benötigen Sie dafür.



Leimen Sie die kleinen Zierteile in die Keilplatte ein. Verschließen Sie alles mit dem kleineren Ring und richten Sie alles gerade aus.



Probeweise können Sie die drei Nabenteile zusammensetzen und prüfen. Der untere Zahnkranz muss sich zwischen den beiden Anschlägen leicht hin und her drehen lassen. Am Außenradius der großen Zahnkränze befinden sich je zwei kleine Vorsprünge. Diese Markierungen müssen später bei der Montage übereinander positioniert werden.



Schauen Sie sich die Stellen an, wo später bewegliche Teile aufeinander treffen werden und schmieren Sie diese ebenfalls mit Wachs ein.

Vor der Montage des Flügelrades können Sie noch den Zierstern anfertigen. Dazu werden einfach die beiden Teile ineinandergesteckt und dabei verleimt. Der Zierstern wird später nur auf die Nabe gesteckt. Er wird nicht verleimt, damit man die Nabe zu Reparaturzwecken immernoch zerlegen kann. Sie haben Teile für drei solcher Sterne auf den Trägerplatten. Bauen Sie auch die beiden anderen Sterne als Reserve auf.



Damit sind alle Teile vorbereitet und können montiert werden. Als Hilfestellung können Sie auch das Montagevideo im Internet nutzen. Das finden Sie unter: https://damasu-info-blog.blogspot.com/2021/11/ video-zur-endmontage-der-neuen.html . Das Video zeigt zwar das Flügelrad einer anderen Pyramide, aber das Prinzip und die Arbeitsschritte sind die Gleichen. Zuerst wird die im Video gezeigte Lehre angefertigt. Beginnen Sie mit der mittleren Halterung für die Nabe selbst. Dazu stecken Sie die abgebildete Halterung mit etwas Leim zusammen. Während der Montage wird die Nabe verkehrtherum auf dieser Halterung abgelegt.



Auf der Trägerplatte finden Sie zwölf weitere kleine Lehren. Diese sehen aus wie kleine Häuser. In jeder dieser kleinen Lehren ist ein Innenteil. Lösen Sie das heraus und leimen Sie beide Teile über Kreuz wieder zusammen. Nun können Sie die Lehren aufstellen. Diese kleinen Häuschen können Sie bei der folgenden Montage des Flügelrades unter jeden der zwölf Flügel stellen. Durch diese Lehren wird der einzelne Flügel im 45°-Winkel gehalten.



Noch ein weiteres Hilfsmittel sollten Sie sich schaffen. Die zwölf Häuschenlehren müssen im 30° Winkel um die Mittellehre aufgestellt werden. Die Montage geht leichter von der Hand, wenn diese zwölf Lehren dort stehen bleiben, wo Sie hingehören. Nehmen Sie sich dazu einfach ein Blatt Papier in ca. A3 Größe (zwei A4 Blätter zusammengeleimt oder ein Stück Zeitung tut es auch) und zeichnen Sie auf dieses zwei Linien im 90° Winkel durch den Blattmittelpunkt und dazu acht weitere im 30° Winkel zueinander. Das ganze muss kein Kunstwerk sein. Nun leimen Sie die Mittellehre in die Mitte und die zwölf Häuschen im Abstand zur Mitte von 12 Zentimeter auf die Linien. Nach erfolgreicher Montage können Sie die Holzlehren vom Papier einfach wieder lösen und für spätere Reparaturen aufheben.





Positionieren Sie die Oberseite der Nabe verkehrtherum auf der mittleren Lehre. Dann können Sie beginnen, die Flügel aufzulegen.



Das Zapfenende eines Flügels schieben Sie immer unter die Halteplatte des oberen Zahnkranzes. Eine Vierer-Lochgruppe im Zahnkranz ist immer für einen Flügel da. Legen Sie den Flügel mit dem Zierteil nach unten so auf, dass die mittleren beiden Zähne in die mittleren beiden Löcher eingreifen. Das gilt für beide Zahnradreihen. Der Flügel steht dadurch im 45°-Winkel und zeigt strahlenförmig vom Mittelpunkt der Nabe nach außen.



Der fertig vorbereitete obere Zahnkranz sieht dann so aus.



Nun setzen Sie den unteren Zahnkranz locker auf. Die Markierungen der beiden großen Zahnkränze müssen dabei senkrecht übereinanderstehen. Halten Sie nun den unteren Zahnkranz mit einer Hand und leichtem Druck fest und bringen mit der anderen Hand jeden Flügel einzeln durch leichtes Bewegen in die richtige Position. Auch hier müssen die mittleren beiden Zähne in die mittleren beiden Löcher einrasten. Wenn der Flügel strahlenförmig vom Mittelpunkt weg zeigt, dann ist das ein Zeichen dafür, dass auch die innere Zahnradverbindung richtig sitzt. Dieser Arbeitsschritt wird Ihnen nicht gleich beim ersten Mal gelingen. Ein Tipp dazu: Setzen Sie das Flügelrad erst einmal mit nur zwei Flügeln zusammen. Wenn Sie mit dem Ergebnis zufrieden sind, dann zerlegen Sie es wieder und probieren es mit vier Flügeln usw. Auf diese Art und Weise tasten Sie sich schrittweise an das Endergebnis heran und bekommen Übung in der Montage.



Zum Schluss setzen Sie auch die Keilplatte auf. Die innere Öffnung der Keilplatte hat kleine Aussparungen. Diese müssen ordentlich einrasten.

Verschließen Sie die Nabe mit zwei Keilen. Es gibt drei Keilgrößen. Probieren Sie aus, welche besser passt. Eventuell müssen Sie auch die Keile an der Spitze etwas zurechtschleifen. Die Keile werden nicht verleimt. So können Sie die Nabe zu Reparaturzwecken jederzeit wieder öffnen.

Wir haben den Keil schwarz gemacht, damit Sie besser erkennen können, wo er sitzen muss. Der Keil muss an beiden Seiten auf der Keilplatte aufsitzen. Der zweite Keil wird auf der gegenüberliegenden Seite eingeschoben.



Probieren Sie die Funktionsweise der Nabe aus, indem Sie den oberen und unteren Zahnkranz gegeneinander verdrehen.



Die beiden Abbildungen zeigen die Endanschläge der Flügeleinstellungen. Kontrollieren Sie in den Endanschlägen die Eingriffspositionen der einzelnen Flügelzahnräder. Alle Zahnräder sollten auf beiden Seiten in die gleichen Löcher der Zahnkränze eingreifen. Ist das der Fall, dann ist Ihr Flügelrad perfekt zusammengebaut.



Als Letztes wird zum krönenden Abschluss der Stern aufgesetzt. Denken Sie daran, dass dieser nicht angeleimt wird. Probieren Sie das fertige Flügelrad das erste Mal auf Ihrer Pyramide aus.





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Kerzenhalter und Bestückung


Die letzten Montagearbeiten zur Pyramide beschäftigen sich mit einigen Kleinteilen. Dazu zählen die Kerzenhalter und die Mittelachsenbestückungen. Beginnen Sie mit den neun Kerzenhaltern. Jeder Kerzenhalter besteht aus neun übereinander zu leimenden Sperrholzplatten und dem Blecheinsatz für das Teelicht. Alle neun Platten sind durchnummeriert. Fangen Sie unten mit der Platte 1 an. Leimen Sie die Platten exakt übereinander. Richten Sie sich dabei nach der geraden Steckerfläche und der runden Aussparung für das Teelichtblech. Gerade die runde Blechaussparung ist wichtig. Sind die Platten hier ungenau, dann bekommen Sie zum Schluss das Blech nicht hinein. Klammern Sie die einzelnen Platten während des Trocknens zusammen. Zum Schluss geben Sie etwas Leim in die runde Aussparung und drücken das Teelichtblech hinein.











Die Blindfelder, die Sie als Ergänzung für die Wandteile oder Kerzenhalter mit einsetzen können, sind genauso aufgebaut wie die Kerzenhalter. Leimen Sie die sechs Platten auf der Zapfenseite bündig übereinander. Klammern Sie die verleimten Platten zum Trocknen zusammen. Diese Teile werden später nur gebraucht, wenn Sie eine sehr offene Pyramide aufbauen möchten und die Teelichthalter nicht reichen, um alle Steckplätze zu belegen.



Die Teelichteinschübe und Blindfelder werden wie die Wandteile in die Bodenplatte geschoben.

Dem Bausatz liegen vier fertige Engel bei (nur bei dem Bausatz mit Figuren). Diese vier Engel werden auf die kleinen Halterungen geleimt. Sie können die vier Engel nach Belieben an die drehbare Mittelachse stecken. Achten Sie dabei nur auf ein ausgewogenes Gewichtsverhältnis.

Als weitere Mittelachsendekoration können Sie sich vier Sternenketten anfertigen. Die Sterne sind recht einfach aufgebaut. Leimen Sie zwei Sternhälften ineinander. Zusammengehörige Sternenhälften liegen auf den Trägerplatten immer nebeneinander. Fädeln Sie dann maximal sechs Sterne auf ein Stück Zwirn und knoten Sie an das eine Ende einen großen und an das andere Ende einen kleine Aufhänger. Die Abstände zwischen den Sternen und den Aufhängern sollten nicht größer als 1 bis 2 Millimeter sein.



Sie können an die Mittelachse aber auch einen Weihnachtsbaum stecken. Dazu finden Sie acht Baumteile. Vervollständigen Sie diese mit den vielen Kerzen, Kugeln, Pfefferkuchen und Sternen. Schön sieht es auch aus, wenn Sie den Baumschmuck und die Sterne der Sternenketten farbig gestalten. Ein Tipp: Sie können die Baumteile und die Engel auch mischen und gemeinsam an die Mittelachse stecken oder Sie basteln sich eigene Dekoration, die Sie dann in der Pyramide drehen lassen können.

Im Shop finden Sie weiteres Zubehör zum Anstecken an die Mittelachse Ihrer Wandelbaren Diva. Auf dem Weg zwischen Geländer und Außenwand können Sie weitere Figuren platzieren. Haben Sie den Bausatz mit Figuren bestellt, dann können Sie neun Figuren aus unserem Gründerzeit-Sortiment platzieren. Selbstverständlich müssen Sie auch hier nicht unseren Vorgaben folgen. Andere Figuren sehen bestimmt auch gut aus. Leimen Sie die Figuren aber bitte fest. Lose Figuren können in die Pyramide oder auf die Kerzen kippen.



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Die Wandelbare Diva


Nun sind alle Teile fertig und Sie können die Wandelbare Diva zum ersten Mal ausprobieren. Was macht diese Pyramide aber nun zur Wandelbaren Diva? Viel muss ich Ihnen dazu nicht mehr erzählen. Sie haben die Pyramide schon durchschaut. Die individuelle Gestaltung der Mittelachse und der flexible Aufbau der Wandteile machen eine immer wieder neue Gestaltung der Pyramide möglich. Die folgenden Abbildungen zeigen Ihnen mögliche, aber bei weitem nicht alle Aufbaumöglichkeiten.































Bei der Bestückung der Mittelachse sollten Sie auf eine gleichmäßige Gewichtsverteilung achten. Sie müssen deswegen aber nichts bis auf das Gramm auswiegen, denn Sie werden eine schlechte Gewichtsverteilung an der Neigung der Achse sehen. Sollte diese allzu schief hängen, müssen Sie an der Bestückung noch etwas korrigieren. Drei Sortimente für die Mittelachse sind im Bausatz enthalten. Sie können diese Wahlweise an die Mittelachse stecken oder auch mischen.











Die Engel können Sie auch oben an dem feststehenden Teil der Mittelachse anstecken.

Noch ein Tipp für kommende Bastelprojekte. Für diese Pyramide gibt es weiteres Zubehör im Shop. Dazu zählen Wand- und Türteile, weitere Schmuckstücke für die Mittelachse und auch einen Adventskalender-Unterbau. Auch mit weiteren Figuren, Laternen, Schildern, Bänken und Fahrzeugen lässt sich die Pyramide wunderbar ergänzen. Damit wird die Wandelbare noch wandelbarer. Wenn Sie es noch nicht getan haben, dann ist es nun an der Zeit, die Pyramide zu testen. Auch hier noch ein Hinweis: Es gibt extra für Pyramiden spezielle Pyramiden-Teelichtkerzen. Diese haben einen stärkeren Docht und erzeugen mehr Wärme. Die normalen Teelichtkerzen haben vielfach zu wenig Energie und die Pyramide läuft schlecht oder gar nicht. Die Teelichter werden von der Firma -Ebersbacher Kerzenfabrik GmbH- hergestellt und sind im Internet unter dem Suchbegriff: -Teelichtkerzen für Pyramiden- zu finden. Die Firma neuhatronic.de aus Dresden hat sich auch mit dieser Pyramide beschäftigt. In deren Sortiment finden Sie einen Zusatzbausatz, der aus der Pyramide mit Unterbau eine elektrische Pyramide macht. Dabei wird die Pyramide mit einem Motor angetrieben und innen und außen beleuchtet. Das schöne dabei, Sie können diesen Bausatz jederzeit nachrüsten, ohne an der Pyramide etwas ändern zu müssen. Der Elektrobausatz wird nur in den Unterbau eingebaut. Die Pyramide können Sie nach wie vor auch mit Kerzen betreiben. Eine elektrische Pyramide und eine Kerzenpyramide in einem, das glauben Sie nicht? Probieren Sie es aus!

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Die Verpackung der fertigen Pyramide


Die Verpackung einer Pyramide ist fast immer ein Problem. Nicht jedoch bei Ihrer neuen Pyramide. Der Versandkarton ist gleichzeitig der Verpackungskarton. Zerlegen Sie Ihre Pyramide und folgen Sie bei der Verpackung den folgenden Bildern.

Wir hoffen, Sie hatten viel Spaß an der Bastelarbeit und wünschen Ihnen und Ihrer Familie viel Freude an Ihrer neuen Weihnachtspyramide. Ihre DAMASU-Holzkunst.

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Allgemeine Hinweise für erzgebirgische Pyramiden


In der vergangenen Weihnachtssaison wurde ich gefragt, woran es liegen könnte, dass sich Omas alte Pyramide nicht mehr so recht drehen mag. Das kann viele Ursachen haben. Meistens sind es nur Kleinigkeiten, die man schnell selber beheben kann oder die man einfach beachten sollte, damit man an seiner original erzgebirgischen Weihnachtspyramide lange Freude hat. Ich habe hier einige Tipps zusammengetragen und hoffe, dass ich auch Ihnen damit weiterhelfen kann.

Glaslager

Die untere Führung wird durch ein Glaslager mit einer darin laufenden Nadel gewährleistet. Tragen Sie bitte stets dafür Sorge, dass das Glaslager keinen außergewöhnlichen Druck oder Schlag bekommt und stets sauber ist. Beim Aufstecken des Flügelrades, beim Transport und bei der Lagerung ist das Glaslager grundsätzlich zu entlasten. Bei den meisten Pyramiden stecken Sie dazu ein Stück Schaumstoff oder Pappe zwischen die Nadel und das Glaslager. Bei manchen Pyramiden können Sie das Glaslager auch ganz entfernen. Bitte das Glaslager in regelmäßigen Abständen säubern und gegebenenfalls mit einem Tropfen harzfreien Öl schmieren. In der Regel säubert man es beim Aufstellen der Pyramide vor der Saison.

Transport und Lagerung

Die Pyramide ist stets aufrecht zu transportieren und zu lagern! So verhindert man, dass sich die Mittelwelle verbiegt. Alle losen Teile z. B. Kerzentüllen sind separat zu verpacken. Die Lagerung muss in frostsicheren und trockenen Räumen erfolgen, damit sich das Holz nicht verzieht. Einmal verzogenes Holz ist nicht mehr zu richten. Das Glaslager muss entlastet und gesichert werden.

Reinigung und Pflege

Die Pyramide bitte nur trocken mit einem weichen Pinsel reinigen. Versuchen Sie die Pyramide, so weit wie es möglich ist, zu zerlegen. Das erleichtert Ihnen die Arbeit und verhindert, dass Kleinteile abbrechen. Benutzen Sie kein Wasser oder Reinigungsmittel. Kerzenwachs gehört auf eine gute Pyramide. Wenn das Wachs tropft, kann man es in der Regel leicht abbrechen. Wachsreste, die bis auf das letzte Krümelchen von der Pyramide abgekratzt werden, beschädigen in der Regel die Holzoberflächen. Die Blecheinsätze in den Kerzentüllen kann man gegebenenfalls auswechseln. Für einen einwandfreien Betrieb der Pyramide müssen die beweglichen Teile sauber und geschmiert sein. In der Regel wird eine Pyramidenachse an zwei Stellen gehalten und geführt. Das sind meist das Glaslager mit einer Spitze am Boden der Pyramide und eine Achsführung im oberen Bereich. Es gibt aber auch Ausnahmen mit einer anderen Anordnung von Glaslager und Achsführungen oder Kugel- oder Magnetlagern. In jedem Fall ist immer dafür Sorge zu tragen, dass die beweglichen Verbindungen einwandfrei funktionieren. Vor jeder Saison sollte man sich diesen Lagerstellen widmen. Ein Glaslager kann man durch einfaches Auswischen mit einem weichen Tuch oder ähnlichem reinigen. Danach wird es mit einem Tropfen harzfreiem Öl neu geschmiert. Dazu kann man Waffen- oder Nähmaschinenöl verwenden. Kontrollieren Sie bei der Gelegenheit auch die Unversehrtheit des Glaslagers. Die Oberfläche muss glänzend und frei von Rissen sein. Die Nadel darf keinen Einlaufpunkt oder andere Spuren hinterlassen haben. Ein typischer Hinweis für Probleme im Glaslager ist eine anlaufende Pyramide, die nach wenigen Momenten stehen bleibt. Schiebt man dann den Pyramidenteller etwas zur Seite, läuft die Pyramide wieder an und bleibt nach wenigen Momenten wieder stehen. Das kommt daher, dass die Nadel immer den gleichen Punkt im Lager sucht und wenn dort etwas ist, dann bleibt sie stehen. Auch die obere Nadelführung muss sauber und geschmiert sein. Diese Führung ist meist offen, so dass sich auch dort Staub und Schmutz ansammeln können. Reinigen Sie die Achse und auch die Achsdurchführung am Pyramidengestell. Danach muss auch diese Stelle neu geschmiert werden. Wie, das hängt von den Materialien ab. Sind die Achse und die Durchführung aus Metall, dann kommt auch hier das harzfreie Öl zum Einsatz. Ist ein Teil aus Holz, dann sollte man besser mit Kerzenwachs schmieren. Dazu wird das Holzteil einfach mit weißem Kerzenwachs eingerieben. Ist in der Pyramide ein Kugellager verbaut, dann muss auch dieses in der Regel einmal im Jahr gereinigt und neu geschmiert werden. Ein Kugellager hat mehr Reibungspunkte wie eine einfache Pyramidennadel. Eine Pyramide mit Kugellager wird also schon von Hause aus schwerer laufen wie eine Pyramide mit Glaslager. Deshalb wird ein Kugellager nur dort eingesetzt, wo es bautechnisch nicht anders geht. Man nutzt dabei offene Kugellager, weil die Kugellagerabdeckungen auch wieder Reibungspunkte sind. Das hat zur Folge, dass die Kugellager verschmutzen. Bauen Sie ein Kugellager zur Reinigung immer aus. Gereinigt wird es mit Spiritus oder Waschbenzin. Benutzen Sie nie Wasser zum Reinigen, das Kugellager würde sonst rosten. Spülen Sie das Lager gründlich aus und bewegen Sie es dabei. Bei starken Verschmutzungen kann man das Lager auch einige Tage im Spiritus liegen lassen. Lassen Sie die Reinigungslösung an der Luft trocknen. Versuchen Sie nicht, das Lager mit einem Tuch oder Ähnlichem trocken zu reiben. Dabei könnten Sie neue Fusseln und andere Teilchen in das gereinigte Lager bringen. Prüfen Sie das Lager vor dem Ölen. Es sollte leicht laufen und gut nachlaufen. Es darf dabei auch ein wenig klappern und rasseln. Sind Sie mit der Prüfung zufrieden, dann können Sie es neu ölen. Auch dazu kommt wieder das harzfreie Öl zum Einsatz. Ein oder zwei Tropfen genügen. Bei einer erneuten Prüfung sollte das Lager genauso leicht laufen, aber das Rasseln und Klappern ist einem geschmeidigen Lauf gewichen. So vorbereitet können Sie das Lager wieder einbauen. Bei einem Magnetlager sind Reinigung und Ölen nicht notwendig. Hier muss man nur darauf achten, dass alle Abstände an den Lagerflächen eingehalten werden und die Achse frei laufen kann.

Kerzen

Benutzen Sie nur die vom Hersteller empfohlenen Kerzen. In den meisten Fällen sind das die normalen Pyramidenkerzen (Durchmesser 14 Millimeter / Höhe ca. 100 Millimeter). Betreiben Sie die Pyramide mit allen dafür vorgesehenen Kerzen; nicht mehr und nicht weniger. Der Hersteller hat seine Pyramiden getestet und die Kerzenzahl festgelegt. Wenn Kerzentüllen herausnehmbar sind, dann nehmen Sie diese bitte zum Wechseln der Kerzen aus ihrer Halterung. Nach dem Einsetzen der Kerzen sollten diese fest und gerade in den Tüllen sitzen. Kontrollieren Sie, dass die Blecheinsätze der Tüllen vorhanden und in Ordnung sind. Bei größeren Pyramiden sind evtl. die Anbringung und Anordnung von zusätzlichen Kerzen möglich. Sollte Ihnen die Anordnung von zusätzlichen Kerzen freigestellt sein, dann achten Sie bitte auf einen ausreichenden Abstand der einzelnen Kerzen. Bei übereinander angeordneten Kerzen kann die obere Kerze von der Wärme der darunterliegenden Kerze aufgeschmolzen werden. Befindet sich eine Kerze in dem Wärmestrom einer anderen Kerze, so beginnt die erste Kerze zu flackern. Das ist immer ein Zeichen dafür, dass sich Kerzen gegenseitig beeinflussen. Die flackernde Kerze kann zudem ihr eigenes Wärmefeld zur Seite ausbreiten und somit die Pyramide selbst gefährden. Beobachten Sie Ihre Pyramide genau, um solche Gefahren frühzeitig zu erkennen. Tipp: Es gibt für die normalen Kerzentüllen zusätzliche Tropfenfänger aus Glas, Keramik oder Blech. Damit sind Pyramide und Tischdecke etwas besser vor tropfendem Wachs geschützt. Bei Pyramiden mit Teelichtern ist unbedingt auf die Qualität der Teelichter zu achten. Normale Teelichter sind auf eine lange Brenndauer ausgelegt. Sie sind nicht auf eine optimale Wärmeabgabe getrimmt. Den Unterschied kann man leicht feststellen, indem man eine Standard-Pyramidenkerze und ein normales Teelicht nebeneinander stellt und anzündet. Mit der Hand über den Flammen kann man die Unterschiede deutlich spüren. Es gibt spezielle Teelichter für Pyramiden z.B. von der Firma EWA. Unter dem Suchbegriff -Teelichter für Pyramiden- sind sie im Internet leicht zu finden. Für eine Teelichtpyramide sollten Sie unbedingt auf diese speziellen Teelichter zurückgreifen. Die folgende Abbildung zeigt einen Kerzenhalter mit einem normalen aber gut brennenden Teelicht (links) und einem speziellen Teelicht für Weihnachtspyramiden (rechts). Der Unterschied an der Kerzenflamme ist deutlich zu sehen.

Es gibt im Zubehörhandel Adapter zum Austausch der einzelnen Kerzentypen. Mit diesen Adaptern können Sie eine Teelicht-Pyramide auch mit Kerzen betreiben oder eine Kerzenpyramide mit Teelichtern. Beim Austausch sollten Sie sich aber immer bewusst sein, dass der Hersteller seine Pyramide mit den von ihm vorgesehenen Kerzen getestet hat. Das betrifft vor allem den Abstand der Flamme zum Flügelrad und auch die Wärmemenge, die zum Betrieb der Pyramide benötigt wird. Gerade bei Teelichtpyramiden kann durch eine höhere Pyramidenkerze der Abstand zum Flügelrad zu klein werden.

Benutzung der Pyramide

Stellen Sie die Pyramide bitte auf einer exakt waagerechten, stabilen und feuerfesten Unterlage auf. Kontrollieren Sie, dass das bewegliche Mittelteil frei, leicht und rund läuft. Der Raum sollte frei von Zugluft sein. Unterschätzen Sie bitte nicht das Problem der Zugluft. Eine Pyramide wird mit sehr wenig Energie betrieben. Aufsteigende Luft treibt dabei das Flügelrad an. Damit die Luft die gewünschte Strömungsbewegung erhält, wird sie von den Kerzen punktuell erwärmt. Die Luft an den Kerzen dehnt sich dadurch aus und wird in Bezug auf das Volumen leichter als die umgebende Raumluft. Die leichtere Luft steigt somit nach oben und bewegt auf dem Weg dorthin das Flügelrad. Die Luftbewegungen, die die Kerzen erzeugen, sind aber nicht die einzigen Luftbewegungen im Raum. Es gibt viele weitere Ursachen für Luftbewegungen. Dazu gehören undichte Fenster und Türen, Fenster und Türen die geöffnet oder geschlossen werden, sich bewegende Personen im Raum oder andere Wärmequellen bis hin zu den Personen selbst. Diese Luftbewegungen wirken zum einen genauso auf das Flügelrad wie die gewünschte Luftbewegung der Kerzen. Zum Zweiten können diese Luftbewegungen die aufsteigende Luft der Kerzen ablenken und so verhindern, dass die Kerzenluft das Flügelrad überhaupt erreicht. Auch wenn man selbst diese Luftbewegungen nicht spürt oder nicht als unangenehm empfindet, können sie eine Pyramide beeinflussen. Man sollte das nicht unterschätzen. Es kann in Extremfällen sogar so weit gehen, dass sich die Pyramide, mit oder ohne brennende Kerzen, rückwärts dreht. In den meisten Fällen hat man aber einfach Probleme, die Pyramide zum Laufen zu bekommen oder sie bleibt ohne einen Grund stehen. Übrigens hat auch die Pyramide selbst einen Einfluss darauf. Ein größeres Flügelrad reagiert empfindlicher auf Raumluft wie ein kleineres. Große und schwere Pyramidenachsen sind auch träger als leichte Achsen. Bei solchen Pyramiden kann es vorkommen, dass die Energie der Kerzen nicht zum Anlauf der Pyramiden ausreicht. Diese brauchen dann etwas Starthilfe. Was kann man nun tun? Die Lösung ist ganz einfach; sorgen Sie dafür, dass die Luftströmung der Kerzen als Einzige das Flügelrad erreicht. Die Umsetzung ist meist nicht ganz so einfach. Man hat beim Kauf oder Bau der Pyramide ja schon den idealen Standort im Raum vor Augen und nun stellt sich heraus, dass dieser Standort eben doch nicht so ideal ist. Um herauszufinden, ob das Problem wirklich die Zugluft ist, sollten Sie die Pyramide an einem anderen Ort im Zimmer oder gar in einem anderen Zimmer ausprobieren. Finden Sie einen Ort wo sie läuft, dann haben Sie das Problem der Zugluft gefunden. Jetzt müssen Sie schauen, ob Sie die Zugluft an Ihrem Wunschort verändern können. Einfach zu beheben sind undichte Fenster oder Türen. Auch Luftbewegungen durch sich öffnende und schließende Fenster lassen sich in der Zeit der Pyramidennutzung einschränken oder kontrollieren. Manchmal ist auch eine abschaltbare mechanische Raumbelüftung das Problem. Schwieriger wird es, wenn die Ursache die Raumheizung selbst ist. Diese möchte und kann man im Winter nicht so einfach abschalten. Auch mit einem neuen Standort der Heizung ist es im Raum meist nicht so einfach. In dem Fall hilft nur einen neuen geeigneten Standort für die Pyramide zu finden. Seltener ist das Problem einer unrund laufenden Mittelachse. Das kann mehrere Ursachen haben. Zum Ersten kann die Mittelachse verbogen sein. Dieses Problem ist meist schwer zu lösen. Das Richten einer verbogenen Achse ist sehr schwer. In der Regel wird sie bei jedem Versuch nur noch krummer. Die einfachste Lösung ist da eine neue Mittelachse. Zum Zweiten kann es sein, dass die obere Achsdurchführung und der Mittelpunkt des Glaslagers nicht übereinanderstehen. Prüfen kann man das mit einem Lot. Solch ein Problem kann auch wieder mehrere Ursachen haben. Zu kontrollieren wäre hier das Pyramidengestell. Vielleicht ist etwas kaputt oder verzogen oder ist die Anbringung des Glaslagers nicht in der Mitte. Wenn man eine Ursache gefunden hat, dann muss eine individuelle Lösung dafür gefunden werden. Eine dritte Ursache kann in einer Unwucht der Mittelachse bestehen. Diese entsteht vor allem dann, wenn die Bestückung nicht gleichmäßig verteilt ist. Das Problem tritt vor allem bei Themen-Pyramiden auf, dass sind solche Pyramiden, bei denen die Bestückung nicht nur aus gleichmäßig verteilten Engeln oder anderen Figuren besteht, sondern etwas bestimmtes dargestellt werden soll und die Positionierung der Figuren eben diesem Thema folgt und nicht der Prämisse der Ausgewogenheit. Beim Lauf der Pyramidenachse wird man solch eine Unwucht deutlich sehen. Innerhalb einer Umdrehung ändert sich die Geschwindigkeit deutlich. Bei einer exakt geraden Pyramide spielt solch eine Unwucht keine große Rolle, aber das ist selten der Fall. Wie kann man solch eine Unwucht feststellen und vor allem beheben? Das ist gar nicht so schwer. Entfernen Sie zuerst das Flügelrad. Auch dieses kann eine Unwucht haben und damit das Ergebnis verfälschen. Danach stellen Sie die Pyramide etwas schräg. Wenn Sie nun die Achse einige male in Bewegung setzen und sie immer an der gleichen Stelle stehen bleibt, womöglich auch noch mit einer Pendelbewegung am Ende, dann wissen Sie, dass die Achse eine Unwucht hat. Die schwere Seite der Achse wird immer am tiefsten Punkt Ihrer schräg gestellten Pyramide zum Stehen kommen. Das Problem kann man mit einem zusätzlichen Gewicht auf der gegenüberliegenden Seite beheben. Ich lege zum Testen gerne einige Schraubenmuttern auf den Pyramidenteller und lasse die Achse immer wieder drehen bis ich mit dem Rundlauf zufrieden bin. Im Idealfall bleibt die Achse an einem willkürlichen Ort ohne Pendelbewegung stehen. Diesen Idealfall erreicht man aber selten, es ist auch nicht notwendig. Wenn man dann ermittelt hat, wieviel Gewicht an welchen Ort fehlt, kann man sich Gedanken machen, wie man dieses Gewicht anbringen kann. Das ist dann wieder eine individuelle Entscheidung. Man kann doch noch eine oder mehrere Figuren positionieren oder vielleicht die Muttern einfach unter den Pyramidenteller leimen. Letzteres ist meine bevorzugte Methode. Es ist das gleiche Prinzip, wie beim Auswuchten der Räder am Auto. Bei keinem der zuvor genannten Unwägbarkeiten und Probleme wird man in der Lösung den Idealfall wirklich erreichen, aber wenn man sich in allen Punkten ein stückweit dem jeweiligen Ideal annähert, dann sollte einer funktionierenden Weihnachtspyramide nichts im Wege stehen.

Sicherheitshinweise

Die Pyramide ist komplett aus Holz gefertigt und somit auch brennbar. Achtung! Offenes Feuer niemals unbeaufsichtigt lassen! Stellen Sie die Pyramide auf eine feuerfeste Unterlage und achten Sie darauf, dass keine brennbaren Gegenstände in unmittelbarer Nähe sind. Wichtig ist ebenfalls, dass alle Figuren auf den Pyramidentellern festgemacht sind. Lose Figuren können die Welle blockieren. Bei einer stehenden Pyramidenwelle besteht immer Brandgefahr!

Kaufempfehlung

Achten Sie beim Kauf einer Pyramide auf folgende Hinweise: Der Hersteller sollte auf der Pyramide oder der Verpackung ersichtlich sein. Damit können Sie sich bei Problemen an den Fachmann wenden. Die verwendeten Kerzen sollten einem handelsüblichen Standard entsprechen. Gewöhnlich werden 14 Millimeter Pyramidenkerzen verwendet. Für Pyramiden mit Teelichtern nutzen Sie 40-Millimeter-Standard-Teelichter für Pyramiden. Aber Achtung, beim Kauf von Teelichtern unbedingt auf Qualität achten, sonst reicht die Wärme nicht zum Antrieb der Pyramide aus. Im Internet gibt es Teelichter, die speziell für Weihnachtspyramiden entwickelt wurden. Diese haben eine ähnliche Wärmeentwicklung wie normale Pyramidenkerzen. Das Glaslager und möglichst auch das gesamte Innenleben der Pyramide sollten leicht demontierbar sein. Das erleichtert Ihnen später die Pflege und die Reparatur der Pyramide. Es sollte eine stabile Verpackung vorhanden sein, denn in der Regel wird die Pyramide ca. elf Monate eingelagert.

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