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Montag, 26. April 2010

Bastelanleitung Flügelrad-Nabe

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Zu den Naben im Shop


Die automatische Flügelradnabe ist eine Innovation der Firma DAMASU - Holzkunst aus dem Erzgebirge. Sie können mit Hilfe dieser Nabe alle Pyramidenflügel mit einem Handgriff zugleich einstellen und somit die Geschwindigkeit der Pyramide regeln. Einen ausführlichen Artikel über die Funktionsweise der automatischen Flügelradnabe finden Sie hier.








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Bastelsatz automatische Flügelradnabe mit 12 FlügelnBastelsatz automatische Flügelradnabe mit 8 Flügeln

Passend zu den Naben können Sie verschiedene Flügel erhalten. Diese sind so abgestuft, das Sie Flügelraddurchmesser von 22 bis 34 cm realisieren können. Sie finden die unterschiedlichen Flügelsortimente in unserem Shop.

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Für die Flügelradnabe mit 12 Flügeln können Sie Schneekristallauflagen als zusätzliche Verzierung erhalten.

Bastelanleitung

Video zur Bastelanleitung:




QR Code Generator

http://youtu.be/ZDVb_Aculc0

Anforderung: Fortgeschrittene (nicht für Kinder unter 6 Jahren geeignet)

Benötigte Werkzeuge und Arbeitsmittel:
   transparent trocknender Holzkaltleim z.B. von Ponal oder Berliner Holzkaltleim
   Rundpinsel fein zum Auftragen des Leimes
   Messer zum Herauslösen der Teile aus der Trägerplatte
   feines Sandpapier zum Verputzen der Werkstücke und zum Planschleifen des Käfigs
   eine Wachskerze
   Farben, Pinsel oder Spritzpistole (wenn Sie die Nabe farbig gestalten möchten)
   Bastelklammern, Wäscheklammern oder ähnliches

Der Bastelsatz enthält:
alle Sperrholzteile für eine Nabe eine Bastelanleitung

Holzteile auslösen
Alle Holzteile vorsichtig aus ihren Trägerplatten lösen und wenn notwendig mit etwas feinem Sandpapier nachputzen. Sollten die Teile nicht gerade sein, können Sie die Sperrholzplatten etwas biegen. Achten Sie darauf, das kein Teil abbricht.

Bastelsatz automatische Flügelradnabe mit 12 Flügeln


Oberer Zahnkranz

Den oberen Zahnkranz mit dem Ring verleimen.
Die Zahnöffnungen dürfen dabei nicht verschmutzt werden. Der Ring dient später der Zahnradführung. Er sollte gleichmäßig und fest mit der oberen Scheibe verleimt sein.

Tipp: Holzleim hält besser, wenn er in der Trocknungsphase gepresst wird. Legen Sie die verleimten Teile flach hin und beschweren sie diese.

Bastelsatz automatische Flügelradnabe mit 12 Flügeln




Mittelachse

Die beiden Mittelstücke über Kreuz zusammenstecken, dabei das untere Stück vorsichtig auseinander ziehen und in das obere Stück einrasten lassen.
Den unteren Zahnkranz auf die Mittelachse schieben und auf die Zapfen drücken. Die mit "innen" bezeichnete Seite muss nach oben zeigen.
Die abgebildeten 8 Viertelkreise werden von unten an den Zahnkranz geklebt. Dabei den Leim so aufbringen, das der Zahnkranz, Mittelachse und Viertelkreise fest verbunden werden. Die Viertelkreise ergeben eine ebene Aufnahmefläche für das Ansatzstück zur Pyramidenachse.


Bastelsatz automatische Flügelradnabe mit 12 Flügeln


Käfig

Der Käfig stellt die bewegliche Verbindung zwischen Pyramidenflügel und Mittelachse her. Er ist maßgeblich für die Funktionstüchtigkeit der Nabe zuständig und muß daher besonders sorgfältig hergestellt werden.
Die 3 inneren Teile exakt übereinander kleben. Nach dem Trocknen die Aufnahmeschlitze für die Pyramidenflügel von Leimresten säubern.
Die Abdeckscheiben mit den inneren Teilen verleimen. Dazu nur den inneren Ring einleimen. Die Aufnahmeschlitze für die Flügelzapfen dürfen nicht mit Leim verschmutzt werden.
Achsdurchführung und Flügelaufnahmen von Leimresten befreien und prüfen, ob der Käfig leicht auf der Mittelachse läuft. Die Mittelachse können Sie dazu mit etwas Kerzenwachs einreiben. Der Käfig sollte leicht auf der Mittelchse laufen aber nicht klappern.

Wichtig! Der gesamte Käfig muss eine Höhe von 8mm haben. Die Höhe des Käfigs bestimmt später die Toleranzen im Zusammenspiel der Zahnräder. Ist der Käfig zu flach, dann sitzen die Zahnräder zu fest zwischen den beiden Zahnscheiben und das Getriebe geht schwer und ungleichmäßig, ist der Käfig zu hoch, dann können Zahnräder überspringen oder Flügel schief hängen.

Schleifen Sie den Käfig sorgfältig auf 8mm. Die Trägerplatte hat am Rand eine Lehre die Sie zur Kontrolle nutzen können. Schleifen Sie immer nur kurz und kontrollieren Sie das Ergebnis ständig. Schleifen Sie von beiden Seiten gleich viel herunter. Am einfachsten geht dies, wenn sie das Schleifpapier flach auf ein Stück Holz leimen und das Werkstück auf dieser Fläche kreisend bewegen. Verwenden Sie feines Sandpapier. Die geschliffenen Flächen sind später bewegliche Teile. Eine zu stark aufgeraute Oberfläche schränkt die Funktionstüchtigkeit ein.

Sollte der Käfig zu flach geworden sein, können Sie bei der Montage eine Papierscheibe als Ergänzung mit einsetzen.

Arbeiten Sie sorgfältig, das Teil ist sehr wichtig!


Bastelsatz automatische Flügelradnabe mit 12 Flügeln






Ansatzstück zur Pyramidenachse

Für unsere gotischen Pyramiden verwenden wir Mittelachsen mit 8mm Durchmesser. Dementsprechend finden Sie in den Pyramidenbausätzen ein Ansatzstück mit 8mm Innendurchmesser. Haben Sie einen Nabenbausatz einzeln gekauft, dann finden Sie Lochscheiben mit 5 verschiedenen Innendurchmessern (1, 2, 4, 6 und 8mm). Wählen Sie die Lochscheiben passend zu Ihrer Pyramidenachse aus.

Verleimen Sie die Teile wie in den Abbildungen gezeigt.



Beginnen Sie damit, die beiden großen Lochscheiben passgenau übereinander zu leimen. Dann setzen Sie mit etwas Leim die acht Verbindungsstücke ein. Geben Sie auf jeden Zapfen etwas Leim und setzen Sie zum Schluss die kleine Lochscheibe auf.
Lassen Sie das Teil gut trocknen. Prüfen Sie vor dem Anleimen an den unteren Zahnkranz, ob das Ansatzstück auf die Alu-Achse der Pyramide passt. Sollte es gar nicht oder zu schwer auf die Achse zu schieben gehen, dann weiten Sie es etwas auf. Dazu rollen Sie ein Stück Sandpapier zusammen.



Flügelzapfen

Stecken Sie die zwei Flachteile ineinander und verleimen Sie diese.
Führen Sie auf den hinteren kleinen Zapfen das Zahnrad auf. Die Markierung auf dem Zahnrad zeigt dabei in Richtung des kleinen Zapfens. 
Geben Sie etwas Leim auf den kleinen Zapfen und setzen Sie vier von den Führungsringen auf diesen. Zum Abschluss geben Sie etwas Leim auf das Ende des kleinen Zapfens und befestigen damit den letzten Führungsring.
Gehen Sie vorsichtig mit dem Leim um, weder Führungsringe noch Zahnrad dürfen mit Leim verschmutzt sein.
Passen Sie die Flügelzapfen in die Käfiglöcher ein. Die Flügelzapfen müssen sich leicht in den Käfiglöchern drehen lassen ohne dabei zu klappern. Die kleinen Rollen dienen dabei als Führungsflächen. Schleifen Sie diese solange herunter bis sie leicht im Käfig laufen. Dazu nehmen Sie ein kleines Stück feines Sandpapier, legen dies um die Rollen und drehen den Zapfen darin. Schleifen Sie in kurzen Abständen und kontrollieren Sie oft.
Reiben Sie den fertig eingepassten Flügelzapfen an den Laufrollen und dem Zahnrad mit Kerzenwachs ein. Das garantiert die dauerhafte Schmierung der Holzteile.




Endmontage

5.7.   Endmontage

Setzen Sie die Flügelzapfen in den Käfig ein. Prüfen Sie bei jedem Zapfen ob er ohne zu klappern gut und leicht in seinem Käfigloch läuft.
Richten Sie alle Flügelzapfen waagerecht zum Käfig aus und stecken Sie dann alles zusammen auf den unteren Zahnkranz.
Kontrollieren Sie bitte das alle Zahnräder in den unteren Zahnkranz eingreifen. Der Käfig muss bündig auf dem unteren Zahnkranz aufliegen. Ist das nicht der Fall, dann können Sie die Differenz mit einer selbst geschnittenen Papierscheibe ausgleichen. Wenn der Käfig nicht bündig aufliegt, werden später beim Verschließen der Nabe die Zahnräder zu stark in den unteren Zahnkranz gedrückt. Die Nabe wird sich dann nur schwer bewegen lassen.
Legen Sie nun den oberen Zahnkranz über den Käfig. Auch dieser Zahnkranz muss wieder bündig auf dem Käfig aufliegen. Ist das nicht der Fall, dann verfahren Sie wieder so wie oben beschrieben. Die Innenöffnung des oberen Zahnkranzes hat vier kleine dreieckige Zapfen. Diese dienen als Anschlag beim Einstellen der Nabe. Die Flügelzapfen können nur um 90° verdreht werden. Damit Ihre Pyramide richtig herum läuft müssen Sie beim Aufsetzen des oberen Zahnkranzes die Zapfen im Uhrzeigersinn an den Anschlag legen.
Wenn die Nabe soweit zusammengesetzt ist, dann versuchen sie vorsichtig die beiden Zahnkränze gegeneinander zu verdrehen. Alle Flügelzapfen müssen sich gleichmäßig bewegen. Nach ein paar Drehbewegungen nach rechts und links sollte die Nabe einwandfrei funktionieren.
Sollte das nicht der Fall sein, dann zerlegen Sie die Nabe wieder und kontrollieren Sie alle Schritte noch einmal. Lassen Sie sich Zeit für diese Arbeit, es lohnt sich.


Verschließen Sie die Nabe nun mit der kleineren Scheibe und einem Keil. Wählen Sie aus den vier Keilen den passenden aus. Den Keil können Sie mit einem kleinen Tropfen Leim befestigen.




Ansatzstück anleimen

Zum Abschluß leimen Sie das vorbereitete Ansatzstück von unten an die Nabe.



Nun können Sie die Flügel einleimen.


Die automatische Flügelradnabe ist Bestandteil unserer großen Weihnachtspyramide!



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Bastelanleitung
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Links zur Bastelanleitung einer eigenen Pyramide

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Pyramiden-Tipps

Einführung: gotische Weihnachtspyramide

Bastelanleitung Teil 1: Pyramidengestell und Bodenplatte aufbauen

Bastelanleitung Teil 2.1: Pyramidenachse mit Wendeltreppe aufbauen

Bastelanleitung Teil 2.2: Pyramidenachse mit Figurenteller aufbauen

Bastelanleitung Teil 3: automatisches Flügelrad herstellen

Dienstag, 27. April 2010

Die automatische Flügelradnabe

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Bastelanleitung


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 Pyramidennabe für 12 Flügel
Die Geschwindigkeit in der sich das Innere einer erzgebirgischen Weihnachtspyramide dreht wird bestimmt durch die Neigung der Flügel am Flügelrad.

Traditionell gibt es zwei Arten der Befestigung der Flügel an der Nabe. Zum einen wird die Nabe mit Bohrungen versehen und die Flügel mit Zapfen. Die Flügelzapfen werden in die Bohrungen gesteckt und können jederzeit einzeln in Ihrer Neigung verstellt werden. Nachteil dieser Variante ist, das jeder Flügel einzeln verstellt werden muß und auch herausfallen kann. Bei der zweiten Variante wird die Nabe mit schrägen Nuten versehen und die Flügel werden fest eingeleimt. Der Nachteil hier, die Neigung der Flügel kann nicht verstellt werden.

Bei unserer automatischen Flügelradnabe haben wir die Vor- und Nachteile der oben beschriebenen Naben optimiert. Bei dieser Nabe können die Flügel nicht herausfallen, sie sind jederzeit einstellbar und das Besondere: alle Flügel sind mit einem Handgriff gemeinsam verstellbar.

Wie wird das erreicht?

Die Nabe ist im Grunde ein Planetengetriebe. Wobei das Sonnen- und das Hohlrad hier ein unteres und oberes Stirnrad ist und die Flügel mit jeweils einem Planetenrad verbunden sind. Durch verdrehen der beiden Stirnräder werden alle Planetenräder und damit die Flügel gleichmäßig verdreht.



Alle Teile der Nabe sind aus Sperrholz gefertigt. Die Naben gibt es für 8 Flügel oder für 12 Flügel. Damit die Naben für möglichst viele Pyramiden passen, werden zu jeder Nabe verschiedene Ansatzstücke für die Pyramidenachse mitgeliefert und es können verschieden große Flügelblätter geordert werden.

Auf unseren gotischen Pyramiden werden die automatischen Pyramidennaben standardmäßig verwendet.

Für Bastler bieten wir die Flügelradnabe auch als Bastelsatz an. Die Bastelsätze gibt es für Naben mit 8 Flügel oder für 12 Flügel. Die Bastelsätze enthalten alle Holzteile zum selbstauslösen und eine Bastelanleitung. Nicht enthalten sind Leim, Werkzeuge und Flügel. Die Bastelsätze sind von Ihrer Anforderung für Fortgeschrittene.

automatische Pyramidennabe für 8 Flügelautomatische Pyramidennabe für 12 Flügel


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Mittwoch, 19. Juli 2017

Auszug aus der Bastelanleitung für kleine gotische Pyramiden

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Bastelanleitung kleine gotische Weihnachtspyramide

Beschreibung der Pyramiden mit 3, 4 und 5 Etagen



DAMASU-Holzkunst, Manufaktur und Werksverkauf. 09544 Neuhausen/Erzgebirge, Olbernhauer Str. 31, 0173 3666 223, www.holzbastelsatz.de


Allgemeine Hinweise

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Die Entstehung unserer Weihnachtspyramide

Weihnachten ohne Weihnachtspyramide - das ist im Erzgebirge unvorstellbar.
Wir als "Zugereiste" hatten aber keine.
Das musste sich unbedingt ändern! Und es sollte eine ganz Besondere sein und eine Überraschung für meine Frau.
Die Farbgebung stand schnell fest. Uns beiden gefielen die Langrock-Engel der Firma Blank aus Grünhainichen. Also sollte unsere Pyramide wie diese Figuren auch blau und weiß werden. Auch war mir klar, sie sollte groß werden.
Nach einem Besuch in Köln im Sommer 2004 war für mich auch der Baustil klar. Der Kölner Dom war die Inspiration. Die Idee einer mehrstöckigen, gotischen Pyramide war geboren.
Nun ging es an die Zeichenarbeit. Ganz wichtig war für mich die Harmonie der Außenansicht. Jede Etage sollte eine Weiterführung der darunter liegenden Ebene sein. Auch mussten Umfang und Höhe der Etagen eine Einheit bilden. Es sollte ein allmählicher Übergang vom Viereck des unteren "Gebäudes" bis hin zum achteckigen Turm realisiert werden. Keine unangenehmen Ecken und Kanten sollten das Gesamtbild stören.
Das erste Muster entstand nach Feierabend noch ganz ohne Dekor. Bei meinem zweiten Muster gab es schon einige Verzierungen. Wie bei dem Baustil der Gotik - bei der Gestaltung und Verzierung alle Einflüsse seiner Zeit aufnahmen - trägt auch meine Pyramide in jeder Etage eine andere Verzierung.
Natürlich sollte auch das Innere der Pyramide etwas Besonderes sein. So entstand die Konstruktion einer raumfüllenden Wendeltreppe im Stil einer Gusseisen-Treppe des Industriezeitalters.
Nun wurden alle Elemente noch einmal überarbeitet. Die Teile für das dritte Muster entstanden. Die Farbgebung, insbesondere das Weiß, war sehr zeitaufwendig. Jedes Einzelteil wurde mindestens 5 mal per Hand gepinselt. Zum Schluss folgte die Bestückung mit den Blank-Engeln.
Erstmals hatten wir nun eine große Weihnachtspyramide - und was für eine!
(Übrigens, die Überraschung ist gelungen! Bis hierhin hatte ich die Arbeit an der Pyramide vor meiner Frau geheim gehalten.)
Die Pyramide fand auch bei anderen Leuten Anklang und im darauffolgenden Jahr überarbeiteten wir die Pyramide bis zur Serienreife.


Die ersten Pyramiden verkauften wir noch unbestückt. Aber eine eigene Bestückung wäre doch auch schön - dachten wir uns. Und so entstanden im Jahre 2008 speziell für die gotische Weihnachtspyramide unsere Musikantenengel. Die Engel sind weiß und tragen vergoldete Instrumente. Die Figuren leben ausschließlich durch ihre Körperhaltung beim Musizieren. In ihrer schlichten Ausführung bilden sie einen guten Kontrast zu den farbigen, filigranen Pyramiden.
Auf eine Besonderheit möchte ich noch hinweisen. Unsere gotischen Pyramiden sind mit einem automatischen Flügelrad (http:// www.kunsthandwerkerring.de / damasu-produkte / automatische-fluegelradnabe/) ausgestattet. Automatisch deshalb, weil man mit einem Handgriff alle Flügelblätter des Flügelrades in den gewünschten Winkel stellen kann. Damit wird die Drehgeschwindigkeit der Pyramide beeinflusst. Die Flügel sind über ein aufwendiges Zahnradsystem fest mit der Nabe verbunden und doch beweglich. Übrigens, die gesamte Mechanik ist aus Holz gefertigt. Flügelrad und Nabe bestehen aus 109 Einzelteilen.
Zum Abschluss möchte ich noch sagen; unsere Pyramide dreht sich nun schon seit 2005 in unserer Weihnachtsstube und erfreut uns und unsere Besucher jedes Weihnachtsfest aufs Neue!

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Unser Bastel-Sortiment in einer Übersicht

Die gotischen Weihnachtspyramiden gibt es mit 3, 4, 5, 6 oder 7 Etagen.


In den Größen mit 6 oder 7 Etagen können Sie zwischen den normalen Pyramidentellern oder einer Wendeltreppe im Inneren wählen.


Alle Pyramidengrößen gibt es in 9 verschiedenen Farbvarianten (Video: http://youtu.be/BsnZHr_621U): naturbelassen, natur/bordeaux, natur/dunkelbraun, natur/grün, natur/blau, hellbraun/bordeaux, hellbraun/dunkelbraun, schwarz/rot und schwarz/gold.


Um die Pyramiden noch größer erscheinen zu lassen gibt es für jede Pyramidengröße und jede Pyramidenfarbe auch noch einen Unterbau. Bei den Pyramiden mit 6 oder 7 Etagen kann dieser Unterbau auch einen Adventskalender beherbergen.




Bestücken können Sie die Pyramide mit unseren schlichten weißen Musikantenengeln. Für jede Pyramidengröße haben wir für Sie ein Sortiment vorbereitet. Möchten Sie Ihre Figuren selber zusammenstellen oder auch selbst basteln, dann finden Sie im Internet unter www.holzbastelsatz.de eine breite Auswahl.


Zu unseren gotischen Pyramiden können Sie nun auch einen Elektrobausatz bekommen. Die Firma Girrbach aus Dresden hat es übernommen, diesen Elektrobausatz zu fertigen und eigenständig zu vertreiben. Die Bestellung erfolgt also nicht über uns!
Der Elektrobausatz ist für alle Pyramidengrößen verfügbar und besteht jeweils aus vier einzelnen Komponenten. Dabei handelt es sich um eine Innenbeleuchtung, eine Außenbeleuchtung, einen Motorantrieb und ein gemeinsames Netzteil. An das Netzteil können Sie die Komponenten einzeln oder gemeinsam anstecken. Es ist also in jedem Fall nur ein Netzteil erforderlich.
Zum Einbau des Elektrobausatzes sind keine weiterführenden Kenntnisse erforderlich. Alle Komponenten sind mit verdrehsicheren Steckverbindungen versehen. Die Betriebsspannung beträgt unter 3V ist also völlig ungefährlich.
Der Einbau der Elektroteile erfolgt mit dem Aufbau der Pyramide. Ein nachträglicher Einbau ist nur mit sehr viel Aufwand und Risiko möglich. Möchten Sie also eine elektrische Pyramide aufbauen, dann besorgen Sie sich bitte vor dem Baubeginn die entsprechenden Elektrobausätze.
Für den Einbau eines Motors wird in jedem Fall ein Unterbau für die Pyramide benötigt.
Da die Elektobausätze eine Ergänzung zu unseren Pyramiden sind, die erst 2015 eingeführt wurde, sind auch die entsprechenden Texte und Bilder in dieser Bastelanleitung nicht zu finden. Die Einbauanleitung wird mit den Elektrobausätzen mitgeliefert.
Da, wo wir etwas für die Elektrik ergänzt haben, ist das durch das Randsymbol gekennzeichnet. Für Pyramiden mit Kerzen muss das alles nicht beachtet werden.









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Pyramidengestell und Bodenplatte aufbauen

Mit dieser Bastelanleitung können Sie die kleinen gotischen Pyramiden mit 3, 4 oder 5 Etagen aufbauen. Gezeigt wird hier der Aufbau einer Pyramide mit 4 Etagen. Der Aufbau der Pyramiden mit 3 und 5 Etagen ist der Gleiche, nur dass Sie bei der kleineren Pyramide eine Etage und einen Pyramidenteller weniger aufbauen und bei der Pyramide mit 5 Etagen dementsprechend eine Etage und einen Pyramidenteller mehr. Alle Etagen der Pyramide werden in der gleichen Art und Weise aufgebaut. Deshalb wird hier nur der Aufbau einer Etage gezeigt. Die Etagen werden von oben nach unten durchgezählt. Abbildungen aller fertig aufgebauten Etagen finden Sie weiter hinten.



Kontrollieren Sie die Teile auf Vollzähligkeit

Jede Etage wird einzeln aufgebaut. Zu jeder Etage gehören ein Deck-, ein Bodenteil und je acht Seitenwände mit acht Zierteilen und acht Ecksäulen. Die acht Seitenteile haben jeweils zwei verschiedene Größen. Nur bei der Etage 0 (Krone) sind alle acht Seitenteile gleich. In der Abbildung sehen Sie die Teile der vierten Etage.



Die Zierteile hinter die Seitenwände leimen

Die folgenden Schritte gelten für alle Etagen.
Die Zierteile werden exakt hinter die jeweiligen Seitenteile geleimt. Dazu den Rand des Zierteiles mit einigen Klebepunkten versehen und hinter die Seitenteile drücken. Zum Trocknen können Sie die Teile zusätzlich festklammern oder mit einem Gewicht beschweren. Dabei dürfen die Zierteile nicht verschoben werden.





Ein wichtiger Sicherheitshinweis

Es ist in der Vergangenheit bei einer Pyramide zu einem Brand gekommen. Der Auslöser war eine brennende Kerze, die von einer darunter angeordneten Kerze aufgeschmolzen worden ist. Die odere Kerze wurde dadurch so weich, dass sie in das Pyramidengestell eingeknickt ist.


Bei den 4- und 5-stöckigen Pyramiden können Sie zusätzliche Kerzeneinschübe für die oberen Etagen verwenden. Übereinander angeordnete Kerzen dürfen sich nicht gegenseitig beeinflussen. Achten Sie auf einen ausreichenden Abstand.
Wir empfehlen, für die 4- und 5-stöckige Pyramide die zusätzlichen Kerzen auf der darüberliegenden Etage auf Lücke zu den darunterliegenden Kerzen anzuordnen.


Damit Sie die von Ihnen für Ihre Pyramide festgelegte Anordnung der Zusatzkerzen für alle Zeit festlegen können, haben wir zunächst alle Einschubschlitze der Seitenteile verschlossen. Sie können das Verschlussteil heraustrennen und somit dieses Seitenteil zur Aufnahme eines Kerzenhalters freigeben. Dazu schneiden Sie vorsichtig mit einem Messer die drei kleinen Stege weg und lösen das Teil heraus.
Bitte geben Sie nur die von uns empfohlenen Seitenteile für Kerzeneinschübe frei!

Etage montieren

Mit der Einführung des Elektrobausatzes hat sich an den Deck- und Bodenplatten ein wenig geändert. Hinzugekommen sind Rundlöcher oder Schlitze zur Kabeldurchführung und kleine Doppellöcher zur Anbringung von Kabelhaltern. Wenn Sie eine Pyramide ohne elektrischer Beleuchtung aufbauen, dann haben diese Durchbrüche und Löcher keine Bedeutung für Sie. Lassen Sie die Holzteile einfach drin und beachten Sie die Kabelhalter nicht.


Bauen Sie eine Pyramide mit elektrischer Innenbeleuchtung, dann legen Sie an dieser Stelle fest, in welcher Ecke eine Lichtleitung verlegt werden soll. Lösen Sie die entsprechenden Kabeldurchbrüche aus den Deck- und Bodenplatten aus und leimen Sie die Kabelhalter ein.
Weitere Informationen zum Einbau des Elektrobausatzes erhalten Sie in der entsprechenden Einbauanleitung.
Jede Etage wird zunächst ohne Leim montiert. Die Bodenplatte hat eine Aufschrift: "unten". Diese Aufschrift muss unbedingt nach unten zeigen. Die Deckplatte hat eine Markierung für die später daraufsitzende Etage. Diese Markierung muss unbedingt nach oben zeigen. Stecken Sie zunächst die vier größeren Seitenteile in die Grundplatte und setzen Sie dann die Deckplatte auf. Fädeln Sie nun die vier kleineren Seitenteile in die Nuten ein. Das geht ganz einfach, wenn Sie die Etage mit der Ecke an den Rand Ihrer Arbeitsfläche schieben. Halten Sie die Abdeckplatte von oben fest und schieben Sie ein kleines Seitenteil von unten in die entsprechende Nut der Abdeckplatte. Heben Sie nun die Abdeckplatte mit dem Seitenteil etwas an und setzen Sie das Seitenteil in die Nut der Bodenplatte. Drücken Sie alle Teile vorsichtig zusammen und kontrollieren Sie, dass alle Teile in ihren Nuten der Bodenplatte sitzen. Mit den Ecksäulen verschließen Sie nun die Etage. Stecken Sie dazu die Ecksäulen von oben in die strahlenförmig nach außen zeigenden Nuten und lassen Sie sie unten in den viereckigen Löchern einrasten. Der Zapfen an den oberen Enden der Ecksäulen zeigt nach innen.













Verleimen der Etagen

Die Etage wird mit wenig Leim von innen und unten verleimt.
Beginnen Sie oben am Geländer. Setzen Sie einige Leimpunkte von innen an das Geländer und die Ecksäulen.


Das Gleiche wiederholen Sie an den Verbindungsstellen von Seitenteil und Bodenplatte.


Danach drehen Sie die Etage vorsichtig um und wiederholen den Vorgang an den Verbindungsstellen von Seitenteil und Deckplatte.


Als Letztes streichen Sie alle Zapfverbindungen am Boden von unten ein. Verstreichen Sie den Leim am Boden sorgfältig. Leimreste hier können beim Zusammenleimen der einzelnen Etagen stören. Sobald alle Leimverbindungen getrocknet sind, ist die Etage ein kompaktes und stabiles Bauteil.



Die fertigen Etagen

Etage 0 (Krone) mit oberer Nadelführung




1. Etage




2. Etage




3. Etage




4. Etage




5. Etage




Leimen Sie die Etagen übereinander. Nutzen Sie dabei die Markierungen, die Sie auf der Deckplatte jeder Etage finden. Achten Sie darauf, dass ein gerader Turm entsteht.


Bei einer Pyramide mit elektrischer Innenbeleuchtung wird beim Zusammenleimen der Etagen zum Pyramidenturm der Lichtstrang mit eingesetzt. Weitere Hinweise finden Sie in der Anleitung für den Elektrobausatz.

Montage der Bodenplatte

Alle Teile der Bodenplatte.


Beginnen Sie mit dem Zusammenleimen der Fußteile. Jedes der vier Fußteile besteht aus vier einzelnen Platten, die flach übereinander geleimt werden. Das jeweils darunterliegende Teil hat das darüberliegende aufgraviert. Nutzen Sie diese Gravur, um die Teile exakt übereinander zu leimen. Zum Trocknen können Sie die Teile mit Gummiringen oder Klammern fixieren. Achten Sie darauf, dass die bei jedem Fußteil hinten entstehende Nut nicht mit Leim verschmiert wird. Diese Nut dient später als Führung für das Glaslagerkreuz. (Video: http://youtu.be/KJvx_PetTMs)




Die drei unteren Fußteile sind durchbrochen. Die Löcher und die Nut dienen bei einer elektrischen Außenbeleuchtung der Kabelführung. Das oberste Fußteil hat auch einen Durchbruch, der aber noch verschlossen ist. Möchten Sie Ihre Pyramide mit einer elektrischen Außenbeleuchtung aufbauen, dann öffnen Sie den Durchbruch im obersten Fußteil.
Im nächsten Arbeitsschritt fertigen Sie das Glaslagerkreuz an. Leimen Sie die gravierte Holzscheibe unter das Kreuz und setzen Sie das Glaslager mittig in die Vertiefung ein. Achten Sie bei dem Holzkreuz auf die Richtung. Der Schriftzug "oben" muss zu sehen sein. Das Glaslager muss mittig im Kreuz sitzen mit der Innenwölbung nach oben. Verwenden Sie auch für das Glaslager Holzleim. So haben Sie die Möglichkeit, das Lager später einmal auswechseln zu können. Zum Schluss schleifen Sie die Enden des Holzkreuzes mit Sandpapier an und reiben sie mit Kerzenwachs ein. Damit lässt sich das Kreuz leichter in den Nuten der Füße bewegen.








Bei einer Pyramide mit elektrischem Antrieb trägt das Holzkreuz an Stelle des Glaslagers den Elektromotor. Die dazu notwendigen Holzteile finden Sie auch auf den Trägerplatten. Bei einer normalen Pyramide finden diese Teile keine Verwendung. Den genauen Aufbau der Motorhalterung finden Sie wieder in der Elektroanleitung.
Im folgenden Arbeitsschritt werden die vier Füße an die große Pyramidenplatte geleimt. Dazu geben Sie etwas Leim auf die hinteren Enden der Füße und setzen diese in die entsprechenden Nuten der Pyramidenplatte ein. Drücken Sie die Füße gut an und lassen Sie das Teil trocknen.


Drehen Sie nun das Teil um und schrauben Sie die vier Bodenplatten von unten an die Füße. Diese werden nicht angeleimt. Schrauben Sie alle vier Platte zunächst nur leicht an und richten Sie diese vor dem Festschrauben noch einmal aus.




Wird Ihre Pyramide mit einer elektrischen Außenbeleuchtung aufgebaut, dann müssen Sie vor dem Aufschrauben der vier Bodenplatten die Außenlaternen auf die Füße leimen. Danach werden die Kabel in die Nuten der Füße verlegt und die vier Bodenplatten angeschraubt. Das Anschrauben ist dabei etwas aufwendiger, weil Sie die Bodenplatte nicht mehr flach auf den Tisch legen können. Genauere Hinweise finden Sie wieder in der Elektrobeschreibung.
Setzen Sie nun das vorbereitete Glaslagerkreuz ein. Es muss sich mit wenig Kraft einsetzen lassen und auch wieder herausdrehen lassen. Sollte das nicht der Fall sein, dann arbeiten Sie die Enden des Kreuzes mit Sandpapier und Kerzenwachs etwas nach.




Auf die fertige Bodenplatte können Sie nun den Pyramidenturm leimen. Dazu geben Sie etwas Leim auf die Bodenplatte und setzen den Pyramidenturm mittig auf. Drücken Sie alles gut zusammen und lassen Sie es trocknen.




Damit ist der Pyramidenturm fertiggestellt.

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Pyramidenwelle aufbauen

Die Pyramidenwelle besteht aus der Nadel (8 mm Alurohr) mit der Edelstahlspitze, Pyramidentellern und Abstandshaltern zwischen den Tellern. Die Pyramidenteller und die Abstandsteile werden einzeln aufgebaut. Lassen Sie die Teile jeweils trocknen, bevor Sie mit der Endmontage der Pyramidenwelle beginnen.


Achtung! Für den späteren einwandfreien Lauf der Pyramide ist es unbedingt erforderlich, dass die Mittelwelle gerade ist. Wir haben das Alurohr sorgfältig ausgesucht, geprüft und verpackt; aber dann mit der Post zu Ihnen geschickt. Bitte achten Sie darauf, dass das Alurohr gerade ist und bleibt und kontrollieren Sie dieses vor dem Zusammenbau. Beachten Sie bitte auch unsere allgemeinen Erläuterungen für Pyramiden.
Alle Teile der einzelnen Pyramidenteller sind durchnummeriert. Der Buchstabe "E" steht dabei für "Etage".
Wie wir im einleitenden Text schon erläutert haben, ist das Sperrholz nie gerade. Hier bei den Pyramidentellern ist das krumme Holz besonders störend. Ein unrund laufender Pyramidenteller ist wirklich sehr störend. Damit das nicht so bleibt, haben wir für Sie ganz tief in unsere Trickkiste gegriffen und vier Maßnahmen ergriffen, um die Teller gerade laufen zu lassen.
1. Die Pyramidenteller haben ein Linienmuster. Diese Schnitte gehen bis auf die Rückseite durch und entspannen das Holz. Es lässt sich somit mit weniger Kraft biegen.
2. Jeder Pyramidenteller wird mit einer Wabenstruktur unterbaut. Das dazu verwendete Holz steht im 90°-Winkel zum Teller selbst und ist durch Leim und Zapfenverbindungen mit dem Pyramidenteller verbunden. Die Wabenstruktur ist gerade und zieht den Teller in diese gerade Form.
3. Die Wabenstruktur ragt nach oben und (außer beim unteren Teller) auch nach unten einige Zentimeter aus der Tellerebene heraus. Der Abschluss bildet ein Paßring für die Pyramidenwelle. Durch diese Konstruktion wird erreicht, dass der dünne Pyramidenteller in jedem Fall im 90°-Winkel auf der Pyramidenwelle sitzt.
4. Den letzten Rest von Ungenauigkeit und Unwucht des Pyramidentellers lösen wir optisch auf. Durch die gewellte Außenkante der Teller kann das Auge kein unrundes Laufen mehr feststellen.

Montage des untersten Pyramidentellers

Versteifen Sie den Pyramidenteller mit den beiliegenden Holzstreifen. Die Holzstreifen bilden unter der Tellerplatte ein Gitter. Die Holzstreifen werden mit unserer patentierten Zapfenverbindung mit dem Teller verbunden. Der Pyramidenteller ist auf einer Seite mit einem kleinen "O" gekennzeichnet. Diese Seite zeigt nach oben. Die Versteifungsteile sind nummeriert. Jedes Teil gibt es zweimal. Beginnen Sie mit den beiden Teilen der Nummer "1". Diese kommen parallel in die Mitte. Danach die Teile "2", außen parallel zu den Teilen "1". Im Winkel von 90° werden in gleicher Art die Teile "3" und "4" angebracht. Setzen Sie die Zapfen vorsichtig in die Löcher des Pyramidentellers ein und verleimen Sie die Teile.










Der obere Führungsring des Pyramidentellers wird mit etwas Leim auf die vier Zapfen gesteckt. Dieser sorgt später dafür, dass der Teller im rechten Winkel auf der Welle sitzen kann und somit rund läuft.



Montage der anderen Pyramidenteller

Alle weiteren Teller werden im Prinzip genau so aufgebaut. Der Unterschied besteht darin, dass die unteren Querrippen als Fachwerk gestaltet sind und zusätzlich einen unteren Führungsring erhalten. Die Teller der Etage 1 und 2 haben nur die mittleren Verstrebungen.







Montage der Abstandshalter

Um den Abstand der einzelnen Pyramidenteller zu bestimmen, werden zusätzlich noch Abstandshalter mit eingesetzt. Ein Abstandshalter besteht aus zwei Führungsringen und vier Holzstreifen. Leimen Sie die Zapfen der vier Holzstreifen in die zwei Führungsringe, sodass ein Zylinder entsteht. Richten Sie diesen aus und lassen Sie ihn trocknen.





Montage der Sternschnuppenhalter

Das letzte Teil ist die Aufhängung der drei Sternschnuppen. Zur Sternschnuppenhalterung gehören wieder zwei Führungsringe mit drei Zapflöchern und drei Holzstreifen mit Halterungen. Leimen Sie die drei Holzstreifen in die Führungsringe.




Die Sternschnuppen selbst werden mithilfe kleiner Drahtringe an den Aufhängungen befestigt. Biegen Sie sich dazu aus dem mitgelieferten Draht mehrere kleine Ringe und schneiden Sie diese auf. Sie können die Sternschnuppen vor der Montage farbig gestalten. Sollten Sie auch auf diese Ebene Figuren stellen, dann können Sie die Sternschnuppen einfach weglassen.









Montage der Pyramidenwelle

Die Pyramidenwelle wird auf einer Seite mit der Pyramidennadel versehen. Diese läuft später im Glaslager. Leimen Sie die Nadel mit Alleskleber ein. Darüber kommt zunächst ein Führungsring und dann der untere Pyramidenteller.




Stecken Sie den Pyramidenteller mit dem Versteifungsgitter nach unten auf die Pyramidenwelle und schieben Sie diesen bis zum Anschlag. Verleimen Sie den Teller an dieser Position. Dazu geben Sie etwas Holzleim auf den oberen Führungsring und schieben den größten Abstandshalter auf. Drücken Sie ihn fest und lassen Sie alles trocknen.




Nach dem Trocken können Sie die Welle mit dem ersten Pyramidenteller zur Probe in das Pyramidengestell einsetzen und kontrollieren, ob die Welle und der Teller rund laufen. Legen Sie dazu die Pyramide auf die Seite und entfernen Sie das untere Glaslagerkreuz im Pyramidengestell. Setzen Sie die Welle ein und verschließen Sie die Pyramide wieder. Achten Sie darauf, dass das Kreuz mittig sitzt. Der unterste Teller sitzt ca. 5 mm über dem untersten Ebenenboden, damit er in keinem Fall auf dem Glaslagerkreuz schleifen kann.
Alle weiteren Teller und Abstandsteile werden nacheinander in der gleichen Art und Weise auf die Welle geschoben und verleimt. Den Abschluss bildet das Sternschnuppenteil.




Noch ein Tipp: Richten Sie alle Teile an der Welle in einer Linie aus. Das sieht später schöner aus.








Die fertige und getrocknete Pyramidenwelle können Sie nun in das Pyramidengestell einsetzen.



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Aufbau des Flügelrades


Die automatische Flügelradnabe

Die automatische Flügelradnabe ist eine Innovation unserer Firma DAMASU-Holzkunst. Sie können mithilfe dieser Nabe alle Pyramidenflügel mit einem Handgriff zugleich einstellen und somit die Geschwindigkeit der Pyramide regeln. Einen ausführlichen Artikel über die Funktionsweise der automatischen Flügelradnabe finden Sie im Internet unter: damasu-info-blog.blogspot.de/2010/04/die-automatische-flugelradnabe.html .


Die Nabe gibt es für Pyramiden mit 8 (Pyramide mit 3 Etagen) oder 12 (Pyramide mit 4 oder 5 Etagen) Flügeln. Hier wird eine Nabe für 12 Flügel beschrieben. Der Aufbau der kleineren Nabe ist identisch.


Beginnen Sie mit dem oberen Zahnkranz. Dieser muss mit einem zusätzlichen Führungsring verleimt werden. Die Zahnöffnungen dürfen dabei nicht verschmutzt werden. Der Ring dient später der Zahnradführung. Er soll gleichmäßig und fest mit der oberen Zahnscheibe verleimt sein.




Das Gegenstück ist die Mittelachse der Nabe. Stellen Sie diese als Nächstes her.




Stecken Sie die beiden Mittelstücke über Kreuz zusammen; dabei das untere Stück vorsichtig auseinanderziehen und in das obere Stück einrasten lassen. Den unteren Zahnkranz auf die Mittelachse schieben und auf die Zapfen leimen. Die mit "Innen" bezeichnete Seite muss nach oben zeigen.




Die abgebildeten acht Viertelkreise werden von unten an den Zahnkranz geleimt. Dabei den Leim so aufbringen, dass Zahnkranz, Mittelachse und Viertelkreis fest miteinander verbunden werden. Es kommen in jedem Feld zwei Viertelkreise übereinander. Die Viertelkreise ergeben eine ebene Aufnahmefläche für das Ansatzstück zur Pyramidenwelle.






Unter der Mittelachse fehlt nun noch das Ansatzstück zur Pyramidenwelle. Dieses besteht aus drei Lochscheiben und acht kleinen Streben.


Leimen Sie zuerst die beiden größeren Lochscheiben exakt übereinander. Dann setzen Sie mit etwas Leim die acht kleinen Streben mit ein. Geben Sie auf jeden der acht kleinen Zapfen etwas Leim und setzen Sie zum Schluss die kleine Lochscheibe auf.








Lassen Sie das Teil gut trocknen. Prüfen Sie vor dem Anleimen an den unteren Zahnkranz, ob das Ansatzstück auf die Alu-Welle der Pyramide passt. Sollte es gar nicht oder zu schwer auf die Welle zu schieben gehen, dann weiten Sie es etwas auf. Dazu rollen Sie ein Stück Sandpapier zusammen.




Leimen Sie nun das fertige Ansatzstück an den unteren Zahnkranz. Entfernen Sie alle Leimreste aus der Öffnung, in die später die Pyramidenwelle eingesetzt wird.




Die Flügelzapfen stellen die bewegliche Verbindung zwischen der Nabe und den einzelnen Flügeln her. Im folgenden Arbeitsschritt werden diese hergestellt. Jeder Zapfen besteht aus sieben Einzelteilen. Leimen Sie zuerst die beiden Flachteile zusammen.


Schieben Sie dann das Zahnrad ohne Leim von hinten auf die beiden Teile und geben Sie dann erst etwas Leim auf das Zapfenende.


Schieben Sie nun den ersten kleinen Führungsring auf. Mit diesem schieben Sie den Leim an das Zahnrad vor.


Nun können Sie weitere drei Ringe ohne Leim aufschieben und diese zum Schluss mit einem Tropfen Leim am Zapfenende verleimen.


Fertigen Sie alle Zapfen in dieser Art an und lassen Sie sie gut trocknen. Danach werden die Zapfenenden mit Sandpapier leicht nachgeschliffen und mit Kerzenwachs gefettet.




Zwischen die beiden Zahnkränze wird später ein Käfig eingesetzt. Diesen stellen Sie als Nächstes her.


Der Käfig stellt die bewegliche Verbindung zwischen Pyramidenflügel und Mittelachse her. Er ist maßgeblich für die Funktionstüchtigkeit der Nabe zuständig und muss daher besonders sorgfältig hergestellt werden.
Im ersten Arbeitsschritt werden die drei gezahnten Scheiben übereinander geleimt. Das muss sehr genau erfolgen. Sie können als Leimhilfe die Pyramidenwelle verwenden. Die Löcher der Käfigteile haben einen Innendurchmesser von 8 mm. Zum Verleimen können Sie sie auf die Pyramidenwelle stecken und die Zacken genau ausrichten.




In den Öffnungen müssen später die Flügelzapfen sich bewegen können. Führen Sie in jede Öffnung einen Flügelzapfen und prüfen Sie den einwandfreien Lauf. Der Zapfen sollte sich leicht in der Öffnung bewegen lassen; aber nicht klappern. Nutzen Sie Sandpapier oder eine kleine Feile, um diesen Zustand herzustellen.




Nun werden auch die beiden Abdeckplatten mit aufgeleimt. Auch hierfür können Sie die Pyramidenwelle wieder als Leimlehre nutzen. Achten Sie beim Zusammenleimen wieder auf die Öffnungen für die Flügelzapfen. Diese dürfen nicht verschmutzen und die Zapfen müssen sich nach wie vor leicht in den Löchern bewegen lassen ohne zu klappern.


Nun sind alle Teile der Flügelradnabe vorbereitet und es kann an die Endmontage gehen. Setzen Sie dazu alle Flügelzapfen in den Käfig ein. Prüfen Sie noch einmal bei jedem Zapfen, ob er ohne zu klappern gut und leicht in seinem Käfigloch läuft.


Richten Sie alle Flügelzapfen waagerecht zum Käfig aus und stecken Sie dann alles zusammen auf den unteren Zahnkranz.


Kontrollieren Sie bitte, dass alle Zahnräder in den unteren Zahnkranz eingreifen. Der Käfig muss bündig auf dem unteren Zahnkranz aufliegen. Ist das nicht der Fall, dann können Sie die Differenz mit einer selbstgeschnittenen Papierscheibe ausgleichen. Wenn der Käfig nicht bündig aufliegt, werden später beim Verschließen der Nabe die Zahnräder zu stark in den unteren Zahnkranz gedrückt. Die Nabe wird sich dann nur sehr schwer bewegen lassen.


Legen Sie nun den oberen Zahnkranz über den Käfig. Auch dieser Zahnkranz muss wieder bündig auf dem Käfig aufliegen. Ist das nicht der Fall, dann verfahren Sie wieder so wie oben beschrieben. Die Innenöffnung des oberen Zahnkranzes hat vier kleine dreieckige Zapfen. Diese dienen als Anschlag beim Einstellen der Nabe. Die Flügelzapfen können nur um 90° verdreht werden. Damit Ihre Pyramide richtigherum läuft, müssen Sie beim Aufsetzen des oberen Zahnkranzes die Zapfen im Uhrzeigersinn an den Anschlag legen.


Wenn die Nabe so weit zusammengesetzt ist, dann versuchen Sie, vorsichtig die beiden Zahnkränze gegeneinander zu verdrehen. Alle Flügelzapfen müssen sich gleichmäßig bewegen. Nach ein paar Drehbewegungen nach rechts und links sollte die Nabe einwandfrei funktionieren.
Sollte das nicht der Fall sein, dann zerlegen Sie die Nabe wieder und kontrollieren Sie alle Schritte noch einmal. Lassen Sie sich Zeit für diese Arbeit, es lohnt sich.
Verschließen Sie die Nabe nun mit der kleineren Scheibe und einem Keil. Wählen Sie aus den vier Keilen den passenden aus. Den Keil können Sie mit einem kleinen Tropfen Leim befestigen.


An die Nabe werden zum Schluss noch die Flügel angesteckt und von unten verleimt.




Das fertige Flügelrad setzen Sie auf die Pyramide auf.



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Die Kerzentüllen

Im letzten Arbeitsschritt werden die Kerzentüllen vervollständigt und angebracht. Dazu werden die Blecheinsätze mit den Tropfenfängern in die Holztüllen eingeleimt und auf die fertige Tüllen auf die Pyramidenfüße geleimt.




Die Pyramiden mit vier und fünf Etagen bekommen zusätzlich noch vier Kerzeneinschübe. Dazu leimen Sie die vorbereiteten Tüllen auf vier der Einschubbrettchen.




Lassen Sie die Brettchen trocknen. Versuchen Sie die Kerzeneinschübe an die Pyramide zu stecken. Sie sollten sich leicht anstecken lassen. Sollte das nicht der Fall sein, dann können Sie die Brettchen mit etwas Sandpapier und Kerzenwachs gangbar machen. Bitte nehmen Sie die Brettchen zum Wechseln der Kerzen und beim Transport der Pyramide immer heraus.
Damit ist die Pyramide fertig und Sie können den ersten Testlauf wagen. Wir wünschen Ihnen und Ihrer Familie viel Freude an Ihrer neuen Weihnachtspyramide.
Matthias Suchfort, DAMASU-Holzkunst




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