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Mittwoch, 5. Dezember 2018

Bastelanleitung Personenwagen für Saxonia und Adler

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Bastelanleitung Dampfzug-Wagons

typische Wagons der Dampfzug-Epoche



DAMASU-Holzkunst. Manufaktur mit Werksverkauf. 09544 Neuhausen/Erzgebirge, Olbernhauer Str. 31, 0173 3666 223, www.holzbastelsatz.de


Allgemeine Hinweise

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Bauanleitung Dampfzug-Wagons

Der Bausätze Dampfzug-Wagons umfassen verschiedene Wagons im Stil der Gründerzeit (um 1900) und Figurensätze. Die Modelle gibt es in zwei verschiedenen Größen (1:21 oder 1:42). Diese Bastelanleitung beschreibt alle Arbeitsschritte für die einzelnen Wagons in beiden Größen. Die beiden Modellgrößen sind sehr ähnlich aufgebaut. Wo es Unterschiede gibt, weise ich Sie an der entsprechenden Stelle darauf hin. Bevor Sie nun beginnen, lesen Sie bitte noch die allgemeinen Hinweise zum Umgang mit unseren Holzbausätzen durch. Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Basteln.

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Fahrgestell der Wagons

Die Fahrgestelle aller Fahrzeuge sind im Prinzip immer gleich aufgebaut. Jedes Fahrgestell besteht aus zwei Längsholmen, mehreren Querholmen, den Achsen und den Rädern. Deshalb werde ich an dieser Stelle nur den Aufbau eines Fahrgestelles zeigen. Unterscheiden können sich die Fahrgestelle in ihrer Länge und der Dekoration der Räder und anderer Teile.
Beginnen Sie mit dem Zusammensetzen des Rahmens. Die benötigten Teile sehen Sie auf der folgenden Abbildung.


Für eine bessere Optik und Stabilität werden die Längsholme doppelt verwendet, d.h. jedes Teil ist zweimal da und muß miteinander verleimt werden. Bei den langen Längsholmen ist bei je einem Teil die Achsaufhängung mit ausgeschnitten. Diese werden mit je einem einfachen Längsholm verleimt. Wichtig dabei ist, dass bei dem fertigen Rahmen die Teile mit der Achsaufhängung außen liegen. Das bedeutet, die beiden Längsholme müssen spiegelbildlich verleimt werden.
Nun können Sie den Rahmen schon zusammensetzen. Dazu setzen Sie die Querholmteile mit den Zapfen in die entsprechenden Löcher eines Längsholmes ein. Die Reihenfolge können Sie den Abbildungen entnehmen.
Nun haben Sie noch zwei Querholmteile ohne Zapfen übrig. Diese leimen Sie einfach an die beiden äußeren Querholmteile von außen an. Somit haben Sie nun einen doppelt verstärkten Außenrahmen.
Weiter geht es mit den Achsen. Auch diese werden wieder doppelt verleimt.
Danach werden die Achsen in die Achsaufhängungen des Rahmens eingeleimt. Bevor Sie nun mit den Rädern beginnen, sollten die bisherigen Leimverbindungen gut getrocknet sein.
Jedes Rad besteht aus drei übereinander geleimte Schichten. Von diesen drei Schichten ist immer eine etwas größer, wie die anderen zwei. Diese größere Schicht ist immer die innere Schicht eines jeden Wagenrades. Die Räder können je nach Modell unterschiedlich gestaltet sein. Wie sie zusammengehören sollte anhand der Teile eindeutig sein. Leimen Sie die drei Schichten eines jeden Rades zusammen und lassen Sie es gut trocknen.


Das Anbringen der Räder ist recht einfach und wiederholt sich immer wieder in der gleichen Art und Weise. Geben Sie etwas Leim auf die Achse und stecken Sie das Rad darauf. Richten Sie die Räder aus und lassen Sie sie trocknen.



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Personenwagen Aufbauten

Die Personenwagen gibt es als offene oder geschlossene Variante. Der Aufbau der beiden Ausführungen ist identisch. Bei dem geschlossenen Wagen kommen lediglich die Dachteile hinzu. Typisch für die Anfangszeit der Eisenbahn ist der unverwechselbare Aufbau von Personenwagen in Kutschenform. Beginnen Sie wieder mit dem Aufbau des Fahrgestelles und dem Anbringen der Pufferplatten und Kuppelhaken. Beides ist weiter vorn beschrieben.


Beginnen wir nun mit dem Aufbau unserer "Eisenbahn-Kutsche".
Zunächst werden die Kutschenkörper angefertigt. Dazu benötigen Sie die Seitenteile, die Umschließungsteile in drei Größen und die Latten für die Sitzbänke.


Die Seitenteile bestehen aus je zwei Schichten. Die Sitzbankhalterung und die Außenwand werden jeweils zusammengeleimt.


Nachdem die Seitenteile getrocknet sind, wird mit Hilfe der Umschließungsteile der Wagenkörper zusammengesetzt. Zunächst werden in ein Seitenteil die mittleren und die kleinen Umschließungsteile eingeleimt. Danach wird das zweite Seitenteil darüber geleimt und zum Schluß noch die Bodenplatte eingeleimt. Richten Sie den Wagenkörper gerade aus.






Nun leimen Sie die einzelnen Latten der Sitzbänke in die dafür vorgesehenen Halterungen.




Wenn Sie einen geschlossenen Personenwagen des großen Dampfzuges aufbauen, dann können Sie an dieser Stelle auch gleich noch die Halterungen für das Dach in die entsprechenden Löcher einleimen. Bei dem kleinen Dampfzug und bei dem offenen Wagen des großen Dampfzuges entfällt dieser Arbeitsschritt.


Den zweiten Kutschenaufbau fertigen Sie in der gleichen Art an. Beide Aufbauten können Sie nun mittig auf das Fahrgestell leimen.


Im nächsten Arbeitsschritt werden nun die seitlichen Teile angebracht. Zuerst die Wagenfederung. Dazu leimen Sie auf jede Radmitte je eine kleine Holzscheibe und danach das Rahmenteil mit der Federung auf diese Holzscheiben. Führen Sie diesen Arbeitsschritt, anders als auf den Abbildungen zu sehen, erst nach dem Aufleimen der Kutschenkästen auf das Fahrgestell aus.




Nun leimen Sie noch die Trittbretter in die dafür vorgesehenen Nuten ein. Die Trittbretter müssen mittig unter den Einstiegsöffnungen sein, damit im Folgenden die Haltegriffe senkrecht angeleimt werden können. Die Abbildungen zeigen die Wagen in großer Ausführung.




Das folgende Bild zeigt die Haltegriffe bei einem Wagen in kleiner Ausführung.




Als nächstes werden nun noch die Ablagebretter mit den Zierteilen angebracht. In der Mitte befindet sich das große Ablagebrett mit dem großen Zierteil und außen die kleineren Ablagebretter mit den kleineren Zierteilen. Die Bilder zeigen die Zierteile der großen Wagen. Bei den Wagen in kleiner Ausführung sind die Zierteile etwas schlichter gehalten wie hier abgebildet.






Damit wäre der Aufbau eines offenen Personenwagens abgeschlossen. Für einen geschlossenen Personenwagen sind noch einige weitere Schritte erforderlich.
Das Dach besteht aus drei Komponenten: den Seitengestellen, den Querverbindern und der Abdeckung. Bei den großen Personenwagen werden die Seitengestelle in die Ösen an den Kutschenkästen eingesteckt, gleichmäßig ausgerichtet und von unten verleimt. Bei den kleinen Personenwagen werden die Seitengestelle einfach auf die Kutschenkästen geleimt. Achten Sie in jedem Fall darauf, dass die vier Gestelle gleichmäßig ausgerichtet sind.
Nach dem Trocknen der Seitenteile leimen Sie die Querverbinder ein. Die Reihenfolge der unterschiedlichen Querverbinder können Sie den Abbildungen entnehmen.
Zum Abschluß legen Sie die Pergamentabdeckung auf. Fädeln Sie dazu die Abdeckung auf die Querverbinder. Sie benötigen dazu noch keinen Leim. Die Abdeckung wird nur an den Seiten mit etwas Leim fixiert. Dazu falzen Sie die Abdeckung an den Enden ab und befestigen sie mit zwei kleinen Tropfen Leim an den äußeren Querverbindern.
Im Folgenden sehen Sie einige Abbildungen des Dachaufbaues eines großen geschlossenen Personenwagens.
















Und nun noch einige Abbildungen zum Dachaufbau eines kleinen geschlossenen Personenwagens.









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Figurengruppen

Für unsere Dampfzüge bieten wir Ihnen auch noch einige Figurengruppen an. Mit diesen "Männeln" bringen Sie erst so richtig Leben in das Modell. Neben dem Zugführer und dem Heizer gibt es noch die beiden feinen Leute, die gerade ihr Sektglas erheben, die Familie und die Skatgruppe. Die Figuren sind eine kleine Auswahl der gesellschaftlichen Schichten vor gut 150 Jahren.
Die Figuren sind naturbelassen und können durch Sie ganz individuell gestaltet werden. Alle Teile sind fertig ausgeschnitten und müssen nur noch zusammengeleimt werden. Jeder Figur liegt ein Blatt mit je einer Abbildung von allen Seiten bei. Die Montage ist einfach und schnell gemacht.
Die folgenden Abbildungen zeigen die Figurengruppen im Maßstab 1:21. Wir zeigen Ihnen an dieser Stelle alle Figuren, die es für unsere Dampzüge gibt, auch für Modelle, die nicht Gegenstand dieser Bauanleitung sind. Weitere Informationen finden Sie im Internet unter: http://www.damasu.de/UWG_BAUSATZ-MODELLBAU_EISENBAHN.PHP

Zugführer




Heizer




Feine Leute




Familie




Skatspieler




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Mittwoch, 6. Juni 2018

Bastelanleitung Einspänner Ausflugswagen

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Der Ausflugswagen in 3D

Bastelanleitung Einachser Ausflugswagen

mit oder ohne Figuren



DAMASU-Holzkunst. Manufaktur mit Werksverkauf. 09544 Neuhausen/Erzgebirge, Olbernhauer Str. 31, 0173 3666 223, www.holzbastelsatz.de


Allgemeine Hinweise

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Vorwort

Bevor Sie sich auf den Weg machen und dieses schöne Modell aufbauen, möchten wir Ihnen noch ein paar Hinweise geben. Wir haben Ihnen das Modell in Naturholz geliefert. Die Abbildungen in dieser Anleitung zeigen das Modell jedoch in Braun. Diese Farbgebung haben wir für eine bessere fototechnische Wiedergabe gewählt. Wundern Sie sich bitte nicht, dass unser abgebildetes Modell um einiges dunkler ist wie Ihr Modell.
Das Modell liefern wir in zwei Ausführungen; mit oder ohne Figuren. Die Anleitung gilt für beide Varianten. Haben Sie das Modell ohne Figuren erworben, dann endet Ihre Bastelanleitung vor dem Aufbau der Zugtiere und Personen.
Die Teile des Modelles sind naturbelassen, d.h. sie sind weder farblos lackiert, gewachst oder lasiert. Damit stehen Ihnen alle Möglichkeiten der farblichen Gestaltung offen. Die Trägerplatten bieten Ihnen auch genügend Holzabfälle, um farbliche Möglichkeiten auszuprobieren.
Nun kann es losgehen. Wir wünschen Ihnen viel Spaß bei der Arbeit und viel Freude an Ihrem neuen Modell aus der Manufaktur DAMASU.
PS: Wir würden uns sehr über ein paar Fotos und Zeilen für unsere Internetpräsentation freuen.

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Die Räder vorbereiten

Bei den beiden Rädern müssen die Naben verstärkt werden. Dazu werden zwei kleine Scheiben an die Rückseite jedes Rades geleimt.




Exaktes Arbeiten ist dabei wichtig. Die Bohrungen müssen genau übereinander liegen, damit das Rad später auf die Wagenachse geschoben werden kann.



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Die Wagenachse herstellen

Als Nächstes wird die Wagenachse hergestellt. Diese besteht aus den fünf abgebildeten Teilen.


Das Mittelteil der Achse wird an beiden Seiten durch die kleineren Teile verstärkt. Leimen Sie von beiden Seiten je ein Teil an das Mittelteil an. Die Nuten und Durchbrüche der Achse müssen später weitere Teile aufnehmen. Arbeiten Sie auch hier exakt.


Die äußeren Enden der Achse müssen später die Räder aufnehmen. Dazu werden sie an dieser Stelle noch etwas verstärkt. Die kleinen Teile werden dazu mit viel Leim im 90°-Winkel an die Enden der Achse geleimt.




Nach dem Aufsetzen der Teile entfernen Sie bitte sorgfältig alle Leimreste und lassen Sie die Achse gut trocknen.



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Den Wagenkasten aufbauen

Beginnen Sie mit der Vervollständigung der Wagenachse. An diese werden die Deichseln und die Federung angeleimt. Lösen Sie die entsprechenden Teile aus der Trägerplatte aus.


Jede der beiden Deichselstangen wird aus zwei Teilen zusammengesetzt. Es muss eine rechte und eine linke Deichsel entstehen. Die schmaleren Teile zeigen nach aussen.




Leimen Sie die Deichsel und die Wagenfedern in die entsprechenden Nuten der Wagenachse ein.


Der Wagenaufbau besteht aus zwei Teilen, den Sitzbänken für die Fahrgäste und dem Kutschbock.


Der Aufbau beginnt mit den hinteren Sitzbänken. Dazu lösen Sie die abgebildeten Teile aus der Trägerplatte. Beachten Sie dabei, dass nur die Leisten für die Sitzflächen einzeln ausgelöst werden. Die beiden Leistenteile für die Außenverkleidung bleiben zusammen. Hier werden die Leisten nicht voneinander getrennt.


Leimen Sie nun die drei Gestellteile in die Bodenplatte. Das Teil mit den zusätzlichen Verstrebungen kommt an die hintere äußere Kante der Bodenplatte.


Nach dem Trocknen leimen Sie rechts und links die obersten Leisten der Sitzbeblankung in die entsprechenden Aussparungen ein und lassen auch diese wieder gut trocknen. Beginnen Sie mit der ersten Leiste wirklich von oben. So können Sie die drei Gestellteile beim Verleimen am besten ausrichten.


Anschließend können Sie alle anderen Leisten der Sitze einleimen.




Im folgenden Arbeitsschritt wird die Außenverkleidung angebracht. Das geht recht einfach. Geben Sie dazu etwas Leim auf die Außenseiten der drei Gestellteile.


Dann haken Sie das Verkleidungsteil in die drei Haken der Gestellteile ein.


Klemmen Sie nun die andere Seite des Verkleidungsteiles hinter die drei Vorsprünge der Bodenplatte und drücken Sie das Verkleidungsteil gleichmäßig an die Gestellteile. Lassen Sie alles gut trocknen.


Damit ist das Sitzteil fertig und Sie können mit dem Kutschbock fortfahren. Leimen Sie dazu zuerst die beiden Gestellteile des Kutschbockes in die Bodenplatte ein. Zum weiteren Aufbau müssen diese wirklich fest verleimt sein. Deshalb legen Sie die Bodenplatte erst einmal bei Seite und bauen die Sitzfläche des Kutschbockes auf.




Dazu benötigen Sie die folgenden Teile. Die kleinen Streben haben unterschiedliche Längen. Sortieren Sie die Streben der Länge nach auf Ihrer Arbeitsfläche. Die längsten Teile gehören in die Mitte und nach Außen werden sie immer kleiner.


Leimen Sie nun alle Streben in die Platte der Sitzfläche ein.


Lassen Sie die Teile etwas antrocknen. Geben Sie Leim auf die oberen Enden der Streben und fädeln Sie das Geländerteil auf. Beginnen Sie an einer Seite und stecken Sie dann Strebe für Strebe in das Geländerteil. Drücken Sie die Teile vorsichtig zusammen.


Im nächsten Arbeitsschritt wird die Trittfläche des Kutschbockes hergestellt. Dazu lösen Sie die kurzen Leisten aus der Trägerplatte aus.


Die Leisten werden fast genauso eingeleimt wie schon bei den Sitzflächen, nur werden sie hier um 90° gedreht. Die dunklere Schnittfläche der Leisten zeigt nach oben. Dadurch bekommt die Trittfläche eine dunklere Farbe als die sauberen Sitzflächen.


Vervollständigt wird der Kutschbock durch das Aufleimen der vorgefertigten Sitzfläche. Diese wird einfach oben auf das Gestell geleimt.




Das letzte Bauteil am Wagenkasten ist die hintere Treppe. Diese besteht aus vier Teilen.


Leimen Sie die vier Teile zusammen und lassen Sie die fertige Treppe trocknen.




An vier Verbindungsstellen leimen Sie die Treppe an den Wagenkasten.


Der fertige Wagenkasten wird nun auf die Achse geleimt. Geben Sie dazu etwas Leim auf die Achse und den mittleren Bereich der Federung.




Sind Wagenkasten und Achse fest verleimt, dann wird das letzte Bauteil angebracht. Es fehlen noch die Aufstiegshilfen für den Kutscher. Dazu lösen Sie die folgenden drei Teile aus den Trägerplatten.


Die Strebe wird unter dem Kutschbock auf die Federung geleimt.


Rechts und links auf die Strebe wird je ein Trittblech geleimt.



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Das Anbringen der Räder

Der fertige Wagenkörper wird nun mit den Rädern vervollständigt. Die Räder sind beweglich angebracht. Zunächst werden Sie aber feststellen, dass die Räder nur sehr schwer oder gar nicht auf die Achsen gehen. Hier ist noch etwas Handarbeit vonnöten. Die Achse und/oder die Bohrung der Räder müssen noch etwas nachgearbeitet werden. Die Achse können Sie mit etwas Sandpapier in Form bringen. Legen Sie dazu das Sandpapier um die Achse und drehen Sie diese darin. Leichter geht es, die Bohrung der Räder mit einer runden Schlüsselfeile aufzuweiten. Allerdings ist dazu das passende Werkzeug notwendig. Es ist aber unwichtig, welches der beiden Teile Sie passend machen. Bei der Arbeit gehen Sie schrittweise vor. Schleifen Sie vorsichtig und in kleinen Schritten. Probieren Sie immer wieder aus, ob das Rad schon ordentlich auf der Achse läuft. Der Übergang von: "geht noch nicht auf die Achse" zu einem "klapprigen Rad" ist fließend. Sie müssen genau den Punkt dazwischen finden.


Das fertig eingeschliffene Rad wird mit drei kleinen Scheiben an der Achse befestigt. Die Scheiben haben in der Mitte ein Kreuz als Loch. Es gibt für jedes Rad zwei gleichgroße Scheiben und eine etwas kleinere. Setzen Sie das Rad auf die Achse und schieben Sie die erste größere Scheibe ohne Leim darüber.


Jetzt geben Sie auf die nächste große Scheibe etwas Leim und schieben diese ebenfalls auf die Achse. Danach tun Sie das Gleiche mit der kleinen Scheibe. Die beiden äußeren, mit Leim versehenen Scheiben verhindern das Abrutschen des Rades. Die innere Scheibe, die nicht verleimt wurde, garantiert, dass das Rad beweglich bleibt.



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Der fertige Wagen

Damit ist der Wagen fertig. Haben Sie einen Bausatz ohne Figuren erworben, endet hier Ihre Bastelarbeit.



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Das Pferd herstellen

Der Wagen wird von einem Pferd gezogen. Dieses wird nun aus 9 Teilen hergestellt. Lösen Sie die abgebildeten Teile aus der Trägerplatte heraus und ordnen Sie diese entsprechend der Nummerierung auf Ihrer Arbeitsfläche an. In der Mitte ist das Teil mit der Nummer 0. Rechts und links davon befinden sich die Teile mit der Nummer 1 usw.


Beginnen Sie das Zusammenleimen mit dem Teil 0 und einem der Teile 1. Geben Sie etwas Leim auf das Teil 1 und leimen Sie es an das Teil 0. Achten Sie dabei auf die Aussparungen in der Mitte. Diese müssen wieder exakt übereinander liegen.


Zur besseren Führung können die trapezförmigen Teile mit eingesetzt werden. Die Aussparungen werden mit steigender Nummer der Seitenteile immer kleiner. Die Stufen der trapezförmigen Teile folgen genau diesem Muster.


Zum Trocknen können Sie die Teile immer wieder klammern. Setzen Sie durch Aufleimen der einzelnen Schichten rechts und links das Pferd schrittweise zusammen.


Die äußeren vier Schichten bilden dabei die Beine des Tieres. Prüfen Sie beim Anleimen dieser Schichten den korrekten Stand des Pferdes. Sie können dazu die Schichten trotz der mittleren Führung etwas schieben.





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Die Figur herstellen

Für die Figur dieses Modelles benötigen Sie die folgenden Einzelteile.


Der Zusammenbau ist recht einfach und bedarf keiner weiteren Erläuterung. Folgen Sie einfach den Abbildungen.












Zuletzt wird das Pferd noch eingespannt und die Figuren im Wagen platziert.








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